... wir schreiben Klartext
... wir schreiben Klartext

23.06.2016 - 15:14 Uhr (fcs)

Auf ein Neues, …

…, denn offensichtlich ist Redundanz gefragt!

Für Hintergrundinformation bitte (- klick) ins Bild

Hatte ich geschrieben, dass ich mich nicht mehr mit den Schneider’schen Predigten befassen wollte, weil alles schon gesagt ist? – Ja, hatte ich! – Und es ist auch tatsächlich bereits alles zu dem von Schneider verbreiteten geistlichen Unrat gesagt! Ein Wiedereinstieg in die Thematik ist aber dennoch nötig:

 

Die Wortmeldungen im Nachgang zum an sich recht gelungenen Hessenschau-Beitrag über die gesellschaftliche Rolle der umstrittenen Neuapostolischen Kirche [siehe Bild rechts], haben gezeigt, dass die NAK-Apologeten durch die Bank keine Ahnung von der NAK-Lehre haben.

Egal ob gemeines NAK-Mitglied, NAK-Amtsträger, ACK-Gewaltige, Weltanschauungsbeauftragte oder TV-Journalistin (wobei letztere, eine gewisse Isa Kienzle sich als absoluter Ausbund an anmaßender Überheblichkei trotz nachgewiesener Unwissenheit erwiesen hat – lässt sich anhand des von mir gesicherten facebook-Diskussionsthread beweisen):

 

Allen gemeinsam ist eine erschreckende Unwissenheit oder bewusste Verharmlosung der nach wie vor exklusivistischen Lehre der nach wie vor faschistoid strukturierten NAK. – Dagegen muss man etwas tun!

 

Ich tue das, indem ich wie früher GD-Mitschriften ausschnittsweise veröffentliche und die entsprechenden Passagen kommentiere. – Falls die Gesamt-Mitschrift nicht auf einer der drei anderen NAK-kritischen Seiten [siehe Bildbuttons unter der Menüspalte rechts] zum Download bereitsteht, sende ich die mir vorliegende Datei gerne im PDF-Format weiter. Bitte in dem Fall einfach über das Kontaktformular eine Anfrage schicken.

 

Und jetzt gehen wir in medias res und zwar mit dem am Sonntag, 19.06.2016 anlässlich Krauses Machtübernahme in Hannover durchgeführten StAp-Gottesdienst :

Mir ist nicht klar, wie man angesichts derart klarer Positionierung behaupten kann, die NAK habe ihre Heilsexklusivität abgelegt und sich ökumenisch geöffnet!

Mit gewohnter Offenheit erklärt Schneider, dass ohne ihn und seine Vereinskameraden im NAKI e.V. überhaupt kein Heil möglich ist! Und er beruft sich dabei auf einen direkten jesuanischen Auftrag.

Die übrigen Glaubensgemeinschaften in der Gemeinschaft der Gläubigen sind nämlich mangels geistlicher Ämter nicht berechtigt, Sakramente zu spenden. - Zu Wortverkündung und Eucharistie ist das Apostelamt notwendig.

Schneider betont sogar ausdrücklich, dass ohne Apostelamt keine Heilsvermittlung möglich ist!

Auch hier betont Schneider wieder, dass man in der NAK das Heil habe, weil man Jesus Christus habe - dass dies so ist, weil das NAK-Apostolat die Stellvertreterfunktion innehat, braucht er eigentlich nicht zu betonen, da sich das aus Katechismus und vor allem dem Glaubensbekenntnis ergibt..

Nur ein paar Sätze weiter erklärt er ein weiteres Mal, dass dies vermittels des Apostelamtes so ist. Und er macht die Sache drängend:  N O C H  sei das so, betont er.

Zu diesem Abschnitt muss man nicht sehr viel sagen!

Die NAK hat sich unter Fehr die Zügel aus der Hand kauen und sie ein wenig schleifen lassen. Man hat es vermieden, Kinder und Jugendliche zu stark zu indoktrinieren, damit sie sich nicht so eingeengt fühlen und deshalb der Kirche davon laufen.

Die Strategie hat sich als falsch erwiesen, da der NAK die Jugend weiterhin davon gelaufen ist. Dass das geballte Auftreten der jungen Neuapostoliken bei Jugendevents ein anderes Bild zeigt, ändert nichts an dieser Tatsache. Und viele der Anwesenden nehmen zwar solche Events mit, bleiben aber sonst den GDen fern.

 

Bereits unter Leber wurden die Zügel wieder aufgenommen, und seit Schneider werden nicht nur die Schenkelhilfen, sondern auch die Sporen wieder eingesetzt. - Wir beobachten seit Jahren, eine zunehmende Gehirnwäsche bei Kindern und Jugendlichen.


Und jetzt werden in einem weiteren Schritt also auch die Eltern wieder aufgerufen, den Kindern den Heilsexklusivismus der NAK zu vermitteln!

In diesem Abschnitt kommt Noel Barnes zu Wort. - Der allerdings nicht direkt den Heilsexklusivismus predigt, dafür aber darauf hinweist, dass das Apostelamt heilig sei, dass es ein Ordnungsamt sei, und dass es Anspruch auf Gehorsam habe!

Jesus hat der Kirche (Christi) eine Ordnung gegeben, und der Schlüssel zum Segen sind die Einhaltung dieser Ordnung und die Unterordnung unter das NAK-Apostolat.
(Und das gilt auch für den Papst und erst recht für den Ratsvorsitzenden der EKD!)

Und wieder die Betonung, dass Jesus die Apostel beauftragt hat, in seinem Namen Heil zu spenden! - Direkt und ausschließlich den Aposteln, wie er nicht ausdrücklich betonen muss, da sich das aus dem NAK-Glaubensbekenntnis ergibt!

 

Eher zu einem müden Grinsen geeignet, ist diejenige Passage, in der er die Apostelbeweihräucherung durch die gemeinen NAK-Mitglieder und subalternen NAK-Funktionäre verteidigt.
Im Nachgang zum Pfingst-GD wurde von vielen Seiten die überbordende StAp-Verehrung kritisiert...

Dieser Abschnitt stammt nicht aus dem Mund von Schneider... Kann man erraten, wer hier zu Wort gekommen ist?

Wer hier auf sein Recht, Ordnung herzustellen und zurechtzuweisen hinweist?

Richtig: Rüdiger Krause, der Vollstrecker von Blankenese!

So... und zuguter Letzt kommt auch im Schlussgebet noch einmal zum Ausdruck, dass die Apostel diejenigen sind, die Jesus geschickt hat, um seine Kirche auf seine Wiederkunft vorzubereiten.

 

So viel dazu! Aus atheistischer Sicht wäre natürlich noch deutlich mehr dazu zu sagen. Das spielt aber für die Rolle der NAK innerhalb der Gesellschaft und insbesondere der christlichen Glaubensgemeinschaften keine Rolle. - Der Beitrag richtet sich nämlich ausdrücklich an alle diejenigen, die wirklich meinen, die NAK habe sich seit der Jahrtausendwende geändert, sich der Ökumene geöffnet und sogar ihren Heilsexklusivismus aufgegeben. - Huschtegutsele!

Ich wiederhole zum X-ten Mal:

Bitte nehmen Sie einmal den Katechismus zur Hand und schlagen zunächst einmal nur die folgenden Artikel nach:
 

1.3  -  2.4.5  -  6.4.2.3  -  6.4.3  -  6.4.4  -   6.5  -  7.5.3  -  7.6.5  -  7.7  -  8.3  -  8.3.9 …

 

Nun interpretieren sie bitte die oben zitierten Predigt-Passagen im Lichte dieser Katechismus-Regeln, und dann erklären Sie mir, warum Sie auf der Behauptung verharren, die NAK pflege heute keinen apostelzentrierten Heilsexklusivismus mehr - falls Sie ihre Meinung nicht geändert haben…

P.S.
Eine gute Idee: Detlef Streich hat die aus seiner Sicht wesentlichen Punkte in Form eines Intervies verarbeitet:

 

Kurze Fragen an StAp Schneider im Rahmen

seines Besuches in Hannover am 19.6. (- klick)

 

Kommentare zu diesem Beitrag (bitte unter Bezugsangabe) sind hier möglich (- klick)

Die Mimik un dder abschätzige Blick sprechen für sich: Jean-Luc Schneider, Präsident des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich [Original und Quelle: (- klick) ins Bild]

Früher habe ich beim Anhören der Leber’schen Predigten gedacht, es könnte nicht schlimmer kommen – bis ich die ersten Predigten des StAp-Helfers Jean-Luc Schneider gehört und gelesen habe. Nach einer Weile habe ich das mit dem „nicht schlimmer“ in Bezug auf die Schneider’schen Predigten gedacht und mich nicht mehr um seine Schwurbeleien gekümmert, die auf dieser Unterseite über den Button "Les sermons du tailleur" abrufbar sind.

 

Wie sehr viel schlimmer aber sogar die JLS-Predigten werden konnten, habe ich dann aus den GD-Mitschriften der letzten Wochen und Monate entnommen. Und um das zu belegen, habe ich mir noch einmal ein paar der Predigten des derzeitigen NAK-StAp vorgenommen. Ich werde drei in deutscher Sprache gehaltene Predigten aus dem Monat März 2015 aufgreifen und auf unserer website kommentiert online stellen.

 

Den Anfang in der neuen „Schneider-Staffel“ wird der Entschlafenen-Gottesdienst mit Jean-Luc Schneider am 01.03.2015 in Berlin-Schöneberg machen… - Wie bei den weiteren Unterseiten werden wir die Ausführungen Schneiders im vollen Wortlaut wiedergeben, dabei die uns besonders schräg erscheinenden Passagen markieren und viele davon auch kommentieren. Viel Spaß beim Lesen…

 

 

 

 

Die volle Mitschrift des Düsseldorfer Ämter-GD mit Jean-Luc Schneider, ...
... als kleiner Bonus für diejenigen, die sich nach langer Zeit wieder einmal hierher "verirrt" haben ;-)
StAp-AemterGD 150927 Düsseldorf.pdf
PDF-Dokument [171.0 KB]
Er hat nicht Gedanken des Leides, aber seine Leitgedanken sind Leidgedanken...
Die im Oktober 2015 herausgegebenen Leitgedanken SN 2 15.10 (Mitteilungen für Amtsträger der Neuapostolischen Kirche)
LG-SN2-2015.docx
Microsoft Word-Dokument [34.8 KB]
Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
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Aktuelles:

26.11.2016

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Update 1:

Es ist schon auffällig, dass die NAK-Funktionäre ihre Methoden seit den 50ern des vorigen Jhdt. nicht geändert haben. - Auch dann nicht, wenn sie scheinbar einen Scherz machen. fcs hat das am Fall eines scheinbren Schenkelklopfers vom Rüdiger Krause aufgezeigt:

 „Von einem der auszug, die Anderen das Fürhten zu lehren“ (- klick)

 

Update 2:

Dass wir das noch erleben durften!
Die bornierten Halbgebildeten der NAK-Gemeinde Hamm-Werries setzen sich unter der Moderation vom auf facebook sattsam bekannten Hardcore-NAKidei Dieter Schulze zu einem Gesprächskreis zusammen und stellen fest, dass Geistesgrößen wie Schopenhauer, Berlin, Fred et al. schwachköpfige Dummschwätzer waren, indem sie auf bestechende Weise deren Erkenntnisse zur Willensfrei
heit des Menschen widerlegen:

„Klartext über die NAKn“ (- klick)

 

Update 3:

Es ist nahezu unglaublich, was für einen Haufen Schwachsinn nur eine Handvoll Apostel im Laufe eines Jahres so von sich gibt!
Und dann sind sie auch noch so stolz auf diesen Blödsinn, dass sie ihn als Zitate veröffentlichen lassen.
Wir haben sie einmal gesammelt und als kommentierte Zitate bei uns eingestellt:

„Die blöden Sprüche der NAK-Granden (Vol.1 + Vol. 2)“ (- klick)

 

Update 4:

Ein unverhoffter Leserbrief hat uns einen völlig neuen Blick auf die NAK eröffnet.
Grund genug, ihn unserer gesamten Leserschaft zur Verfügung zu stellen:

„Unverhofft kommt selten“ (- klick)