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06.11.2013 (fcs)

… denn sie wissen nicht, was sie glauben

Das Kirchenverständnis und die Eschatologie der Neuapostolischen Kirche

Clemens von Alexandrien (ca. 150 – ca. 215 n.Z.): „Denn die richtigen Lehren anzunehmen und die anderen zu verwerfen, dazu befähigt nicht einfach der Glaube, sondern nur der auf Wissen beruhende Glaube.“

In einer Reihe von Diskussionen haben wir im direkten Austausch mit Angehörigen der Neuapostolischen Kirche verblüfft feststellen müssen, dass diese Menschen kaum eine Ahnung von der Lehre ihrer Kirche haben.

 

Platt ausgedrückt: Sie wissen nicht was sie glauben, sondern glauben lediglich zu wissen, was ihre Kirche lehrt. – Dadurch entstehen viele Missverständnisse, u.a. werden Kritiker der Neuapostolischen Kirche immer wieder von NAK-Apologeten der Lüge bezichtigt, wenn sie sich in ihrer Kritik auf offizielle Lehraussagen beziehen. Gerade CANITIES-News wurde mehrfach vorgeworfen, Predigtaussagen des höchsten NAK-Laienpredigers, Jean-Luc Schneider, bewusst falsch interpretiert zu haben, obwohl Schneider selbst [wie z.B. bei seiner Predigt in Metz (- klick)] eindeutig erklärt hat, sich auf den Katechismus zu beziehen.

 

Der krasse Unterschied zwischen offizieller Lehraussage der NAK und dem Lehrverständnis ihrer Mitglieder, insbesondere wenn es um die Ökumenefähigkeit und den Exklusivismus ihrer Glaubensgemeinschaft geht, wird dadurch verstärkt, dass auch NAK-Funktionäre in ökumenischen Gesprächen (also im Außenverhältnis) die Kirchenlehre, insbesondere das Kirchenverständnis der NAK, anders darstellen, als sie im Katechismus der NAK festgeschrieben sind. – Das wird dadurch begünstigt, dass ein zusammenhängendes Lesen aller zusammengehörenden Inhalte des Katechismus durch sein Ordnungs-System nicht möglich ist. Das führt dazu, dass nicht alle möglichen Schlagworte eines Zitats  definiert werden.

 

Natürlich dürfen die nach außen vorgetragenen Sichtweisen im Innenverhältnis so nicht gepredigt werden, damit die konservativen Kirchenmitglieder, die immer noch regelmäßig ihr „Opfer“ in Höhe von 10% ihres jeweiligen Einkommens an die Kirche abdrücken, nicht den Glauben verlieren und fluchtartig die Kirche verlassen. – Diese Gruppe kann aber beruhigt sein: Die NAK-Kirchenlehre ist nach wie vor strikt exklusivistisch – ausschließlich NAK-Christen können am „Tag des Herrn“ dabeisein!

 

Andererseits dürfen die progressiveren (meist jüngeren) NAK-Mitglieder nicht durch dieses rigide Kirchen- und Heilsverständnis erschreckt werden. Diese Klientel meint nämlich, sich in einer liberalen und weltoffenen Glaubensgemeinschaft zu befinden. Sie sind der Auffassung, die verschiedenen christlichen Konfessionen seien gleichwertig, es gäbe zwischen ihnen lediglich marginale Unterschiede.  Sie ahnen nicht, dass sie sich damit außerhalb des Glaubensgebäudes ihrer Kirche befinden. Sie bekennen sich zum Neuapostolischen Glauben, ohne das Credo der Neuapostolischen zu bekennen – die meisten kennen es nicht einmal, übrigens genauso wenig wie den Katechismus

 

WORDING nennt man die Marketing-Methode, mit der man bestimmte Inhalte je nach Zielgruppe anders interpretiert, indem man immer nur Teilaspekte des Inhalts herausgreift, auf neudeutsch. NAK-Funktionäre beherrschen sie perfekt. Und die von dem Wording dieser Leute irregeführten Menschen, meinen, diejenigen Teilaspekte, die ihnen jeweils zur Kenntnis gebracht werden, umfassten die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit…

 

Ein Irrtum, mit dem wir aufräumen wollen, indem wir die Lehrinhalte nachfolgend am Stück und übersichtlich gegliedert mit den entsprechenden Querverweisen und Definitionen als Fußnoten wiedergeben. Die Texte sind wörtliche Zitate aus dem NAK-Katechismus, und die Ordnungszahlen entsprechen der tatsächlichen Gliederung dieses Werkes.

 

Ziel dieser Sisyphos-Arbeit soll allerdings nicht sein, den Neuapostoliken vorschreiben zu wollen, was sie glauben. – Es bleibt jedem Menschen selbst überlassen, was er glauben will, und jedem Leser, was von den folgenden Texten er für bare Münze nimmt.

 

Uns geht es vielmehr darum, denjenigen gläubigen NAKlern, die uns so häufig der Verbreitung von Unwahrheiten bezichtigen, aufzuzeigen, was der wirkliche Inhalt der verbindlichen Lehre der Neuapostolischen Kirche ist – unabhängig davon, ob ihnen das bekannt ist, oder ob sie das so glauben. Sofern sie diese Katechismus-Inhalte nicht akzeptieren, sollten sie aber auch fairerweise einräumen, dass sie mit dieser Auffassung zwar Mitglied der NAK sind, aber außerhalb des offiziellen NAK-Lehrgebäudes stehen.

 

Außerdem soll Nicht-NAKlern eine Möglichkeit geboten werden, zwischen dem, was ihnen von wem auch immer als NAK-Lehre vorgestellt wird, und dem, was im NAKatechismus als verbindliche Lehre festgeschrieben ist, zu vergleichen.

 

Diejenigen NAKler, die uns gegenüber immer wieder betonen, der Katechismus sei Interpretationssache (seit Beginn der JLS-Aera ist klar, dass die NAKI-Führung ihn wörtlich nimmt), können das ja gerne weiter so halten… Aber sie sollten, wenn sie ihren Glauben pflichtgemäß bekennen, dann darauf hinweisen, dass ihr eigenes Verständnis, ihr je subjektiver Glaube von der offiziellen Lehre, dem tatsächlichen Glaubensbekenntnis der NAK abweicht.

 

Ein Hinweis noch, bevor wir in medias res gehen:

 

Die nachfolgenden Inhalte sind wörtliche Zitate aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche und geben keinesfalls meine Meinung oder meinen Glauben wieder. Auch wenn einige dieser Inhalte mir als absurd erscheinen und ich immer wieder den Kopf schütteln muss, wenn ich lese mit welcher Sicherheit hier zukünftige Ereignisse vorhergesagt werden,  habe ich auf eine Bewertung aus Sicht der historisch kritischen Bibelwissenschaften verzichtet. Was nun folgt, ist aus neuapostolischer Sicht die Wahrheit, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit… Naja, wer’s glaubt…

Was Neuapostoliken glauben

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Alle nun folgenden Texte und die entsprechend gekennzeichneten Passagen aus den Fußnoten sind Zitate aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche. Am Ende der Zitate folgt die Quellenangabe. Seitenangaben sind entbehrlich, da die einzelnen Textabschnitte mit den Original-Ordnungszahlen gekennzeichnet sind.

 

Zusammenfassung:

 

Die Lehre von den zukünftigen Dingen (Eschatologie) hat ihre Grundlage in der Heiligen Schrift.

 

Eine Hauptaussage des Evangeliums ist die Wiederkunft Jesu Christi. Bei diesem Ereignis von ihm angenommen zu werden, ist das Glaubensziel neuapostolischer Christen. (10.1)

 

Jesus Christus hat den Aposteln seine Wiederkunft verheißen, Engel bekräftigten dies. Wann Jesus Christus wiederkommt, wissen weder Menschen noch Engel, sondern Gott allein. Jeder Gläubige ist aufgefordert, seine Lebensgestaltung auf die Wiederkunft Christi hin auszurichten. (10.1.1)

 

Bei der Wiederkunft Christi werden zuerst die Toten, die in ihm gestorben sind, auferstehen. Die Lebenden, die sich auf sein Kommen vorbereiten ließen, empfangen einen Leib, der dem verherrlichten Leib Christi gleicht. Gemeinsam werden diese alle entrückt und in die ewige Gemeinschaft mit Gott geführt. (10.1.2)

 

Die Apostel haben Auftrag, die Brautgemeinde auf die Wiederkunft Jesu Christi vorzubereiten. (10.1.3)

 

Erst bei Jesu Wiederkunft wird offenbar, wer zur „Braut“ des Herrn zählt, also zur Schar derer, die entrückt werden. Sie werden auch „Erstlinge“ genannt. Ein weiteres Bild für die Brautgemeinde ist der „Knabe“, ein Zahlensymbol für sie die „Hundertvierundvierzigtausend“. (10.1.3)

 

An die Entrückung der Brautgemeinde schließt sich die Hochzeit des Lammes an. Das Bild des eschatologischen Hochzeitsfestes weist auf die unauflösliche Gemeinschaft der Erstlinge mit dem Herrn hin. (10.2)

 

Jesus Christus als das Lamm bedeutet, dass der erniedrigte und gekreuzigte Gottessohn zugleich der triumphierende und siegende ist; er ist der Bräutigam. (10.2)

 

Nach der Wiederkunft Christi beginnt eine Zeit, in der die Menschen und die Schöpfung der Macht Satans ausgesetzt sind: die große Trübsal. Das Bild der mit der Sonne bekleideten Frau, die den Knaben geboren hat, verweist auf diejenigen Christen, die nicht zu Jesus Christus entrückt worden sind. Sie erfahren weiterhin göttliche Begleitung und geistliche Versorgung. (10.3)

 

Nach der Hochzeit im Himmel kommt der Sohn Gottes mit den Erstlingen auf die Erde zurück und beendet die Zeit der großen Trübsal. Satans Anhang wird gerichtet. (10.4)

 

Nachdem Satan entmachtet ist, findet die Auferstehung der Märtyrer aus der großen Trübsal statt. (10.4)

 

An der ersten Auferstehung haben die teil, die bei der Wiederkunft Christi entrückt worden sind, sowie die Märtyrer. Sie müssen nicht ins Endgericht. (10.5)

 

Nach Abschluss der ersten Auferstehung wird Christus auf Erden sein Friedensreich aufrichten. Am Ende des Friedensreichs werden alle Menschen aller Zeiten das Evangelium Christi erfahren haben. Nachdem Satan letztmalig Gelegenheit hatte, Menschen zu verführen, wird er endgültig bezwungen und gerichtet. Das Böse in jeglicher Form ist dann für ewig unwirksam. (10.6)

 

Es erfolgt die Auferstehung der Toten zum Gericht. Diejenigen, die im Endgericht Gnade finden, werden Bewohner von Gottes neuer Schöpfung sein und dürfen ewige Gemeinschaft mit ihm haben. (10.6)

 

10. - Die Lehre von den zukünftigen Dingen

 

Gottes Handeln zielt darauf, dem Menschen Heil zugänglich zu machen. Sein Heilswille gilt allen Menschen in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Die Heilsgeschichte vollzieht sich nach Gottes weisem Plan[1]. Die Gewissheit, dass Gott treu ist, lässt voller Zuversicht auf die Erfüllung weiterer göttlicher Verheißungen warten (Hebr. 10, 23).

 

Die Lehre von den zukünftigen Dingen (Eschatologie) hat ihre Grundlage in der Heiligen Schrift. Viele Hinweise zu Ereignissen der künftigen Heilsgeschichte sind in den Evangelien und den Briefen der Apostel enthalten.

 

Zentrale Aussagen finden sich in der Offenbarung des Johannes, die in bildhafter Weise von den künftigen Dingen spricht. In dieser wichtigen Quelle der Zukunftshoffnung bekräftigt der Herr mehrfach die Verheißung seines Wiederkommens, er enthüllt den Fortgang der Heilsgeschichte und gewährt damit Einblicke in sein künftiges Handeln.


[1] Extrakt aus Kap. 4.4 des NAKatechismus: Im gegenwärtigen Abschnitt des göttlichen Heilsplans ist das Apostelamt erneut besetzt, das durch Wort und Sakrament Heil vermittelt.

Zu den Sakramenten zählt vor allem auch die sog. Heilige Versiegelung. Das Sakrament der Heiligen Versiegelung wird ausschließlich von Aposteln gespendet, mit dem Gestus der Handauflegung und einem Gebet. Durch die Heilige Versiegelung empfängt der Gläubige unter Handauflegung und Gebet eines Apostels die Gabe des Heiligen Geistes und wird ein Gotteskind mit der Berufung zur Erstlingsschaft.

Ziel ist es, die Brautgemeinde zu sammeln und auf die Wiederkunft des Herrn vorzubereiten.

Vollkommenes Heil erfährt die Brautgemeinde bei der Wiederkunft Christi, wenn sie in die ewige Gemeinschaft mit Gott gelangt. - Der Heilsplan Gottes findet seinen Abschluss mit der neuen Schöpfung.

10.1 - Die Wiederkunft Jesu Christi

 

Der zweite Glaubensartikel bekennt in enger Anlehnung an das Apostolikum: „Ich glaube an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, […] aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er wiederkommen.“

 

Im neunten Glaubensartikel wird dies entfaltet: „Ich glaube, dass der Herr Jesus so gewiss wiederkommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist, und die Erstlinge aus den Toten und Lebenden, die auf sein Kommen hofften und zubereitet wurden, zu sich nimmt.“

 

Jesus Christus kommt wieder — das ist eine Hauptaussage des Evangeliums. Seit seiner Himmelfahrt verkündigen die Apostel alter und neuer Zeit die Wiederkunft des Herrn. Bei diesem Ereignis von ihm angenommen zu werden, ist das Glaubensziel neuapostolischer Christen.

 

10.1.1 - Verheißung der Wiederkunft Jesu Christi

 

Jesus Christus hat in seinen Abschiedsreden seinen Aposteln die Verheißung seiner Wiederkunft gegeben: „Wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin“ (Joh. 14,3). Diese Verheißung des Herrn wurde bei seiner Himmelfahrt von Engeln bekräftigt: „Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen“ (Apg. 1, 11).

 

An welchem Tag und zu welcher Stunde Jesus Christus wiederkommt, wissen weder Menschen noch Engel, sondern allein Gott. Der Gottessohn ruft immer wieder zur Wachsamkeit auf: „Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“ (Matth. 24, 42; vgl. Luk. 21, 36).

 

Dass man zu jeder Stunde im Glauben wach sein und ihn erwarten soll, verdeutlichte Jesus auch in Gleichnissen (Matth. 24, 43-51; 25, 1-30). Dementsprechend hielten die urchristlichen Apostel die Gläubigen an, sich auf die Wiederkunft des Herrn vorzubereiten. So sprach Apostel Paulus die Gemeinde zu Korinth mit dem urchristlichen Gebetsruf an: „Maranata!“ — was bedeutet: „Unser Herr kommt!“ oder: „Unser Herr, komm!“ (1. Kor. 16, 22).

 

Der Aufruf zur Wachsamkeit kommt auch im Buch der Offenbarung des Johannes zum Ausdruck. Jesus Christus sagt dort: „Ich komme bald!“ (Offb. 3, 11; 22, 7.12.20). Damit wird jeder Gläubige dazu aufgefordert, seine Lebensgestaltung bewusst auf die Wiederkunft Christi hin auszurichten.

 

Die Erwartung, dass sich die Verheißungen des Herrn erfüllen, steht heute ebenso im Zentrum des neuapostolischen Glaubens wie die Hoffnung, persönlich die Wiederkunft Christi und die Entrückung zu ihm zu erleben. In 1. Johannes 3,2 heißt es dazu: „Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“

Das 12. Kapitel der Apokalypse: Fresko an der Innenfassade der Kirche San Pietro am Monte Pedale bei Civate (Lecco)

10.1.2 - Geschehnisse bei der Wiederkunft Jesu Christi

 

Die Geschehnisse bei der Wiederkunft Christi werden in verschiedenen Paulusbriefen beschrieben:

 

  • 1. Thessalonicher 4, 15-17: „Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvor kommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind[1], auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“
  • 1. Korinther 15, 51+52: „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“
  • Philipper 3, 20+21: „Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.“

 

Diese Bibelstellen sind von zentraler Bedeutung für den Glauben an die Wiederkunft Christi. In der Zusammenschau ergibt sich Folgendes: Bei der Wiederkunft des Herrn werden zuerst die Toten, die in Christus gestorben sind, unverweslich auferstehen und die Lebenden, die sich auf sein Kommen vorbereiten ließen, die Verwandlung erleben, ohne den leiblichen Tod zu erleiden. Tote und Lebende empfangen also einen Leib, der dem verherrlichten Leib Christi gleicht. Sie werden danach gemeinsam entrückt, dem Herrn entgegen, der nicht auf die Erde herabkommt. So werden sie in die ewige Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott geführt. Diese Geschehnisse gehören zur ersten Auferstehung, von der in Offenbarung 20, 5+6 die Rede ist (siehe 10.5).


[1]gem. Kap. 9.5. des NAK-Katechismus sind das die Seelen derjenigen, die aus Wasser und Geist wiedergeboren wurden und sich ernsthaft bemühten, des Glaubens zu leben. Die Gemeinschaft mit dem Herrn, in die sie in ihrem Erdenleben durch die Heilige Wassertaufe und die Heilige Versiegelung gelangt sind und die sie im Heiligen Abendmahl gepflegt haben, besteht nach dem Tod fort.

In Kap. 9.6.3 heißt es weiter, dass Verstorbene, die [im NAK-Entschlafenen-Gottesdienst] durch die Heilige Wassertaufe und die Heilige Versiegelung die Wiedergeburt aus Wasser und Geist erfahren haben, sind den in Christus Gestorbenen gleichgestellt.

Die Schlussfolgerung lautet also, dass diejenigen, die als Angehörige einer anderen christlichen Konfession das Zeitliche gesegnet haben, ohne (freiwillige) Inanspruchnahme des NAK-Entschlafenenwesens nicht zu den Erlösten (zum Erlösungswerk Gottes) gehören können!

Die Aussagen in Matthäus 24, 40+41 und Lukas 17, 34 zeigen, dass bei der Wiederkunft Christi der Herr, die Menschen in ihrem Alltag antreffend, eine Scheidung, eine Trennung, herbeiführt, in diesem Sinn also ein Gericht vollzieht. Dazu spricht auch 2. Korinther 5, 10: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse“ (vgl. Röm. 14, 10). Diese Erkenntnis führt den Glaubenden nicht in die Furcht, sondern ermuntert ihn, das Ziel seines Glaubens konsequent anzustreben (1. Thess. 5, 9).

 

Dass Jesus Christus seine Brautgemeinde zu sich holen wird, ist eine der Grundgewissheiten des neuapostolischen Glaubens. Aus ihr leitet sich für den Gläubigen auch die Hoffnung ab, den leiblichen Tod nicht erleiden zu müssen, sondern verwandelt zu werden: „Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden […] weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat“ (2. Kor. 5, 2.4+5). Die Entrückung bei der Wiederkunft Christi ist zunächst jenen zugesagt, denen die Wiedergeburt aus Wasser und Geist[1] zuteilgeworden ist und die an Jesus Christus glauben und ihm nachfolgen. Ob darüber hinaus Gott anderen Menschen die Gnade der Entrückung zuteilwerden lässt, entzieht sich menschlicher Beurteilung und unterliegt der Entscheidung Gottes.[2]


[1]Die Wiedergeburt aus Wasser und Geist meint nach Neuapostolischem Glaubensverständnis die Heilige Wassertaufe und die Heilige Versiegelung. In Kapitel 8.1.8 des NAKatechismus heißt es dazu:

Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung sind zwar einander zugeordnet, aber zwei unterschiedliche Sakramente. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass die Heilige Wassertaufe und die Taufe mit Heiligem Geist in zwei eigenständigen Handlungen vollzogen wurden (Apg. 2, 38+39; 8, -17; 10, 44-48; 19, 5+6).

Durch die Hinnahme der beiden Sakramente Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung geschieht die Wiedergeburt aus Wasser und Geist (Joh. 3,5).

In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass gemäß Kapitel 8.3.6 des neuapostolischen Katechismus eine formgerechte Heilige Versiegelung ausschließlich durch Apostel erfolgen kann. Eine Zugehörigkeit zur Neuapostolischen Kirche ist damit also zwingend notwendig!

[2] Der letzte Absatz stellt unmissverständlich klar, dass abgesehen von Ausnahmen, die man der göttlichen Souveränität großzügig einräumt, ausschließlich Angehörigen der Neuapostolischen Kirche diese Entrückung zugesagt ist!

Giovanni di Paolo di Grazia (ca. 1403–1482): „die mystische Hochzeit …“ entst. ca. 1460, Metropolitan Museum of Art, New York

10.1.3 - Die Brautgemeinde

 

Der Auftrag der Apostel besteht darin, die Kirche Christi auf die Vereinigung mit Jesus Christus bei seiner Wiederkunft vorzubereiten, nach den Worten des Apostels Paulus: „Ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte“ (2. Kor. 11, 2). Die „reine Jungfrau“ verweist auf die „Braut“, ein Bild für die eschatologische Gemeinschaft der Heiligen (Offb. 19, 7).

 

Erst bei der Wiederkunft Christi wird offenbar werden, wer zur Braut des Herrn zählt[1]. Zu den Kennzeichen derer, die zur Braut zählen werden, gehört, dass sie täglich auf die Wiederkunft Christi warten und beständig rufen: „Herr, komme bald!“ (Offb. 22, 17+20).

 

Für diese Gemeinschaft der Heiligen finden sich auch die Bilder von den „Hundertvierundvierzigtausend“ (Offb. 14, 1-5) und vom „Knaben“ (Offb. 12, 5). Diese Bilder zeigen ebenfalls wichtige Merkmale und Gegebenheiten.

 

Von den Hundertvierundvierzigtausend ist zu lesen: „Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn (…), die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm, und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.“ Die Zahl 144.000 hat symbolischen Charakter. Sie ist abgeleitet von der Zwölfzahl der Stämme Israels und verweist auf göttliche Vollkommenheit.

 

Die Kennzeichnung mit dem Namen des Lammes und des Vaters bedeutet, dass die Hundertvierundvierzigtausend Eigentum Gottes sind. In der Nachfolge Christi führen sie ein Leben nach dem Evangelium in Wort und Tat („in ihrem Mund kein Falsch“, „untadelig“). Sie werden auch als „Erstlinge“[2] bezeichnet (im griechischen Text: „Erstlingsfrucht“), ein Hinweis auf die alttestamentlichen Opfergesetze. „Erstlinge“ sind all jene, die der Herr bei seiner Wiederkunft zu sich nimmt, bildlich gesprochen: die er „einerntet“ (Offb. 14, 15).

 

Offenbarung 12 spricht von einer mit der Sonne bekleideten Frau — einem Bild für die Kirche Christi[3] —, die einen Knaben gebiert. Dieser ist von einem Drachen bedroht, doch wird er zu Gott entrückt (Offb. 12, 5). Der Knabe symbolisiert die Schar derer, die bei der Wiederkunft Christi entrückt werden. Der Drache ist Bild für den Satan (1. Mose 3, 1; Offb. 12, 9). Er kann weder die Vollendung noch die Entrückung der Brautgemeinde verhindern.


[1]Laut Kap. 8.3.9 des NAKatechismus ist sowohl die Gotteskindschaft als auch die Berufung zur Erstlingsschaft eine Auswirkung der Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Daraus folgt, dass sich die Erstlinge ausschließlich aus den Reihen der „Versiegelten“ rekrutieren. Auch hieraus geht hervor, dass die Zugehörigkeit zur NAK eine conditio sine qua non ist.


[2] Der Präsident des NAKI e.V., Jean-Luc Schneider, hat sowohl bei einer Ämterzusammenkunft in Luanda am 10. Juni 2013, als auch in seiner Predigt in Metz am 15. Sept. 2013 klargestellt, dass die „Brautgemeinde“ sich ausschließlich aus denjenigen rekrutiert, die nicht nur getauft, sondern auch versiegelt sind. Und das bedeutet, dass ausschließlich Angehörige der Neuapostolischen Kirche zur Braut des Herrn gehören können


[3] Extrakt aus Kapitel 6.4 des NAKatechismus: Die Kirche hat eine gegenwärtige und eine zukünftige Dimension. - Mit der Wiederkunft Christi zeigt sich Kirche in all ihrem Heil und auch in ihren Mängeln: Ein Teil der Kirche wird entrückt, ein anderer bleibt auf der Erde zurück und wird sich in antichristlichen Bedrängnissen zu bewähren haben. Das zukünftige Offenbarwerden der Kirche wird auch in der  Verheißung deutlich, dass die zur königlichen Priesterschaft erwählten Erstlinge im Friedensreich in die Heilsvermittlung einbezogen sind. Sie werden Boten Christi für alle Menschen sein, die je gelebt haben.

10.2 - Die Hochzeit des Lammes

 

Unmittelbar an die Entrückung der Braut schließt sich die Hochzeit des Lammes an. Das Bild des eschatologischen Hochzeitsfestes findet sich in Offenbarung 19, 6-9. Es weist hin auf die unauflösliche Gemeinschaft der Erstlinge mit ihrem Herrn und die Teilhabe an seiner Herrlichkeit (Kol. 3, 4; 1. Joh 3, 2).

 

Schon in Jesaja 53, 4-7 wird das Bild des Lammes verwendet; es zeigt, dass der kommende Messias sein Opfer zur Erlösung der Menschen in Ergebenheit in Gottes Willen bringt. Johannes der Täufer weist auf den Sohn Gottes mit den Worten hin: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ (Joh. 1, 29).

 

Vielfach wird in der Offenbarung des Johannes von Christus als dem Lamm gesprochen. Offenbarung 5, 12 drückt aus, dass das geschlachtete Lamm den Sieg davonträgt. Das heißt, der erniedrigte und gekreuzigte Gottessohn ist zugleich der triumphierende und siegende. Der gekreuzigte Christus ist der Wiederkommende, der Bräutigam (siehe 10.1.3).

 

Während der Hochzeit des Lammes müssen die Menschen auf Erden die Herrschaft Satans, die große Trübsal, erleiden.

Albrecht Dürer (1471–1528): „Die vier apokalyptischen Reiter“ Holzschnitt entst. ca. 1497, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

10.3 - Die große Trübsal

 

Solange das Erlösungswerk des Herrn auf Erden ist, bleibt die irdische Schöpfung unter einem besonderen Schutz Gottes (Offb. 7, 3). Nach der Wiederkunft Christi beginnt eine Zeit, in der die Menschen und die Schöpfung der Macht Satans ausgesetzt sind; alles wird leiden unter den damit verbundenen Verhältnissen.

 

Dieser Zeitabschnitt kann in Verbindung gebracht werden mit der in Offenbarung 3, 10 benannten „Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen“. Dafür findet sich in der Heiligen Schrift die Bezeichnung „große Trübsal“ (Dan. 12, 1).

 

Die umfassende Machtentfaltung Satans in der großen Trübsal übertrifft bei weitem die Versuchungen und die Schwere der Bedrängnisse, die die Kirche vor der Wiederkunft des Herrn zu bestehen hat. Die Brautgemeinde wird vor Anbruch der großen Trübsal entrückt (Offb. 3, 10; 12, 5+12).

 

Im Bild der mit der Sonne bekleideten Frau, die den Knaben geboren hat, werden diejenigen gezeigt, die zur Kirche Christi zählen, aber nicht entrückt worden sind. Sie erfahren weiterhin in der „Wüste“, also in einem Zustand von Drangsal und Entbehrung, göttliche Begleitung und geistliche Versorgung (Offb. 12, 6).[1]

 

Auch in dieser Zeit der Herrschaft Satans und seiner Mächte werden sich Menschen standhaft zu Christus bekennen, den Antichristen nicht anbeten und wegen ihres Bekenntnisses getötet werden (Offb. 13, 10+15; vgl. Offb. 14, 12+13). Diese standhaften Zeugen für Christus werden zu Märtyrern.


[1]Noch einmal zur Verdeutlichung: Die mit der Sonne bekleidete Frau symbolisiert die Kirche Christi, also alle bekennenden und getauften Christen, die nicht zu denjenigen Versiegelten (also Angehörigen der Neuapostolischen Kirche) gehören, die die Brautgemeinde bilden. – Wer also vor der großen Trübsal errettet werden will, muss unbedingt zunächst Mitglied der Neuapostolischen Kirche werden. Und wenn er dann über die Versiegelung hinaus auch alle anderen Bedingungen erfüllt, gehört er zu denjenigen, die entrückt werden. – Nicht-NAK-Mitglieder haben also den Regeln entsprechend keine Chance!

10.4 - Das Kommen des Herrn mit Kraft und Herrlichkeit

 

Nach der Hochzeit im Himmel kommt der Sohn Gottes mit den Erstlingen auf die Erde zurück (Offb. 19, 11-16). Dies hat der Herr vorausgesagt als sein Kommen „mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Matth. 24, 29+30). Für alle sichtbar offenbart Jesus Christus nunmehr auf Erden seine göttliche Macht (Offb. 1, 7). Er, der König aller Könige und Herr aller Herren, nimmt Satan und dessen Anhang alle Macht und beendet damit die Zeit der großen Trübsal. Satans Anhang wird gerichtet (Offb. 19, 20). Satan selbst wird für „tausend Jahre“ gefangen gesetzt, „damit er die Völker nicht mehr verführen sollte“ (Offb. 20, 1-3). Nachdem Satan gebunden und in den Abgrund geworfen ist, findet die Auferstehung der Märtyrer aus der großen Trübsal statt (Offb. 20, 4).

 

10.5 - Die erste Auferstehung

 

Der Ausdruck „erste Auferstehung“ ist in der Heiligen Schrift nur in Offenbarung 20, 5+6 zu finden, verbunden mit einer bedeutsamen Seligpreisung: „Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht.“ Diese Seliggepriesenen — also diejenigen, die bei der Wiederkunft Christi entrückt worden sind, und die Märtyrer aus der großen Trübsal — sind vom Endgericht ausgenommen.

 

In 1. Korinther 15, 20.22-24 verweist Apostel Paulus auf die „Ordnung“ in der Auferstehung von den Toten: „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind […] Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat.“

 

Apostel Paulus stellt also drei wesentliche Aspekte heraus:

  • Zuerst ist Christus auferstanden, er ist der Erstling derer, die auferstehen. Jegliche Hoffnung auf Auferstehung der Toten gründet sich auf die Auferstehung Jesu Christi.
  • Die Auferstehung „danach“ ist denjenigen verheißen, die Christus angehören, wenn er kommt: Bei seiner Wiederkunft auferstehen die Toten in Christus, die dann gemeinsam mit den verwandelten Lebenden entrückt werden (siehe 10.1.2). Im Zusammenhang mit Christi Kommen mit Kraft und Herrlichkeit ist den Märtyrern aus der großen Trübsal die Auferstehung verheißen. Diese beiden Ereignisse umfasst die erste Auferstehung. All denen, die daran teilhaben, gilt: „Sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“ (Offb. 20, 6).
  • Das „Ende“, von dem Apostel Paulus in 1. Korinther 15, 24 spricht, meint das Endgericht. Vor diesem findet die allgemeine Auferstehung der Toten statt.
Edward Hicks (1780–1849): „Peaceable Kingdom“ entst. ca. 1834, National Gallery of Art, Washington D.C.

10.6 - Fortgang der Heilsgeschichte

 

Nach Abschluss der ersten Auferstehung wird Christus auf Erden sein Friedensreich aufrichten. Seine Königsherrschaft wird uneingeschränkt offenbar. Er ist der Friede-Fürst (Jes. 9, 5); Satan wird gebunden sein und kann niemanden mehr zur Sünde verführen. Gleichwohl bleiben die Menschen weiterhin Sünder, da die Geneigtheit zur Sünde nicht aufgehoben ist. Es wird geboren und gestorben; der Tod ist noch nicht aufgehoben (Offb. 20, 14; vgl. Jes. 65, 20+21).

 

Davon ausgenommen sind die Priester Gottes und Christi, die einen geistlichen Leib haben, der dem des Herrn gleicht (1. Kor. 15, 44).

 

Christi Königsherrschaft, an der er die Seinen als königliche Priesterschaft beteiligt, wird „tausend Jahre“ dauern — ein Symbol für eine lange, aber begrenzte Zeit (Offb. 20, 6). Ungehindert kann das Evangelium verkündigt werden; während dieser Zeit wird demnach Heil angeboten: Sowohl den auf Erden lebenden Menschen als auch den Seelen, die sich in den Bereichen der Entschlafenen befinden, wird die frohe Botschaft nahegebracht. So werden am Ende des Friedensreichs alle Menschen aller Zeiten das Evangelium Christi erfahren haben.

 

Das Friedensreich endet, wenn Satan losgelassen wird und letztmalig Gelegenheit hat, Menschen zu verführen. Nach seiner endgültigen Bezwingung wird er gerichtet und „geworfen in den Pfuhl von Feuer“ (Offb. 20, 7-10). Das Böse in jeglicher Form ist dann für ewig unwirksam.

 

Nun erfolgt die Auferstehung der Toten[1] zum Gericht (Offb. 20, 11—15). Christus wird alle Menschen richten, die nicht an der ersten Auferstehung teilhatten.

 

Maßgeblich für das Urteil wird die Stellung sein, die der Mensch letztlich zu Christus einnimmt. Wer ihn ablehnt und nicht „geschrieben [ist] in dem Buch des Lebens“, verbleibt im Elend der Gottferne. Diejenigen, die im Endgericht Gnade finden, werden Bewohner von Gottes neuer Schöpfung sein und dürfen ewige Gemeinschaft mit ihm haben.

 

An jenen, die bereits als königliche Priesterschaft mit Christus im Friedensreich regierten, erfüllt sich in der neuen Schöpfung die Verheißung: „Seine Knechte werden ihm dienen und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen keiner Leuchte und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offb. 22, 3-5).

 

Die Erwartung aus 2. Petrus 3, 13 ist nun Wirklichkeit geworden: „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt“ (vgl. Jes. 65, 17). Gott setzt eine neue Schöpfung an die Stelle der alten, und es erfüllen sich die Worte: „Er [Gott] wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein“ (Offb. 21, 3). Dieses Reich Gottes wird ewig sein; dann wird Gott sein alles in allem (1. Kor. 15, 28).


[1]Natürlich ohne diejenigen Toten, die in Christus gestorbenen sind, und nach Kap. 10.1.2 des NAKatechismus zu den Erstlingen gehört haben und bei der Wiederkunft Christi entrückt wurden.

Quelle für die oben wiedergegebenen Texte und die entsprechend gekennzeichneten Passagen aus den Fußnoten:

Katechismus der Neuapostolischen Kirche, ersch. 10. Dezember 2012 bei Verlag Friedrich Bischoff, Frankfurt/Main, ISBN-13: 978-3943980004, Preis: 79,00 €

 

Fazit:

 

Was immer ein Angehöriger der Neuapostolischen Kirche zum Thema Ökumene sagt, ist gelogen,  wenn der Kern der Aussage nicht lautet, die NAK sei die alleinseligmachende christliche Kirche. – Und wenn es nicht gelogen ist, weil derjenige es möglicherweise nicht besser weiß, so ist es doch die Unwahrheit. Alles ist so, wie es auch in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts gepredigt wurde. Die Brautgemeinde, das sogenannte Knäblein, ist immer noch bei den besonders frommen Neuapostoliken zu suchen. – Und der Rest der NAK-Mitglieder gehört nach wie vor zum Sonnenweib, der mit der Sonne bekleideten Frau.

 

Neu ist allenfalls, dass jetzt auch alle anderen Christen zu diesem Sonnenweib gehören. Eine Chance, Gotteskind zu sein, Erstling und Überwinder, haben ausschließlich Neuapostolische Christen - sofern Gott nicht im Einzelfall von seinem ihm von den Neuapostoliken großzügigerweise eingeräumten Recht auf Gnade Gebrauch macht

 

Jetzt bin ich einmal gespannt, wann der Papst einen Bußgang nach Zürich antritt und auf den Knien vor Jean-Luc Schneider herumrutscht und darum bettelt, versiegelt zu werden!

Textversion des obigen Beitrags zum Download
Weitere Dokumente über die Neuapostolische Kirche im "Downloadcenter" unter http://www.canities-news.de/die-neuapostolische-kirche/textversionen-der-beitr%C3%A4ge-zum-download/
Denn sie wissen nicht was sie glauben.pd[...]
PDF-Dokument [160.6 KB]
Kopie eines nacworld-Threads, um zu dokumentieren, wie sehr der Katechismus von aktiven Neuapostoliken missinterpretiert wird
Umfrage neue Lehraussagen.pdf
PDF-Dokument [124.6 KB]

Kommentare

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  • taxi driver (Montag, 12. Mai 2014 09:38)

    ach du liebe güte! wat habt ihr euch denn da fürne laus in den pelz gesetzt?
    rolf berenz ist der typ der die sprache der bibel spricht. und dem sein name von gott persönlich als pseudonüm benutzt wird für auf nacworld zu schreiben.
    dat ist ein ganz hinterkünftiger schleimer. traut dem blos nicht!

  • Rolf Berenz (Sonntag, 11. Mai 2014 14:36)

    Ich nehme mit Mißfallen zur Kenntnis, dass hier in pdf-Dateien thematische Dialoge die von Seiten der Autoren nur auf geschlossenen Plattformen kursieren sollen, kopiert und in mit den Autoren nicht
    abgestimmten anderen Zusammenhängen veröffentlicht werden. Ich bitte als Beteiligter darum, diese Kopien hier zu löschen und dazu anzregen sich auf den entsprechenden Plattformen anzumelden und dort
    entsprechende Einwendungen und Kommentare zu den hier angesprochenen Aspekten abzugeben, damit die Autoren Gelegenheit haben darauf reagieren zu können. Das ist hier aufgrund der Entwurzelung der
    Beiträge nicht möglich. Danke!

    Ich erbitte eine kurze Reaktion auf meine Eingabe unter Angabe des/der Verantwortlichen. Danke!

  • Otto Lilienthal (Freitag, 08. November 2013 09:05)

    Jetzt, nachdem der von Deinem damaligen Priester erwartete Katechismus verfügbar ist,Kornelia, müsste der Priester eigentlich bei Dir anklopfen und sich entschuldigen.

    Ich weiß, dass das nicht passiert. Weil der Katechismus nicht als das gesehen wird, was er ist:
    Ein Lehrwerk zur Zementierung einer Irrlehre.

    Überhaupt: Wenn ich so die nacworld-threads lese, in denen vom Katechismus die Rede ist, geht mir echt der Hut hoch. Jeder liest aus dem Ding das heraus, was er so bestätigt wissen will.

    Volker B. (meiner Meinung nach ein Vollpfosten) hat sich sogar dazu verstiegen zu schreiben:
    "[...] Mit dem Katechismus wurde in der NAK ein wichtiger segensreicher Schritt getan und diesen Schritt der Abgleichung mit dem eindeutigen Evangelium haben Andere noch vor sich."

    Was kann man dazu noch sagen? Nichts! - Da kannst Du nur resigniert den Kopf schütteln bei so einer einer Borniertheit...

  • Kornelia (Freitag, 08. November 2013 07:47)

    Danke Elke, dass Sie diesen Satz gepostet haben:

    Meine Meinung dazu persönlich ist, daß selbstverständlich auch unzählige nicht NAK-Mitglieder beim kommen des Herrn dabei sind!!!

    Genau das dachte ich viele Jahre auch und wenn ich mich darüber mit jemandem aus der Gemeinde/Familie unterhalten wollte, dann bekamm ich ein:
    "Ja spinnst denn du !?!?!?" attestiert.
    Als ich kurz vor meinem Austritt Besuch von meinem früheren Hauspriester bekam, schnitt ich wieder dieses Thema der Exklusivität in der NAK an. Ich bekam zur Antwort: "Du siehst das alles viel zu eng
    und warte erst mal ab, der neue Katechismus ist am Entstehen, da wird alles klar und deutlich drin verankert sein - wir haben keinen Exklusivitätsanspruch - auch in anderen Denominationen gibt es
    gläubige und der Christuslehre nachfolgende Menschen - gute Menschen - warum sollte die der Herr nicht in sein Reich aufnehmen?"

    Der Herr J.L. Schneider sagt nun aber etwas anderes - was sagt mein früherer Hauspriester? Ausgetreten ist er deshalb nicht, soweit bin ich informiert, aber wie geht er mit dem was er empfindet und
    dem was er predigen soll, um? Oder predigt er nach seiner Meinung und keiner schreitet ein, weil er eben damit die Meinung der meisten Mitglieder vertritt?

    Wissen tue ich darüber wenig - das sind meine persönlichen Gedanken dazu. Ich weiß nur, dass sich meine früheren Geschwister trotz aller Ungereimtheiten immer sehr, sehr wohl gefühlt haben. Und dazu
    behaupte ich wieder: es ist das soziale Netzwerk - nicht die Lehre.

  • Franz-Christian Schlangen (Freitag, 08. November 2013 05:28)

    Vielen Dank für die klare Meinungsäußerung, Elke. – Soweit wir das beobachten können, vertritt eine Mehrheit der NAK-Mitglieder die gleiche Auffassung wie Sie!
    Aber selbst wenn Sie die offizielle Heilsexklusivismus-Linie der NAK vertreten würden, wär das in Ordnung. Weil – wie Sie richtig sagen – es Sache eines jeden Einzelnen ist, was er glaubt oder
    nicht.

    Das eigentliche Problem liegt ganz woanders: Die NAK-Führung selbst, also diejenigen, die dafür verantwortlich sind, was im Katechismus steht und wie das Credo lautet, steht im Außenverhältnis nicht
    hinter der Lehre der Kirche. – Und in der Kommunikation nach innen werden die wahren Inhalte der Kirchenlehre verschleiert. Erst Jean-Luc Schneider hat für klare Verhältnisse gesorgt: Er vertritt zu
    100% die Inhalte der NAK-Kirchenlehre. Aber jetzt geschieht etwas vollkommen Unverständliches:

    Die Kirchenmitglieder blenden die entsprechenden Predigtinhalte komplett aus und tun so, als verfolge die NAK einen strikten Ökumenekurs. Sie vertreten die Auffassung, ihre Glaubensgemeinschaft würde
    alle christlichen Religionsgemeinschaften als gleichermaßen heilsvermittelnd betrachten. Und das ist komplett (entschuldigen Sie) idiotisch!

    Durch die behauptete Heilsexklusivität ihres Apostolats sagt die NAK ganz deutlich, dass tatsächlich niemand Gotteskind sein kann und zum Erlösungswerk Gottes, also der Braut Christi, gehören, der
    nicht im Besitz aller drei in der NAK vermittelten Sakramente ist, wobei das dritte und entscheidende Sakrament ausschließlich von Aposteln vermittelt werden kann. Außerdem schreibt die
    NAK-Kirchenlehre fest, dass ausschließlich Apostel berechtigt seien, geistliche Ämter zu ordinieren.

    Jedes NAK-Mitglied stimmt dieser Lehre bereits durch seine Mitgliedschaft zu – denn es bekennt formal die im neuapostolischen Glaubensbekenntnis festgelegten Inhalte.
    Stimmt ein Mitglied diesem Glaubensbekenntnis nicht zu, befindet es sich außerhalb der Kirchenlehre. – Das bedeutet in der NAK-Logik aber wiederum, dass es zu den Verlorenen zählt…
    Für mich stellt sich da die Frage: Warum um alles in der Welt soll ich in einer Kirche bleiben, sie aus meinen Einkünften mitfinanzieren, wenn ich sowieso nicht „dazu“ gehöre, nachgerade innerlich
    bereits ausgetreten bin!

    Für gläubige Christen, die der NAK-Lehre nicht 100%ig folgen, gibt es meines Erachtens eigentlich nur einen Weg:
    Raus aus der NAK, weg von den Amtskirchen, und hin zu den evangelischen Landeskirchen. Mein Weg wäre das nicht, aber für gott- und christgläubige Menschen wäre es der logische…

  • Elke Stange (Freitag, 08. November 2013 02:48)

    Die NAK ist nicht Gott aber richtet sich nach der Bibel aus!!! Wer dabei sein wird am Tag des Herrn bestimmt auch nicht die NAK, sondern unser Herrgott allein!!! Ich bin aktiv in der NAK Mitglied und
    denke- daß es in ALLEN Konvessionen-für und Widersprüche gibt und KEINE perfekt ist!! Jeder sollte für sich selbst entscheiden, was er glaubt oder auch nicht glaubt!! Meine Meinung dazu persönlich
    ist, daß selbstverständlich auch unzählige nicht NAK-Mitglieder beim kommen des Herrn dabei sind!!! Das es nur versiegelte Gläubige sein werden- glaube ICH NICHT!!!

  • Franz-Christian Schlangen (Donnerstag, 07. November 2013 18:34)

    Die Juni-Debatte auf WDR hat ein so miserables Licht auf die NAK-Apologeten geworfen, dass die sich dort sicher nicht noch einmal so aus dem Fenster lehnen wollten. (Und hier kommentieren sie nicht,
    weil das unter ihrer Würde ist. – Sing: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern…“ - Auf nacworld ist die Nennung unserer website und unserer Namen verboten!)

    Eines ist bei dieser Zofferei auf jeden Fall deutlich geworden: Die NAKler kennen Ihre Kirchenlehre nicht! Und wenn sie sie doch kennen, biegen sie sie sich nach Gutdünken zurecht. – Letzteres zeigen
    auch die nacworld-Diskussionen. Die geistigen Verrenkungen, die dort gemacht werden, sind einfach abenteuerlich. – Dabei müssten sich die Heiligenscheinfraktionler doch eigentlich glücklich schätzen,
    weil alles noch so ist, wie sie es gelernt haben. Aber nein: Sie zimmern sich ein Kirchenverständnis zurecht, mit dem sie ihren eigenen Aposteln im Grunde genommen die Daseinsberechtigung
    entziehen…

    So oder so: Für keinen von ihnen lässt sich auch nur der geringste Vernunftsgrund anführen, in der NAK zu bleiben. Allenfalls das Argument „Wohlfühlgemeinde“ könnte ins Feld geführt werden. –Wer sich
    die NAK aber deshalb schönredet, weil er seine Gemeinde nicht missen könnte muss gewarnt sein: Die könnte morgen schon zugunsten eines Leuchtturmprojekts geschlossen werden. – Die NAK in Nordamerika
    macht vor, wie’s geht…

  • Jürgen (Donnerstag, 07. November 2013 17:20)

    Hm, seltsam. Keine bösen Kommentare von NAKis. Lecken die nach der Diskussion beim WDR die Wunden?

  • Jürgen (Donnerstag, 07. November 2013 17:18)

    Kornelia, aus diesem Blickwinkel betrachtet, gebe ich dir vollauf Recht: Und wenn nur einem einzigen NAKi, die weitere Mitgliedschaft erspart bleibt, hat sich die ganze Mühe gelohnt. Hm, eigentlich
    schon, wenn nur einer Zweifel bekommt und das verbotene Hinterfragen beginnt.

    Zwei Dinge fallen mir gerade ein:

    - Wie sich doch die Aussagen der NAK gegen sie wenden (Wenn nur eine Seele errettet wird ...)

    - Wie Recht doch Richie Unfair damit hatte, vor dem Hinterfragen zu warnen. Oft beginnt es damit, nach Sinn zu fragen.

  • Kornelia (Donnerstag, 07. November 2013 13:49)

    ups - zu früh gepostet -------

    und doch brauchte ich sehr lange Zeit, um zu meiner inneren Einstellung zu stehen.

    Vielleicht sind viele frühere Geschwister genau auf dem gleichen Weg - aber es fehlt halt noch eine Winzigkeit Mut, um den letzten Schritt zu gehen.

    Früher wurde immer gepredigt: eine einzige Seele errettet ist mehr wert, als die ganze Welt gewonnen!

    Franz-Christian, wenn dieser Artikel genau einer Seele zum überlegten und gelungenen Absprung hilft, wäre das dann genug Lohn für die viele Arbeit?

  • Kornelia (Donnerstag, 07. November 2013 13:40)

    Ja, Jürgen, das war auch mein erster Gedanke - für mich als Aussteiger wieder ein super Artikel und alle Achtung vor der vielen Arbeit bei der Recherche.
    "Mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht"!

    Ich kann es nur wieder sagen: es muss aus dem Menschen selber kommen - ich hatte Zweifel (ohne Aussteigerseiten zu lesen), ich fühlte mich unwohl in den sog. Gottesdienststunden, ich schüttelte oft -
    innerlich - den Kopf, wenn wieder mal was völlig Abstruses gepredigt wurde

  • Jürgen (Donnerstag, 07. November 2013 08:46)

    Und ihr werdet sehen, dieses Arbeit war gegenüber den NAKis wieder vergebliche Liebesmüh, sie wollen es nicht glauben und sie werden es nicht glauben, ich will nur hoffen, diese Abhandlung wird jetzt
    von vielen aus den ACK-Kirchen gelesen und man erkennt dort welch mieses Spiel die NAK-Spitzen mit ihnen getrieben haben und treiben.
    Gute Arbeit!

  • Franz-Christian Schlangen (Mittwoch, 06. November 2013 10:30)

    Auf nacworld hat sich der im Allgemeinen als gut informiert geltende User Rolf B’z. dahingehend geäußert, dass das Sakramentsverständnis der Neuapostolischen Kirche durchaus mit dem anderer Kirchen
    vergleichen ließe – dort werde eben Wasser- und Geistestaufe gleichzeitig durchgeführt.

    Diese Behauptung ist (das geht auch aus dem obigen Beitrag hervor) schlicht wahrheitswidrig.

    Im Kapitel 8.1.8 des NAKatechismus heißt es nämlich dazu: „Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung sind zwar einander zugeordnet, aber zwei unterschiedliche Sakramente.“
    Und gemäß Kapitel 8.3.6 des neuapostolischen Katechismus ist festgelegt, dass „eine formgerechte Heilige Versiegelung ausschließlich durch Apostel“ erfolgen kann.

    Ergo: Das Sakramentsverständnis der NAK ist eindeutig ökumenefeindlich!

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

26.11.2016

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Update 1:

Es ist schon auffällig, dass die NAK-Funktionäre ihre Methoden seit den 50ern des vorigen Jhdt. nicht geändert haben. - Auch dann nicht, wenn sie scheinbar einen Scherz machen. fcs hat das am Fall eines scheinbren Schenkelklopfers vom Rüdiger Krause aufgezeigt:

 „Von einem der auszug, die Anderen das Fürhten zu lehren“ (- klick)

 

Update 2:

Dass wir das noch erleben durften!
Die bornierten Halbgebildeten der NAK-Gemeinde Hamm-Werries setzen sich unter der Moderation vom auf facebook sattsam bekannten Hardcore-NAKidei Dieter Schulze zu einem Gesprächskreis zusammen und stellen fest, dass Geistesgrößen wie Schopenhauer, Berlin, Fred et al. schwachköpfige Dummschwätzer waren, indem sie auf bestechende Weise deren Erkenntnisse zur Willensfrei
heit des Menschen widerlegen:

„Klartext über die NAKn“ (- klick)

 

Update 3:

Es ist nahezu unglaublich, was für einen Haufen Schwachsinn nur eine Handvoll Apostel im Laufe eines Jahres so von sich gibt!
Und dann sind sie auch noch so stolz auf diesen Blödsinn, dass sie ihn als Zitate veröffentlichen lassen.
Wir haben sie einmal gesammelt und als kommentierte Zitate bei uns eingestellt:

„Die blöden Sprüche der NAK-Granden (Vol.1 + Vol. 2)“ (- klick)

 

Update 4:

Ein unverhoffter Leserbrief hat uns einen völlig neuen Blick auf die NAK eröffnet.
Grund genug, ihn unserer gesamten Leserschaft zur Verfügung zu stellen:

„Unverhofft kommt selten“ (- klick)