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Natürlich sind die NAK-Apostel ausschließlich einfache Menschen. Keine

Halbgötter und keine fachlich ausgebildeten Theologen und Psychologen.
Laienprediger eben, wie die subalternen Funktionäre auch.

Mangels (in der NAK?) existierenden Gottes, ist das, was sie tun und sagen, ausschließlich menschlichen Überlegungen und Zielen geschuldet.

 

Auf dieser Seite zeigen wir, dass den Aposteln jeglicher göttliche Rat fehlt!

04. April 2019 - 15:44 Uhr (fcs)

Sie tanzen um das goldene Kalb!

Wann tut die Erde sich auf, um sie zu verschlingen?

Bild und Text: Bild „Aufruhr und Untergang der Rotte Korah“, Quelle: (- klick) ins Bild

Ich beginne ausnahmsweise mit einem Bibelzitat (aus 4. Mose 26) https://www.bibleserver.com/text/LUT/4.Mose26%2C10:

 

„[…] 9 Und die Söhne Eliabs waren Nemuël und Datan und Abiram. Das sind der Datan und Abiram, die von der Versammlung berufen waren, aber die sich gegen Mose und Aaron auflehnten in der Rotte Korach, als sie sich gegen den HERRN auflehnten.

10 Und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie mit Korach, während die Rotte starb, indem das Feuer zweihundertfünfzig Männer fraß und sie zum Zeichen wurden.

11 Aber die Söhne Korachs sind nicht gestorben. […]“ (Zitatende)

 

Ja… sie sind wohl leider tatsächlich nicht gestorben, sondern feiern in der NAK Westdeutschland KdöR fröhliche Urständ! 

 

Seit wann? – Ich wage nicht, allzu tief zu schürfen. Denn schon das, was bei einer eher oberflächlichen Recherche ans Licht kommt, scheut selbiges nämlich. Und es stinkt zum Himmel!

Ich hatte ja gedacht, dass die bedenkliche Entwicklung erst unter dem sog. Bezirksapostel Armin „Dollarauge“ Brinkmann ihren Anfang genommen hatte, aber das dürfte ein Irrtum sein. Nach derzeitiger Informationslage war wohl auch schon die Personalie Ehlebracht belastet.

 

Tatsache ist aber, dass spätestens ab der Inthronisation Brinkmanns zum NAK-Gebietskirchenfürsten über Nordrhein-Westfalen eine gewisse Kapitalverfilzung offenbar wurde.  Einer meiner Freunde aus dem NAK-Kritikernetzwerk, Rudolf J. Stiegelmeyr hat das so ausgedrückt (ich zitiere hier, indem ich sein stillschweigendes Einverständnis voraussetze):

 

„[…]Aus einer ehemals einfachen Laienkirche für die eher konservativen Unterschichten ist offensichtlich ein Wirtschaftsunternehmen alle Scientology geworden, dessen Führung nicht mehr aus (wie auch immer zu verstehenden) Geistlichen besteht, sondern aus knallharten Managern, Anwälten und z.T. hoch gebildeten Wirtschaftsbossen. Für das gemeine Glaubensvolk mag der Effekt derselbe sein (Irreführung nach dem Glaubensprinzip), aber die Motivatoren und Einstellungen unterscheiden sich doch erheblich. […]“ (Zitatende)

Quelle: privat

 

Etwas drastischer drückt sich der eine oder andere Leserbriefschreiber aus. Ich bringe nachstehend einige durchaus typische Zitate aus meiner Leserpost:

 

„[…] ich hoffe Sie haben ähnlich fassungslos auf die Netzmeldung der NAK Westdeutschland (https://www.nak-west.de/db/7703547/Meldungen/Zwei-neue-Apostel-fuer-Westdeutschland) reagiert wie ich.  […] Sie sollten spätestens jetzt damit beginnen noch tiefer zu graben, Dinge zu recherchieren, aufzudecken und zu veröffentlichen, die an Dreistigkeit nicht mehr zu toppen sind.

 

Die Bekanntgabe, wer in Zukunft zum sogenannten "Apostel" berufen werden soll, hat mir über mehrere zehn Minuten das Lachen gestohlen, da ich gepflegt kotzen musste. Kopf wieder aus der Schüssel dachte ich immer wieder: Das gibt´s doch wohl gar nicht. Wie selbstherrlich, korrupt und dreist sind diese geldgeilen Säcke und theologischen Nichtsnutze???

 

Der angeführte Dr. (Titel wäre dringendst zu überprüfen) T. Ziesowki und der ebenfalls genannte S. Pöschel, die als sog. "Apostel" ernannt werden sollen, kommen aus dem direkten Dunstkreis des € 10.000.000,- Versenkers A. Brinkmann, der seinerzeit vom Bruder des (vermutlich) falschen Doktors T. Ziesowski, F. Ziesowski in Finanzfragen beraten wurde. Wie intensiv und in welcher Verantwortlichkeit wäre zu recherchieren.

Alle Handelsregisterauszüge, die damals einzusehen waren, und/oder in lokalen Blättern abgedruckt waren, enthielten die Namen F. Ziesowski, T. Ziesowski und S. Pöschel, auch im Zusammenhang mit regionalen Korruptionsvorwürfen. Meiner Meinung nach gehört diese Geschichte penibelst recherchiert und aufgeklärt.

 

Ist eine Berufung der beiden vermutlich korrupten Manager in die oberste Führungsetage der NAK-West eventuell ein Schachzug, um wissende Mitläufer und /oder -täter ruhig zu halten?

Ist nicht statt von "Segenslinien" eher zu 100% von korrupten Kartellen zu reden? Wird man "Apostel", wenn man zu kriminellen Handlungen schweigt und einen Handschlag leistet, der besagt: "Aber bitte kein Wort in der Öffentlichkeit über die Versenkung der € 10.000.000,-"? […]“ (Zitatende

 

Ein anderer Leserbriefschreiber, wies darauf hin, dass ich mir, wenn ich wirklich versuchen sollte, in diesen Filz einzudringen, zur Sicherheit einen Bodyguard anstellen sollte oder besser gleich zwei, weil ein Angriff garantiert aus dem Hinterhalt käme.

Und das erinnert nun wieder an ein Posting in „Glaubesforum 24“, das mittlerweile 5 Jahre alt ist. Die Userin „tergram“ schrieb seinerzeit:

 

„Von einer Warnung von Herrn Zisowski ist mir nichts bekannt. Im Gegenteil, er hat für die Einfädelung des deals eine Provision bekommen, wollte sich aber vor Gericht in GB nicht zur Höhe äussern.

Offenbar gibt es ein Zusammenspiel verschiedener Akteure: Brinkmann, Zisowski, Chowdhury, Ehelbracht jun. - allesamt in irgendeiner Form in mehr als seltsame Finanzgeschäfte verwickelt. Jeder weiss etwas über jeden und alle schweigen zum eigenen und Gesamtnutzen.

Ich habe vor ein paar Jahren mit einen guten Kenner der internen NAK-Geschichten gesprochen, der sinngemäß sagte: "Ich kann nicht alles öffentlich machen, was ich über die Herren weiss, denn sonst müsste ich jeden morgen meine Bremsleitungen überprüfen. Geh davon aus, dass die Kirche nur der Mantel ist, unter dem die eigentlichen Geschäfte abgewickelt werden."

Ich dachte damals, dass er spinnt. Heute denke ich, er hat die Wahrheit gesagt. [sic]“ (Zitatende)

Quelle: https://forum.glaubensforum24.de/viewtopic.php?t=2008&start=80

 

„Wo Rauch ist, ist auch Feuer,“ hat schon meine Oma gesagt und gemeint, dass man deshalb sofort die Feuerwehr rufen sollte, wenn man eine Rauchwolke über einem Haus sieht.

Aber die Wolke über der Dortmunder Kullrichstraße 1 scheint eher keine Rauchwolke zu sein… Es dürfte sich eher um eine Dunstwolke handeln, um eine Glocke ekelerregenden Gestanks, der bei jedem ehrlichen Menschen Übelkeit verursacht.

Quelle für das Originalbild: (- klick) ins Bild

Was sich in der Dortmunder Kullrichstraße 1 zeigt, ist ein ausgewachsener Augiasstall. Und mangels vorhandenem Herkules, wird man diesen Stall auch nicht ausmisten können.

Was man tun kann, ist, die verbliebenen Mitglieder dieser Gebietskirche darauf aufmerksam zu machen, wem sie ihren monatlichen Zehnten da opfern, welches System sie mit ihrer NAK-Zugehörigkeit stützen.

 

Was man tun kann, ist, die NAK-Mitglieder zu informieren und sie zum Austritt aus dieser üblen Gemeinschaft zu bewegen.

Um sie zu informieren hier zunächst noch einmal eine kurze Zusammenfassung der „Affäre Brinkmann“.

 

Der Chemie-Ingenieur Armin Brinkmann war ein Protegé der NAK-Granden Apostel Rudolf Dicke und Bischof Hans Zier und hatte bereits eine interessante NAK-Karriere hinter sich. Nach siebeneinhalb Jahren als Diakon, wurde er im Alter von 32 Jahren zum Priester befördert, knapp 5 Monate später zum Evangelisten und Vorsteher, 15 Monate später zum Bezirksevangelisten mit Zuständigkeit für die Missionsgebiete und nur 3 Monate später wurde er mit 35 Jahren zum Apostel erhoben… Innerhalb von knapp 3 Jahren vom Priester zum Apostel.

 

Als dann der seinerzeitige Leiter der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen, Hermann Engelauf, altersbedingt in den Ruhestand trat, rechnete die NAK-Welt damit, dass Brinkmann ihn beerben würde. Aber stattessen wurde sein im Mai 1983 mit ihm gemeinsam zum Apostel beförderter 12 Jahre älterer Konkurrent Horst Ehlebracht, ein erfolgreicher Unternehmer, bevorzugt.

 

Und auch als dieser im Januar 2003 in den altersbedingten Ruhestand trat, kam Brinkmann nicht zum Zug, er musste zugunsten des (vermutlich zu dem Zeitpunkt bereits designierten) späteren Stammapostels Dr. Leber zurückstehen.

 

Erst im Juni 2005, mittlerweile war er 56 Jahre alt und seit fast 22 Jahren Apostel, wurde er zum Bezirksapostel und Chef der NAK-Gebietskirche Nordrhein-Westfalen befördert.

 

Brinkmann verstand sich von Anfang an als schneidiger Manager und entwickelte eine deutliche Nähe zur Wirtschaft. Das fand seinen Ausdruck auch in dem von ihm initiierten Forum für Unter-nehmer mit NAK-Hintergrund.

 

Wirklich Ahnung, vor allem vom Finanzmanagement, hatte er aber wohl nicht. Dafür hatte er ein ausgeprägtes Statusstreben, was der später amtierende Stammapostel Jean-Luc Schneider bei Brinkmanns altersbedingter Ruhesetzung im Jahr 2014 mit der Feststellung, dass es für Brinkmann  „immer mehr sein, immer größer sein“ musste, würdigte. Auf jeden Fall leistete sich Brinkmann im Dezember 2007, eineinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt einen kapitalen Schnitzer, der einem erfahrenen Finanz-jongleur sicher nicht passiert wäre:

 

Obwohl in Artikel 6 der seit 28. Februar 1999 gültigen Verfassung der „NAK-NRW K.d.ö.R.“ eindeutig festgelegt ist, dass vor Investitionen und Eingehung von Verbindlichkeiten mit einem Gesamtaufwand von mehr als 500.000,00 € im Einzelfall, ein Beschluss des Landesvorstandes der Körperschaft erforderlich ist, entschied Brinkmann selbstherrlich über eine Kapitalanlage in Höhe von 10 Mio. €.

 

Ihm wurde die Investition in ein Anlageprojekt angeboten, das eine weit überdurchschnittliche Rendite abwerfen sollte. – Es war der Berichterstattung aus dem Jahr 2012 zufolge von mehr als 13% die Rede, und das hätte jeden halbwegs intelligenten Menschen stutzen lassen.

 

Aber Brinkmann, für den es „immer mehr sein, immer größer sein“ musste, sah sich wohl schon als strahlender Held, der den ohnehin großen Reichtum der Gebietskirche (der übrigens auf den weiter oben als Kriegsverbrecher entlarvten Walter Schmidt zurückgeht) deutlich gemehrt hat.

 

Er stellte der „Investorengruppe“ den Betrag auf dubiosen Wegen, die ebenfalls hätten misstrauisch machen müssen, zur Verfügung. – Wenige Wochen später wurde klar, dass er sich verzockt hatte, dass das Geld verloren war. Seinen eigenen Einlassungen zufolge, die von Dr. Leber unwidersprochen blieben, informierte er zeitnah den Stammapostel. Danach war – Schweigen im Walde.

 

Personelle Konsequenzen? Weit gefehlt! – Im Gegenteil: Als am 15. Mai 2011 der mittlerweile auch als zwielichtig und meineidig entlarvte Präsident der NAK-Gebietskirche der Niederlande, Theodoor Johann de Bruijn, wegen Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand versetzt wurde, übertrug der Vorsitzende des NAKI e.V., Dr. Wilhelm Leber, dessen Amtsaufgaben auf Armin Brinkmann. Der war nun Boss von zwei Gebietskirchen, sein Image wurde damit öffentlich immens aufgewertet.

 

Ansonsten… Immer noch Schweigen im Walde. Bis 2012 eine kleine Zeitungsnotiz eines britischen Blattes Aufmerksamkeit erregte:

In Norfolk standen Anlagebetrüger vor Gericht und im Zusammenhang damit war auch davon die Rede, dass die NAK-NRW zu den Opfern gehörte. Und damit kam der Investigations-Stein ins Rollen und nach und nach wurden weitere Details der Affäre bekannt.

 

Zum Beispiel wurde jetzt berichtet, dass Brinkmann im Jahr 2009 einen Brief an die Betrüger geschrieben habe, in welchem er sie aufgefordert habe, das zur Verfügung gestellte Kapital zurückzuzahlen.

 

Nachdem bekannt geworden sei, dass ein weiteres Opfer der Betrüger bereits 2008 in England Strafanzeige erstattet habe, habe im November 2010 auch die NAK-NRW die Polizei in England eingeschaltet.

 

Kontaktmann zur britischen Justiz war der in den Kirchendienst gewechselte und zum NAK-Bischof beförderte vorherige Kriminaldirektor Manfred Bruns. Ebenfalls in 2010 seien der Landesvorstand und die Landesversammlung (d.i. ein Gremium, zu dem außer dem Landesvorstand sämtliche Bezirksvorsteher gehören) der Gebietskirche und die Bezirksämter eingeweiht worden. Daraufhin sei ein Beratungs- und Kontrollgremium für Geldanlagen berufen worden, in dem auch externe Fachleute säßen.

 

Was auch ins Rollen geriet, war die Informationsmaschinerie der NAK-NRW, in Person ihres Medienreferenten Frank Schuldt, der eine Reihe Nebelkerzen zündete, darunter ein angeblich von Medienvertretern mit Armin Brinkmann geführtes Interview, in dem dieser so quasi öffentlich als Unschuldslamm akzeptiert wurde. – Auf drängende Nachfragen musste Schuldt dann zugeben, dass er selbst als so quasi „interessierte Öffentlichkeit“ die Fragen gestellt hätte, und diese Fragen dann in seiner Eigenschaft als Pressesprecher des Bezirksapostels beantwortet habe…

 

Die Wellen der Empörung schlugen seinerzeit sehr hoch. Ich selbst hatte, nachdem das ganze Ausmaß des Skandals bekannt geworden war, Strafanzeige gegen Armin Brinkmann erstattet – übrigens ohne zu wissen, dass die NAK-NRW durch einen ihrer Laienpriester, der von Beruf Staatsanwalt ist, gute Kontakte zur Staatsanwaltschaft hat(te?)…

 

Die Anzeige lautete auf Untreue: die Staatsanwaltschaft stellte die entsprechenden Untersuchungen jedoch bald ein, es kam nicht zu einem Verfahren. – Die Begründung war, dass Brinkmann sich zwar im Prinzip der Untreue schuldig gemacht habe, dass er sich aber auf Gewohnheitsrecht berufen könnte, da es langjährige Praxis sei, dass die Gebietskirchenpräsidenten sich über die entsprechenden Regelungen in den Statuten hinwegsetzten.

 

Aber: Da die Statuten erst 1999 in Kraft getreten sind, konnten lediglich zwei Vorgänger gegen diese Statuten verstoßen: Nämlich der wertekonservative und als sehr integer geltende Horst Ehlebracht, eine gestandene Unternehmerpersönlichkeit alter Schule, der das Amt des GK-Präsidenten aber lediglich bis einschließlich 2002 innehatte, und dessen Amtsnachfolger Wilhelm Leber, den Vorgänger von Armin Brinkmann, der die entsprechende Funktion bis Juni 2005 innehatte.

 

Langjährige Praxis? 5 Jahre…? Naja… - Zwar halten Insider, zumal im Lichte der später gewonnenen Erkenntnisse, es durchaus für möglich, dass Horst Ehlebracht gegen eindeutige Bestimmungen verstoßen habe, doch ist aus seiner Amtszeit keine Einzel-Investition, die die Schallgrenze von 500-Tausend durchbrochen hätte, bekannt.

 

Aber wie auch immer: Horst Ehlebracht ist bereits im Februar 2004, nur 13 Monate nach seiner Pensionierung im Alter von 67 Jahren verstorben. Ihn, um sich selbst reinzuwaschen, der Untreue zu bezichtigen, ist meines Erachtens zutiefst unehrenhaft! Möglicherweise hätte es sich gelohnt, Strafanzeige wegen „verunglimpfen des Andenkens Verstorbener“ nach § 189 StGB gegen Brinkmann zu erstatten…

Aus dem gleichen Grund werde ich auch gar nicht nach Läusen im Pelz von Horst Ehlebracht suchen. – Allerdings fällt im Zusammenhang mit dubiosen Berater- und Finanzgeschäften häufig der Name von Ehlebrachts Sohn Patrick…

Bild: Aus dem Video zu Brinkis Verabschiedung Es lohnt sich, das Video anzuschauen! – Im Lichte des heutigen Wissens, kann einem nämlich übel werden, bei dem Gesülze, das rund um die Verabschiedung Brinkmanns und die Begrüßung Storcks abgesondert wurde. -

Um auf Brinkmann zurückzukommen: Als einzig möglicher Gewohnheitstäter, auf den er sich zu seiner Entlastung berufen könnte, bleibt unterm Strich lediglich Wilhelm Leber übrig – und das ist ausgerechnet der Mann, der als „Disziplinarvorgesetzter“ Brinkmanns dessen Tun gedeckt hat und auch noch als Staffage für eine Show-Veranstaltung am 7. Oktober 2012 gedient hat, in der Brinkmann versucht hat, sich von der Schuld zu befreien…

 

Bei der gleichen Veranstaltung wurde Brinkmann in dem von ihm selbst protegierten Bauunternehmer und NAK-Apostel Rainer Storck ein Bezirksapostelhelfer zur Seite gestellt. Der übernahm die Führung der Gebietskirche, nachdem Brinkmann am 23. Februar 2014 in den altersbedingten Ruhestand verabschiedet wurde.

 

Noch vor seinem Ruhestand ließ Armin Brinkmann jedoch dem „Netzwerk Apostolische Geschichte e.V. (NAG)“, informationsmedial eine Art 5. Kolonne der NAKn, das finanziell „auf dem letzten Loch pfiff“, eine großzügige Unterstützung angedeihen. Und diese Tatsache lässt die vernebelnde Berichterstattung des NAG in seinem ApWiki in einem etwas merkwürdigen Licht erscheinen.

 

Mutmaßend und im Konjuktiv gehalten stellt das NAG den Betrugsfall nämlich so dar:

 

Der Betrug sei mit Unterstützung des Professors für Wirtschaftsrecht an der Uni Duisburg Essen und NAK-Bezirksältesten Dr. jur. Frank Zisowski eingefädelt worden, der dafür von den Haupttätern eine Provision in Höhe von 250.000 € erhalten habe, und deswegen  von der britischen Justiz als Mittäter eingestuft werde. Einer Vorladung der britischen Polizei habe Zisowski nicht Folge geleistet, es habe aber eine Hausdurchsuchung bei ihm gegeben.

 

Dem NAG zufolge hat Zisowski eine üble Doppelrolle gespielt, denn er habe gem. der Darstellung in ApWiki, nachdem Brinkmann einige Ungereimtheiten aufgefallen seien, zusammen mit dem Verwaltungschef der NAK-NRW mit den Betrügern Kontakt aufgenommen, sich auch mit ihnen getroffen, um das Geld zurückzubekommen. Als das nicht gelungen sei, wollte Brinkmann Strafanzeige erstatten, Zisowski habe ihn aber beruhigt und davon abgeraten.

 

Als dann der Skandal öffentlich bekannt wurde, hat Brinkmann seinen langjährigen und engen Vertrauten am 26. Februar 2012 von seinen Kirchenämtern suspendiert.  -  Ein Bauernopfer… Ansonsten galt wieder einmal: „Wir schweigen und gehen unseren Weg!“

 

Dem „gemeinen Kirchenvolk“ blieben diese Vorgänge trotz des brodelnden Rumors in der Kritikerszene verborgen. Und soweit jemand etwas von den Vorgängen erfuhr, schloss er sich der NAK-Lesart an:

„Der Teufel ist auf, uns zu bekämpfen und er scheut sich nicht einmal, einen Bezirksapostel zum Opfer von Betrügern werden zu lassen.“

 

Allerdings waren die Betrüger wohl mit dem Bezirksapostel unter einer Decke… Denn der Name Frank Zisowski dürfte noch vom Internationalen Jugendtag 2009 her bekannt sein: Er fungierte als einer der Geschäftsführer der eigens gegründeten IJT-2009 gGmbH…

 

Das, obwohl seine Personalie damals bereits als belastet einzustufen war. Ich zitiere aus einem Ruhrbarone.de-Beitrag vom 09. Januar 2009:

 

„[…] Die AGR gehört zu 100 Prozent dem Regionalverband Ruhr. Aufgrund der möglicherweise gefakten Bilanzen gab die Landesbank Baden-Württemberg einen Kredit über 100 Mio Euro an die AGR. Gleichzeitig wurde heute bekannt, dass der AGR Geschäftsbereichsleiter Thorsten Zisowski das Unternehmen zum 30. Juni verlassen will.

 

Thorsten Zisowski ist bei der AGR nicht irgendwer. Er gilt als Spiritus Rector der halsbrecherischen Geschäfte. Zudem hat er mit seinem Bruder, Honorarprof. Dr. jur. Frank Zisowski von der Uni Duisburg-Essen, einige delikate Dinge für die AGR zu regeln versucht – erfolglos. Es blieb der Geruch einer zu gut gemeinten verwandtschaftlichen Hilfe. Ohne die betreffende Gesellschaft zu liquidieren hat Bruder Z. nämlich Geld als Liquidator kassiert. […]“ (Zitatende)

Quelle und ganzer Beitrag: https://www.ruhrbarone.de/staatsanwaltschaft-bochum-ermittelt-gegen-agr/1485

 

Man hätte also ahnen können, dass ein Anheben der Decke, unter der Brinkmann mit Zisowski et al. kungelte, einiges Erstaunliches ans Licht bringen würde. Aber man schaute lieber nicht genauer hin…

 

Nicht einmal, nachdem einer der Betreiber des Forums „Glaube und Kirche“ kurz nach Bekanntwerden der Affäre Brinkmann die Verflechtung von hochrangigen NAK-Funktionären in mehr als dubiose Finanzgeschäfte offenlegte.

Zumindest unsere aus dem Raum Köln stammenden Leser können mit dem Stichwort „Müllmafia“ etwas anfangen… Was seinerzeit einige politische Köpfe  in der Köln-Bonner-Bucht zu Rollen brachte war offenbar lediglich Teil eines wesentlich größeren Filzes, an dem eben auch NAK-Granden zu partizipieren suchten.

 

Werfen wir einen Blick in das Forum „Glaube & Kirche“ auf das, was der ‚Exkantor‘ (R.G.) im Oktober 2012 veröffentlicht hat. Auch R.G. hat seinerzeit lediglich an der Oberfläche gekratzt, er schrieb, alle von ihm aufgelisteten Informationen seien frei im web verfügbar oder über Auskunfteien einholbar.

 

Dementsprechend war der NAK-Bezirksälteste Prof. Dr. Frank Zisowski, Sozius der Rechtsanwaltskanzlei Zisowski, Armgardt, Stamm(ZAS) sowie Honorarprofessor an der Universität Duisburg/Essen,  seinerzeit Geschäftsführer und Gesellschafter der Celan GmbH, bei der der NAK-Bezirksevangelist Dr. Thorsten Zisowski und der NAK-Priester und Gemeindevorsteher Matthias Armgardt Mitgesellschafter waren.  (Anmerkung: Armgardt wurde dann wegen Umzugs in die Bodensee-Region von seinen NAK-Ämtern in NRW freigestellt)

 

Der im Handelsregister eingetragene Unternehmenszweck war „Beratung von Unternehmen und Einzelpersonen, insbesondere strategische Beratung und die Beratung bei der Vorbereitung und Abwicklung von Finanz- und Finanzierungsgeschäften …“

 

Damit ist einerseits die Verbindung Zisowski – Brinkmann – Anlagebetrug nachvollziehbar, andererseits wundert man sich bei einem Blick in die Bilanzen [R.G. hat deswegen im elektronischen Bundesanzeiger (https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet) recherchiert] warum die Herrschaften ein Geschäft betrieben haben, mit dem scheinbar kein Gewinn erwirtschaftet werden konnte…

 

Gleichzeitig waren Frank Zisowski und Matthias Armgardt sowie ein seinerzeitiger NAK-Gemeindevorsteher aus dem Sauerland Gesellschafter der Firma Soteres GmbH, einem Unternehmen für die Entwicklung von Hard- und Software, insbesondere die Entwicklung von IT-Sicherheitslösungen…

Eigentlich nicht wert, extra darauf hinzuweisen: Wie die Celan GmbH erwirtschaftete auch die Soteres GmbH Verlustvorträge im sechstelligen Bereich…

 

Über Reddig finden wir dann auch eine Verbindung zu Chowdury, dessen Tochter mit dem Sohn des NAK-Apostels Hoyer verheiratet ist. Und Apostel Hoyer, der im Juni dieses Jahres in Ruhestand tritt, gibt sein Amt an Thorsten Zisowski weiter…

 

Noch ein Einschub zu  Frank Zisowski: Lt. R.G. war er außerdem als Gesellschafter, Geschäftsführer und Vorstand der Novotergum AG aktiv.

 

Sein Bruder Thorsten, der Bezirkevangelist, (von dem bei Ruhrbarone.de bereits die Rede war) hat nach seinem Abschied bei der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH im Juli 2009 einen Geschäftsführerposten bei der Orcatech GmbH gefunden, einem Unternehmen zur „Erbringung von Lieferungen und Leistungen im Bereich der Extremschutzbeseitigung“ .

Sein NAK-Bruder der Bezirksälteste Stefan Pöschel war Gesellschafter und Co-Geschäftsführer des Unternehmens.

 

Merkwürdiges Detail am Rande: Als Zisowski bei der Orcatech einstieg, war sie bereits in finanzieller Schieflage. Und nach nur 5 Monaten, am 22.12.2009, musste er die Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens  beantragen.

 

Und nun noch ein Blick auf das Mutterunternehmen der Orcatech Gmbh, die Airmatic-Firmengruppe, die ihrerseits zur ebenfalls in ein schräges Licht geratenen „Gesellschaft für Beratung der sicherheits- und wehrtechnischen Wirtschaft (GSW)“ gehörte . – Ich zitiere R.G. vom Forum Glaube & Kirche, der sich auf einen nicht mehr abrufbaren Beitrag des Online-Magazins „der Westen“ bezieht:

Löschpanzer, eine der Verlustursachender Airmatic-Gruppe, Bild-Quelle: (- klick ins Bild)

„[…] Der Grundstein der Airmatic Firmengruppe wurde 1986 in Hemer gelegt. In der früheren Reinhard-Fabrikanlage fand das Unternehmen eine Bleibe. Systeme zur Ölspur- und zur Extremschmutzbeseitigung mittels einer Hochdrucktechnik sind die Spezialität. Die Tochter Orcatech entwickelte sich durch Franchising zum Marktführer bei der Ölspurbeseitigung.Airmatic schuf sich 2007 in der Kaserne ein zweites Standbein: die Entwicklung eines Kettenlöschfahrzeugs zur Waldbrandbekämpfung.

Das Wirtschaftsministerium förderte dieses „Leuchtturm-Projekt“ sowie ein zweites anderer Unternehmen für die Minenräumung mit insgesamt zehn Millionen Euro.

Von diesen Millionen konnte Airmatic lange zehren, doch eine erfolgreiche Vermarktung blieb bislang aus.

[dann trat ein ungenannter ;-) sog. Business-Angel in Aktion und brachte 100.000 €uro mit:] Der namentlich nicht genannte „Unternehmensengel” will als Privatinvestor die Pläne der bisherigen Gesellschafter und des Unternehmens maßgeblich unterstützen. Aber nicht nur Kapital stelle der neue Teilhaber zur Verfügung, sondern vielmehr seine internationalen Kontakte seien für das Hemeraner Unternehmen von größtem Interesse, so Geschäftsführer Stefan Pöschel. […]“ (Zitatende)

Quelle: http://www.glaubeundkirche.de/viewtopic.php?f=69&t=7220&sid=269503a66f53f80e1f61a21901fd1da0

 

Auch hier ist also einer aus dem NAK-NRW-Filz aktiv: Stefan Pöschel einmal mehr! Und die Geschichte der Firmenverfilzungen ist mit dem Tod der Orcatech-GmbH noch nicht zu Ende.

Der Journalist Michael Koch (nicht zu verwechseln mit dem Glaubenskultur-Schreiberling m.k.) berichtet im Online-Magazin „Der Westen“, dass auch im Zusammenhang mit der GSW-Consulting die Staatsanwaltschaft ermittelt (hat).

Vgl.: https://www.derwesten.de/staedte/menden/auch-loeschpanzer-sorgten-fuer-riesen-verluste-id7620713.html

 

Ob es die „Gesellschaft für Beratung der sicherheits- und wehrtechnischen Wirtschaft (GSW)“ noch gibt, ist auf die Schnelle nicht leicht zu ermitteln. Durch die Verflechtung mehrerer Unternehmen und einer ganzen Reihe von Insolvenzverfahren und staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen ist nicht erkennbar ob – und wenn ja, unter welchem Namen – eine Nachfolgegesellschaft existiert und wer deren Gesellschafter sind.

Auf „wikipedia“ ist unter der URL https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrum_f%C3%BCr_Sicherheits-_und_Katastrophenschutztechnik lediglich zu lesen, dass das Grundstück der insolventen GSW auf die AquaConcept GmbH in Hemer, Deilinghofer Straße 35–37, übergegangen sei.  

 

Die Hauptakteure des beschriebenen Kartells sind jedenfalls weiter aktiv geblieben, ohne jemals belangt zu werden. Und ganz offensichtlich waren die diversen Pleiten, Pannen und Verluste nicht zu deren persönlichem Nachteil. Allerdings agieren sie mittlerweile deutlich geräuschloser.

 

Der Markt, in dem sie aktiv sind, ist allerdings auch ein Haifischbecken, mit Akteuren und Verfilzungen nicht nur auf kirchlicher Ebene, sondern auch zur Politik.

Stefan Laurin von der unabhängigen Rechercheorganisation „correctiv.org“ hat am 07. Juli 2015 einen bemerkenswerten Artikel über den Ruhrfilz veröffentlicht. Bemerkenswert und zu umfangreich, um ihn in diesem Rahmen ausreichend zu würdigen. Ihn zu lesen, empfehle ich aber ausdrücklich:

https://correctiv.org/ruhr/2015/07/07/filzdecke-ruhr

Bild: „Dr.“ Devan bei einem Workshop in seinem Ayurveda Tempel. Frage: Woher stammt das Geld für dieses aufwändige Objekt? Bildquelle: (- klick) ins Bild

Bevor wir auf die weitere Karriere eingehen, ein kurzer Blick auf die gelegentlich genannten „kleineren Akteure“ aus der Zeit Brinkmanns:

 

Devan Chowdhury wurde 2012 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt und 2014 seines Apostelamtes enthoben. Er hat Deutschland verlassen und führt jetzt in Thailand eine auch von NAK-Funktionären gern besuchte Wellness-Oase. Die Frage nach der Finanzierung und die nach der Gestalt der verwandtschaftlichen Beziehungen zu Apostel Hoyer bleiben offen.

 

Thomas Reddig kam einer Sanktionierung zuvor und zog aus beruflichen Gründen von Sundern weg. Wenn ich nicht irre, nach Niedersachsen. – Ausweislich seines Xing-Profils (https://www.xing.com/profile/Thomas_Reddig2) ist er derzeit Objektbetreuer für ein Hamburger Unternehmen.

 

Patrick Ehlebracht verbrachte ebenfalls längere Zeit in Thailand, ist aber 2014 nach Deutschland zurückgekehrt. Derzeit betreibt er (und an diesem Punkt wird es spannend) im schweizerischen Wilen, gemeinsam mit Alfred Friedhelm Schmidt, die Antares AG Generalunternehmung, Fällmisstrasse 12, 8832 Wilen SZ. Unternehmenszweck der Antares AG ist:

„die Erstellung von Gebäuden als Generalunternehmerin, die Überbauung von Grundstücken, den Ankauf, Verkauf und die Verwaltung von Liegenschaften aller Art im In- und Ausland, ferner die Erbringung von damit im Zusammenhang stehenden Beratungs- und anderen Dienstleistungen sowie Projektentwicklung, Projektmanagement und die allgemeine Projektsteuerung. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte und Verträge abschliessen die dazu geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern oder die direkt oder indirekt mit diesem im Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen im In- und Ausland beteiligen. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Grundeigentum / Immobilien erwerben, belasten, veräussern, und verwalten. Sie kann auch Finanzierungen für eigene oder fremde Rechnung vornehmen sowie Garantien und Bürgschaften für Tochtergesellschaften und Dritte eingehen.“

Quelle: https://www.moneyhouse.ch/de/list/person/schmid-alfred-friedhelm?fbclid=IwAR3FA4Bw09Em1mcPK46YeeKt-pkIxyonFG_A3V6zh-OWIjQ-mYS98BJOPxI

 

Gleichzeitig ist Schmid gemeinsam mit Jens Uwe Steffen Friedland aus Hannover Geschäftsführer der schweizerischen Senia GmbH, Löwensteinstrasse 11, CH-8212 Neuhausen am Rheinfall. Der Unternehmenszweck dieses Betriebes ist 

„Die Beratung und Unterstützung von Investoren und anderen Unternehmen bei Projekten im In- und Ausland und kann Waren aller Art importieren und exportieren. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen im In- und Ausland beteiligen sowie alle Geschäfte tätigen, die direkt oder indirekt mit ihrem Zweck in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Grundeigentum erwerben, belasten, veräussern und verwalten. Sie kann auch Finanzierungen für eigene oder fremde Rechnung vornehmen sowie Garantien und Bürgschaften für Tochtergesellschaften und Dritte eingehen.“

Quelle: wie vor

 

Warum ist die Personalie Alf Schmid so interessant? Nun, zum einen, weil Alf Schmid aus der Bodensee-Region kommt, in die der ehemalige Celan-Manager und Sozius der Kanzlei ZAS umgesiedelt ist.

Dann ist Alf Schmid bislang sicher nicht als erfolgreicher Geschäftsmann aufgefallen. Eher im Gegenteil als jemand der gerne mit hochfliegenden Plänen prahlt (ich erinnere nur an das Millionenprojekt Westernstadt Pfullendorf), aber nichts davon umsetzt. Die eingeholten Wirtschaftsauskünfte über ihn haben belegt, dass er nicht nur „nichts auf der Naht hat“ sondern ganz im Gegenteil…  - Fragt sich woher das in der Schweiz investierte Kapital kommt.

 

Und da kommt nun Alf Schmids Schwager ins Spiel. Schmid ist nämlich mit Ute Ehrich, der Schwester des Präsidenten der NAK-Süddeutschland verheiratet. Und dieser Präsident, Michael Ehrich, hat in seiner Gebietskirche eine völlig neue Finanzstruktur mit einer intransparenten Stiftung eingerichtet.

Will man etwas über diese Stiftung erfahren, bekommt man von Raible, der Sprecherin des „Bezirksapostels“,  lediglich die schnippisch herablassende Antwort, dass, was zur Stiftung zu sagen ist in den „Südinfos“ – Ausgabe 27 vom Juli 2016 – publiziert wurde. Und wenn darüber hinaus etwas zu berichten sei, dies in den „Südinfos“ oder auf der Homepage der Gebietskirche publiziert werde.

 

Gibt es da einen Zusammenhang? Wie schon einmal erwähnt: Wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Und wenn der im Zusammenhang mit dem NRW-Finanzfilz genannte Sohn eines früheren NAK-Bezirksapostels mit dem Schwager eines aktiven NAK-Bezirksapostels ein gemeinsames Geschäft zu laufen hat, ist das schon interessant.

Zumal Schmid offensichtlich sehr viel Tagesfreizeit hat, während der er in div.  facebook-Gruppen aktiv ist.

Einen der Akteure in Brinkmans Klüngel musste ich zu meinem Leidwesen unangetastet lassen: Den Hertener Rechtanwalt Andreas Hebestreit… Er mischt zwar immer gerne mit, wo die NAK-Führung dabei ist, scheint aber wohl eher lediglich so etwas wie eine Statistenrolle zu spielen.

 

So… kommen wir zurück zu den eigentlichen Helden des Tages, die in Kürze zum NAK-Apostel erhoben werden sollen: Stefan Pöschel und Thorsten Zisowski…

 

Bleiben wir in der alphabetischen Reihenfolge und schauen zuerst, wie es Stefan Pöschl derzeit geht:

 

Wie die „neueWoche“ unter https://www.neue-woche.com/nachrichten-hameln/stefan-poeschel-wird-neuer-geschaeftsfuehrer-der-enertec-hameln berichtet ist er nach wie vor hochbezahlter Manager in der Abfallwirtschaft des Ruhrgebiets. Zuletzt war er Geschäftsführer der Kreisabfallverwertungsgesellschaft mbH Minden-Lübbecke. Da er vor allem durch seine vielfältige Berufserfahrung in Führungspositionen verschiedener Unternehmen der Branche überzeugen konnte, wurde er zum neuen Geschäftsführer der Interargem GmbH gewählt, er ist dort seit 01.04.2019 tätig.

Gleichzeitig übernimmt er die Geschäftsführung der MVA Bielefeld und der Enertec Hameln

 

Der Internetauftritt dieser drei Großunternehmen vermittelt einen guten Gesamteindruck von welcher Kapitalmenge  hier die Rede ist

Siehe hier: https://www.interargem.de/

 

Wie hoch seine Einkünfte sind? Schweigen im Walde… Schon allein der MVA-Geschäftsbericht 2015 spricht von 15.000 €… : https://www.stadtwerke-bielefeld.de/fileadmin/content/documents/Stadtwerke/12_Mediathek/Mediathek-GmbH_GB_2015.pdf

 

Und sein Freund und Kollege Thorsten Zisowski? Hier hilft ein Blick in den Beteiligungsbericht der Stadt Bochum für das Jahr 2017:

 

Auf der Seite 492 erfahren wir, dass er alleine für seine Tätigkeit als Geschaftsführer des USB-Entsorgungsunternehmens rd. 14 tsd. Euro/Monat einnimmt.

Laut Seite 916 des Berichts ist er aber für 5 Unternehmen als Geschäftsführer aktiv:

DEB - Duale Entsorgungsgesellschaft Bochum mbH; EKOCity GmbH; Recycling am Umweltpark GmbH; USB Bochum GmbH; USB Service GmbH

Siehe hier: https://www.bochum.de/C12571A3001D56CE/currentbaselink/W2BAE9WM317BOCMDE/$FILE/Beteiligungsbericht_2017.pdf

 

Was soll das nun alles… - Ist Geldverdienen verwerflich? Nein, sicher nicht. Und ihren Nebenjob als „Feierabend-Apostel“ wollen Sie ja unentgeltlich ausüben.

Bedenklich ist allenfalls der Filz, in dem diese Apostel stecken und die Nähe zu der (übrigens nach wie vor nicht aufgeklärten) 10-Mio-Euro-Affäre Brinkmanns.

 

Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob die Art ihrer beruflichen Tätigkeiten überhaupt mit einem Seelsorger-Ehrenamt vereinbar ist.

Okay – ich habe bei keinem der Groß-Akteure eine nachgewiesene Straftat recherchieren können. Und auch wenn es heißt „wo Rauch ist, da ist auch Feuer“ gilt in Deutschland noch immer die Unschuldsvermutung: Unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils…

Und dennoch… !!

 

Ach ja, eine weitere Frage bleibt offen: Wenn die beiden ihr Apostelpöstchen neben mehreren Managerposten ehrenamtlich ausüben können… Warum werden dann andere Apostel bei fünfstelligem Monatsgehalt fest angestellt in den Kirchendienst übernommen?

Eine .pdf-Version des vorstehenden Beitrags zum Download, zum Ausdrucken, zum Weitergeben!
Augiasstall Kullrichstraße.pdf
PDF-Dokument [2.3 MB]

Ich bin mir sicher, dass noch viele von Euch NAK-Mitgliedern in NRW das eine oder andere über den skandalösen Filz im Umfeld der NAK-Westdeutschland-Führung beizutragen haben.

 

Das dürft ihr mir ergänzend jederzeit per E-Mail oder Formularnachricht mitteilen, oder Ihr hinterlasst einen entsprechenden Kommentar im hier folgenden Feld.

D A N K E !!

Kommentare

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07. Februr 2019 - 07:43 Uhr (fcs)

Schneider'sche Beweisführung ...

... ist phantastische Pseudologik ;-)

"leidet" der Schnix an Pseudologia Phantastica?

Zunächst eine wichtige Feststellung:

Den im Bild zitierten Text hat der Typ[i] tatsächlich so von sich gegeben! Und zwar nicht in irgendeinem afrikanischen Land, in dem der Bildungsgrad der Bevölkerung deutlich niedriger ist als derjenige in Deutschland…

Nein – diesen Satz hat der Boss über derzeit weltweit noch ca. 2.5 -3 Millionen aktiver Neuapostolischer Christen mitten in Deutschland abgelassen, in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland – vor der NAK-Gemeinde Berlin-Tegel… Vor einigen Hundert Zeugen vor Ort und an den Übertragungsorten.

 

Damit nicht genug! – Damit nur ja genügend Menschen in den Genuss der Blödheit der Argumente ihres internationalen Oberhauptes kommen, haben Schneiders Hofschranzen diesen Unsinn ganz aktuell auch noch in ihrem online-Fakenewsmagazin „nac-today“ (- klick) unter verbreitet!

 

Soweit hier im Beitrag Zitate wiedergegeben werden, beziehen diese sich auf die oben verlinkede nac.today-Veröffentlichung.

 

Dieser Scharlatan, der in NAK-Kritikerkreisen auch den Spitznamen ‚John-Lüg‘ trägt, vergleicht also die Zuverlässigkeit und Vorhersagbarkeit beweisbarer astrophyisikalischer Tatsachen aus unserem Sonnensystem mit einem Hirngespinst:

 

Ein vor nicht ganz 2.000 Jahren angeblich (es gibt nicht genügend Belege, um diese Behauptung zur Tatsache erheben zu können) durch Kreuzigung hingerichteter Mensch soll angeblich wieder ins Leben zurückkehren. Dies ist nach Ansicht der Christen möglich, weil er für sie eine Inkarnation eines Gottes ist.

Das Problem: Für das, was das ist, ein „Gott“, gibt es keine allgemeingültige Definition. – Weil es keinen Gott gibt. Nirgendwo! – Außer in den Köpfen von Leuten, die sich einen Gott zur Erklärung für sie unverständlicher physikalischer Phänomene ausgedacht haben. Und je nach Ethnie und Beschaffung deren jeweiligen Lebensraumes haben sich viele Menschen viele verschiedene Götter ausgedacht.

 

Zwar ist noch nie irgendeiner dieser Götter in Erscheinung getreten, und kein vernünftiger Mensch würde heute noch z.B. Donner und Blitz als ein In-Erscheinung-Treten eines Gottes betrachten, aber aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen, hält sich auch in den Köpfen vieler durchaus gebildeter Menschen hartnäckig die Vorstellung, ihr jeweiliger Gott sei real…

Und diese Menschen tun alles in ihrer Macht stehende, um möglichst viele ungebildete und/oder unmündige Menschen (zumeist Kleinkinder und Menschen in Drittweltländern) mit ihrer irrigen Meinung (sie nennen das „Glaube“) zu indoktrinieren, ihnen ihre irrigen Ansichten zu oktoyieren…

 

Um auf das NAK-Sektenoberhaupt zurückzukommen: Ich bin davon überzeugt, dass er nicht zu denjenigen Menschen gehört, die an einen real existierenden Gott glauben. Meines Erachtens zeigt sein ganzes Auftreten, zeigen seine Veröffentlichungen zu div. Themen, dass er den Neuapostolizismus für ein tolles Geschäftsmodell hält, und die Neuapostolischen Kirchen für 1a arbeitende Gelddruck-Maschinen.

Für ich ist klar: Der Stammapostel aller Neuapostolischen Kirchen weltweit betet, wenn überhaupt etwas, dann den Mammon an. Sein Ziel ist eben nicht die Wiederkunft Christi, sondern Erhalt und Mehrung des Milliardenvermögens seiner Organisation!

 

Entsprechend ist es ihm auch unmöglich, seine Zuhörer mit schlichten Glaubensüberzeugungen zu beeindrucken. Nein, er versteigt sich dazu, seine Behauptungen mit irgendwelchen dubiosen Vergleichen glaubhaft zu machen…

Entsetzlich daran ist allerdings, dass diese Zuhörer das mit sich machen lassen.

 

Okay – ich war auch einmal ein Opfer dieser Scharlatanerie. Auch ich wurde, wie auch heute noch fast alle in die NAK hineingeborenen, vom frühesten Kindesalter an neuapostolisch indoktriniert. Und es hat viele Jahre auch meines Erwachsenen-Lebens gekostet, mich endgültig aus den Fängen dieser üblen Sekte zu befreien.

Aber bereits in meinen frühen Jugendjahren hätte ich den NAK-Funktionären vor Ort einen Vogel gezeigt, wenn sie mir mit diesem bekloppten Vergleich von Wiederkehr des Morgens mit der erhoffen Wiederkunft der Inkarnation eines Gottes gekommen wären. [Übrigens handelt es sich darüber hinaus auch nicht um eine Wiederkehr des je gestrigen Morgens, sondern um einen jeweils neuen Morgen.]

 

Anders ist es mit den übrigen Argumenten, die Schneider nac.today zufolge in seiner Predigt vorgetragen hat. – Ausgehend von der Prämisse es gebe einen real existierenden Gott, und die biblischen Überlieferungen über ihn entsprächen den Tatsachen, ist der Gedanke, es bedürfe einer Inkarnation dieses Gottes, die sich stellvertretend für die menschlichen Täter wegen deren Verstöße gegen seine Gesetze hinrichten lässt, um auf diese Art Gnade walten lassen zu können, nachvollziehbar…

 

Verursacht der letzte Satz Gehirnkräuseln? – Vermutlich wird der christliche Quatsch von den sog. Glaubenden genau deshalb nicht infrage gestellt.

 

Für einen glaubenden Christen ist es völlig einleuchtend, Simeon und Hannah als beredtes Beispiel für die Treue zu Lehre heranzuziehen… Und niemand, der im System steckt, käme auf die Idee, zu sagen, dass genau die von Jean-Luc Schneider vorgetragenen Tatsachen zu deren falscher Überzeugung geführt haben.

 

Ich stelle nicht infrage, dass dieses alte Ehepaar existiert hat. Ich stelle auch nicht infrage, dass diese alten Leutchen an den überlieferten Prophezeiungen festgehalten haben…

Aber ich stelle infrage, dass sie tatsächlich Träger des Heiligen Geistes waren! – Hier wird doch sehr deutlich, dass die Evangelien bereits nachdrücklich von der paulinischen Theologie beeinflusst waren, und also nicht authentische Überlieferungen beinhalten, sondern Ideen des Sha’ul von Tarsus. Der war der eigentliche Begründer des Christentums und der christlichen Lehre…

 

Wie auch immer: Ein Ehepaar, das zeitlebens in Erwartung stand, den leibhaftigen Messias zu sehen und das sein ganzes Leben der Religion und dieser Prophetie gewidmet hat, mag durchaus irgendwann bei einem Säugling, der den jüdischen Glaubensregeln folgend in den Tempel getragen wurde, der Meinung gewesen sein, dass es sich um den Heiland handelt.

Und wenn der greise Simeon genügend lebensmüde war, ist auch nachvollziehbar, dass er gesagt hat:

 

„Herr, nun lässt Dein Diener in Frieden einen fahren!“

 

Kurz: Simeon und Hannah waren wohl derart indokriniert und haben so tief im System ihrer Religion gesteckt, dass ihre Erwartungshaltung nachvollziehbar war.

Aber alles was über die beiden drumherum in der Bibel steht, ist reine Erfindung, mit der die paulinische Theologie gestützt werden soll. – Keinesfalls handelt es sich um authentische Überlieferungen… wie hätten die auch zustande gekommen sein sollen?

 

Ganz so, wie es Schneider heute macht. Nämlich mit dem Zitat:

 

„[…] Und dann kam die Zeit, wo Gott das Apostelamt wiederbesetzt. Dann gab es wieder Apostel, die auf dieser Erde wirkten und die die Seelen auf das Kommen des Herrn vorbereitet haben. Das ist jetzt schon eine ganz lange Zeit her, und der Herr ist immer noch nicht gekommen. […]“ (Zitatende)

 

Das Apostelamt wurde wieder besetzt? – Das ist eine Behauptung für die es keinen Beleg gibt, keinen außer dem Zeugnis der drei Kerle, die bei der ersten angeblichen Rufung am 31. Oktober 1832 dabei waren, und in der Folge von sich behauptet haben, sie seien Apostel[ii]

 

Übrigens: Das angebliche Geschehen um die Apostelrufungen hat nichts – aber auch gar nichts mit den Neuapostolischen Kirchen zu tun!

Die sind erst etwa 60 Jahre später aus der sogenannten „Allgemeinen apostolisch christlichen Mission (AcaM)“ entstanden. Die AcaM hat sich 1863 aus von den sog. neu eingesetzten Aposteln des Amtes enthobenen und exkommunizierten Mitgliedern der „katholisch-apostolischen-Gemeinschaft (KAG)“ rekrutiert. Und die KAG wurde 1847 von den neu in das angeblich wiederbesetzte Apostelamt Berufenen gegründet![iii]

 

Hmmm… sollte ich noch ein Fazit ziehen? – Ich denke, das Oberhaupt aller neuapostolischen Christen weltweit und Präsident des Vereins sich „Apostel“ nennen lassender Kerle, NAKI e.V., Zürich, der diplomierte Betriebswirt, Laienprediger und sog. Stammpostel Jean-Luc Schneider ist hinreichend als salbadernder Scharlatan entlarvt…

 

[i]   seine Anhänger haben ihm sogar einen wikipedia-Eintrag spendiert… siehe     hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Luc_Schneider

[ii]  Wer mag, kann das bei wikipedia nachlesen:
 https://de.wikipedia.org/wiki/John_Bate_Cardale

01. Februar 2019 - 14:08 Uhr (fcs)

Gilt ein Apostelbrief von 1989…

… ebenso, wie einer aus dem Jahr 0045?

Holzschnitt: „Die 12 Apostel“ von Christian Schmitt (17. Jhdt.) // ©: Gemeinfre i // Quelle: (- klick) ins Bild

Die Neuapostolische Kirche nimmt für sich in Anspruch, dass ihr Apostolat die sog. „apostellose Zeit“ übergreifend sozusagen die Rechtsnachfolge des urchristlichen Apostolats (siehe Bild) angetreten habe…

 

Und das bedeutet zwingend logisch, dass das Wort eines NAK-Apostels ebenso schwer wiegt, wie das authentische Wort eines Apostels der Urkirche.

 

Und wenn sogar ein Zitat aus einem nicht-authentischen Brief, der einem Apostel der Urkirche zugeschrieben wird, als Predigt-Grundlage dienen darf, so muss das umso mehr für ein Zitat aus einem authentischen Brief eines NAK-Apostels gelten – mag der nun tot sein oder noch leben.

 

Vor nicht ganz 2.000 Jahren galt der NAK-Lehre zufolge das, was auch heute noch gilt: Apostel sind Botschafter an Christi statt und somit die sprechenden Münder Gottes – Ihr Wort ist aus dem Geist Gottes gewirkt, der der eigentlich Lenkende und Leitende im Gnaden- und Erlösungswerk Gottes ist.

Was ein NAK-Apostel in Ausübung seines Amtes sagt, muss demnach so gelten, als ob der Gott der Christen (bzw. dessen Inkarnation, der Gottessohn Jesus Christus) selbst es gesagt habe…

 

Das wiederum bedeutet – wieder zwingend logisch – dass ein Apostel in Ausübung seines Amtes nichts Falsches sagen oder schreiben kann. Seine Äußerungen sind verbindlich über die Zeit hinaus und über seinen Tod.

 

Ich stelle nach dieser kurzen Einleitung ein .pdf-Dokument zum Download hier ein, das einen Brief des am 16. November 2003 in Kitchener, Ontario (CDN) verstorbenen damaligen NAK-Bezirksapostels Michael Kraus zum Inhalt hat. Der Brief stammt aus dem März 1989 und wird heute noch, auch unter neuapostolischen Christen, heftig diskutiert…

Zwar distanziert sich die heutige NAK-Führungsriege von diesem Schreiben, man sagt, er sei aus dem damaligen Geist entstanden, der heute überwunden sei, was man aber so nicht gelten lassen kann!

 

Was der Bezirksapostel Michael Kraus 1989 geäußert hat, muss auch heute noch genauso gelten. – Im Übrigen widerspricht der Inhalt in keiner Weise der NAK-Lehre.

 

Wenn also ein Apostel heute etwas anderes lehrt, als es Kraus 1989 geschrieben hat, dann kann das ausschließlich bedeuten, dass der Apostel von heute ein falscher Apostel sein muss, der nicht wirklich in der Nachfolge Christi steht. – Egal, ob er etwas anderes behauptet.

Und wenn heute ein Apostel sagt, Michael Kraus habe seinerzeit geirrt, so muss man erstaunt fragen, wie es sein kann, dass damals ALLE Apostel geirrt haben, denn seine Worte haben der Lehre entsprochen.

 

Sagt aber heute ein Apostel, die Lehre habe sich geändert, so muss man erstaunt fragen, wie das denn sein kann, dass der Geist Gottes, also Gott selbst, heute etwas anderes lehrt, als vor 30 Jahren.

 

Es kann nicht anders sein: Die NAK-Apostel von heute stehen nicht mehr in der wahren Lehre! Sie haben sich das Werk Gottes angeeignet und verbreiten eine Falschlehre!

 

Jedenfalls ist es völlig ausgeschlossen, dass der Geist Gottes früher Falsches gelehrt hat. Und selbst wenn das so wäre, wie soll man den NAK-Aposteln von heute glauben, dass der Geist Gottes heute Richtiges lehre…

 

Man kann es drehen und wenden wie man will: Die sich Apostel nennen lassenden Mitglieder des NAKI e.V., Zürich können keine wahren Apostel Christi sein und verbreiten eine Falschlehre (ihre Predigten weichen ja tatsächlich überraschend oft von der im Katechismus niedergeschriebene Lehre ab).

 

Das hat Auswirkungen auch auf die NAK in Deutschland. Wenn der Nord-NAK-Bezirksapostel Krause wie im unten folgen Beitrag vom 30. Januar 2019 gezeigt, für ein Verhalten um Verzeihung bittet, welches vom NAK-Süd-Bezirksapostel Ehrich zur geübten Praxis gehört, muss man prüfen, welche der beiden Positionen mit der eigentlichen Lehre übereinstimmt.

Und dann muss man sagen, dass die Amtsausübung und die Predigten von Michael Ehrich der Amtsausübung und den Predigten von Michael Kraus entspricht.

 

Das wiederum bedeutet, dass Michael Ehrich anders als der sog. Stammapostel Schneider und als der Bezirksapostel Krause wahrhaft von Gottes Geist gelenkt sein muss.

 

Ergo: Michael Ehrich ist der eigentlich legitime Nachfolger des früheren NAK-Apostolats und somit der eigentliche Stammapostel!

 

Na denn, Ihr Neuapostoliken: Fröhliches

Ausmisten des Züricher Augiasstalles!

Ein krauser Brief von Kraus?
Apostelmund tut Wahrheit kund, heißt es...
Aber ist die Kraus'sche Wahrheit auch heute noch gültig?
Apostelbrief von Michael Kraus.pdf
PDF-Dokument [118.7 KB]

30. Januar 2019 - 11:35 Uhr (fcs)

Eine krause Entschuldigung, …

…, oder doch ein echtes Schuld-Eingeständnis?

Ein (- klick) ins Bild öffnet ein im Jahr 2011 erstelltes und auf CANITIES-News veröffentlichtes umfangreiches .pdf-Dokument zum Thema Blankenese.

Mir wurde heute Morgen in einem Mail-Anhang das .pdf-Dokument zu einem aktuellen Artikel des Glaubenskultur-Herausgebers (diese Bezeichnung klingt lächerlich, wenn man sie so liest) Michael Koch zugeschickt. – Ich füge die fragliche PDF unter diesem Beitrag an…

 

Koch zufolge hat der Laienprediger und frühere interne Ermittler der Hamburger Kripo im Range eines Kriminaldirektors, Rüdiger Krause, seines Zeichens Herr über alle Neuapostolischen Christen in Bremen, Dänemark, Estland, Finnland, Grönland, Großbritannien, Hamburg, Irland, Island, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Norwegen, Polen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Schweden und Thüringen sich bei der Gemeinde Blankenese entschuldigt.

 

Eine falsche Darstellung von Koch, da sich kein Mensch selbst entschuldigen kann sondern allenfalls um Entschuldigung bitten. Und letzteres hat Krause dann wohl wirklich getan. Zumindest interpretiere ich das so, wenn es heißt, dass es nach den Worten des Bezirksapostels im Prozess des damaligen Geschehens sicherlich Verletzungen gegeben habe, die sehr zu bedauern und zu entschuldigen seien, weshalb er darum bat, seine (Bitte um) Entschuldigung anzunehmen.

 

Eine mannhafte Geste allemal, die ich – zugegeben – diesem Technokraten nicht zugetraut habe.

 

Aber: Die Kirche wird doch angeblich vom Heiligen Geist, und somit von Gott selbst geführt… Wo bleibt die Bitte um Entschuldigung der Dreieinigkeit dafür, dass sie sich die Führung aus der Hand hat nehmen lassen?

Wo waren Gott und der Heilige Geist denn bei den Vorgängen in Blankenese ? – Ob es möglicherweise überhaupt nicht stimmt, dass irgendein Gott auch nur irgendetwas – und sei es nur das Geringste – mit der Neuapostolischen Kirche zu tun hat?

 

Und dann frage ich mich, wie glaubwürdig diese Bitte um Verzeihung ist… - Immerhin muss man dabei berücksichtigen, dass schon Dr. Wilhelm Lebers Erklärung vom Dezember 2008 nicht sehr glaubwürdig war:

 

(Zitat) „[…]  Im Gottesdienst von Osnabrück habe ich mich unabsichtlich etwas weit vorgewagt. Meine Aussage, dass keine Sündenvergebung vorliegt, wenn das Apostelamt nicht tätig ist, ist zu pauschal und lässt sich bei sorgfältiger Prüfung nicht ohne weiteres belegen. […]“ (Zitatende)

(vgl. die unten angefügte gk-Datei)

 

Mit Verlaub: Das ist Fickfackerei!

 

Wäre es Leber ernst gewesen, hätte er gesagt, dass seine Behauptung aus der Luft gegriffen war, sich also NICHT belegen ließe…

Die Formulierung „nicht ohne weiteres belegen…“ bedeutet nämlich, dass seine Behauptung sich eben doch belegen lässt – nur eben nicht einfach so, sondern in einer umfangreicheren Darstellung…

 

Und wenn Krause sagt, es habe Differenzen gegeben, „die in Teilen heute so nicht mehr bestehen“, und die damaligen Amtsrückgaben und -enthebungen seien, „seinerzeit auf der Grundlage der Lehre und auch aus der persönlichen Überzeugung“ geschehen, so vermisse ich auch dabei eine klare Aussage!

 

Tatsache ist ja, dass nach wie vor Differenzen bestehen! Welche Teile der damaligen Differenzen sind es denn, die noch bestehen? Das bedarf einer klaren Ausformulierung.

Und eine weitere Tatsache ist, dass das aktuelle NAK-Credo und die im Katechismus fixierte NAK-Lehre, sein damaliges Vorgehen nach wie vor rechtfertigen. – Wenn Krause trotzdem zurückrudert und darauf verweist, dass die persönliche Überzeugung heute anders sei, kann das eigentlich ausschließlich in dem Sinn interpretiert werden, dass er nicht mehr vom NAK-Credo und der NAK-Lehre überzeugt ist!

 

Warum sagt Krause nicht klipp und klar: „Die Differenzen und Amtsenthebungen sind auf der Grundlage der nach wie vor gültigen Lehre entstanden, von der ich seinerzeit fest überzeugt war. Diese Überzeugung hat sich aber geändert, ich stimme den entprechenden Lehraussagen nicht mehr zu!“

 

Das halbherzige Zurückrudern halt ich jedoch für nicht ernst gemeint. Ich glaube ihm auf der Stelle, dass er angesichts der fehlenden Bereitschaft neuapostolischer Männer, sich als Amtsträger verheizen zu lassen,  die Amtsniederlegungen bedauert. Und ich nehme ihm auch ab, dass ihn angesichts der von galoppierender Schwindsucht befallenen Mitgliederzahlen auch seiner Gebietskirche die aus seinem brutalen Vorgehen resultierenden Kirchenaustritte schmerzen.

Ich nehme ihm aber nicht ab, dass er sein Fehlverhalten tatsächlich eingesehen hat, und auch nicht, dass er aus ehrlichem Herzen um Verzeihung gebeten hat. – Dafür war vieles zu halbherzig…

 

Und so kann ich zuguter Letzt dem Fazit Michael Kochs nicht zustimmen:

 

Es handelt sich meiner Überzeugung nach keinesfalls um eine bewundernswerte Entschuldigung des Bezirksapostels, sondern allenfalls um einen taktischen Teilrückzug. Und die Hoffnung, der Vorgang sei ein Anzeichen dafür, dass die gesamte Neuapostolische Kirche einen Erkenntnissprung gemacht habe, geht ins Leere.

 

Es genügt ein Blick in die Neuapostolische Gebietskirche Süddeutschland, in der Michael Ehrich nach wie vor mit harter Hand regiert und eine Law-and-Order-Politik verfolgt, die auf den eigenen Machtausbau und auf finanziellen Erfolg seiner Gebietskirche und des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, zielt!

Michael Koch beschreibt die Vorgänge aus seiner Sicht. - Aber kann die bei einem PRO-NAKler objektiv sein?
gk zur krausen Entschuldigung für Blanke[...]
PDF-Dokument [60.1 KB]
Wer Säkularisierung will, wählt "die Humanisten!" - Mehr Info: (- klick) ins Bild
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Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Auch Dieter Kastl hat em Thema "Opfer und Finanzen in der NAK" eine eigene Seite gewidmet!
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

12.04.2019

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Dieter Kastl zeigt in seinem Beitrag vom 06.04.2019 wie ein NAK-Apostel ein schlagendes Beispiel für das NAK-Jahresmotto 2019 liefert:

„Reich in Christus“ (- klick)

 

12.04.2019

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 fcs stellt die ernstgemeinte Frage, ob die NAKler sich im Hochzeitssaal die Plätze mit Neandertalern, Floriensismenschen usw. teilen müssen.
Beten die NAKler vor einem Entschlafenen-GD auch für Homo erectus, Homo luzonensis usw.?
Kurz:

„Wer ist alles dabei, wenn der Herr kommt?“ (- klick)

 

13.04.2019

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Detlef Streich bringt weitere Updates zu Struwwlmichel Kochs "Glückwunsch an die NAK" - unter anderem aus gf24 (- klick) und findet auch selbst deutliche Worte:
Kochs Artikel ist wohlwollend betrachtet zwar leidenschaftlich, bleibt aber inhaltlich oberflächlich, schwülstig und ist durch die Einseitigkeit seiner von der NAK geprägten dichotomen Denkweise sogar falsch...
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Ich selbst habe Koch ja schon immer als halbgebildetes doktrinäres Arschloch eingeschätzt, aber mittlerweile ist es wohl so, dass sich immer mehr Kommentatoren dieser Meinung anschließen.
Hier der Link zu Detlefs Beitrag
:
 

Ein Kommentar zu M. Koch“ (- klick)

 

21.04.2019

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fcs hat seinen Lesern schöne Feiertage gewünscht und ihnen geraten sich nicht mehr von den Aposteln vergackeiern zu lassen:

„Hier geht's lang“ (- klick)

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