... wir schreiben Klartext
... wir schreiben Klartext

27. August 2019 - 06:08 Uhr (fcs)

Eine Stimme für die Humanisten

... ist eine Stimme FÜR die Vernunft

Und eine Stimme für die Vernunft

... ist eine Stimme gegen den Neuapostolizismus

Wer viel weiß, muss wenig glauben! Darum denken "die Humanisten" Bildung neu und werden Forschung und Wissenschaft stärker fördern – ein Ziel, für das auch die Partei der Humanisten Sachsen am 1. September zur Landtagswahl antritt:

 

Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, das es jungen Menschen ermöglicht, sich frei von dogmatischen und ideologischen Einflüssen zu selbstständigen und selbstbestimmten Individuen zu entwickeln. Für die Stärkung persönlicher Freiheitsrechte stehen die Vermittlung demokratischer Werte und die humanistische Aufklärung im Vordergrund. Den bekenntnisorientierten Religionsunterricht wollen wir durch eine gemeinsame ethisch-philosophische Bildung ersetzen, die alle Religionen neutral behandelt.

 

Um ihrer gesellschaftlichen Aufgabe gerecht zu werden, muss Wissenschaft sowohl frei von staatlicher Instrumentalisierung als auch von übermäßigen ökonomischen Zwängen sein. Insbesondere Grundlagenforschung, die häufig keinen kurzfristigen ökonomischen Nutzen verspricht, muss intensiv gefördert werden. Der prekären Beschäftigungssituation des akademischen Mittelbaus an Hochschulen soll durch strengere Mindestgrenzen für die Laufzeit von befristeten Arbeitsverträgen und einer Förderung von Dauerstellen begegnet werden.

 

Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts ist insbesondere durch das vermehrte Aufkommen einiger weniger Schlüsseltechnologien geprägt, die einerseits große Chancen, andererseits auch potentielle Risiken für den zivilisatorischen Fortschritt und die Gesellschaft beherbergen. Die Förderung dieser Technologien und die Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen betrachten wir daher als zentrales Anliegen unserer Politik. Wir wollen auch Forschung durch Unternehmen finanziell fördern, wenn die Ergebnisse patentfrei und kostenlos der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

 

Schafft mit uns den Richtungswechsel im Forschungs- und Bildungswesen. Denn #GeistIstGeil! - Nur der Heilige Geist ist :poop: ...

 

Also am 01. September 2019 bei der Landtagswahl in Sachsen dran denken:

 

Eine Stimme für die Humanisten ist eine Stimme für die Vernunft!

(- klick)

Deshalb:

  • Verbot der Zwangsvermitgliedschaftung von Kindern in Religionsgemeinschaften;
  • Abschaffung des Art 7 GG;
  • Heraufsetzen der Religionsmündigkeit auf die Volljährigkeit;
  • Verbot zum Beitritt zu einer Religionsgemeinschaft vor Erreichen der Volljährigkeit....

21. August 2019

Zwei hörenswerte Videos...

(sehenswert sind sie natürlich auch)

06. Juli 2019 - 05:11 Uhr (fcs)

Religionen in Medien überrepräsentiert

und die Journalisten vernebeln statt aufzuklären

Screenshot von Beas fb-Beitrag zum Thema

Der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, unterstützt sie dabei nach Kräften:

 

(Zitat) „Kürzlich saß ich in einem innerkirchlichen Gremium, da ging großes Gejammer und Klagen los über Journalisten und Medien. Es werde beim Thema katholische Kirche nur skandalisiert oder allenfalls eine folkloristische Darstellung gebracht. Ich sehe das aufgrund meiner journalistischen Herkunft – ich habe beim „Süderländer Volksfreund“ volontiert – anders. Ich erlebe Journalisten, die extrem kritisch über uns berichten und Kontrolle wahrnehmen. Das begrüße ich, weil es meiner Kirche gut tut. Ich erlebe auch Journalisten, die schon vorher für sich klar haben, was sie berichten wollen und welche Antworten ich geben soll.

 

Ich kann diese extreme Aufassung nicht teilen, als würden wir in einem Land leben,  in dem die Medien uns Kirchen bedienen. Ich sehe es auch nicht so wie viele meiner kirchlichen Kollegen, die sich von Medienvertretern verfolgt fühlen. Wir sind nicht mehr das christliche Land wie in den 50er Jahren, das muss sich auch niederschlagen. Aber deswegen die Religion aus der öffentlichen Wahrnehmung hinauszutreiben, halte ich nicht für angemessen.“ (Zitatende)

Quelle: 
https://www.deutschlandfunk.de/forum-fuer-journalismuskritik-zu-viel-glaube-zu-wenig-kritik.886.de.html?dram:article_id=452859

 

Dieser katholische Würdenträger verdreht - und das ist typisch für Vertreter des Religiotismus - die Tatsachen. Und das sollten wir uns genauer anschauen.

 

Er tut so, als würde Journalismus das Thema "Katholizismus" stets skandalisiert oder allenfalls folkloristisch darstellen. Er sagt das nicht selbst so, sondern lässt indirekt Teilnehmer eines innerkirchlichen Gremiums zu Wort kommen.

Er bestätigt aber gleichzeitig indirekt diese Wahrnehmung, indem er sagt, er erlebe Journalisten, die extrem kritisch und voreingenommen über "seine" Kirche berichteten.

 

Und dann tut er so, als nähme er eine neutrale Position ein, in dem er äußert, dass er weder die Auffassung seiner Kleriker-Kollegen teilt, noch diejenige seiner Mit-Diskutanten, die meinten, die Medien würden die Kirchen bedienen. Und dann kommts:

Er halte es nicht für angemessen, die Religionen aus der öffentlichen Wahrnehmung hinauszutreiben!

 

Ein rhetorisches Glanzstück, Jesuitentechnik at its best! Er diffamiert die Gesprächsrunde ohne sie direkt anzugreifen und er unterstellt ihnen Absichten, von denen überhaupt keine Rede ist. Und direkt straft er Ingrid Matthäus-Maier Lügen, die nämlich klar geäußert hatte, sie hielte es für falsch, wenn Religion aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwindet...

Und übrigens hat Pfeffer indirekt auch jene Journalisten angegriffen, die über die Skandale der katholischen Kinderfickerei berichten... 

Bei dem Pfeffer-Zitat sehe ich im Geiste den "heiligen Franz" aus Wilhelm Buschs frommer Helene (Kap. 38 ff) vor mir...  [siehe hier: https://gutenberg.spiegel.de/buch/die-fromme-helene-4139/38]

 

Was ich persönlich als echten Skandal betrachte, ist gar nicht explizit zur Sprache gekommen: Das religiotische Doku- und Infotainment im deutschen TV (hauptsächlich im ZDF). Unter dem Deckmantel scheinbarer Wissenschaftlichkeit werden biblische Märchen als historische Wahrheiten verkauft...

Ich persönlich bekomme schon das kalte Kotzen, wenn ich nur sehe, wie Petra Gerster, die grande dame des ZDF-Journalismus würdevoll erhaben durch kleinasische Kulissen schreitet und als Wahrheit berichtet, was tatsächlich in den Bereich der Mythen und Märchen gehört.

 

Für diese TV-Beiträge wären eigentlich längst Abmahnungen wegen irreführender Werbung angebracht!

Okay... vielleicht sollte ich mich mit dem begnügen, was ich habe. Und dass der Deutschlandfunk kritischen Stimmen zum Thema Journalismus und Religionen Raum gibt, ist als Spatz in der Hand gar nicht mal sooo schlecht!

 

Hier noch einmal der Link unter dem die komplette Sendung "nachgehört werden kann:

Spruch der Woche:

Quelle für das Original-Meme: https://neuapostolisch.de/db/2548/

wichtige webseiten:

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Auch Dieter Kastl hat em Thema "Opfer und Finanzen in der NAK" eine eigene Seite gewidmet!
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Aktuelles:

10.11.2019

+ Update vom 11.11.2019

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fcs zeigt sich erschüttert über den journalistischen Selbstmord Andreas Rothers:

„Kann man sich nicht ausdenken“ (- klick)

 

15.11.2019

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fcs hält sich im Fall des Finanzskandals in der NAK südl. Afrika zurück, und erwähnt lediglich in einer Notiz, das, mit dem Michael Koch ein Riesenfass aufmacht:

„Wo Rauch ist, da ist auch Feuer“  (- klick)

 

16.11.2019

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Dieter Kastl hat in einem Amtsblatt von 1935 (also "ex cathedra") verkündete und, da nicht für ungültig erklärt, heute noch gültige Worte des Stammapostels gefunden, und er gibt diese Perlen der Weisheit an uns weiter:

„Die Leiden des Stammapostels“ (- klick)

 

17.11.2019

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fcs iberuft sich auf verbindliche christliche Lehre und weist die neuapostolische Idee der Eigenverantwortung zurück:

„Stichwort Eigenverantwortung“ (- klick)

Neu auf CANITIES-News:
Die bisher von fcs heraus-gebrachten Buchtitel und zum Download freigegebenen Texte zum Thema NAK auf einer Seite:

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