... wir schreiben Klartext
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Natürlich sind die NAK-Apostel ausschließlich einfache Menschen. Keine

Halbgötter und keine fachlich ausgebildeten Theologen und Psychologen.
Laienprediger eben, wie die subalternen Funktionäre auch.

Mangels (in der NAK?) existierenden Gottes, ist das, was sie tun und sagen, ausschließlich menschlichen Überlegungen und Zielen geschuldet.

 

Auf dieser Seite zeigen wir, dass den Aposteln jeglicher göttliche Rat fehlt!

07. Februr 2019 - 07:43 Uhr (fcs)

Schneider'sche Beweisführung ...

... ist phantastische Pseudologik ;-)

"leidet" der Schnix an Pseudologia Phantastica?

Zunächst eine wichtige Feststellung:

Den im Bild zitierten Text hat der Typ[i] tatsächlich so von sich gegeben! Und zwar nicht in irgendeinem afrikanischen Land, in dem der Bildungsgrad der Bevölkerung deutlich niedriger ist als derjenige in Deutschland…

Nein – diesen Satz hat der Boss über derzeit weltweit noch ca. 2.5 -3 Millionen aktiver Neuapostolischer Christen mitten in Deutschland abgelassen, in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland – vor der NAK-Gemeinde Berlin-Tegel… Vor einigen Hundert Zeugen vor Ort und an den Übertragungsorten.

 

Damit nicht genug! – Damit nur ja genügend Menschen in den Genuss der Blödheit der Argumente ihres internationalen Oberhauptes kommen, haben Schneiders Hofschranzen diesen Unsinn ganz aktuell auch noch in ihrem online-Fakenewsmagazin „nac-today“ (- klick) unter verbreitet!

 

Soweit hier im Beitrag Zitate wiedergegeben werden, beziehen diese sich auf die oben verlinkede nac.today-Veröffentlichung.

 

Dieser Scharlatan, der in NAK-Kritikerkreisen auch den Spitznamen ‚John-Lüg‘ trägt, vergleicht also die Zuverlässigkeit und Vorhersagbarkeit beweisbarer astrophyisikalischer Tatsachen aus unserem Sonnensystem mit einem Hirngespinst:

 

Ein vor nicht ganz 2.000 Jahren angeblich (es gibt nicht genügend Belege, um diese Behauptung zur Tatsache erheben zu können) durch Kreuzigung hingerichteter Mensch soll angeblich wieder ins Leben zurückkehren. Dies ist nach Ansicht der Christen möglich, weil er für sie eine Inkarnation eines Gottes ist.

Das Problem: Für das, was das ist, ein „Gott“, gibt es keine allgemeingültige Definition. – Weil es keinen Gott gibt. Nirgendwo! – Außer in den Köpfen von Leuten, die sich einen Gott zur Erklärung für sie unverständlicher physikalischer Phänomene ausgedacht haben. Und je nach Ethnie und Beschaffung deren jeweiligen Lebensraumes haben sich viele Menschen viele verschiedene Götter ausgedacht.

 

Zwar ist noch nie irgendeiner dieser Götter in Erscheinung getreten, und kein vernünftiger Mensch würde heute noch z.B. Donner und Blitz als ein In-Erscheinung-Treten eines Gottes betrachten, aber aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen, hält sich auch in den Köpfen vieler durchaus gebildeter Menschen hartnäckig die Vorstellung, ihr jeweiliger Gott sei real…

Und diese Menschen tun alles in ihrer Macht stehende, um möglichst viele ungebildete und/oder unmündige Menschen (zumeist Kleinkinder und Menschen in Drittweltländern) mit ihrer irrigen Meinung (sie nennen das „Glaube“) zu indoktrinieren, ihnen ihre irrigen Ansichten zu oktoyieren…

 

Um auf das NAK-Sektenoberhaupt zurückzukommen: Ich bin davon überzeugt, dass er nicht zu denjenigen Menschen gehört, die an einen real existierenden Gott glauben. Meines Erachtens zeigt sein ganzes Auftreten, zeigen seine Veröffentlichungen zu div. Themen, dass er den Neuapostolizismus für ein tolles Geschäftsmodell hält, und die Neuapostolischen Kirchen für 1a arbeitende Gelddruck-Maschinen.

Für ich ist klar: Der Stammapostel aller Neuapostolischen Kirchen weltweit betet, wenn überhaupt etwas, dann den Mammon an. Sein Ziel ist eben nicht die Wiederkunft Christi, sondern Erhalt und Mehrung des Milliardenvermögens seiner Organisation!

 

Entsprechend ist es ihm auch unmöglich, seine Zuhörer mit schlichten Glaubensüberzeugungen zu beeindrucken. Nein, er versteigt sich dazu, seine Behauptungen mit irgendwelchen dubiosen Vergleichen glaubhaft zu machen…

Entsetzlich daran ist allerdings, dass diese Zuhörer das mit sich machen lassen.

 

Okay – ich war auch einmal ein Opfer dieser Scharlatanerie. Auch ich wurde, wie auch heute noch fast alle in die NAK hineingeborenen, vom frühesten Kindesalter an neuapostolisch indoktriniert. Und es hat viele Jahre auch meines Erwachsenen-Lebens gekostet, mich endgültig aus den Fängen dieser üblen Sekte zu befreien.

Aber bereits in meinen frühen Jugendjahren hätte ich den NAK-Funktionären vor Ort einen Vogel gezeigt, wenn sie mir mit diesem bekloppten Vergleich von Wiederkehr des Morgens mit der erhoffen Wiederkunft der Inkarnation eines Gottes gekommen wären. [Übrigens handelt es sich darüber hinaus auch nicht um eine Wiederkehr des je gestrigen Morgens, sondern um einen jeweils neuen Morgen.]

 

Anders ist es mit den übrigen Argumenten, die Schneider nac.today zufolge in seiner Predigt vorgetragen hat. – Ausgehend von der Prämisse es gebe einen real existierenden Gott, und die biblischen Überlieferungen über ihn entsprächen den Tatsachen, ist der Gedanke, es bedürfe einer Inkarnation dieses Gottes, die sich stellvertretend für die menschlichen Täter wegen deren Verstöße gegen seine Gesetze hinrichten lässt, um auf diese Art Gnade walten lassen zu können, nachvollziehbar…

 

Verursacht der letzte Satz Gehirnkräuseln? – Vermutlich wird der christliche Quatsch von den sog. Glaubenden genau deshalb nicht infrage gestellt.

 

Für einen glaubenden Christen ist es völlig einleuchtend, Simeon und Hannah als beredtes Beispiel für die Treue zu Lehre heranzuziehen… Und niemand, der im System steckt, käme auf die Idee, zu sagen, dass genau die von Jean-Luc Schneider vorgetragenen Tatsachen zu deren falscher Überzeugung geführt haben.

 

Ich stelle nicht infrage, dass dieses alte Ehepaar existiert hat. Ich stelle auch nicht infrage, dass diese alten Leutchen an den überlieferten Prophezeiungen festgehalten haben…

Aber ich stelle infrage, dass sie tatsächlich Träger des Heiligen Geistes waren! – Hier wird doch sehr deutlich, dass die Evangelien bereits nachdrücklich von der paulinischen Theologie beeinflusst waren, und also nicht authentische Überlieferungen beinhalten, sondern Ideen des Sha’ul von Tarsus. Der war der eigentliche Begründer des Christentums und der christlichen Lehre…

 

Wie auch immer: Ein Ehepaar, das zeitlebens in Erwartung stand, den leibhaftigen Messias zu sehen und das sein ganzes Leben der Religion und dieser Prophetie gewidmet hat, mag durchaus irgendwann bei einem Säugling, der den jüdischen Glaubensregeln folgend in den Tempel getragen wurde, der Meinung gewesen sein, dass es sich um den Heiland handelt.

Und wenn der greise Simeon genügend lebensmüde war, ist auch nachvollziehbar, dass er gesagt hat:

 

„Herr, nun lässt Dein Diener in Frieden einen fahren!“

 

Kurz: Simeon und Hannah waren wohl derart indokriniert und haben so tief im System ihrer Religion gesteckt, dass ihre Erwartungshaltung nachvollziehbar war.

Aber alles was über die beiden drumherum in der Bibel steht, ist reine Erfindung, mit der die paulinische Theologie gestützt werden soll. – Keinesfalls handelt es sich um authentische Überlieferungen… wie hätten die auch zustande gekommen sein sollen?

 

Ganz so, wie es Schneider heute macht. Nämlich mit dem Zitat:

 

„[…] Und dann kam die Zeit, wo Gott das Apostelamt wiederbesetzt. Dann gab es wieder Apostel, die auf dieser Erde wirkten und die die Seelen auf das Kommen des Herrn vorbereitet haben. Das ist jetzt schon eine ganz lange Zeit her, und der Herr ist immer noch nicht gekommen. […]“ (Zitatende)

 

Das Apostelamt wurde wieder besetzt? – Das ist eine Behauptung für die es keinen Beleg gibt, keinen außer dem Zeugnis der drei Kerle, die bei der ersten angeblichen Rufung am 31. Oktober 1832 dabei waren, und in der Folge von sich behauptet haben, sie seien Apostel[ii]

 

Übrigens: Das angebliche Geschehen um die Apostelrufungen hat nichts – aber auch gar nichts mit den Neuapostolischen Kirchen zu tun!

Die sind erst etwa 60 Jahre später aus der sogenannten „Allgemeinen apostolisch christlichen Mission (AcaM)“ entstanden. Die AcaM hat sich 1863 aus von den sog. neu eingesetzten Aposteln des Amtes enthobenen und exkommunizierten Mitgliedern der „katholisch-apostolischen-Gemeinschaft (KAG)“ rekrutiert. Und die KAG wurde 1847 von den neu in das angeblich wiederbesetzte Apostelamt Berufenen gegründet![iii]

 

Hmmm… sollte ich noch ein Fazit ziehen? – Ich denke, das Oberhaupt aller neuapostolischen Christen weltweit und Präsident des Vereins sich „Apostel“ nennen lassender Kerle, NAKI e.V., Zürich, der diplomierte Betriebswirt, Laienprediger und sog. Stammpostel Jean-Luc Schneider ist hinreichend als salbadernder Scharlatan entlarvt…

 

[i]   seine Anhänger haben ihm sogar einen wikipedia-Eintrag spendiert… siehe     hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Luc_Schneider

[ii]  Wer mag, kann das bei wikipedia nachlesen:
 https://de.wikipedia.org/wiki/John_Bate_Cardale

01. Februar 2019 - 14:08 Uhr (fcs)

Gilt ein Apostelbrief von 1989…

… ebenso, wie einer aus dem Jahr 0045?

Holzschnitt: „Die 12 Apostel“ von Christian Schmitt (17. Jhdt.) // ©: Gemeinfre i // Quelle: (- klick) ins Bild

Die Neuapostolische Kirche nimmt für sich in Anspruch, dass ihr Apostolat die sog. „apostellose Zeit“ übergreifend sozusagen die Rechtsnachfolge des urchristlichen Apostolats (siehe Bild) angetreten habe…

 

Und das bedeutet zwingend logisch, dass das Wort eines NAK-Apostels ebenso schwer wiegt, wie das authentische Wort eines Apostels der Urkirche.

 

Und wenn sogar ein Zitat aus einem nicht-authentischen Brief, der einem Apostel der Urkirche zugeschrieben wird, als Predigt-Grundlage dienen darf, so muss das umso mehr für ein Zitat aus einem authentischen Brief eines NAK-Apostels gelten – mag der nun tot sein oder noch leben.

 

Vor nicht ganz 2.000 Jahren galt der NAK-Lehre zufolge das, was auch heute noch gilt: Apostel sind Botschafter an Christi statt und somit die sprechenden Münder Gottes – Ihr Wort ist aus dem Geist Gottes gewirkt, der der eigentlich Lenkende und Leitende im Gnaden- und Erlösungswerk Gottes ist.

Was ein NAK-Apostel in Ausübung seines Amtes sagt, muss demnach so gelten, als ob der Gott der Christen (bzw. dessen Inkarnation, der Gottessohn Jesus Christus) selbst es gesagt habe…

 

Das wiederum bedeutet – wieder zwingend logisch – dass ein Apostel in Ausübung seines Amtes nichts Falsches sagen oder schreiben kann. Seine Äußerungen sind verbindlich über die Zeit hinaus und über seinen Tod.

 

Ich stelle nach dieser kurzen Einleitung ein .pdf-Dokument zum Download hier ein, das einen Brief des am 16. November 2003 in Kitchener, Ontario (CDN) verstorbenen damaligen NAK-Bezirksapostels Michael Kraus zum Inhalt hat. Der Brief stammt aus dem März 1989 und wird heute noch, auch unter neuapostolischen Christen, heftig diskutiert…

Zwar distanziert sich die heutige NAK-Führungsriege von diesem Schreiben, man sagt, er sei aus dem damaligen Geist entstanden, der heute überwunden sei, was man aber so nicht gelten lassen kann!

 

Was der Bezirksapostel Michael Kraus 1989 geäußert hat, muss auch heute noch genauso gelten. – Im Übrigen widerspricht der Inhalt in keiner Weise der NAK-Lehre.

 

Wenn also ein Apostel heute etwas anderes lehrt, als es Kraus 1989 geschrieben hat, dann kann das ausschließlich bedeuten, dass der Apostel von heute ein falscher Apostel sein muss, der nicht wirklich in der Nachfolge Christi steht. – Egal, ob er etwas anderes behauptet.

Und wenn heute ein Apostel sagt, Michael Kraus habe seinerzeit geirrt, so muss man erstaunt fragen, wie es sein kann, dass damals ALLE Apostel geirrt haben, denn seine Worte haben der Lehre entsprochen.

 

Sagt aber heute ein Apostel, die Lehre habe sich geändert, so muss man erstaunt fragen, wie das denn sein kann, dass der Geist Gottes, also Gott selbst, heute etwas anderes lehrt, als vor 30 Jahren.

 

Es kann nicht anders sein: Die NAK-Apostel von heute stehen nicht mehr in der wahren Lehre! Sie haben sich das Werk Gottes angeeignet und verbreiten eine Falschlehre!

 

Jedenfalls ist es völlig ausgeschlossen, dass der Geist Gottes früher Falsches gelehrt hat. Und selbst wenn das so wäre, wie soll man den NAK-Aposteln von heute glauben, dass der Geist Gottes heute Richtiges lehre…

 

Man kann es drehen und wenden wie man will: Die sich Apostel nennen lassenden Mitglieder des NAKI e.V., Zürich können keine wahren Apostel Christi sein und verbreiten eine Falschlehre (ihre Predigten weichen ja tatsächlich überraschend oft von der im Katechismus niedergeschriebene Lehre ab).

 

Das hat Auswirkungen auch auf die NAK in Deutschland. Wenn der Nord-NAK-Bezirksapostel Krause wie im unten folgen Beitrag vom 30. Januar 2019 gezeigt, für ein Verhalten um Verzeihung bittet, welches vom NAK-Süd-Bezirksapostel Ehrich zur geübten Praxis gehört, muss man prüfen, welche der beiden Positionen mit der eigentlichen Lehre übereinstimmt.

Und dann muss man sagen, dass die Amtsausübung und die Predigten von Michael Ehrich der Amtsausübung und den Predigten von Michael Kraus entspricht.

 

Das wiederum bedeutet, dass Michael Ehrich anders als der sog. Stammapostel Schneider und als der Bezirksapostel Krause wahrhaft von Gottes Geist gelenkt sein muss.

 

Ergo: Michael Ehrich ist der eigentlich legitime Nachfolger des früheren NAK-Apostolats und somit der eigentliche Stammapostel!

 

Na denn, Ihr Neuapostoliken: Fröhliches

Ausmisten des Züricher Augiasstalles!

Ein krauser Brief von Kraus?
Apostelmund tut Wahrheit kund, heißt es...
Aber ist die Kraus'sche Wahrheit auch heute noch gültig?
Apostelbrief von Michael Kraus.pdf
PDF-Dokument [118.7 KB]

30. Januar 2019 - 11:35 Uhr (fcs)

Eine krause Entschuldigung, …

…, oder doch ein echtes Schuld-Eingeständnis?

Ein (- klick) ins Bild öffnet ein im Jahr 2011 erstelltes und auf CANITIES-News veröffentlichtes umfangreiches .pdf-Dokument zum Thema Blankenese.

Mir wurde heute Morgen in einem Mail-Anhang das .pdf-Dokument zu einem aktuellen Artikel des Glaubenskultur-Herausgebers (diese Bezeichnung klingt lächerlich, wenn man sie so liest) Michael Koch zugeschickt. – Ich füge die fragliche PDF unter diesem Beitrag an…

 

Koch zufolge hat der Laienprediger und frühere interne Ermittler der Hamburger Kripo im Range eines Kriminaldirektors, Rüdiger Krause, seines Zeichens Herr über alle Neuapostolischen Christen in Bremen, Dänemark, Estland, Finnland, Grönland, Großbritannien, Hamburg, Irland, Island, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Norwegen, Polen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Schweden und Thüringen sich bei der Gemeinde Blankenese entschuldigt.

 

Eine falsche Darstellung von Koch, da sich kein Mensch selbst entschuldigen kann sondern allenfalls um Entschuldigung bitten. Und letzteres hat Krause dann wohl wirklich getan. Zumindest interpretiere ich das so, wenn es heißt, dass es nach den Worten des Bezirksapostels im Prozess des damaligen Geschehens sicherlich Verletzungen gegeben habe, die sehr zu bedauern und zu entschuldigen seien, weshalb er darum bat, seine (Bitte um) Entschuldigung anzunehmen.

 

Eine mannhafte Geste allemal, die ich – zugegeben – diesem Technokraten nicht zugetraut habe.

 

Aber: Die Kirche wird doch angeblich vom Heiligen Geist, und somit von Gott selbst geführt… Wo bleibt die Bitte um Entschuldigung der Dreieinigkeit dafür, dass sie sich die Führung aus der Hand hat nehmen lassen?

Wo waren Gott und der Heilige Geist denn bei den Vorgängen in Blankenese ? – Ob es möglicherweise überhaupt nicht stimmt, dass irgendein Gott auch nur irgendetwas – und sei es nur das Geringste – mit der Neuapostolischen Kirche zu tun hat?

 

Und dann frage ich mich, wie glaubwürdig diese Bitte um Verzeihung ist… - Immerhin muss man dabei berücksichtigen, dass schon Dr. Wilhelm Lebers Erklärung vom Dezember 2008 nicht sehr glaubwürdig war:

 

(Zitat) „[…]  Im Gottesdienst von Osnabrück habe ich mich unabsichtlich etwas weit vorgewagt. Meine Aussage, dass keine Sündenvergebung vorliegt, wenn das Apostelamt nicht tätig ist, ist zu pauschal und lässt sich bei sorgfältiger Prüfung nicht ohne weiteres belegen. […]“ (Zitatende)

(vgl. die unten angefügte gk-Datei)

 

Mit Verlaub: Das ist Fickfackerei!

 

Wäre es Leber ernst gewesen, hätte er gesagt, dass seine Behauptung aus der Luft gegriffen war, sich also NICHT belegen ließe…

Die Formulierung „nicht ohne weiteres belegen…“ bedeutet nämlich, dass seine Behauptung sich eben doch belegen lässt – nur eben nicht einfach so, sondern in einer umfangreicheren Darstellung…

 

Und wenn Krause sagt, es habe Differenzen gegeben, „die in Teilen heute so nicht mehr bestehen“, und die damaligen Amtsrückgaben und -enthebungen seien, „seinerzeit auf der Grundlage der Lehre und auch aus der persönlichen Überzeugung“ geschehen, so vermisse ich auch dabei eine klare Aussage!

 

Tatsache ist ja, dass nach wie vor Differenzen bestehen! Welche Teile der damaligen Differenzen sind es denn, die noch bestehen? Das bedarf einer klaren Ausformulierung.

Und eine weitere Tatsache ist, dass das aktuelle NAK-Credo und die im Katechismus fixierte NAK-Lehre, sein damaliges Vorgehen nach wie vor rechtfertigen. – Wenn Krause trotzdem zurückrudert und darauf verweist, dass die persönliche Überzeugung heute anders sei, kann das eigentlich ausschließlich in dem Sinn interpretiert werden, dass er nicht mehr vom NAK-Credo und der NAK-Lehre überzeugt ist!

 

Warum sagt Krause nicht klipp und klar: „Die Differenzen und Amtsenthebungen sind auf der Grundlage der nach wie vor gültigen Lehre entstanden, von der ich seinerzeit fest überzeugt war. Diese Überzeugung hat sich aber geändert, ich stimme den entprechenden Lehraussagen nicht mehr zu!“

 

Das halbherzige Zurückrudern halt ich jedoch für nicht ernst gemeint. Ich glaube ihm auf der Stelle, dass er angesichts der fehlenden Bereitschaft neuapostolischer Männer, sich als Amtsträger verheizen zu lassen,  die Amtsniederlegungen bedauert. Und ich nehme ihm auch ab, dass ihn angesichts der von galoppierender Schwindsucht befallenen Mitgliederzahlen auch seiner Gebietskirche die aus seinem brutalen Vorgehen resultierenden Kirchenaustritte schmerzen.

Ich nehme ihm aber nicht ab, dass er sein Fehlverhalten tatsächlich eingesehen hat, und auch nicht, dass er aus ehrlichem Herzen um Verzeihung gebeten hat. – Dafür war vieles zu halbherzig…

 

Und so kann ich zuguter Letzt dem Fazit Michael Kochs nicht zustimmen:

 

Es handelt sich meiner Überzeugung nach keinesfalls um eine bewundernswerte Entschuldigung des Bezirksapostels, sondern allenfalls um einen taktischen Teilrückzug. Und die Hoffnung, der Vorgang sei ein Anzeichen dafür, dass die gesamte Neuapostolische Kirche einen Erkenntnissprung gemacht habe, geht ins Leere.

 

Es genügt ein Blick in die Neuapostolische Gebietskirche Süddeutschland, in der Michael Ehrich nach wie vor mit harter Hand regiert und eine Law-and-Order-Politik verfolgt, die auf den eigenen Machtausbau und auf finanziellen Erfolg seiner Gebietskirche und des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, zielt!

Michael Koch beschreibt die Vorgänge aus seiner Sicht. - Aber kann die bei einem PRO-NAKler objektiv sein?
gk zur krausen Entschuldigung für Blanke[...]
PDF-Dokument [60.1 KB]
Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Auch Dieter Kastl hat em Thema "Opfer und Finanzen in der NAK" eine eigene Seite gewidmet!
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Aktuelles:

14.02.2019

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Es ist jeden tag das selbe: Die NAK-Scharlatane erzählen irgendeinen Scheiß und fcs zeigt, dass es eben ein Scheiß ist den die Apostel erzählen.
Heute bringt er aber wenigstens ein Alternative zum Geschwafel der NAK-Bonzen:

„Lest Perry Rhodan!“ (- klick)

 

16.02.2019

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Warum ziehen sich die NAKler an Nebensächlichkeiten hoch, statt einzusehen, dass sie Beschimpfungen nicht nur verdienen, sondern regelmäßig auch selbst verursachen?
Siehe hier:

„Wasser auf die Mühlen“ (- klick)

 

19.02.2019

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Eine reine Frage der Logik:

Zu einem Vertrag gehören immer mindestens zwei (juristische oder natürliche) Personen...
Wie kann es aber eine Vereinbarung zwiechen zwei Personen geben, von denen eine gar nicht exisitert?

„1 + 0 = ??“ (- klick)

 

20.02.2019

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fcs hat unter der Rubrik "Aus der NAK-Märchenwelt" eine neue Seite eingefügt, die gezielt auf die von den nac.today-Autoren verbreiteten unwahren Tatsachenbehauptungen eingeht.
Der erste Beitrag dort bezieht sich auf:

„Andreas Rother“ (- klick)

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