... wir schreiben Klartext
... wir schreiben Klartext

17.10.2019 -07:19 Uhr (fcs)

Matthäus 7, Vers 6

Es muss nicht immer Taubenschach sein...

Bild: Perlen vor die Säue werfen // Ausschnitt aus dem Gemälde „die niederländischen Sprichwörter“ von Pieter Bruegel dem Älteren // Quelle f.d. Gesamtbild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pieter_Brueghel_the_Elder_-_The_Dutch_Proverbs_-_Google_Ar

Dem nachfolgend wiedergebenen Dialog zwischen mir und einer Frau H. im Thread zu einem Beitrag auf Facebook (in der timeline von Karl-Friedrich Eyermann ging eine Debatte voraus, bei der ich mich darüber empört hatte, dass Sie mit der Formulierung „friedliche und freundliche Menschen gleich welcher Religionsaussprägung“ die nichtreligiösen Menschen ausgeschlossen habe.

 

Unter anderem wies ich darauf hin, dass Religionszugehörigkeit nicht angeboren sei. Es gebe keine jüdischen Kinder, keine muslimischen oder christlichen oder auch gebürtigen Konfessionsanhänger…

Es gebe lediglich Kinder religiöser Eltern, die dann von Erwachsenen in Religionsgemeinschaften zwangsvermitgliedschaftet würden …

 

Das vorweg zum besseren Verständnis der einen oder anderen Passage im Text. Und jetzt springen wir zunächst direkt in den Dialog

 

Frau H.:

„[…] ich habe keinen Religionsfeind! Wie gesagt - für mich zählen die Menschen <3

Und falls Sie auf die Muslime anspielen - genau die wollte ich damit eigentlich auch verteidigen, weil ich hier in Deutschland seit meiner Kindheit Muslime kenne UND schätze - und es furchtbar finde, was hier gerade an Pauschalurteilen über sie gefällt wird :-/

Aber vielleicht haben Sie meinen Begriff Glaubensausprägungen anders verstanden, als ich ihn gemeint habe - denn damit meinte ich egal ob gläubig oder nicht, oder welchen Glauben auch immer ein Mensch hat - das geht natürlich bei denen los, die nicht gläubig sind - oder ist das für Sie keine Glaubensausprägung?

Für mich schon, und das lebe ich auch so - weil ich alles akzeptiere, natürlich auch die, die nicht gläubig sind, es ist eben eine andere Ausprägung des Glaubens als meine - wobei ich es nicht mal ungläubig nennen würde, weil es auch hier noch mal vielfältige Unterschiede gibt.

Und wie gesagt - entscheidend ist für mich nur, wie ein Mensch sich verhält - und da sind die Unterschiede mitunter leider erschreckend groß, auch hier im Netz ?“

 

Ich:

„Ich verstehe den Teil-Satz

 

‚[...] das geht natürlich bei denen los, die nicht gläubig sind - oder ist das für Sie keine Glaubensausprägung? [...]‘

 

als ernst gemeinte Frage, Frau H....

 

Und ja: ‚Nichtglauben‘ verhält sich zu ‚Glauben‘ wie ‚farblos-transparent‘ zu ‚undurchsichtig schwarz‘

 

Und ‚Nichtglauben‘ kann ohnehin lediglich ein sog. Gläubiger als solchen definieren.

Der, den von sog. Gläubigen auf uns aus ihrer Sicht ‚nicht glaubenden‘ angewendete Schmähbegriff ‚Atheist‘ muss daher auch als schlichter Unsinn abgetan werden.

 

Es gibt keine ‚Azahnfeeisten‘, ‚Aosterhasisten‘ oder ‚Aklapperstorchisten‘ usw.... Und es gibt tatsächlich auch keine ‚Atheisten‘

 

Kurze Antwort auf ihre Frage: ‚nicht gläubig‘ ist ganz logisch ‚keine Glaubensausprägung‘!

 

Schließlich ist ‚nicht krank‘, also ein der anatomisch/physiologischen Norm entsprechender körperlicher Allgemeinzustand ohne Vorhandensein irgendwelcher Krankheitssymptome (sprich: Gesundheit) ja auch keine Krankheitsausprägung.“

 

Frau H.:

„Für mich sind gläubige Menschen nicht besser, als die, die nicht glauben. Dazu habe ich viel zu viele nicht gläubige Menschen kennen gelernt, die ich sehr schätze. Deshalb auch meine Aussage, dass nicht Glaube oder Herkunft entscheidend für mich sind, sondern Haltung und Verhalten.

 

Spannend finde ich allerdings schon, dass viele dieser eigentlich ‚nicht Gläubigen‘ auch an ‚etwas‘ glauben (an sich selbst, die Kraft der Natur, den Zufall...) - das sind für mich eben verschiedene Glaubensausprägungen.

 

Auch wenn ich Ihren Vergleich mit den Krankheiten nachvollziehen kann, ist es für mich doch nicht so einfach übertragbar. Genauso wenig wie die Aussage, Kinder wären nicht gläubig - denn ich erlebe oft gerade das Gegenteil - wie stark suchend nach spirituellen Erfahrungen häufig gerade die Kinder sind, die das nicht schon früh im Rahmen der Familie erleben.

 

Aber das wäre ja schon wieder ein neues Thema, und ich bin jetzt zunächst erst mal froh, verstanden zu haben, was genau Sie so aufregte - auch wenn ich das wirklich überhaupt nicht so meinte!“

 

Ich:

„Ihre Einlassung, Kinder die ohne ‚spirituelle Erfahrungen‘ (die Sie bitte als solche erst einmal definieren müssten) aufwüchsen würden stark danach suchen, halte ich für heikel, Frau H.

 

Zwar weisen die Arbeiten von René Spitz et al., bzw. die jüngeren Studien von Fox et al., nach, dass das Fehlen menschlicher Wärme zu nicht ausschließlich psychologischen sondern auch pysiologischen Abweichungen bei den Probanden führt, daraus lässt sich jedoch nicht herleiten, dass es einen naturgemäßen (also angeborenen) Trieb nach spiritueller Erfahrung gibt.

 

Wenn Sie mir die entsprechenden Belege nennen, können wir uns aber gerne darüber austauschen...

 

Und kurz zu Ihrer Aussage ‚viele‘ dieser eigentlich ‚nicht Gläubigen‘ würden auch an ‚etwas‘ glauben (... die Kraft der Natur, den Zufall...):

Diese Menschen sind dann eben nicht nichtgläubig, sondern vielmehr gläubig...

 

Das Glauben an sich selbst, hat allerdings in diesem Kontext nichts zu suchen. Selbstbewusstsein gehört nämlich nicht in den Bereich der Spiritualität oder des Mystizismus

 

Frau H.:

„Vielleicht sollte ich kurz erklären, woher es kommt, dass ich nicht extra ‚nicht gläubige‘ Menschen geschrieben habe, bzw. in der Regel so nicht schreibe:

 

Ich arbeite beruflich viel mit Kindern, und wenn die Sprache darauf kommt, wer katholisch, evangelisch, muslimisch etc. ist, kommt dann oft die Aussage ‚Ich bin nichts‘ von ungetauften Kindern. Darüber sprechen wir dann meistens, und ich versuche, klar zu machen, warum die Aussage so unglücklich ist - denn sie klingt viel negativer, als das, was Fakt ist – ‚nicht religiös, nicht getauft, nicht gläubig‘ - wäre ja ‚richtiger‘ - und trotzdem bleibt dieses ‚nicht / nichts‘ hängen, vermutlich scheue ich mich deshalb davor.

 

Wobei ich Ihnen Recht gebe, dass es in anderem Kontext gar nicht besonders zu erwähnen ist, sondern erst mal ‚normal‘ wäre nicht zu glauben. Und doch erlebe ich oben beschriebene Situation locker fünf bis zehnmal pro Jahr!

 

Dass Kinder auf der Suche nach dem Transzendenten, nach spirituellen Erfahrungen sind, ist tatsächlich auch meine Erfahrung, wird aber auch von verschiedenen Pädagogen und Psychoanalytikern unterstützt, hier gerne ein Link dazu, den ich mir vor einem Jahr abgespeichert hatte, in der auch eine wissenschaftliche Quelle als Beispiel genannt wird.

 

https://www.zeit.de/2018/14/glaube-religion-kinder-gespraech/komplettansicht

 

Wobei ich niemals versuchen würde, einen Menschen zum Glauben zu überzeugen - weil ich sicher bin, dass echter Glaube von innen kommt, und nur von da. Von daher biete ich Möglichkeiten an, spreche darüber und beantworte Fragen der Kids so gut ich kann - aber akzeptiere natürlich jeden Menschen in dem Weg, den er geht <3 - und wie gesagt, schätze jeden Weg gleich, ohne einen zu verurteilen!“

 

Ich:

„Zitat Frau H.: ‚[...] Ich arbeite beruflich viel mit Kindern, [...]

 Dass Kinder auf der Suche nach dem Transzendenten, nach spirituellen Erfahrungen sind, ist tatsächlich auch meine Erfahrung, wird aber auch von verschiedenen Pädagogen und Psychoanalytikern unterstützt, hier gerne ein Link dazu, den ich mir vor einem Jahr abgespeichert hatte, in der auch eine wissenschaftliche Quelle als Beispiel genannt wird. [...]‘ (Zitatende)

 

Ich bin leider nicht fündig geworden. Sowohl Kristeva als auch Hyams haben zwar über das Thema publiziert - das sind jedoch lediglich unmaßgebliche Einzelmeinungen -, aber keine von beiden hat (zumindest dem ZEIT-Artikel zufolge) je eine wissenschaftliche Arbeit darüber vorgelegt, oder an einer entsprechenden Studie mitgearbeitet.

 

Was den ZEIT-Artikel an sich angeht, so beschreibt der - das übrigens ganz eindeutig - keine angeborene Spiritualität oder Suche nach Transzendentem von Kindern, sondern schlicht Neugier...

 

Die Kinder haben von Dritten über die religiöse Fantasy erfahren und wollen mehr darüber wissen. Und das ist dann der Punkt an dem man den Erwachsenen im Umfeld dieser Kinder genauestens auf die Finger schauen sollte!

 

Wissen Sie... Kinder hören auch gerne Märchen. Und die Erwachsenen lesen ihnen diese vor. - Allerdings käme kein normaler Mensch auf die Idee, Kindern zu vermitteln, diese Märchen seien Tatsachenüberlieferungen.

Warum kann man das bei Religionen nicht ebenso halten?

 

Nein, meine Haltung in Bezug auf die religiöse Unterweisung von Kindern ist da äußerst rigide:

 

  • Zum Schutz der Kinder gehört zunächst der obsolete Gottesbezug aus den Verfassungen entfernt.
  • Dann gehört der Artikel 4 GG dahingehend überarbeitet, dass Religion auf den strikten Privatbereich beschränkt wird, und dass öffentliche Religionspropaganda (dazu gehören auch Muezzinrufe und Glockengeläut, offenes Tragen oder Zeigen religiöser Symbole, oder gar das Durchführen von Prozessionen etc.) verboten wird. - Und der Beitritt zu einer Religionsgemeinschaft samt dem sich Unterziehen der dazu gehörenden Initiationsrituale (Taufe, Beschneidung, Versiegelung etc.) darf erst mit Erreichen der Volljährigkeit erlaubt sein.
  • Außerdem muss der Art. 7 GG dahingehend geändert werden, dass religiöse Unterweisung oder das Vermitteln von religiösen Inhalten an Kinder erst ab deren vollendetem 14. Lebensjahr erlaubt ist.
  • Dazu müssen dann auch Strafrecht und Jugendrecht dahingehend geändert werden, dass Zuwiderhandlungen als Fälle von Kindeswohlgefährdung behandelt und geahndet werden können.

 

Erschreckend genug, dass man im Umgang mit vernunftbegabten Menschen zu gesetzgeberischen bzw. juristischen Mitteln greifen muss, um der Vernunft Raum zu geben.

Denn es müsste doch unmittelbar einleuchten, dass die Vermittlung religiöser Lehrinhalte an Kinder völlig absurd ist:

 

Als die Menschen Gott erfunden haben, war er nichts als ein Erklärungsmodell für die diese Frühmenschen umgebenden physikalischen und biologischen Phänomene...

Die Evolutions-Psychologie kann heute nahezu minutiös nachweisen, wie der Gottglaube entstanden ist.

 

Der moderne Mensch benötigt diesen Gott nicht mehr!

 

Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass es nicht den geringsten Anhaltspunkt für die Existenz eines Gottes gibt. Und es ist längst beweisen, dass es auch keinen Grund zu der Annahme gibt, dass es einen Gott geben müsste, der an der Entwicklung des von uns überschaubaren Teils des Universums (oder mglw. auch Multiversums) beteiligt wäre. - Urknall, chemische Evolution und biologische Evolution liefern hinreichende Erklärungen für alles, was die Religionen irgendwelchen Göttern zuschreiben.

 

Ich verkürze diese Aussage gerne zu:

‚Es gibt kein Seiendes, das zur Erklärung seiner Existenz der Existenz eines transzendenten (metaphysischen) Wesens bedürfte‘

 

Das sind unumstößliche Fakten! - Und solange niemand mir etwas anderes beweist, bleibe ich bei meiner feindseligen Haltung ggü. Religionen und der religiösen Unterweisung von Kindern.“

 

Tja… und damit war der Dialog beendet. Auf eine Antwort werde ich wohl noch bis zum St. Nimmerleinstag warten. Irgendjemand hat es nämlich vorgezogen, den gesamten Thread zu löschen.

Dass ich den vorliegenden Teil-Dialog wiedergeben kann, ist einzig der Tatsache zu verdanken, dass ich mir die Texte von Anfang an für eine anonymisierte Wiedergabe auf CANITIES-News kopiert hatte…

05.10.2019 - o6:26 Uhr (fcs)

NAKige Arroganz...

am Beispiel des Rhinus (alias Enten-Ehrich)

25.09.2019 - 19:28 Uhr (bt)

Die Gedanken sind frei

("Klartext-Beitrag" von Beatrix Tamm)

Zum YouTube-Video: (- klick) ins Bild

06.09.2019 - 06:01 Uhr (fcs)

Warum das Gewese um das Amtswesen

der Neuapostolischen Kirchen auf nac.today?

Je mehr Aufsätze Andreas Rother zu diesem Thema abliefert, umso augenfälliger wird die von ihm betriebene Augenwischerei. Gestern hat er ein weiteres Beispiel geliefert. Hier meine in der facebook-Gruppe "Klartext" veröffentlichte Kritik zu diesem Aufsätzchen:

Das Bild zeigt übrigens Dorothea Christiane Erxleben (geborene Leporin) *13.11.1715; † 13.06.1762, die erste Trägerin eines Doktorgrades

Sie legte am 06. Mai 1754 mit großem Erfolg ihr Promotionsexamen zum Dr. med. an der Universität Halle/Saale ab.

28.08.2019 - 05:09 Uhr (fcs)

Was will uns Rother damit sagen?

Oder weiß Rother nicht, was er denkt, bevor er liest, was er schreibt? Aber was denkt er sich bloß dabei?

25.08.2019 - 05:39 Uhr

Tue Gutes und sprich darüber:

nix mit Evangelium nach Matthäus Kap. 6, Vers 3+4

16.07.2019 - 05:16 Uhr (fcs)

21.07.2019 - 05:36 Uhr (fcs) - Update (unten folgend)

Pseudobischof Peter Johanning ...

... zeigt, wie man sich selbst unglaubwürdig macht!

Update vom 21.07.2019:

10.07.2019 - 05:24 Uhr (fcs)

Bezirksapostel Michael Ehrich ...

... missbraucht Kinderleid zu Marketingzwecken!

10.05.2019 - 06:12 Uhr (fcs)

Der NAK-Korruptionsskandal in Afrika

ist auch in den fb-Gruppen das aktuelle Hauptthema

17.04.2019 - 08:59 Uhr (fcs)

Mehr scheinen als tatsächlich sein...

(manchmal bleibt nur noch ein Kopfschütteln)

24.02.2019 - 05:53 Uhr (fcs)

Aber fcs spricht zu ihnen:

Folgt mir nach und lasst die Toten ihre Toten begraben! (frei nach Mt 8,22)

Interessante Beobachtung am Rande: Unmittelbar nach der Veröffentlichung auf facebook ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen, den ich korrigieren wollte. -  Aber das System hat mir den Zugriff auf den Beitrag verweigert. - Da ist wohl irgendeinem ins System implementierten Algorithmus etwas missliebiges aufgefallen... :-/

05.02.2019 - 13:23 Uhr (fcs)

"Was du nicht willst, das man Dir tu, ...

..., Schnix, das für auch keinem anderen zu!"

28.01.2019 - 07:00 Uhr (fcs)

kopfkratz... grübel... kopfschüttel...

nac.today verbreiten den hier gezeigten Mumpitz in ihrem "NEWSTICKER" unter dem Schlagwort

"Aktion Internationaler Jugendtag 2019"

 

Nur... was will uns Frank Schuldt, unverkennbar der Verbrecher des Originaltextes, mit dem Verweis auf "Gemeinsamkeiten" *O M G* zwischen Gutenberg und dem Schnix sagen?

 

Ich meine... immerhin hat Gutenberg die ihm vorliegenden Bibeltexte einfach nur vervielfältigt und sie NICHT beliebig uminterpretiert und mit scheinbar darin enthaltenen Neuentdeckungen ergänzt (und somit gefälscht). Der Schnix tut Letzteres aber so ziemlich in jeder von ihm bepredigten NAK-Veranstaltung...

 

Link zum Originalbeitrag: https://www.nak-west.de/db/7691163

09.12.2018 - 07:13 Uhr (fcs)

Über einen, der einst auszog, das ...

... Lügen zu lernen, und dabei Perfektion erlangte!

So viel zum Thema "Jungfrauengeburt"

Wann hat das eigentlich angefangen… dass die NAK-Schmierfinken ihre Texte in einem lockeren modernen Plauderton abfassen, ja sogar teilweise recht flippige Formulierungen wählen?

 

Es fällt auf: Die Öffentlichkeitsarbeiter und offiziellen Verlautbarer der div. NAKn und des NAKI e.V. (nochmal zur Erinnerung: Es gibt keine NAKI, sondern lediglich einen NAKI e.V. – und das ist keine Kirche!) versuchen gar nicht mehr, wirklich zu argumentieren, ihre Behauptungen irgendwie herzuleiten.

Sogar „jener alte Gottesmann“ der von den wenig bibelkundigen NAK-Laienpredigern so oft als Platzhalter bemüht wurde (oder noch wird?), kann in seiner Totenkiste bleiben…

 

z.B. die nac.today-Redakteure, die übrigens keine richtigen Journalisten sind, sondern lediglich Verlautbarer im Auftrag einer Organisation, bringen immer häufiger Unwahrheiten, die einfach so im Text untergehen…

Die angewendete Methode entspricht derjenigen, die versuchsweise in der Werbung umgesetzt wurde: Bei Filmen, die mit 24 Bildern pro Sekunde abgespielt werden, wird jedes 24. Szenenbild durch einen zu bewerbenden Gegenstand ersetzt. Dadurch wird dem Betrachter in jeder Sekunde für rund 0,042 Sekunden ein Gegenstand gezeigt, den er nicht bewusst wahrnimmt. In einem 2 Minuten Spot wird der Werbeartikel also 120x gezeigt – insgesamt ca. 5 Sekunden lang – ohne dass der Betrachter es merkt. Die Forschung hat aber nachgewiesen, dass der beworbene Artikel dennoch im Unterbewußtsein gespeichert ist, woraufhin der Betrachter bei der nächsten entsprechenden Kaufentscheidung zu dem unbewusst gespeicherten Artikel greift.

 

Okay – ganz so subtil gehen die NAKideis nicht vor, aber ich vermute, das liegt daran, dass sie Angst haben, bei der Anwendung dieser mittlerweile verbotenen Methode erwischt zu werden.

Interessant ist aber, dass die Öffentlichkeitsarbeit des Neuapostoliken-Marketing dennoch funktioniert:

 

Bei einem Gespräch im kleinen Kreis über den neuen Stil der NAK-Verlautbarungen, fiel mir spontan ein Werbevideo der damaligen NRW-NAK ein:

 

Super-Schwestern, Super-Brüder, Super-Geil…

 

Und damit dieser Slogan nur oft genug verbreitet wird, hat man eine kleine subversive Szene eingebaut, die für Glaubwürdigkeit des Werbevideos sorgt…

Schaut Euch’s an, erinnert Ihr Euch?

So… Und damit blenden wir einmal über zu den aktuellen NAK-Fakenews. Ich werde erst einmal eine längere Passage zitieren:

 

„[…] Sie war die erste, die Bescheid wusste. Viele Jahrhunderte lang hatten die frommen Juden auf den Messias gewartet. Mal mehr, mal weniger erhofften sie sich Befreiung vom Übel der Zeit, Selbstbestimmtheit als Gottes Volk und den Besitz des Tempels in Jerusalem. Messias, das war vor allem der König in Israel. Und als es schließlich soweit war, dass eine uralte Verheißung in Erfüllung gehen sollte, kam der Engel Gottes nicht zu den Propheten, Königen und Priestern – er kam zu Maria. Und die lebte nicht in einem Palast am Königshof. Nazareth hieß das Dorf, in dem sie wohnte; oben im Norden des Reiches, in Galiläa, weit entfernt von Jerusalem.

 

Unerwartetes, Besonderes und Einmaliges geschieht immer plötzlich: Maria erfährt von ihrer Schwangerschaft, die eigentlich gar nicht möglich sein konnte. Doch ein Engel des Herrn selbst tut es ihr kund. Das muss jeden Zweifel übertrumpfen! Interessante Details:

 

  • Maria lebt in Nazareth, fernab vom Zentrum Israels
  • Ein Engel besucht Maria
  • Sie ist jung
  • Sie ist Jungfrau

 

Dieser Mix aus wundersamen Zutaten umweht die Ankündigung des Herrn! Noch vor seiner, ebenfalls mit Wundern begleiteten Geburt, geschieht hier etwas Großes, Neues und Wichtiges: Gott selbst greift in den Ablauf der Geschichte ein! Gott verändert die Welt. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenewsmagazin der Neuapostolischen Kirche international” [https://nac.today/de/158033/651778 (- klick)]

 

Klar – der Text ist von A bis Z reiner Bullshit! Und der Autor [es handelt sich um den Laienprediger im Range eines NAK-Pseudobischofs und Chefverlautbarer Peter Johanning] bemüht sich nicht einmal im Ansatz um eine biblische Herleitung! – Er behauptet einfach, was natürlich leicht ist, weil das Märchen, um das es hier geht, nicht nur allgemein bekannt ist, sondern zum Lernstoff der Grundschulen gehört!

Und so fällt es auch kaum auf, dass Johanning vermeidet, die Quellen zu nennen, auf die er sich bezieht. Bei der uralten Verheißung zum Beispiel bezieht er sich garantiert auf Jesaja. Aber er nennt den sog. Propheten nicht, weil er genau weiß, dass die Prophezeiungen Jesajas nie eingetreten sind. Keine der Weissagungen Jesajas ist je eingetroffen. Und noch dazu galt er sogar bei seinen Zeitgenossen als echter Spinner…

Johanning beruft sich also auf eine der vielen - und niemals eingetretenen - Weissagungen, die ein auch unter seinen Zeitgenossen als geisteskrank geltender Mann so etwa 700 Jahre vor der Zeitenwende ausgesprochen hat.

 

Aber er nennt ihn nicht namentlich, er vermeidet, im Detail darauf einzugehen.  Und warum? Ich bin überzeugt davon, dass er Kubitzas "Der Glaubenswahn" gelesen hat.

Siehe hier: https://www.buch7.de/store/product_details/1028639583 (- klick)

Und er weiß natürlich: Wenn alle anderen Weissagungen Jesajas sich als Blödsinn entpuppt haben, warum sollte dann die über den Messias wahr gewesen sein?

 

So… und dann soll es eine junge Frau aus Nazareth sein, die als erste vom Eintreten der Prophezeiung erfährt. Johanning schreibt nicht, warum es gerade Maria war, er lässt sich vielmehr über die Umgebung Marias und ihren Sozialstatus aus.

Uns NAK-Kritikern ist klar, was er bezweckt: Er vergleicht Maria unausgesprochen mit seiner Sekte, der sog. Neuapostolischen Kirche, deren Mitglieder sich ja als die das Knäblein gebärende mit der Sonne bekleideten Frau aus der sog. Johanneischen Apokalypse [siehe hier: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Offenbarung12 (- klick)]  identifizieren…

Es geht ihm darum, die Mitglieder der sterbenden Neuapostoliken-Sekte[i] unterschwellig auf die Naherwartung der Wiederkunft des Messias einzuschwören.

 

Und dann legt Johanning erst richtig los: Sie ist jung, sie ist Jungfrau… Okay, da es in dem Märchen um eine werdende Mutter geht, ist der Gedanke, dass es sich um eine junge Frau handelt, naheliegend. Und – das wird jetzt Manche*n verwundern – auch, dass es eine Jungfrau gewesen sein soll. Denn wenn ein wichtiger Neugeborener in der Antike etwas hermachen wollte, musste er nachgerade von einer Jungfrau geboren werden:

 

Beispiele für derartige Jungfrauengeburten gibt es in vielen Religionen und alten Kulturen:

 

  • Babylonien: Der Herrscher ist Same eines Gottes von einer Göttin geboren
  • Ägypten: Der Pharao ist Sohn der jungfräulichen Königin und des Gottes Amun-Re wird von Amun zu seinem Sohn erklärt. Ramses II. wird von Gott Ptach in Gestalt eines Bockes mit einer menschlichen Frau gezeugt.
  • Indien: Die Gottheit steigt in den Schoß der Frauen um neue Menschheit zu ermöglichen (Upapata)
  • China: Die Geburt eines Kaisers wird auf eine himmlischer Ursache zurückgeführt. Das gilt übrigens auch für Dschingis Khan
  • Südamerika : Bei den Tolteken gilt Quetzalcoatl als von göttlicher Herkunft
  • Persien: Mithras, dessen Kult ein wesentliches Element der christlich-paulinischen Theologie ist, wurde von einer Jungfrau geboren.
  • Griechenland/Rom:   Pythagoras, Plato, Alexander, Augustus, Apollonius von Tyana, Perseus, Scipio, Galerius, Armentarius gelten als Söhne eines himmlischen Vaters und einer irdischen Mutter.

 

  • Als Jungfrauen werden verehrt: Hera Aphrodite und Artemis .
    • Oft wird die Weissagung Vergils in seiner vierten Ekloge [siehe Folgezitat]mit der Ankündigung der Jungfrauengeburt bei Matthäus 1, 23 verglichen:
      Jetzt ist das letzte Zeitalter ...da;
      die große Ordnung der Zeitalter entsteht von frischem;
      jetzt kehrt auch die Jungfrau zurück ...;
      jetzt senkt sich ein neues Geschlecht vom hohen Himmel herab;
      sei der Geburt des Kindes mit der sogleich das eiserne
      Geschlecht aufhören und in der ganzen Welt das goldene sich erheben wird ... hold
  • Judentum: Man kennt eine Zeugung durch Engel. Nach Philo gebären die betagten Frauen der Patriarchen unter göttlicher Einwirkung. Auch Melchisedek ist von göttlicher Geburt.

 siehe hier: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Jungfrauengeburt.html (- klick)

 

Natürlich ist das mit der Jungfrauengeburt Quatsch, aber es ist einfach naheliegend dass die von Sha’ul (lat.: Paulus) aus Tarsus beeinflussten biblischen Märchenerzähler auch den von ihnen verehrten Wanderprediger Yeschuah von Nazareth von einer Jungfrau gebären lassen mussten…

 

Darauf, dass das alles völliger Unsinn ist, will ich hier nicht weiter eingehen. Ich habe diesen Themenbereich bereits vor mehr als 5 Jahren ausführlich abgehandelt:

Siehe hier: https://www.canities-news.de/christentum-allgemein/die-irrlehren-des-christentums/das-apostolikum-teil-ii-jesus/ (- klick)

 

Tja… Johanning hat Scheiß-Karten… Aber es ist eben sein Job, unwahre Verlautbarungen an den/die Leser*in zu bringen. Tatsachen – z.B. diejenige, dass es keine Engel gibt – muss er irgendwie plattbügeln:

Er nimmt, wohl wissend, dass es keine metaphysischen Wesenheiten gibt, einfach die Tatsache, dass es in dem Märchen heißt, ein metaphysisches Wesen, ein Engel, sei aufgetreten, als Beweis dafür, dass die ganze Story glaubwürdig sein muss… Mehr noch: Das müsse jeden Zweifel übertrumpfen, und er behauptet weiter, Gott selbst habe in den Ablauf der Geschichte eingegriffen und die Welt verändert.

 

Gerade die letzte Behauptung ist übrigens lustig: Inwiefern hat Gott die Welt verändert?

 

Hat Gott die grauenhaften und übelkeitserregenden Greueltaten, die er dem von Johanning herangezogenen Märchenbuch zufolge im Laufe der Zeit begangen hat, ungeschehen gemacht?

Hat er die Entwicklung des Nahen Ostens positiv beeinflusst?

Hat er verhindert, dass der Hinduismus, das Christentum, der Islam, … die gewalttätigsten und blutrünstigsten Religionen, die man sich vorstellen kann, entstehen? (Naja… den Hinduismus gibt’s schon länger als das Judentum)

 

Eben! Wenn sich etwas geändert hat, dann, dass durch die Entstehung des Christentums die Welt ein ganzes Stück schlechter geworden ist. Aber zugegeben: Der gut 500 Jahre nach dem Christentum entstandene Islam, die abendländische Pestilenz unseres Jahrhunderts hat für eine weitere Verschlechterung der Welt gesorgt.

 

Wer mit wachen Augen in die Geschichte blickt und die Entwicklungen der Gesellschaften betrachtet, kommt nicht umhin, festzustellen, dass mit der Geburt des Jesus ausschließlich Verschlimmbesserungen eingetreten sind. – Und glauben wir Johannings Behauptungen, dann war und ist genau dies Gottes Wille! Daran kann das auf seine Beweisführung folgende Geschwurbel nichts ändern!

 

Ob es wohl Menschen gibt, die auf Johannings Geschwurbel hereinfallen? – Ich befürchte: ja!

 

Es leben vielerorts 4 Generationen von Neuapostoliken gleichzeitig: Menschen die von klein auf manipuliert und indoktriniert wurden; Menschen, die sich gegenseitig in ihrem Irrglauben bestärken; Menschen, deren eigenes Denken bereits in der Kindheit mitsamt ihrem eigenen Willen gebrochen wurde;

…; Menschen eben, die sich regelmäßig von den Scharlatanen des Züricher Apostelvereins und den dort beschäftigten Hofschranzen und Schmierfinken am Nasenring durch die Manege führen lassen.

 

Ihre Freiheit könnten diese bedauernswerten Opfer des Neuapostolizismus nur dann erlangen, wenn es die Apostel & Co. nicht mehr gäbe.

Und jetzt dürft Ihr 3x raten, was ich den Opfern des Neuapostolizismus zu Weihnachten wünsche!

 

[i] Siehe dazu die NAK-West-Jahresberichte 2017 unter https://www.nak-west.de/db/7678796 (- klick)

24.10.2018 - 05:09 Uhr (fcs)

... facepalm ...

Ist es nicht verblüffend, wie einfach es für schwurbelnde Pseudo-Journalisten ist, ihre eigene Blödheit zu offenbaren? - Das schaffen sie selbst dann, wenn sie lediglich den geistigen Dünnpfiff eines Dritten wiedergeben...
 

Ach - das stimmt so nicht?
 

Na, dann lest einmal den Schwachsinn, den „nac.today – *D A S* Fakenewsmagazin der Neuapostolischen Kirche international” unter https://nac.today/de/158033/617365 (- klick) verbreitet.
 

Wie bitte?! - Das ist in Wahrheit clever, weil sie es ausschließlich darauf abgesehen haben, Denkfaule, Indoktrinations- und Gehirnwäscheopfer sowie Blöde zu beeinflussen?


Hmmm... könnte 'was dran sein...

24.09.2018 - 07:48 Uhr (fcs)

Wie man's nicht macht:

..., zeige ich hier einmal beispielhaft an einem Leserbrief, der uns über unser Kontaktformular erreicht hat. - Den (vermutlich sowieso gefakeden) Namen des/der Verfasser(s/in) habe ich zur Sicherheit aus Gründen des Persönlichkeits-Schutzes unlesbar gemacht.

Man muss nicht, wie in diesem Fall, mit aller Deutlichkeit auf die geringe Höhe seines intellektuellen Niveaus hinweisen.  -  Eigentlich muss das kein Christ, denn die Tatsache, dass er Christ ist, deutet schon sehr auf lediglich eingeschränkte kognitive Leistungsfähigkeit hin!

 

Was nun diese platte Behauptung in der gezeigten Formularnachricht betrifft:
Erklären Sie uns doch bitte im Detail, was sie zu bemängeln haben, Herr/Frau Wittig...

Ich zum Beispiel bin der persönlichen Meinung, alle Mitglieder des NAKI e.V. (also die Apostel, Bezirksapostel, Stammapostel und deren Helfer) seien betrügerische Halunken.
Dennoch erkläre ich jedesmal detailliert, wie ich in jedem konkreten Einzelfall zu diesem Urteil gelange!
Ich zum Beispiel bin der Meinung, die Veröffentlichungen in den NAK-Medien seien durch die Bank verlogene Scheiße und die Verfasser der Veröffentlichungen seien Abschaum. Dennoch erkläre ich in jedem Einzelfall detailliert, wie ich zu meinem Urteil über die entsprechende Veröffentlichung und über deren Verfasser gelangt bin.

Übrigens gibt es Fälle (so konkret fällt mir jetzt keiner ein - aber ich bin sicher, es gibt sie), in denen ich Veröffentöichungen der NAKn und ihre Verfasser auch gelobt habe. Ich gebe jedoch zu, dass ich wegen des geringen Wahrheitsgehalts der in den NAK-Medien verbreiteten Beiträge nur äußerst selten Gelegenheit dazu bekomme...

 

Langer Rede, kurzer Sinn: Ich bekomme gelegentlich derartige Formularnachrichten, wie die hier gezeigte. - Im Normalfall werden die nach einem kurzen Blick, ob evtl. ein konkreter Inhalt vorliegt, gelöscht. Warum sollte ich Speicherkapazität für solchen kleingeistigen Dreck verschwenden?
Da aber natürlich die jeweiligen Verfasser sich wirklich alle erdenkliche Mühe geben, so gut zu formulieren, wie es ihnen möglich ist, tue ich ihnen mit diesem Verfahren Unrecht. Deshalb also dieser Hinweis.

Spart Euch die überflüssige Arbeit, wenn Ihr keinen konkreten Sachvortrag halten wollt. Sie wär eh' für die Katz, denn ihr habt nicht einmal die Chance, von euren Mit-Neuapostoliken als Glaubenshelden gefeiert zu werden...

31.08.2018 - 06:50 Uhr (fcs)

CANITIES-fb von 2018-08-30.pdf
PDF-Dokument [115.0 KB]
Bitte um Entschuldigung.pdf
PDF-Dokument [63.4 KB]
Bildquelle: (- klick) ins Bild)

Beim aktuellen nac.today-Schmonzes musste ich mit leichtem Schmunzeln an meine Sextanerzeit zurückdenken: Die ersten Chemie-Unterrichtsstunden…

 

Dr. Dobberstein (merkwürdig, dass ich mich nach mehr als 50 Jahren noch an den Namen erinnere) erläuterte uns den Unterschied zwischen Reinstoff, Gemenge und Gemisch am Beispiel von Eisenpulver und Schwefelpulver…

 

Er füllte je eine gleiche Menge der Reinstoffe Eisenpulver und Schwefelpulver in ein Reagenzglas und stellte mit leichtem Schütteln ein Gemenge (heterogen!) her. Dann hielt er einen Stabmagneten über das Reagenzglas, woraufhin sich das Eisen durch den Magneten angezogen vom Schwefel trennte. [siehe Titelbild >https://www.slideserve.com/arnaud/trennungsm-glichkeiten-von-gemischen<]

Wir hatten gelernt: Ein Gemenge kann durch physikalische Methoden getrennt werden.

 

Dobberstein stellte erneut ein Gemenge her und leerte es auf eine Fließe. Dann hielt er einen brennenden Span an das Gemenge, löste so eine Reaktion aus und stellte ein Gemisch (homogen!) her - Eisensulfid (FeS). [siehe hier: >http://www.seilnacht.com/versuche/sulfid.html<] Dann hielt er den Stabmagneten über das Eisensulfid – und es geschah nichts.

Wir hatten gelernt: Ein Gemisch kann man durch physikalische Methoden nicht trennen…

 

Okay soweit? Dann kehren wir jetzt zurück zum aktuellen nac.today-Beitrag. Denken wir uns den Internationalen Jugendtag der NAK als Stabmagneten, und die NAK-Jugend als ein Gemenge aus aktiven, begeistert Gläubigen (Eisen) sowie trägen, inaktiven lauen Zweiflern (Schwefel)…

Eigentlich sollte der Magnet an sich doch genügen, die Aktiven von den Trägen zu trennen!

 

Ich denke noch einmal zurück an mein Pennäleralter… Die NAK-NRW führte seinerzeit den jährlichen „großen Jugendtag“ in Dortmund durch. Einmal im Jahr die große Dortmunder Westfalenhalle rappelvoll mit neuapostolischen Jugendlichen!

Viel geboten wurde damals nicht. – Die Predigten des Kriegsverbrechers, der damals Stammapostel war, waren einfach zum Abgewöhnen, sein Geleiere [man kann es sich hier noch anhören: >https://www.youtube.com/watch?v=xziLt74GP-0<] unsäglich… Naja, aber immerhin gab es jedesmal auch ein paar „Exoten“ am Altar zu bestaunen: Kraus, Fendt, Fernandez waren so ein paar Namen, nicht zu vergessen Apostel Tan… - Und nachmittags kam es sogar vor, dass sich die Schwarzbefrackten am Altar ihres Sakkos entledigten und das Geschehen hemdsärmlig leiteten - wir Jugendlichen waren begeistert von so viel Volksnähe!
Große Showeinlagen gabs natürlich nicht, aber die Apostel erzählten sozusagen privatim aus ihrem Erleben. Mehr gesungen wurde nachmittags. Große Chöre mit großen Chorliedern, und nicht zu vergessen der Gesamtchor… - Hatte durchaus etwas, ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich an die große Zahl junger Stimmen denke, die die Halle mit Harmonien füllten...

 

Und natürlich immer auch die neuapostolische Nationalhymne „Der Herr ist mein Licht“

 

Aber das wars auch schon… Wenn ich heute an diese Veranstaltungen denke, muss ich sagen, dass das eigentlich kaum mehr als große neuapostolische Heiratsmärkte waren. Buben und Mädels schauten in den Wandelgängen verschämt nach dem je anderen Geschlecht… Die größten Chancen bei den Mädels hatten natürlich diejenigen Buben, die durch ihre schwarze Kluft als Amtsträger ausgewiesen wurden…

 

Mehr war da nicht, und trotzdem hatte der Jugendtag in den 60ern und 70ern (obwohl ich ab 1970 den Soldatenberuf ausübte, habe ich zugesehen, möglichst noch am Jugendtag teilzunehmen) eine so starke Anziehungskraft, dass nur diejenigen, die sowieso nicht mehr in die Kirche gegangen sind, daheimblieben. Ganz offenbar gab es damals ausschließlich Eisen; Schwefelpulver wurde in den Gemeinden gar nicht erst geduldet…

 

Wenn ich mir vorstelle, was losgewesen wäre, wenn damals die Jugendtage ein Programm geboten hätten, wie die heutigen. Es hätte keiner weiteren Maßnahme bedurft, die Jugend selbst aus den hintersten Winkeln des letzten Dorfes an der entlegensten Grenze herbeizuziehen. – Vermutlich hätte man selektieren müssen, damit nur hochreines Eisen angezogen wird.

 

Und heute? Der Internationale Jugendtag scheint kaum noch Anziehungskraft zu haben, oder das Eisen ist nicht rein genug und muss erst einmal in den Bereich der magnetischen Anziehung geschoben werden. – Irgendwas ist oberfaul. Gibt es am Ende gar keine Reinstoffe mehr? Ist aus dem Gemenge von Aktiven und Trägen vielleicht bereits ein Gemisch geworden, das sich gar nicht mehr anziehen lässt?

Jedenfalls wundert es mich schon sehr, wie intensiv das Großereignis „IJT-2019“ in den NAK-Medien beworben wird.

 

Obwohl die Altersgruppe der NAK-Jugend, mittlerweile vom Kindesalter bis zu 30-jährigen Erwachsenen incl. Eltern mit Familien aufgebläht wurde: Ganz offensichtlich geht den Verantwortlichen der Arsch mit Grundeis: „Was ist, wenn wir vor einer halbleeren Halle stehen?“

 

Tja, was soll ich sagen, Ihr Knallköpfe? Vielleicht wäre es schon hilfreich, Denkverbote zu vermeiden!

Darin sind sich die Neuapostoliken-Bosse nämlich treu geblieben: Es darf nicht sein, was nicht sein kann:

 

(Zitat) „[…] In der Sakristei sitzen Schwestern und Amtsträger ebenfalls im Kreis. Amanda steht am Flipchart und notiert, welche Themen sich die Projektgruppe „Frauen“ für den Internationalen Jugendtag 2019 wünscht. Die Frage des Amts für Frauen wollen sie nicht thematisieren, da sind sich alle einig. „Das ist ein Thema, das der Stammapostel und die Bezirksapostel zu gegebener Zeit aufgreifen werden“, sagt Apostel Gert Opdenplatz. Daneben gibt es aber viele Freiräume für Frauen in der kirchlichen Arbeit, die vielleicht noch nicht in allen Bezirken und Gemeinden genutzt werden. Darüber aufzuklären, was weibliche Jugendliche in der Kirche alles tun und gestalten können, ist den Mitgliedern beider Arbeitsgruppen ein Anliegen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” >https://nac.today/de/158039/613970<

 

Die Armen NAK-Jugendlichen dürfen also nicht einmal fragen, was sie wollen! Die GK-Fürsten und ihre Hofschranzen lernen’s wohl nie!

 

Da braucht man dann wohl gar nicht zu hoffen, dass jemals der von der NAK-Führung geheim gehaltene Forschungsbericht [siehe hier: >https://naktalk.de/nak-forschungsbericht/<] thematisiert werden darf…

16. August 2018 - 07:47 Uhr (fcs)

Was mag der Rother für sein gestriges Geschreibsel auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” unter https://nac.today/de/158036/611540 bekommen haben?
 
Wobei man ja schon auch Verständnis für ihn aufbringen könnte:
 
Im Sinne eines Erhalts der reinen NAK-Lehre und Verrmeidung der ACK-Fickfackerei wäre Michael Ehrich sicher die bessere Wahl für den StAp-Posten gewesen.
 
Warum also nicht ein wenig die Werbetrommel für diesen NAK-Fürsten rühren?
 

14. August 2018 - 09:27 Uhr (fcs)

23.05.2018 - 17:53 Uhr (fcs)

Quelle für das Ausgangsbild links: https://neuapostolisch.de/db/1144/

01.04.2018 - 05:20 Uhr (fcs)

APRIL - APRIL !!

Alles jubelt, alles lacht: Prosit Ostern!

Dass ich einen Tag mit lautem Gelächter beginne, kommt selten vor... - Aber heute Morgen habe ich Tränen gelacht...

 

Rother'sche Apologetik

 

Dabei ist es ja eigentlich unfassbar: Die einzige Erklärung für die Scheiße, die Bunny Rother gestern auf nac.today verzapft hat, ist, dass er total besoffen war...

 

Das Geschreibsel ist so gnadenlos bescheuert, dass sich jeglicher Kommentar dazu verbietet. - Man, man, man, man, man... hat der's uns Atheisten aber gegeben…

 

Schaut's Euch einfach selbst an... aber nicht gleichzeitig Kaffee trinken... sonst habt Ihr am Ende auch ein paar Papiere gesprenkelt (wie ich). Hier ist der Link:

 

http://nac.today/de/158033/564824 (- klick)

04.03.2018 - 10:15 Uhr (fcs)

Keine Lust auf Taubenschach

(ein reflektiver Gedankenspaziergang)

Ich verwende neuerdings gerne den Begriff "Sturck-Neuapostoliken" für die toughsten (;-P) Hardcore-NAKler

 

Was sind Sturck-Neuapostoliken?

 

Der von mir erfundene Begriff soll ein Analogon zu "Sturck-Deutsche" sein, und das sind derart teutsche Deutsche, dass sie sprachlich sozusagen im Starckdeutschen (- klick) zuhause sind...

 

Für die Sturck-Neuapostoliken trifft Entsprechendes zu, selbst dann, wenn sie sich eigentlich als kirchenkritisch betrachten...

 

Lohnt es, mit diesen Figuren zu debattieren?

 

Meiner Meinung nach muss man darauf ein klares "NEIN!" zur Antwort geben...

Mit diesen Leuten zu debattieren, ist, wie Taubenschach (siehe Bild) zu spielen!

 

Zwei Beispiele aus der Zeit, als ich auf nacworld endlich begriffen hab, wes Geistes Kind die Sturck-Neuapostoliken sind und mein Ablösungsprozess begann:

 

1. Der mittlerweile als Meineid-BezAp bekannte Theodor de Bruijn, hatte in einer Predigt folgende tolle Phrase abgesondert:

„Das Wichtigste ist, dass das Wichtigste das Wichtigste bleibt. Und das Wichtigte ist die Wiederkunft des Herrn...“

 

Mein Kommentar dazu lautete, dass dies ein klassisches Paradoxon sei. Worauf hin mich der mittlerweile in den ewigen Jagdgründen missionierende Klaus Dieter Krüger der Lästerung bezichtigte - was mir eine Verwarnung durch die Admin einbrachte...

 

-----------

 

2. Der immer noch dort aktive Rolf Behrenz meinte, mich nach einer als kritisch eingestuften Frage belehren zu müssen

„Beuge [wenn man sich das gesprochen vorstellt, hört man deutlich eine ganze Reihe ‚ü‘ hinter dem ‚eu‘] Dich unter die mächtige Hand Gottes, dann wird er Dir deine Sünden verzeihen!“

 

Meine Antwort „Gott will mündige Kinder und keine Speichellecker“ führte zu einer 14-Tage-Sperre, was bei den eher NAK-kritisch eingestellten nacworld-Usern zu einem kleinen Sturm führte.

Ich habe dann meinen Bruder gebeten, schöne Grüße auszurichten und man möge doch bitte Ruhe bewahren, 14 Tage gingen schnell vorbei.

 

Das genügte den beiden Administratoren Leonie Alteheld und Oliver Rütten, mich der Plattform zu verweisen, weil ich mich ja so quasi während meiner Sperre zu Wort gemeldet hätte und damit gegen die nacworld-Richtlinien verstoßen habe...

 

-------------

 

Seitdem mache ich in der direkten Auseinandersetzung mit den Sturck-Neuapostoliken stets und ständig die gleichen Erfahrungen...

Einigermaßen Ruhe gehalten haben sie erst, seitdem ihre „Oberen“ den von ihnen angezettelten Prozess gegen Bea und mich mit Pauken und Trompeten verloren haben...

 

Dennoch melden sich immer wieder, dem aus den Texten gewonnenen Eindruck nach noch dümmere Menschen zu Wort. Da paart sich eine eher durchschnittliche Intelligenz mit fehlendem Wissen über die NAK-Lehre...

 

Die Ergebnisse von Debatten sind entsprechend! Die Leute widern mich einfach nur noch an. - Obwohl man sich auch amüsieren könnte über sie... Wie sagte deren Stammapostel so schön?

 

„Schmäht man uns, so dulden wir‘s...!“

 

Was allerdings unter „Dulden“ zu verstehen ist, sehen wir derzeit exemplarisch in der facebook-Gruppe „Neuapostolische(s) in der Diskussion“ (- klick), wo (Stand 04.03.18) eine Minderheit von 395 NAKlern sich angeblich kaum gegen die erdrückende Übermacht einer Mehrheit von 4 atheistischen Kommentatoren wehren kann.

Eine Dramaqueen schrieb im Zusammenhang mit den Kommentaren dieser vier User etwas von „einem tobenden Mob"  - Noch geistesgestörter kann man nicht sein. Und mit solchen Leuten diskutieren...?

 

Taubenschach eben!

 

„Sind Mündigkeit und Glauben bzw. Glaubensgehorsam schon per Definition Begriffe, die sich inhaltlich widersprechen?“

 

Natürlich nicht, wenn man für Mündigkeit die Rechtsbegriffe

  • Rechtshandlungsfähigkeit
  • Deliktfähigkeit
  • Geschäftsfähigkeit
  • Volljährigkeit

einsetzt. – Auch dann nicht, wenn es der betreffenden Person an Bildung und Wissen fehlt. Denn es kann ja niemand gezwungen werden, sich als mündiger Bürger erst umfassend zu informieren, bevor man sich auf Glaubensdinge einlässt.

Und es kann niemand gezwungen werden, erst seine Mündigkeit aufzugeben, bevor er einem Dritten vertraut und blindlings befolgt oder annimmt, was der zu denken, zu tun, zu sagen aufgibt, ohne dabei an das zu denken oder zu überlegen, was sich daraus ergeben kann.

 

Faktisch ist es allerdings trotzdem so, dass er das eigene Denken aufgibt und sich damit sozusagen selbst entmündigt, obwohl er seine rechtliche Mündigkeit - und damit die Verantwortung für alle Konsequenzen - behält.

So jemand macht sich quasi selbst zum Homo Demens - speziell zum Homo Religioticus -, um es mit Dr. Michael Schmidt-Salomon (vgl. „keine Macht den Doofen“, ersch. 2012 bei Piper, München, ISBN: 978-3-492-27494-4) zu sagen!

 

Deshalb vertrete ich die Auffassung, dass sich Mündigkeit und Glaube bzw. Glaubensgehorsam widersprechen! - Die sich daraus ergebenden juristischen Konsequenzen sind in unserer Gesellschaft allerdings noch nicht durchsetzbar.

 

Und das mit der Mündigkeit ist natürlich noch problematischer, wenn es der betreffenden Person auch noch an entsprechendem Denk- und Urteilsvermögen mangelt, von naturwissenschaftlichem und juristischem Basiswissen ganz zu schweigen.

 

Nehmen wir die Frage des Gottesbeweises…

 

Vorweg dazu: Es versteht sich eigentlich von selbst, dass derjenige, der eine Positivbehauptung in den Raum stellt, z.B.: „Schlangen lagert kiloweise Koks in seiner Garage“, verpflichtet ist, die Wahrheit seiner Behauptung zu beweisen.

Schlangen hingegen kann niemals dazu verurteilt werden, den Nichtbesitz von Koks zu beweisen, da es absolut und definitiv nicht möglich ist, die Nichtexistenz von irgendetwas zu beweisen.

Ergänzend ist festzustellen, dass derjenige, der eine unbewiesene, und erst Recht unbeweisbare - weil unwahre - Tatsachenbehauptung in den Raum stellt, sich strafbar macht! - Es ist zu überprüfen ob ggf. Straftatbestände vorliegen. Betrug zum Beispiel, oder im geschilderten Fall Falschbeschuldigung.

 

Mit der Behauptung der Existenz Gottes verhält es sich vergleichbar! - Da es keinen Beweis für die Existenz irgendeines Gottes gibt, kann man, wenn jemand behauptet, Gott sei, durchaus davon ausgehen, dass dies in betrügerischer Absicht geschieht...

Indizienbeweise? - Fehlanzeige! Es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass man die Existenz eines Gottes annehmen müsste - aber eine hinreichende Anzahl an Indizien dafür, dass es der Existenz eines Gottes überhaupt nicht bedarf.

 

Ich meine… es ist ja vollkommen okay, wenn jemand mangels naturwissenschaftlicher Kenntnisse an der Existenz Gottes festhält. – Auch wenn es heute keinerlei Naturphänomene mehr gibt, für deren Vorkommen ein Gott verantwortlich gemacht werden muss, und selbst wenn man verstanden hat, dass es zur Entstehung des Lebens (letztlich also zur Erklärung der menschlichen Existenz) keines Gottes bedarf, bleibt ja letztlich noch die Frage nach dem Ursprung des Universums…

 

Diesen Punkt hat dieser Tage ein Mensch, der in diesem Fall die Schachspielende Taube gibt, triumphierend als Beweis ins Feld geführt:

 

(Zitat) „[...] dann erklär mir mit deinem besseren Wissen, wo die Urmaterie herkommt, wer und was die Entwicklung und Evolution bewirkt und ausgelöst hat.

Dies Alles ist Zeugnis höchster Intelligenz, die eben nicht nur in Materie steckt ...“ (Zitatende)

 

Oh si tacuisses...

 

Aber okay: Das ist DER Punkt, allerdings auch der einzige Punkt, zu dem die Wissenschaft lediglich Denkmodelle anbieten kann.

 

Denn alles, was vor einem Zeitraum von 5,391 16 x 10 hoch minus 44 Sekunden {dieser Zeitraum ist lediglich rechnerisch ermittelbar, da die kürzeste experimentell reproduzierbare Zeitspanne, sie beträgt 12 Attosekunden [= 12x10 hoch Minus 18, also 0,…(17 Nullen)12] um den Faktor 2x10 hoch 26 (also eine 2 mit 26 Nullen daran) größer ist} nach dem Urknall geschehen ist, entzieht sich der menschlichen Beobachtung.

 

Jedoch ist die Behauptung der Gottesexistenz als einzig logische Erklärung für den Urknall und die Existenz der Materie völliger Unsinn! - Das ergibt sich bereits aus der Masse-Energie-Äquivalenz, deren Formel ja nicht nur in Richtung Energie, sondern auch in Richtung Masse aufgelöst werden kann... Oberstufenphysik sollte man allerdings draufhaben.

 

Die Frage die sich für den Zeitraum vor dem Urknall stellt, ist doch, warum die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines urknallenden Wesens höher sein soll, als diejenige der Existenz von aus sich selbst urknallender reiner Energie...

 

Dennoch bietet diese für Menschen absolut und definitiv nicht wahrnehmbare Zeitspanne der Planck-Ära die einzige Berechtigung, für den Glauben daran, dass ein Gott den Urknall ausgelöst hat.

 

Allerdings war für alles was nach dem Urknall kam, kein Gott notwendig!

Für alles, was seit dem im Universum geschieht, braucht es keinen Gott!

 

Das sollte man allerdings wissen! – Denn ausschließlich aus diesem Wissen entsteht die Erkenntnis, dass die Inhalte heiliger Bücher, in denen vom Tun irgendwelcher Götter die Rede ist, schlicht und ergreifend Mythen und Märchen sind, Echos aus den Kindertagen der Menschheit.

Mythen und Märchen die den frühen Menschen als Erklärung für die sie umgebenden Naturphänomene dienten. – Mythen und Märchen, die aber auch zu allen Zeiten von besonders üblen Zeitgenossen missbraucht wurden, um ihre Zeitgenossen zu einem bestimmten Verhalten zu manipulieren.

 

Das trifft auch auf die Leitungsfunktionäre der abrahamitischen Religionen zu. Judentum, Islam und Christentum und deren Konfessionen und Denominationen sind da bis zu den Tüpfelchen völlig gleich.

Weil das für uns Pastorentöcher hier naheliegender ist, bleiben wir beim neuen Apostolizismus, eine sektiererhaften Lehre innerhalb des Christentums, das sich selbst „Kirche Christ nennt“… - Nehmen wir den Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider (die Neuapostoliken nennen ihn „Stammapostel“ und betrachten ihn als höchsten christlichen Geistlichen weltweit) samt dessen Spießgesellen:

 

Stets und ständig stellen sie aktive Tatsachenbehauptungen auf, die nahelegen, dass sie über WISSEN zum Wollen, Tun und Lassen des Gottes der Bibel verfügen. – Wo nehmen sie dieses Wissen her? – Hatten sie göttliche Offenbarungen?

 

Nein! Sie haben eine einzige Quelle – die Bibel – und geben deren Inhalte so wieder, als handele es sich um Tatsachenberichte. – ABER: Sie geben die Quellen für ihr scheinbares Wissen in schöner Regelmäßigkeit nicht an.

 

Ein simples Beispiel ist der auch von Schneider gern verbreitete Satz „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde.“ Woher wollen die NAK-Funktionäre das wissen? – Ist Gott ihnen erschienen und hat ihnen das eingesagt? - Dann müssen sie das auch so sagen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit behalten wollen.

 

Klar… Natürlich hat keiner von denen eine göttliche Botschaft erhalten. - Und wenn sie ehrlich wären, müssten sie zugeben, dass nicht einmal die Bibel diesen Unsinn hergibt.

 

Im Gegenteil! Die gesamte sog. „Reichsgottesgeschichte“ ist eine Geschichte von Erwählung und Verwerfung! - Quer durch die gesamte Bibel ziehen sich die Mordtaten, die der darin überlieferte Abrahamitengott an den nicht von ihm Erwählten verübt hat oder verüben lassen hat!

Gut, dass es ihn nicht gibt, denn gäbe es ihn, so wäre er schauderhafter, rachsüchtiger, blutrünstiger und mordlüsternen Dämon!

 

Von HILFE für ALLE Menschen nicht die Spur! - Im Gegenteil: Es wird noch im neuen Testament von allen Menschen die UNTERWERFUNG gefordert:

 

„Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.“ heißt es in Apg. 17, 30…

 

Und was mit denen geschieht, die sich nicht unterwerfen wollen, lesen wir bei Hesekiel:

 

„7 […] ich will meinen heiligen Namen kundmachen unter meinem Volk Israel und will meinen heiligen Namen nicht länger schänden lassen, sondern die Völker sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der Heilige in Israel.

8 Siehe, es kommt und geschieht, spricht Gott der HERR; das ist der Tag, von dem ich geredet habe.

9 Und die Bewohner der Städte Israels werden herausgehen und Feuer anzünden und die Waffen verbrennen, kleine und große Schilde, Bogen und Pfeile, Keulen und Spieße. Und sie werden sieben Jahre lang Feuer damit machen;

10 sie brauchen kein Holz auf dem Felde zu holen oder im Walde zu schlagen, sondern von den Waffen werden sie Feuer machen und werden ihre Räuber berauben und ihre Plünderer plündern, spricht Gott der HERR.

11 Und zu der Zeit soll es geschehen, da will ich Gog einen Ort geben zum Begräbnis in Israel, nämlich das Tal der Wanderer östlich vom Meer, und das wird den Wanderern den Weg versperren. Dort wird man Gog mit seinem ganzen Heerhaufen begraben; und es soll heißen »Tal der Heerhaufen des Gog«.

12 Und das Haus Israel wird sie sieben Monate lang begraben, damit das Land gereinigt werde.

13 Ja, alles Volk des Landes wird sie begraben; und sie werden Ruhm davon haben an dem Tage, an dem ich meine Herrlichkeit erweise, spricht Gott der HERR.

14 Und sie werden Leute aussondern, die ständig im Lande umhergehen, die Leichen zu begraben, die noch auf dem Lande liegen, damit es gereinigt werde. Nach sieben Monaten sollen sie beginnen nachzuforschen.

15 Und wenn sie im Lande umhergehen und Menschengebeine sehen, sollen sie ein Zeichen aufrichten, bis die Totengräber sie auch im »Tal der Heerhaufen des Gog« begraben.

16 Auch soll eine Stadt Hamona, »Heerhaufen«, heißen. So werden sie das Land reinigen.

17 Du Menschenkind, so spricht Gott der HERR: Sage den Vögeln, allem was fliegt, und allen Tieren auf dem Felde: Sammelt euch und kommt herbei, findet euch zusammen von überall her zu meinem Schlachtopfer, das ich euch schlachte, einem großen Schlachtopfer auf den Bergen Israels, und fresst Fleisch und sauft Blut!

18 Fleisch der Starken sollt ihr fressen, und Blut der Fürsten auf Erden sollt ihr saufen, der Widder und Lämmer, der Böcke und Stiere, all des Mastviehs aus Baschan.

19 Und ihr sollt Fett fressen, bis ihr satt werdet, und Blut saufen, bis ihr trunken seid von dem Schlachtopfer, das ich euch schlachte.

20 Sättigt euch von Rossen und Reitern, von Starken und all den Kriegsleuten an meinem Tisch, spricht Gott der HERR.“

(so nachzulesen in Hesekiel 39)

 

Wo ist denn da die von den Neuapostolikenbossen verkündete HILFE, von der Gott will, dass sie allen Menschen zuteil werde?

 

HILFE??? - Nirgendwo außerhalb der Bibel findet man derart ekelerregendere Drohungen! - Und nirgendwo innerhalb der Bibel findet man den Satz „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde“!

 

Es ist lediglich die Rede davon, dass diejenigen, die sich unterwerfen, Gnade finden… - Und so ist das Titus-Zitat, auf dass sich die Christen möglicherweise berufen, eine Farce!

 

„Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“

(vgl. Titus 2, 11+12)

 

Nichts ist‘s mit der behaupteten Hilfe für alle Menschen! Es ist von Gnade für diejenigen die Rede, die sich den Regeln der Lehre unterwerfen!

 

Woher nehmen die also dieses Wissen über das, was Gott angeblich will?

 

Wo immer wir nachschlagen, kommt niemals Gott selbst zu Wort. – So, wie heute die Religionsfunktionäre behaupten, dies oder jenes habe Gott gesagt, haben durch die gesamte Reichsgottesgeschichte immer nur Menschen gesagt, Gott habe dies oder jenes gefordert oder geboten…

 

Genau genommen, ist es ja noch verworrener: Anders als bei den Neuapostolikenbonzen von heute, die so tun, als hätten sie Ihr scheinbares Wissen unmittelbar von Gott, wird „Gottes Wort“ in der Bibel ja nicht unmittelbar verkündet. Vielmehr kommt in der Bibel dieser oder jener zu Wort, der sagt, Gott habe zu diesen oder jenen Menschen gesagt, dass er dies oder jenes wolle. – Und wenn wir dann weiterforschen, wird’s spannend:

 

Anders als die Schöpfungsgeschichte spielt sich die sonstige biblische Geschichte in wissenschaftlich erforschbaren Zeiten ab. Historiker, Archäologen, Geologen, Anthroprologen, Evolutionspsychologen, Evolutionsbiologen, Astrophysiker, Literaturwissenschaftler, usw., usw. können heute mit hoher Genauigkeit darüber berichten, was sich zu biblischen Zeiten tatsächlich ereignet hat.

 

Und wenn wir uns nun von den Wissenschaften berichten lassen, wer das gewesen sein soll, dem dieser Gott sich geoffenbart hat, stellen wir fest, dass wir ins Leere laufen.

Es handelt sich durch die Bank um rein erfundene Geschichten, die teilweise in den Köpfen der Redaktoren des Pentateuch, der identitätsstiftenden Schrift der Israeliten, entstanden sind, teilweise älteren Mythen entlehnt wurden.

 

Abraham, Isaak und Jakob zum Beispiel sind als Stammväter Archetypen, wie sie in Mythen anderer Kulturkreise auch vorkommen. Ihre Stories sind drei älteren Mythen entnommen und zu einem Erzählstrang verwoben worden. Keinesfalls sind die biblischen Stammväter aber reale historische Personen, die außerhalb der biblischen Erzählungen und der davon abhängigen Traditionen nachgewiesen wären.

Damit sind natürlich auch die Erwähnungen Abrahams in den neutestamentarischen biblischen Schriften ad absurdum geführt. Der Stammbaum des Jesus von Nazareth ist ein ebensolcher Nonsens wie einige Herleitungen der paulinischen Theologie (siehe Röm. 4, 1–25; Gal. 4, 21–31; Hebr. 11, 8-19).

 

Ein wenig anders verhält es sich z.B. mit Mose, der zwar auch eine fiktive Person ist, eine Erfindung der Schreiber des Exodus (der übrigens, wie man heute weiß, nie stattgefunden hat) aber keine mythische Figur, sondern lediglich eine in einer romanhaften Erzählung handelnde Person.

 

So weit so schlecht… Ziehen wir die Schraube noch ein wenig mehr an:

 

Wenn Stammapostel Jean-Luc Schneider sich hinter dem Altar aufbaut und seinen Unsinn darüber, was Gott denkt, tut, will usw. erzählt, weiß er ganz genau, dass er Bullshit verbreitet!

Es kann nicht sein, dass er nicht weiß, dass alles, was er über Gott zu wissen vorgibt, nicht von Gott kommt! – Es kann auch nicht sein, dass er nicht weiß, dass auch die biblischen Überlieferungen keinesfalls Tatsachenberichte sind, dass er nicht weiß, dass Gott nie zu irgendjemandem direkt gesprochen hat.

 

Warum also tun der sogenannte Stammapostel und seine Vereinskameraden im NAKI e.V. sowie deren Hofschranzen dann so, als besäßen sie Wissen?

 

Es gibt nicht den geringsten Grund, anzunehmen, dass diese Kerle irgendeine Legitimation für ihren Anspruch, Gottes sprechende Münder zu sein, hätten. - Sie bezeugen sich gegenseitig diese Legitimation… berufen sich darauf, dass die aktiven NAK-Mitglieder an sie glaubten und ihnen damit die entsprechende Legitimation verliehen…

Und sie WISSEN, dass das, was sie über „Gott und die Welt“ zu wissen vorgeben, nichts anderes sind, als unwahre Tatsachenbehauptungen! – Vermutlich ist ihnen allen sogar klar, dass es einen Gott, den es gibt, nicht gibt. – Denn so viel wissen sie tatsächlich:

 

Gäbe es diesen Gott, den sie verkünden und über den sie dies und das erzählen, müsste er sie für das, was sie tun und für die Lügen, die sie verbreiten bestrafen. - Und so haben wir zuguter Letzt in der Tatsache der Existenz der Neuapostolikensekte und ihrer Funktionäre den Beweis für die Nichtexistenz Gottes ...

Und da es diesen Gott nicht gibt, sollte mn dringendst prüfen, ob nicht die irdische Justiz für diese Scharlatane zuständig ist!

 

Für die den NAK-Funktionären glaubenden Sturck-Neuapostoliken spielt das alles aber keine Rolle. Sie stampfen mit dem Fuß auf und stoßen ein zorniges „… und dennoch…!“ aus

 

Ich bin wirklich entsetzt über das Maß an mit Dreistigkeit gepaarter Dummheit, die sich ganz aktuell bei sog. „Debatten“ in der weiter oben bereits genannten facebook-Gruppe „Neuapostolisches(s) in der Diskussion“, einer von nur noch zwei offen lesbaren facebook-Diskussionsgruppen mit Themenbezug zur NAK, bei vielen Usern zeigt.  Entsetzt, obwohl mit klar ist, dass sie von ihren Glaubensgemeinschaften künstlich dumm gehalten werden…

 

Um noch einmal an die Frage nach der Mündigkeit anzuknüpfen:

 

Diese Leute kann man nicht als erwachsene, mündige Gesprächspartner akzeptieren… Mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren zu wollen, würde bedeuten, sich soweit eingraben zu müssen, dass auch Mund und Nase unterhalb der Grasnarbe sind.

 

Wenn ich Sätze lese wie

„Du weißt hoffentlich, dass die Kreuzzüge eine kurzfristige Reaktion auf eine etwas sehr brutale Religion waren“

kann ich nur noch spekulieren, was die Beweggründe für intelligentere – zum Teil auch akademisch gebildete Menschen – in dieser Gruppe sein können, derartigen Blödheiten zuzustimmen und sich mit so (sorry:) ungebildeten und doofen Menschen gemein zu machen.

 

Borniertheit im ursprünglichen Sinn des Wortes, der Duden definiert sie als „mit Eingebildetheit gepaarte Engstirnigkeit, Unbelehrbarkeit“ und nennt die Begriffe „Philistertum, Kleinkariertheit und Verbohrtheit“ als Synonyme, ist meines Erachtens die einzig akzeptable Erklärung…

Wir müssen davon ausgehen, dass diese Menschen partiell gestört sind; wir sprechen dann, wie in meinem Kommentar von 03:52 Uhr schon festgestellt, von einem Exemplar der Gattung Homo Religioticus, von einer/m Religiot(in/en)!

 

Und sich nun mit einem solchen Menschen darüber austauschen, ob es einen Gott gibt oder nicht, und, wenn ja, wie dieser Gott streng logisch betrachtet beschaffen sein müsste, und ob dieser Gott in irgendeiner Weise über den Urknall hinaus in die Entstehung des Universums eingebunden ist…

 

Unmöglich! Denn wenn ich sage „Nehmen wir zur Überprüfung der Hypothese ‚Gott ist‘ einmal an, ‚Gott sei‘, …“ wird das sofort als Zugeständnis gewertet, die wird triumphierend von ihnen beendet. – Selbst mehrfach erlebt.

 

Hier, wo wir unter uns sind, können wir die Existenz eines Ewigen Urwesens aber einmal als Diskussionsgrundlage annehmen. - Dies unter dem Aspekt des Wissens um die Geschehnisse nach der Planck-Ära:

 

Ab dem ersten Zeitpunkt nach dem Urknall, der physikalisch beschrieben werden kann, können auch die Ereignisse, die zur Existenz alles uns bekannten Seienden geführt haben, klar beschrieben werden.

Die Entstehung des Weltalls, der Erde und des Lebens auf der Erde sind so gut bekannt, dass man mit Fug und Recht sagen kann, dass dabei kein Eingreifen eines Gottes notwendig war.

 

Die Apologeten mögen einwenden, dass zwar die Entstehung der Welt auch ohne das Zutun eines Gottes möglich war, dass aber dennoch nicht ausgeschlossen sei, dass ein Gott dabei mitgewirkt habe…

Da muss sich dann allerdings fragen, warum man dies annehmen sollte! Ockham lässt grüßen…

 

Wenn wir also annehmen, dass es einen Gott gibt, oder gegeben haben könnte, so war der nach dem Urknall nicht mehr beteiligt. – Und damit ist das Gottesbild der Abrahamiten obsolet.

Unser erstes Zwischenergebnis bei unseren Überlegungen ist also, dass Judentum, Christentum und Islam Irrlehren sind. – Sollte ein Gott existieren, so hat der absolut und definitiv nichts mit dem Gott der Bibel und des Koran gemein.

 

Denken wir weiter… In meinem Buch „Was wirklich geschah“ habe ich die mutmaßliche Situation vor dem Urknall so beschrieben:

(Zitat) „Am Anfang war nichts. Zumindest fast nichts. Nichts außer einer kosmischen Singularität! - Komprimierte Energie, unvorstellbar klein und unvorstellbar heiß. Das gesamte Universum in einem winzigen Punkt, der explodiert, vielleicht durch eine innewohnende Instabilität, und sich mit unendlicher Geschwindigkeit […] immer weiter ausdehnt bis zu einem Maximum, dann wieder zu einer Singularität zusammenfällt und erneut explodiert. […]“ (Zitatende)

 

Diese Annahme entspricht den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen und Beobachtungen, u.a. mittels des Hubble-Teleskops. - Und jetzt: Wo war da der anzunehmende Gott? – War er der kosmische Erstbeweger, der den Urknall ausgelöst hat?

 

Das bringt die logische Frage mit sich, woher dieser Gott gekommen sein soll, und wohin er nach dem Urknall verschwunden ist… Wie ist dieser Gott entstanden? – Wer hat ihn erschaffen?

 

Besser, wir setzen noch einmal Ockhams Rasiermesser an: Die Annahme, es könne schon ewig eine derart komplexe Wesenheit, wie es ein kosmischer Erstbeweger sein muss, existiert haben, ist deshalb abzulehnen, weil sie weitere Fragen aufwirft, die uns letztlich in einen Spiegel in einem Spiegel in einem Spiegel, … usw. blicken lassen.

 

Was bleibt ist die Energie, die zwingend logisch vorhanden gewesen sein muss. Und es fragt sich, warum die ewige Existenz von einer Singularität aus reiner Energie weniger wahrscheinlich sein sollte, als die Existenz einer komplexen Wesenheit?

 

Das führt dann zu einem Angebot an die Verteidiger Gottes:

 

Ist es dann nicht logisch, anzunehmen, dass diese Singularität aus reiner Energie das ist, was der theoretisch denkbare Gott sein könnte? – Und wir hätten dann auch eine Erklärung dafür, wohin Gott nach dem Urknall verschwunden ist: Er hätte sich so quasi aufgebraucht oder aufgelöst...

 

Es würde bedeuten, dass alles, was ist, Gott ist. Dann wäre Gott Alles in Allem, aber ohne willentlich an einer Entwicklung teilzuhaben. Sein aktiver Part war mit dem Urknall erledigt, und seitdem ist er passiv an der weiteren Entwicklung beteiligt. Nur ergibt sich daraus wieder eine Frage:

 

Wohin soll es führen, diesen Gott, den einzigen Gott, den es möglicherweise geben könnte, anzubeten?

 

Eigentlich muss man doch völlig logisch zu etwas völlig Anderem kommen:

 

„Wir sind Teil alles Seienden, und alles Seiende ist Teil von uns – selbst Grashalme und Sandkörner sind unsere Brüder und Schwestern… Wenn wir Seiendes gedankenlos in Energie umwandeln, werden wir uns über kurz oder lang selbst in Energie verwandeln… Wenn wir in Energie verwandelt werden, verlieren wir unsere bewusste Existenz“

 

Das einzig sinnvolle Gebet ist dementsprechend, sehr sehr sorgsam mit dem umzugehen, was die Menschheit die Schöpfung nennt!

Anderes Konsumverhalten und umfassendere Formen der Wohlfahrt sind Worte dieses einzig sinnvollen Gebets.

 

Würden die Religionsanhänger lediglich halb so viel Zeit, Geld und Leistung auf dieses Gebet verwenden, wie sie derzeit zugunsten ihrer Religionen aufbringen, wäre das ganz sicher ein Segen für unsere gesamte Umwelt…

Amen!

Soviel Borniertheit ist schon echt beeindruckend, nicht wahr? – Und so gesehen, ist meine Antwort doch wirklich freundlich und zugewandt ausgefallen:

 

„Die Anekdote scheint von jemandem erfunden worden zu sein, der über einen lediglich geringen Bildungsgrad verfügt. - Und diesen geringen Bildungsgrad überträgt er auf seinen Protagonisten, den Studenten...

Tatsächlich könnte ein derartiger Dialog niemals real stattfinden - zumindest nicht zwischen einem Hochschullehrer und seinem Studenten:

 

Wer eine Universität oder eine universitäre Hochschule besucht, verfügt über die allgemeine Hochschulreife; er hat Abitur, ein FH-Diplom oder je nach Staat eine vergleichbare Qualifikation - die österreichische Matura z.B....

Niemand mit einer derartigen Qualifikation wäre aber auf den Gedanken gekommen, eine Beweisführung auf subjektive Begriffe aufzubauen, wie es dieser Student getan hat. Ich will es kurz machen:

 

In der Physik gibt es weder Kälte noch Wärme! Es gibt messbare Temperaturen, die man auf einer in Graden eingeteilten Skala darstellen kann.

Weiter oben auf der Skala spricht man von hohen Temperaturen, weiter unten von niedrigen. - Das sind objektiv messbare Rechengrößen.

Ob ein Individuum die jeweilige Temperatur als kalt oder warm empfindet, ist durchaus vom jeweiligen Subjekt selbst abhängig. Was das eine als kalt empfindet, mag sich dem anderen als warm darstellen, sehr niedrige Temperaturen werden sogar als „heiß“ empfunden

 

Es sind subjektive Empfindungen, aber keine objektiven Größen, die sich als Argument eignen würden.

 

Mit Hell und Dunkel ist es ebenso: Es gibt Licht, dessen Stärke messbar ist und die man auf einer Skala darstellen kann... (usw.)

Helligkeit und Dunkelheit sind keine objektiven Werte, die sich als Argument eignen würden.

 

Und bereits damit ist die scheinbar so überzeugende Beweisführung des angeblichen Studenten ad absurdum geführt! - Seine übrigen Argumente sind genauso leicht zu widerlegen.

Zum Beispiel gibt es das, was der Student mit "Tod als Abwesenheit von Leben" bezeichnet überhaupt nicht!

Es gibt das Ende der Gehirnfunktionen und damit das Ende der bewussten Existenz in deren Folge die Zellen des Körpers ihre organisierten Verbände (den Organismus und dessen Organe) aufgeben. Wir sprechen von Verwesung...
Aber natürlich lebt die organische Substanz an sich weiter! Es findet ein Umwandlungsprozess statt, und die Substanz wird als Nahrung von anderen Wesen (vereinfacht dargestellt zunächst von Würmern, dann als deren Kot von Pflanzen, die wiederum von Tieren, ...) aufgenommen und in deren organisierten Zellverbünden eingebaut...

Der Kreislauf des Lebens endet nicht! Und zuguter Letzt, ist natürlich die Existenz des Gehirns des Professors jederzeit leicht nachweisbar - in bildgebenden Verfahren oder auch in Messungen seiner Funktionen.

 

Tatsächlich, käme kein Student auf die Idee, mit derart absurden Argumenten zu operieren. Und in Wahrheit würde kein Hochschullehrer, seinem Studenten eine derart absurde „Beweisführung“ durchgehen lassen!

 

Kurz:

 

Die Anekdote wurde also entweder von einem schlauen Menschen dazu erdacht, dumme Menschen zu manipulieren,

oder der Autor war ein dummer Mensch, der andere dumme Menschen beeindrucken wollte!

Sie könnte also durchaus von einem

nac.today-Redakteur stammen… :-P

20.10.2017 - 06:41 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

„Es ist leichter, die Menschen zu täuschen, als davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind“...

 

..., soll Mark Twain einmal gesagt haben. Wie sehr er mit dieser Aussage ins Schwarze trifft, beweist unsere tägliche Praxis in der Auseinandersetzung mit den Manipulationsmedien der Neuapostolikensekte…

Letztere haben sich übrigens in den 120 Jahren des Bestehens der Sekte im Prinzip nicht geändert – auch wenn die Apostel und deren schreibende Hofschranzen das Gegenteil behaupten.

 

Klar, die Namen der Medien haben sich geändert, man kommt heute im moderneren Gewand daher und die Manipulationstechniken haben sich verfeinert, aber unter dem Strich geht es nach wie vor darum, die Sektenmitglieder durch Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Bockshorn zu jagen.  Dabei haben sich die NAK-Medien stets an den alten Grundsatz „vox audita perit, littera scripta manet“ gehalten.

Die gesprochene Predigt alleine macht es nämlich nicht, dass die Glaubenden selig werden. – Die meisten von ihnen haben das gesprochene Wort bis zum Ende des Manipulationsvortrags sowieso bereits vergessen.

 

Was hängenbleibt, sind allenfalls die seit Langem abgespeicherten Phrasen, die jeder Teilnehmer an den Gottesdiensten der NAK seit Kindesbeinen immer wieder gehört hat. Das Prinzip der hämmernden Wiederholung: „Was man immer wieder hört, lernt man, ohne es zu lernen.“

 

Mittelfristig wird es ohnehin nicht mehr das live gehörte, gesprochene Wort sein, dass die Neuapostoliken selig macht, sondern ausschließlich noch das konservierte Wort, wie es von den NAK-Medien wiedergegeben wird. Gottesdienste via Internet – wobei keiner der Zuhörer weiß, ob der Altar nicht in einer grünen Hölle steht, und die Bilder von den Festgemeinden einkopiert werden –, verstärkt durch die wöchentlich zugesendeten Print-Medien, werden über kurz oder lang den regelmäßigen Gottesdienst ersetzen.

 

Was unverändert bleiben wird, ist die Manipulation der verbleibenden Sektenmitglieder. Sie sind Marionetten in den Händen der Scharlatane des NAKI e.V., sie dienen diesen Männern als harter Kern, von dem sie hoffen, dass neue Frucht hervorgeht, die ihnen ihr Leben finanziert.

Und weil das so ist, werden Brights wie Bea und ich uns weiter der Mühe unterziehen, die Konsumenten der NAK-Medien darauf aufmerksam zu machen, dass sie von üblen Scharlatanen, denen es letztlich ausschließlich um die Mehrung ihres Kapitals geht, manipuliert werden.

 

Das tun wir, obwohl es furchtbar öde ist, sich mit dem immer gleichen Blödsinn, der zum Beispiel auf nac.today verbreitet wird, befassen zu müssen. Im Prinzip ist es tatsächlich so, als wenn man Schulkindern jeden Tag aufs Neue erklären muss, dass ihr Lehrer lügt, dass Eins und Eins NICHT Drei ergibt, und dass deshalb alle Ableitungen von des Lehrers falscher Formel falsch seien.

 

Jeder, der geblickt hat,

  • dass die Bibel eben nicht Recht hat,
  • dass in der Bibel nicht über tatsächliche Ereignisse berichtet wird,
  • dass es keines Gottes bedurfte, damit Leben auf unserem Planeten entstanden ist,
  • dass es nicht einmal eines Gottes bedurfte, damit Himmel und Erde entstehen,
  • dass es die biblischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob nie gegeben hat,
  • dass Moses eine literarische Erfindung ist,
  • dass der Exodus nie stattgefunden hat,
  • dass die „Zehn Gebote“ nie von einem Gott erlassen wurden…
  • dass…, dass…, dass…

versteht, wie frustrierend es ist, jeden Tag neu gegen die gegenteiligen Behauptungen argumentieren zu müssen.

 

Dabei könnte man uns unterstützen - es ist ja bald Weihnachten: In meinem Wälzer „Was wirklich geschah“ (- klick) habe ich sachlich nüchtern die tatsächliche Entwicklung des Planeten und des Lebens auf diesem Planeten, sowie das Werden der abrahamitischen Religionen und die Entstehung des neuen Apostolizismus beschrieben. Und ich habe getreulich alle mir zur Verfügung stehenden Quellen genannt, und jeder Leser kann diese nachvollziehen und prüfen.

 

Mein Buch ist insofern keine Bibel und kein Lehrwerk, sondern schlicht ein Nachschlagewerk in dem mit meinen Worten prüfbar authentische Berichte allgemeinverständlich wiedergegeben und deren Quellen aufgelistet sind. Die Wahrheit meiner Ausführungen kann jederzeit anhand weiterer Autoren und Quellen nachgeprüft werden.

Es ist ein Sachbuch und da derartige Sachbücher keine hohen Auflagen erzielen, ist der Preis ziemlich hoch… Andererseits: Was sind schon einmalig 29,94 € für 452 Seiten voller Informationen im Vergleich zu regelmäßig 10% aller Einkünfte – plus Sonderopfer – plus Abo für die NAK-Printmedien…

 

Man muss sich nur vor Augen halten, dass alleine der NAK-Katechismus mit seiner enorm hohen Auflage (er findet sich in den meisten deutschen NAK-Haushalten) satte 24,90 € kostet. – Rund 25 € also für rd. 500 Seiten unwahrer Tatsachenbehauptungen… DAS ist teuer.

 

Gut… 30 € sind viel Geld – Aber wenn es denn schon zu viel Geld ist, sollten doch die Konsumenten der NAK-Medien wenigstens nach Belegen für die Wahrheit der von den NAK-Funktionären geäußerten Behauptungen fragen. – Im aktuellen nac.today-Beitrag habe ich zum Beispiel lediglich eine einzige erweislich wahre Aussage entdeckt. In der zur Rede stehenden Predigt sagte das geistl. Oberhauot aller Neuapostolischen Kirchen weltweit, der Diplom-Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider:

 

„[…] Ihr seid zwar verstreut und bildet in der Gemeinde nur eine kleine Schar, […]“

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523069<)

 

Und das spiegelt tatsächlich die Wirklichkeit der versammelten Gemeinde wieder. Die Gemeinde bestand nämlich aus den jugendlichen der Neuapostolischen Kirche aus Gesamt-Portugal und Gesamt-Spanien, die Verstärkung von mehreren Jugendgruppen aus Angola, Argentinien und Uruguay erhalten hatten. – Aber wenn wir uns die Bilder zum Beitrag anschauen, stellen wir fest, dass das gerade einmal geschätzte 600 Teilnehmer waren, und unter diesen fand sich auch so manches ergraute Haupt.

600 NAK-Jugendliche in einer Gesamtbevölkerung von 56.779.752!! – Wirklich nur eine kleine Schar!

 

Aber davon abgesehen, hat Schneider ausschließlich unwahre Tatsachenbehauptungen verbreitet!

 

Machen wir es kurz: Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht, und der in der Thora überlieferte Moses hat nie existiert, er ist eine literarische Erfindung aus deuteronomistischer Zeit. – Und mit dieser lapidaren Feststellung sind auch Schneiders weitere Ausführungen ad absurdum geführt!

 

Aber die Aufforderungen an die zuhörenden jungen Menschen, die Schneider von seinen Ausführungen herleitet, sind eine ausgemachte Lumperei! Allerdings ist das nichts Neues, sodass ich darauf gar nicht weiter eingehe. Nur eine perfide Aussage möchte ich doch zitieren;

 

(Zitat) „[…]  Der Mensch sucht Antworten! Er kann nicht alles verstehen, hätte aber zu gern eine Erklärung.

 

Es gebe viele Wege, um zu einer Antwort auf Fragen zu kommen, betonte der Stammapostel. Wissenschaft und Forschung zum Beispiel. Allerdings wüssten auch sie nicht auf alles eine Antwort. Oder die Weisheit und Erfahrung anderer. Doch auch hier gelte: nicht auf alles findet sich eine Antwort. „Wir wollen Antworten bei Gott suchen. Wir glauben, dass Gott allwissend ist. Wir glauben, dass Gott immer die Wahrheit sagt. Er wird uns nie belügen.“ Seine Antwort habe daher höchste Priorität. […]“ (Zitatende)

 

Er rät seinen Zuhörern, die Erkenntnisse von Wissenschaft und Forschung, sowie die Lehren von erfahrenen Fachleuten abzulehnen, und stattdessen auf die Einflüsterungen der NAK-Funktionäre zu hören!

 

Denn wer ist dem NAK-Katechismus zufolge

noch „der sprechende Mund Gottes“??

Spruch der Woche:

Quelle für das Original-Meme: https://neuapostolisch.de/db/2464/

wichtige webseiten:

Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Hier gehts zu den beliebten Downloads von Rudolf J. Stiegelmeyr
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

28.11.2019

---------------

Rudolf J. Stiegelmeyr hat dankenswerterweise eine Replik auf den in St. Gallen geäußerten stammapostligen Dank an die ehrenamtlichen NAK-Amtsträger verfasst. Und fcs hat diese Replik in seinem jüngsten Beitrag verlinked:

„Die Parodie vom Opfern“ (- klick)

 

02.12.2019

---------------

Heute geht es in einem Rundumschlag gleich um drei Kritiker, die ihre Meinung zu den NAK-Medien und dem fehlenden echten Apostolat der NAK kundtun:

„zeigt n.t den neuen Kurs der NAK?“ (- klick)

 

05.12.2019

---------------

fcs grübelt über einen kryptischen n-t-Beitrag und schlägt einen Bogen zum Kritikerfreund Rudolf J. Stiegelmeyr:

„rätselhaftes NAK-Geschreibsel“ (- klick)

 

09.12.2019

---------------

An dieser Stelle einmal ein spezielles "Dankeschön" an Dieter Kastl, der mit bewundernswerter Gelassenheit sogar Andreas Rothers pseudepigraphen Evangelisten-Bullshit liest, und den Murcks sogar noch kommentiert:

„Mein Evangelium (2/4)“  (- klick)

Neu auf CANITIES-News:
Die bisher von fcs heraus-gebrachten Buchtitel und zum Download freigegebenen Texte zum Thema NAK auf einer Seite:

google-site-verification: google629555f2699bf7ee.html