... wir schreiben Klartext
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19. März 2019 - 07:01 Uhr (fcs)

Von einem Schreib-Parvenü ...

... und seinem schwurbeligen Wulst

Was geschieht, wenn man einem vollkommen Berufsfremden ein Stück Eisen und einen Hammer in die Hand gibt, und ihn auffordert, daraus ein Hufeisen zu schmieden?

Gibt man jemandem der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, Tinte und Feder in die Hand und fordert ihn auf, ein theologisches Essay zu verfassen, ist das direkt mit dem ersten Beispiel vergleichbar.

Dabei kommt schlicht und ergreifend raus!

Bildquelle und weitere Info zum "Heiligen Geist": (- klick) ins Bild

Ein Beispiel:

 

(Zitat) "[...] Die Macht des Unterschieds

 

Unterschiede macht schon Eva: Ihren Erstgeborenen bejubelt sie als Errungenschaft – mit einem hebräischen Wort, das zwischen „erschaffen“ und „erwerben“ liegt und wie „Kain“ klingt. Nummer zwei nennt sie hingegen „Windhauch“, eine vergängliche Nichtigkeit, so die Übersetzung von „Abel“.

 

Dann macht Gott den Unterschied: Der Viehhirte und der Ackerbauer bringen ihm ein Geschenk der Dankbarkeit und Ehrerbietung dar. Doch nur einem wendet sich der Herr zu. In welcher Weise? Das ist nicht gesagt. Und auch nicht, wie das sichtbar wird. [...]" (Zitatende)
Quelle: https://nac.today/de/158033/675564

 

Hier war ganz offensichtlich ein Schreib-Parvenü zugange!
 

Ein Schreib-Parvenü ist jemand, der seinen Job zwar nicht gelernt hat, sich aber für einen tatsächlichen Wortkünstler hält. Dabei ist er lediglich ein Wülstler - denn "Kunst" kommt von "können"...


Noch dazu handelt es sich in diesem Fall um einen schwurbelnden Wülster. Der Typ fabriziert also Schwulst...

 

Okay... er hat wohl nach der Definition div. althebräischer Begriffe gegoogled...

Aber es ging ihm dabei wie dem Kämmerer der Kandake: Er hat zwar gelesen, da ihn aber kein Kundiger unterwiesen hat, konnte er nicht verstehen, was er da gelesen hat... (vgl. dazu: Apg. 8, 27-39 https://www.bibleserver.com/text/LUT/Apostelgeschichte8%2C27)

 

Hätte der nakige Schreiberling jemanden gefragt, der sich auskennt, so hätte der ihm erklären können, dass "Abel" keineswegs ein diskriminierender Name war, sondern dass gerade aus diesem Namen schon von Anfang an hervorgeht, dass sein Träger von Gott favorisiert war...

 

Der Name "Abel" (wie Rother richtig ) ist die erstmalige biblische Erwähnung einer der göttlichen Emanationen:

 

Die Ruach Jahu, der Atem Gottes, der Heilige Geist. - Gott erscheint im stillen sanften Sausen des Windhauchs. So, wie es der biblischen Überlieferung nach Elia erlebt hat.
(vgl. dazu: 1. Könige 19, 12 https://www.bibleserver.com/text/LUT/1.K%C3%B6nige19%2C12)

 

Und noch eins: Der Schwülstler schreibt in seinem Schundtext, es sei nicht gesagt, warum und in welcher Weise, der Herr das Opfer des Abels angenommen habe.

ts-ts-ts-ts-ts... Klar der arme Kain konnte das nicht wissen. Aber Rother hätte es wissen müssen!  Die Bibel macht es nämlich absolut deutlich:

Gott liebt den Geruch von verbranntem Fleisch. (Und wenn es ihn denn tatsächlich gäbe, wäre das möglicherweise der Grund, warum er die Verbrennungsöfen der Nazis nicht hat erlöschen lassen...)
vgl. dazu das 1. Kapitel im 3. Buch Mose:
https://www.bibleserver.com/text/LUT/3.Mose1
 

Nun frage ich mich natürlich, wie kann es sein, dass ich, ein bekennender BRIGHT und jedenfalls überzeugter Atheist, die Symbolik in der Geschichte erkenne, und ein doch angeblich glaubender Christ nicht...

 

Aber okay - vielleicht ist es nachvollziehbar... Denn:

 

Was haben die Neuapostolischen schon mit dem Heiligen Geist zu tun?

05. März 2019 - 09:46 Uhr (fcs)

Die "Nummer Drei" des Trio Infernale

Gibt's wohl einen Pokal für Dummschwätzertum?

Wenn man sieht, wie ausgelassen in Bielefeld Karneval gefeiert wird, erklärt sich vielleicht der aktuelle nac-today-Quark. - Mehr Bilder: (- klick) ins Bild

Macht es Sinn, am Rosenmontag über ein Aschermittwochs-Thema zu schwafeln?

Wenn man aus Bielefeld kommt, Johanning heißt und NAKidei-Bonze ist, vielleicht schon... - Auch wenn es ganz speziell in diesem Fall so wirkt, als würde ein Blinder über Farben dozieren...

 

Johannings Rosenmontagsthema heißt nämlich „F A S T E N“

 

Auffällig: Dass Johanning erst jetzt, und damit ein gutes Jahr nachdem Eckart von Hirschhausen es populär gemacht hat, das Intervallfasten entdeckt, lässt ahnen, dass er sich nicht wirklich fürs Fasten interessiert. Also  a u c h  das lässt ahnen, dass...   ;-)

 

Und das wiederum macht etwas sehr deutlich, was mir schon x-fach aufgestoßen ist:

 

Egal um welches Thema es in seinen Schreibseleien geht: Johanning hat ganz offensichtlich keine Ahnung davon, er macht sich nie wirklich mit der Thematik vertraut.

Was dabei herauskommt, erinnert dann frappierend an eine typische NAK-Predigt:

 

Es werden einfach irgendwelche Behauptungen in den Raum geworfen. Nichts wird hergeleitet oder belegt. Nein, ein genügend hoher NAK-Rang reicht aus, damit die Zuhörer oder Leser auch die absurdesten Behauptungen schlucken. Das erinnert mich an eine Passage in einem Beitrag in Spektrum der Wissenschaft, den ich dieser Tag gelesen habe:

 

(Zitat) „[…] Doch das eigentlich Frustrierende ist: Die meisten sehen das noch nicht mal als Problem. In intellektuellen Kreisen gilt es zwar als verpönt, nicht zu wissen, worin sich Faust I von Faust II unterscheidet, gleichzeitig brüstet man sich aber damit, keine Ahnung vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zu haben.                      

Gleichzeitig sind es diese Personengruppen, die in öffentlichen Debatten über komplexe wissenschaftliche Themen wie Energieversorgung, Gentechnologie oder Digitalisierung die Deutungshoheit besitzen. Personengruppen, die Ängste schüren und Dinge verteufeln, von denen sie oft nicht einmal im Ansatz verstehen, was diese bedeuten. Wieso geht man wie selbstverständlich davon aus, dass ein Schauspieler genauso viel über Kernenergie weiß wie ein Nukleartechniker? Warum glaubt man, ein katholischer Abt könne zur Stammzellenforschung Profunderes beitragen als ein Molekularbiologe? Etwa, weil sich Mönche durch Zellteilung vermehren? […]“ (Zitatende)

Quelle: Vince Ebert extrapoliert (- klick)

 

Ich erweitere das einmal auf: Warum soll Peter Johanning Ahnung von Fasten haben?

 

Eben! – Und dementsprechend bekommen seine Leser natürlich keinen wirklich brauchbaren Tipp. Lediglich einen launigen Verweis auf das Fasten des Jesus in der Wüste…

 

(Zitat) „[…] Inneres Gleichgewicht stellt sich ein, auch wenn zu Beginn einer Fastenzeit der Teufel aus dem Gebüsch kommt, wie bei Jesus damals in der Wüste. Danach aber kehrt Ruhe ein, die Reinigung, das große Aufräumen kann beginnen. Ein Frühjahrsputz der besonderen Art.“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenewsmagazin der Neudiabolischen Knilche international” (- klick)

 

Wobei sich einmal mehr die Frage stellt: Wie kommt der da drauf? - Oder noch ernsthafter gefragt:

 

Wenn dieser Jesus doch alleine in der Wüste war… wie kann irgendein Mensch wissen, was sich damals dort in der Wüste zugetragen hat?

 

Okay, lassen wirs gut sein, und vergessen wir Johanning. Dafür aber noch ein kurzer Verweis auf das Thema „Fasten“, speziell  „I N T E R V A L L F A S T E N“


Vielleicht möchte sich ja jemand tatsächlich anhören, was Eckhart von Hirschhausen vor gut einem Jahr in seiner hr1-Praxis darüber berichtet hat? Bitte sehr: Unter dem folgenden Link ist es das Thema 7. Ein (- klick) ins Bild genügt.

 

Viel Vergnügen!

01. März 2019 - 08:12 Uhr (fcs)

Nepper, Schlepper, Scharlatane

Wer ihnen glaubt wird ein Opfer ihrer Geldgier!

Wenn ein komplett gestörter Vollreligiot einen in der Wissenschaft gebräuchlichen Begriff – im vorliegenden Fall „Evolution“ – in den Dienst seiner Verdummungsorganisation – im vorliegenden Fall dem „Apostelverein NAKI e.V., Zürich“, stellt, kann je nach Grad der Restintelligenz des Vollreligioten etwas Lustiges dabei herauskommen. Oder – wie im vorliegenden Fall auf nac.today – etwas absolut Grauenerregendes!

Bildquelle: Siehe unten im Text

Im Grunde genommen ist das, was der Autor Oliver Rütten (- klick) [siehe Bild] verfasst hat, ein Pamphlet – eine Schmähschrift, eine Verhöhnung der Wissenschaft.  

 

Aber vielleicht sollte ich vorweg noch etwas klarstellen: Ich habe nichts gegen Versicherungsvertreter. Es ist ein Beruf wie jeder andere, und die meisten Versicherungsvertreter sind durchaus ehrbare Menschen, die bei ihren Abschlüssen stets das Wohl des Versicherungsnehmers im Auge haben.

Ein Versicherungsvertreter ist aber kein Wissenschaftler, nicht mal ein Theologe und er braucht für seinen Job auch keine hochschulreife Bildung.

 

Rütten ist eben auch kein Wissenschaftler, nicht mal ein Theologe und er hat auch keine hochschulreife Bildung. Und von Psychologie – das ist ja ein Tätigkeitsgebiet von Seelsorgern – hat er nur so viel Ahnung, wie ihm bei seinen Vertreterschulungen als für die Manipulation von Kunden notwendig vermittelt wurde.

Rütten ist damit der Prototyp des von mir so verachteten NAK-Funktionärs jüngerer Prägung:

 

Ein Parvenü, der auf der Brennsuppn dahergeschwommen kommt und sich als wunder wie gebildet geriert. Für mich sind die NAK-Funktionäre neuerer Prägung genau der Typ Mensch, der in der Apokalypse des Neuen Testaments im sog. Sentschreiben an den Engel zu Laodizea angesprochen ist:

 

(Zitat) […]

15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach dass du kalt oder warm wärest!

16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

17 Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.

[…]“ (Zitatende)

Vgl.: Offenbarung 3, 15-17 (- klick)

 

Ich war 60 Jahre Mitglied in der Neuapostolikensekte und habe noch den alten AT-Typus kennengelernt. Weit davon entfernt, das, was damals in der NAK gelaufen ist, gutzuheißen, kann ich diesen Amtsträgern attestieren, dass sie ihre Funktion als Diakon, Priester oder Bezirksältester ehrlich ausgefüllt haben, und getreu dem Motto „Schuster bleib bei Deinen Leisten“ niemals vorgegeben haben mehr zu sein, als sie waren. – Nicht einmal, nur so zu tun, als ob.

Ich sehe noch heute den alten Vorsteher der NAK-Gde. Köln-Dellbrück, Priester Doppelfeld, bei uns am Wohnzimmertisch sitzen… Mein Vater, der damals wie man so schön sagte „fern vom Werke Gottes“ war, hatte diesem Mann ohne böse Absicht eine Frage gestellt, deren Beantwortung ihn wohl überfordert haben könnte.

Nicht Priester Doppelfeld… Der hat die Schultern gezuckt und gesagt:

 

„Ich bin ein alter Wirtshaus- und Kirmesmusikant aber kein gebildeter Mensch. Ich glaube aber, dass der liebe Gott mich zum Vorsteher ausgesucht hat, um seine kleine Herde aus Dellbrück und Holweide zusammenzuhalten. Ich bin ein kleines Licht und muss mich nicht mit großen Fragen befassen. Was wahr ist und was nicht, wird sich schon irgendwann herausstellen.“

 

Für diese ehrliche Positionierung hat mein Vater (der lebt noch und wird das sicher gern bestätigen) ihn hoch geachtet…

 

Schon in meiner Generation kamen dann die NAK-Karrieristen „ins Amt“… Figuren – mir fallen da spontan Leute wie Klaus-Dieter Krüger und Armin Brinkmann ein – übrigens auch Oliver Rüttens Vater.

Das waren Typen, die wir Soldaten gerne als „Zivilversager“ bezeichnet haben. Enormes Statusstreben aber nichts dahinter. Für eine Karriere in der Unteroffizierslaufbahn hat es aber immer noch gereicht.

Und der AT-Typ meiner Generation war ein vergleichbarer Typus… Sein NAK-Pöstchen hat ihm eine soziale Rolle verschafft, die er im echten Leben nie erreicht hätte. Anders als der alte Priester Doppelfeld haben sie sich nicht im Dienst der Gemeinde gesehen, sondern als „Knechte Gottes“, die aus der Gemeinde herausgehoben und ihr vorgesetzt wurden.

 

Okay… ich will nicht ungerecht sein: Es gab sicher auch in meiner Generation Amtsträger, die sich tatsächlich von Gott berufen fühlten und sich als Diener der anvertrauten Gemeindemitglieder verstanden haben. – Mittlerweile dürften die aber auch bereits im Ruhestand sein oder sich langsam auf den Ruhestand einstellen.

 

Jetzt sind die Auskenner des Typus Rütten oder auch Rother am Ruder. – Dank gestiegener Edukation der Gesamtgesellschaft, ist das in den Schulen (auch in den Hauptschulen) vermittelte Wissen deutlich umfangreicher, als in früheren Jahren.

Und deshalb meinen diese Typen Wunder was sie wüssten, ohne zu verstehen, dass Wissenschaft sehr evolutionär ist, und das, was sie noch in der Hauptschule gelernt haben längst nicht mehr dem aktuellen Stand des Wissens entspricht.

Das ficht diese Leute aber nicht an! – Statt weiter und mehr zu lernen, verharren sie auf ihrem Schulwissen und versuchen, die Lehre des Neuapostolizismus diesem (bereits überholten) Wissen anzupassen. Sie sind eloquent – keine Frage – aber eben nur halbgebildet.

 

Wir haben es mit doktrinären halbgebildeten Arschlöcher zu tun, die die apostelhörigen Mitglieder der NAKn, mit scheinbar intelligenten Vorträgen an der Nase herumführen.

Dabei kommt dann eben so etwas heraus, wie der Schmutz, den Oiver Rütten gestern veröffentlicht hat:

 

Demagogie in übelster Form!

 

Rütten steigt mit einer Textpassage ein, die schwerlich „auf seinem eignen Mist gewachsen“ ist:

 

(Zitat) „Je nach Sprachraum und Sprachgebrauch meint Evolution eine Entwicklung über lange Zeiträume, über Generationen, Epochen oder Arten hinweg. Evolution im Sinne des lateinischen Grundbegriffs ‚evolvere‘ meint jedoch ein generelles ‚auswickeln‘ und ‚entwickeln‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenewsmagazin der Neudiabolischen Knilche international” (- klick)

 

Klingt zunächst mal so, als wüsste er, wovon er schreibt und der geneigte Leser bereitet sich innerlich auf kluge Worte vor!

 

Doch dann folgt Entsetzen!  - Es ist einfach entsetzlich, wie dieser Mensch die Evolutionsbiologie missbraucht um damit das exakte Gegenteil von Evolution zu kaschieren.

 

Rütten spricht von Evolution und

beschreibt Involution und Lethargie!

 

Der Mensch ist innerhalb der Schranken seiner Gesellschaft eigentlich frei geboren. Es steht im frei, zu lernen, sich weiterzuentwickeln und über die Schranken seiner Gesellschaft hinauszuwachsen.

Es steht dem Menschen frei, sich Wissen anzueignen, dass ihm den Horizont von der Erde und unserem Sonnensystem hinaus über unsere Galaxie in das gesamte Universum und die möglicherweise vorhanden Multiversen erweitert.

 

Und was verlangt Rütten? Dieser – ich bin geneigt Schweinehund zu sagen – Scharlatan redet seinen Lesern ein, sie seien nicht frei geboren, sondern mit Sündenlast! Und dieser als sündig beschriebene Mensch soll sich einem gewissen Herr Gott nähern, damit dieser ihm gnädig sei und von der Sünde befreit.

 

Rütten schreibt davon, dass der Mensch sich sklavisch unterwerfen und also  unfrei werden soll!

 

Was für eine grenzenlose Idiotie! Und für den Satz

 „Der Mensch hört und erkennt diese Gnade Gottes. In der Taufe übergibt er sich Gott. Der Täufling stirbt mit Jesus Christus und wird in ein neues Leben gerufen.“

Quelle w.v.

müsste man ihn eigentlich teeren und federn!

 

Nichts von dem Salbader, den Rütten vorher angeführt hat, ist erweislich wahr!  Nicht einmal, dass der Mensch sich in der Taufe übergibt! Zwar ist es wohl zum kotzen, aber deshalb, weil nur die wenigsten Menschen sich freiwillig der Taufe unterziehen! Sie unterwerfen sich nicht, sie werden als Säuglinge unterworfen!

 

Es existiert kein authentischer Bericht darüber, dass sich jemals ein Gott einem Menschen gezeigt hat – geschweige denn, darüber, dass ein Gott einem Menschen gesagt habe, welche Verhaltensweisen er von ihm erwarte.

Mehr noch: Es gibt nach dem derzeitigen Stand des Wissens keinen vernünftigen Grund mehr für die Annahme, dass ein Gott in irgendeiner Weise an der Entstehung des Universums, dem Werden des Lebens und der Evolution beteiligt gewesen wäre.

 

Ich räume ein:

 

Möglicherweise hat nicht irgendetwas, also eine systemimmanente Instabilität, den Urknall ausgelöst, sondern irgendjemand. Fakt ist jedenfalls: Das Universum befindet sich immer noch in der Expansionsphase der Ur-Explosion. Die Explosion ist also noch nicht ganz vorbei.

Und wenn es ein Jemand war, der urgeknallt hat, dann befindet er sich zwingend logisch außerhalb des Explosionsgeschehens und kann nicht unmittelbar innerhalb des Explosionsgeschehen aktiv werden. Er kann allenfalls dann, wenn die Explosion völlig verklungen, ist in das eintreten, was die Explosion hinterlassen hat und dann gestalterisch aktiv werden.

 

Nur: Was hat dieser urknallende Jemand mit irgendeinem der vielen tausend Götter zu tun, die von irgendwelchen Religioten als existent behauptet werden?

Und als nächstes stellt sich dann die Frage, woher diese urknallende Jemand kommt? Wie ist der beschaffen, hat er sich evolutionär zu dem entwickelt, der er ist? Und wenn ja, aus welcher Form heraus hat er sich entwickelt?

 

Aus der Annahme der Existenz eines kosmischen Erstbewegers ergeben sich keine abschließenden Antworten. Es gibt lediglich neue Fragen. Und wenn die beantwortet sind, ergeben sich daraus wiederum neue Fragen.

Wissen ist evolutionär, und es wird nach dem derzeitigen Stand des Wissens nie eine abschließende und alles klärende Antwort geben.

 

Es ist ein billiger Trick der Religioten-Scharlatane, den Menschen alberne Märchen einzureden, um sie zu bestimmten Verhaltensweisen zu manipulieren.

 

Aber: Diese Verhaltensweisen dienen immer nur denjenigen, die sie fordern! – Es gibt keinen Gott, dem der Mensch sich übergeben könnte. Es gibt folgerichtig auch keinen Christus, der die Menschen einen Weg zu Gott weist.

 

Es gibt nur Scharlatane, die gut davon leben, dass sie sich reichlich an dem Einkommen der von ihnen genasführten Menschen bedienen…

 

Die Evolution des neuapostolischen Christen sieht in Wahrheit so aus, dass er als nächsten Schritt erkennt, dass die Führung der Neuapostolischen Kirchen keinesfalls Wahrheitslehrer sind!

 

Diese Erkenntnis ist ein wahrer Einblick eines derzeit noch christlichen Praktikers in die Evolution!

20. Februar 2019 - 07:42 Uhr (fcs)

Andreas Rother

Einer auszog, die Wahrheit das Fürchten zu lehren...

Beim (- klick) ins Bild gibt's was auf die Ohren!

Es ist immer wieder entsetzlich, zu erleben, dass fachlich ungebildete Leser sich von hinterfotzigen[i] Lumpen manipulieren lassen…

 

Und auffällig oft sind es Autoren im Auftrag des entsetzlichen Vereins sich Apostel nennen lassender Männer, die ihre fachlich ungebildeten Lesern am Nasenring durch die Manege führen…

So, wie aktuell, Andreas Rother auf nac.today unter

https://nac.today/de/158033/675575

 

Allerdings muss ich zugeben, dass das Spiritual „Joshua fit the Battle of Jericho” – entsprechend vorgetragen – wirklich mitreißend ist!

Ich kenne es seit meiner Kindheit… Ich dürfte so etwa 8 oder 9 Jahre alte gewesen sein, als ich es zum ersten Mal hörte. Die Delta Rhythm Boys haben es damals gesungen – und zwar in wirklich mitreißendem Tempo. Auch heute noch gut anzuhören und um Längen besser als der schwülstige :poop: den Chor und Orchester der NAK Capetown 2009 in London eingespielt haben.

 

5 Männer und ein Klavier – KLASSE!

Ich habe hier auf einen bei YouTube veröffentlichten Einspieler von 1959 verlinked:

 https://www.youtube.com/watch?v=C_V66kIEhUs

 

Aber gleich danach wird es in Rothers Text entsetzlich: Wie kann ein auch nur halbwegs normaler Mensch behaupten, dass sich auch heute noch selbst höchste und dickste Mauern mit den Methoden Josuas zum Einsturz bringen ließen?

Rother behauptet das jedenfalls. – Und er schränkt seine Aussage nicht als metaphorisch ein, sondern stellt sie als aktive Tatsachenbehauptung in den Raum…

 

Dabei fällt mir auf… Hat er lediglich zufällig vergessen, den Bibeltext, auf den sich das Spiritual bezieht, zu erwähnen? Ich hole es gerne für ihn nach:

 

Es handelt sich um das 6. Kapitel des Buchs Josua! Siehe hier: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Josua6  

 

Heute könnte eigentlich jedes Schulkind wissen, dass das Buch Josua gemeinsam mit den 5 Büchern Mose einen Erzählkreis bilden. Einige Theologen binden den gesamten Gründungsmythos des Volkes Israel zu einem Hexateuch zusammen…

Und so, wie der Pentateuch nichts ist, als eine Verflechtung von verschiedenen Erzählsträngen aus alten Mythen und Sagen verschiedener Völker mit einer romanhaften Erzählung von einem (übrigens nie stattgefundenen) Exodus, so ist auch das Buch Josua lediglich eine Verflechtung ätiologischer Sagen!

 

Und wenn Rother nur ein klein wenig ehrlich wäre, hätte er dann in seinem weiteren Text auch den korrekten Buchtitel genannt, der die Leser tatsächlich umfassend informieren könnte…

 

Rother schreibt (ich zitiere): „[…] Keine Mauern um Jericho: Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die biblische Berichte und archäologische Befunde vergleichen. Kein Wunder, wenn man im falschen Jahrhundert sucht: So halten andere Forscher dagegen und rechnen vor, wo es im ägyptischen Kalender hakt, der auch für Palästina als Maßstab dient. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenewsmagazin der Neuadiabolischen Knilche international” vom 19.02.2019 - https://nac.today/de/158033/675575  

 

„Du Drecksack!“ war mein erster Gedanke, als ich das gelesen habe… Wer gezielt nach einer wissenschaftlichen Arbeit über „Keine Mauern um Jericho“ sucht, wird ins Leere laufen… Tatsächlich heißt das Buch nämlich

 

„Keine Posaunen vor Jericho“, die Autoren sind Israel Finkelstein und Neil A. Silberman. Die 9. Auflage ist 2017 als preisgünstiges dtv-Sachbuch erschienen. Die ISBN lautet 978-3-423-34151-6.

 

Ich lege dieses Buch jedem meiner Leser dringend ans Herz! Hier eine Bezugsquelle:  https://www.buch7.de/store/product_details/103438597   

(Dort ist auch mein Buch, in dem ich Finkelstein mehrfach zitiere, erhältlich. Hier der Link dorthin: https://www.buch7.de/store/product_details/1030016966)   

 

Das „Du Drecksack“ bezog sich aber auch auf die Diffamierung Finkelsteins als irgendeinen Wissenschaftler! Man sollte nämlich wissen, dass Israel Finkelstein Direktor des Archäologischen Instituts der Universität Tel Aviv ist und als Gastprofessor in Chicago, Harvard und an der Sorbonne gelehrt hat.

 

Übrigens… wo wir gerade von jüdischen Wissenschaftlern reden, möchte ich gleich ein weiteres unbedingt empfehlenswertes Buch erwähnen, das ebenfalls bei meinem Lieblingsbuchhandel „Buch 7“ erhältlich ist:

https://www.buch7.de/store/product_details/105081162  

Richard Elliot Friedman, der Autor ist biblischer Gelehrter und Professor für Jüdische Studien an der University of Georgia; zuvor lehrte er 12 Jahre lang an der theologischen Fakultät der University of California (UC) in San Diego.

 

Diesen ernstzunehmenden Wissenschaftlern steht also die NAKI-Hofschranze Andreas Rother gegenüber, der sie als irgendwelche Wissenschaftler abtut, denen andere Wissenschaftler sowieso widersprechen.

Bullshit: Es geht in den Arbeiten dieser Wissenschaftler um den jüngsten und nicht umstrittenen Stand des Wissens, keine dieser Arbeiten ist tatsächlich widerlegt.

 

Aber Rother MUSS diese Arbeiten natürlich herabqualifizieren, denn die hier genannten Bücher zwingen auch die von den neuapostolischen Laienpredigern manipulierten Indoktrinationsopfer zum Umdenken:

 

„Den Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans, das Großreich unter König David und den Tempelbau in Jerusalem unter König Salomon, bisher auch von den kritischsten Wissenschaftlern als gesichert angesehen, gab es ebenso wenig wie die Posaunen vor Jericho. Jerusalem unter David und Salomon war ein größeres Dorf – sicher ohne zentralen Tempel und großen Palast.“

Die Auswirkungen auf die jüdisch-christlichen Religionslehren sind kaum abzuschätzen, viel Wahres bleibt in den Katechismen nicht mehr übrig!

 

Rother weiß das, und er versucht deshalb, diese Arbeiten als unwichtig abzutun. Dies indes nur, um dann im nächsten Atemzug zu erklären, dass der Liedtext und auch dessen Quelle, das Buch Josua sowieso als metaphorisch zu betrachten seien…

 

Er spricht von der Abbildung einer Grunderfahrung die Menschen mit ihrem Gott machten,  weswegen sie angefangen hätten, davon zu erzählen und weswegen sie das seit Jahrtausenden weitergäben.

Ach… auf einmal also doch metaphorisch? – Und gleichzeitig werden Mythen und Märchen zu irgendwann von irgendwem gemachten tatsächlichen Erfahrungen erhoben?

 

Ja warum in drei Teufels Namen soll das denn ausschließlich für die insgesamt längst als Märchenbuch entlarvte Bibel gelten und nicht auch für die Sagen des klassischen Altertums?

Den Monogott mit dem die Menschen seit Jahrtausenden irgendwelche Grunderfahrungen gemacht haben, gibt es doch gar nicht. Und selbst im Judentum ist er allenfalls seit 2.500 Jahren etabliert – davon aber rund 1.900 Jahre gemeinsam mit dem Christentum.

Die Sagen des klassischen Altertums sind wesentlich älter! – Warum haben die denn keine Bedeutung für die Religionslehren der Juden und Christen? Was ist mit den noch älteren Lehren des Hinduismus?

 

Was Rother übersieht, ist schlicht die Tatsache, dass das, was er für seine Lehre in Anspruch nimmt, auch für alle anderen Lehren und Mythologien gelten muss!

Und damit wird dann auch die komplette Blödheit eines halbgebildeten doktrinären Ars---ochs deutlich: Seiner Auffassung nach sind ausschließlich die biblischen Märchen Wahrheit, alles anders will er als unwahre Tatsachenbehauptung in die Tonne treten.

 

Seine eingangs geäußerte Behauptung, mit Josuas Methoden ließen sich auch heute noch Mauern zum Einsturz bringen – egal wie hoch und dick sie seien –, ist jedenfalls als ABSURD(!) entlarvt!

Absurd und sogar gefährlich sind dann auch die weiteren Ratschläge, die Rother in leichtfertiger Überheblichkeit verbreitet. Ich will gar nicht im Detail darauf eingehen. Ich warne nur äußerst dringend davor, diesen Dreck ernstzunehmen oder gar umzusetzen…

 

Was ich aber zum Abschluss unbedingt noch anbringen möchte, ist ein weiteres Beispiel für Rothers Überheblichkeit und seinen fahrlässigen Umgang mit der Wahrheit.

Bea, die üblicherweise wesentlich verbindlicher im Tenor ihrer Kritiken ist als ich es bin, war diejenige, die die Unverschämtheit im letzten Absatz von Rothers Geschmiere entdeckt hat. Und in ihrer Empörung war sie dann nicht sehr verbindlich – wenn sie es auch in der Öffentlichkeit wohl doch verbindlicher ausdrücken würde.

 

Ich zitiere noch einmal Rother: „[…] ‚Große Siege werden durch Mut errungen‘, so hat es ein Schriftsteller mal formuliert. ‚Größere durch Liebe, die größten durch Geduld.‘ […]“

Quelle: w.v.

 

So, so… Ein Schriftsteller… irgendeiner… - Ist Rother zu überheblich, den Urheber des Zitats zu nennen? Oder ist er zu blöde, nach dem Urheber eines Zitats, das er vielleicht einmal irgendwo aufgeschnappt hat, zu suchen? Oder ist er es so gewohnt Bibeltexte, die er irgendwie erinnert, aber nicht zuordnen kann, „jenem alten Gottesmann“ zuzuschreiben, dass er gar nicht mehr anders kann?

 

Bea hat lediglich die ersten beiden Wörter des Zitats in eine Suchmaschine eingegeben und ist fündig geworden:

https://gutezitate.com/zitat/236493  

 

Es hätte dem NAKigen Schreiberling gut zu Gesicht gestanden, die Größe Peter Roseggers im Vergleich zu seinem eigenen stümperhaften Geschreibsel einzugestehen. Und wenigstens hätte Rother seinen Lesern die Möglichkeit bieten sollen sich bei wikipedia über diesen Schriftsteller und Poeten zu informieren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Rosegger  

 

Dass er das nicht getan hat, entlarvt Rother vielleicht am deutlichsten! Er ist eben… siehe unten:

Wer Säkularisierung will, wählt "die Humanisten!" - Mehr Info: (- klick) ins Bild
Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Auch Dieter Kastl hat em Thema "Opfer und Finanzen in der NAK" eine eigene Seite gewidmet!
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

14.03.2019

 

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Vor kurzem wurde ein Rundschreiben Michael Ehrichs (fcs stellt sie auf Anfrage als .pdf-Dokument zur Verfügung) an die Apostel, Bischöfe und Bezirksleiter seines Machtbereichs öffentlich. Es geht darin um die in der BAVE beschlossenen Änderungen der NAK-Lehre der letzten Dinge...

Detlef Streich hat dieses Schreiben aufgegriffen und analysiert:

„Die Wiederkunft Christi... wer ist dabei und was geschieht danach“ (- klick)

 

15.03.2019

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Rudolf J. Stiegelmeyr betreibt eine der laut fcs besten websites zur Aufarbeitung der Lehränderungen im Neuapostolizismus - auch aus religionswissenschaftlicher Sicht:

„religionskritische Aufsätze zur NAK-Lehre“ (- klick)

 

17.03.2019

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Darf man Schneider mit seinen gelogenen Predigten durchkommen lassen?

fcs führt wieder einmal den Nachweis, dass das NAK-Apostolat - streng logisch gesehen - eine kriminelle Vereinigung ist:

„Schneider'sches Stückwerk“ (- klick)

 

19.03.2019

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Was haben die Neuapostolischen mit dem Heiligen Geist zu tun?

Offenbar nichts. Das belegt jedenfalls der Schund, den ein schwurbelnder Wülster auf "nac.today" verzapft hat:
„Von einem Schreib-Parvenü...“ (- klick)

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