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31.08.2018 - 06:50 Uhr (fcs)

CANITIES-fb von 2018-08-30.pdf
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25.08.2018 - 07:14 Uhr (fcs)

21.08.2018 - 06:39 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild)

Beim aktuellen nac.today-Schmonzes musste ich mit leichtem Schmunzeln an meine Sextanerzeit zurückdenken: Die ersten Chemie-Unterrichtsstunden…

 

Dr. Dobberstein (merkwürdig, dass ich mich nach mehr als 50 Jahren noch an den Namen erinnere) erläuterte uns den Unterschied zwischen Reinstoff, Gemenge und Gemisch am Beispiel von Eisenpulver und Schwefelpulver…

 

Er füllte je eine gleiche Menge der Reinstoffe Eisenpulver und Schwefelpulver in ein Reagenzglas und stellte mit leichtem Schütteln ein Gemenge (heterogen!) her. Dann hielt er einen Stabmagneten über das Reagenzglas, woraufhin sich das Eisen durch den Magneten angezogen vom Schwefel trennte. [siehe Titelbild >https://www.slideserve.com/arnaud/trennungsm-glichkeiten-von-gemischen<]

Wir hatten gelernt: Ein Gemenge kann durch physikalische Methoden getrennt werden.

 

Dobberstein stellte erneut ein Gemenge her und leerte es auf eine Fließe. Dann hielt er einen brennenden Span an das Gemenge, löste so eine Reaktion aus und stellte ein Gemisch (homogen!) her - Eisensulfid (FeS). [siehe hier: >http://www.seilnacht.com/versuche/sulfid.html<] Dann hielt er den Stabmagneten über das Eisensulfid – und es geschah nichts.

Wir hatten gelernt: Ein Gemisch kann man durch physikalische Methoden nicht trennen…

 

Okay soweit? Dann kehren wir jetzt zurück zum aktuellen nac.today-Beitrag. Denken wir uns den Internationalen Jugendtag der NAK als Stabmagneten, und die NAK-Jugend als ein Gemenge aus aktiven, begeistert Gläubigen (Eisen) sowie trägen, inaktiven lauen Zweiflern (Schwefel)…

Eigentlich sollte der Magnet an sich doch genügen, die Aktiven von den Trägen zu trennen!

 

Ich denke noch einmal zurück an mein Pennäleralter… Die NAK-NRW führte seinerzeit den jährlichen „großen Jugendtag“ in Dortmund durch. Einmal im Jahr die große Dortmunder Westfalenhalle rappelvoll mit neuapostolischen Jugendlichen!

Viel geboten wurde damals nicht. – Die Predigten des Kriegsverbrechers, der damals Stammapostel war, waren einfach zum Abgewöhnen, sein Geleiere [man kann es sich hier noch anhören: >https://www.youtube.com/watch?v=xziLt74GP-0<] unsäglich… Naja, aber immerhin gab es jedesmal auch ein paar „Exoten“ am Altar zu bestaunen: Kraus, Fendt, Fernandez waren so ein paar Namen, nicht zu vergessen Apostel Tan… - Und nachmittags kam es sogar vor, dass sich die Schwarzbefrackten am Altar ihres Sakkos entledigten und das Geschehen hemdsärmlig leiteten - wir Jugendlichen waren begeistert von so viel Volksnähe!
Große Showeinlagen gabs natürlich nicht, aber die Apostel erzählten sozusagen privatim aus ihrem Erleben. Mehr gesungen wurde nachmittags. Große Chöre mit großen Chorliedern, und nicht zu vergessen der Gesamtchor… - Hatte durchaus etwas, ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich an die große Zahl junger Stimmen denke, die die Halle mit Harmonien füllten...

 

Und natürlich immer auch die neuapostolische Nationalhymne „Der Herr ist mein Licht“

 

Aber das wars auch schon… Wenn ich heute an diese Veranstaltungen denke, muss ich sagen, dass das eigentlich kaum mehr als große neuapostolische Heiratsmärkte waren. Buben und Mädels schauten in den Wandelgängen verschämt nach dem je anderen Geschlecht… Die größten Chancen bei den Mädels hatten natürlich diejenigen Buben, die durch ihre schwarze Kluft als Amtsträger ausgewiesen wurden…

 

Mehr war da nicht, und trotzdem hatte der Jugendtag in den 60ern und 70ern (obwohl ich ab 1970 den Soldatenberuf ausübte, habe ich zugesehen, möglichst noch am Jugendtag teilzunehmen) eine so starke Anziehungskraft, dass nur diejenigen, die sowieso nicht mehr in die Kirche gegangen sind, daheimblieben. Ganz offenbar gab es damals ausschließlich Eisen; Schwefelpulver wurde in den Gemeinden gar nicht erst geduldet…

 

Wenn ich mir vorstelle, was losgewesen wäre, wenn damals die Jugendtage ein Programm geboten hätten, wie die heutigen. Es hätte keiner weiteren Maßnahme bedurft, die Jugend selbst aus den hintersten Winkeln des letzten Dorfes an der entlegensten Grenze herbeizuziehen. – Vermutlich hätte man selektieren müssen, damit nur hochreines Eisen angezogen wird.

 

Und heute? Der Internationale Jugendtag scheint kaum noch Anziehungskraft zu haben, oder das Eisen ist nicht rein genug und muss erst einmal in den Bereich der magnetischen Anziehung geschoben werden. – Irgendwas ist oberfaul. Gibt es am Ende gar keine Reinstoffe mehr? Ist aus dem Gemenge von Aktiven und Trägen vielleicht bereits ein Gemisch geworden, das sich gar nicht mehr anziehen lässt?

Jedenfalls wundert es mich schon sehr, wie intensiv das Großereignis „IJT-2019“ in den NAK-Medien beworben wird.

 

Obwohl die Altersgruppe der NAK-Jugend, mittlerweile vom Kindesalter bis zu 30-jährigen Erwachsenen incl. Eltern mit Familien aufgebläht wurde: Ganz offensichtlich geht den Verantwortlichen der Arsch mit Grundeis: „Was ist, wenn wir vor einer halbleeren Halle stehen?“

 

Tja, was soll ich sagen, Ihr Knallköpfe? Vielleicht wäre es schon hilfreich, Denkverbote zu vermeiden!

Darin sind sich die Neuapostoliken-Bosse nämlich treu geblieben: Es darf nicht sein, was nicht sein kann:

 

(Zitat) „[…] In der Sakristei sitzen Schwestern und Amtsträger ebenfalls im Kreis. Amanda steht am Flipchart und notiert, welche Themen sich die Projektgruppe „Frauen“ für den Internationalen Jugendtag 2019 wünscht. Die Frage des Amts für Frauen wollen sie nicht thematisieren, da sind sich alle einig. „Das ist ein Thema, das der Stammapostel und die Bezirksapostel zu gegebener Zeit aufgreifen werden“, sagt Apostel Gert Opdenplatz. Daneben gibt es aber viele Freiräume für Frauen in der kirchlichen Arbeit, die vielleicht noch nicht in allen Bezirken und Gemeinden genutzt werden. Darüber aufzuklären, was weibliche Jugendliche in der Kirche alles tun und gestalten können, ist den Mitgliedern beider Arbeitsgruppen ein Anliegen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” >https://nac.today/de/158039/613970<

 

Die Armen NAK-Jugendlichen dürfen also nicht einmal fragen, was sie wollen! Die GK-Fürsten und ihre Hofschranzen lernen’s wohl nie!

 

Da braucht man dann wohl gar nicht zu hoffen, dass jemals der von der NAK-Führung geheim gehaltene Forschungsbericht [siehe hier: >https://naktalk.de/nak-forschungsbericht/<] thematisiert werden darf…

16. August 2018 - 07:47 Uhr (fcs)

Was mag der Rother für sein gestriges Geschreibsel auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” unter https://nac.today/de/158036/611540 bekommen haben?
 
Wobei man ja schon auch Verständnis für ihn aufbringen könnte:
 
Im Sinne eines Erhalts der reinen NAK-Lehre und Verrmeidung der ACK-Fickfackerei wäre Michael Ehrich sicher die bessere Wahl für den StAp-Posten gewesen.
 
Warum also nicht ein wenig die Werbetrommel für diesen NAK-Fürsten rühren?
 

14. August 2018 - 09:27 Uhr (fcs)

23.05.2018 - 17:53 Uhr (fcs)

Quelle für das Ausgangsbild links: https://neuapostolisch.de/db/1144/

01.04.2018 - 05:20 Uhr (fcs)

APRIL - APRIL !!

Alles jubelt, alles lacht: Prosit Ostern!

Dass ich einen Tag mit lautem Gelächter beginne, kommt selten vor... - Aber heute Morgen habe ich Tränen gelacht...

 

Rother'sche Apologetik

 

Dabei ist es ja eigentlich unfassbar: Die einzige Erklärung für die Scheiße, die Bunny Rother gestern auf nac.today verzapft hat, ist, dass er total besoffen war...

 

Das Geschreibsel ist so gnadenlos bescheuert, dass sich jeglicher Kommentar dazu verbietet. - Man, man, man, man, man... hat der's uns Atheisten aber gegeben…

 

Schaut's Euch einfach selbst an... aber nicht gleichzeitig Kaffee trinken... sonst habt Ihr am Ende auch ein paar Papiere gesprenkelt (wie ich). Hier ist der Link:

 

http://nac.today/de/158033/564824 (- klick)

04.03.2018 - 10:15 Uhr (fcs)

Keine Lust auf Taubenschach

(ein reflektiver Gedankenspaziergang)

Ich verwende neuerdings gerne den Begriff "Sturck-Neuapostoliken" für die toughsten (;-P) Hardcore-NAKler

 

Was sind Sturck-Neuapostoliken?

 

Der von mir erfundene Begriff soll ein Analogon zu "Sturck-Deutsche" sein, und das sind derart teutsche Deutsche, dass sie sprachlich sozusagen im Starckdeutschen (- klick) zuhause sind...

 

Für die Sturck-Neuapostoliken trifft Entsprechendes zu, selbst dann, wenn sie sich eigentlich als kirchenkritisch betrachten...

 

Lohnt es, mit diesen Figuren zu debattieren?

 

Meiner Meinung nach muss man darauf ein klares "NEIN!" zur Antwort geben...

Mit diesen Leuten zu debattieren, ist, wie Taubenschach (siehe Bild) zu spielen!

 

Zwei Beispiele aus der Zeit, als ich auf nacworld endlich begriffen hab, wes Geistes Kind die Sturck-Neuapostoliken sind und mein Ablösungsprozess begann:

 

1. Der mittlerweile als Meineid-BezAp bekannte Theodor de Bruijn, hatte in einer Predigt folgende tolle Phrase abgesondert:

„Das Wichtigste ist, dass das Wichtigste das Wichtigste bleibt. Und das Wichtigte ist die Wiederkunft des Herrn...“

 

Mein Kommentar dazu lautete, dass dies ein klassisches Paradoxon sei. Worauf hin mich der mittlerweile in den ewigen Jagdgründen missionierende Klaus Dieter Krüger der Lästerung bezichtigte - was mir eine Verwarnung durch die Admin einbrachte...

 

-----------

 

2. Der immer noch dort aktive Rolf Behrenz meinte, mich nach einer als kritisch eingestuften Frage belehren zu müssen

„Beuge [wenn man sich das gesprochen vorstellt, hört man deutlich eine ganze Reihe ‚ü‘ hinter dem ‚eu‘] Dich unter die mächtige Hand Gottes, dann wird er Dir deine Sünden verzeihen!“

 

Meine Antwort „Gott will mündige Kinder und keine Speichellecker“ führte zu einer 14-Tage-Sperre, was bei den eher NAK-kritisch eingestellten nacworld-Usern zu einem kleinen Sturm führte.

Ich habe dann meinen Bruder gebeten, schöne Grüße auszurichten und man möge doch bitte Ruhe bewahren, 14 Tage gingen schnell vorbei.

 

Das genügte den beiden Administratoren Leonie Alteheld und Oliver Rütten, mich der Plattform zu verweisen, weil ich mich ja so quasi während meiner Sperre zu Wort gemeldet hätte und damit gegen die nacworld-Richtlinien verstoßen habe...

 

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Seitdem mache ich in der direkten Auseinandersetzung mit den Sturck-Neuapostoliken stets und ständig die gleichen Erfahrungen...

Einigermaßen Ruhe gehalten haben sie erst, seitdem ihre „Oberen“ den von ihnen angezettelten Prozess gegen Bea und mich mit Pauken und Trompeten verloren haben...

 

Dennoch melden sich immer wieder, dem aus den Texten gewonnenen Eindruck nach noch dümmere Menschen zu Wort. Da paart sich eine eher durchschnittliche Intelligenz mit fehlendem Wissen über die NAK-Lehre...

 

Die Ergebnisse von Debatten sind entsprechend! Die Leute widern mich einfach nur noch an. - Obwohl man sich auch amüsieren könnte über sie... Wie sagte deren Stammapostel so schön?

 

„Schmäht man uns, so dulden wir‘s...!“

 

Was allerdings unter „Dulden“ zu verstehen ist, sehen wir derzeit exemplarisch in der facebook-Gruppe „Neuapostolische(s) in der Diskussion“ (- klick), wo (Stand 04.03.18) eine Minderheit von 395 NAKlern sich angeblich kaum gegen die erdrückende Übermacht einer Mehrheit von 4 atheistischen Kommentatoren wehren kann.

Eine Dramaqueen schrieb im Zusammenhang mit den Kommentaren dieser vier User etwas von „einem tobenden Mob"  - Noch geistesgestörter kann man nicht sein. Und mit solchen Leuten diskutieren...?

 

Taubenschach eben!

 

„Sind Mündigkeit und Glauben bzw. Glaubensgehorsam schon per Definition Begriffe, die sich inhaltlich widersprechen?“

 

Natürlich nicht, wenn man für Mündigkeit die Rechtsbegriffe

  • Rechtshandlungsfähigkeit
  • Deliktfähigkeit
  • Geschäftsfähigkeit
  • Volljährigkeit

einsetzt. – Auch dann nicht, wenn es der betreffenden Person an Bildung und Wissen fehlt. Denn es kann ja niemand gezwungen werden, sich als mündiger Bürger erst umfassend zu informieren, bevor man sich auf Glaubensdinge einlässt.

Und es kann niemand gezwungen werden, erst seine Mündigkeit aufzugeben, bevor er einem Dritten vertraut und blindlings befolgt oder annimmt, was der zu denken, zu tun, zu sagen aufgibt, ohne dabei an das zu denken oder zu überlegen, was sich daraus ergeben kann.

 

Faktisch ist es allerdings trotzdem so, dass er das eigene Denken aufgibt und sich damit sozusagen selbst entmündigt, obwohl er seine rechtliche Mündigkeit - und damit die Verantwortung für alle Konsequenzen - behält.

So jemand macht sich quasi selbst zum Homo Demens - speziell zum Homo Religioticus -, um es mit Dr. Michael Schmidt-Salomon (vgl. „keine Macht den Doofen“, ersch. 2012 bei Piper, München, ISBN: 978-3-492-27494-4) zu sagen!

 

Deshalb vertrete ich die Auffassung, dass sich Mündigkeit und Glaube bzw. Glaubensgehorsam widersprechen! - Die sich daraus ergebenden juristischen Konsequenzen sind in unserer Gesellschaft allerdings noch nicht durchsetzbar.

 

Und das mit der Mündigkeit ist natürlich noch problematischer, wenn es der betreffenden Person auch noch an entsprechendem Denk- und Urteilsvermögen mangelt, von naturwissenschaftlichem und juristischem Basiswissen ganz zu schweigen.

 

Nehmen wir die Frage des Gottesbeweises…

 

Vorweg dazu: Es versteht sich eigentlich von selbst, dass derjenige, der eine Positivbehauptung in den Raum stellt, z.B.: „Schlangen lagert kiloweise Koks in seiner Garage“, verpflichtet ist, die Wahrheit seiner Behauptung zu beweisen.

Schlangen hingegen kann niemals dazu verurteilt werden, den Nichtbesitz von Koks zu beweisen, da es absolut und definitiv nicht möglich ist, die Nichtexistenz von irgendetwas zu beweisen.

Ergänzend ist festzustellen, dass derjenige, der eine unbewiesene, und erst Recht unbeweisbare - weil unwahre - Tatsachenbehauptung in den Raum stellt, sich strafbar macht! - Es ist zu überprüfen ob ggf. Straftatbestände vorliegen. Betrug zum Beispiel, oder im geschilderten Fall Falschbeschuldigung.

 

Mit der Behauptung der Existenz Gottes verhält es sich vergleichbar! - Da es keinen Beweis für die Existenz irgendeines Gottes gibt, kann man, wenn jemand behauptet, Gott sei, durchaus davon ausgehen, dass dies in betrügerischer Absicht geschieht...

Indizienbeweise? - Fehlanzeige! Es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass man die Existenz eines Gottes annehmen müsste - aber eine hinreichende Anzahl an Indizien dafür, dass es der Existenz eines Gottes überhaupt nicht bedarf.

 

Ich meine… es ist ja vollkommen okay, wenn jemand mangels naturwissenschaftlicher Kenntnisse an der Existenz Gottes festhält. – Auch wenn es heute keinerlei Naturphänomene mehr gibt, für deren Vorkommen ein Gott verantwortlich gemacht werden muss, und selbst wenn man verstanden hat, dass es zur Entstehung des Lebens (letztlich also zur Erklärung der menschlichen Existenz) keines Gottes bedarf, bleibt ja letztlich noch die Frage nach dem Ursprung des Universums…

 

Diesen Punkt hat dieser Tage ein Mensch, der in diesem Fall die Schachspielende Taube gibt, triumphierend als Beweis ins Feld geführt:

 

(Zitat) „[...] dann erklär mir mit deinem besseren Wissen, wo die Urmaterie herkommt, wer und was die Entwicklung und Evolution bewirkt und ausgelöst hat.

Dies Alles ist Zeugnis höchster Intelligenz, die eben nicht nur in Materie steckt ...“ (Zitatende)

 

Oh si tacuisses...

 

Aber okay: Das ist DER Punkt, allerdings auch der einzige Punkt, zu dem die Wissenschaft lediglich Denkmodelle anbieten kann.

 

Denn alles, was vor einem Zeitraum von 5,391 16 x 10 hoch minus 44 Sekunden {dieser Zeitraum ist lediglich rechnerisch ermittelbar, da die kürzeste experimentell reproduzierbare Zeitspanne, sie beträgt 12 Attosekunden [= 12x10 hoch Minus 18, also 0,…(17 Nullen)12] um den Faktor 2x10 hoch 26 (also eine 2 mit 26 Nullen daran) größer ist} nach dem Urknall geschehen ist, entzieht sich der menschlichen Beobachtung.

 

Jedoch ist die Behauptung der Gottesexistenz als einzig logische Erklärung für den Urknall und die Existenz der Materie völliger Unsinn! - Das ergibt sich bereits aus der Masse-Energie-Äquivalenz, deren Formel ja nicht nur in Richtung Energie, sondern auch in Richtung Masse aufgelöst werden kann... Oberstufenphysik sollte man allerdings draufhaben.

 

Die Frage die sich für den Zeitraum vor dem Urknall stellt, ist doch, warum die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines urknallenden Wesens höher sein soll, als diejenige der Existenz von aus sich selbst urknallender reiner Energie...

 

Dennoch bietet diese für Menschen absolut und definitiv nicht wahrnehmbare Zeitspanne der Planck-Ära die einzige Berechtigung, für den Glauben daran, dass ein Gott den Urknall ausgelöst hat.

 

Allerdings war für alles was nach dem Urknall kam, kein Gott notwendig!

Für alles, was seit dem im Universum geschieht, braucht es keinen Gott!

 

Das sollte man allerdings wissen! – Denn ausschließlich aus diesem Wissen entsteht die Erkenntnis, dass die Inhalte heiliger Bücher, in denen vom Tun irgendwelcher Götter die Rede ist, schlicht und ergreifend Mythen und Märchen sind, Echos aus den Kindertagen der Menschheit.

Mythen und Märchen die den frühen Menschen als Erklärung für die sie umgebenden Naturphänomene dienten. – Mythen und Märchen, die aber auch zu allen Zeiten von besonders üblen Zeitgenossen missbraucht wurden, um ihre Zeitgenossen zu einem bestimmten Verhalten zu manipulieren.

 

Das trifft auch auf die Leitungsfunktionäre der abrahamitischen Religionen zu. Judentum, Islam und Christentum und deren Konfessionen und Denominationen sind da bis zu den Tüpfelchen völlig gleich.

Weil das für uns Pastorentöcher hier naheliegender ist, bleiben wir beim neuen Apostolizismus, eine sektiererhaften Lehre innerhalb des Christentums, das sich selbst „Kirche Christ nennt“… - Nehmen wir den Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider (die Neuapostoliken nennen ihn „Stammapostel“ und betrachten ihn als höchsten christlichen Geistlichen weltweit) samt dessen Spießgesellen:

 

Stets und ständig stellen sie aktive Tatsachenbehauptungen auf, die nahelegen, dass sie über WISSEN zum Wollen, Tun und Lassen des Gottes der Bibel verfügen. – Wo nehmen sie dieses Wissen her? – Hatten sie göttliche Offenbarungen?

 

Nein! Sie haben eine einzige Quelle – die Bibel – und geben deren Inhalte so wieder, als handele es sich um Tatsachenberichte. – ABER: Sie geben die Quellen für ihr scheinbares Wissen in schöner Regelmäßigkeit nicht an.

 

Ein simples Beispiel ist der auch von Schneider gern verbreitete Satz „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde.“ Woher wollen die NAK-Funktionäre das wissen? – Ist Gott ihnen erschienen und hat ihnen das eingesagt? - Dann müssen sie das auch so sagen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit behalten wollen.

 

Klar… Natürlich hat keiner von denen eine göttliche Botschaft erhalten. - Und wenn sie ehrlich wären, müssten sie zugeben, dass nicht einmal die Bibel diesen Unsinn hergibt.

 

Im Gegenteil! Die gesamte sog. „Reichsgottesgeschichte“ ist eine Geschichte von Erwählung und Verwerfung! - Quer durch die gesamte Bibel ziehen sich die Mordtaten, die der darin überlieferte Abrahamitengott an den nicht von ihm Erwählten verübt hat oder verüben lassen hat!

Gut, dass es ihn nicht gibt, denn gäbe es ihn, so wäre er schauderhafter, rachsüchtiger, blutrünstiger und mordlüsternen Dämon!

 

Von HILFE für ALLE Menschen nicht die Spur! - Im Gegenteil: Es wird noch im neuen Testament von allen Menschen die UNTERWERFUNG gefordert:

 

„Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.“ heißt es in Apg. 17, 30…

 

Und was mit denen geschieht, die sich nicht unterwerfen wollen, lesen wir bei Hesekiel:

 

„7 […] ich will meinen heiligen Namen kundmachen unter meinem Volk Israel und will meinen heiligen Namen nicht länger schänden lassen, sondern die Völker sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der Heilige in Israel.

8 Siehe, es kommt und geschieht, spricht Gott der HERR; das ist der Tag, von dem ich geredet habe.

9 Und die Bewohner der Städte Israels werden herausgehen und Feuer anzünden und die Waffen verbrennen, kleine und große Schilde, Bogen und Pfeile, Keulen und Spieße. Und sie werden sieben Jahre lang Feuer damit machen;

10 sie brauchen kein Holz auf dem Felde zu holen oder im Walde zu schlagen, sondern von den Waffen werden sie Feuer machen und werden ihre Räuber berauben und ihre Plünderer plündern, spricht Gott der HERR.

11 Und zu der Zeit soll es geschehen, da will ich Gog einen Ort geben zum Begräbnis in Israel, nämlich das Tal der Wanderer östlich vom Meer, und das wird den Wanderern den Weg versperren. Dort wird man Gog mit seinem ganzen Heerhaufen begraben; und es soll heißen »Tal der Heerhaufen des Gog«.

12 Und das Haus Israel wird sie sieben Monate lang begraben, damit das Land gereinigt werde.

13 Ja, alles Volk des Landes wird sie begraben; und sie werden Ruhm davon haben an dem Tage, an dem ich meine Herrlichkeit erweise, spricht Gott der HERR.

14 Und sie werden Leute aussondern, die ständig im Lande umhergehen, die Leichen zu begraben, die noch auf dem Lande liegen, damit es gereinigt werde. Nach sieben Monaten sollen sie beginnen nachzuforschen.

15 Und wenn sie im Lande umhergehen und Menschengebeine sehen, sollen sie ein Zeichen aufrichten, bis die Totengräber sie auch im »Tal der Heerhaufen des Gog« begraben.

16 Auch soll eine Stadt Hamona, »Heerhaufen«, heißen. So werden sie das Land reinigen.

17 Du Menschenkind, so spricht Gott der HERR: Sage den Vögeln, allem was fliegt, und allen Tieren auf dem Felde: Sammelt euch und kommt herbei, findet euch zusammen von überall her zu meinem Schlachtopfer, das ich euch schlachte, einem großen Schlachtopfer auf den Bergen Israels, und fresst Fleisch und sauft Blut!

18 Fleisch der Starken sollt ihr fressen, und Blut der Fürsten auf Erden sollt ihr saufen, der Widder und Lämmer, der Böcke und Stiere, all des Mastviehs aus Baschan.

19 Und ihr sollt Fett fressen, bis ihr satt werdet, und Blut saufen, bis ihr trunken seid von dem Schlachtopfer, das ich euch schlachte.

20 Sättigt euch von Rossen und Reitern, von Starken und all den Kriegsleuten an meinem Tisch, spricht Gott der HERR.“

(so nachzulesen in Hesekiel 39)

 

Wo ist denn da die von den Neuapostolikenbossen verkündete HILFE, von der Gott will, dass sie allen Menschen zuteil werde?

 

HILFE??? - Nirgendwo außerhalb der Bibel findet man derart ekelerregendere Drohungen! - Und nirgendwo innerhalb der Bibel findet man den Satz „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde“!

 

Es ist lediglich die Rede davon, dass diejenigen, die sich unterwerfen, Gnade finden… - Und so ist das Titus-Zitat, auf dass sich die Christen möglicherweise berufen, eine Farce!

 

„Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“

(vgl. Titus 2, 11+12)

 

Nichts ist‘s mit der behaupteten Hilfe für alle Menschen! Es ist von Gnade für diejenigen die Rede, die sich den Regeln der Lehre unterwerfen!

 

Woher nehmen die also dieses Wissen über das, was Gott angeblich will?

 

Wo immer wir nachschlagen, kommt niemals Gott selbst zu Wort. – So, wie heute die Religionsfunktionäre behaupten, dies oder jenes habe Gott gesagt, haben durch die gesamte Reichsgottesgeschichte immer nur Menschen gesagt, Gott habe dies oder jenes gefordert oder geboten…

 

Genau genommen, ist es ja noch verworrener: Anders als bei den Neuapostolikenbonzen von heute, die so tun, als hätten sie Ihr scheinbares Wissen unmittelbar von Gott, wird „Gottes Wort“ in der Bibel ja nicht unmittelbar verkündet. Vielmehr kommt in der Bibel dieser oder jener zu Wort, der sagt, Gott habe zu diesen oder jenen Menschen gesagt, dass er dies oder jenes wolle. – Und wenn wir dann weiterforschen, wird’s spannend:

 

Anders als die Schöpfungsgeschichte spielt sich die sonstige biblische Geschichte in wissenschaftlich erforschbaren Zeiten ab. Historiker, Archäologen, Geologen, Anthroprologen, Evolutionspsychologen, Evolutionsbiologen, Astrophysiker, Literaturwissenschaftler, usw., usw. können heute mit hoher Genauigkeit darüber berichten, was sich zu biblischen Zeiten tatsächlich ereignet hat.

 

Und wenn wir uns nun von den Wissenschaften berichten lassen, wer das gewesen sein soll, dem dieser Gott sich geoffenbart hat, stellen wir fest, dass wir ins Leere laufen.

Es handelt sich durch die Bank um rein erfundene Geschichten, die teilweise in den Köpfen der Redaktoren des Pentateuch, der identitätsstiftenden Schrift der Israeliten, entstanden sind, teilweise älteren Mythen entlehnt wurden.

 

Abraham, Isaak und Jakob zum Beispiel sind als Stammväter Archetypen, wie sie in Mythen anderer Kulturkreise auch vorkommen. Ihre Stories sind drei älteren Mythen entnommen und zu einem Erzählstrang verwoben worden. Keinesfalls sind die biblischen Stammväter aber reale historische Personen, die außerhalb der biblischen Erzählungen und der davon abhängigen Traditionen nachgewiesen wären.

Damit sind natürlich auch die Erwähnungen Abrahams in den neutestamentarischen biblischen Schriften ad absurdum geführt. Der Stammbaum des Jesus von Nazareth ist ein ebensolcher Nonsens wie einige Herleitungen der paulinischen Theologie (siehe Röm. 4, 1–25; Gal. 4, 21–31; Hebr. 11, 8-19).

 

Ein wenig anders verhält es sich z.B. mit Mose, der zwar auch eine fiktive Person ist, eine Erfindung der Schreiber des Exodus (der übrigens, wie man heute weiß, nie stattgefunden hat) aber keine mythische Figur, sondern lediglich eine in einer romanhaften Erzählung handelnde Person.

 

So weit so schlecht… Ziehen wir die Schraube noch ein wenig mehr an:

 

Wenn Stammapostel Jean-Luc Schneider sich hinter dem Altar aufbaut und seinen Unsinn darüber, was Gott denkt, tut, will usw. erzählt, weiß er ganz genau, dass er Bullshit verbreitet!

Es kann nicht sein, dass er nicht weiß, dass alles, was er über Gott zu wissen vorgibt, nicht von Gott kommt! – Es kann auch nicht sein, dass er nicht weiß, dass auch die biblischen Überlieferungen keinesfalls Tatsachenberichte sind, dass er nicht weiß, dass Gott nie zu irgendjemandem direkt gesprochen hat.

 

Warum also tun der sogenannte Stammapostel und seine Vereinskameraden im NAKI e.V. sowie deren Hofschranzen dann so, als besäßen sie Wissen?

 

Es gibt nicht den geringsten Grund, anzunehmen, dass diese Kerle irgendeine Legitimation für ihren Anspruch, Gottes sprechende Münder zu sein, hätten. - Sie bezeugen sich gegenseitig diese Legitimation… berufen sich darauf, dass die aktiven NAK-Mitglieder an sie glaubten und ihnen damit die entsprechende Legitimation verliehen…

Und sie WISSEN, dass das, was sie über „Gott und die Welt“ zu wissen vorgeben, nichts anderes sind, als unwahre Tatsachenbehauptungen! – Vermutlich ist ihnen allen sogar klar, dass es einen Gott, den es gibt, nicht gibt. – Denn so viel wissen sie tatsächlich:

 

Gäbe es diesen Gott, den sie verkünden und über den sie dies und das erzählen, müsste er sie für das, was sie tun und für die Lügen, die sie verbreiten bestrafen. - Und so haben wir zuguter Letzt in der Tatsache der Existenz der Neuapostolikensekte und ihrer Funktionäre den Beweis für die Nichtexistenz Gottes ...

Und da es diesen Gott nicht gibt, sollte mn dringendst prüfen, ob nicht die irdische Justiz für diese Scharlatane zuständig ist!

 

Für die den NAK-Funktionären glaubenden Sturck-Neuapostoliken spielt das alles aber keine Rolle. Sie stampfen mit dem Fuß auf und stoßen ein zorniges „… und dennoch…!“ aus

 

Ich bin wirklich entsetzt über das Maß an mit Dreistigkeit gepaarter Dummheit, die sich ganz aktuell bei sog. „Debatten“ in der weiter oben bereits genannten facebook-Gruppe „Neuapostolisches(s) in der Diskussion“, einer von nur noch zwei offen lesbaren facebook-Diskussionsgruppen mit Themenbezug zur NAK, bei vielen Usern zeigt.  Entsetzt, obwohl mit klar ist, dass sie von ihren Glaubensgemeinschaften künstlich dumm gehalten werden…

 

Um noch einmal an die Frage nach der Mündigkeit anzuknüpfen:

 

Diese Leute kann man nicht als erwachsene, mündige Gesprächspartner akzeptieren… Mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren zu wollen, würde bedeuten, sich soweit eingraben zu müssen, dass auch Mund und Nase unterhalb der Grasnarbe sind.

 

Wenn ich Sätze lese wie

„Du weißt hoffentlich, dass die Kreuzzüge eine kurzfristige Reaktion auf eine etwas sehr brutale Religion waren“

kann ich nur noch spekulieren, was die Beweggründe für intelligentere – zum Teil auch akademisch gebildete Menschen – in dieser Gruppe sein können, derartigen Blödheiten zuzustimmen und sich mit so (sorry:) ungebildeten und doofen Menschen gemein zu machen.

 

Borniertheit im ursprünglichen Sinn des Wortes, der Duden definiert sie als „mit Eingebildetheit gepaarte Engstirnigkeit, Unbelehrbarkeit“ und nennt die Begriffe „Philistertum, Kleinkariertheit und Verbohrtheit“ als Synonyme, ist meines Erachtens die einzig akzeptable Erklärung…

Wir müssen davon ausgehen, dass diese Menschen partiell gestört sind; wir sprechen dann, wie in meinem Kommentar von 03:52 Uhr schon festgestellt, von einem Exemplar der Gattung Homo Religioticus, von einer/m Religiot(in/en)!

 

Und sich nun mit einem solchen Menschen darüber austauschen, ob es einen Gott gibt oder nicht, und, wenn ja, wie dieser Gott streng logisch betrachtet beschaffen sein müsste, und ob dieser Gott in irgendeiner Weise über den Urknall hinaus in die Entstehung des Universums eingebunden ist…

 

Unmöglich! Denn wenn ich sage „Nehmen wir zur Überprüfung der Hypothese ‚Gott ist‘ einmal an, ‚Gott sei‘, …“ wird das sofort als Zugeständnis gewertet, die wird triumphierend von ihnen beendet. – Selbst mehrfach erlebt.

 

Hier, wo wir unter uns sind, können wir die Existenz eines Ewigen Urwesens aber einmal als Diskussionsgrundlage annehmen. - Dies unter dem Aspekt des Wissens um die Geschehnisse nach der Planck-Ära:

 

Ab dem ersten Zeitpunkt nach dem Urknall, der physikalisch beschrieben werden kann, können auch die Ereignisse, die zur Existenz alles uns bekannten Seienden geführt haben, klar beschrieben werden.

Die Entstehung des Weltalls, der Erde und des Lebens auf der Erde sind so gut bekannt, dass man mit Fug und Recht sagen kann, dass dabei kein Eingreifen eines Gottes notwendig war.

 

Die Apologeten mögen einwenden, dass zwar die Entstehung der Welt auch ohne das Zutun eines Gottes möglich war, dass aber dennoch nicht ausgeschlossen sei, dass ein Gott dabei mitgewirkt habe…

Da muss sich dann allerdings fragen, warum man dies annehmen sollte! Ockham lässt grüßen…

 

Wenn wir also annehmen, dass es einen Gott gibt, oder gegeben haben könnte, so war der nach dem Urknall nicht mehr beteiligt. – Und damit ist das Gottesbild der Abrahamiten obsolet.

Unser erstes Zwischenergebnis bei unseren Überlegungen ist also, dass Judentum, Christentum und Islam Irrlehren sind. – Sollte ein Gott existieren, so hat der absolut und definitiv nichts mit dem Gott der Bibel und des Koran gemein.

 

Denken wir weiter… In meinem Buch „Was wirklich geschah“ habe ich die mutmaßliche Situation vor dem Urknall so beschrieben:

(Zitat) „Am Anfang war nichts. Zumindest fast nichts. Nichts außer einer kosmischen Singularität! - Komprimierte Energie, unvorstellbar klein und unvorstellbar heiß. Das gesamte Universum in einem winzigen Punkt, der explodiert, vielleicht durch eine innewohnende Instabilität, und sich mit unendlicher Geschwindigkeit […] immer weiter ausdehnt bis zu einem Maximum, dann wieder zu einer Singularität zusammenfällt und erneut explodiert. […]“ (Zitatende)

 

Diese Annahme entspricht den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen und Beobachtungen, u.a. mittels des Hubble-Teleskops. - Und jetzt: Wo war da der anzunehmende Gott? – War er der kosmische Erstbeweger, der den Urknall ausgelöst hat?

 

Das bringt die logische Frage mit sich, woher dieser Gott gekommen sein soll, und wohin er nach dem Urknall verschwunden ist… Wie ist dieser Gott entstanden? – Wer hat ihn erschaffen?

 

Besser, wir setzen noch einmal Ockhams Rasiermesser an: Die Annahme, es könne schon ewig eine derart komplexe Wesenheit, wie es ein kosmischer Erstbeweger sein muss, existiert haben, ist deshalb abzulehnen, weil sie weitere Fragen aufwirft, die uns letztlich in einen Spiegel in einem Spiegel in einem Spiegel, … usw. blicken lassen.

 

Was bleibt ist die Energie, die zwingend logisch vorhanden gewesen sein muss. Und es fragt sich, warum die ewige Existenz von einer Singularität aus reiner Energie weniger wahrscheinlich sein sollte, als die Existenz einer komplexen Wesenheit?

 

Das führt dann zu einem Angebot an die Verteidiger Gottes:

 

Ist es dann nicht logisch, anzunehmen, dass diese Singularität aus reiner Energie das ist, was der theoretisch denkbare Gott sein könnte? – Und wir hätten dann auch eine Erklärung dafür, wohin Gott nach dem Urknall verschwunden ist: Er hätte sich so quasi aufgebraucht oder aufgelöst...

 

Es würde bedeuten, dass alles, was ist, Gott ist. Dann wäre Gott Alles in Allem, aber ohne willentlich an einer Entwicklung teilzuhaben. Sein aktiver Part war mit dem Urknall erledigt, und seitdem ist er passiv an der weiteren Entwicklung beteiligt. Nur ergibt sich daraus wieder eine Frage:

 

Wohin soll es führen, diesen Gott, den einzigen Gott, den es möglicherweise geben könnte, anzubeten?

 

Eigentlich muss man doch völlig logisch zu etwas völlig Anderem kommen:

 

„Wir sind Teil alles Seienden, und alles Seiende ist Teil von uns – selbst Grashalme und Sandkörner sind unsere Brüder und Schwestern… Wenn wir Seiendes gedankenlos in Energie umwandeln, werden wir uns über kurz oder lang selbst in Energie verwandeln… Wenn wir in Energie verwandelt werden, verlieren wir unsere bewusste Existenz“

 

Das einzig sinnvolle Gebet ist dementsprechend, sehr sehr sorgsam mit dem umzugehen, was die Menschheit die Schöpfung nennt!

Anderes Konsumverhalten und umfassendere Formen der Wohlfahrt sind Worte dieses einzig sinnvollen Gebets.

 

Würden die Religionsanhänger lediglich halb so viel Zeit, Geld und Leistung auf dieses Gebet verwenden, wie sie derzeit zugunsten ihrer Religionen aufbringen, wäre das ganz sicher ein Segen für unsere gesamte Umwelt…

Amen!

Soviel Borniertheit ist schon echt beeindruckend, nicht wahr? – Und so gesehen, ist meine Antwort doch wirklich freundlich und zugewandt ausgefallen:

 

„Die Anekdote scheint von jemandem erfunden worden zu sein, der über einen lediglich geringen Bildungsgrad verfügt. - Und diesen geringen Bildungsgrad überträgt er auf seinen Protagonisten, den Studenten...

Tatsächlich könnte ein derartiger Dialog niemals real stattfinden - zumindest nicht zwischen einem Hochschullehrer und seinem Studenten:

 

Wer eine Universität oder eine universitäre Hochschule besucht, verfügt über die allgemeine Hochschulreife; er hat Abitur, ein FH-Diplom oder je nach Staat eine vergleichbare Qualifikation - die österreichische Matura z.B....

Niemand mit einer derartigen Qualifikation wäre aber auf den Gedanken gekommen, eine Beweisführung auf subjektive Begriffe aufzubauen, wie es dieser Student getan hat. Ich will es kurz machen:

 

In der Physik gibt es weder Kälte noch Wärme! Es gibt messbare Temperaturen, die man auf einer in Graden eingeteilten Skala darstellen kann.

Weiter oben auf der Skala spricht man von hohen Temperaturen, weiter unten von niedrigen. - Das sind objektiv messbare Rechengrößen.

Ob ein Individuum die jeweilige Temperatur als kalt oder warm empfindet, ist durchaus vom jeweiligen Subjekt selbst abhängig. Was das eine als kalt empfindet, mag sich dem anderen als warm darstellen, sehr niedrige Temperaturen werden sogar als „heiß“ empfunden

 

Es sind subjektive Empfindungen, aber keine objektiven Größen, die sich als Argument eignen würden.

 

Mit Hell und Dunkel ist es ebenso: Es gibt Licht, dessen Stärke messbar ist und die man auf einer Skala darstellen kann... (usw.)

Helligkeit und Dunkelheit sind keine objektiven Werte, die sich als Argument eignen würden.

 

Und bereits damit ist die scheinbar so überzeugende Beweisführung des angeblichen Studenten ad absurdum geführt! - Seine übrigen Argumente sind genauso leicht zu widerlegen.

Zum Beispiel gibt es das, was der Student mit "Tod als Abwesenheit von Leben" bezeichnet überhaupt nicht!

Es gibt das Ende der Gehirnfunktionen und damit das Ende der bewussten Existenz in deren Folge die Zellen des Körpers ihre organisierten Verbände (den Organismus und dessen Organe) aufgeben. Wir sprechen von Verwesung...
Aber natürlich lebt die organische Substanz an sich weiter! Es findet ein Umwandlungsprozess statt, und die Substanz wird als Nahrung von anderen Wesen (vereinfacht dargestellt zunächst von Würmern, dann als deren Kot von Pflanzen, die wiederum von Tieren, ...) aufgenommen und in deren organisierten Zellverbünden eingebaut...

Der Kreislauf des Lebens endet nicht! Und zuguter Letzt, ist natürlich die Existenz des Gehirns des Professors jederzeit leicht nachweisbar - in bildgebenden Verfahren oder auch in Messungen seiner Funktionen.

 

Tatsächlich, käme kein Student auf die Idee, mit derart absurden Argumenten zu operieren. Und in Wahrheit würde kein Hochschullehrer, seinem Studenten eine derart absurde „Beweisführung“ durchgehen lassen!

 

Kurz:

 

Die Anekdote wurde also entweder von einem schlauen Menschen dazu erdacht, dumme Menschen zu manipulieren,

oder der Autor war ein dummer Mensch, der andere dumme Menschen beeindrucken wollte!

Sie könnte also durchaus von einem

nac.today-Redakteur stammen… :-P

30.12.2017 - 07:15 Uhr (fcs)

Um es vorweg zu sagen: Diesen Beitrag hätte ich auf facebook ebensogut als Kommentar unter den am 15. August von Michael Marzahn begonnenen Thread https://www.facebook.com/groups/280724601942486/permalink/1821699921178272/
setzen können...
Es geht nämlich um den nac.today-Beitrag von gestern... Der Bescheidwisser (siehe Bild unter dem Beitrag) hat wieder einmal zugeschlagen.
 
Thema:
 
AGONIE DER SOGENANNTEN NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE
 
Okay... - Rother meint zwar dieses Thema, titelt in typisch neuapostolischer Manier allerdings  "Neuapostolische Landkarte in Bewegung"
[siehe: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158036/545555)]
 
und beweist damit einmal mehr den Grad seiner Borniertheit! Denn:
 
Es gibt keine neuapostolische Landkarten!

Es gibt Landkarten von Regionen, Gebieten, Ländern...
Aber es gibt keine neuapostolische Landkarte. - Allenfalls von der NAK herausgegebene Landkarten...
 
Und eine Landkarte ist eine Landkarte ist eine Landkarte...
Die Abbildungen auf Landkarten sind fix und geraten unter keinen Umständen in Bewegung... sie verblassen allenfalls...
Sollten in der Realität Änderungen (z.B. an der Topographie) aufreten, müssen entsprechend neue Karten angefertigt werden...
 
Falls Rother nun eine Landkarte meinen sollte, auf denen die NAK-Niederlassungen in korrektem Maßstab erfasst sind, so müsste diese so gigantisch groß sein, dass kaum ein Landkartenverlag in der Lage sein dürfte, sie anzufertigen.
Die NAKn sind schließlich vergleichsweise nur der Bruchteil eines Mückenschisses. Probiert's mal aus:
 
Nehmt eine 1:200.000er Generalkarte und tragt dort die NAKn in der maßstabsgerechten Größe ein... - Seht Ihr dann wirklich etwas??
So und nun macht das für die gesamte Welt! - Bis Ihr fertig seid, könnt Ihr die Karte in die Tonne kloppen, weil's bis dahin keine NAKn mehr geben wird. Eine Vergrößerung auf den Maßstab 1:5.000, auf dem man dann eventuell tatsächlich etwas sehen könnte, hätte sich dann erübrigt...
 
Das mit der Landkarte in Bewegung ist also bullshit. In Wahrheit geht es auch gar nicht um Landkarten, sondern um Löcher im "Netzwerk NAK"
 
Jeder Soldat kennt den alten Trick, ein Loch in einem Textilstück zu schließen:
Man reiht flugs einen Faden um das Loch und zieht es zusammen... Hilft auf Dauer nicht wirklich, aber erstmal ist der Schaden kaschiert, und es zieht nicht mehr rein ;-)
 
Was Rother, der Neuapostoliken-Verdummer, so wortreich in seinem Beitrag beschreibt, ist, dass die Neuapostolikensekte die durch das Gemeinde -schließen und -sterben entstehenden Löcher, auf genau die eben beschriebene Weise kaschiert.
Um nichts anderes geht es
 
Vergleichbare Euphemismen kannte ich bislang ausschließlich aus den offiziellen NAZI-Verlautbarungen zu den Frontberichten gegen Kriegsende, als Divisionen allenfalls noch Bataillons-Stärke hatten...
Und das ist es übrigens auch, was mich zu dem oben veröffentlichten Bild animiert hat...
D A S Klartext-Emoji für Andreas Rother, den Neuapostolikenverdummer schlechthin ;-)

20.10.2017 - 06:41 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

„Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind“...

 

..., soll Mark Twain einmal gesagt haben. Wie sehr er mit dieser Aussage ins Schwarze trifft, beweist unsere tägliche Praxis in der Auseinandersetzung mit den Manipulationsmedien der Neuapostolikensekte…

Letztere haben sich übrigens in den 120 Jahren des Bestehens der Sekte im Prinzip nicht geändert – auch wenn die Apostel und deren schreibende Hofschranzen das Gegenteil behaupten.

 

Klar, die Namen der Medien haben sich geändert, man kommt heute im moderneren Gewand daher und die Manipulationstechniken haben sich verfeinert, aber unter dem Strich geht es nach wie vor darum, die Sektenmitglieder durch Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Bockshorn zu jagen.  Dabei haben sich die NAK-Medien stets an den alten Grundsatz „vox audita perit, littera scripta manet“ gehalten.

Die gesprochene Predigt alleine macht es nämlich nicht, dass die Glaubenden selig werden. – Die meisten von ihnen haben das gesprochene Wort bis zum Ende des Manipulationsvortrags sowieso bereits vergessen.

 

Was hängenbleibt, sind allenfalls die seit Langem abgespeicherten Phrasen, die jeder Teilnehmer an den Gottesdiensten der NAK seit Kindesbeinen immer wieder gehört hat. Das Prinzip der hämmernden Wiederholung: „Was man immer wieder hört, lernt man, ohne es zu lernen.“

 

Mittelfristig wird es ohnehin nicht mehr das live gehörte, gesprochene Wort sein, dass die Neuapostoliken selig macht, sondern ausschließlich noch das konservierte Wort, wie es von den NAK-Medien wiedergegeben wird. Gottesdienste via Internet – wobei keiner der Zuhörer weiß, ob der Altar nicht in einer grünen Hölle steht, und die Bilder von den Festgemeinden einkopiert werden –, verstärkt durch die wöchentlich zugesendeten Print-Medien, werden über kurz oder lang den regelmäßigen Gottesdienst ersetzen.

 

Was unverändert bleiben wird, ist die Manipulation der verbleibenden Sektenmitglieder. Sie sind Marionetten in den Händen der Scharlatane des NAKI e.V., sie dienen diesen Männern als harter Kern, von dem sie hoffen, dass neue Frucht hervorgeht, die ihnen ihr Leben finanziert.

Und weil das so ist, werden Brights wie Bea und ich uns weiter der Mühe unterziehen, die Konsumenten der NAK-Medien darauf aufmerksam zu machen, dass sie von üblen Scharlatanen, denen es letztlich ausschließlich um die Mehrung ihres Kapitals geht, manipuliert werden.

 

Das tun wir, obwohl es furchtbar öde ist, sich mit dem immer gleichen Blödsinn, der zum Beispiel auf nac.today verbreitet wird, befassen zu müssen. Im Prinzip ist es tatsächlich so, als wenn man Schulkindern jeden Tag aufs Neue erklären muss, dass ihr Lehrer lügt, dass Eins und Eins NICHT Drei ergibt, und dass deshalb alle Ableitungen von des Lehrers falscher Formel falsch seien.

 

Jeder, der geblickt hat,

  • dass die Bibel eben nicht Recht hat,
  • dass in der Bibel nicht über tatsächliche Ereignisse berichtet wird,
  • dass es keines Gottes bedurfte, damit Leben auf unserem Planeten entstanden ist,
  • dass es nicht einmal eines Gottes bedurfte, damit Himmel und Erde entstehen,
  • dass es die biblischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob nie gegeben hat,
  • dass Moses eine literarische Erfindung ist,
  • dass der Exodus nie stattgefunden hat,
  • dass die „Zehn Gebote“ nie von einem Gott erlassen wurden…
  • dass…, dass…, dass…

versteht, wie frustrierend es ist, jeden Tag neu gegen die gegenteiligen Behauptungen argumentieren zu müssen.

 

Dabei könnte man uns unterstützen - es ist ja bald Weihnachten: In meinem Wälzer „Was wirklich geschah“ (- klick) habe ich sachlich nüchtern die tatsächliche Entwicklung des Planeten und des Lebens auf diesem Planeten, sowie das Werden der abrahamitischen Religionen und die Entstehung des neuen Apostolizismus beschrieben. Und ich habe getreulich alle mir zur Verfügung stehenden Quellen genannt, und jeder Leser kann diese nachvollziehen und prüfen.

 

Mein Buch ist insofern keine Bibel und kein Lehrwerk, sondern schlicht ein Nachschlagewerk in dem mit meinen Worten prüfbar authentische Berichte allgemeinverständlich wiedergegeben und deren Quellen aufgelistet sind. Die Wahrheit meiner Ausführungen kann jederzeit anhand weiterer Autoren und Quellen nachgeprüft werden.

Es ist ein Sachbuch und da derartige Sachbücher keine hohen Auflagen erzielen, ist der Preis ziemlich hoch… Andererseits: Was sind schon einmalig 29,94 € für 452 Seiten voller Informationen im Vergleich zu regelmäßig 10% aller Einkünfte – plus Sonderopfer – plus Abo für die NAK-Printmedien…

 

Man muss sich nur vor Augen halten, dass alleine der NAK-Katechismus mit seiner enorm hohen Auflage (er findet sich in den meisten deutschen NAK-Haushalten) satte 24,90 € kostet. – Rund 25 € also für rd. 500 Seiten unwahrer Tatsachenbehauptungen… DAS ist teuer.

 

Gut… 30 € sind viel Geld – Aber wenn es denn schon zu viel Geld ist, sollten doch die Konsumenten der NAK-Medien wenigstens nach Belegen für die Wahrheit der von den NAK-Funktionären geäußerten Behauptungen fragen. – Im aktuellen nac.today-Beitrag habe ich zum Beispiel lediglich eine einzige erweislich wahre Aussage entdeckt. In der zur Rede stehenden Predigt sagte das geistl. Oberhauot aller Neuapostolischen Kirchen weltweit, der Diplom-Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider:

 

„[…] Ihr seid zwar verstreut und bildet in der Gemeinde nur eine kleine Schar, […]“

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523069<)

 

Und das spiegelt tatsächlich die Wirklichkeit der versammelten Gemeinde wieder. Die Gemeinde bestand nämlich aus den jugendlichen der Neuapostolischen Kirche aus Gesamt-Portugal und Gesamt-Spanien, die Verstärkung von mehreren Jugendgruppen aus Angola, Argentinien und Uruguay erhalten hatten. – Aber wenn wir uns die Bilder zum Beitrag anschauen, stellen wir fest, dass das gerade einmal geschätzte 600 Teilnehmer waren, und unter diesen fand sich auch so manches ergraute Haupt.

600 NAK-Jugendliche in einer Gesamtbevölkerung von 56.779.752!! – Wirklich nur eine kleine Schar!

 

Aber davon abgesehen, hat Schneider ausschließlich unwahre Tatsachenbehauptungen verbreitet!

 

Machen wir es kurz: Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht, und der in der Thora überlieferte Moses hat nie existiert, er ist eine literarische Erfindung aus deuteronomistischer Zeit. – Und mit dieser lapidaren Feststellung sind auch Schneiders weitere Ausführungen ad absurdum geführt!

 

Aber die Aufforderungen an die zuhörenden jungen Menschen, die Schneider von seinen Ausführungen herleitet, sind eine ausgemachte Lumperei! Allerdings ist das nichts Neues, sodass ich darauf gar nicht weiter eingehe. Nur eine perfide Aussage möchte ich doch zitieren;

 

(Zitat) „[…]  Der Mensch sucht Antworten! Er kann nicht alles verstehen, hätte aber zu gern eine Erklärung.

 

Es gebe viele Wege, um zu einer Antwort auf Fragen zu kommen, betonte der Stammapostel. Wissenschaft und Forschung zum Beispiel. Allerdings wüssten auch sie nicht auf alles eine Antwort. Oder die Weisheit und Erfahrung anderer. Doch auch hier gelte: nicht auf alles findet sich eine Antwort. „Wir wollen Antworten bei Gott suchen. Wir glauben, dass Gott allwissend ist. Wir glauben, dass Gott immer die Wahrheit sagt. Er wird uns nie belügen.“ Seine Antwort habe daher höchste Priorität. […]“ (Zitatende)

 

Er rät seinen Zuhörern, die Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung, sowie die Lehren von erfahrenen Fachleuten abzulehnen, und stattdessen auf die Einflüsterungen der NAK-Funktionäre zu hören!

 

Denn wer ist dem NAK-Katechismus zufolge

noch „der sprechende Mund Gottes“??

14.10.2017 - 10:46 Uhr (fcs)

Dieses (bereits oft verwendete) Bild vermittelt klar und deutlich, was religiöse Erziehung bedeutet! Und übrigens… schaut bitte unbedingt auch einmal die Bildquelle (- klick) an!

S C H W A R Z E

PÄ D A G O K I K

à la NAK

 

Es ist mir selten so schwer gefallen, einen Einstieg ins Thema zu finden, wie bei dem hier zur Debatte stehenden. – Pädagogik (modern: Erziehungswissenschaft) ist ein derart komplexes Themengebiet, dass es eines mehrseitigen Beitrags bedürfte, um die Aufgaben und Ziele der Pädagogik, bzw. des pädagogischen Handelns wenigstens ansatzweise verständlich zu machen.

 

Dazu bedürfte es aber wiederum des vorherigen Studiums umfangreicher Literatur, damit ich selbst alle Belange der Pädagogik zu verstehen lerne. – Und das schreibe ich nicht, um meiner Ehefrau zu schmeicheln, die graduierte Diplom-Pädagogin ist und neben der Pädagogik auch Psychologie studiert hat.

 

Immerhin habe ich aber doch so viel verstanden, dass ein Pädagoge, anders als es die Definition des antiken Begriffs vermuten lässt, nicht Kinder lehrt, sondern Lehrer und Erzieher befähigt, Zöglinge (im Zeitalter des zweiten und dritten Bildungsweges sowie ständiger Aus- und Weiterbildung geht es nämlich nicht ausschließlich um Kinder) zu lehren.

 

Verkürzt dargestellt könnte man sagen, Pädagog(inn)en verhielten sich zu Eltern, Erzieher(inne)n und Lehrer(inne)n, wie Handwerksmeister zu ihren Gesellen: Sie entwickeln Methoden und Werkzeuge, die sie den Gesellen zur Verfügung stellen und in deren Handhabung sie die Gesellen unterweisen….

Die Gesellen ihrerseits sind es dann, die eben auch die Lehrlinge begleiten und ihnen die tägliche Anwendung der Methoden und Werkzeuge zeigen.

 

Methoden und Werkzeuge werden ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen angepasst, sie werden effektiver. An sich neutral (also weder gut noch böse) können sie so, je nachdem, wessen Bedarf gedeckt werden soll, durchaus „böse“ sein.

Und zwar „böse“ auch jenseits von dem, was man im allgemeinen Sprachgebrauch „schwarze Pädagogik“ nennt. Diese Rohrstockpädagogik, die zum Ziel hatte, den Menschen zu brechen und zum Kadavergehorsam zu erziehen – vielleicht sogar zu dessen falsch verstandenem „Besten“ – hat mit Pädagogik an sich nur insofern etwas zu tun, als die Erwachsenen mit den Kindern so umgesprungen sind, wie es ihnen selbst geschah. Eben auch eine Art Vorbild… nämlich in einer Diktatur.

 

Wieder ganz allgemein gesprochen, ist einer der Bedarfe, die von der Pädagogik gedeckt werden sollen, die Menschen fähig zu machen, selbstständig und kooperativ in einem System zu wirken. Dabei sollen die Eltern befähigt werden, mit dieser Bildung im Elternhaus zu beginnen und ihren Kindern entsprechende Vorbilder zu sein. Die Lehrer und Erzieher sollen die Eltern dabei unterstützen und das Wissen vermitteln, das notwendig ist, das System weiter zu entwickeln…

Bezogen auf die allgemeine Bildung in einer demokratischen Volksgemeinschaft schrieb Pestalozzi bereits 1820 im vierten Band von „Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk.“:

 

(Zitat) „[…] Es ist unstreitig, eine solche Anbahnung der Volksbildung würde dahin wirken können, die Kräfte des häuslichen Lebens zur sittlichen, geistigen und Kunstbildung des Volks zu stärken und die Väter und Mütter des Landes fähiger zu machen, ihren Kindern vom Morgen bis am Abend mit Rat und Tat wirklich beizustehen und in ihrem Tun und Lassen einen wahrhaft bildenden Einfluss auf sie haben. […] Sie würde die Kraft des Volks, seine Anlagen im Kreis der Seinigen zu gebrauchen und sich im Kreis der Seinigen in allen Bedürfnissen selber und selbstständig helfen zu können, im Volk allgemein beleben und millionenfach erhöhen. […]“ (Zitatende)

 

Alles gut? Ja – Aber!

 

Die Frage ist, wie positiv das System ist, für das der Pädagoge handelt. Und was bei dem Pestalozzi-Zitat noch positiv klingt, wird negativ, wenn man es sinngemäß auf eine Diktatur überträgt. – Wenn die Werkzeuge der Pädagogik nicht mehr zum Wohle sowohl des Ganzen als auch des Individuums angewendet werden, sondern die Individuen und das Ganze zum Wohle eines Systems und dessen Machthabern geformt werden, sind sie böse. – So böse, wie der Hammer, der auf einen Kopf geschlagen wird, statt auf einen Nagel, der irgendwo eingeschlagen werden soll…

 

Klar… Nicht der Hammer ist böse, sondern derjenige der ihn anwendet – bzw. derjenige, der dem Anwender sagt, dass er den Hammer auf einen Kopf schlagen soll!

 

Zu einem Teil macht es also das begünstigte System aus, ob Pädagogik „schwarz“ ist – das andere Teil ist die Art der eingesetzten Werkzeuge. Schwarze Pädagogik hat nämlich auch etwas mit Gewalt zu tun.

Nicht – oder zumindest immer seltener – mit physischer Gewalt, aber immer öfter mit psychischer Gewalt, die bereits im frühen Kindesalter angewendet wird und zu einer Art Gewöhnung führt.

 

Ich weiß selbst sehr gut, wie leicht man sich daran gewöhnt, auch brutal verprügelt zu werden und wie leicht man irgendwann verinnerlicht, dass man die Prügel wohl verdient habe, weil man etwas falsch gemacht hat. – Und bei psychischer Gewalt ist das durchaus ähnlich!

Zum Thema hier ein Buch, das ich selbst noch nicht gelesen habe, das mir aber sehr lesenswert erscheint, und dessen Autorin den Begriff schwarze Pädagogik so definiert:


(Zitat) „[…] Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen. […]“ (Zitatende)

Quelle: Alice Miller „Evas Erwachen: Über die Auflösung emotionaler Blindheit“, 7. Aufl. ersch. 2003 bei Suhrkamp, Berlin, ISBN-13: 978-3518455616

 

Damit hätten wir zwar den Begriff „schwarze Pädagogik“ umschrieben, aber wie ist es nun mit den Pädagogen? Gibt es schwarze Pädagogen?

 

Ich meine, Ja! – Und zwar handelt es sich meiner Meinung nach dann um schwarze Pädagogen, wenn diese Personen wissentlich schwarze Pädagogik anwenden, und wenn sie es ganz bewusst zugunsten eines Systems anwenden, von dem sie wissen, dass es ein negatives, also schwarzes, System ist.

Es ist ja vorstellbar, dass jemand bereits im Kindesalter so sehr durch schwarze Pädagogik beeinflusst wurde, dass er das System, dem er dient, für positiv hält, und der davon überzeugt ist, dass sein Handeln sowohl dem Wohle des Individuums als auch des Ganzen diene.

 

Das möchte ich festhalten: Ich will keine(n) Pädagog(i/e)n, die/der einem schwarzen System dient verurteilen, ich will nicht einmal darüber urteilen ob es sich dabei um schwarze Pädagogen handelt oder nicht. – Ich denke nämlich, dass die meisten ihrerseits Opfer eines Systems sind und gar nicht in der Lage, zu erkennen, was sie tun.

Und damit sind wir endlich mitten im Thema:

 

Am 08.10. erhielt ich eine kurze E-Mail von einem kritischen französischen Beobachter der NAKI-Aktivitäten, und die enthielt lediglich den kurzen Text

„Hallo, man stellt seit einiger Zeit fest dass die auffallend äusserste Priorität der NAKI auf der ganzen Welt die Schulung von Kindern ist. Alles was man beobachtet geht in diese Richtung. MFG. Roland.“

und zwei Links:

Wegen der Komplexität dieses Themas habe ich einen Bogen darum gemacht und die E-Mail in den „to do“-Ordner unter „ferner“ liefen geschoben…

 

Gestern um 17:31 Uhr, nach dem Erscheinen des jüngsten nac.today-Mumpitz schrieb Roland eine weitere Mail:

„Hallo, es ist nicht zu übersehen wie die NAKI der Kinderpädagogik äusserste Priorität gewährt. Sie sind die Zukunft der Kirche sagt sie. Das unmittelbare Wiederkommen Jesus wird halt jetzt ein wenig verschoben da der Heilige Geist andere Sorgen hat (Demographie). MFG. Roland.“

Dazu den Link zur französischen Version des aktuellen nac.today-Beitrags.

 

Roland hat natürlich Recht! – Und ich beobachte selbst seit Jahren mit wachsender Besorgnis, wie perfide die NAKn bei der Kinderindoktrination vorgehen. – Aber nicht ausschließlich bei Kindern, die Methoden werden durchaus auch bei der Manipulation von Erwachsenen angewendet!

 

Zum ersten Mal ist mir das in der Zeit aufgestoßen, als ich mich noch hauptsächlich mit der NAK-NRW auseinandergesetzt habe. Mir fiel auf, dass deren damaliger Boss – der mir seit jungen Jahren verhasste Armin Brinkmann (der ist lediglich drei Jahre älter als ich) – mehr und mehr akademische Fachleute um sich versammelte. Und zu den Fachleuten gehörten bereits vor rd. 8 Jahren auch Erziehungswissenschaftler. (By the way: Mir ist bis heute unklar, wieso er sich ausgerechnet auf dem Sprecherposten einen Versager ohne fachliche Qualifikation gehalten hat)

 

Erstmals bei der NAK-NRW fielen mir dann auch die auf ab Bezirksebene angesiedelten Kindermanipulationsveranstaltungen auf, bei denen moderne didaktische Mittel und Methoden eingesetzt wurden.

Keine Ahnung, wie das in anderen Gebietskirchen war, aber es war schon sehr auffällig, wie stark im Laufe der letzten Jahre die Kindermanipulation forciert wurde! – Die Krönung war dabei für mich der NRW-Kindertag, bei dem man ein einzelnes Kind auf der dunklen Bühne auftreten ließ und die Zuschauer schauspielerisch in das Thema „Einsamkeit und Dunkelheit“ führte, sie also mit einer Grundangst aller Kinder konfrontierte um ihnen dann bei erleuchteter Bühne mit vielen Kindern und dem auftretenden Bezirksapostel Brinkmann zeigte, das „im Werk Gottes“ Licht, Gesellschaft und Freude herrschten… - Man spielte mit den Ängsten der Kinder, um sie fest in das System NAK einzubinden.

 

 „black pedagogy at its best“ …

 

… und zwar zugunsten eines schwarzen Systems. – Ich brauche das hier nicht weiter auszuführen. Wer die Veröffentlichungen zur Neuapostolikensekte auf unserer entsprechenden Unterseite (- klick) kennt, weiß, dass der Neuapostolizismus ein zutiefst faschistoides System ist. – Ein (derzeit?) sterbendes System! Immer mehr Mitglieder gehen von der Fahne – wenn auch nicht alle aus dieser Sekte austreten. Die tatsächliche Zahl aktiver (das heißt „zahlender“) Mitglieder liegt derzeit bei max. 20% der von den NAKn veröffentlichten Mitgliederzahl.

Um diesen Trend zu stoppen, will der Apostelverein NAKI e.V., Zürich, dafür Sorge tragen, dass die Kinder der Noch-Aktiven auch mit zunehmendem Alter unbedingt bei der Fahne bleiben. Und dazu ist den sich Apostel nennen lassenden Männern, wie Roland richtig festgestellt hat, jedes legale Mittel recht.

 

Ich kann es niemandem verdenken, wenn er die im Bereich Pädagogik für diese üble Sekte arbeitenden Hofschranzen, verachtet.

Aber vielleicht sollte man sich dabei doch vor Augen führen, dass es sich um Opfer handelt, die zu Tätern werden, ohne es zu wissen.

 

Das System-NAK ist verachtenswert, denn es ist kein System zum allgemeinen Nutzen, sondern lediglich zum Nutzen des NAK-Kapitals. Es geht nicht um Gott oder Jesus… die sind lediglich Mittel zum Zweck; es geht nicht einmal um die Leitungsfunktionäre, die mittels fetter Gehälter und Luxus-Fettlebe am Systemerfolg teilhaben; es geht einzig und allein um Kapitalmehrung! Es geht um Anbetung des Götzen Mammon! - Ausschließlich so macht das Handeln des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer Sinn!

 

Schwarze Pädagogik, die auf subtile Weise die Gehirne kleiner Kinder wäscht. – Ich habe zufällig die „Wir Kinder“-Ausgabe von Mai 2017 auf meinem Schreibtisch liegen. Darin wird den Kindern mit harmlos unschuldigem Augenaufschlag vermittelt, dass der Zweifler ein Verlierer sei, und dass diejenigen, die Zweifel wecken, falsch gepolt seien und nicht in der Lage, die Wahrheit zu erkennen.

 

Ich habe, als ich diese Schundlektüre erstmals in Händen hielt, einen regelrechten Hass auf die beiden Redakteurinnen Annette Conrad und Andrea Schnizer [hier kann man sie ansehen: (- klick)] entwickelt.

(Übrigens zeichnen die beiden auch für das gegen das freie Denken von Jugendlichen gerichtete Magazin „spirit“ verantwortlich.)

 

Aber die Vernunft hat mir dann recht bald gesagt, dass die beiden Frauen ihrerseits höchst bedauerliche Opfer des Systems sind, dem sie dienen! Sie können einem nur leidtun. – Unabhängig davon warte ich auf einen Fehler dieser Leute, der mir eine Handhabe bietet, Strafanzeige gegen sie zu erstatten!

 

Gegen diese Manipulatoren vorzugehen, wird allerdings auch dringend notwendig! – Mittlerweile werden die erfolgreichen Methoden der schwarzen Pädagogik nämlich nicht nur von den NAKn in den sog. westlichen Staaten (Mittel- und Westeuropa und Nordamerika) angewendet, sondern von dort auch zu den NAKn in den sog. Drittweltländern exportiert.

z.B. von Michael Ehrichs NAK-Süddeutschland nach Ghana, oder von Mark Wolls NAC-Canadia zu den Philippinen von wo aus der zuständige NAK-Machthaber Urs Hebeisen die Methode nach Indien, Indonesien, Myanmar und Malaysia weitertransportieren lässt.

 

Das große Übel daran: Da die Allgemeinbildung in den Drittweltländern noch geringer ist als in den westlichen Nationen, haben die von den NAK-Indoktrinatoren ausgesuchten Opfer noch weniger Chancen, die ihnen aufgetischten Märchen als solche zu erkennen!

 

Mit den beiden genannten Beispielen, auf die mich vorab auch bereits Roland aufmerksam gemacht hat, brüstet sich nun Peter Johanning im aktuellen nac.today-Übel…

Er versucht seine Leser damit zu beeindrucken, dass die in die Philippinen „ausgeliehene“ Seminarleiterin Dr. Katharine Weber aus Kanada eine ausgebildete Pädagogin sei. Wir wissen: Dr. Weber ist ein bedauernswertes Opfer der NAKI-Diktatur.

 

Johanning sieht das aber naturgemäß anders. Ihn erfüllt mit Stolz, was diese Frau tut. O-Ton:

 

(Zitat) „Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen im kirchlichen Bereich sind wichtig und notwendig. Diese Erkenntnis war ein Grund für das Seminar mit Dr. Katharine Weber aus Kanada. Sie ist ausgebildete Pädagogin und in ihrer Landeskirche verantwortlich für den Bereich Sonntagsschule. Als Mitglied in der internationalen Arbeitsgruppe „Childrens Teaching Material“ ist sie zudem maßgeblich an der Erstellung neuer Unterrichtshefte beteiligt. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/522998<)

 

„Wichtig“? Naja, den Aposteln, die ja die Basis ihrer fetten Pfründe erhalten wollen, mag es wichtig erscheinen…

 

Aber „notwendig“? – Der Apostelverein leidet gewiss keine Not:

 

Das Kapital der Organisationen der Neuapostolischen Kirchen ist

bereits jetzt so groß, dass es deutlich mehr Erträge bringt, als die

von den Mitgliedern aufgebrachten sogenannten Opfer ausmachen!

26.09.2017 - 06:13 Uhr (fcs)

IMPULSE [(- klick) ins Bild] zeigt Gründe für das Auftauchen des Pleitegeiers – Keiner davon kann auf die Neuapostolikensekte zutreffen.

Jeder, der mein Buch gelesen hat, weiß, dass die Behauptung irgendein Gott habe irgendwann von irgendjemandem gefordert, er möge Opfer bringen, nicht erweislich wahr ist! – Erweislich wahr ist hingegen, dass es zu allen Zeiten schmarotzende Scharlatane gab, und dass es sie heute noch gibt, die erpicht darauf sind, sich am Blut ihrer Opfer zu mästen. – Bildlich gesprochen meine ich!

 

Und wer das noch nicht weiß, kann sich „schlau machen“, hier ist eine Bezugsquelle (- klick)

 

Eigentlich sind diejenigen, die das Opfer fordern, Verbrecher! Sie behaupten nämlich, im Namen und im Auftrag eines Gottes zu sprechen, und sagen, jeder habe von dem, was er mit seiner Hände Arbeit, oft mit Blut, Schweiß und Tränen, erwirtschaftet hat, einen bestimmten Anteil an diesen Gott abzuführen. Und dieser Gott werde sie entsprechend segnen – positiv oder negativ… Dann ist vom Unsegen wegen Nichtopferns die Rede…

 

Okay… Heutzutage gehen die Opfer-Forderer ein wenig subtiler vor. – Verwerflich bleibt es aber allemal! Denn  J E D E R  einzelne von ihnen weiß ganz sicher, dass nie ein Gott zu ihm/ihr gesprochen hat. – Sie lügen also. Und obwohl sie wissen, dass überhaupt kein Gott involviert ist, warnen sie unterschwellig vor den Folgen des Nichtopferns…

 

Man kann sagen, dass sie Menschen durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung nötigten und dadurch dessen Vermögen einen Nachteil zufügen. Und das tun sie, um sich, bzw. die Organisation für die sie tätig sind sowie deren Funktionären, zu bereichern.

Das deutsche Strafrecht nennt so etwas „Erpressung“ – und das ist ein Straftatbestand, der gem. § 253 StGB mit bis zu fünf Jahren Haft (in schweren Fällen nicht unter einem Jahr) bedroht ist.

 

Auch die Sekte der Neuapostoliken tut sich bei derartigen Beutelschneiderein hervor. Ganz besonders sogar! – Sie fordert nämlich nicht nur 10% aller Einkünfte als „freiwilliges“ Opfer (als wenn ein manipulierter und gehirngewaschener Mensch etwas freiwillig tun könnte), sondern darüber hinaus, dass sich jedes einzelne Mitglied dieser Sekte voll und ganz in den Dienst der Sekte zu stellen habe!

Dabei ist die Forderung nach 10% aller Einkünfte schon eine Lumperei für sich – selbst für bibelgläubige Menschen. Mit dem Zehnt an sich ist nämlich die  g e s a m t e Steuer, die an den Staat zu zahlen ist, gemeint. Und von diesem Zehnt wurde ein Zehntel abgezweigt, um diejenigen, die wegen ihres Dienstes im Tempel ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten konnten, zu unterstützen.

Der tatsächliche biblische Zehnte ist also ein Zehntel von 10% der Einkünfte – das entspricht in etwa dem, was die christlichen Kirchen in Deutschland als Kirchensteuer einziehen lassen…

 

Ich brauche das Thema, denke ich, hier nicht zu vertiefen. Auf unserer website habe ich dem Thema „NAK und Geld“ eine eigene Unterseite gewidmet. Der Beitrag „Der unbiblische Zehnt“ dürfte dabei auf besonderes Interesse stoßen. Er stammt vom Juni 2013, und das bedeutet, dass das Kapital der NAKn sich zwischenzeitlich noch mehr vergrößert hat. – Wer nach dem Lesen dieses Beitrags immer noch bereit ist, „den Mammon NAK-Apostolat“ zu mästen, ist meiner Meinung nach ein Fall für den Psychiater! Hier der Link (- klick)

 

Nur geht es den NAKn ja nicht ausschließlich um den Zehnt! Sie fordern, dass ein jedes Mitglied sich voll und ganz in den Dienst der Sekte zu stellen habe. – In seinem jüngsten nac.today-Beitrag schreibt Oliver Rütten (ich weiß übrigens gar nicht, warum der sich seines Bildungsgrades so sehr schämt, dass er mit seinem Ministranten-Latein den Pseudo-Intellektuellen mimt), Grundlage für das geforderte Opfer sei die Hingabe Jesu am Kreuz. Der habe „aus Liebe zu den Menschen das einzigartige, unvergleichliche Opfer“ gebracht.

 

Ich kann die nac.today-Leser beruhigen:

 

Es hat dieses Opfer nicht gegeben! – Es gibt nicht den geringsten tatsächlichen Anhaltspunkt für ein derartiges Opfer aus Liebe zu den Menschen. – Es gibt lediglich nicht-authentische(!) Erzählungen über ein derartiges Ereignis. Wenn aber nach den geschichtlichen Tatsachen forscht, stellt man fest, dass es sich dabei lediglich um manipulative Texte handelt, die auf einen gewissen Scha’ul (lat. Paulus) von Tarsus, den Begründer des Christentums, zurückgehen.

Auch hier wissen meine Leser mehr… Wer das Buch noch nicht hat, und nicht zu Hugendubel gehen möchte, findet hier weitere Bezugsquellen (- klick)

 

Was Rütten schreibt, ist also vollkommener Blödsinn! – Und wenn er nur halb so intelligent ist, wie er zu sein vorgibt, dann weiß er auch selbst, dass er Unsinn schreibt:

 

(Zitat) „[…] Selbstverständlich, das finanzielle Opfer, dass der Kirche ermöglicht ihren Auftrag zu erfüllen, gehört dazu.

 

Der Wechsel aus der Rolle des Zuschauers zum Mitmachenden, das Einbringen von Fähigkeiten, … das ist manches Mal schwer, widerstrebt der Gemütlichkeit und gehört zum Opfern. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Und bitte keinen Vergleich anstellen: ‚Der andere leistet weniger, als tue ich auch weniger‘ oder ‚Der andere leistet aber wieder übertrieben viel, vermutlich will er sich nur hervortun …‘ – solche Gedanken helfen nicht weiter und haben mit dem inneren Drang Gott und dem Nächsten zu dienen, wenig zu tun.

[…]

Abgeben von irdischem Reichtum (Geld, Naturalien) und geistlichem Reichtum (Wissen um göttliches Heil), ist Aufgabe eines jeden Christen. Das hilft dem Opfernden dabei, die Dinge an den richtigen Platz zu stellen. Es dreht sich nicht mehr alles um Zugewinn und Maximierung und die Not und das Elend des Nächsten werden nicht übersehen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514677<)

 

Und es ist nicht nur Blödsinn, sondern gleichzeitig eine äußerst perfide Verdrehung der Wahrheit! – Rütten behauptet konkludent, dass Opferbereitschaft aus Nächstenliebe eine christliche Errungenschaft sei und spricht unterschwellig Nichtchristen diese Opferbereitschaft aus Nächstenliebe ab! – Dabei ist sie nicht einmal christlich, sondern sie geht in der biblischen Tradition auf 3. Mose 19, 18 (- klick) zurück. – Und auch dieses Gebot der Tora ist von wesentlich älteren Regeln des menschlichen Zusammenlebens – sie waren bereits bei den frühen vedischen Stämmen bekannt – entlehnt. Es sind also nicht einmal Errungenschaften der Religionen sondern vielmehr eine frühe Hervorbringung der Humanitas…

Und ja: Wer mein Buch gelesen hat, weiß auch das!

 

Bleibt die Frage, warum die Hofschranzen der NAKI-Mitglieder in letzter Zeit so auffällig gierig nach dem Geld und der Selbstaufopferung ihrer Opfer geiern…

 

Ich denke, das ist die Begleitmusik zum Schwanengesang der Neuapostolikensekte in Mitteleuropa und den anderen entwickelten Regionen der Welt!

Mit steigendem Bildungsgrad der Bevölkerung und abnehmender Armut werden die Mitgliederzahlen der Kirchen immer geringer. Und bei den Neuapostolischen sogenannten Kirchen geht der Sterbeprozess in den entwickelten Ländern geradezu schwindsuchtartig vor sich. – Dort, wo die Sekte noch Bestand hat, ist aber nichts zu holen – im Gegenteil…

 

Also bleibt dem NAKI e.V., dessen Mitglieder und deren Hofschranzen ihre Fettlebe ja aus den „Opfern“ finanzieren, nichts anderes übrig, als noch so viel, wie nur eben möglich, aus den sterbenden Bezirken herauszupressen, um die Zeit zu überbrücken, bis die Mitglieder in den armen Ländern in der Lage sind, die Fettlebe von Stammapostel & Co. zu finanzieren.

Freilich werden die Gemeinden dann auch dort anzufangen abzuamseln. Das zeigt uns das Beispiel Südafrika, wo auch bereits die als „Konsolidierungsmaßnahmen“ kaschierten Gemeindeschließungen begonnen haben.

 

Ist kein Grund, sich Sorgen um den Verein zu machen. Die NAKn und der von ihnen finanzierte NAKI e.V. (an den bei Auflösung einer Gebietskirche deren gesamtes Kapital fließt) haben bereits jetzt derartige Kapitalmengen gehortet, dass noch einige Generationen von sich Apostel nennen lassenden Männern (es sind ja schließlich nur sehr wenige) sich davon ihre Fettlebe finanzieren können!

 

Es geht also nicht um den Pleitegeier

sondern um geiernde Geldgier!

Update - 28.09.2017

Auf seiner Seite nak-talk bringt auch Dieter Kastl einen erhellenden Beitrag zum Thema:

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

12.08.2018

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Es ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten, wie die Fakenews-Produzenten und Hofschranzen des NAKI Häuptlings mit der Wahrheit umgehen. fcs' Zorn entzündet sich einmal mehr an einem Text der beiden Kugelblitze Johanning und Rother:

„Sie sind Söhne des Teufels!“ (- klick)

 

31.08.2018

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Unregelmäßige Aktualisierungen ohne jew. Bekanntgabe gibt es auf unserer Unterseite mit den social-media-Aktivitäten.
Die Updates bleiben in aller Regel max. drei Monate stehen....

„CANITIES goes social-media“ (- klick)

 

02.09.2018

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Die Hauptaufgabe der Schreiberlinge im Dienste des Neuapostolats ist es, das NA-Kirchenvolk möglichst ahnungslos zu halten. Die Verdrehung von Tatsachen, oder durch Schaumschlägerei die Wahrheit zu tarnen, sind beliebte Methoden dieser Leute!
fcs zeigt einmal mehr auf, warum diese Apostel-Hofschranzen für ausgemachte Drecksäcke hält. Diesmal am Beispiel des NAK-Propangandisten, der im gestrigen nac.today-Beitrag, versucht, seine Leserschaft zu manipulieren:

„Wo geht es nach Absurdistan?“ (- klick)

 

03.09.2018

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fcs hat unter der subpage "Neuapostolische Kirche" eine neue Unterseite eingefügt
Der Grund dazu: Die allgemeine Entwicklung bei den Kirchenschließungen deutet an, dass auch die NAKn schneller sterben, als gehofft:

„September ist Kirchenaustrittsmonat“ (- klick)

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