... wir schreiben Klartext
... wir schreiben Klartext

15.05.2018 - 07:27 Uhr (fcs)

(Die in der Bilddatei angegebenen Links lassen sich aus dem Bild nicht aufrufen. Ich setze isie daher als Buttons unter den Beitrag)

07.05.2018 - 06:45 Uhr (fcs)

Meine Replik auf https://neuapostolisch.de/db/1079/ +++ ... und von gleicher Evidenz!

Und übrigens ist das Tyrtum wesentlich potenter als das Christentum!


Die brutalen und blutrünstigen Christen haben so ziemlich alle Anhänger Tyrs getötet, sie dahingemetzelt, sie ausgerottet - selbst Kinder wurden von den Christen geschlachtet oder bei lebendigem Leib verbrannt...
 

Aber Tyr hat überlebt. Er existiert nach wie vor - genauso, wie der Jesus der Christen! 

01.04.2018 - 05:20 Uhr (fcs)

APRIL - APRIL !!

Alles jubelt, alles lacht: Prosit Ostern!

Dass ich einen Tag mit lautem Gelächter beginne, kommt selten vor... - Aber heute Morgen habe ich Tränen gelacht...

 

Rother'sche Apologetik

 

Dabei ist es ja eigentlich unfassbar: Die einzige Erklärung für die Scheiße, die Bunny Rother gestern auf nac.today verzapft hat, ist, dass er total besoffen war...

 

Das Geschreibsel ist so gnadenlos bescheuert, dass sich jeglicher Kommentar dazu verbietet. - Man, man, man, man, man... hat der's uns Atheisten aber gegeben…

 

Schaut's Euch einfach selbst an... aber nicht gleichzeitig Kaffee trinken... sonst habt Ihr am Ende auch ein paar Papiere gesprenkelt (wie ich). Hier ist der Link:

 

http://nac.today/de/158033/564824 (- klick)

18.03.2018 - 06:20 Uhr (fcs)

krause Lüge...

(übernommen aus der fb-Gruppe "Klartext")

Hier zunächst der Link zu der krausen Lüge:
 
Und hier nun der vollinhaltliche Gegenbeweis aus 5. Mose 28:
 
(Zitat) "15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:
16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker.
17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog.
18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe.
19 Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang.
20 Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast.
21 Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen.
22 Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung, Fieber, Wundbrand, Dürre, Getreidebrand und Getreiderost; die werden dich verfolgen, bis du umkommst.
23 Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern.
24 Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist.
25 Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden.
26 Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes, und niemand wird sein, der sie verscheucht.
27 Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, Beulen, Krätze und Ausschlag, dass du nicht geheilt werden kannst.
28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes.
29 Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben, sondern Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang, und niemand wird dir helfen.
30 Mit einer Frau wirst du dich verloben; aber ein anderer wird bei ihr schlafen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst nichts von ihm haben.
31 Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und nicht zu dir zurückkommen. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen.
32 Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, dass deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein.
33 Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang
34 und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen.
35 Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel.
36 Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und Stein.
37 Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich treibt.
38 Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen.
39 Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben lesen; denn die Würmer werden's verzehren.
40 Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen.
41 Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden gefangen weggeführt werden.
42 Über alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer herfallen.
43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken.
44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein, und du wirst der Schwanz sein.
45 Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat.
46 Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen Nachkommen immerdar,
47 weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, obwohl du Überfluss hattest an allem.
48 Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat.
49 Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst,
50 ein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen nicht schont.
51 Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers, bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übrig lassen vom Korn, Wein und Öl und vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat.
52 Es wird dich belagern in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und du wirst belagert werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
53 Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird.
54 Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nichts gönnen
55 von dem Fleisch seiner Söhne, das er isst, weil ihm nichts übrig geblieben ist von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Städten.
56 Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, dass sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter nicht gönnen
57 die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat; denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten.
58 Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott,
59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten.
60 Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen;
61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.
62 Und nur wenige werden übrig bleiben von euch, die ihr zuvor zahlreich gewesen seid wie die Sterne am Himmel, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN, deines Gottes.
63 Und wie sich der HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen.
64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Stein.
65 Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der HERR wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele,
66 und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.
67 Morgens wirst du sagen: Ach dass es Abend wäre!, und abends wirst du sagen: Ach dass es Morgen wäre!, vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst.
68 Und der HERR wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege, von dem ich dir gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet dort euren Feinden als Knechte und Mägde verkauft werden, aber es wird kein Käufer da sein." (Zitatende)
 
Würde einer von uns so etwas - zum Beispiel gegen die Ätzchen - äußern, er würde auf Lebenszeit wegen übelsten Verstoßes gegen die fb-community-standards gesperrt...
 
Aber für den lieben NAK-Bezirksapostel Rüdiger Krause sind das lediglich zwar ernste Worte, aber nicht so schlimm, weil Gott ja auch Worte des Friedens und der Liebe habe. - Freilich ausschließlich für diejenigen, die tun, was er verlangt...
 
Eigentlich müssten die Apologeten froh sein, dass es diesen Gott nicht gibt. - Stattdessen tun sie alles in ihrer Macht stehende, um den Argumenten dafür, dass es diesen Gott nicht gibt, zu widersprechen...
 
Das lässt nur den Schluss zu, dass sie mit den vorstehenden Flüchen einverstanden sind! - Und das wiederum passt ganz eindeutig zu den im nachfolgenden Beitrag angesprochenen Sturck-Neuapostoliken

04.03.2018 - 10:15 Uhr (fcs)

Keine Lust auf Taubenschach

(ein reflektiver Gedankenspaziergang)

Ich verwende neuerdings gerne den Begriff "Sturck-Neuapostoliken" für die toughsten (;-P) Hardcore-NAKler

 

Was sind Sturck-Neuapostoliken?

 

Der von mir erfundene Begriff soll ein Analogon zu "Sturck-Deutsche" sein, und das sind derart teutsche Deutsche, dass sie sprachlich sozusagen im Starckdeutschen (- klick) zuhause sind...

 

Für die Sturck-Neuapostoliken trifft Entsprechendes zu, selbst dann, wenn sie sich eigentlich als kirchenkritisch betrachten...

 

Lohnt es, mit diesen Figuren zu debattieren?

 

Meiner Meinung nach muss man darauf ein klares "NEIN!" zur Antwort geben...

Mit diesen Leuten zu debattieren, ist, wie Taubenschach (siehe Bild) zu spielen!

 

Zwei Beispiele aus der Zeit, als ich auf nacworld endlich begriffen hab, wes Geistes Kind die Sturck-Neuapostoliken sind und mein Ablösungsprozess begann:

 

1. Der mittlerweile als Meineid-BezAp bekannte Theodor de Bruijn, hatte in einer Predigt folgende tolle Phrase abgesondert:

„Das Wichtigste ist, dass das Wichtigste das Wichtigste bleibt. Und das Wichtigte ist die Wiederkunft des Herrn...“

 

Mein Kommentar dazu lautete, dass dies ein klassisches Paradoxon sei. Worauf hin mich der mittlerweile in den ewigen Jagdgründen missionierende Klaus Dieter Krüger der Lästerung bezichtigte - was mir eine Verwarnung durch die Admin einbrachte...

 

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2. Der immer noch dort aktive Rolf Behrenz meinte, mich nach einer als kritisch eingestuften Frage belehren zu müssen

„Beuge [wenn man sich das gesprochen vorstellt, hört man deutlich eine ganze Reihe ‚ü‘ hinter dem ‚eu‘] Dich unter die mächtige Hand Gottes, dann wird er Dir deine Sünden verzeihen!“

 

Meine Antwort „Gott will mündige Kinder und keine Speichellecker“ führte zu einer 14-Tage-Sperre, was bei den eher NAK-kritisch eingestellten nacworld-Usern zu einem kleinen Sturm führte.

Ich habe dann meinen Bruder gebeten, schöne Grüße auszurichten und man möge doch bitte Ruhe bewahren, 14 Tage gingen schnell vorbei.

 

Das genügte den beiden Administratoren Leonie Alteheld und Oliver Rütten, mich der Plattform zu verweisen, weil ich mich ja so quasi während meiner Sperre zu Wort gemeldet hätte und damit gegen die nacworld-Richtlinien verstoßen habe...

 

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Seitdem mache ich in der direkten Auseinandersetzung mit den Sturck-Neuapostoliken stets und ständig die gleichen Erfahrungen...

Einigermaßen Ruhe gehalten haben sie erst, seitdem ihre „Oberen“ den von ihnen angezettelten Prozess gegen Bea und mich mit Pauken und Trompeten verloren haben...

 

Dennoch melden sich immer wieder, dem aus den Texten gewonnenen Eindruck nach noch dümmere Menschen zu Wort. Da paart sich eine eher durchschnittliche Intelligenz mit fehlendem Wissen über die NAK-Lehre...

 

Die Ergebnisse von Debatten sind entsprechend! Die Leute widern mich einfach nur noch an. - Obwohl man sich auch amüsieren könnte über sie... Wie sagte deren Stammapostel so schön?

 

„Schmäht man uns, so dulden wir‘s...!“

 

Was allerdings unter „Dulden“ zu verstehen ist, sehen wir derzeit exemplarisch in der facebook-Gruppe „Neuapostolische(s) in der Diskussion“ (- klick), wo (Stand 04.03.18) eine Minderheit von 395 NAKlern sich angeblich kaum gegen die erdrückende Übermacht einer Mehrheit von 4 atheistischen Kommentatoren wehren kann.

Eine Dramaqueen schrieb im Zusammenhang mit den Kommentaren dieser vier User etwas von „einem tobenden Mob"  - Noch geistesgestörter kann man nicht sein. Und mit solchen Leuten diskutieren...?

 

Taubenschach eben!

 

„Sind Mündigkeit und Glauben bzw. Glaubensgehorsam schon per Definition Begriffe, die sich inhaltlich widersprechen?“

 

Natürlich nicht, wenn man für Mündigkeit die Rechtsbegriffe

  • Rechtshandlungsfähigkeit
  • Deliktfähigkeit
  • Geschäftsfähigkeit
  • Volljährigkeit

einsetzt. – Auch dann nicht, wenn es der betreffenden Person an Bildung und Wissen fehlt. Denn es kann ja niemand gezwungen werden, sich als mündiger Bürger erst umfassend zu informieren, bevor man sich auf Glaubensdinge einlässt.

Und es kann niemand gezwungen werden, erst seine Mündigkeit aufzugeben, bevor er einem Dritten vertraut und blindlings befolgt oder annimmt, was der zu denken, zu tun, zu sagen aufgibt, ohne dabei an das zu denken oder zu überlegen, was sich daraus ergeben kann.

 

Faktisch ist es allerdings trotzdem so, dass er das eigene Denken aufgibt und sich damit sozusagen selbst entmündigt, obwohl er seine rechtliche Mündigkeit - und damit die Verantwortung für alle Konsequenzen - behält.

So jemand macht sich quasi selbst zum Homo Demens - speziell zum Homo Religioticus -, um es mit Dr. Michael Schmidt-Salomon (vgl. „keine Macht den Doofen“, ersch. 2012 bei Piper, München, ISBN: 978-3-492-27494-4) zu sagen!

 

Deshalb vertrete ich die Auffassung, dass sich Mündigkeit und Glaube bzw. Glaubensgehorsam widersprechen! - Die sich daraus ergebenden juristischen Konsequenzen sind in unserer Gesellschaft allerdings noch nicht durchsetzbar.

 

Und das mit der Mündigkeit ist natürlich noch problematischer, wenn es der betreffenden Person auch noch an entsprechendem Denk- und Urteilsvermögen mangelt, von naturwissenschaftlichem und juristischem Basiswissen ganz zu schweigen.

 

Nehmen wir die Frage des Gottesbeweises…

 

Vorweg dazu: Es versteht sich eigentlich von selbst, dass derjenige, der eine Positivbehauptung in den Raum stellt, z.B.: „Schlangen lagert kiloweise Koks in seiner Garage“, verpflichtet ist, die Wahrheit seiner Behauptung zu beweisen.

Schlangen hingegen kann niemals dazu verurteilt werden, den Nichtbesitz von Koks zu beweisen, da es absolut und definitiv nicht möglich ist, die Nichtexistenz von irgendetwas zu beweisen.

Ergänzend ist festzustellen, dass derjenige, der eine unbewiesene, und erst Recht unbeweisbare - weil unwahre - Tatsachenbehauptung in den Raum stellt, sich strafbar macht! - Es ist zu überprüfen ob ggf. Straftatbestände vorliegen. Betrug zum Beispiel, oder im geschilderten Fall Falschbeschuldigung.

 

Mit der Behauptung der Existenz Gottes verhält es sich vergleichbar! - Da es keinen Beweis für die Existenz irgendeines Gottes gibt, kann man, wenn jemand behauptet, Gott sei, durchaus davon ausgehen, dass dies in betrügerischer Absicht geschieht...

Indizienbeweise? - Fehlanzeige! Es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass man die Existenz eines Gottes annehmen müsste - aber eine hinreichende Anzahl an Indizien dafür, dass es der Existenz eines Gottes überhaupt nicht bedarf.

 

Ich meine… es ist ja vollkommen okay, wenn jemand mangels naturwissenschaftlicher Kenntnisse an der Existenz Gottes festhält. – Auch wenn es heute keinerlei Naturphänomene mehr gibt, für deren Vorkommen ein Gott verantwortlich gemacht werden muss, und selbst wenn man verstanden hat, dass es zur Entstehung des Lebens (letztlich also zur Erklärung der menschlichen Existenz) keines Gottes bedarf, bleibt ja letztlich noch die Frage nach dem Ursprung des Universums…

 

Diesen Punkt hat dieser Tage ein Mensch, der in diesem Fall die Schachspielende Taube gibt, triumphierend als Beweis ins Feld geführt:

 

(Zitat) „[...] dann erklär mir mit deinem besseren Wissen, wo die Urmaterie herkommt, wer und was die Entwicklung und Evolution bewirkt und ausgelöst hat.

Dies Alles ist Zeugnis höchster Intelligenz, die eben nicht nur in Materie steckt ...“ (Zitatende)

 

Oh si tacuisses...

 

Aber okay: Das ist DER Punkt, allerdings auch der einzige Punkt, zu dem die Wissenschaft lediglich Denkmodelle anbieten kann.

 

Denn alles, was vor einem Zeitraum von 5,391 16 x 10 hoch minus 44 Sekunden {dieser Zeitraum ist lediglich rechnerisch ermittelbar, da die kürzeste experimentell reproduzierbare Zeitspanne, sie beträgt 12 Attosekunden [= 12x10 hoch Minus 18, also 0,…(17 Nullen)12] um den Faktor 2x10 hoch 26 (also eine 2 mit 26 Nullen daran) größer ist} nach dem Urknall geschehen ist, entzieht sich der menschlichen Beobachtung.

 

Jedoch ist die Behauptung der Gottesexistenz als einzig logische Erklärung für den Urknall und die Existenz der Materie völliger Unsinn! - Das ergibt sich bereits aus der Masse-Energie-Äquivalenz, deren Formel ja nicht nur in Richtung Energie, sondern auch in Richtung Masse aufgelöst werden kann... Oberstufenphysik sollte man allerdings draufhaben.

 

Die Frage die sich für den Zeitraum vor dem Urknall stellt, ist doch, warum die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines urknallenden Wesens höher sein soll, als diejenige der Existenz von aus sich selbst urknallender reiner Energie...

 

Dennoch bietet diese für Menschen absolut und definitiv nicht wahrnehmbare Zeitspanne der Planck-Ära die einzige Berechtigung, für den Glauben daran, dass ein Gott den Urknall ausgelöst hat.

 

Allerdings war für alles was nach dem Urknall kam, kein Gott notwendig!

Für alles, was seit dem im Universum geschieht, braucht es keinen Gott!

 

Das sollte man allerdings wissen! – Denn ausschließlich aus diesem Wissen entsteht die Erkenntnis, dass die Inhalte heiliger Bücher, in denen vom Tun irgendwelcher Götter die Rede ist, schlicht und ergreifend Mythen und Märchen sind, Echos aus den Kindertagen der Menschheit.

Mythen und Märchen die den frühen Menschen als Erklärung für die sie umgebenden Naturphänomene dienten. – Mythen und Märchen, die aber auch zu allen Zeiten von besonders üblen Zeitgenossen missbraucht wurden, um ihre Zeitgenossen zu einem bestimmten Verhalten zu manipulieren.

 

Das trifft auch auf die Leitungsfunktionäre der abrahamitischen Religionen zu. Judentum, Islam und Christentum und deren Konfessionen und Denominationen sind da bis zu den Tüpfelchen völlig gleich.

Weil das für uns Pastorentöcher hier naheliegender ist, bleiben wir beim neuen Apostolizismus, eine sektiererhaften Lehre innerhalb des Christentums, das sich selbst „Kirche Christ nennt“… - Nehmen wir den Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider (die Neuapostoliken nennen ihn „Stammapostel“ und betrachten ihn als höchsten christlichen Geistlichen weltweit) samt dessen Spießgesellen:

 

Stets und ständig stellen sie aktive Tatsachenbehauptungen auf, die nahelegen, dass sie über WISSEN zum Wollen, Tun und Lassen des Gottes der Bibel verfügen. – Wo nehmen sie dieses Wissen her? – Hatten sie göttliche Offenbarungen?

 

Nein! Sie haben eine einzige Quelle – die Bibel – und geben deren Inhalte so wieder, als handele es sich um Tatsachenberichte. – ABER: Sie geben die Quellen für ihr scheinbares Wissen in schöner Regelmäßigkeit nicht an.

 

Ein simples Beispiel ist der auch von Schneider gern verbreitete Satz „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde.“ Woher wollen die NAK-Funktionäre das wissen? – Ist Gott ihnen erschienen und hat ihnen das eingesagt? - Dann müssen sie das auch so sagen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit behalten wollen.

 

Klar… Natürlich hat keiner von denen eine göttliche Botschaft erhalten. - Und wenn sie ehrlich wären, müssten sie zugeben, dass nicht einmal die Bibel diesen Unsinn hergibt.

 

Im Gegenteil! Die gesamte sog. „Reichsgottesgeschichte“ ist eine Geschichte von Erwählung und Verwerfung! - Quer durch die gesamte Bibel ziehen sich die Mordtaten, die der darin überlieferte Abrahamitengott an den nicht von ihm Erwählten verübt hat oder verüben lassen hat!

Gut, dass es ihn nicht gibt, denn gäbe es ihn, so wäre er schauderhafter, rachsüchtiger, blutrünstiger und mordlüsternen Dämon!

 

Von HILFE für ALLE Menschen nicht die Spur! - Im Gegenteil: Es wird noch im neuen Testament von allen Menschen die UNTERWERFUNG gefordert:

 

„Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.“ heißt es in Apg. 17, 30…

 

Und was mit denen geschieht, die sich nicht unterwerfen wollen, lesen wir bei Hesekiel:

 

„7 […] ich will meinen heiligen Namen kundmachen unter meinem Volk Israel und will meinen heiligen Namen nicht länger schänden lassen, sondern die Völker sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der Heilige in Israel.

8 Siehe, es kommt und geschieht, spricht Gott der HERR; das ist der Tag, von dem ich geredet habe.

9 Und die Bewohner der Städte Israels werden herausgehen und Feuer anzünden und die Waffen verbrennen, kleine und große Schilde, Bogen und Pfeile, Keulen und Spieße. Und sie werden sieben Jahre lang Feuer damit machen;

10 sie brauchen kein Holz auf dem Felde zu holen oder im Walde zu schlagen, sondern von den Waffen werden sie Feuer machen und werden ihre Räuber berauben und ihre Plünderer plündern, spricht Gott der HERR.

11 Und zu der Zeit soll es geschehen, da will ich Gog einen Ort geben zum Begräbnis in Israel, nämlich das Tal der Wanderer östlich vom Meer, und das wird den Wanderern den Weg versperren. Dort wird man Gog mit seinem ganzen Heerhaufen begraben; und es soll heißen »Tal der Heerhaufen des Gog«.

12 Und das Haus Israel wird sie sieben Monate lang begraben, damit das Land gereinigt werde.

13 Ja, alles Volk des Landes wird sie begraben; und sie werden Ruhm davon haben an dem Tage, an dem ich meine Herrlichkeit erweise, spricht Gott der HERR.

14 Und sie werden Leute aussondern, die ständig im Lande umhergehen, die Leichen zu begraben, die noch auf dem Lande liegen, damit es gereinigt werde. Nach sieben Monaten sollen sie beginnen nachzuforschen.

15 Und wenn sie im Lande umhergehen und Menschengebeine sehen, sollen sie ein Zeichen aufrichten, bis die Totengräber sie auch im »Tal der Heerhaufen des Gog« begraben.

16 Auch soll eine Stadt Hamona, »Heerhaufen«, heißen. So werden sie das Land reinigen.

17 Du Menschenkind, so spricht Gott der HERR: Sage den Vögeln, allem was fliegt, und allen Tieren auf dem Felde: Sammelt euch und kommt herbei, findet euch zusammen von überall her zu meinem Schlachtopfer, das ich euch schlachte, einem großen Schlachtopfer auf den Bergen Israels, und fresst Fleisch und sauft Blut!

18 Fleisch der Starken sollt ihr fressen, und Blut der Fürsten auf Erden sollt ihr saufen, der Widder und Lämmer, der Böcke und Stiere, all des Mastviehs aus Baschan.

19 Und ihr sollt Fett fressen, bis ihr satt werdet, und Blut saufen, bis ihr trunken seid von dem Schlachtopfer, das ich euch schlachte.

20 Sättigt euch von Rossen und Reitern, von Starken und all den Kriegsleuten an meinem Tisch, spricht Gott der HERR.“

(so nachzulesen in Hesekiel 39)

 

Wo ist denn da die von den Neuapostolikenbossen verkündete HILFE, von der Gott will, dass sie allen Menschen zuteil werde?

 

HILFE??? - Nirgendwo außerhalb der Bibel findet man derart ekelerregendere Drohungen! - Und nirgendwo innerhalb der Bibel findet man den Satz „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde“!

 

Es ist lediglich die Rede davon, dass diejenigen, die sich unterwerfen, Gnade finden… - Und so ist das Titus-Zitat, auf dass sich die Christen möglicherweise berufen, eine Farce!

 

„Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“

(vgl. Titus 2, 11+12)

 

Nichts ist‘s mit der behaupteten Hilfe für alle Menschen! Es ist von Gnade für diejenigen die Rede, die sich den Regeln der Lehre unterwerfen!

 

Woher nehmen die also dieses Wissen über das, was Gott angeblich will?

 

Wo immer wir nachschlagen, kommt niemals Gott selbst zu Wort. – So, wie heute die Religionsfunktionäre behaupten, dies oder jenes habe Gott gesagt, haben durch die gesamte Reichsgottesgeschichte immer nur Menschen gesagt, Gott habe dies oder jenes gefordert oder geboten…

 

Genau genommen, ist es ja noch verworrener: Anders als bei den Neuapostolikenbonzen von heute, die so tun, als hätten sie Ihr scheinbares Wissen unmittelbar von Gott, wird „Gottes Wort“ in der Bibel ja nicht unmittelbar verkündet. Vielmehr kommt in der Bibel dieser oder jener zu Wort, der sagt, Gott habe zu diesen oder jenen Menschen gesagt, dass er dies oder jenes wolle. – Und wenn wir dann weiterforschen, wird’s spannend:

 

Anders als die Schöpfungsgeschichte spielt sich die sonstige biblische Geschichte in wissenschaftlich erforschbaren Zeiten ab. Historiker, Archäologen, Geologen, Anthroprologen, Evolutionspsychologen, Evolutionsbiologen, Astrophysiker, Literaturwissenschaftler, usw., usw. können heute mit hoher Genauigkeit darüber berichten, was sich zu biblischen Zeiten tatsächlich ereignet hat.

 

Und wenn wir uns nun von den Wissenschaften berichten lassen, wer das gewesen sein soll, dem dieser Gott sich geoffenbart hat, stellen wir fest, dass wir ins Leere laufen.

Es handelt sich durch die Bank um rein erfundene Geschichten, die teilweise in den Köpfen der Redaktoren des Pentateuch, der identitätsstiftenden Schrift der Israeliten, entstanden sind, teilweise älteren Mythen entlehnt wurden.

 

Abraham, Isaak und Jakob zum Beispiel sind als Stammväter Archetypen, wie sie in Mythen anderer Kulturkreise auch vorkommen. Ihre Stories sind drei älteren Mythen entnommen und zu einem Erzählstrang verwoben worden. Keinesfalls sind die biblischen Stammväter aber reale historische Personen, die außerhalb der biblischen Erzählungen und der davon abhängigen Traditionen nachgewiesen wären.

Damit sind natürlich auch die Erwähnungen Abrahams in den neutestamentarischen biblischen Schriften ad absurdum geführt. Der Stammbaum des Jesus von Nazareth ist ein ebensolcher Nonsens wie einige Herleitungen der paulinischen Theologie (siehe Röm. 4, 1–25; Gal. 4, 21–31; Hebr. 11, 8-19).

 

Ein wenig anders verhält es sich z.B. mit Mose, der zwar auch eine fiktive Person ist, eine Erfindung der Schreiber des Exodus (der übrigens, wie man heute weiß, nie stattgefunden hat) aber keine mythische Figur, sondern lediglich eine in einer romanhaften Erzählung handelnde Person.

 

So weit so schlecht… Ziehen wir die Schraube noch ein wenig mehr an:

 

Wenn Stammapostel Jean-Luc Schneider sich hinter dem Altar aufbaut und seinen Unsinn darüber, was Gott denkt, tut, will usw. erzählt, weiß er ganz genau, dass er Bullshit verbreitet!

Es kann nicht sein, dass er nicht weiß, dass alles, was er über Gott zu wissen vorgibt, nicht von Gott kommt! – Es kann auch nicht sein, dass er nicht weiß, dass auch die biblischen Überlieferungen keinesfalls Tatsachenberichte sind, dass er nicht weiß, dass Gott nie zu irgendjemandem direkt gesprochen hat.

 

Warum also tun der sogenannte Stammapostel und seine Vereinskameraden im NAKI e.V. sowie deren Hofschranzen dann so, als besäßen sie Wissen?

 

Es gibt nicht den geringsten Grund, anzunehmen, dass diese Kerle irgendeine Legitimation für ihren Anspruch, Gottes sprechende Münder zu sein, hätten. - Sie bezeugen sich gegenseitig diese Legitimation… berufen sich darauf, dass die aktiven NAK-Mitglieder an sie glaubten und ihnen damit die entsprechende Legitimation verliehen…

Und sie WISSEN, dass das, was sie über „Gott und die Welt“ zu wissen vorgeben, nichts anderes sind, als unwahre Tatsachenbehauptungen! – Vermutlich ist ihnen allen sogar klar, dass es einen Gott, den es gibt, nicht gibt. – Denn so viel wissen sie tatsächlich:

 

Gäbe es diesen Gott, den sie verkünden und über den sie dies und das erzählen, müsste er sie für das, was sie tun und für die Lügen, die sie verbreiten bestrafen. - Und so haben wir zuguter Letzt in der Tatsache der Existenz der Neuapostolikensekte und ihrer Funktionäre den Beweis für die Nichtexistenz Gottes ...

Und da es diesen Gott nicht gibt, sollte mn dringendst prüfen, ob nicht die irdische Justiz für diese Scharlatane zuständig ist!

 

Für die den NAK-Funktionären glaubenden Sturck-Neuapostoliken spielt das alles aber keine Rolle. Sie stampfen mit dem Fuß auf und stoßen ein zorniges „… und dennoch…!“ aus

 

Ich bin wirklich entsetzt über das Maß an mit Dreistigkeit gepaarter Dummheit, die sich ganz aktuell bei sog. „Debatten“ in der weiter oben bereits genannten facebook-Gruppe „Neuapostolisches(s) in der Diskussion“, einer von nur noch zwei offen lesbaren facebook-Diskussionsgruppen mit Themenbezug zur NAK, bei vielen Usern zeigt.  Entsetzt, obwohl mit klar ist, dass sie von ihren Glaubensgemeinschaften künstlich dumm gehalten werden…

 

Um noch einmal an die Frage nach der Mündigkeit anzuknüpfen:

 

Diese Leute kann man nicht als erwachsene, mündige Gesprächspartner akzeptieren… Mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren zu wollen, würde bedeuten, sich soweit eingraben zu müssen, dass auch Mund und Nase unterhalb der Grasnarbe sind.

 

Wenn ich Sätze lese wie

„Du weißt hoffentlich, dass die Kreuzzüge eine kurzfristige Reaktion auf eine etwas sehr brutale Religion waren“

kann ich nur noch spekulieren, was die Beweggründe für intelligentere – zum Teil auch akademisch gebildete Menschen – in dieser Gruppe sein können, derartigen Blödheiten zuzustimmen und sich mit so (sorry:) ungebildeten und doofen Menschen gemein zu machen.

 

Borniertheit im ursprünglichen Sinn des Wortes, der Duden definiert sie als „mit Eingebildetheit gepaarte Engstirnigkeit, Unbelehrbarkeit“ und nennt die Begriffe „Philistertum, Kleinkariertheit und Verbohrtheit“ als Synonyme, ist meines Erachtens die einzig akzeptable Erklärung…

Wir müssen davon ausgehen, dass diese Menschen partiell gestört sind; wir sprechen dann, wie in meinem Kommentar von 03:52 Uhr schon festgestellt, von einem Exemplar der Gattung Homo Religioticus, von einer/m Religiot(in/en)!

 

Und sich nun mit einem solchen Menschen darüber austauschen, ob es einen Gott gibt oder nicht, und, wenn ja, wie dieser Gott streng logisch betrachtet beschaffen sein müsste, und ob dieser Gott in irgendeiner Weise über den Urknall hinaus in die Entstehung des Universums eingebunden ist…

 

Unmöglich! Denn wenn ich sage „Nehmen wir zur Überprüfung der Hypothese ‚Gott ist‘ einmal an, ‚Gott sei‘, …“ wird das sofort als Zugeständnis gewertet, die wird triumphierend von ihnen beendet. – Selbst mehrfach erlebt.

 

Hier, wo wir unter uns sind, können wir die Existenz eines Ewigen Urwesens aber einmal als Diskussionsgrundlage annehmen. - Dies unter dem Aspekt des Wissens um die Geschehnisse nach der Planck-Ära:

 

Ab dem ersten Zeitpunkt nach dem Urknall, der physikalisch beschrieben werden kann, können auch die Ereignisse, die zur Existenz alles uns bekannten Seienden geführt haben, klar beschrieben werden.

Die Entstehung des Weltalls, der Erde und des Lebens auf der Erde sind so gut bekannt, dass man mit Fug und Recht sagen kann, dass dabei kein Eingreifen eines Gottes notwendig war.

 

Die Apologeten mögen einwenden, dass zwar die Entstehung der Welt auch ohne das Zutun eines Gottes möglich war, dass aber dennoch nicht ausgeschlossen sei, dass ein Gott dabei mitgewirkt habe…

Da muss sich dann allerdings fragen, warum man dies annehmen sollte! Ockham lässt grüßen…

 

Wenn wir also annehmen, dass es einen Gott gibt, oder gegeben haben könnte, so war der nach dem Urknall nicht mehr beteiligt. – Und damit ist das Gottesbild der Abrahamiten obsolet.

Unser erstes Zwischenergebnis bei unseren Überlegungen ist also, dass Judentum, Christentum und Islam Irrlehren sind. – Sollte ein Gott existieren, so hat der absolut und definitiv nichts mit dem Gott der Bibel und des Koran gemein.

 

Denken wir weiter… In meinem Buch „Was wirklich geschah“ habe ich die mutmaßliche Situation vor dem Urknall so beschrieben:

(Zitat) „Am Anfang war nichts. Zumindest fast nichts. Nichts außer einer kosmischen Singularität! - Komprimierte Energie, unvorstellbar klein und unvorstellbar heiß. Das gesamte Universum in einem winzigen Punkt, der explodiert, vielleicht durch eine innewohnende Instabilität, und sich mit unendlicher Geschwindigkeit […] immer weiter ausdehnt bis zu einem Maximum, dann wieder zu einer Singularität zusammenfällt und erneut explodiert. […]“ (Zitatende)

 

Diese Annahme entspricht den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen und Beobachtungen, u.a. mittels des Hubble-Teleskops. - Und jetzt: Wo war da der anzunehmende Gott? – War er der kosmische Erstbeweger, der den Urknall ausgelöst hat?

 

Das bringt die logische Frage mit sich, woher dieser Gott gekommen sein soll, und wohin er nach dem Urknall verschwunden ist… Wie ist dieser Gott entstanden? – Wer hat ihn erschaffen?

 

Besser, wir setzen noch einmal Ockhams Rasiermesser an: Die Annahme, es könne schon ewig eine derart komplexe Wesenheit, wie es ein kosmischer Erstbeweger sein muss, existiert haben, ist deshalb abzulehnen, weil sie weitere Fragen aufwirft, die uns letztlich in einen Spiegel in einem Spiegel in einem Spiegel, … usw. blicken lassen.

 

Was bleibt ist die Energie, die zwingend logisch vorhanden gewesen sein muss. Und es fragt sich, warum die ewige Existenz von einer Singularität aus reiner Energie weniger wahrscheinlich sein sollte, als die Existenz einer komplexen Wesenheit?

 

Das führt dann zu einem Angebot an die Verteidiger Gottes:

 

Ist es dann nicht logisch, anzunehmen, dass diese Singularität aus reiner Energie das ist, was der theoretisch denkbare Gott sein könnte? – Und wir hätten dann auch eine Erklärung dafür, wohin Gott nach dem Urknall verschwunden ist: Er hätte sich so quasi aufgebraucht oder aufgelöst...

 

Es würde bedeuten, dass alles, was ist, Gott ist. Dann wäre Gott Alles in Allem, aber ohne willentlich an einer Entwicklung teilzuhaben. Sein aktiver Part war mit dem Urknall erledigt, und seitdem ist er passiv an der weiteren Entwicklung beteiligt. Nur ergibt sich daraus wieder eine Frage:

 

Wohin soll es führen, diesen Gott, den einzigen Gott, den es möglicherweise geben könnte, anzubeten?

 

Eigentlich muss man doch völlig logisch zu etwas völlig Anderem kommen:

 

„Wir sind Teil alles Seienden, und alles Seiende ist Teil von uns – selbst Grashalme und Sandkörner sind unsere Brüder und Schwestern… Wenn wir Seiendes gedankenlos in Energie umwandeln, werden wir uns über kurz oder lang selbst in Energie verwandeln… Wenn wir in Energie verwandelt werden, verlieren wir unsere bewusste Existenz“

 

Das einzig sinnvolle Gebet ist dementsprechend, sehr sehr sorgsam mit dem umzugehen, was die Menschheit die Schöpfung nennt!

Anderes Konsumverhalten und umfassendere Formen der Wohlfahrt sind Worte dieses einzig sinnvollen Gebets.

 

Würden die Religionsanhänger lediglich halb so viel Zeit, Geld und Leistung auf dieses Gebet verwenden, wie sie derzeit zugunsten ihrer Religionen aufbringen, wäre das ganz sicher ein Segen für unsere gesamte Umwelt…

Amen!

01.03.2018 - 05:50 Uhr (fcs)

Originalbild unter https://pixabay.com/de/ein-lauffeuer-feuer-flammen-hei%C3%9F-1117900/

Ein Lauffeuer, auch Bodenfeuer genannt, ist ein Brand, der sich, so lange er Nahrung findet, bodennah vorarbeitet...

Er bildet eine breite brennende Front, hinter der nichts bleibt, als eine verbrannte Erdoberfläche, und vor der alles Lebende flieht. - Was aber nicht schnell genug flieht, wird getötet! Wir etwas älteren hier in der Gruppe kennen das noch aus dem Film "Bambi"...

 

Und wie zumindest die Karl-May-Leser wissen: Ein probates Mittel gegen ein Lauffeuer ist ein Gegenfeuer. Sobald die Brände aufeinander treffen, finden sie keine Nahrung mehr. Und ein Feuer ohne Nahrung wird verlöschen... Punkt.

Originalbild unter https://www.myheimat.de/barsinghausen/natur/verbrannte-erde-m1891017,2360994.html

Als Bild für ein Licht und Wärme spendendes Feuer ist das Lauffeuer also denkbar ungeeignet. Und als Bild für ein Feuer, welches die Menschen anzieht, und das enthusiastische Freude auslöst, taugt es gleich gar nicht!

 

Als Bild für die lebensspendende Wirkung kann es aber stehenbleiben. - Man weiß, dass die Regionen der Erde immer wieder einmal von Flächenbränden heimgesucht werden. Die zurückbleibende Asche ist ein hervorragender Dünger für eine neue Vegetation deren Keim schon lange in der Erde geschlummert hat und die, nachdem die Oberfläche frei und steril ist, das Land erobern kann.

Warum erzähle ich das? - Ganz einfach:

 

Mit diesem Verständnis wird deutlich, was für ein gnadenloser Unsinn wieder einmal auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” verbreitet wird. Diesmal unter http://nac.today/de/158033/559665

 

Ebenso deutlich wird das aber, wenn man versteht, dass Schneider wieder einmal eine Textpassage aus dem Zusammenhang gerissen hat... Das zitierte Textwort geht nämlich folgendermaßen weiter:

 

(Zitat) "[...] bis sie vollbracht ist!

Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht. Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter." (Zitatende)

vgl. Lukas 12, 49-53 - https://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas12

 

Mehr braucht man eigentlich nicht zu dem typischen schneiderschen Schwachsinn, den einmal mehr Rother aufbereitet und verbreitet hat, zu sagen...

 

Ein Bemerkung zu dem Defaitismus, den Schneider unter dem Stichwort "erlöschendes Feuer" ins Land trägt, kann ich mir dennoch nicht verkneifen:

 

Lange bevor der Abrahamitismus erfunden wurde, hatten die Menschen bereits Regeln, die ganze ohne mystische Hintergründe Sicherheit und Friede in der Gemeinschaft sicherten.

Und wenn wir in Regionen schauen, in denen die von den Christen in den Evangelien pervertierten ursprünglichen Lehren des Nazareners noch nicht verbreitet sind, findet man mehr Liebe und Toleranz auch in Gemeinschaften aus Verschiedenen als im sogenannten christlichen Abendland.

 

Das, was der Schnix mit "Traurigkeit" bezeichnet, findet man in nicht-abrahamitischen Gesellschaften mindestens deutlich seltener als in den Völkern, die dem Judentum, dem Christentum und dem Islam anhängen...

Und das Judentum ist unter den Abrahamiten noch die freudigste und lebensbejahendste Religion...


Schneider, Schneider... hättest du doch geschwiegen!

So aber graust mir vor Deiner...  - ja was eigentlich?


Such dir etwas aus: Unwissenheit? Dummheit? Perfidie? ...?

23.02.2018 - 05:25 Uhr (fcs)

Finde die unwahren Tatsachenbehauptungen...

JLS macht seinem Spitznamen "John Lüg" einmal mehr Ehre!

... im nachstehenden Zitat:

 

"[...] „Auch wenn wir Verantwortungsträger sind, auch wenn wir ein besonderes Amt haben. Wir sind Knechte, wir sind Sklaven Christi, wie jedes Glied unserer Kirche. Wir sind völlig vom Herrn abhängig, wir haben keine Autonomie und wollen auch keine haben. Wir wollen nur das machen, was der Herr Jesus, der Meister, entschieden hat.

 

[...] Die Aufgabe des Verwalters, des Haushalters ist, dass er die anderen Knechte mit Speise versorgt – zu gegebener Zeit. Das ist der einzige Grund unserer Amtstätigkeit, das Wort Gottes auszuteilen in rechter Weise, damit das Heil zugänglich wird.

 

[...]

 

Der treue Diener teilt diese Speise aus und er gibt sie allen Knechten. Wir haben ja nicht entschieden, wer ein Gotteskind ist und wer es nicht sein kann. Das hat der Meister entschieden. Er hat die Leute seines Hauses auserwählt, gerufen und berufen. Unsere Aufgabe besteht darin, dass alle, die er auserwählt hat, dass alle, die er gerufen hat, die Speise bekommen.

 

[...]

 

Die Vollmacht unseres Amtes gilt nur, wenn wir das Evangelium Christi predigen. Sonst nicht. Der Amtsträger darf diese Vollmacht aber nicht gebrauchen, um seine eigenen Auffassungen zu predigen, um seine Ideen zu verbreiten und seine Meinungen zu äußern.

Jesus hat uns nicht gesandt, um die Kranken zu heilen. Er hat uns gesandt, um ihnen Glauben, um ihnen Gottvertrauen zu schenken, um sie zu trösten, nicht, um alle Probleme wegzubeten und Versprechungen zu machen.

 

[...]

 

Das heißt nicht, dass wir dann noch größere Chefs werden, wenn der Herr kommt, das heißt einfach, dass wir Teil an seiner Herrlichkeit haben.“ [...]" (Zitatende)

 

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/565457)

 

Es ist nicht nur die Hybris, die ich zum Kotzen finde... Es ist einfach unfassbar, wie der sogenannte Stammapostel mit der Wahrheit umgeht!


Um zu verdeutlichen, was ich meine, will ich einmal den ersten Abschnitt in eine Aussage verwandeln, die zumindest dann mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht gelogen wäre, wenn JLS die Inhalte der Bibel auch glauben würde oder sie zumindest tatsächlich für wahr hielte (was ich aber bezweifle):

 

„Auch wenn wir Verantwortungsträger in einer der neuapostolischen Kirchen sind, auch wenn wir dort ein besonderes Amt haben: Wir betrachten uns als Knechte, wir fühlen uns als Sklaven desjenigen, den wir als Christus bezeichnen, wie jedes Glied unserer Kirche.
Wir sind völlig von demjenigen abhängig, von dem wir meinen, dass er der Herr sei. Wir haben insofern keine eigentliche Autonomie und wollen auch keine haben. Wir wollen nur das machen, von dem wir meinen, dass der Herr Jesus, den wir für unseren Meister halten, so entschieden hat."

 

Klar geworden? - Dann erklärt das den Menschen, die Ihr für Eure Segensträger haltet, damit sie hingehen und hinfort nicht mehr lügen... ;-)

08.02.2018 - 07:40 Uhr (fcs)

Ein Vorschlag an die Verantwortlichen der Neuapostolikensekte zu deren Versöhnung mit der noch vor kurzem arg verpönten und verachteten Weltlust:

28.01.2018 - 07:30 Uhr (fcs)

mit "Strg +" erreicht man eine vergrößerte Darstellung. - Allerdings könnte die auf Kosten der Schärfe gehen...

26.01.2018 - 07:45 Uhr (fcs)

OH MY GOODNESS…

oder: Gegen Einfalt ist kein Kraut gewachsen…

Seit ich mich in der Öffentlichkeit kritisch mit dem Christentum, speziell mit der neuapostolischen sog. Kirche, auseinandersetze, treten immer wieder Apologeten auf, deren Argumente mich schlicht fassungslos machen:

 

Um die Evolutionslehre ins Lächerliche zu ziehen, ist da zum Beispiel von einer Schachtel Legosteine die Rede, die man schüttelt und in deren Innerem dann zufällig ein Modell des Buckingham-Palastes entsteht;

oder von einem Schrottplatz über dem sich ein Wirbelsturm austobt und die dort gelagerten Teile zu einem funktionierenden Jumbojet zusammenfügt;

oder auch von zwei Schneemännern, die sich gegenüberstehen und von denen der eine zum anderen sagt „ich bin nicht von Menschen gemacht worden, die Schneeflocken sind nur zufällig so gefallen, dass ich daraus entstanden bin…“

Nichts davon hat etwas mit Evolution zu tun, aber sehr wohl mit der Blödheit der Erfinder solcher Vergleiche, die nämlich nur eines zum Ausdruck bringen: Ein krasses Missverstehen, ein Nichtwissen über die wahre Entwicklung.

 

Ich habe das ja bereits in „Was wirklich geschah“ (- klick) aufgegriffen…

 

Und so quasi als Erwiderung auf die entsprechenden Passagen in meinem Buch ist nun zu dem „Gehirnwäsche-Video“ auf unserem you.Tube-Kanal (- klick) ein Apologet mit dem Pseudonym „Josef Fanta“ [auch auf facebook vertreten, siehe hier (- klick)] aufgelaufen, der gemeint hat, mich mit einer seiner Meinung nach unschlagbaren Argumentationskette in einem Video beeindrucken zu können.

 

Schaut’s euch nur an, bei intelligenten Menschen kann es keinen Schaden anrichten:

Soviel Borniertheit ist schon echt beeindruckend, nicht wahr? – Und so gesehen, ist meine Antwort doch wirklich freundlich und zugewandt ausgefallen:

 

„Die Anekdote scheint von jemandem erfunden worden zu sein, der über einen lediglich geringen Bildungsgrad verfügt. - Und diesen geringen Bildungsgrad überträgt er auf seinen Protagonisten, den Studenten...

Tatsächlich könnte ein derartiger Dialog niemals real stattfinden - zumindest nicht zwischen einem Hochschullehrer und seinem Studenten:

 

Wer eine Universität oder eine universitäre Hochschule besucht, verfügt über die allgemeine Hochschulreife; er hat Abitur, ein FH-Diplom oder je nach Staat eine vergleichbare Qualifikation - die österreichische Matura z.B....

Niemand mit einer derartigen Qualifikation wäre aber auf den Gedanken gekommen, eine Beweisführung auf subjektive Begriffe aufzubauen, wie es dieser Student getan hat. Ich will es kurz machen:

 

In der Physik gibt es weder Kälte noch Wärme! Es gibt messbare Temperaturen, die man auf einer in Graden eingeteilten Skala darstellen kann.

Weiter oben auf der Skala spricht man von hohen Temperaturen, weiter unten von niedrigen. - Das sind objektiv messbare Rechengrößen.

Ob ein Individuum die jeweilige Temperatur als kalt oder warm empfindet, ist durchaus vom jeweiligen Subjekt selbst abhängig. Was das eine als kalt empfindet, mag sich dem anderen als warm darstellen, sehr niedrige Temperaturen werden sogar als „heiß“ empfunden

 

Es sind subjektive Empfindungen, aber keine objektiven Größen, die sich als Argument eignen würden.

 

Mit Hell und Dunkel ist es ebenso: Es gibt Licht, dessen Stärke messbar ist und die man auf einer Skala darstellen kann... (usw.)

Helligkeit und Dunkelheit sind keine objektiven Werte, die sich als Argument eignen würden.

 

Und bereits damit ist die scheinbar so überzeugende Beweisführung des angeblichen Studenten ad absurdum geführt! - Seine übrigen Argumente sind genauso leicht zu widerlegen.

Zum Beispiel gibt es das, was der Student mit "Tod als Abwesenheit von Leben" bezeichnet überhaupt nicht!

Es gibt das Ende der Gehirnfunktionen und damit das Ende der bewussten Existenz in deren Folge die Zellen des Körpers ihre organisierten Verbände (den Organismus und dessen Organe) aufgeben. Wir sprechen von Verwesung...
Aber natürlich lebt die organische Substanz an sich weiter! Es findet ein Umwandlungsprozess statt, und die Substanz wird als Nahrung von anderen Wesen (vereinfacht dargestellt zunächst von Würmern, dann als deren Kot von Pflanzen, die wiederum von Tieren, ...) aufgenommen und in deren organisierten Zellverbünden eingebaut...

Der Kreislauf des Lebens endet nicht! Und zuguter Letzt, ist natürlich die Existenz des Gehirns des Professors jederzeit leicht nachweisbar - in bildgebenden Verfahren oder auch in Messungen seiner Funktionen.

 

Tatsächlich, käme kein Student auf die Idee, mit derart absurden Argumenten zu operieren. Und in Wahrheit würde kein Hochschullehrer, seinem Studenten eine derart absurde „Beweisführung“ durchgehen lassen!

 

Kurz:

 

Die Anekdote wurde also entweder von einem schlauen Menschen dazu erdacht, dumme Menschen zu manipulieren,

oder der Autor war ein dummer Mensch, der andere dumme Menschen beeindrucken wollte!

Sie könnte also durchaus von einem

nac.today-Redakteur stammen… :-P

17.01.2018 - 06:15 Uhr (fcs)

zum Ursprungsposting: (- klick) ins Bild

30.12.2017 - 07:15 Uhr (fcs)

Um es vorweg zu sagen: Diesen Beitrag hätte ich auf facebook ebensogut als Kommentar unter den am 15. August von Michael Marzahn begonnenen Thread https://www.facebook.com/groups/280724601942486/permalink/1821699921178272/
setzen können...
Es geht nämlich um den nac.today-Beitrag von gestern... Der Bescheidwisser (siehe Bild unter dem Beitrag) hat wieder einmal zugeschlagen.
 
Thema:
 
AGONIE DER SOGENANNTEN NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE
 
Okay... - Rother meint zwar dieses Thema, titelt in typisch neuapostolischer Manier allerdings  "Neuapostolische Landkarte in Bewegung"
[siehe: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158036/545555)]
 
und beweist damit einmal mehr den Grad seiner Borniertheit! Denn:
 
Es gibt keine neuapostolische Landkarten!

Es gibt Landkarten von Regionen, Gebieten, Ländern...
Aber es gibt keine neuapostolische Landkarte. - Allenfalls von der NAK herausgegebene Landkarten...
 
Und eine Landkarte ist eine Landkarte ist eine Landkarte...
Die Abbildungen auf Landkarten sind fix und geraten unter keinen Umständen in Bewegung... sie verblassen allenfalls...
Sollten in der Realität Änderungen (z.B. an der Topographie) aufreten, müssen entsprechend neue Karten angefertigt werden...
 
Falls Rother nun eine Landkarte meinen sollte, auf denen die NAK-Niederlassungen in korrektem Maßstab erfasst sind, so müsste diese so gigantisch groß sein, dass kaum ein Landkartenverlag in der Lage sein dürfte, sie anzufertigen.
Die NAKn sind schließlich vergleichsweise nur der Bruchteil eines Mückenschisses. Probiert's mal aus:
 
Nehmt eine 1:200.000er Generalkarte und tragt dort die NAKn in der maßstabsgerechten Größe ein... - Seht Ihr dann wirklich etwas??
So und nun macht das für die gesamte Welt! - Bis Ihr fertig seid, könnt Ihr die Karte in die Tonne kloppen, weil's bis dahin keine NAKn mehr geben wird. Eine Vergrößerung auf den Maßstab 1:5.000, auf dem man dann eventuell tatsächlich etwas sehen könnte, hätte sich dann erübrigt...
 
Das mit der Landkarte in Bewegung ist also bullshit. In Wahrheit geht es auch gar nicht um Landkarten, sondern um Löcher im "Netzwerk NAK"
 
Jeder Soldat kennt den alten Trick, ein Loch in einem Textilstück zu schließen:
Man reiht flugs einen Faden um das Loch und zieht es zusammen... Hilft auf Dauer nicht wirklich, aber erstmal ist der Schaden kaschiert, und es zieht nicht mehr rein ;-)
 
Was Rother, der Neuapostoliken-Verdummer, so wortreich in seinem Beitrag beschreibt, ist, dass die Neuapostolikensekte die durch das Gemeinde -schließen und -sterben entstehenden Löcher, auf genau die eben beschriebene Weise kaschiert.
Um nichts anderes geht es
 
Vergleichbare Euphemismen kannte ich bislang ausschließlich aus den offiziellen NAZI-Verlautbarungen zu den Frontberichten gegen Kriegsende, als Divisionen allenfalls noch Bataillons-Stärke hatten...
Und das ist es übrigens auch, was mich zu dem oben veröffentlichten Bild animiert hat...
D A S Klartext-Emoji für Andreas Rother, den Neuapostolikenverdummer schlechthin ;-)

21.12.2017 - 06:45 Uhr (fcs)

Die Wahrheits-Unliebe der Neuapostoliken

erweist sich an ihren Veröffentlichungen

Original: (- klick) ins Bild)

Spannend: Die Neuapostoliken haben sich Ethik-Richtlinien für ihr Auftreten in den sozialen Medien gegeben! – Und sofort fühle ich mich an die Ethik-Richtlinien für den Vertriebsaußendienst der pharmazeutischen Industrie erinnert. Insider wissen, was ich meine…

 

Ganz angesehen davon, dass wir aus dem täglichen Umgang mit den frömmlerischen NAK-Apologeten wissen, dass dieser sog. „social-media-guide“ – wenn er gedruckt würde – das Papier nicht wert wäre, auf dem er erschiene:

 

Was ist von derartigen Richtlinien zu halten, wenn sich die NAK-Medien höchstselbst nicht daran halten?

Ich habe ja schon öfter, und stets aus gutem Grund, Zweifel an der Glaubwürdigkeit der NAK-Redakteure geäußert, egal ob auf Gemeinde- und Bezirksebene, oder auf GK-Ebene oder gar bei den NAKI-Medien.

Viele erinnern sich sicher noch, was wir insbesondere mit Frank Schuldt, dem Chefverlautbarer der NAK-NRW erlebt haben, und auf welche Weise er – wenn er bei einer Unwahrheit ertappt wurde – in den sozialen Medien gehandelt hat (übrigens stets im Namen der NAK-NRW, für die eigentlich der BezAp geradezustehen hat)…

 

Dass derartiges heute noch passiert, haben wir nun ganz aktuell bei einer Veröffentlichung des NAK-Bezirks Frankfurt/Main erlebt! Interessanterweise gehört dieser NAK-Bezirk zur NAK-Gebietskirche HRS, die bekanntlich demnächst dem Boss der NAK-NRW unterstellt wird[i], und deren Dezernat „Öffentlichkeitsarbeit“ bereits jetzt eng mit Frank Schuldt zusammenarbeitet:

 

Dort erschien unter dem Titel

„Bezirksapostel Koberstein besucht Bad Vilbel“ (- klick)

am 13.12.2014 ein Bericht über diesen GD und darin hieß es (man lese und staune!) zur Erwartung der Wiederkunft des Herrn:

 

(Zitat) „[…] Auf das Bibelwort bezogen, erläuterte er, dass auch die Menschen damals vor allem den Glauben an die Verheißungen aufrechterhalten mussten. Auch wenn alles zuvor verkündet war, waren es oft wenige, die bis zur Erfüllung der Verheißung daran festhielten. So ist es auch heute die besondere Aufgabe, die Verheißung der Wiederkunft Christi zu bewahren. Den Zeitpunkt der Erfüllung kennen wir nicht, aber Gott unser Vater wird es denen, die daran festhalten verkünden. Keiner kann einen Countdown einstellen, damit er weiß, wann Jesus kommt. Christus kommt wieder, so sicher wie Tag und Nacht, so sicher wie er das selbst vorhergesagt hat. Entscheidend ist, ob man bereit ist für seine Wiederkunft – das ist nicht abhängig von der Mitgliedschaft in einer Kirche oder von der Länge der Zugehörigkeit sondern einzig und allein davon, ob man geistig wach ist und die Verheißung im Glaube aufrecht erhält und sich bereit macht. […]“ (Zitatende / tlw. Fettung, größerer Schrifttyp und Unterstreichung von mir)

 

Wow!

Der absolute Oberhammer: Nix mehr mit Heiliger Versiegelung,

nix mehr mit Heiligem Geist, nix mehr mit Gotteskindschaft!

 

Ich hätte zur Beweissicherung sofort einen Screenshot anfertigen sollen! Zugegeben: Weil ich das nicht gemacht habe, fehlt mir der direkte Beweis für diese ungeheuerliche Predigtaussage. Wenigstens habe ich aber eine Reihe von Zeugen, die die Authentizität dieses Zitats bestätigen können…

Wer der/die Verfasser(in) des Textes ist, lässt sich auf die Schnelle nicht sagen… - RH wird sich diese Predigtpassage aber doch sicher nicht aus den Fingern gesogen haben…  

Und wenn dieser Text irrtümlich falsch erschienen ist, weil RH etwas falsch verstanden hatte, müsste doch sicher der Artikel 10 der „Social Media Guideline DE“ auch für Redakteure der Bezirks-Website gelten:

 

(Zitat) „[…] Wir müssen nicht alles wissen. Wenn wir unsicher sind, fragen wir bei den zuständigen Ansprechpartnern nach. Wir schüren keine Gerüchte. Wenn wir Fehler machen, stehen wir zu ihnen, bitten um Entschuldigung und lernen daraus. […]“ (Zitatende)

 

Tja… zufällig weiß ich, dass RH sich nicht an den zuständigen Ansprechpartner gewendet hat, sondern dass gestern ein Dritter bei BezAp Koberstein nachgefragt hat…

Jedenfalls hat Koberstein ganz augenscheinlich interveniert. Heute Morgen war die verblüffende Passage (Im Zitat fettgedruckt und tlw. unterstrichen) nämlich bereits verschwunden; ohne Eingeständnis des Fehlers und ohne Bitte um Entschuldigung (siehe Screenshot unten)

 

Ergo:

Sie scheißen auf ihre Ethik-Richtlinien,

und sie lügen wie gedruckt, die NAKler!

 

[i] die NAK-GKn NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, sowie Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich werden wegen permanenten Mitgliederschwunds zu einer einzigen GK, der NAK-West, zusammengelegt

Quelle: (- klick) ins Bild

29.11.2017 - 06:42 Uhr (fcs)

Das sagen nakliche Gotteskinder zu dem folgenden Beitrag! - Sie sind eben wie ihr "himmlischer Vater"! [Quelle: (- klick) ins Bild]
Quelle der Bild-Idee: (- klick) ins Bild

Jesus, wenn noch leben würde (falls er tatsächlich jemals gelebt hat)…

 

… also… zu dem Mist, den der Schnix (zumindest lt. Andreas Rother) am 29. Oktober 2017 in Dublin (Irland) verzapft hat würde er so reagiert haben, wie es das Bild zeigt:

 

Auf Deutsch:

Ach Du heilige Scheiße!

 

Ich meine… Niemand kann genau sagen, WER die Offenbarung verzapft hat, aber beim Lesen wird deutlich, dass der Schreiber bekifft gewesen sein muss… Vielleicht hat er ein bisschen Fliegenpilz gemümmelt? Die Wirkung von Mutterkorn-Alkaloiden dürfte auch bereits bekannt gewesen sein.[i]

Aber ich frage mich, ob jemand, der sich heutzutage mit den psychedelischen Visionen des Schreibers befasst, sich unbedingt auch einen Trip einwerfen muss?

Oder fragen wir andersrum: Wenn jemand ernsthaft über den Stuss, der in der Offenbarung verzapft wird, allen Ernstes eine Predigt hält und darin den ganzen Wahnsinn als wahre Tatsachenbehauptung hinstellt… Muss man da nicht annehmen, dass er mindestens besoffen ist?

 

Im Ernst! Lest Euch doch mal die Phantasien, die der Schreiber der NT-Apokalypse verfasst hat durch! Zum Beispiel das hier:

 

 „Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“

 

Oder hier:

 

„Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, gefüllt mit den letzten sieben Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes.“

 

Also ehrlich… Frauen, die es mit Lämmern treiben… Gibt es da nicht irgendwelche §§ gegen?

 

Lest’s Euch durch! Die gesamte Offenbarung ist voll von so einem Irrsinn, auch das Kapitel, aus dem der Schnix seine Predigt gebastelt hat:

https://www.bibleserver.com/text/LUT/Offenbarung21

 

Habt Ihr euch den Schwachfug reingezogen?

 

Okay, dann fasse ich einmal zusammen, wie das (nach neuapostolischem Verständnis) Oberhaupt der gesamten Christenheit, der sprechende Mund Gottes und Stellvertreter Christi auf Erden, der einzige Geistliche, der berechtigt ist, Geistliche in die apostolische Sukzession zu ordinieren, der Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider die psychedelischen Phantasien interpretiert:

 

Gottes Plan ist, dass alle Menschen in der neuen Schöpfung Gemeinschaft mit ihm haben können. [Das ist kein schöner Traum…] Nein! Hier spricht Gott, niemand sonst! Gott steht über der Zeit. Alles ist für ihn Gegenwart. Sein Wort ist schon erfüllt. Nur können wir es noch nicht sehen, denn wir sind an die Zeit gebunden. [Die Quelle des lebendigen Wassers] ist ein Bild für den Heiligen Geist. Er bereitet uns vor auf die ewige Gemeinschaft mit Gott: Durch das Wort Gottes, durch die Wasser- und Geistestaufe, durch das Heilige Abendmahl. Wir können es uns nicht verdienen. Aber das Verlangen danach muss vorhanden sein. Gott zwingt niemanden. Der Mensch muss sich bewusst dafür entscheiden: ,Ja, ich möchte erlöst werden, ja, ich glaube!‘ Wer überwindet, der wird es alles ererben. – Ein bloßes ,Ja‘, ohne dieses entschiedene Verlangen, diesen starken Wunsch genügt nicht. Dieser Wille, diese Entschiedenheit, ist ausgedrückt in dem Begriff des Überwindens. Wir müssen alles überwinden, was uns von Gott trennt:

  •  [Sorgen:] Natürlich müssen wir uns um unser Leben kümmern. Aber vergessen wir nicht, dass unsere Priorität sein muss: Wir wollen beim Herrn sein.
  • [Sünde:] Wenn dieser starke Wunsch und der Wille da ist, dann ist es kein Problem, die Sünde zu überwinden.
  • [Stolz:] Weil wir den Wunsch nach Gemeinschaft mit Gott haben, vergeben wir unserem Nächsten. Das heißt: Wir möchten, dass unser Nächster dasselbe bekommt wie wir – das Geschenk der Gnade.
  • [Leid:] Wenn wir durch schwere Verhältnisse gehen müssen, dann bleiben wir im Glauben, weil unser Wunsch, bei Jesus zu sein, stärker ist als alle Not.

[ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein] ist ein Bild für die Gemeinschaft mit Gott.  Jesus möchte alle Seelen erretten hier und im Jenseits. Dafür hat er uns berufen, seine Zeugen zu sein, mitzuhelfen bei dieser Arbeit.“

Jean-Luc Schneider, zitiert nach Andreas Rother in „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/539901)

 

Natürlich findet der Schnix in dem esoterischen Geschwurbele dieses Offenbarungskapitels auch glasklare Anweisungen, welche Folgerungen seine Zuhörer aus dieser Textinterpretation zu ziehen haben:

 

(Zitat) Wie können wir Jesus helfen? Indem wir Wegweiser sind für die Seelen. Das ist unsere Aufgabe: auf die Quelle hinweisen und motivieren, davon zu trinken. Das gelingt nicht, wenn wir versuchen, mit Argumenten zu überzeugen. Wir können durch unsere Entschiedenheit, durch unser Überwinden bezeugen, wie wertvoll uns das ewige Leben ist. Was immer geschieht, wir wollen Gott lieben. Was immer geschieht, wir wollen unseren Nächsten lieben. Wir müssen lernen so zu lieben, wie Gott liebt. (Zitatende)

Quelle wie vor…

 

Dieses ganze Gesülze ist derart schwachsinnig, dass es gar nicht lohnt, darauf einzugehen. Nur sollten sich die nac.today-Leser und GD-Hörer doch einmal ernsthaft fragen, wie dieser Betriebswirt auf diesen Quatsch kommt? Woher will er wissen, was der Schreiber der NT-Apokalypse sich in seinem Rausch gedacht hat (wenn überhaupt etwas)!

 

Merken die Rezipienten nicht, dass sie entweder nach Strich und Faden betrogen werden oder aber einem seinerseits durch Indoktrination seit frühestem Kindesalter mittels Verstrahlung im Lichtkegel des unheiligen NAK-Geistes Geistesgestörten hinterherrennen?

 

Dabei müsste doch eigentlich jedem aufgefallen sein, dass der Schnix an einer Stelle einen entlarvenden Bock geschossen hat:

 

Er sagt:
„Gott steht über der Zeit. Alles ist für ihn Gegenwart. Sein Wort ist schon erfüllt.“ 

 

Schneider hat fast Recht! In der Tat müsste Gott, wenn er denn existierte, ein ewiges Wesen sein, für das alles gleichzeitig ist. Nur ist die Umschreibung „Alles ist für ihn Gegenwart“ eine etwas holprige Definition für Ewigkeit, also  immerwährende Gleichzeitigkeit…

Das daraus resultierende Problem: Der von den Christen behauptete „freie Wille“ bleibt dabei auf der Strecke! Wenn alles bereits geschehen ist, gibt es für den Menschen keine Möglichkeit mehr, aus sich heraus irgendetwas zu verändern und zu beeinflussen.

 

Aber dann ist es auch idiotisch, zu glauben, dass es eine Möglichkeit gibt, einen Beitrag zum angeblichen Heils- und Erlösungsplan Gottes zu leisten!

 

[i] = mehr Infos zum Thema gibt’s hier: https://www.drogenkult.net/?file=Psychedelika&view=2

15.11.2017 - 06:31 Uhr (fcs)

Bildquelle und mehr Wissenswertes über die gängigen VT: (- klick) ins Bild

Da soll noch einmal einer sagen, der Laienprediger Jean-Luc Schneider sei völlig borniert! Ein Rest Lernfähigkeit scheint noch vorhanden zu sein. Das ergibt sich zumindest aus dem jüngsten nac.today-Beitrag (wie üblich völliger Nonsens) des Möchtegern-Apostels Oliver Rütten. Diesem NAK-Schreiberling zufolge hat der Schnix es tatsächlich geschafft, in einer Predigt-Einleitung nicht aktiv zu behaupten, sondern eine Tatsachenbehauptung dadurch abzuschwächen, dass er einschränkend bemerkt, es stände halt so in den Evangelien:

 

(Zitat) „[…] ein bekanntes Wort, das der Kirchenleiter in seiner Predigt vor 1500 Gottesdienstteilnehmern auslegte.

Jesus habe versprochen, dass er – nachdem er die Stätte bereitet habe – wiederkommen werde und die Gläubigen zu sich nehmen will; so berichten es die Evangelien. Diese Zusage war Grundlage für den Gottesdienst am Sonntag, 15. Oktober in Claremont (Südafrika). […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/538900<)

 

Er hat Recht… das steht so in den Evangelien! Aber was bedeutet das schon?! – Nur weil etwas in einem Buch  geschrieben steht, ist das noch lange nicht wahr!

Allerdings ist es im Fakenews-Zeitalter leicht, den Menschen vorzugaukeln, eine erfundene Behauptung sei eine wahre Tatsache! WIE leicht das ist, verrät der Geschäftserfolg des Kopp-Verlages. Die NAKn sollten sich echt einmal überlegen, ob sie ihre Medien nicht auch bei Kopp verlegen lassen wollen.

Diejenigen NAK-Mitglieder, die den Mumpitz, der in den NAK-Medien verbreitet wird, glauben, gehören jedenfalls in eine Reihe mit denjenigen Aluhut-Trägern, die an Chemtrails, Reptiloiden und sonstige Verschwörungs-Theorien glauben…

Deshalb übrigens auch die im Bild gezeigte Bastelanleitung…

 

Meine dringende Empfehlung: Alle NAK-Mitglieder sollten grundsätzlich mit einer derartigen Kopfbedeckung in ihren je örtlichen Gebetsbunker gehen. So bleiben sie dann garantiert vor Einflüsterungen des Bösen, der sie mit wahren Tatsachen konfrontiert, geschützt.

 

Möglicherweise ist es auch umgekehrt… Der Aluhut schützt die Gläubigen davor, noch mehr Unwahrheiten als wahre Tatsachenbehauptungen zu akzeptieren.

Das ist dann auch der springende Punkt: Wer heute immer noch meint Apostelwort sei ein mächtig Wort [siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=1z0Wlx3NWJw] dem ist nicht mehr zu helfen. Das ist wie bei Leuten, die bewusst in einen Hundehaufen treten, obwohl sie von rundum auf die Scheiße aufmerksam gemacht wurden…

Aber es gibt eben auch noch die schützens- und unterstützenswerte Gruppe derjenigen, bei denen angesichts der NAK-Predigten der Verstand rebelliert, das sind diejenigen, die fragen „Sollte wohl …?“ – Und diejenigen sollten vor den NAKlichen Einflüsterungen geschützt sein.

 

Es ist dringend notwendig, sie darauf aufmerksam zu machen, dass Jean-Luc Schneider zwar durchaus ein ebenso begabter Demagoge ist wie es Joseph Goebbels war, dass aber eben auch seine Predigten ebenso wenig wahr sind, wie es weiland „Klumpfüßchens Märchenstunden“ [O-Ton der Kritiker im 3. Reich (siehe hier bei „Der Demokratie eine Chance“: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/21977239)] waren!

Nach der erwähnten Abschwächung legt Schneider nämlich wieder in altbewährter Manier mit seinen Verhaltensmaßregeln los. Und er zementiert die VT der Eucharistie, wenn er auf die von der NAK behauptete Konsubstantiation [siehe hier: http://www.nak.org/de/katechismus/ (- klick)] eingeht:

 

(Zitat) „[…]„Wenn wir das Heilige Abendmahl feiern, können wir die Hostien sehen, wir können Brot und Wein sehen. Aber dahinter steht die Gegenwart Jesu. Jesus ist in unserer Mitte und sagt uns: ‚Ich bin nicht tot! Ich bin der Lebende. Ich habe den Tod und die Hölle überwunden. Ich bin der Sieger. Ich komme wieder.‘ […]“ (Zitatende)

(JLS zitiert nach Rütten in nac.today vom 14.11.2017)

 

Konsubstantiation oder Transsubstantiation… das ist Jacke wie Hose! Beides ist Aberglaube aus dem finstersten Mittelalter. In Wahrheit futtern die Leute eine simple Backoblate mit drei Tröpfchen einer roten Flüssigkeit…

Wichtig ist aber: Wer diese rot beträufelte Backoblate im Rahmen eines NAK-GD futtert, bekennt damit konkludent seinen Glauben an das NAK-Credo, er bekennt, dass er vollinhaltlich hinter jedem der 10 Artikel des neuapostolischen Glaubensbekenntnisses steht! – Er bringt damit öffentlich sein Bekenntnis zum Glauben an Wirken und Vollmacht der „heute tätigen Apostel Jesu“ (so das Selbstverständnis der NAK-Leitungsfunktionäre) zum Ausdruck!

[siehe hier: http://www.nak.org/de/katechismus/8 (- klick)]

 

Und damit wird’s dann spannend: Es ist nämlich gar nicht mehr wichtig, ob die Behauptungen nun der Wahrheit entsprechen oder nicht, ob sie biblisch fundiert sind oder an den Haaren herbeigezogen: Wer in die NAK-GD geht und dort an der Eucharistie, dem sog. Heiligen Abendmahl, teilnimmt, erklärt im Prinzip, dass die Apostel grundsätzlich bei allem, was sie sagen, Recht haben, und dass er ihrem Wort Folge leisten wird… - Das muss man den GD-Teilnehmern sagen. Und man muss sie fragen:

 

Ist das tatsächlich Deine Meinung?

Bist Du wirklich ein Aluhut-Träger?

11.11.2017 - 05:35 Uhr (fcs)

An und für sich, ist Rothers heutiges Bla-Blubb auf nac.yesterday (oder umgekehrt) [( - klick) ins Bild] keiner Erwähnung wert.

NAKliche Selbstbeweihräucherung... nix Neues!
 
Im Zusammenhang mit der (ebenfalls belanglosen) Meldung, dass da irgend'n sich Apostel nennen lassender Mann gestorben sei, ist mir jedoch etwas aufgefallen, was durchaus als Nachgang zu meinem gestrigen Beitrag [unten folgend] verstanden werden kann:
 
Der scheinbare Euphemismus „... ist heimgegangen“! Was vor allem den Neuapostoliken so locker von der Zunge geht, ist in Wahrheit eines der größten Glücks-Hemmnisse für das neuapostolische Leben. - Eine absolut üble Manipulation von klein auf!
 
Mit derartigen Floskeln wird umschrieben, was kirchengläubige Menschen daran hindert, das Leben als Geschenk zu genießen und die Freude und Lust am Leben auszuleben:
 
Das Leben auf Erden sei eine Pflichtübung auf dem Weg zum besseren Jenseits, heißt es. Man habe sich im „Diesseits“ zu bewähren, und zu lernen, alles zu unterlassen, was auch „in der ewigen Herrlichkeit“ nicht möglich sei. Das irdische Leben sei Qual und Arbeit, der Lebensweg führe durch Leiden, Trübsal und Not. Schwere Lasten seien zu tragen, um durch das Leid, die Trübsal und die Not hindurch in die Herrlichkeit des ewigen Lebens im Reich Gottes einzugehen…
[vgl. dazu:
http://nac.today/de/158033/536241]
 
Von klein auf lernt „das Gotteskind“ diesen Dreck! Und das macht etwas mit einem Menschen, wenn er erst einmal verinnerlicht hat, dass das Leben nichts anderes sei als eine Pflichtübung, ein notwendiges Übel auf dem Heimweg…
 
„Heimgehen, herrlich werden…“ – „Daheim, o welch ein schönes Wort…“ – „Die Heimat beim Vater“ – „Ich gehe heim, mein Tagwerk ist vollendet…“ – „Ich gehe heim, war Fremdling nur hienieden…“
So ziemlich jedes von uns kann die Aufzählung an sog. „Heimatliedern“ fortsetzen! – „Was sitzt, sitzt!“ sagt Bea gern dazu…
 
Und klar: Wer so aufwächst, wird kaum in der Lage sein, das Leben für sich als Glücksfall zu betrachten, als ein Geschenk, das in vollen Zügen und mit allen Sinnen genossen werden darf.
Aber: Wenn nicht jetzt, wann dann?
 
Im Ernst, Ihr Gotteskinder: Jagd die Bande, die Euch daran hindert, Euer Leben so zu gestalten, dass Ihr es genießt, dass ihr mit allen Sinnen und mit jeder Faser die Freuden des Lebens auskostet, zum Teufel.
Sie wollen nicht, dass Ihr glücklich seid! Sie ködern Euch mit dem ungedeckten Scheck des jenseitigen Lebens, um Euch dazu zu bringen, zu ihrem Wohl zu arbeiten. – Sie wollen, dass Ihr euer mühsam verdientes Geld nicht zu Eurem eigenen Glück verwendet, sondern es vielmehr an sie abdrückt, um ihnen ihre Fettlebe und ihre Luxusreisen zu finanzieren!
 
Meine Meinung steht fest: Diese Apostel sind Lumpenpack, das Euch ausbeutet…
 
Letztendlich geht es nämlich um Betrug und um Erpressung! Sie machen Euch mit aus der Luft gegriffenen leeren Behauptungen – darunter durchaus auch Drohungen – gefügig, versprechen Euch Dinge, die es nicht nachweislich gibt, locken Euch auf ihre Leimruten, lassen Euch mit Geld sowie mit Geistes- und Körperkraft für sich arbeiten und bezahlen Euch mit leeren Versprechungen…
 
 
Strafgesetzbuch (StGB) - § 263 Betrug
 
(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
 
(2) Der Versuch ist strafbar.
 
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht oder
5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.
 
ERGO:
Gem. § 263 StGB können wir beim Treiben der Apostel
durchaus von schwerem bandenmäßigen Betrug ausgehen!!
 
Dass deren Kollegen bei den Protestanten, Katholiken usw. genauso handeln, macht es nicht besser!

10.11.2017 - 04:10 Uhr (fcs)

Bange machen gilt nicht!

Was der Anlass für dieses Zitat war? (- klick) ins Bild
Mehr, als im Bild ausgedrückt, ist zu dem S---iß , den der [...] Andreas Rother, dieses [...] im letzten nac.today von sich gegeben hat, nicht zu sagen...
 
Angesichts der zunehmenden Säkularisierung rotten sich die christlichen Volksverdummer immer enger zusammen und tolerieren zuletzt sogar die nakigen Schmuddelkinder...

So what?!
 
Schwachsinn aus den Kindertagen der Menschheit bleibt die widerliche Manipulation um die Märchen von Tod und ewigem Leben sowieso!
 
Tod ist lediglich das Ende der bewussten Existenz und die Auflösung der je aktuell organisierten Zellverbünde (Organe, Binde- und Stützgewebe)! Aber alles Organische an sich lebt weiter... lediglich in je anderen Zellverbünden. - Wird gefressen, verdaut, ausgeschieden, wird Dünger, wird neues Lebenwesen, wird gefressen...
 
D A S ist ewiges Leben, und der Tod ist Nichts - es gibt ihn nicht!
 
Das endgültige Ende unseres jeweiligen Bewusstseins werden wir nie erfahren - so, wie wir den Zustand einer Vollnarkose nicht bewusst erfahren!
Und etwas, was es in unserem bewussten Leben nicht gibt, fürchten? - Das ist einfach idiotisch!!
 
Klar, die Vorstellung, nicht mehr zu sein, ist einfach unvorstellbar. Man mag es als Übel betrachten, alles das, was einem wichtig erscheint, nicht mehr um sich zu haben, nicht mehr zu erfahren, was es an Neuem gibt in der Welt, nicht zu erleben, wie sich die Enkel und Urenkel entwickeln..
Das größte Übel: Nicht miterleben zu können, wie endlich der letzte Neuapostel den Löffel abgibt und die sog. NAK nur noch eine winzige Fußnote der Geschichte sein wird...
 
Aber hat das Gehirn erst einmal seine Funktion eingestellt, ist das alles logischerweise völlig belanglos. Nicht einmal DIESES Übel kann Angst machen...
 
Vor mehr als 2300 Jahren hat der griechische Philosoph Epikur (* um 341 v.Z.; † 271 oder 270 v.Z.) es in einem Brief an seinen Freund Menoikeus folgendermaßen ausgedrückt:
 
(Zitat) "[...] Gewöhne Dich daran, zu glauben, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat. Denn alles, was gut, und alles, was schlecht ist, ist Sache der Wahrnehmung. Der Verlust der Wahrnehmung aber ist der Tod. Daher macht die richtige Erkenntnis, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat, die Vergänglichkeit des Lebens zu einer Quelle der Lust, indem sie uns keine unbegrenzte Zeit in Aussicht stellt, sondern das Verlangen nach Unsterblichkeit aufhebt. […] Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr. [...]" (Zitatende)
Quelle: Epikur, "WEGE ZUM GLÜCK" (Übers.: Rainer Nickel), ersch. Juli 2011 bei de Gruyter, Berlin, ISBN-13: 978-3-05-005472-8, Seite 115
 
Jetzt dürfen wir nur einmal raten, warum das Pack... ääääh... die Kirchen meine ich, den Menschen ständig Angst machen mit diesem Thema!
 
Ach... Frohbotschaft weckt Hoffnung und macht keine Angst???
 
Was passiert denn nach Ansicht der Kirchen mit denjenigen, die die Frohbotschaft als das ablehnen was sie ist? Tatsächlich ist die frohe Botschaft nämlich
 
G E Q U I R L T E   S C H E I S S E  !

01.11.2017 - 07:30 Uhr (fcs)

Bildquelle: Bibelenzyklopädie [(- klick) ins Bild]

Bemühen wir doch, bevor wir uns mit dem eigentlichen Thema befassen, ein wenig unsere Phantasie:

 

Denken wir uns doch einmal ein wenig in die Zukunft… meinethalben 200 Jahre. Also schreiben wir das Jahr 2217 nach christlicher Zeitrechnung (die dann wahrscheinlich nicht mehr gilt, da auch die abrahamitischen und sonstigen Religionen keine Rolle mehr spielen).

 

Just in diesem Jahr fällt einem Zeitgenossen das Buch Momo in die Hände.

 

Er hält es für eine Tatsachenüberlieferung und baut die Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand dieses 1973 erschienenen Romans von Michael Ende auf. Die Inhalte berühren ihn dabei so tief, dass er meint, eine prophetische Lehre darin zu entdecken.

Darum erhebt er die Inhalte zu einem Regelwerk, und fordert von den Menschen seiner Umgebung, ihr Leben nach diesem Regelwerk auszurichten…

 

Nun, was denkt Ihr über diesen Menschen des 23. Jahrhunderts? - Okay… dann macht doch bitte einmal eine Zeitsprung um weitere 2.000 Jahre in die Zukunft:

 

Wir befinden uns im 43. Jahrhundert, und der „Momo-Glaube“ wird von drei großen Religionen als verbindlich betrachtet. Das Leben von mehr als 50 % der Menschheit wird von den Inhalten des Ende-Romans bestimmt…

 

Was würdet Ihr zu der Behauptung sagen, dass der Momo-Glaube tatsächliche Ereignisse des 20. Jahrhunderts tradiere, und dass die Inhalte des Buches verbindliches Regelwerk für die Menschheit seien?

 

So weit, so gut… - Und jetzt machen wir einmal den umgekehrten Sprung, und denken uns in einen Zeitgenossen Davids, der also etwa 1.000 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung gelebt hat, und die Abrahamiten von heute beobachtet:

 

Er sieht, was aus den tatsächlichen Ereignissen der davidischen Zeit in der ca. 400 – 500 Jahren späteren deuteronomistischen Zeit gemacht worden ist, und er staunt mit offenem Mund darüber, dass gut die Hälfte der heutigen Menschheit die Auffassung vertritt, dass die (bereits veränderten) Überlieferungen, die auch noch in mindestens zwei verschiedenen Varianten tradiert wurden, historische Tatsachen vermittelten, und dass die Inhalte prophetische Hinweise auf die notwendige Ausrichtung des heutigen Lebens hinhalte. – Notwendig jedenfalls zumindest dann, wenn das Leben gottgefällig sein soll!

 

Nun, was meint Ihr, wie dieser Mensch über Juden, Christen und Muslime heutiger Zeit denken würde?!

 

Ach ja… ich verstehe: Dazu fehlt Euch das Tatsachenwissen des davidischen Zeitgenossen. – Aber dieses Tatsachenwissen ist vorhanden! Es kann jederzeit in entsprechenden Veröffentlichungen nachgelesen und sich angeeignet werden.

In meinem Buch „Was wirklich geschah“ (- klick) habe ich eine ganze Reihe verlässlicher Quellen angeben, die ihrerseits weitere Quellen bemühen.

Die Wahrheit ist, dass jeder über die biblischen Inhalte das Wissen über die tatsächlichen Ereignisse, so, wie sie sich den je zeitgenössischen Menschen dargestellt haben, erwerben kann!

 

Nehmen wir die Bücher Samuel (eigentlich handelt es sich um ein Buch, welches erst im Mittelalter in zwei Bücher aufgeteilt wurde)…

 

In diesem Buch (bleiben wir also bei der historischen Fassung) wird über das Leben des letzten der Richter und angeblichen Propheten, nämlich Samuel, und die Ereignisse um dessen Lebenszeitraum – und ein gutes Stück darüber hinaus – berichtet. Es wurde natürlich nicht von ihm verfasst! – Wie auch, Samuel ist ja noch während der Zeit gestorben, in der David mit seiner Guerillatruppe in den Bergen gehaust hat und von den Truppen König Sauls verfolgt wurde.

 

Ein weiterer Grund dafür, dass Samuel das Buch nicht selbst geschrieben haben kann, liegt darin, dass er mit ziemlicher Sicherheit Analphabet war, die hebräische Schrift hat sich erst ab etwas davidischer Zeit entwickelt. – Die Stories wurden als mündlich tradiert. Schriftlich erfasst und mehrfach redaktionell überarbeitet wurde das Buch Samuel ab der Zeit des babylonischen Exils und dann wesentlich in deuteronomistischer Zeit!

Waren die Überlieferungen bereits in den vorherigen 400 - 500 Jahren Veränderungen und Ausschmückungen ausgesetzt, haben sie dann in deuteronomistischer Zeit eine extrem jahwistische Interpretation erfahren. – Der ursprüngliche Schrifttext dürfte also keinesfalls 1:1 mit den tatsächlichen historischen Ereignissen zu tun haben, und die Annahme, dass es zu davidischer Zeit einen ausgeprägten, monotheistischen JHWH-Kult gegeben habe, ist definitiv falsch!

 

So weit, so schlecht – es kommt aber noch schlechter, denn das Buch wurde auch im Laufe der Zeit noch einmal verändert. Das ursprüngliche Format, wir wissen das aus den Qumran-Forschungen, das in der Septuaginta ins Griechische übersetzt wurde, hat 200 bis 300 Jahre später durch die Masoreten eine weitere Änderung erfahren.

 

Lassen wir es dabei bewenden, ich will ja schließlich keine bibelwissenschaftliche Abhandlung verrfassen. Wir müssen uns nur eines merken:

 

Der in der christlichen Bibel enthaltene Text des Samuelbuches geht auf den masoretischen Text zurück. Mit den tatsächlichen Ereignissen in davidischer Zeit, hat dieses Buch nicht viel zu tun.

 

Und jetzt, nachdem diese Fakten geklärt sind, wenden wir uns dem eigentlichen Grund für diesen kleinen Aufsatz zu:

 

Es geht um das gestern (31.10.17) auf nac.today veröffentlichte Spotlight des 1961 in Kanada geborenen und in der Demokratischen Republik Kongo lebenden Arztes und Laienpredigers Michael Deppner.

Er greift auf eine Story im Samuelbuch [2. Samuel 6, 1–16 (- klick)] zurück und leitet daraus Handlungsanweisungen (oder zumindest eine Richtschnur für ein gottgefälliges Leben) für die Neuapostoliken heutiger Zeit ab.

 

Was grundsätzlich davon zu halten ist, haben wir gemeinsam auf den beiden vorherigen Seiten herausgearbeitet…

Deshalb hier nur noch ein kurzer Abriss dazu, was speziell zu dem von Deppner gewählten Text zu halten ist – denn das wirft dann auch wieder ein Spotlight auf den Charakter Deppners:

 

In dem von Deppner ausgewählten Text geht es um einen Mann, der bei einem von David geführten Transport der Bundeslade verhindern wollte, dass diese in den Morast fällt, und deshalb beherzt zugegriffen und sie gestützt hat. – Dieses Berühren der Bundeslade wurde von Gott als derart schlimmen Frevel betrachtet, dass er diesen Mann auf der Stelle tötete…

Als David dann (Jahre später!) den Transport erneut in Angriff nahm, hat er vor dem eigentlichen Beginn der Reise Gott einen Stier und ein fettes Kalb geopfert, und dann die Lade zusammen mit dem ganzen Haus Israel mit Jauchzen und Posaunenschall nach Jerusalem gebracht.

 

Wenn man an die Existenz JHWHs glaubt, muss man sich diesen brutalen Gewaltakt Gottes, einen Mann, der nichts Böses wollte, sondern im Gegenteil Böses verhindern, auf der Stelle totzuschlagen, einmal vor Augen führen!

 

Was für ein unbarmherziges brutales Schwein muss dieser Gott sein! – Deppner hätte also gut daran getan, seinen Lesern zu raten, einen Bogen um diesen Gott zu machen. Aber was schreibt Deppner stattdessen?

 

(Zitat) „[…]Klar, wir könnten Kritik üben, uns beschweren oder über unser Schicksal klagen: über unsere Sorgen, Krankheiten, und unsere Misserfolge. Das ist tägliche Realität. Wir wollen Leid nicht herunterspielen, aber, wenn wir Gott rühmen, tun wir das freudig und lenken dabei unseren Blick auf eine andere Realität, deren Fundament ewig und nicht irdisch ist: seine Gegenwart, seinen Trost und seine Führung: ‚Unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding‘ (Psalm 147,1). […]

 

[…] Gott rühmen ist nützlich. In Jesaja lesen wir, dass wir aus diesem Grund erschaffen wurden: ‚Das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen‘ (Jesaja 43,21). Gott rühmen rückt die Dinge ins rechte Licht, denn dabei werden wir daran erinnert, dass alle Dinge von ihm und durch ihn und zu ihm sind (Römer 11,36).

 

Es gibt einen Unterschied zwischen Dank und Lob. Wenn wir Gott danken, drücken wir Anerkennung aus, für das, was er tut. Wenn wir Gott loben, drücken wir Anerkennung aus, für das, was er ist. Wir wollen Gott besser kennenlernen. Denn wenn wir sein Wesen und seine Eigenschaften kennen, sind wir besser in der Lage, danach zu streben, ihm ähnlicher zu werden. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/491392<)

 

So ein […] (beinahe hätte ich Vollpfosten geschrieben)! – Dabei habe ich als mildernden Umstand gewertet, dass er nicht auch noch auf die Bedeutung des Opfers hingewiesen hat… Aber überlegt doch einmal, was dieser Arzt – er ist ja kein ungebildeter Depp – tatsächlich zum Ausdruck gebracht hat:

 

Auch wenn Gott in ungerechtem Zorn mordet (okay… es ging rein juristisch gesehen eher um eine Affekttat – also Totschlag im Affekt) muss man ihm opfern, ihn bejubeln und preisen, ihm danken (gerne auch für nichts)…

Denn: Schließlich ist das der Daseinszweck der Menschen. Zu vergessen oder damit aufzuhören, Gott zu rühmen, können die Menschen sich nicht leisten! – Und das heißt:

 

Gott führt ein Terrorregiment! – Betet ihn an!

Und opfert ihm, sonst tötet er Euch…

 

Nun wissen wir ja, dass der Text, auf den Deppner sich bezieht, keine historische Wahrheit enthält. Und wir wissen weiter, dass es einen Gott, den es gibt nicht gibt…

 

Wer ist denn dann der tatsächliche Nutznießer
von Opfer, Jubel, Preis und Dank …  :-/

31.10.2017 - 05:59 Uhr (fcs)

Bildquelle: https://www.dreamstime.com/royalty-free-stock-image-grave-forest-wedding-couple-walking-away-image32943546

Die Neuapostolikensekte veranstaltet im Viermonats-Rhythmus (jew. am ersten Sonntag im März, Juli kund November) sog. Entschlafenen-Gottesdienste.

Bei diesen Veranstaltungen werden die Geister der Toten herbeigerufen, um an ihnen über zwei Medien, die sog. Amtskrippe, Segenshandlungen zu vollziehen. Die Toten erhalten die Eucharistie (auf nakisch: Heiliges Abendmahl), und je nach ihrem Wunsch und Bedarf die Wassertaufe und Geistestaufe, die sog. Heilige Versiegelung.

 

Letzteres dürfte die wichtigste Handlung sein, denn die sog. Heilige Versiegelung ist das eigentliche Initiationsritual mit dem „normale Christen“ Mitglied in der Neuapostolischen Kirche werden.

 

Im Artikel 8 des für alle Neuapostoliken verbindlichen NAK-Glaubensbekenntnisses (dem sog. 8. Glaubensartikel), zu dem sich jeder Teilnehmer an einem NAK-Abendmahl (der Eucharistie) ausdrücklich bekennt, heißt es daher:

 

„Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel die Gabe des Heiligen Geistes empfangen müssen, um die Gotteskindschaft und die Voraussetzungen zur Erstlingsschaft zu erlangen.“

Quelle: Der achte Glaubensartikel (- klick)

 

Um zu das Verständnis dafür zu vermitteln, dass der NAK-Lehre zufolge die Bedeutung dieses Rituals der Geistestaufe weit über den damit vollzogenen NAK-Beitritt hinausgeht, hier noch ein weiteres Zitat aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche:

 

8.3.9 Auswirkungen der Heiligen Versiegelung

 

Durch das Sakrament der Heiligen Versiegelung wird der getaufte Gläubige mit Heiligem Geist, mit Gotteskraft, erfüllt.

 

Durch die Heilige Versiegelung nimmt Gottes Geist bleibend Wohnung im Menschen — Gott selber schenkt Anteil an seinem Wesen: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5). Das in der Wassertaufe begründete erste Näheverhältnis des Menschen zu Gott erhält mit der Gotteskindschaft eine neue Qualität.

 

Durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist wird der Glaubende darüber hinaus von Gott zur Erstlingsschaft berufen. Die Wiedergeburt hat also im Blick auf das Reich Gottes einen gegenwärtigen und einen zukünftigen Aspekt (Joh 3,5).

 

Die gegenwärtige Auswirkung der Wiedergeburt, die Gotteskindschaft, stellt gleichsam eine Vorwegnahme der Erstlingsschaft, der „königlichen Priesterschaft“, dar (1Petr 2,9). „Gotteskindschaft“ in diesem Sinne ist also jene Situation des Menschen vor Gott, die durch den Empfang aller Sakramente, durch den Glauben an die rechte Predigt des Evangeliums und die Ausrichtung des Lebens auf die Wiederkunft Christi gekennzeichnet ist.

 

Der „kindliche Geist“, der durch die Versiegelung im Menschen Wirksamkeit entfaltet, spricht Gott vertrauensvoll mit „Abba, lieber Vater!“ an. Der Heilige Geist bezeugt denen, die ihn empfangen haben, dass sie Gottes Kinder sind (Röm 8,16). Das geschieht im Gewissen, aber auch in der Verkündigung im Gottesdienst.

 

Der Gläubige übereignet sich bei der Heiligen Versiegelung dem dreieinigen Gott, und Gott nimmt ihn als sein Eigentum an. Das bedeutet: Der Wiedergeborene wird Gottes Erbe und Miterbe Christi. Er ist berufen, mit Christus zu leiden, und ihm ist verheißen, mit Christus zur Herrlichkeit erhoben zu werden (Röm 8,15-18).

 

Mit der Heiligen Versiegelung vollendet sich die in der Heiligen Wassertaufe begonnene Übereignung an Christus. Der Glaubende erhält jene geistliche Belebung, die ihn in die Gemeinschaft mit dem wiederkommenden Herrn führt (Jak 1,18; Offb 14,4). Damit gehört er zu denen, die Gott innerhalb der Kirche durch die Apostel auf die Wiederkunft Christi zur Hochzeit im Himmel vorbereitet (Offb 19,7.8).

 

Die dauerhafte Präsenz Heiligen Geistes im Menschen hat auch tief greifende, wahrnehmbare Auswirkungen auf das irdische Leben: Gibt der Versiegelte dem Heiligen Geist Raum zur Entfaltung, entwickeln sich göttliche Tugenden, wie sie von Apostel Paulus bildhaft als „Frucht“ des Heiligen Geistes bezeichnet werden (Gal 5,22.23).

 

Der Heilige Geist erweist sich als Licht, in dem Erkenntnis über göttliche Zusammenhänge möglich wird. Er ist Tröster und Beistand. Der Heilige Geist ist dem Versiegelten ebenfalls Mahner, er schärft sein Gewissen und gibt Orientierung auf dem Weg zum Ziel des Glaubens.“

Quelle: Katechismus der Neuapostolischen Kirche (- klick)

 

Soviel als kurze Erläuterung der Bedeutung der sog. Entschlafenen-Gottesdienste für gläubige Neuapostoliken. Wer mehr über diesen Hokus-Pokus wissen will (z.B. darüber, wie es kam dass der heute gefeierte glühende Antisemit und Kirchenreformator Martin Luther NAK-Mitlgied geworden ist), wird auf unserer website fündig:

Siehe dazu insbesondere die Beiträge „Blinde Blindenleiter oder bewusste Irreführung?“ vom 21.07.2013 und „Spökenkiekerei und Gehirnwäsche“ vom 15.03.2013 auf der Unterseite

„Falschlehre und Amt ohne Legitimation“ (- klick) (Bitte bis zum jeweiligen Beitrag nach unten scrollen)

 

Schon rechtzeitig im Voraus machen die NAKn immer eine Riesenwelle für diese Veranstaltungen. Von wegen, sich innerlich vorbereiten müssen und so. Und ich hatte mich schon gefragt, wann die Grenzüberschreitenden Infoseiten der Neuapostoliken denn wohl mit der Werbung für Ihren Jenseits-Hokus-Pokus starten würden…

 

Und – siehe da – gestern war es endlich so weit:

 

Unter dem Titel „Christus, unsere Hoffnung“ (- klick) macht der Chef-Verlautbarer des Züricher Apostelvereins, Peter Johanning, unter dem Deckmantel des Trostes, es gebe ein (bewusstes!) Leben nach dem Tode, deutlich, dass auch nach dem Sterben noch Heil möglich sei:

 

(Zitat) „[…] So zum Beispiel am ersten Novembersonntag, der in der Neuapostolischen Kirche traditionell als Entschlafenensonntag gefeiert wird. Der Tod ist eben nicht der Schlussstrich unter das Leben. Durch die Hoffnung auf Christus endet das Leben nicht am Grab. Vielmehr ist Christus auch der Heiland der Toten. Die Hoffnung auf Hilfe nach dem Tod soll den Menschen stark machen fürs Leben. […]“ (Zitatende)

 

Allerdings verfolgt der Autor eine weitere Intention:

 

Es macht den Eindruck, dass der Verein sich Apostel nennen lassender Männer, NAKI e.V., Zürich, einige Positionen an der Entschlafenen-Heilsfront räumen will.

Nur so ist nämlich zu verstehen, dass Johanning von einer „harmlosen“ Tradition des Entschlafenensonntags im November schreibt. – Er unterschlägt glatt, wie dieser naklische Mummenschanz tatsächlich abläuft, und dass das eben keine Novembertradition ist, die an das katholische Allerseelen oder den protestantischen Totensonntag angelehnt sein könnte.

 

Aufgepasst, Ihr gläubigen Neuapostolischen Christen!

Von euch hochgeschätzte Lehrinhalte werden aufgegeben!

Hälinge und ohne erklärende Worte - typisch neuapostolisch!

 

Aus dem ganzen ergibt sich eine gute Nachricht für die Kinder und Jugendlichen in der Neuapostolischen Kirche:

 

 Wenn das alles nun so ist, werdet Ihr demnächst ja auch an Halloween teilhaben dürfen. Heute ist Halloween – Aber heute ist es euch noch nicht vergönnt, an dem Heidenspaß teilzunehmen. Der Boss der Neuapostolischen Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland schreibt nämlich dazu:

 

(Zitat) „[…] Halloween liegt in zeitlicher Nähe zum Gottesdienst für Entschlafene am ersten Sonntag im November. Es ist nur schwer denkbar, dass neuapostolische Christen ernsthaft für Verstorbene beten und sich zugleich als Skelett oder Zombie verkleiden.

 

Unterschwellig stellt Halloween den Heilswillen Gottes, der auch den Entschlafenen gilt, in Frage. Die Seelen der Toten werden in Halloween zu Gestalten, vor denen man erschrickt oder sich gruselt. Dass Geister von Verstorbenen als böse Wiedergänger die natürliche Welt heimsuchen, ist mit christlichem Glauben grundsätzlich nicht vereinbar. Eine Angst vor den Entschlafenen zu fördern oder sie als Gegenstand des Schreckens anzusehen, kann keinesfalls im Sinn des neuapostolischen Glaubens sein. Denn ein wichtiger Aspekt unseres Glaubens ist die Heilsbedürftigkeit der unerlösten Seelen im Jenseits: Wir sollen uns nicht abwenden, sondern uns ihnen liebevoll zuwenden. Dies sollte auch Kindern, die vor allem Spaß an Halloween haben, deutlich gemacht werden. […]“ (Zitatende)

Quelle: NAK-Hessen (- klick)

24.10.2017 - 06:55 Uhr (fcs)

Niemand käme heutzutage auf die Idee, die nordischen Heldensagen, die Sagen des klassischen Altertums oder die ägyptischen Mythologien als Wahrheiten zu verkaufen, an denen man sein Leben ausrichten soll!

Dabei gibt es eindeutige archäologische Befunde, die belegen, dass es seit mehr als 7.000 Jahren Kulte um diese Mythen, Märchen und Legenden gibt. Und sie enthalten durchaus eine Moral, eine höhere Moral jedenfalls als die in der Bibel tradierten Erzählungen, für deren Wahrheitsgehalt es keine wissenschaftlichen Befunde gibt. Vielmehr weiß man, dass die biblischen Erzählungen aus allen möglichen Mythen zusammengeklaubt und erst vor ca. 2.500 Jahren zu einem einheitlichen Erzählstrang verwoben wurden. Irgendwelche Angaben darüber, wann sich die einzelnen erzählten Begebenheiten zugetragen haben sollen, wenn es z.B. heißt, die Story um den Erzvater Jakob sei „eine Geschichte aus dem 18. Jahrhundert vor Christus“, sind an den Haaren herbeigezogen und dienen ausschließlich der Manipulation der Rezipienten!

 

Umso erstaunlicher ist es, dass rd. 4,3 Mrd. Menschen (das sind immerhin rd. 57% der Menschheit), nämlich die  Juden, Christen und Muslime, der Meinung sind, die Erzvätergeschichten seien gewisslich wahre Tatsachenberichte, und dass sie ihr Leben an diesen Märchen ausrichten!

Dabei handelt es sich um nicht mehr, als um einen Gründungsmythos mit dem die Einheit eines armseligen, im kanaanitischen Bergland hausenden Vielvölker-Völkchens aus Nomaden, Abenteurern  und entflohenen Sklaven verschiedenster Herkunft, beschworen werden sollte.

Wer mehr über den Wahrheitsgehalt der biblischen Überlieferungen wissen will, sollte mein Buch „Was wirklich geschah“ (- klick) lesen...

 

Okay - Man weiß nicht, wie viele Mitglieder der abrahamitischen Religionen diese Märchen wirklich glauben! – Es ist nämlich eine gut belegte Tatsache, dass die tatsächliche Zahl der Glaubenden z.B. im Christentum von Tag zu Tag geringer wird!

Ausgehend von den gut belegten Daten über den Mitgliederstand der Neuapostolischen Kirchen kann man davon ausgehen, dass allenfalls noch ein Fünftel der Christenheit tatsächlich alles, was in der Bibel überliefert ist, für (zumindest göttlich inspirierte) Wahrheit hält.


Damit der Anteil der Glaubenden nicht noch geringer wird, versuchen die Manipulatoren der div. christlichen Organisationen alles Mögliche, um die Kenntnis über die biblischen Inhalte zu erhalten.

Eine große Rolle bei der Mitgliederbeeinflussung spielen dabei alle möglichen websites, Sozialplattformen und sonstige Medien. – Ganz übel in diesem Zusammenhang ist die Rolle von Online-Enzyklopädien wie „wikipedia“ bei denen kaum ein den Abrahamitismus betreffendes Schlagwort wahre Tatsachenbehauptungen vermittelt. Kein Wunder, da die Sichter der Einträge allesamt zum harten Kern der Glaubenden gehören. Das sog. Peer-Review ist dadurch ausgehebelt. Und genau deswegen ist

wikipedia kein zitierfähiges Medium!

 

Klug durch wikipedia ist eben doch nicht recht gescheit!

 

Zu den weiteren berüchtigten Medien in Deutschland gehören Dokutainment und Infotainment von ARD und ZDF, in denen den Zuschauern in unterhaltsamen Spielszenen und pseudowissenschaftlichen Interviews vorgegaukelt wird, bei den biblischen Überlieferungen handle es sich um wahre Begebenheiten. Tatsache ist, dass dabei ausschließlich die abrahamitische/christliche Sicht auf die Dinge dargelegt, aber kein Tatsachenwissen vermittelt wird!

 

Kleinere Organisationen, wie z.B. die Sekte der Neuapostoliken haben es dadurch leichter und können mit ihren Medien auf den Zug aufspringen.

Gestern Abend z.B. hat Oliver Rütten, ein Versicherungskaufmann und NAK-Laienprediger, auf nac.today, einem Verlautbarungskanal des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich (es handelt sich beim NAKI e.V. NICHT um eine Kirche, sondern lediglich um einen Verein, in dem ausschließlich die NAK-Führungsfunktionäre, die sich „Apostel“ nennen lassen, zusammengeschlossen sind) eines der biblischen Märchen erzählt.

 

Dagegen wäre zunächst einmal nichts zu sagen. Ein armer, irregeleiteter, glaubender Unwissender betätigt sich als blinder Blindenführer und erzählt ein Märchen, an das er glaubt…

Wenn da nur nicht im Hinterkopf der Verdacht mitschwingen würde, dass er eben doch nicht nur einfach ein Märchenonkel sei, sondern vielmehr ein Scharlatan, der noch dazu genau weiß, dass er die Unwahrheit erzählt.

Aber nicht einmal das wäre wirklich schlimm. – Ganz furchtbar wird sein Schmonzes auf nac.today deshalb, weil er eine Moral aus der Geschichte zieht und daraus Verhaltensregeln für seine Leser ableitet:

 

(Zitat) „[…] Und auch heute kommt es auf eine kurze Ruhephase des Menschen an, um göttliche Anwesenheit wahrzunehmen. Die Gegenwart Gottes ist auch heute manches Mal nur erlebbar, wenn der Mensch aus Alltag und Bedrängnis flüchtet. Der trinitarische Eingang zu Gottesdienstbeginn ist ein solches Signal, alles andere hinter sich zu lassen und sich auf die Begegnung mit Gott ganz und gar einzulassen.

 

[…] Auch heute sind Erinnerungen, Erfahrungen des Menschen mit Gott wichtig. Das Erleben Gottes darf im stressigen Alltag nicht durch tausend andere Eindrücke vergessen werden. Es muss einen Gedenkstein wert sein. Begegnungen mit Gott dürfen nicht verpuffen.

 

[…]Auch heute kann der heiligen Stätte ein hörbarer, orientierungsgebender Name gegeben werden. Im Gespräch mit Schwester und Bruder, mit dem Nächsten, kann die heilige Stätte einen besonderen Stellenwert erfahren. Es ist kein Ort, wie jeder andere. Es ist mehr als der schönste Urlaubsort, mehr als ein Zuhause. Das muss der Mensch selbst begreifen und das darf sich im Verhalten gegenüber dem Nächsten zeigen.

 

Damit Heilige Stätten heilig bleiben, damit Gottesdienste als Begegnungen mit Gott wahrgenommen und gelebt werden können, sind Gläubige notwendig, die durch ein authentisches Vorbild, aufrichtig und mit Liebe für diese Wertigkeit und Heiligkeit einstehen. Dann fällt es Kindern, Jugendlichen und auch Schwester und Bruder leicht, die Heiligkeit, die Besonderheit zu erkennen und zu bewahren. Dabei geht es nicht (nur) um ein wertschätzendes, umsichtiges Verhalten im und von Kirchengebäuden, sondern vor allem auch im Umgang mit dem Gottesdienst selbst.

 

Die Verbindung von Himmel und Erde soll keine alte, klapprige Leiter sein, sondern eine stabile, feste und standhafte Rampe, die auch kommenden Generationen Zuflucht, Nähe Gottes und Sicherheit ist.“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523008<)

 

Wer‘s glaubt wird selig? Mitnichten!

Es gibt keine ewige Seligkeit, nur irdisches Glück!

 

Wer’s glaubt, trägt mit seinem „Zehnten“ dazu bei,

dass sich die Apostel und deren Hofschranzen

ihr irdisches Glück finanzieren können!

 

Leute, stellt diesen Scharlatanen die Stühle vor die Tür!

Behaltet Euer Geld und finanziert Euer eigenes Glück!

20.10.2017 - 06:41 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

„Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind“...

 

..., soll Mark Twain einmal gesagt haben. Wie sehr er mit dieser Aussage ins Schwarze trifft, beweist unsere tägliche Praxis in der Auseinandersetzung mit den Manipulationsmedien der Neuapostolikensekte…

Letztere haben sich übrigens in den 120 Jahren des Bestehens der Sekte im Prinzip nicht geändert – auch wenn die Apostel und deren schreibende Hofschranzen das Gegenteil behaupten.

 

Klar, die Namen der Medien haben sich geändert, man kommt heute im moderneren Gewand daher und die Manipulationstechniken haben sich verfeinert, aber unter dem Strich geht es nach wie vor darum, die Sektenmitglieder durch Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Bockshorn zu jagen.  Dabei haben sich die NAK-Medien stets an den alten Grundsatz „vox audita perit, littera scripta manet“ gehalten.

Die gesprochene Predigt alleine macht es nämlich nicht, dass die Glaubenden selig werden. – Die meisten von ihnen haben das gesprochene Wort bis zum Ende des Manipulationsvortrags sowieso bereits vergessen.

 

Was hängenbleibt, sind allenfalls die seit Langem abgespeicherten Phrasen, die jeder Teilnehmer an den Gottesdiensten der NAK seit Kindesbeinen immer wieder gehört hat. Das Prinzip der hämmernden Wiederholung: „Was man immer wieder hört, lernt man, ohne es zu lernen.“

 

Mittelfristig wird es ohnehin nicht mehr das live gehörte, gesprochene Wort sein, dass die Neuapostoliken selig macht, sondern ausschließlich noch das konservierte Wort, wie es von den NAK-Medien wiedergegeben wird. Gottesdienste via Internet – wobei keiner der Zuhörer weiß, ob der Altar nicht in einer grünen Hölle steht, und die Bilder von den Festgemeinden einkopiert werden –, verstärkt durch die wöchentlich zugesendeten Print-Medien, werden über kurz oder lang den regelmäßigen Gottesdienst ersetzen.

 

Was unverändert bleiben wird, ist die Manipulation der verbleibenden Sektenmitglieder. Sie sind Marionetten in den Händen der Scharlatane des NAKI e.V., sie dienen diesen Männern als harter Kern, von dem sie hoffen, dass neue Frucht hervorgeht, die ihnen ihr Leben finanziert.

Und weil das so ist, werden Brights wie Bea und ich uns weiter der Mühe unterziehen, die Konsumenten der NAK-Medien darauf aufmerksam zu machen, dass sie von üblen Scharlatanen, denen es letztlich ausschließlich um die Mehrung ihres Kapitals geht, manipuliert werden.

 

Das tun wir, obwohl es furchtbar öde ist, sich mit dem immer gleichen Blödsinn, der zum Beispiel auf nac.today verbreitet wird, befassen zu müssen. Im Prinzip ist es tatsächlich so, als wenn man Schulkindern jeden Tag aufs Neue erklären muss, dass ihr Lehrer lügt, dass Eins und Eins NICHT Drei ergibt, und dass deshalb alle Ableitungen von des Lehrers falscher Formel falsch seien.

 

Jeder, der geblickt hat,

  • dass die Bibel eben nicht Recht hat,
  • dass in der Bibel nicht über tatsächliche Ereignisse berichtet wird,
  • dass es keines Gottes bedurfte, damit Leben auf unserem Planeten entstanden ist,
  • dass es nicht einmal eines Gottes bedurfte, damit Himmel und Erde entstehen,
  • dass es die biblischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob nie gegeben hat,
  • dass Moses eine literarische Erfindung ist,
  • dass der Exodus nie stattgefunden hat,
  • dass die „Zehn Gebote“ nie von einem Gott erlassen wurden…
  • dass…, dass…, dass…

versteht, wie frustrierend es ist, jeden Tag neu gegen die gegenteiligen Behauptungen argumentieren zu müssen.

 

Dabei könnte man uns unterstützen - es ist ja bald Weihnachten: In meinem Wälzer „Was wirklich geschah“ (- klick) habe ich sachlich nüchtern die tatsächliche Entwicklung des Planeten und des Lebens auf diesem Planeten, sowie das Werden der abrahamitischen Religionen und die Entstehung des neuen Apostolizismus beschrieben. Und ich habe getreulich alle mir zur Verfügung stehenden Quellen genannt, und jeder Leser kann diese nachvollziehen und prüfen.

 

Mein Buch ist insofern keine Bibel und kein Lehrwerk, sondern schlicht ein Nachschlagewerk in dem mit meinen Worten prüfbar authentische Berichte allgemeinverständlich wiedergegeben und deren Quellen aufgelistet sind. Die Wahrheit meiner Ausführungen kann jederzeit anhand weiterer Autoren und Quellen nachgeprüft werden.

Es ist ein Sachbuch und da derartige Sachbücher keine hohen Auflagen erzielen, ist der Preis ziemlich hoch… Andererseits: Was sind schon einmalig 29,94 € für 452 Seiten voller Informationen im Vergleich zu regelmäßig 10% aller Einkünfte – plus Sonderopfer – plus Abo für die NAK-Printmedien…

 

Man muss sich nur vor Augen halten, dass alleine der NAK-Katechismus mit seiner enorm hohen Auflage (er findet sich in den meisten deutschen NAK-Haushalten) satte 24,90 € kostet. – Rund 25 € also für rd. 500 Seiten unwahrer Tatsachenbehauptungen… DAS ist teuer.

 

Gut… 30 € sind viel Geld – Aber wenn es denn schon zu viel Geld ist, sollten doch die Konsumenten der NAK-Medien wenigstens nach Belegen für die Wahrheit der von den NAK-Funktionären geäußerten Behauptungen fragen. – Im aktuellen nac.today-Beitrag habe ich zum Beispiel lediglich eine einzige erweislich wahre Aussage entdeckt. In der zur Rede stehenden Predigt sagte das geistl. Oberhauot aller Neuapostolischen Kirchen weltweit, der Diplom-Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider:

 

„[…] Ihr seid zwar verstreut und bildet in der Gemeinde nur eine kleine Schar, […]“

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523069<)

 

Und das spiegelt tatsächlich die Wirklichkeit der versammelten Gemeinde wieder. Die Gemeinde bestand nämlich aus den jugendlichen der Neuapostolischen Kirche aus Gesamt-Portugal und Gesamt-Spanien, die Verstärkung von mehreren Jugendgruppen aus Angola, Argentinien und Uruguay erhalten hatten. – Aber wenn wir uns die Bilder zum Beitrag anschauen, stellen wir fest, dass das gerade einmal geschätzte 600 Teilnehmer waren, und unter diesen fand sich auch so manches ergraute Haupt.

600 NAK-Jugendliche in einer Gesamtbevölkerung von 56.779.752!! – Wirklich nur eine kleine Schar!

 

Aber davon abgesehen, hat Schneider ausschließlich unwahre Tatsachenbehauptungen verbreitet!

 

Machen wir es kurz: Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht, und der in der Thora überlieferte Moses hat nie existiert, er ist eine literarische Erfindung aus deuteronomistischer Zeit. – Und mit dieser lapidaren Feststellung sind auch Schneiders weitere Ausführungen ad absurdum geführt!

 

Aber die Aufforderungen an die zuhörenden jungen Menschen, die Schneider von seinen Ausführungen herleitet, sind eine ausgemachte Lumperei! Allerdings ist das nichts Neues, sodass ich darauf gar nicht weiter eingehe. Nur eine perfide Aussage möchte ich doch zitieren;

 

(Zitat) „[…]  Der Mensch sucht Antworten! Er kann nicht alles verstehen, hätte aber zu gern eine Erklärung.

 

Es gebe viele Wege, um zu einer Antwort auf Fragen zu kommen, betonte der Stammapostel. Wissenschaft und Forschung zum Beispiel. Allerdings wüssten auch sie nicht auf alles eine Antwort. Oder die Weisheit und Erfahrung anderer. Doch auch hier gelte: nicht auf alles findet sich eine Antwort. „Wir wollen Antworten bei Gott suchen. Wir glauben, dass Gott allwissend ist. Wir glauben, dass Gott immer die Wahrheit sagt. Er wird uns nie belügen.“ Seine Antwort habe daher höchste Priorität. […]“ (Zitatende)

 

Er rät seinen Zuhörern, die Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung, sowie die Lehren von erfahrenen Fachleuten abzulehnen, und stattdessen auf die Einflüsterungen der NAK-Funktionäre zu hören!

 

Denn wer ist dem NAK-Katechismus zufolge

noch „der sprechende Mund Gottes“??

15.10.2017 - 06:00 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Wissen die NAKn eigentlich, was sie wollen?

 

Da der gestrige nac.today-Beitrag wirklich keiner Erwähnung wert ist – er ist nämlich nichts anderes, als das im Stil der 50er-Jahre NAK-Medien vorgetragene Bloßstellen eines armen bedauernswerten Opfers der NAK-Indoktrination – greife ich noch einmal auf Johannings vorgestriges Geschreibsel zurück. Ich zitiere:

 

„[…] Berlin (Deutschland). Durchbruch im ökumenischen Dialog mit den anderen Kirchen in Berlin und Brandenburg – der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) hat die Neuapostolische Kirche am Montag, 9. Oktober 2017, als so genanntes assoziiertes Mitglied aufgenommen. Diese Gastmitgliedschaft war Ziel der seit rund einem Jahr andauernden Konsultationen zwischen den Beteiligten. Der ÖRBB umfasst damit jetzt 32 Mitgliedskirchen.“ (Zitatende)

 Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/522998<)

 

Was soll dieser Blödsinn?

 

Erstens zeigt das, dass der Ökumenische Rat wirklich jeden aufnimmt, selbst Sekten wie die Neuapostolische Kirche, die schon wegen ihrer Totenrufungs-Kultur als nicht–christlich einzustufen ist, und die sich noch dazu qua Credo und Katechismus als alleinseligmachen betrachtet, sowie außerdem Proselytenmacherei betreibt. Und …

 

Zweitens, wie verlogen die NAK ist, die Mitgliedschaft in einem ökumenischen Rat zu erheischen, obwohl sogar ihre Amtsträger gegen die Ökumene argumentieren, diese sogar als Realsatire einstufen! – Ich bringe noch einmal den bereits in unseren Newsblogs (- klick) veröffentlichten fb-Diskussionsstrang in Erinnerung. Aus diesem Strang ist auch deutlich zu entnehmen, dass die dort diskutierenden NAK-Amtsträger der Proselytenmacherei das Wort reden:  

 

(Zitat) „[…]

Martin E.

Wir - die sich nicht mit der momentanen Situation und  Schrumpfung der NAK abfinden - sollten sich zusammentun , eine Gruppe gründen und ernsthaft diskutieren wie man was Veraendern koennte und sich auch mit AT  kurzschließen. Mieglicherweise Apostel mit reinnehmen.. wer ist dabei???? Matze  ...??? Bist du dabei??

 

Christian G.

So einen Gedanken hatte ich auch schon. Quasi wie die Gruppe für die Schöpfungsverantwortung innerhalb der NAK. Habe auch mitbekommen, dass es dieses Jahr in der Schweiz teilweise Abende gab, in denen über Mission gesprochen wurde. Ich wäre jedenfalls dabei!

 

Matze H.

Warum werden wir keinen Zuwachs bekommen? Fatalismus ist der Totengräber des Glaubens. Mission der Atem der Kirche. - Genau diese Einstellung, "es gibt ja keinen mehr, den das interessiert" begräbt uns noch.

 

Sebastian M.

Ich meine auch, dass diese Resignationseinstellung genau der Grund ist, wieso es auch zutrifft.

 

Matze H.

Heute suchen mehr Seelen denn je nach Gott. Nur leider erreichen unsere Köder die Fischen nicht und sie gehen anderen ins Netz. Mission fehlt.

 

Sebastian M.

Das war schon immer so. Das hat uns früher aber nicht entmutigt.

 

Matze H.

Eine Million wäre in unserem Land gut.

 

Matze H.

Jesus sagt: Handelt bis das ich wiederkomme - und nicht: In den letzten Jahren schlaft. Das tun nur die törichten Jungfrauen und die faulen Knechte.

 

Alf S.

Mehr Jesus, weniger Konfession und Ämterkult, dann wirds was!

 

Matze H.

Unsere Hierachie hat sehr viel Gutes. Das wäre halbherzig und eine Zwangsprotestantisierung unsers Amtsverständnisses...

 

Mathias E.

Man kann noch viel mehr tun - Konzerte, Liederabende, Themenreihen zum Glauben, öffentliche Vorträge, Gesprächsrunden zu Schwerpunktthemen...

 

Martin E.

Sind wir bereit ueberhaupt noch mission zu betreben? Brennen wir noch - so faellt es eigentlich doch leicht ..

 

Jens G.

Wir sollten daher mehr Missionare sein und unseren Glauben nach draußen tragen. Wir sollten zeigen was uns überzeugt.

 

Matze H.

Wir lassen uns einlullen, dass wir schon irgendwie durch unser Leben überzeugen würden.

 

Ann J.

Wenn es aber schon mal anders war und Mission, kann es auch wieder anders werden. Glauben wir das eigentlich noch?

 

Matze H.

Ann J. eben nicht. Wir glauben : Es interessiert keinen. Deshalb machen wir nichts. Das ist eine schöne teuflische Taktik...

 

Matze H.

Ich glaube das wirklich. Vom Teufel kommt diese Propaganda doch her: Es gibt niemanden mehr... es interessiert niemand mehr. Macht weiter so wie bisher...

 

Matze H.

Wie soll Ökume denn aussehen? Apostelamt abschaffen (das fordern die Protestanten doch mehr oder weniger). Papst anerkennen? - Ökumene ist Realsatire.

 

Lorita S.

Es wird einfach zeit das feierabend gebietet wird und der herr jesus kommt nur gott alleine weiss was ruchtig ist fuer uns

 

Ann J.

Matze H. Vielleicht ist die NAK so etwas wie der Josef unter seinen christlichen Geschwistern.

[…]“ (Zitatende)

Quelle: fb-Gruppe „Neuapostolisch von Herzen…“ (- klick)

 

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg

legt sich also mit seinem Feind ins Bett!

 

Herzlichen Glückwunsch zu so viel Dummheit!

14.10.2017 - 10:46 Uhr (fcs)

Dieses (bereits oft verwendete) Bild vermittelt klar und deutlich, was religiöse Erziehung bedeutet! Und übrigens… schaut bitte unbedingt auch einmal die Bildquelle (- klick) an!

S C H W A R Z E

PÄ D A G O K I K

à la NAK

 

Es ist mir selten so schwer gefallen, einen Einstieg ins Thema zu finden, wie bei dem hier zur Debatte stehenden. – Pädagogik (modern: Erziehungswissenschaft) ist ein derart komplexes Themengebiet, dass es eines mehrseitigen Beitrags bedürfte, um die Aufgaben und Ziele der Pädagogik, bzw. des pädagogischen Handelns wenigstens ansatzweise verständlich zu machen.

 

Dazu bedürfte es aber wiederum des vorherigen Studiums umfangreicher Literatur, damit ich selbst alle Belange der Pädagogik zu verstehen lerne. – Und das schreibe ich nicht, um meiner Ehefrau zu schmeicheln, die graduierte Diplom-Pädagogin ist und neben der Pädagogik auch Psychologie studiert hat.

 

Immerhin habe ich aber doch so viel verstanden, dass ein Pädagoge, anders als es die Definition des antiken Begriffs vermuten lässt, nicht Kinder lehrt, sondern Lehrer und Erzieher befähigt, Zöglinge (im Zeitalter des zweiten und dritten Bildungsweges sowie ständiger Aus- und Weiterbildung geht es nämlich nicht ausschließlich um Kinder) zu lehren.

 

Verkürzt dargestellt könnte man sagen, Pädagog(inn)en verhielten sich zu Eltern, Erzieher(inne)n und Lehrer(inne)n, wie Handwerksmeister zu ihren Gesellen: Sie entwickeln Methoden und Werkzeuge, die sie den Gesellen zur Verfügung stellen und in deren Handhabung sie die Gesellen unterweisen….

Die Gesellen ihrerseits sind es dann, die eben auch die Lehrlinge begleiten und ihnen die tägliche Anwendung der Methoden und Werkzeuge zeigen.

 

Methoden und Werkzeuge werden ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen angepasst, sie werden effektiver. An sich neutral (also weder gut noch böse) können sie so, je nachdem, wessen Bedarf gedeckt werden soll, durchaus „böse“ sein.

Und zwar „böse“ auch jenseits von dem, was man im allgemeinen Sprachgebrauch „schwarze Pädagogik“ nennt. Diese Rohrstockpädagogik, die zum Ziel hatte, den Menschen zu brechen und zum Kadavergehorsam zu erziehen – vielleicht sogar zu dessen falsch verstandenem „Besten“ – hat mit Pädagogik an sich nur insofern etwas zu tun, als die Erwachsenen mit den Kindern so umgesprungen sind, wie es ihnen selbst geschah. Eben auch eine Art Vorbild… nämlich in einer Diktatur.

 

Wieder ganz allgemein gesprochen, ist einer der Bedarfe, die von der Pädagogik gedeckt werden sollen, die Menschen fähig zu machen, selbstständig und kooperativ in einem System zu wirken. Dabei sollen die Eltern befähigt werden, mit dieser Bildung im Elternhaus zu beginnen und ihren Kindern entsprechende Vorbilder zu sein. Die Lehrer und Erzieher sollen die Eltern dabei unterstützen und das Wissen vermitteln, das notwendig ist, das System weiter zu entwickeln…

Bezogen auf die allgemeine Bildung in einer demokratischen Volksgemeinschaft schrieb Pestalozzi bereits 1820 im vierten Band von „Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk.“:

 

(Zitat) „[…] Es ist unstreitig, eine solche Anbahnung der Volksbildung würde dahin wirken können, die Kräfte des häuslichen Lebens zur sittlichen, geistigen und Kunstbildung des Volks zu stärken und die Väter und Mütter des Landes fähiger zu machen, ihren Kindern vom Morgen bis am Abend mit Rat und Tat wirklich beizustehen und in ihrem Tun und Lassen einen wahrhaft bildenden Einfluss auf sie haben. […] Sie würde die Kraft des Volks, seine Anlagen im Kreis der Seinigen zu gebrauchen und sich im Kreis der Seinigen in allen Bedürfnissen selber und selbstständig helfen zu können, im Volk allgemein beleben und millionenfach erhöhen. […]“ (Zitatende)

 

Alles gut? Ja – Aber!

 

Die Frage ist, wie positiv das System ist, für das der Pädagoge handelt. Und was bei dem Pestalozzi-Zitat noch positiv klingt, wird negativ, wenn man es sinngemäß auf eine Diktatur überträgt. – Wenn die Werkzeuge der Pädagogik nicht mehr zum Wohle sowohl des Ganzen als auch des Individuums angewendet werden, sondern die Individuen und das Ganze zum Wohle eines Systems und dessen Machthabern geformt werden, sind sie böse. – So böse, wie der Hammer, der auf einen Kopf geschlagen wird, statt auf einen Nagel, der irgendwo eingeschlagen werden soll…

 

Klar… Nicht der Hammer ist böse, sondern derjenige der ihn anwendet – bzw. derjenige, der dem Anwender sagt, dass er den Hammer auf einen Kopf schlagen soll!

 

Zu einem Teil macht es also das begünstigte System aus, ob Pädagogik „schwarz“ ist – das andere Teil ist die Art der eingesetzten Werkzeuge. Schwarze Pädagogik hat nämlich auch etwas mit Gewalt zu tun.

Nicht – oder zumindest immer seltener – mit physischer Gewalt, aber immer öfter mit psychischer Gewalt, die bereits im frühen Kindesalter angewendet wird und zu einer Art Gewöhnung führt.

 

Ich weiß selbst sehr gut, wie leicht man sich daran gewöhnt, auch brutal verprügelt zu werden und wie leicht man irgendwann verinnerlicht, dass man die Prügel wohl verdient habe, weil man etwas falsch gemacht hat. – Und bei psychischer Gewalt ist das durchaus ähnlich!

Zum Thema hier ein Buch, das ich selbst noch nicht gelesen habe, das mir aber sehr lesenswert erscheint, und dessen Autorin den Begriff schwarze Pädagogik so definiert:


(Zitat) „[…] Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen. […]“ (Zitatende)

Quelle: Alice Miller „Evas Erwachen: Über die Auflösung emotionaler Blindheit“, 7. Aufl. ersch. 2003 bei Suhrkamp, Berlin, ISBN-13: 978-3518455616

 

Damit hätten wir zwar den Begriff „schwarze Pädagogik“ umschrieben, aber wie ist es nun mit den Pädagogen? Gibt es schwarze Pädagogen?

 

Ich meine, Ja! – Und zwar handelt es sich meiner Meinung nach dann um schwarze Pädagogen, wenn diese Personen wissentlich schwarze Pädagogik anwenden, und wenn sie es ganz bewusst zugunsten eines Systems anwenden, von dem sie wissen, dass es ein negatives, also schwarzes, System ist.

Es ist ja vorstellbar, dass jemand bereits im Kindesalter so sehr durch schwarze Pädagogik beeinflusst wurde, dass er das System, dem er dient, für positiv hält, und der davon überzeugt ist, dass sein Handeln sowohl dem Wohle des Individuums als auch des Ganzen diene.

 

Das möchte ich festhalten: Ich will keine(n) Pädagog(i/e)n, die/der einem schwarzen System dient verurteilen, ich will nicht einmal darüber urteilen ob es sich dabei um schwarze Pädagogen handelt oder nicht. – Ich denke nämlich, dass die meisten ihrerseits Opfer eines Systems sind und gar nicht in der Lage, zu erkennen, was sie tun.

Und damit sind wir endlich mitten im Thema:

 

Am 08.10. erhielt ich eine kurze E-Mail von einem kritischen französischen Beobachter der NAKI-Aktivitäten, und die enthielt lediglich den kurzen Text

„Hallo, man stellt seit einiger Zeit fest dass die auffallend äusserste Priorität der NAKI auf der ganzen Welt die Schulung von Kindern ist. Alles was man beobachtet geht in diese Richtung. MFG. Roland.“

und zwei Links:

Wegen der Komplexität dieses Themas habe ich einen Bogen darum gemacht und die E-Mail in den „to do“-Ordner unter „ferner“ liefen geschoben…

 

Gestern um 17:31 Uhr, nach dem Erscheinen des jüngsten nac.today-Mumpitz schrieb Roland eine weitere Mail:

„Hallo, es ist nicht zu übersehen wie die NAKI der Kinderpädagogik äusserste Priorität gewährt. Sie sind die Zukunft der Kirche sagt sie. Das unmittelbare Wiederkommen Jesus wird halt jetzt ein wenig verschoben da der Heilige Geist andere Sorgen hat (Demographie). MFG. Roland.“

Dazu den Link zur französischen Version des aktuellen nac.today-Beitrags.

 

Roland hat natürlich Recht! – Und ich beobachte selbst seit Jahren mit wachsender Besorgnis, wie perfide die NAKn bei der Kinderindoktrination vorgehen. – Aber nicht ausschließlich bei Kindern, die Methoden werden durchaus auch bei der Manipulation von Erwachsenen angewendet!

 

Zum ersten Mal ist mir das in der Zeit aufgestoßen, als ich mich noch hauptsächlich mit der NAK-NRW auseinandergesetzt habe. Mir fiel auf, dass deren damaliger Boss – der mir seit jungen Jahren verhasste Armin Brinkmann (der ist lediglich drei Jahre älter als ich) – mehr und mehr akademische Fachleute um sich versammelte. Und zu den Fachleuten gehörten bereits vor rd. 8 Jahren auch Erziehungswissenschaftler. (By the way: Mir ist bis heute unklar, wieso er sich ausgerechnet auf dem Sprecherposten einen Versager ohne fachliche Qualifikation gehalten hat)

 

Erstmals bei der NAK-NRW fielen mir dann auch die auf ab Bezirksebene angesiedelten Kindermanipulationsveranstaltungen auf, bei denen moderne didaktische Mittel und Methoden eingesetzt wurden.

Keine Ahnung, wie das in anderen Gebietskirchen war, aber es war schon sehr auffällig, wie stark im Laufe der letzten Jahre die Kindermanipulation forciert wurde! – Die Krönung war dabei für mich der NRW-Kindertag, bei dem man ein einzelnes Kind auf der dunklen Bühne auftreten ließ und die Zuschauer schauspielerisch in das Thema „Einsamkeit und Dunkelheit“ führte, sie also mit einer Grundangst aller Kinder konfrontierte um ihnen dann bei erleuchteter Bühne mit vielen Kindern und dem auftretenden Bezirksapostel Brinkmann zeigte, das „im Werk Gottes“ Licht, Gesellschaft und Freude herrschten… - Man spielte mit den Ängsten der Kinder, um sie fest in das System NAK einzubinden.

 

 „black pedagogy at its best“ …

 

… und zwar zugunsten eines schwarzen Systems. – Ich brauche das hier nicht weiter auszuführen. Wer die Veröffentlichungen zur Neuapostolikensekte auf unserer entsprechenden Unterseite (- klick) kennt, weiß, dass der Neuapostolizismus ein zutiefst faschistoides System ist. – Ein (derzeit?) sterbendes System! Immer mehr Mitglieder gehen von der Fahne – wenn auch nicht alle aus dieser Sekte austreten. Die tatsächliche Zahl aktiver (das heißt „zahlender“) Mitglieder liegt derzeit bei max. 20% der von den NAKn veröffentlichten Mitgliederzahl.

Um diesen Trend zu stoppen, will der Apostelverein NAKI e.V., Zürich, dafür Sorge tragen, dass die Kinder der Noch-Aktiven auch mit zunehmendem Alter unbedingt bei der Fahne bleiben. Und dazu ist den sich Apostel nennen lassenden Männern, wie Roland richtig festgestellt hat, jedes legale Mittel recht.

 

Ich kann es niemandem verdenken, wenn er die im Bereich Pädagogik für diese üble Sekte arbeitenden Hofschranzen, verachtet.

Aber vielleicht sollte man sich dabei doch vor Augen führen, dass es sich um Opfer handelt, die zu Tätern werden, ohne es zu wissen.

 

Das System-NAK ist verachtenswert, denn es ist kein System zum allgemeinen Nutzen, sondern lediglich zum Nutzen des NAK-Kapitals. Es geht nicht um Gott oder Jesus… die sind lediglich Mittel zum Zweck; es geht nicht einmal um die Leitungsfunktionäre, die mittels fetter Gehälter und Luxus-Fettlebe am Systemerfolg teilhaben; es geht einzig und allein um Kapitalmehrung! Es geht um Anbetung des Götzen Mammon! - Ausschließlich so macht das Handeln des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer Sinn!

 

Schwarze Pädagogik, die auf subtile Weise die Gehirne kleiner Kinder wäscht. – Ich habe zufällig die „Wir Kinder“-Ausgabe von Mai 2017 auf meinem Schreibtisch liegen. Darin wird den Kindern mit harmlos unschuldigem Augenaufschlag vermittelt, dass der Zweifler ein Verlierer sei, und dass diejenigen, die Zweifel wecken, falsch gepolt seien und nicht in der Lage, die Wahrheit zu erkennen.

 

Ich habe, als ich diese Schundlektüre erstmals in Händen hielt, einen regelrechten Hass auf die beiden Redakteurinnen Annette Conrad und Andrea Schnizer [hier kann man sie ansehen: (- klick)] entwickelt.

(Übrigens zeichnen die beiden auch für das gegen das freie Denken von Jugendlichen gerichtete Magazin „spirit“ verantwortlich.)

 

Aber die Vernunft hat mir dann recht bald gesagt, dass die beiden Frauen ihrerseits höchst bedauerliche Opfer des Systems sind, dem sie dienen! Sie können einem nur leidtun. – Unabhängig davon warte ich auf einen Fehler dieser Leute, der mir eine Handhabe bietet, Strafanzeige gegen sie zu erstatten!

 

Gegen diese Manipulatoren vorzugehen, wird allerdings auch dringend notwendig! – Mittlerweile werden die erfolgreichen Methoden der schwarzen Pädagogik nämlich nicht nur von den NAKn in den sog. westlichen Staaten (Mittel- und Westeuropa und Nordamerika) angewendet, sondern von dort auch zu den NAKn in den sog. Drittweltländern exportiert.

z.B. von Michael Ehrichs NAK-Süddeutschland nach Ghana, oder von Mark Wolls NAC-Canadia zu den Philippinen von wo aus der zuständige NAK-Machthaber Urs Hebeisen die Methode nach Indien, Indonesien, Myanmar und Malaysia weitertransportieren lässt.

 

Das große Übel daran: Da die Allgemeinbildung in den Drittweltländern noch geringer ist als in den westlichen Nationen, haben die von den NAK-Indoktrinatoren ausgesuchten Opfer noch weniger Chancen, die ihnen aufgetischten Märchen als solche zu erkennen!

 

Mit den beiden genannten Beispielen, auf die mich vorab auch bereits Roland aufmerksam gemacht hat, brüstet sich nun Peter Johanning im aktuellen nac.today-Übel…

Er versucht seine Leser damit zu beeindrucken, dass die in die Philippinen „ausgeliehene“ Seminarleiterin Dr. Katharine Weber aus Kanada eine ausgebildete Pädagogin sei. Wir wissen: Dr. Weber ist ein bedauernswertes Opfer der NAKI-Diktatur.

 

Johanning sieht das aber naturgemäß anders. Ihn erfüllt mit Stolz, was diese Frau tut. O-Ton:

 

(Zitat) „Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen im kirchlichen Bereich sind wichtig und notwendig. Diese Erkenntnis war ein Grund für das Seminar mit Dr. Katharine Weber aus Kanada. Sie ist ausgebildete Pädagogin und in ihrer Landeskirche verantwortlich für den Bereich Sonntagsschule. Als Mitglied in der internationalen Arbeitsgruppe „Childrens Teaching Material“ ist sie zudem maßgeblich an der Erstellung neuer Unterrichtshefte beteiligt. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/522998<)

 

„Wichtig“? Naja, den Aposteln, die ja die Basis ihrer fetten Pfründe erhalten wollen, mag es wichtig erscheinen…

 

Aber „notwendig“? – Der Apostelverein leidet gewiss keine Not:

 

Das Kapital der Organisationen der Neuapostolischen Kirchen ist

bereits jetzt so groß, dass es deutlich mehr Erträge bringt, als die

von den Mitgliedern aufgebrachten sogenannten Opfer ausmachen!

10.10.2017 - 05:57 Uhr (fcs)

Ob Oliver Rütten, seines Zeichens Apostel-Hofschranze und Schreiberling im Dienste des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer – NAKI e.V. –,  „dreimal aufs Holz geklopft“ hat, bevor er seinen aktuellen nac.today-Mumpitz – meines Erachtens ein weiteres Beispiel für den Umgang der Neuapostolikensekte mit der jüngeren Geschichte des Apostolizismus – veröffentlicht hat?

Er beschreibt dabei eine lineare Entwicklung der Neuapostolikensekte im südlichen Afrika, die im erneuten Besuch des sogenannten Stammapostels der Sekte, einen weiteren Höhepunkt verzeichnet.

 

Was er dabei verschweigt, ist, dass die NAK im südlichen Afrika ihren Höhepunkt längst überschritten hat und ebenso von Mitgliederrückgang und Gemeindeschließungen betroffen ist, wie die im Prinzip gleichaltrigen Gebietskirchen in Mitteleuropa.

Wer mit wachen Augen auf die Veröffentlichungen der Sekte achtet, erkennt die Zeichen der Zeit, die Rütten, der ist übrigens auch einer der typischen fachlich unqualifizierten NAK-Laienprediger, aus naheliegenden Gründen verschweigt…

In Michael Marzahns „Gde.-Schließungsthread“ in der fb-Gruppe „Klartext“ (- klick) sind erst innerhalb der letzten 21 Tage zwei Beispiele für umfangreiche sogenannte „Konsolidierungsmaßnahmen“ in der NAK-Gebietskirche südliches Afrika erschienen:

Übrigens geht man im Bezirk East-London durchaus interessante Wege, den Mitgliederrückgang zu stoppen: Man beginnt Gottesdienst zur Segnung von Haustieren abzuhalten, wie wir erst am 07.10. auch auf dieser Seite weiter unten gezeigt haben.

 

Und, wer weiß, vielleicht stimmen die von den Neuapostoliken herausgegebenen Mitgliederzahlen ja tatsächlich, wenn man alle Tiere in neuapostolischen Haushalten mitzählt!

 

Wenn Rütten also schreibt,

 

(Zitat) „[…] Am 17. Juli 1907 feierten die Glaubensgeschwister in Kapstadt den ersten Gottesdienst in englischer Sprache. Die Gemeinden wachsen, die Kirchenbezirke werden größer. 100 Jahre nachdem Carl Georg Klibbe in Südafrika an Land ging, feierte Stammapostel Richard Fehr einen Festgottesdienst in der 1949 errichteten Kirche in Claremont, Harman Road. […]

 

Vom 13. bis 18. Oktober 2017 ist nun Stammapostel Jean-Luc Schneider in Kapstadt und George. Der Stammapostel wird begleitet von den Bezirksaposteln John L. Kriel (Afrika Süd), Joseph Opemba Ekhuya (Ostafrika), Enrique Eduardo Minio (Argentinien), Bezirksapostelhelfer Mandla Patrick Mkhwanazi (Afrika Süd) sowie 15 Aposteln aus dem Bezirksapostelbereich […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/157547/525570<)

 

beschreibt er damit also wohl nicht die Fortsetzung einer linearen Entwicklung, sondern das Sich-Schließen eines Kreises…

 

Möglicherweise eine orgiastische Kulmination,

der dann das finale Erschlaffen folgt   ................

In der Neuapostolischen Kirche in Chiselhust (Südafrika) scheint man eine neue Methode gefunden zu haben, die schwindsüchtigen Mitgliederzahlen aufzuhübschen ? :

05.10.2017 - 07:07 Uhr (fcs)

„John Dee und Edward Kelley rufen einen Geist herbei“ // © by Ames of Bristol, Originalzeichnung von Ebenezer, Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

... wenn ich auf das Ende sehe!

 

Eigentlich weiß jeder gute Christ, dass die Beschwörung und das Herbeirufen von Toten verboten sind!

Biblisch begründet ist das Verbot in 3.Mose 19:26; 5.Mose 18,10; Galater 5,19-20; und in Apostelgeschichte 19,19…

Und jeder gute Christ weiß auch, dass wer Totenbeschwörung betreibt, mit dämonischen Kräften im Bunde steht! (vgl.: https://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-geisterbeschworung.html)

 

Und eigentlich halten sich auch alle Christen an die einschlägigen Verbote.

 

Alle, mit Ausnahme der Neuapostolikensekte, die sich damit allerdings als nicht christlich outed und die damit in direkter Konkurrenz zur Mormonensekte steht, die ebenfalls Totenbeschwörungen durchführt.

Am 05. November wird es wieder soweit sein, dass das Oberhaupt der Neuapostolikensekte, der elsässische Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider ruft „Nun kommt, und nehmt hin…“ und damit ein eindeutiges Herbeirufen von Toten zelebriert.

 

Die Kritik an dieser Sonderlehre der Neuapostoliken reißt auch im Innenverhältnis nicht ab, viele Ex-Mitglieder dieser Sekte haben sich sogar gerade wegen dieser Praxis des Totenkultes von ihr abgewendet.

Für die im Dienste der NAKI-Vereinsmitglieder stehenden Manipulatoren ist das Grund genug, in den NAK-Medien Reklame für dieses 3x jährliche Voodoo zu betreiben.  – Gestern hat sich der […] Andreas Rother, dieses […], dieser Aufgabe unterzogen und eine entsprechende Verwirrungsschrift auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” veröffentlicht. Allerdings geht seine Apologetik ins Leere!

 

Die Sekte der Neuapostolischen behauptet unter Berufung auf 1. Korinther 15, 29, in apostolischer Zeit sei es geübte Praxis gewesen, sich für die Toten taufen zu lassen… Und wenn Rother schreibt, die Kirche der nachapostolischen Zeit habe diese Praxis allerdings abgelehnt, tut er kontextual so, als sei es nicht lediglich vereinzelt vorgekommen, sondern völlig normal gewesen, dass sich Lebende für Tote taufen ließen.

Und das gibt dieser Bibeltext nicht her… Wenn man 1. Kor. 15 ganz liest, wird einem sogar klar, dass Scha’ul von Tarsus den Hinweis auf gelegentliche Taufen Lebender zugunsten Toter, benutzt, um so seinen Zeitgenossen klarzumachen, dass die Auferstehung Jesu im Bereich des Möglichen liege.

 

Man darf dabei nicht vergessen, dass Scha’ul von Tarsus der eigentliche Erfinder des Christentums und der Begründer der Opfertod- und Auferstehungs-Mythologie war, eines Konglomerats verschiedener „heidnischer“ Lehren war. Und um Einheit in den kulturellen Wirrwarr der verschiedenen Ethnien, die zu seiner neuen Religion stießen, herzustellen, musste er eben gelegentlich zu spitzfindigen Kniffen greifen.

Wenn er geahnt hätte, dass die Manipulatoren der Neuapostolikensekte genau auf diese spitzfindigen Kniffe, mit denen er seine Sonderlehren begründet hat, zurückgreifen würden um ihre von der christlichen Lehre abweichende Sonderlehre zu begründen, er hätte sich wohl schier ausgeschüttet vor Lachen!

 

Natürlich belässt es die neuapostolische sog. Kirche nicht bei dem einen Trick, sondern führt weitere Beweise für die biblische Begründung ihrer Sonderlehren an:

Man greift auf den Esoteriker Johannes zurück, der gut 30-40 Jahre nachdem Scha’ul den 1. Korintherbrief verfasst hat, bewiesen hat, wie sehr er von der sog. paulinischen Theologie überzeugt war. Er hat das „ewige Leben“ in Christo beschworen… allerdings ist nicht einmal bei diesem esoterischen Schwurbler von Sakramentshandlungen an Toten die Rede!

 

Auch der Hinweis auf 1. Tim. 2, 4-6 geht ins Leere! Erstens geht dieser zu den Pastoralbriefen gehörende Text nicht tatsächlich auf Scha’ul zurück, sondern auf einen seiner Schüler, also auch auf jemanden der lediglich die paulinische Theologie vertritt, aber nicht eine jesuanische Begründung für den Unsinn der Totenbeschwörungen liefert.

Außerdem geht es in dem von Rother angeführten Text gar nicht um Sakramentshandlungen an Toten, sondern lediglich um den angeblichen Willen Gottes, dass dieser nämlich wolle, dass allen Menschen geholfen werde. Mehr daraus abzuleiten ist schon sehr spitzfindig. Und ganz wichtig:

 

Der Verfasser des 1. Timotheusbriefes entlarvt sich ja bereits einen Vers. Nach Kap. 2, 4-6 als Lügner:

(Zitat) „[…] Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. […]“ (Zitatende)

siehe 1. Tim. 2, 7 (- klick)

 

Um die Widerlegung der von Rother verfassten Schrift zur Verteidigung des Jenseits-Mummenschanzes der Neuapostolikensekte abzurunden, werfen wir dann auch gleich noch einen Blick auf seine letzte Begründung, nämlich 1. Petrus 3, 19+20, sowie 1. Petrus 4, 6:

 

Wie bei 1. Timotheus gilt auch hier, dass es sich um eine pseudepigraphe Schrift handelt. Der Verfasser gibt sich zwar als „Petrus, Mitältester und Zeuge der Leiden Christi“ aus, der diesen Brief einem gewissen Silvanus diktiert habe, aber kein ernstzunehmender Theologe geht heute noch davon aus, dass dieser Brief auf den Fischer Simon genannt Kephas zurückgeht. Die textliche Nähe zu den paulinischen Pseudepigraphen legt vielmehr nahe, dass er von einem Scha’ul-schüler verfasst wurde.
Außerdem geht der Brief davon aus, dass das Christentum auch bereits in Kleinasien vertreten war (siehe 1. Petrus 1, 1), was aber erst nach dem Tod des Petrus (irgendwann in der Zeit von 65 – 67 n.Z.) der Fall war, nämlich gegen Ende der 80er Jahre.

 

Und wenn wir uns die von Rother angeführten Textstellen in ihrem Kontext anschauen, so stellen wir fest, dass es im dritten Teil des 3. Kapitels (nämlich in den Versen 18-20) lediglich um die Begründung der allgemeinen Herrschaft Christi und die Begründung für die Taufe (auf dessen Namen) geht, keinesfalls aber um Sakramentshandlungen an Toten!

Der Vers 6 des Folgekapitels spricht ebenfalls nicht von Sakramentshandlungen an Toten, sondern er greift noch einmal die Passage aus dem dritten Kapitel auf, in dem davon die Rede war, dass Yeschuah von Nazareth (der paulinischen Theologie zufolge!) nach seinem angeblichen Kreuzestod angeblich den Toten gepredigt habe.

 

Bei den von Rother angeführten Textstellen fällt noch etwas auf: Es ist immer wieder von der Taufe die Rede, nicht aber von der Versiegelung. Nun ist aber die (ebenfalls nicht biblisch begründete) Versiegelungspraxis der Neuapostolikensekte ebenfalls Teil des Toten-Mummenschanzes, den diese Sektierer 3x im Jahr praktizieren…

Ein weiterer Beleg dafür, dass diese üble Sekte ihre Mitglieder am Nasenring durch die Manege führt!

 

Und ja: Das tun alle Religionsführer ständig, da deren Lehren allesamt dem aktuellen Stand des Wissens Hohn sprechen und Relikte von Märchen aus den Kindertagen der Menschheit sind. – Wer „Was wirklich geschah“ (- klick) gelesen hat, weiß das.

 

Das Üble an der Praxis der Neuapostoliken ist aber, dass sie ihre Mitglieder unter Denkverboten und in geistiger Abhängigkeit hält, ihnen einredet, kritische Literatur sei teuflich, die Erkenntnisse der Wissenschaft seien der Blindheit der Weltmenschen geschuldet und dergleichen mehr. – Meine eigene Schwester sagt bei Verweis auf gut fundierte den NAK-Lehren widersprechende Literatur:

 

„So etwas lese ich doch gar nicht erst. – So etwas gefährdet doch meinen Glauben!“

 

Entlarvend, nicht wahr?!

 

Und deshalb ist Rothers Manipulationsversuch auch aufs Schärfste zu verurteilen. Eine regelrecht widerliche Passage in seiner Apologetik ist allerdings deren Schlussabschnitt! Darin wird nämlich hysterischer Spökenkiekerei das Wort geredet, weil man wieder einmal zu feige ist, sich von den Irrlehrern der neuapostolischen Vergangenheit zu distanzieren:

 

(Zitat) „[…] Zu einem vorsichtigen Umgang rät er [Anm.: JLS] bei Träumen oder Gesichten, die das Jenseits betreffen. ‚Solche Erfahrungen fallen ausschließlich in das Erleben des Betroffenen‘, schließt der Kirchenleiter solche subjektiven Wahrnehmungen keinesfalls aus. Aber: ‚Sie können nicht verallgemeinert werden und sollten also keinesfalls auf die Ebene einer unantastbaren Wahrheit erhoben werden.‘

 

Seiner Meinung nach sind ‚Zeichen‘ nicht die beste Trostquelle: ‚Der wahre Trost kommt aus unserem Glauben an die Liebe Gottes und aus dem Vertrauen, das daraus hervorgeht.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/507993<)

 

Es spukt also doch!

26.09.2017 - 06:13 Uhr (fcs)

IMPULSE [(- klick) ins Bild] zeigt Gründe für das Auftauchen des Pleitegeiers – Keiner davon kann auf die Neuapostolikensekte zutreffen.

Jeder, der mein Buch gelesen hat, weiß, dass die Behauptung irgendein Gott habe irgendwann von irgendjemandem gefordert, er möge Opfer bringen, nicht erweislich wahr ist! – Erweislich wahr ist hingegen, dass es zu allen Zeiten schmarotzende Scharlatane gab, und dass es sie heute noch gibt, die erpicht darauf sind, sich am Blut ihrer Opfer zu mästen. – Bildlich gesprochen meine ich!

 

Und wer das noch nicht weiß, kann sich „schlau machen“, hier ist eine Bezugsquelle (- klick)

 

Eigentlich sind diejenigen, die das Opfer fordern, Verbrecher! Sie behaupten nämlich, im Namen und im Auftrag eines Gottes zu sprechen, und sagen, jeder habe von dem, was er mit seiner Hände Arbeit, oft mit Blut, Schweiß und Tränen, erwirtschaftet hat, einen bestimmten Anteil an diesen Gott abzuführen. Und dieser Gott werde sie entsprechend segnen – positiv oder negativ… Dann ist vom Unsegen wegen Nichtopferns die Rede…

 

Okay… Heutzutage gehen die Opfer-Forderer ein wenig subtiler vor. – Verwerflich bleibt es aber allemal! Denn  J E D E R  einzelne von ihnen weiß ganz sicher, dass nie ein Gott zu ihm/ihr gesprochen hat. – Sie lügen also. Und obwohl sie wissen, dass überhaupt kein Gott involviert ist, warnen sie unterschwellig vor den Folgen des Nichtopferns…

 

Man kann sagen, dass sie Menschen durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung nötigten und dadurch dessen Vermögen einen Nachteil zufügen. Und das tun sie, um sich, bzw. die Organisation für die sie tätig sind sowie deren Funktionären, zu bereichern.

Das deutsche Strafrecht nennt so etwas „Erpressung“ – und das ist ein Straftatbestand, der gem. § 253 StGB mit bis zu fünf Jahren Haft (in schweren Fällen nicht unter einem Jahr) bedroht ist.

 

Auch die Sekte der Neuapostoliken tut sich bei derartigen Beutelschneiderein hervor. Ganz besonders sogar! – Sie fordert nämlich nicht nur 10% aller Einkünfte als „freiwilliges“ Opfer (als wenn ein manipulierter und gehirngewaschener Mensch etwas freiwillig tun könnte), sondern darüber hinaus, dass sich jedes einzelne Mitglied dieser Sekte voll und ganz in den Dienst der Sekte zu stellen habe!

Dabei ist die Forderung nach 10% aller Einkünfte schon eine Lumperei für sich – selbst für bibelgläubige Menschen. Mit dem Zehnt an sich ist nämlich die  g e s a m t e Steuer, die an den Staat zu zahlen ist, gemeint. Und von diesem Zehnt wurde ein Zehntel abgezweigt, um diejenigen, die wegen ihres Dienstes im Tempel ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten konnten, zu unterstützen.

Der tatsächliche biblische Zehnte ist also ein Zehntel von 10% der Einkünfte – das entspricht in etwa dem, was die christlichen Kirchen in Deutschland als Kirchensteuer einziehen lassen…

 

Ich brauche das Thema, denke ich, hier nicht zu vertiefen. Auf unserer website habe ich dem Thema „NAK und Geld“ eine eigene Unterseite gewidmet. Der Beitrag „Der unbiblische Zehnt“ dürfte dabei auf besonderes Interesse stoßen. Er stammt vom Juni 2013, und das bedeutet, dass das Kapital der NAKn sich zwischenzeitlich noch mehr vergrößert hat. – Wer nach dem Lesen dieses Beitrags immer noch bereit ist, „den Mammon NAK-Apostolat“ zu mästen, ist meiner Meinung nach ein Fall für den Psychiater! Hier der Link (- klick)

 

Nur geht es den NAKn ja nicht ausschließlich um den Zehnt! Sie fordern, dass ein jedes Mitglied sich voll und ganz in den Dienst der Sekte zu stellen habe. – In seinem jüngsten nac.today-Beitrag schreibt Oliver Rütten (ich weiß übrigens gar nicht, warum der sich seines Bildungsgrades so sehr schämt, dass er mit seinem Ministranten-Latein den Pseudo-Intellektuellen mimt), Grundlage für das geforderte Opfer sei die Hingabe Jesu am Kreuz. Der habe „aus Liebe zu den Menschen das einzigartige, unvergleichliche Opfer“ gebracht.

 

Ich kann die nac.today-Leser beruhigen:

 

Es hat dieses Opfer nicht gegeben! – Es gibt nicht den geringsten tatsächlichen Anhaltspunkt für ein derartiges Opfer aus Liebe zu den Menschen. – Es gibt lediglich nicht-authentische(!) Erzählungen über ein derartiges Ereignis. Wenn aber nach den geschichtlichen Tatsachen forscht, stellt man fest, dass es sich dabei lediglich um manipulative Texte handelt, die auf einen gewissen Scha’ul (lat. Paulus) von Tarsus, den Begründer des Christentums, zurückgehen.

Auch hier wissen meine Leser mehr… Wer das Buch noch nicht hat, und nicht zu Hugendubel gehen möchte, findet hier weitere Bezugsquellen (- klick)

 

Was Rütten schreibt, ist also vollkommener Blödsinn! – Und wenn er nur halb so intelligent ist, wie er zu sein vorgibt, dann weiß er auch selbst, dass er Unsinn schreibt:

 

(Zitat) „[…] Selbstverständlich, das finanzielle Opfer, dass der Kirche ermöglicht ihren Auftrag zu erfüllen, gehört dazu.

 

Der Wechsel aus der Rolle des Zuschauers zum Mitmachenden, das Einbringen von Fähigkeiten, … das ist manches Mal schwer, widerstrebt der Gemütlichkeit und gehört zum Opfern. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Und bitte keinen Vergleich anstellen: ‚Der andere leistet weniger, als tue ich auch weniger‘ oder ‚Der andere leistet aber wieder übertrieben viel, vermutlich will er sich nur hervortun …‘ – solche Gedanken helfen nicht weiter und haben mit dem inneren Drang Gott und dem Nächsten zu dienen, wenig zu tun.

[…]

Abgeben von irdischem Reichtum (Geld, Naturalien) und geistlichem Reichtum (Wissen um göttliches Heil), ist Aufgabe eines jeden Christen. Das hilft dem Opfernden dabei, die Dinge an den richtigen Platz zu stellen. Es dreht sich nicht mehr alles um Zugewinn und Maximierung und die Not und das Elend des Nächsten werden nicht übersehen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514677<)

 

Und es ist nicht nur Blödsinn, sondern gleichzeitig eine äußerst perfide Verdrehung der Wahrheit! – Rütten behauptet konkludent, dass Opferbereitschaft aus Nächstenliebe eine christliche Errungenschaft sei und spricht unterschwellig Nichtchristen diese Opferbereitschaft aus Nächstenliebe ab! – Dabei ist sie nicht einmal christlich, sondern sie geht in der biblischen Tradition auf 3. Mose 19, 18 (- klick) zurück. – Und auch dieses Gebot der Tora ist von wesentlich älteren Regeln des menschlichen Zusammenlebens – sie waren bereits bei den frühen vedischen Stämmen bekannt – entlehnt. Es sind also nicht einmal Errungenschaften der Religionen sondern vielmehr eine frühe Hervorbringung der Humanitas…

Und ja: Wer mein Buch gelesen hat, weiß auch das!

 

Bleibt die Frage, warum die Hofschranzen der NAKI-Mitglieder in letzter Zeit so auffällig gierig nach dem Geld und der Selbstaufopferung ihrer Opfer geiern…

 

Ich denke, das ist die Begleitmusik zum Schwanengesang der Neuapostolikensekte in Mitteleuropa und den anderen entwickelten Regionen der Welt!

Mit steigendem Bildungsgrad der Bevölkerung und abnehmender Armut werden die Mitgliederzahlen der Kirchen immer geringer. Und bei den Neuapostolischen sogenannten Kirchen geht der Sterbeprozess in den entwickelten Ländern geradezu schwindsuchtartig vor sich. – Dort, wo die Sekte noch Bestand hat, ist aber nichts zu holen – im Gegenteil…

 

Also bleibt dem NAKI e.V., dessen Mitglieder und deren Hofschranzen ihre Fettlebe ja aus den „Opfern“ finanzieren, nichts anderes übrig, als noch so viel, wie nur eben möglich, aus den sterbenden Bezirken herauszupressen, um die Zeit zu überbrücken, bis die Mitglieder in den armen Ländern in der Lage sind, die Fettlebe von Stammapostel & Co. zu finanzieren.

Freilich werden die Gemeinden dann auch dort anzufangen abzuamseln. Das zeigt uns das Beispiel Südafrika, wo auch bereits die als „Konsolidierungsmaßnahmen“ kaschierten Gemeindeschließungen begonnen haben.

 

Ist kein Grund, sich Sorgen um den Verein zu machen. Die NAKn und der von ihnen finanzierte NAKI e.V. (an den bei Auflösung einer Gebietskirche deren gesamtes Kapital fließt) haben bereits jetzt derartige Kapitalmengen gehortet, dass noch einige Generationen von sich Apostel nennen lassenden Männern (es sind ja schließlich nur sehr wenige) sich davon ihre Fettlebe finanzieren können!

 

Es geht also nicht um den Pleitegeier

sondern um geiernde Geldgier!

Update - 28.09.2017

Auf seiner Seite nak-talk bringt auch Dieter Kastl einen erhellenden Beitrag zum Thema:

24.09.2017 - 07:02 Uhr (fcs)

Bild: In der NAK ist das üblicherweise umgekehrt… // Quelle [Vorsicht – Giftig und manipulativ]: (- klick) ins Bild)

Wem Gott ein NAK-Amt gibt…

 

Wie kommt ein normaler Mensch dazu, geistlicher Seelsorger (ich formuliere das mal so, weil Religionen mit wirklicher Seelsorge ja eigentlich nichts zu tun haben) zu werden?

 

In den Kirchen und auch in den evangelikalen Sekten geht das im Prinzip so zu, wie bei jeder anderen Berufswahl:

Jemand findet den Job interessant, jemand ist besonders fromm und fühlt sich berufen, jemanden interessieren die beruflichen Möglichkeiten, jemand arbeitet gern mit Menschen, jemand…

 

Und dann sorgt dieser Jemand dafür, dass er die allgemeine Hochschulreife erlangt, absolviert danach die entsprechenden Hochschulstudiengänge – meist Psychologie und Theologie (wobei letzteres eigentlich nichts an einer ordentlichen Hochschule verloren hat!) – und bewirbt sich nach den notwendigen Examina um eine Anstellung.

 

Bei den Katholiken folgt nach den Examina erst noch die Priesterweihe und dann eine Vikariatszeit, bevor sich der Aspirant um eine ausgeschriebene Stelle bewirbt. Bei den Protestanten ist der Geistliche (der Pastor) kein Priester, also kein Weiheamt (eine Weihe erfolgt erst bei Berufung zum Bischof), aber sowohl Pastoren als auch Prädikanten (das sind Laienprediger mit der Berechtigung, bestimmte kirchliche Rituale durchzuführen) werden einer Ordination in Form einer Segnung beim Amtsantritt unterzogen.

 

Naja, zuguter Letzt entscheidet dann der Pfarr-Gemeinderat (also die verantwortlichen Laien), der die Stelle ausgeschrieben hat, welcher der Bewerber akzeptiert wird und eine Anstellung erhält.

 

Ganz anders ist das bei den Neuapostoliken:

 

Da heißt es sowieso, dass, wer ein Amt anstrebt, es sicher nicht bekommt (einige Karrieristen strafen diese Regel Lügen). Es ist der NAK-Lehre zufolge so, dass Gott selbst (ich weiß, einen Gott den es gibt, gibt es nicht – aber die Christen sind nun mal der irrigen Meinung, der Gott der Bibel existiere) sich diejenigen Männer (dass das Grundgesetz gem. Artikel 3 (2) die Gleichberechtigung von Mann und Frau vorschreibt, interessiert die NAK-Bonzen nicht; insofern sind sie Verfassungsfeinde) aussucht, die ein Amt tragen sollen. Das ist im Katechismus verankert und wird von jedem Mitglied der Neuapostolischen Kirche so als Glaubensdogma bekannt:

 

(Zitat) Artikel 5 des NAK-Credo:

Ich glaube, dass die von Gott für ein Amt Ausersehenen nur von Aposteln eingesetzt werden, und dass aus dem Apostelamt Vollmacht, Segnung und Heiligung zu ihrem Dienst hervorgehen.“ (Zitatende)

Quelle: NAK-Glaubensbekenntnis (- klick)

 

Das gilt nach Auffassung der NAKn übrigens für alle Ämter im Christentum – letztlich bedeutet das, dass auch der Papst kein geistliches Amt ausübt, da er nicht von einem NAK-Apostel ordiniert und ins Amt gesetzt wurde!

 

In Wahrheit war es natürlich immer so, dass man ein besonderes Augenmerk auf die Söhne von Amtsträgern hatte, um so eine Segenslinie zu generieren. Wer als männlicher Jugendlicher einigermaßen strebsam schien und immer brav seine gesamte Freizeit „in den Dienst des Herrn“ stellte, hatte ebenfalls gute Chancen, für ein Amt ausersehen zu werden.

 

Manchmal wurden die jungen Männer gefragt, oft aber eben auch nicht. – Geübte Praxis war zum Beispiel, dass man die zukünftigen Unterdiakone (das Amt ist mittlerweile abgeschafft worden, und es gilt generell das Diakonenamt als Einstieg in die NAK-Karriere) zu einer Gesprächsrunde in die nächstgelegene Zentralgemeinde einlud, und beim Eröffnungsgebet des BÄ oder Bischofs (manchmal auch Apostels) erwähnte, was der Zweck der Versammlung sei, und das Gott diejenigen, die sich damit, dass sie die Versammlung nicht verließen, bereit erklärt hätten, seinem Ruf zu folgen, doch segnen möge…

Ich habe von keinem Fall gehört, bei dem „ein Auserwählter“ die Runde verlassen hat…

 

Hat man dann einmal den Hut auf, wird man je nach Begabung und Bedarf weiter befördert. Entweder bleibt man Gemeinde-Amtsträger und wird in der Tretmühle verheizt, oder man wird weiterbefördert… wobei es erst ab dem Bischofsamt interessant wird, falls man als Bischof bei der Kirche angestellt wird – was nicht in jedem Fall der Fall ist.

 

Spätestens als Apostel hat man dann aber den Top-Job des Lebens erreicht, man ist Kirchenfürst und Großverdiener und lässt sich von dem subalternen Personal (und von den einfachen Kirchenmitgliedern sowieso) die Füße küssen!

 

Es fällt allerdings auf, dass die lukrativen Positionen eher erreichbar sind, wenn eine erbliche Vorbelastung vorhanden ist.

Zwei typische Beispiele sind der Apostel meiner derzeitigen Heimatregion und der für mein Bundesland zuständige Bezirksapostel…

Letzterer ist der Schwiegersohn des vorherigen Bezirksapostels, und ersterer ist der Sohn eines Bezirksältesten und in direkter Linie mit einem der „berühmtesten“ NAK-Bischöfe (und Liederdichter) der 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts verwandt.

 

Allerdings geraten so auch rhetorisch vollkommen unbegabte Menschen, also langweilige Prediger, auf die Segensleiter. Ein typisches Beispiel dafür ist der Vorgänger des derzeitigen NAKI-Präsidenten. (Der war übrigens gerade im Vergleich mit seinem Amtsvorgänger erschreckend langweilig und nüchtern). Er war ein indirekter Nachkomme von Johann Gottfried Bischoff („Nach mir kommt keiner mehr“) und Schwiegersohn von dessen Sohn Friedrich Bischoff***, das genügte offenbar um ihn als auch für höchste Ämter prädestiniert zu betrachten.

 

[Übrigens: Wer mehr über Bischoff Vater und Sohn erfahren will, wird ebenfalls in „Was wirklich geschah“ (- klick) fündig]

 

Leber ist meines Erachtens auch der schlagende Beweis dafür, dass die Katechismus-Behauptungen zum Thema Ordination unwahr sind:

 

(Zitat) „[…] Bei der Ordination wird aus dem Apostelamt das jeweilige Amtsvermögen übertragen und die entsprechende Vollmacht erteilt, sei es zum diakonischen oder priesterlichen Dienst oder dem eines Apostels. Auf dieser Grundlage kann der Amtsträger die ihm übertragenen Aufgaben erfüllen.

 

Durch die Ordination wird der Amtsträger für seinen Dienst gesegnet und geheiligt. Vorhandene Begabungen werden für die Amtsausübung erweckt und geweiht.

[…]

Die Ausersehung zum Amt liegt grundsätzlich nicht im menschlichen, sondern im göttlichen Willen begründet. Es ist Aufgabe des Apostels, den göttlichen Willen zu erkennen und demgemäß zu handeln. […]“ (Zitatende)

Quelle: NAK-Katechismus (- klick)

 

Meiner Meinung nach können bei Lebers Ordinationen keine nennenswerten Begabungen vorhanden gewesen sein.

Naja… da es diesen Gott, der angeblich tätig sein soll, nicht gibt, konnte natürlich auch nichts erweckt und geheiligt werden.

 

So weit, so schlecht! Schauen wir wieder in die Gegenwart. War es früher ein Klacks, Amtsträger für die subalternen Ränge aus dem reichlich vorhandenen Pool zu fischen, ist das, wie man hört heute schwieriger. Was bei der Verwandtschaft zu höheren Chargen noch funktioniert (auch hier fällt mir ein Beispiel aus der GK Hessen ein, der Schwiegersohn des zuständigen Apostels nämlich) ist bei „normalen“ männlichen Jugendlichen schon schwieriger. Heute hat keiner mehr Lust, seine gesamte freie Zeit für die Kirche zu vergeigen, und keine Ehefrau hat mehr Verständnis dafür, dass ihr Mann kaum noch Zeit für sie hat…

Das erinnert mich an eine Begebenheit in meiner alten Heimat:

 

Eine Ämterstunde mit Apostel Brinkmann, bei der ein frisch ins Amt gekommener Unterdiakon mit seinen Aufgaben vertraut gemacht wurde. Der noch nicht so lange verheiratete junge Mann fragte ganz entgeistert, wann er denn dann noch Zeit für seine Frau habe, worauf ihm der hohe Knecht des Herr erwiderte, er solle ihr schnell zwei, drei Kinder machen, dann sei sie beschäftigt…

 

Heute undenkbar! – Und so kommt es, dass aus vielen Gemeinden Klagen über den völlig unbegabten Nachwuchs zu hören sind, oder darüber, dass niemand mehr da ist, der sich wirklich in sein Amt und den Dienst am Menschen einbringt. Familienbesuche scheint es so gut wie gar nicht mehr zu geben.

 

Übrigens hat auch Frau Dr. phil. Dinara Ganzer einen NAK-Funktionär vorgestellt… auf nac.today. – Ist aber nicht weiter lesenswert der Beitrag:
 

Es geht um den Sohn eines Bezirksältesten, und dessen Weg zum Priesteramt. – Dass dieser Mann gehörlos ist, macht die Lebensgeschichte meines Erachtens nicht besonders. Die Integration von Menschen mit Handicap ist in unserer Gesellschaft selbstverständlich. Und insbesondere für Gehörlose und Taubstumme gibt es hervorragende Bildungs- und Qualifikationseinrichtungen, deren Absolventen völlig selbstverständlich am Alltag und am Berufsleben teilnehmen.

 

Der von Ganzer vorgestellte Priester bildet insofern eine Ausnahme von der heutigen Regel, als sein Handicap von den Eltern nicht erkannt wurde, und er nach dem Bekanntwerden im behüteten Familienkreis umsorgt wurde, statt ihn früh in entsprechende Fördereinrichtungen zu geben…

 

(Zitat) „[…]Als Frank auf die Welt kam, bemerkten seine Eltern – Marianne und Manfred Jensen (heute Bezirksältester i. R.) – nicht, dass ihr fröhliches Kind bereits seit der Geburt gehörlos war. Nur wenn die Mutter Franks vier Monate jüngere Cousine beobachtete, hatte sie immer wieder das Gefühl, da stimme etwas nicht. Mit etwa einem Jahr ließen die Eltern ihren Sohn ärztlich untersuchen.

 

Einige Jahre später fand man heraus, dass Marianne Jensen während der Schwangerschaft eine Röteln-Infektion hatte. […]

 

Frank wuchs behütet in seiner Familie auf. Mithilfe einer einfachen Zeichensprache kommunizierte er mit seinen Eltern und später auch mit seiner Schwester Marlies. Seiner Gehörlosigkeit so richtig bewusst, wurde er sich erst beim ersten Tag an der Gehörlosenschule. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/521387<)

 

Das wäre heutzutage durch die engen Maschen des Vorsorgenetzes nicht möglich!
Aber naja… die Segenslinie geht weiter… so what???

 

*** = Um genau zu sein: JGB war der Onkel und Ziehvater von Lebers Mutter, die also eine Kusine von JGBs Sohn Friedrich Bischoff, dem Schwiegervater von Leber, war…

16.09.2017 - 06:21 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

NAK-NRW goes Soziologie?

 

Wenn man liest, was das Trio-Intolerabile von der nac.today-Redaktion so veröffentlicht, muss man immer auch in Betracht ziehen, an wen sich die Beiträge richten. Ein Beispiel:

 

Im aktuellen nac-today-Beitrag „aus aller Welt“  berichtet der […] Peter Johanning, dieses […] über drei NAK-Jugendveranstaltungen, bei denen es ganz offenbar wertkonservativ zuging. – Es wurden tradierte Werte gelebt.

 

Zwischen die Notizen zu diesen Jugendtagen hat Johanning dann aber eine Notiz über eine Veranstaltung  versteckt, bei der sich diejenigen, deren Aufgabe es ist, der Jugend die tradierten Werte in die Gehirne zu waschen, getroffen haben.

Und diese, durch die Bitte um Verständnis für die Jugend gemilderte, Notiz wirkt ein wenig wie das römische Lamento

 

„O tempora, o mores“

 

Das dürfte beabsichtigt gewesen sein, denn in dieser Notiz teilt Johanning seiner wertkonservativen Leserschaft mit, was sie von dieser Jugend zu erwarten hat:

 

(Zitat) „[…] Die ‚Generation Y‘ nennen Jugendforscher die jungen Menschen zwischen etwa 15 bis 35 Jahren. ‚Y‘ steht für ‚why‘ – englisch ausgesprochen. Warum-Fragen stehen häufig im Vordergrund, tradierte Werte werden kritisch hinterfragt. Loyalität und Treue zu Institutionen, zu Vorgesetzten, zu Familie und Freunden seien der Loyalität zur eigenen Person, zu seinen eigenen Fähigkeiten und zu seinem eigenen Netzwerk gewichen. Respekt bedeute nicht mehr Höflichkeit dem Nächsten gegenüber und schon längst nicht mehr Ehrfurcht. ‚Respekt musst du dir verdienen‘, sagt die ‚Generation Y‘ – dies waren einige Erkenntnisse aus der Soziologie, die Volker Lange den Jugendseelsorgern in der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen (Deutschland) vermittelte. Die Lebenswirklichkeit ändere sich rasant, was eine Herausforderung für die kirchlichen Angebote darstellt. ‚Wir können die Generationen nicht verändern‘, machte Volker Lange deutlich, ‚aber wir müssen sie verstehen.‘ Das sei eine notwendige Voraussetzung für gelingende Seelsorge an jungen Menschen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/508013<)

 

„Who the fuck is Volker Lange?” habe ich mich nach dem Lesen gefragt und mich auf die Suche begeben. Zwar habe ich dabei nicht herausgefunden, was diesen Menschen [er ist ein sog. Bezirksevangelist der Neuapostoliken, was so etwas ist wie die rechte Hand eines NAK-Bezirksältesten, dessen Rangstufe wiederum in etwa der eines Dekans oder Superintendenten entspricht] dazu befähigt, die „Jugend von heute“ zu beurteilen, bin aber auf eine Verlautbarung der NAK-NRW über die fragliche Veranstaltung gestoßen… - Der sattsam bekannte Günter Lohsträter hat sie verfasst.

 

Jedoch stand ich, nachdem ich den Bericht gelesen habe, vor dem gleichen Problem, wie bei Johannings nac.today-Beitrag: Welche Schlüsse haben die Seminaristen aus den soziologischen Erkenntnissen gezogen?  Darüber schweigt Lohsträter sich aus. Was wir lesen, ist Folgendes:

 

(Zitat) „[…]Den Abschluss der Tagung bildeten drei Workshops zu von den Bezirks-Jugendbeauftragten eingereichten Fragen aus der Seelsorgepraxis, die das Jugendgremium zu drei Schwerpunkten zusammengefasst hatte.

Dabei ging es um einige Gedankenspiele zur zeitgemäßen Gestaltung von Jugendgottesdiensten, um das Thema der Motivation von Jugendbeauftragten in den Gemeinden und um den Umgang mit all den Herausforderungen, die von der „Generation Y“ und der „Generation Z“ an die Jugendseelsorge gestellt werden.“ (Zitatende/Textende]

Quelle: https://www.nak-nrw.de/db/6771801/Meldungen/Tagung-fuer-Jugendseelsorger-in-Unna

 

Also - mich hätte schon sehr interessiert, auf welche Weise die NAK-Manipulatoren den „Herausforderungen der Gegenwart“ begegnen wollen. Zumal religiöse Inhalte und traditionelle christliche Werte sich überhaupt nicht an jemanden vermitteln lassen, der tradierte Werte kritisch hinterfragt. – Der also genau das tut, was ich jedem Gottesdienst-Besucher, jedem, der einem Missionierungsversuch ausgesetzt ist, jedem, der in ein Gespräch über Glaubensinhalte verwickeltt wird, rate:

 

„Fragt dem Prediger in der Kirche - fragt eurem

Gegenüber für ein Fünferl ein Loch in den Bauch!“

 

Woher weißt Du das? – Wo steht das? – Wer hat das geschrieben? – Woher weiß derjenige das? – usw., usw. …

 

Man darf sich dann nicht damit zufrieden geben, dass die Antworten „ehrlich ausfallen“! Es besteht nämlich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Gegenüber zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, aber dank jahrzehntelanger Gehirnwäsche davon überzeugt ist, dass er die Wahrheit sagt. – Man muss darauf drängen, dass der Tatsachengehalt der Antwort belegt ist.

Gibt die Antwort dann die Tatsachen wieder, bleibt nur der Schluss, dass die Skepsis und die kritischen Fragen berechtigt sind. Denn:

 

„Alles was wir alle wissen können, ist ausschließlich, dass es ein Buch, nämlich die Bibel,  gibt, in welchem irgendwelche uns unbekannten Menschen geschrieben haben, ihnen sei überliefert worden, dass dieser Gott sich scheinbar gegenüber jemandem geoffenbart habe. Wenn wir uns aber nun anschauen, wer das gewesen ist, dem dieser Gott sich geoffenbart hat, stellen wir fest, dass wir ins Leere laufen. Es handelt sich durch die Bank um rein erfundene Geschichten, die teilweise in den Köpfen irgendwelcher (zumeist unbekannter) Bibelschreiber entstanden sind, teilweise älteren Mythen entlehnt wurden …“

Quelle: F.-C. Schlangen, „Was wirklich geschah“, ersch. Juni 2017 bei BoD, Norderstedt, ISBN-13: 978-3743112506

 

Tatsächlich gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt, der die Annahme, es gäbe ein höheres Wesen, welches alles Seiende geschaffen habe, rechtfertigt. – Im Gegensatz dazu gibt es aber eine Vielzahl an Anhaltspunkten dafür, dass alles Seiende – incl. des Lebens(!) – auf natürlichem Wege entstanden ist.

Es gibt nicht den geringsten Grund, die Existenz Gottes für wahr zu halten! – Wer mein Buch liest, weiß, dass es so ist, und er weiß auch, wie man zu diesem Schluss gelangt!

 

Daraus folgt aber dann auch, dass Seelsorge bei den „Generationen Y und Z“ keinesfalls im religiösen Kontext stattfinden kann. – Und umso drängender wird die Frage, was diese Neuapostoliken sich wohl ausgedacht haben, auf welche Weise man jungen Menschen indoktrinieren will…

 

Zumal es ja nicht um NAK-Jugend gehen kann! – Die heute aktive, sich am Katechismus orientierende NAK-Jugend, ist von klein auf derart im Lichtkegel des unheiligen NAK-Geistes verstrahlt worden, dass sie keinesfalls dem üblichen Bild der „Generationen Y und Z entspricht“!

 

Ganz im Gegenteil...

08.09.2017 - 07:07 Uhr (fcs)

Bild: „Onan und Tamar“ Gemälde von Alexandre Cabanel, entst. 1892 // Quelle: http://dustoffthebible.com/Blog-archive/2015/12/15/did-god-kill-onan-for-spilling-his-seed/

Das Buch Rut…

 

… ist eine Geschichte die im Israel der vordavidischen Zeit angesiedelt ist… Sie bezieht sich jedoch auf jüdische Gesetze, die erst in deuteronomistischer (also nachexilischer)Zeit im Zuge der Einführung des jahwitischen Monotheismus ausformuliert wurden. – Insofern kann sie nicht vor Mitte des 6. Jhdt. v.Z. entstanden sein. Da es in diesem Buch jedoch um die angeblichen Urgroßeltern des Königs David geht, der bereits etwa 400 Jahre (um 1.000 v.Z.) früher gelebt hat, können wir davon ausgehen, dass es eine erfundene Sittengeschichte ist.

 

Das muss man wissen, bevor man das Buch Rut liest, und man sollte ein wenig über das jüdische Gesetz wissen, um das Gelesene zu verstehen. Zumindest sollte man wissen, was es mit dem Levirat auf sich hat (das auch dem Onan zum Verhängnis wurde - siehe Bild), und man sollte wissen, was es mit dem „go'el“ auf sich hat.

Zur tiefergehenden Information empfehle ich die Dissertation von Donald A. Legget (freie Universität Amsterdam), die 1974 unter dem Titel „The Levirate and Goel Institutions in the Old Testament With Special Attention to the Book of Ruth“ veröffentlicht wurde:

 

http://faculty.gordon.edu/hu/bi/ted_hildebrandt/OTeSources/08-Ruth/Texts/Books/Leggett-GoelRuth/Leggett-GoelRuth.pdf

 

Okay… schauen wir uns nun einmal die Rut-Story an:

 

Elimelech flüchtet mit seiner Frau Noomi und seinen beiden Söhnen Machlon und Kiljon wegen einer Hungersnot von Bethlehem in das Land Moab, um dort Wohnung und Arbeit zu finden…

Ob es ihnen dort so ergangen ist, wie den afrikanischen Armutsflüchtlingen in Europa, ist nicht überliefert. Es heißt nur, sie blieben dort, und als nächstes lesen wir, dass Elimelech stirbt und seine Witwe mit den beiden Söhnen allein lebt. Die Söhne heirateten danach die moabitischen Frauen Orpa und Rut starben aber etwa 10 Jahre nach der Hochzeit kinderlos, wodurch Noomi mit den beiden Schwiegertöchtern zurückblieb.

 

Um dann verstehen zu können, was es mit dem Gespräch Noomis mit den beiden Schwiegertöchtern auf sich hat, muss man wissen, welche Bedeutung das Levirat hat:

Das jüdische Gesetz verpflichtete die Brüder eines kinderlos Verstorbenen, ihrem toten Verwandten Nachkommen zu schaffen, die dann als Kinder des Verstorbenen galten und dessen Blutlinie fortführten. (vgl. auch 5. Mose 25, 5-10)

 

Nun hatte Noomi keine weiteren Söhne mehr und war auch bereits in einem Alter, in dem sie keinen Sohn, der das Levirat erfüllen könnte, mehr gebären würde. Und damit waren die Schwiegertöchter nicht mehr an ihr Haus gebunden und konnten sich anderweitig nach einem Mann umsehen, was die Orpa dann auch nach einem tränenreichen Abschied tat.

Anders hingegen Rut, die strikt zu ihrer Schwiegermutter, an die sie sich gebunden fühlte, stand und deren Los teilte. – Die beiden Witwen zogen dann zurück in Noomis Heimat nach Bethlehem, wo sie offenbar nicht sehr freundlich aufgenommen wurden.

 

Glücklicherweise war das aber zur Zeit der Gerstenernte, die den Armen die Möglichkeit gab hinter den Ernteknechten her zu gehen und liegengebliebenes Getreide aufzulesen. Noomi war wohl bereits zu gebrechlich für diesen Job, sodass Rut diese Arbeit übernahm – übrigens von Anfang an in der Hoffnung, sich bei der Gelegenheit einen Mann angeln zu können.

Zufall oder nicht, sie geriet jedenfalls auf den Acker eines gewissen Boas, der ein Verwandter von Noomis verstorbenem Mann Elimelech war, und der deshalb als sogenannter „go'el“ (von ga'al = erlösen/ausgleichen) infrage kam.

Ein solcher go’el (in der Lutherbibel wird die deutsche Übersetzung „Löser“ verwendet) hatte die Aufgabe, Verwandte aus der Sklaverei zu erlösen, das Eigentum von Verwandten zurückzukaufen, die es aufgrund von Armut verkaufen mussten, die Blutrache auszuüben, die Witwe des Bruders zu heiraten um einen Sohn zu zeugen, der den Namen des Bruders fortführte und die Wiedergutmachung zu empfangen, falls ein verletzter Verwandter gestorben war.

 

Nun war Boas der Erzählung zufolge ein sehr honoriger Mann, der bereits vor dem Wissen um seinen Status als Löser gegenüber der ährenlesenden Rut uneigennützig großzügig und freigiebig war – übrigens auch getreu dem jüdischen Gesetz der Nächstenliebe und Fremdenfreundschaft, wie sie in 3. Mose 19, 33+34 vorgeschrieben wird:

(Zitat) „[…] Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. […]“ (Zitatende)

 

Wie auch immer: Nachdem Rut die ihr von Noomi erläuterten traditionellen Schritte, sich dem Löser zu ergeben, getan hatte, stand Boas zu seiner Verpflichtung. Er ehelichte Rut und zeugte mit ihr Obed, den Vater des Isai, der der Vater des David war.…

Rut und Boas waren dieser Erzählung nach also die Urgroßeltern Davids.

 

Wiewohl diese Geschichte ein Märchen, eine Legende ist, wird sie von Christen gerne als Hinweis auf den späteren Heiland und Erlöser Jesus Christus als Nachkomme Davids gedeutet…

Sie ist es nicht! – Schon allein deshalb nicht, weil Yeschuah von Nazareth nicht zur davidischen Blutlinie gehört. – Die beiden unterschiedlichen Ahnentafeln in den Evangelien sind reine Erfindungen.

Ich habe die Nichtverwandtschaft des „Herrn Jesus“ mit König David in meinem Buch ausführlich dargelegt, und möchte das Kapitel hier nicht wiederholen, um den Beitrag nicht ausufern zu lassen. – Interessierte finden die entsprechenden Hinweise in „Was wirklich geschah“ auf den Seiten 66 und 77 ff… (https://www.bod.de/buchshop/was-wirklich-geschah-franz-christian-schlangen-9783743112506)

 

So… wir kennen nun die Legende von Noomi und Rut und können beurteilen, wie ernst eine Predigt über diese Geschichte zu nehmen ist,…

…, oder ein nac.today-Beitrag, der sich über eine derartige Predigt auslässt. Zum Beispiel das jüngste Geschreibsel des NAKI-Schreiberlings Peter Johanning, der über einen sog. „Stammapostel-Gottesdienst“ am 25. Juni 2017 in Sambesi (Sambia) berichtet:

 

Obwohl in der ganzen Rut-Story ausschließlich von jüdischen Sozialregeln die Rede ist, versteigt sich diesem Bericht zufolge, das Oberhaupt der Neuapostolikensekte dazu, das Buch Rut als Beispiel für göttliches Wirken und Treue zu Gott und ähnlichem Quatsch zu erheben:

 

(Zitat) „[…]Verwitwet und mittellos wären die beiden Frauen Noomi und Rut in einer verzweifelten Situation gewesen. Jedoch: ‚Entgegen allem Anschein, hatte Gott sie nicht vergessen. Er sorgte für ihre Belange und für ihre Zukunft.‘ Interessant dabei sei die beeindruckende Treue Noomis, so der Stammapostel. ‚Trotz all ihres Unglücks hat sie sich weder gegen Gott erhoben noch sich den Göttern ihres Gastlandes zugewandt.‘

 

‚Einige von uns leben in betrüblichen Situationen. Menschlich gesehen könnten wir sagen: Wo ist denn nun mein Gott?‘ Doch dann heiße es, voller Vertrauen an ihn zu glauben, fordert der Stammapostel die Gläubigen auf. Denn selbst, wenn wir seine Hilfe mit Moment nicht erkennen könnten, wollen wir nicht anderen Idolen folgen, die vermeintliche Hilfe versprechen. ‚Gott vergisst die Treuen nicht. Er ist unsere Zukunft!‘ – Wichtige Glaubenssätze in turbulenten Zeiten. […]

 

Bemerkenswert an der Geschichte sei ebenso, dass Gott sich nicht eines Wunders bediente, um die beiden Frauen zu retten, sondern eines Menschen, des Boas. Er hätte Mitgefühl gegenüber den beiden Leidenden bewiesen und verschaffte ihnen Nahrung, tilgte die Schulden der Noomi und setzte sich für Rut ein, indem er ihre Zukunft absicherte. Auch diese Umstände verglich der Kirchenleiter mit unserem Dasein heute: ‚Lasst uns voller Mitgefühl zu den Armen und Hilflosen gehen. Lasst uns Werkzeug sein in seiner Hand.‘ Empfänglich sein für die Impulse aus dem Heiligen Geist – so wolle Gott unserem Nächsten durch uns zu Hilfe kommen!

 

Schließlich sei die Geschichte von Noomi und Rut ein Bild für die in Sünde gefallenen Menschen. Jesus Christus habe die Menschen durch sein Opfer erkauft, sodass sie vom geistlichen Tod errettet sind. ‚Er speist uns mit unverzichtbarer Nahrung für unsere Seele und will uns zu seiner Braut machen.‘ Rut hätte sich damit begnügen können, einen Mann ihres Alters zu finden, um ihr Leben neu zu beginnen. ‚Es gibt so viele Möglichkeiten, unser Leben auf der Erde so schön wie möglich einzurichten. Doch wir wollen unsere Seele retten lassen. Und der einzige, der das kann, ist Jesus Christus. Der hat Priorität.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514597<)

 

Sagt selbst: Der Typ muss doch einen Knall haben, aber sowas von…

 

Das kurze Buch Rut ist schnell gelesen, deshalb bitte ich doch sehr darum, dass diejenigen, denen meine kurze Zusammenfassung zu oberflächlich erscheint, die Geschichte von Noomi und Rut selbst lesen… >https://www.bibleserver.com/text/LUT/Rut1<

 

Und?! – Gibt die Story das her, was der Schnix der wohl weitgehend ungebildeten autochthonen Bevölkerung Sambias unter die Weste jubelt? – Nein, tut sie nicht! - Schneider saugt sich diesen Mumpitz aus den Fingern!

 

Es geht um reine Manipulation von Menschen, die nicht über ein genügend großes Wissen verfügen, die Manipulation zu erkennen. - Das Schlimmste daran ist aber: Er fordert, dass seine Zuhörer ihre Kinder genauso manipulieren sollen, wie er selbst die Eltern manipuliert!

 

Okay… Das ist die übliche NAK-Methode. Kennen wir. Eines muss man sich aber fragen:

 

Was denkt Peter Johanning wohl über Bildungsgrad

und Wissensstand seiner Leser, dass er nun denen

diese manipulative Predigt unter die Weste jubelt?!

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
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01.05.2018

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Es ist erschreckend, welche Lügenmärchen die NAK-Schreiberlinge sich wagen unter die dumpfe Masse des Kirchenvolkes zu bringen.
fcs hätte das, was Johanning sich wieder einmal geleistet hat, ja gerne dem zu reichhaltigen Genuss von Maibowle zugeschrieben. Das kann aber nicht sein, denn ...

„... IN VINO VERITAS“ (- klick)

 

04.05.2018

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Wie ist das eigentlich mit dem würdigen Genuss des Heiligen Abendmahls? fcs geht dieser Frage nach und kommt einmal mehr hinter die Scharlatanerie des NAK-Apostolats:

„EIGENVERANTWORTUNG?“ (- klick)

 

19.05.2018

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 Heute macht fcs lediglich mit einer kleinen Randbemerkung den Personenkult der NAKn sichtbar:

„Es kann (nicht) nur EINEN geben“ (- klick)

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