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Der Mensch... - Krone der Schöpfung?

Geschaffen nach dem Bilde eines ewigen Wesens?

[Quelle: (- klick) ins Bild]

Das ist ein sehr gefährliches Bild, weil die aus diesem Bild resultierende ethische Einstellung das letztlich in die überall auf unserem Planeten sichtbaren Katastrophen führende Handeln des Menschen bestimmt.

Und anhand dieser menschengemachten Katastrophen – Hunger, Kriege, Umweltzerstörung – ist deutlich zu erkennen, dass die Grundlagen für dieses gefährliche Bild, die Lehren der abrahamitischen Religionen, nicht für eine vernünftige ethische Orientierung ausreichen.

Darüber hinaus haben die verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen längst erwiesen, dass auch die Grundlagen der abrahamitischen Religionen falsch sind. – Und auch, wenn sich die Nichtexistenz eines Schöpferwesens, eines kosmischen Erstbewegers nicht beweisen lässt, so lässt sich doch nachweisen, dass alle angeblichen Nachweise der Existenz eines solchen Wesens falsch und unhaltbar sind. Es existiert nichts, dass zur Erklärung seiner Existenz eines Schöpferwesens bedürfte.

 

Erwiesen ist aber, dass alles Lebende Zwischenergebnis einer weiter fortschreitenden Evolution ist. Und damit ist auch klar, dass der heutige Mensch weder Krone der Schöpfung noch Krone (im Sinne von Endergebnis) der Evolution ist.

Und folgerichtig formuliert die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die die Position des „Evolutionären Humanismus“, die Mitte des letzten Jahrhunderts von dem bedeutenden Evolutionsbiologen und ersten Generaldirektor der UNESCO, Julian Huxley, formuliert wurde, vertritt:

 

„Wir sind nicht die Krone der Schöpfung,

sondern die Neandertaler von morgen!“

[Leitbild des evolutionären Humanismus ( - klick)]

 

Ich kenne das Argument der Apologeten: Im Prinzip habt Ihr euch nur einer neuen Religion zugewandt. – Ganz falsch ist diese Behauptung natürlich nicht, wenn man Religion als „geistige Rückbindung“ im weiteren Sinne betrachtet.

Aber anders als die gemeinhin als solche bezeichneten Religionen und deren Konfessionen/Denominationen stellt der evolutionäre Humanismus nicht ein zu verehrendes höheres Wesen und dessen Gesetze in den Mittelpunkt. Auch kennen Humanisten keine Leitfiguren die den Anspruch erheben im Besitz der absoluten Wahrheit – und allein verfügungsberechtigt darüber – zu sein. Und klar: Unantastbare heilige Bücher kennt der evolutionäre Humanismus auch nicht.

Mittelpunkt des humanistischen Denkens ist der Glaube an den Menschen und an dessen Entwicklungsfähigkeit.

 

Würde man eine ethische Orientierung aber allein an den Menschenrechten ausrichten, führte das erneut zu einem primären Anspruchscharakter. Und das wäre für eine befriedigend funktionierende solidarische Gesellschaft nicht ausreichend.

 

Albert Schweitzer formulierte einmal:

„Mit allem, was lebt, sind wir durch Wesensverwandtschaft und Schicksalsgemeinschaft verbunden.“

Der evolutionäre Humanismus vertraut darauf (so die gbs), dass die Menschheit für alles Leben lebensfreundlichere, freiere und gerechtere Verhältnisse herstellen kann, als wir sie heute vorfinden.

Dazu bedarf es der Wirksamkeit von Rechten und Pflichten, die ein ethisches Bedürfnis, das aus dem Inneren des Menschen kommt, voraussetzen. Und der evolutionäre Humanismus ist diejenige Weltanschauung, die den direkten Weg und das eigentliche Ziel sinnvollen Handelns nennt und ihre Maßstäbe diesseitig, plausibel und wissenschaftlich haltbar begründet.

 

Auf dieser Seite und den Folgeseiten werde ich in loser Folge wichtige Veröffentlichungen der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), des Humanistischen Pressedienstes (hpd), des humanistischen Verbands Deutschland (HVD) und der Partei der Humanisten auch für unseren Leserkreis bekanntmachen und verlinken. – Aufklärung tut Not, denn

 

„Eine Menschheit, die das Atom spaltet und über Satelliten kommuniziert,

muss die dafür erforderliche weltanschauliche Reife besitzen“

[Manifest des evolutionären Humanismus (- klick)]

 

Deshalb rufe ich dazu auf, die Inhalte weiterzutragen und mit dafür zu sorgen, dass die Ideen von Humanismus und Aufklärung stärker in der Gesellschaft verankert werden.

Ein (- klick) ins jeweilige Banner führt zur entsprechenden website

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
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Aktuelles:

26.11.2016

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Update 1:

Es ist schon auffällig, dass die NAK-Funktionäre ihre Methoden seit den 50ern des vorigen Jhdt. nicht geändert haben. - Auch dann nicht, wenn sie scheinbar einen Scherz machen. fcs hat das am Fall eines scheinbren Schenkelklopfers vom Rüdiger Krause aufgezeigt:

 „Von einem der auszug, die Anderen das Fürhten zu lehren“ (- klick)

 

Update 2:

Dass wir das noch erleben durften!
Die bornierten Halbgebildeten der NAK-Gemeinde Hamm-Werries setzen sich unter der Moderation vom auf facebook sattsam bekannten Hardcore-NAKidei Dieter Schulze zu einem Gesprächskreis zusammen und stellen fest, dass Geistesgrößen wie Schopenhauer, Berlin, Fred et al. schwachköpfige Dummschwätzer waren, indem sie auf bestechende Weise deren Erkenntnisse zur Willensfrei
heit des Menschen widerlegen:

„Klartext über die NAKn“ (- klick)

 

Update 3:

Es ist nahezu unglaublich, was für einen Haufen Schwachsinn nur eine Handvoll Apostel im Laufe eines Jahres so von sich gibt!
Und dann sind sie auch noch so stolz auf diesen Blödsinn, dass sie ihn als Zitate veröffentlichen lassen.
Wir haben sie einmal gesammelt und als kommentierte Zitate bei uns eingestellt:

„Die blöden Sprüche der NAK-Granden (Vol.1 + Vol. 2)“ (- klick)

 

Update 4:

Ein unverhoffter Leserbrief hat uns einen völlig neuen Blick auf die NAK eröffnet.
Grund genug, ihn unserer gesamten Leserschaft zur Verfügung zu stellen:

„Unverhofft kommt selten“ (- klick)