... wir schreiben Klartext
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"Was wirklich geschah" ...

... enthält unter anderem einen Hinweis auf die CANITIES-News-Aktivitäten auf facebook. Auf diese Tatsache führen wir zurück, dass wir auf facebook mittlerweile einen Leserkreis von weit über 2.000 Usern erreichen...

Doch wir wissen, dass es viele Besucher unserer website gibt, die kein facebook-Konto unterhalten und deshalb die vergleichsweise kurzen Beiträge dort nicht ohne Weiteres lesen können, obwohl die fb-Seite CANITIES-News auch "von außen" erreichbar ist.

Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die Kurzbeiträge, die wr während der Umzugszeit für facebook verfasst haben, und alle zukünftigen Beiträge auch hier zu veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen:

18.10.2017 - 05:48 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Ein Zeuge …

 

… ist jemand, der Zeugnis darüber ablegt, was er tatsächlich wahrgenommen hat, soweit sein Zeugnis auf Hörensagen beruht, ist er zugunsten seiner Glaubwürdigkeit gehalten die Quelle seines Hörensagens zu nennen.

Dabei muss ein Zeuge die Wahrheit sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit…

 

Wenn wir das Traktätchen, welches Oliver Rütten gestern auf nac.today veröffentlicht hat, unter diesem Gesichtspunkt einer Prüfung unterziehen, kommen wir zu dem Schluss, dass dieser Schreiberling in Diensten der Neuapostolikensekte sich wohl als „Zeuge vom Hörensagen“ betätigt. Er berichtet dasjenige, was ihm ein Dritter aufgrund seiner Wahrnehmungen berichtet hat.

Selbstverständlich ist er dabei verpflichtet, getreulich Alles weiterzusagen, was ihm seine Quelle über deren Wahrnehmungen berichtet.

 

Vorausgesetzt, Rütten hat keine eigenen Worte einfließen lassen, ist er als Zeuge also aus dem Schneider…

Um nun den Wahrheitsgehalt des rüttenschen Geschreibsels zu prüfen, müssen wir nur noch die Glaubwürdigkeit seiner Quelle prüfen. – Die Quelle ist es nämlich, die tatsächlich Zeugnis ablegt. Der Name von Rüttens Quelle ist Schneider, Jean-Luc Schneider, und wir können jetzt prüfen, ob der Schneider als Zeuge aus dem Schneider ist.

 

Womit wir wieder am Anfang des Textes wären: Ein Zeuge ist jemand, der … [usw.] Und ein Zeuge vom Hörensagen berichtet … [usw. siehe oben]

Und nun bekommen wir ein Problem mit der Glaubwürdigkeit von Jean-Luc Schneider, der, wie man aus Insiderkreisen hört, prompt auch den bezeichnenden Spitznamen „John Lüg“ trägt.

 

Um die mangelnde Glaubwürdigkeit Schneiders nachzuweisen, müssen wir seine „Zeugenaussagen“ nicht einmal im Detail überprüfen! – Es fällt nämlich auf, dass er nicht zugibt, lediglich Zeuge vom Hörensagen zu sein, sondern behauptet, seine Aussage beruhe auf eigener Wahrnehmung.

Nur so ist zu verstehen, dass er jede Passage seines Berichts als Tatsachenbehauptungen „verkauft“!

 

Greifen wir exemplarisch eine der Passagen seines Berichts heraus:

 

(Zitat) „[…] Der Sohn Gottes war im Himmel, und er wollte uns erretten. Deshalb ist er Mensch geworden und auf die Erde gekommen. Er hat alles mitgemacht, was die Menschen mitmachen müssen: Die Menschen müssen unter Ungerechtigkeit leiden, das hat er auch getan. Die Menschen leiden an ihrem Leid, er hat auch gelitten. Die Menschen werden betrogen, er wurde auch betrogen. Der Mensch muss sterben, er ist als Mensch auch gestorben. – Weil wir Jesus lieben, sind wir bereit, für ihn und mit ihm zu leiden. Wir nehmen es an, dass wir durch Anfechtung gehen müssen. Wir verzichten auf manches, weil wir Jesus Christus nachfolgen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523059<)

 

Schneiders Aussagen über den angeblichen „Sohn Gottes“ sind Tatsachenbehauptungen. Er gibt also vor, zu wissen, dass das so sei! – Woher will er das wissen? War er Augenzeuge? Hat der Sohn Gottes ihm das persönlich offenbart?

Wenn Schneider will, dass man ihm glaubt, muss er schon glaubhaft machen, wie die von ihm behaupteten Tatsachen zu seiner Kenntnis gelangt sind!

 

Kürzen wir das Verfahren ab: Natürlich kann er nicht selbst wissen, ob das, was er behauptet, erweislich wahr ist. Er hat sich aus nicht genannten Quellen bedient, ohne diese zu nennen. Seine Aussagen sind also mindestens plagiiert! Womit bereits erwiesen ist, dass Schneider nicht als glaubwürdiger Zeuge betrachtet werden kann!

 

Übrigens fallen auch seine weiteren zitierten Behauptungen, diejenigen über uns Menschen definitiv nicht haltbar! Keine seiner Behauptungen kann als allgemeingültig akzeptiert werden. – Natürlich gibt es Menschen, auf die seine Behauptungen zutreffen…  Aber berechtigt ihn das dazu, gleich die gesamte Menschheit da einzubeziehen? Nein! Er kann das nicht einmal von allen seinen Zuhörern/Lesern sagen!


Äääh… Wie war noch der Einwand? – Dass der Mensch sterben müsse, sei eine unumstößliche Tatsache???

Nun ja… da würde ich zustimmen. Allerdings bin ich kein Christ und ich bin auch nicht bibelgläubig. Jean-Luc Schneider behauptet aber doch von sich, er SEI bibelgläubiger Christ! Wie kann er denn dann behaupten, „der Mensch“ (als Synonym für alle Menschen – also die gesamte Menschheit) müsse sterben?

Ja weiß er denn nicht, was der Apostel Paulus im 1. Korintherbrief geschrieben hat???

 

(Zitat) „[…] Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden […]“ (Zitatende)

vgl.: 1. Korinther 15, 50 ff (- klick)

 

Es gibt keinen Beleg dafür, dass der Zeltmacher Sha’ul (lat. Paulus) von Tarsus die Wahrheit schreibt? – Da stimme ich uneingeschränkt und vollinhaltlich zu!

 

Tatsächlich gibt es überhaupt keinen Anhaltspunkt für die Authentizität der neutestamentlichen biblischen Quellen. Alle Schriften des sog. Neuen Testaments sind frühestens 20 Jahre nach dem mutmaßlichen Tod des galiläischen Wanderpredigers Yeschuah von Nazareth entstanden, also nach dem Einsetzen der Legendenbildung… Sie alle sind bestenfalls „Hörensagen“, und lassen sich nicht durch außerbiblische Quellen verifizieren!

Es gibt aber zig Quellen, die nahelegen, dass die Bibel NICHT Recht hat. Viele davon, wenn nicht die meisten, habe ich in meinem Buch „Was wirklich geschah“ (- klick) aufgelistet:

 

Kommen wir zum Schluss:

 

Der gestrige nac.today-Beitrag ist – so kann man das, denke ich, zusammenfassen – ein Bündel von unwahren Tatsachenbehauptungen! Und wir können belegen, dass in diesem ganzen Konvolut nicht ein einziges Mal die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit berichtet wird.

 

Und dann sagt Schneider:

„Wir wollen im täglichen Leben

wahrhaftige Zeugen Jesu Christi sein“

 

JA WIE VERLOGEN IST  *D A S*  DENN ?!

15.10.2017 - 06:00 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Wissen die NAKn eigentlich, was sie wollen?

 

Da der gestrige nac.today-Beitrag wirklich keiner Erwähnung wert ist – er ist nämlich nichts anderes, als das im Stil der 50er-Jahre NAK-Medien vorgetragene Bloßstellen eines armen bedauernswerten Opfers der NAK-Indoktrination – greife ich noch einmal auf Johannings vorgestriges Geschreibsel zurück. Ich zitiere:

 

„[…] Berlin (Deutschland). Durchbruch im ökumenischen Dialog mit den anderen Kirchen in Berlin und Brandenburg – der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) hat die Neuapostolische Kirche am Montag, 9. Oktober 2017, als so genanntes assoziiertes Mitglied aufgenommen. Diese Gastmitgliedschaft war Ziel der seit rund einem Jahr andauernden Konsultationen zwischen den Beteiligten. Der ÖRBB umfasst damit jetzt 32 Mitgliedskirchen.“ (Zitatende)

 Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/522998<)

 

Was soll dieser Blödsinn?

 

Erstens zeigt das, dass der Ökumenische Rat wirklich jeden aufnimmt, selbst Sekten wie die Neuapostolische Kirche, die schon wegen ihrer Totenrufungs-Kultur als nicht–christlich einzustufen ist, und die sich noch dazu qua Credo und Katechismus als alleinseligmachen betrachtet, sowie außerdem Proselytenmacherei betreibt. Und …

 

Zweitens, wie verlogen die NAK ist, die Mitgliedschaft in einem ökumenischen Rat zu erheischen, obwohl sogar ihre Amtsträger gegen die Ökumene argumentieren, diese sogar als Realsatire einstufen! – Ich bringe noch einmal den bereits in unseren Newsblogs (- klick) veröffentlichten fb-Diskussionsstrang in Erinnerung. Aus diesem Strang ist auch deutlich zu entnehmen, dass die dort diskutierenden NAK-Amtsträger der Proselytenmacherei das Wort reden:  

 

(Zitat) „[…]

Martin E.

Wir - die sich nicht mit der momentanen Situation und  Schrumpfung der NAK abfinden - sollten sich zusammentun , eine Gruppe gründen und ernsthaft diskutieren wie man was Veraendern koennte und sich auch mit AT  kurzschließen. Mieglicherweise Apostel mit reinnehmen.. wer ist dabei???? Matze  ...??? Bist du dabei??

 

Christian G.

So einen Gedanken hatte ich auch schon. Quasi wie die Gruppe für die Schöpfungsverantwortung innerhalb der NAK. Habe auch mitbekommen, dass es dieses Jahr in der Schweiz teilweise Abende gab, in denen über Mission gesprochen wurde. Ich wäre jedenfalls dabei!

 

Matze H.

Warum werden wir keinen Zuwachs bekommen? Fatalismus ist der Totengräber des Glaubens. Mission der Atem der Kirche. - Genau diese Einstellung, "es gibt ja keinen mehr, den das interessiert" begräbt uns noch.

 

Sebastian M.

Ich meine auch, dass diese Resignationseinstellung genau der Grund ist, wieso es auch zutrifft.

 

Matze H.

Heute suchen mehr Seelen denn je nach Gott. Nur leider erreichen unsere Köder die Fischen nicht und sie gehen anderen ins Netz. Mission fehlt.

 

Sebastian M.

Das war schon immer so. Das hat uns früher aber nicht entmutigt.

 

Matze H.

Eine Million wäre in unserem Land gut.

 

Matze H.

Jesus sagt: Handelt bis das ich wiederkomme - und nicht: In den letzten Jahren schlaft. Das tun nur die törichten Jungfrauen und die faulen Knechte.

 

Alf S.

Mehr Jesus, weniger Konfession und Ämterkult, dann wirds was!

 

Matze H.

Unsere Hierachie hat sehr viel Gutes. Das wäre halbherzig und eine Zwangsprotestantisierung unsers Amtsverständnisses...

 

Mathias E.

Man kann noch viel mehr tun - Konzerte, Liederabende, Themenreihen zum Glauben, öffentliche Vorträge, Gesprächsrunden zu Schwerpunktthemen...

 

Martin E.

Sind wir bereit ueberhaupt noch mission zu betreben? Brennen wir noch - so faellt es eigentlich doch leicht ..

 

Jens G.

Wir sollten daher mehr Missionare sein und unseren Glauben nach draußen tragen. Wir sollten zeigen was uns überzeugt.

 

Matze H.

Wir lassen uns einlullen, dass wir schon irgendwie durch unser Leben überzeugen würden.

 

Ann J.

Wenn es aber schon mal anders war und Mission, kann es auch wieder anders werden. Glauben wir das eigentlich noch?

 

Matze H.

Ann J. eben nicht. Wir glauben : Es interessiert keinen. Deshalb machen wir nichts. Das ist eine schöne teuflische Taktik...

 

Matze H.

Ich glaube das wirklich. Vom Teufel kommt diese Propaganda doch her: Es gibt niemanden mehr... es interessiert niemand mehr. Macht weiter so wie bisher...

 

Matze H.

Wie soll Ökume denn aussehen? Apostelamt abschaffen (das fordern die Protestanten doch mehr oder weniger). Papst anerkennen? - Ökumene ist Realsatire.

 

Lorita S.

Es wird einfach zeit das feierabend gebietet wird und der herr jesus kommt nur gott alleine weiss was ruchtig ist fuer uns

 

Ann J.

Matze H. Vielleicht ist die NAK so etwas wie der Josef unter seinen christlichen Geschwistern.

[…]“ (Zitatende)

Quelle: fb-Gruppe „Neuapostolisch von Herzen…“ (- klick)

 

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg

legt sich also mit seinem Feind ins Bett!

 

Herzlichen Glückwunsch zu so viel Dummheit!

14.10.2017 - 10:46 Uhr (fcs)

Dieses (bereits oft verwendete) Bild vermittelt klar und deutlich, was religiöse Erziehung bedeutet! Und übrigens… schaut bitte unbedingt auch einmal die Bildquelle (- klick) an!

S C H W A R Z E

PÄ D A G O K I K

à la NAK

 

Es ist mir selten so schwer gefallen, einen Einstieg ins Thema zu finden, wie bei dem hier zur Debatte stehenden. – Pädagogik (modern: Erziehungswissenschaft) ist ein derart komplexes Themengebiet, dass es eines mehrseitigen Beitrags bedürfte, um die Aufgaben und Ziele der Pädagogik, bzw. des pädagogischen Handelns wenigstens ansatzweise verständlich zu machen.

 

Dazu bedürfte es aber wiederum des vorherigen Studiums umfangreicher Literatur, damit ich selbst alle Belange der Pädagogik zu verstehen lerne. – Und das schreibe ich nicht, um meiner Ehefrau zu schmeicheln, die graduierte Diplom-Pädagogin ist und neben der Pädagogik auch Psychologie studiert hat.

 

Immerhin habe ich aber doch so viel verstanden, dass ein Pädagoge, anders als es die Definition des antiken Begriffs vermuten lässt, nicht Kinder lehrt, sondern Lehrer und Erzieher befähigt, Zöglinge (im Zeitalter des zweiten und dritten Bildungsweges sowie ständiger Aus- und Weiterbildung geht es nämlich nicht ausschließlich um Kinder) zu lehren.

 

Verkürzt dargestellt könnte man sagen, Pädagog(inn)en verhielten sich zu Eltern, Erzieher(inne)n und Lehrer(inne)n, wie Handwerksmeister zu ihren Gesellen: Sie entwickeln Methoden und Werkzeuge, die sie den Gesellen zur Verfügung stellen und in deren Handhabung sie die Gesellen unterweisen….

Die Gesellen ihrerseits sind es dann, die eben auch die Lehrlinge begleiten und ihnen die tägliche Anwendung der Methoden und Werkzeuge zeigen.

 

Methoden und Werkzeuge werden ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen angepasst, sie werden effektiver. An sich neutral (also weder gut noch böse) können sie so, je nachdem, wessen Bedarf gedeckt werden soll, durchaus „böse“ sein.

Und zwar „böse“ auch jenseits von dem, was man im allgemeinen Sprachgebrauch „schwarze Pädagogik“ nennt. Diese Rohrstockpädagogik, die zum Ziel hatte, den Menschen zu brechen und zum Kadavergehorsam zu erziehen – vielleicht sogar zu dessen falsch verstandenem „Besten“ – hat mit Pädagogik an sich nur insofern etwas zu tun, als die Erwachsenen mit den Kindern so umgesprungen sind, wie es ihnen selbst geschah. Eben auch eine Art Vorbild… nämlich in einer Diktatur.

 

Wieder ganz allgemein gesprochen, ist einer der Bedarfe, die von der Pädagogik gedeckt werden sollen, die Menschen fähig zu machen, selbstständig und kooperativ in einem System zu wirken. Dabei sollen die Eltern befähigt werden, mit dieser Bildung im Elternhaus zu beginnen und ihren Kindern entsprechende Vorbilder zu sein. Die Lehrer und Erzieher sollen die Eltern dabei unterstützen und das Wissen vermitteln, das notwendig ist, das System weiter zu entwickeln…

Bezogen auf die allgemeine Bildung in einer demokratischen Volksgemeinschaft schrieb Pestalozzi bereits 1820 im vierten Band von „Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk.“:

 

(Zitat) „[…] Es ist unstreitig, eine solche Anbahnung der Volksbildung würde dahin wirken können, die Kräfte des häuslichen Lebens zur sittlichen, geistigen und Kunstbildung des Volks zu stärken und die Väter und Mütter des Landes fähiger zu machen, ihren Kindern vom Morgen bis am Abend mit Rat und Tat wirklich beizustehen und in ihrem Tun und Lassen einen wahrhaft bildenden Einfluss auf sie haben. […] Sie würde die Kraft des Volks, seine Anlagen im Kreis der Seinigen zu gebrauchen und sich im Kreis der Seinigen in allen Bedürfnissen selber und selbstständig helfen zu können, im Volk allgemein beleben und millionenfach erhöhen. […]“ (Zitatende)

 

Alles gut? Ja – Aber!

 

Die Frage ist, wie positiv das System ist, für das der Pädagoge handelt. Und was bei dem Pestalozzi-Zitat noch positiv klingt, wird negativ, wenn man es sinngemäß auf eine Diktatur überträgt. – Wenn die Werkzeuge der Pädagogik nicht mehr zum Wohle sowohl des Ganzen als auch des Individuums angewendet werden, sondern die Individuen und das Ganze zum Wohle eines Systems und dessen Machthabern geformt werden, sind sie böse. – So böse, wie der Hammer, der auf einen Kopf geschlagen wird, statt auf einen Nagel, der irgendwo eingeschlagen werden soll…

 

Klar… Nicht der Hammer ist böse, sondern derjenige der ihn anwendet – bzw. derjenige, der dem Anwender sagt, dass er den Hammer auf einen Kopf schlagen soll!

 

Zu einem Teil macht es also das begünstigte System aus, ob Pädagogik „schwarz“ ist – das andere Teil ist die Art der eingesetzten Werkzeuge. Schwarze Pädagogik hat nämlich auch etwas mit Gewalt zu tun.

Nicht – oder zumindest immer seltener – mit physischer Gewalt, aber immer öfter mit psychischer Gewalt, die bereits im frühen Kindesalter angewendet wird und zu einer Art Gewöhnung führt.

 

Ich weiß selbst sehr gut, wie leicht man sich daran gewöhnt, auch brutal verprügelt zu werden und wie leicht man irgendwann verinnerlicht, dass man die Prügel wohl verdient habe, weil man etwas falsch gemacht hat. – Und bei psychischer Gewalt ist das durchaus ähnlich!

Zum Thema hier ein Buch, das ich selbst noch nicht gelesen habe, das mir aber sehr lesenswert erscheint, und dessen Autorin den Begriff schwarze Pädagogik so definiert:


(Zitat) „[…] Unter der ‚Schwarzen Pädagogik‘ verstehe ich eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, es mit Hilfe der offenen oder verborgenen Machtausübung, Manipulation und Erpressung zum gehorsamen Untertan zu machen. […]“ (Zitatende)

Quelle: Alice Miller „Evas Erwachen: Über die Auflösung emotionaler Blindheit“, 7. Aufl. ersch. 2003 bei Suhrkamp, Berlin, ISBN-13: 978-3518455616

 

Damit hätten wir zwar den Begriff „schwarze Pädagogik“ umschrieben, aber wie ist es nun mit den Pädagogen? Gibt es schwarze Pädagogen?

 

Ich meine, Ja! – Und zwar handelt es sich meiner Meinung nach dann um schwarze Pädagogen, wenn diese Personen wissentlich schwarze Pädagogik anwenden, und wenn sie es ganz bewusst zugunsten eines Systems anwenden, von dem sie wissen, dass es ein negatives, also schwarzes, System ist.

Es ist ja vorstellbar, dass jemand bereits im Kindesalter so sehr durch schwarze Pädagogik beeinflusst wurde, dass er das System, dem er dient, für positiv hält, und der davon überzeugt ist, dass sein Handeln sowohl dem Wohle des Individuums als auch des Ganzen diene.

 

Das möchte ich festhalten: Ich will keine(n) Pädagog(i/e)n, die/der einem schwarzen System dient verurteilen, ich will nicht einmal darüber urteilen ob es sich dabei um schwarze Pädagogen handelt oder nicht. – Ich denke nämlich, dass die meisten ihrerseits Opfer eines Systems sind und gar nicht in der Lage, zu erkennen, was sie tun.

Und damit sind wir endlich mitten im Thema:

 

Am 08.10. erhielt ich eine kurze E-Mail von einem kritischen französischen Beobachter der NAKI-Aktivitäten, und die enthielt lediglich den kurzen Text

„Hallo, man stellt seit einiger Zeit fest dass die auffallend äusserste Priorität der NAKI auf der ganzen Welt die Schulung von Kindern ist. Alles was man beobachtet geht in diese Richtung. MFG. Roland.“

und zwei Links:

Wegen der Komplexität dieses Themas habe ich einen Bogen darum gemacht und die E-Mail in den „to do“-Ordner unter „ferner“ liefen geschoben…

 

Gestern um 17:31 Uhr, nach dem Erscheinen des jüngsten nac.today-Mumpitz schrieb Roland eine weitere Mail:

„Hallo, es ist nicht zu übersehen wie die NAKI der Kinderpädagogik äusserste Priorität gewährt. Sie sind die Zukunft der Kirche sagt sie. Das unmittelbare Wiederkommen Jesus wird halt jetzt ein wenig verschoben da der Heilige Geist andere Sorgen hat (Demographie). MFG. Roland.“

Dazu den Link zur französischen Version des aktuellen nac.today-Beitrags.

 

Roland hat natürlich Recht! – Und ich beobachte selbst seit Jahren mit wachsender Besorgnis, wie perfide die NAKn bei der Kinderindoktrination vorgehen. – Aber nicht ausschließlich bei Kindern, die Methoden werden durchaus auch bei der Manipulation von Erwachsenen angewendet!

 

Zum ersten Mal ist mir das in der Zeit aufgestoßen, als ich mich noch hauptsächlich mit der NAK-NRW auseinandergesetzt habe. Mir fiel auf, dass deren damaliger Boss – der mir seit jungen Jahren verhasste Armin Brinkmann (der ist lediglich drei Jahre älter als ich) – mehr und mehr akademische Fachleute um sich versammelte. Und zu den Fachleuten gehörten bereits vor rd. 8 Jahren auch Erziehungswissenschaftler. (By the way: Mir ist bis heute unklar, wieso er sich ausgerechnet auf dem Sprecherposten einen Versager ohne fachliche Qualifikation gehalten hat)

 

Erstmals bei der NAK-NRW fielen mir dann auch die auf ab Bezirksebene angesiedelten Kindermanipulationsveranstaltungen auf, bei denen moderne didaktische Mittel und Methoden eingesetzt wurden.

Keine Ahnung, wie das in anderen Gebietskirchen war, aber es war schon sehr auffällig, wie stark im Laufe der letzten Jahre die Kindermanipulation forciert wurde! – Die Krönung war dabei für mich der NRW-Kindertag, bei dem man ein einzelnes Kind auf der dunklen Bühne auftreten ließ und die Zuschauer schauspielerisch in das Thema „Einsamkeit und Dunkelheit“ führte, sie also mit einer Grundangst aller Kinder konfrontierte um ihnen dann bei erleuchteter Bühne mit vielen Kindern und dem auftretenden Bezirksapostel Brinkmann zeigte, das „im Werk Gottes“ Licht, Gesellschaft und Freude herrschten… - Man spielte mit den Ängsten der Kinder, um sie fest in das System NAK einzubinden.

 

 „black pedagogy at its best“ …

 

… und zwar zugunsten eines schwarzen Systems. – Ich brauche das hier nicht weiter auszuführen. Wer die Veröffentlichungen zur Neuapostolikensekte auf unserer entsprechenden Unterseite (- klick) kennt, weiß, dass der Neuapostolizismus ein zutiefst faschistoides System ist. – Ein (derzeit?) sterbendes System! Immer mehr Mitglieder gehen von der Fahne – wenn auch nicht alle aus dieser Sekte austreten. Die tatsächliche Zahl aktiver (das heißt „zahlender“) Mitglieder liegt derzeit bei max. 20% der von den NAKn veröffentlichten Mitgliederzahl.

Um diesen Trend zu stoppen, will der Apostelverein NAKI e.V., Zürich, dafür Sorge tragen, dass die Kinder der Noch-Aktiven auch mit zunehmendem Alter unbedingt bei der Fahne bleiben. Und dazu ist den sich Apostel nennen lassenden Männern, wie Roland richtig festgestellt hat, jedes legale Mittel recht.

 

Ich kann es niemandem verdenken, wenn er die im Bereich Pädagogik für diese üble Sekte arbeitenden Hofschranzen, verachtet.

Aber vielleicht sollte man sich dabei doch vor Augen führen, dass es sich um Opfer handelt, die zu Tätern werden, ohne es zu wissen.

 

Das System-NAK ist verachtenswert, denn es ist kein System zum allgemeinen Nutzen, sondern lediglich zum Nutzen des NAK-Kapitals. Es geht nicht um Gott oder Jesus… die sind lediglich Mittel zum Zweck; es geht nicht einmal um die Leitungsfunktionäre, die mittels fetter Gehälter und Luxus-Fettlebe am Systemerfolg teilhaben; es geht einzig und allein um Kapitalmehrung! Es geht um Anbetung des Götzen Mammon! - Ausschließlich so macht das Handeln des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer Sinn!

 

Schwarze Pädagogik, die auf subtile Weise die Gehirne kleiner Kinder wäscht. – Ich habe zufällig die „Wir Kinder“-Ausgabe von Mai 2017 auf meinem Schreibtisch liegen. Darin wird den Kindern mit harmlos unschuldigem Augenaufschlag vermittelt, dass der Zweifler ein Verlierer sei, und dass diejenigen, die Zweifel wecken, falsch gepolt seien und nicht in der Lage, die Wahrheit zu erkennen.

 

Ich habe, als ich diese Schundlektüre erstmals in Händen hielt, einen regelrechten Hass auf die beiden Redakteurinnen Annette Conrad und Andrea Schnizer [hier kann man sie ansehen: (- klick)] entwickelt.

(Übrigens zeichnen die beiden auch für das gegen das freie Denken von Jugendlichen gerichtete Magazin „spirit“ verantwortlich.)

 

Aber die Vernunft hat mir dann recht bald gesagt, dass die beiden Frauen ihrerseits höchst bedauerliche Opfer des Systems sind, dem sie dienen! Sie können einem nur leidtun. – Unabhängig davon warte ich auf einen Fehler dieser Leute, der mir eine Handhabe bietet, Strafanzeige gegen sie zu erstatten!

 

Gegen diese Manipulatoren vorzugehen, wird allerdings auch dringend notwendig! – Mittlerweile werden die erfolgreichen Methoden der schwarzen Pädagogik nämlich nicht nur von den NAKn in den sog. westlichen Staaten (Mittel- und Westeuropa und Nordamerika) angewendet, sondern von dort auch zu den NAKn in den sog. Drittweltländern exportiert.

z.B. von Michael Ehrichs NAK-Süddeutschland nach Ghana, oder von Mark Wolls NAC-Canadia zu den Philippinen von wo aus der zuständige NAK-Machthaber Urs Hebeisen die Methode nach Indien, Indonesien, Myanmar und Malaysia weitertransportieren lässt.

 

Das große Übel daran: Da die Allgemeinbildung in den Drittweltländern noch geringer ist als in den westlichen Nationen, haben die von den NAK-Indoktrinatoren ausgesuchten Opfer noch weniger Chancen, die ihnen aufgetischten Märchen als solche zu erkennen!

 

Mit den beiden genannten Beispielen, auf die mich vorab auch bereits Roland aufmerksam gemacht hat, brüstet sich nun Peter Johanning im aktuellen nac.today-Übel…

Er versucht seine Leser damit zu beeindrucken, dass die in die Philippinen „ausgeliehene“ Seminarleiterin Dr. Katharine Weber aus Kanada eine ausgebildete Pädagogin sei. Wir wissen: Dr. Weber ist ein bedauernswertes Opfer der NAKI-Diktatur.

 

Johanning sieht das aber naturgemäß anders. Ihn erfüllt mit Stolz, was diese Frau tut. O-Ton:

 

(Zitat) „Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen im kirchlichen Bereich sind wichtig und notwendig. Diese Erkenntnis war ein Grund für das Seminar mit Dr. Katharine Weber aus Kanada. Sie ist ausgebildete Pädagogin und in ihrer Landeskirche verantwortlich für den Bereich Sonntagsschule. Als Mitglied in der internationalen Arbeitsgruppe „Childrens Teaching Material“ ist sie zudem maßgeblich an der Erstellung neuer Unterrichtshefte beteiligt. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/522998<)

 

„Wichtig“? Naja, den Aposteln, die ja die Basis ihrer fetten Pfründe erhalten wollen, mag es wichtig erscheinen…

 

Aber „notwendig“? – Der Apostelverein leidet gewiss keine Not:

 

Das Kapital der Organisationen der Neuapostolischen Kirchen ist

bereits jetzt so groß, dass es deutlich mehr Erträge bringt, als die

von den Mitgliedern aufgebrachten sogenannten Opfer ausmachen!

13.10.2017 - 07:23 Uhr (fcs)

„Auferweckung der Tochter des Jaïrus“ (aus Codex Egberti, Fol 25) // ©: Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

Bevor ich mich dem eigentlichen Inhalt des jüngsten nac.today-Beitrags widme, bitte ich, einmal einen Blick auf die Überheblichkeit des Autors, dem Versicherungsvertreterle und Laienprediger Oliver Rütten, zu werfen. Er schreibt eingangs seines Elaborats:

 

(Zitat) „[…] Mit über 3000 Glaubensgeschwistern kam der oberste Geistliche am Samstag, 19. August 2017, in Luena (Angola) zu einem Gottesdienst im „Pavilhão Gimnodesportivo“ zusammen. […]“ (Zitatende)

 

Er hätte schlicht „Stammapostel“ schreiben können, meinethalben auch „der oberste Geistliche aller Neuapostolischen Kirchen“… - Aber nein! Rütten muss unbedingt darauf abheben, dass dem Glaubensbekenntnis der NAKn – das jeder „Gläubige“ mit der Teilnahme am sog. „Heiligen Abendmahl“ (= Eucharistie) als verbindlich anerkennt – und dem NAK-Katechismus zufolge, das jeweils amtierende Oberhaupt der Neuapostolischen Kirchen der höchste Geistliche der Christenheit ist!

Denn gemäß NAK-Selbstverständnis ist ausschließlich der Stammapostel zur Ordinierung von Aposteln berechtigt, und jeder Geistliche, der Katechismus macht da keinen Unterschied wegen abweichender Konfession, muss von einem Apostel ordiniert sein!

Vgl. dazu NAK-Katechismus 2.4.5 (- klick)

 

Dass Rütten sich bemüßigt fühlte, dies unausgesprochen zu unterstreichen, zeigt einmal mehr, wes unheiligen Geistes Kind er ist. –  Und es sei in diesem Zusammenhang auch gleich noch einmal auf den Wiesbadener Rechtsanwalt und NAK-Laienprediger Matthias H. hingewiesen, der sich in einer fb-Gruppe für eine Rolle rückwärts in der NAK ausgesprochen hat und der Ökumene als Realsatire bezeichnet…

Der Schnix sollte darauf achten, dass er keine Nattern an seinem Busen nährt!

 

Okay… Und nun zum nac.yesterday:

 

Totenerweckungen sind in religiösen Motiven nichts Seltenes. Bei den Abrahamiten wird erstmals im Zusammenhang mit dem von Juden, Christen und Muslimen verehrten Propheten Elia (hebr. Elijahu // Koran: Ilyās), der auch im Bahaitum anerkannt ist[i], über eine Totenerweckung durch einen Menschen berichtet.

Vgl. 1. Könige 17, 17 ff. (- klick)

 

Und klar: Wenn schon ein Mensch einen Toten wieder zum Leben erwecken kann, muss natürlich eine Inkarnation Gottes (eine solche ist Yeschuah von Nazareth ja dem Glauben der Christen zufolge) erst recht ein derartiges Wunder vollbringen. Und das kann natürlich nicht eine 1:1 Story werden, sondern man muss die Wundertätigkeit gleich übertrieben darstellen.

 

Das ist wie bei allen anderen jesuanischen Wundern, z.B. dem Nahrungs-Vermehrungswunder, was ja neben Elia sogar von Buddha[ii] überliefert wird: Die Evangelienschreiber übertreiben bis ins Maßlose!

Freilich weiß die Bibelwissenschaft von heute, dass Yeschuah möglicherweise geringe Kenntnisse der Heilkunst hatte und gelegentlich den einen oder andern Heilungserfolg zu verzeichnen hatte, man weiß aber eben auch, dass die Legendenbildung nach dem angeblichen Kreuzestod des Wanderpredigers ins Kraut geschossen ist.

 

Bei den Totenerweckungen ist es so, dass man Yeschuah von Nazareth deren gar drei zugeschrieben hat:

 

Spannend, dass lediglich drei der vier Evangelienschreiber von Totenerweckungen berichten, und dann auch noch jeder von einer anderen... nicht wahr?!

 

Das Neuapostoliken-Oberhaupt hat sich nun unter dem Titel „Talita kum“[iii] die Legende von der Tochter des Jaïrus herausgegriffen, um daraus seine scheinlogischen Ableitungen für die heutige Zeit zu entwickeln.

Wir brauchen unsere Zeit nicht damit zu verplempern uns diesen Unsinn zu Gemüte zu führen! Seine Ableitungen sind – wie üblich – an den Haaren herbeigezogen; ich verzichte deswegen auf die entsprechenden Zitate.

 

Dafür zitiere ich gleich den Schlussabsatz von Rüttens Geschreibsel, der mich richtig zornig gemacht hat; und ich meine, es ist höchste Zeit, den Augiasstall aus NAKI-Vereinsmitgliedern und deren Hofschranzen und Schreiberlingen gründlich auszumisten!

 

(Zitat) „[…] Jesus erweckte das Mädchen, indem er ihre Hand ergriff und mit ihr sprach. Mit diesem Wunder kündigte er seine eigene Auferstehung an und damit seinen Sieg über den Tod. Er wollte den Menschen zeigen, dass er sie aus dem geistlichen Tod – der Trennung von Gott – befreien kann und ihnen das ewige Leben – die Gemeinschaft mit Gott – schenken kann. Um dies zu ermöglichen, bedarf es keiner spektakulären Aktionen. Damals nicht und heute nicht: ‚So erlöst Jesus vom Tod und schenkt ewiges Leben: durch die Spendung der Sakramente – das ist ein Akt, der an uns geschieht – und durch sein Wort. Wenn wir uns bei der Hand nehmen lassen, auf das Wort antworten und danach handeln, sind wir vom geistlichen Tod erlöst und bekommen das ewige Leben.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523049<)

 

Das hat nun eine ganz andere Qualität, als auf die Möglichkeit der wundersamen Hilfe des lieben Jesuleins hinzuweisen!

  • Wo in drei Teufels Namen steht ein solcher Schrott in der Bibel?
  • Woher will dieser Scharlatan von Laienprediger wissen, was Jesus (vorausgesetzt dieses Wunder hätte sich ereignet) mit diesem Wunder bezweckt hat?
  • Wie kommt er dazu, zu behaupten, die Erweckungsaktion sei unspektakulär gewesen? – Immerhin steht in der Bibel, die Zuschauer hätten sich „sogleich über die Maßen entsetzt“!

Jean-Luc Schneider predigt blanken Humbug, den er sich ausgedacht hat, um endlich auf den springenden Punkt zu kommen:

„Wer auf das Wort Jesu hört, danach tut und die Sakramente in Anspruch nimmt, der erhält das ewige Leben“

 

Und wer verkündet das Wort Jesu, und wer allein ist berechtigt Sakramente zu spenden? – Richtig!

 

Da ist sie wieder die Hybris der sich Apostel nennen lassenden Männer und ihrer Schranzen! – Was Schneider nicht sagen musste, weil es von klein auf in die Köpfe der im Lichtstrahl des unheiligen NAK-Geistes Verstrahlten hineingehämmert wurde, ist:

 

„Halts Maul, friss Bratkartoffeln, setz Kinder in die Welt

und drück 10% Deiner Einkünfte an uns ab!“

 

[i] - Im Bahaitum geht man davon aus, dass Elia in der Gestalt des Seyyed ʿAli Muhammad Schirazi, den sie als Bab und Manifestation Gottes betrachten, wiedergeboren sei… - Auch Johannes der Täufer war dieser Religion zufolge eine Wiedergeburt des Elia

[ii] - Vgl.: Christiane Langer-Kaneko, „Das Reine Land. Zur Begegnung von Amida-Buddhismus und Christentum“, ersch. 1994 bei Brill-Verlag, Leiden, ISBN-13: 978-9004077867

[iii] - Der guten Ordnung halber noch eine Anmerkung: Die Lutherbibel benutzt offensichtlich eine flsche Schreibweise! „Tálitha kúmi“ muss wohl der aramäische „Zauberspruch“ tatsächlich gelautet haben, und das heißt svw. „Mägdlein (Lämmlein), stehe auf!“ vgl. dazu https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=1676 (- klick)

11.10.2017 - 06:01 Uhr (fcs)

Bild: „Der Blindensturz“ von Pieter Bruegel dem Älteren // ©: Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

Was ist von einem Mathematiklehrer zu halten, der behauptet, 2 + 2 sei 5, und der als angebliche Tatsache an seine Schüler weitergibt?

Der von dieser unwahren Tatsachenbehauptung ausgehend logische Zusammenhänge herstellt, deren Ergebnis belegen, dass 2 + 2 tatsächlich 5 sei?

 

Welche Folgen wird es für die Schüler dieses Lehrers haben, die im Vertrauen darauf, dass ihr Lehrer ihnen wahre Tatsachen vermittelt, die so verinnerlichten Lehrbehauptungen im täglichen Leben anwenden? – Und natürlich für den Lehrer, falls er nämlich wirklich der Auffassung sein sollte, er lehre die Wahrheit…

 

Es träte exakt das ein, was Yeschuah von Nazareth angeblich gesagt hat: „Wenn ein Blinder den anderen führt, so fallen sie beide in die Grube“ [vgl. Matth. 15, 14 (- klick)]  – Das gesamte Gleichnis ist übrigens derart deftig, dass es tatsächlich authentisch sein könnte…

 

Zu diesem Gleichnis hat Pieter Bruegel d.Ä. ein treffliches Bild gemalt. Ich habe es wegen eines vergleichbaren Anlasses bereits einmal auf unserer website gezeigt. – Und ich zeige es erneut, weil das Desinformationsmedium der Neuapostolikensekte einmal mehr den Beweis angetreten ist, dass der  sog. Stammapostel sozusagen „blind ist, wie ein Maulwurf“:

 

Er macht sich anheischig, die Menschen zu lehren, gibt vor, über direkte, also nicht biblisch hergeleitete, Informationen von Gott zu verfügen (wie könnte er sonst behaupten, er wisse, was Gott will, tut, plant, …), und beweist gleichzeitig durch seine Reden, dass er nicht die geringste Ahnung von dem hat, worüber er spricht!

Aber: Wenn es den Gott, den Schneider verkündet, tatsächlich gäbe, und wenn er den Stammapostel tatsächlich direkt informierte, würde er ihm dann falsche Informationen über physikalische Fakten eingeben?

 

Man kann also annehmen, Schneider sei ein Scharlatan! Aber man muss auch in Betracht ziehen, dass Schneider möglicherweise psychisch gestört ist. – Es könnte ja sein, dass er davon überzeugt ist, die Wahrheit zu predigen. Vielleicht ist er ja Stimmenhörer oder so etwas, und er meint, die Stimmen in seinem Kopf seien real und würden ihm wahre Tatsachenbehauptungen eingeben.

Was immer der Grund für die unwahren Tatsachenbehauptungen dieses Diplom-Betriebswirts und Laienpredigers sein mag: Man muss seine „Schüler“ davor warnen, seine Lehren zu verinnerlichen!

 

Auch in seiner Predigt am 6. August 2017 in Natal (Brasilien), die Gegenstand des jüngsten nac.today-Mumpitz ist, hat Schneider von einer unwahren Tatsachenbehauptung ausgehend, scheinlogische Konstruktionen hergestellt, die seine Hörer in die Irre führen. – Das geht schon bei dem Text los, auf den er seine Behauptung aufbaut:

Es ist längst nachgewiesen, dass das verwendete Textwort aus Jesaja 62 nicht auf den Propheten Jesaja zurückgeht! Es gehört zu den mit dem Kapitel 55 beginnenden Tritojesaja, wurde also in nachexilischer Zeit von deuteronomistischen Tradenten verfasst und Jesaja sozusagen in die Schuhe geschoben!

Und es wird Schneiders Geheimnis bleiben, wie er darauf kommt, dass in dem Textwort das himmlische Jerusalem gemeint sei, welches die Gemeinde der Gläubigen sei…

 

Bitte fragt euch einmal: Wie kommt Schneider dazu, zu behaupten, Gott sage, er werde Schneiders Zuhörer von dem Bösen befreien! Und er werde noch viele Menschen nach Jerusalem führen…???

Das ist nicht einmal mehr „an den Haaren herbeigezogen“ sondern er hat es sich schlicht „aus den Fingern gesogen“!

 

Und dann Schneiders theatralische Beschreibung der zukünftigen Dinge… Ich kann beim Lesen regelrecht hören, wie seine Stimme dabei hysterisch kippt:

 

(Zitat) „[…]

  • Jesus hat die Hölle und den Tod besiegt: ‚Diesen Sieg wird er mit uns teilen. Er wird uns definitiv vom Bösen und vom Tod befreien. Wir werden niemals mehr mit dem Bösen zu tun haben. Wenn Jesus kommt, werden wir an seinem Sieg teilhaben.‘
  • Jesus hat den Auferstehungsleib bekommen: ‚Mit diesem Auferstehungsleib ist er als Erster in das Reich Gottes eingegangen. Er ist dort der Erste unter vielen Brüdern und wird es mit uns teilen.‘
  • Wir werden in die Herrlichkeit Gottes eingehen: ‚Ich wünschte mir, ich hätte genügend Worte, das zu beschreiben. Doch es gibt keine Worte dafür. Ein Gedanke kann uns helfen, um es uns vorzustellen: Diese Herrlichkeit wird so groß und herrlich sein, dass wir in Ewigkeit jeden Tag einen neuen Grund haben, um Gott zu danken und zu loben!‘

[…]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/523039<)

 

Oh, Jean-Luc (Kopfschütteln), hättest Du nur geschwiegen! – So hast Du aber mit Deinen Worten bewiesen, dass Du die Unwahrheit predigst:

 

Das Vorhandensein von Tag und Nacht setzt zwingend logisch eine Zeitlichkeit voraus! Du sprichst von einem Zeitstrahl, in dem Tag auf Tag folgt. Es gibt also einen Anfang – aber möglicherweise kein Ende. Da das aber niemand wissen kann, dürftest Du nicht einmal von Unendlichkeit sprechen!

 

Du, Jean-Luc Schneider, führst aber Deine Zuhörer am Nasenring durch die Manege, indem Du von Ewigkeit faselst… - Zugegeben: Dir bleibt nichts anderes übrig! Denn das Gedankenkonstrukt „Gott“ setzt Ewigkeit voraus. Der von euch Abrahamiten konstruierte Gott hat weder Anfang noch Ende, er ist nicht Bestandteil der Zeitlichkeit. – Und wer Teil von Gottes Herrlichkeit ist, ist ebenfalls ewig.

 

Ewigkeit, das Gegenkonstrukt zur Zeitlichkeit kennt aber kein gestern und morgen, es kennt nur ein ewigwährendes HEUTE, eine ständige Gleichzeitigkeit.

Aber: von der Zeitlichkeit in die Ewigkeit zu gelangen setzt einen Anfang des Seins in der Ewigkeit voraus und das ist ein Widerspruch! – Entweder existiert man als ewige Wesenheit seit jeher und für immer in der Ewigkeit (also eben auch heute),  oder man existiert als endliche Wesenheit in der Zeitlichkeit und gelangt deshalb nie in die Ewigkeit (also eben auch morgen nicht)…

Ein „sowohl als auch“ oder ein „zwar heute noch nicht, aber morgen“ kann es zwingend logisch nicht geben… Und es kann in der Ewigkeit keine Zeitlichkeit in Form von gestern, heute und morgen geben. – Aber Dein Satz, man habe in der Ewigkeit jeden Tag einen neuen Grund, Gott zu danken und zu loben, ist noch aus einem anderen Grund blödsinnig:

 

Wenn es jeden Tag einen neuen Grund gibt, …, bedeutet das, dass innerhalb der Dimension Ewigkeit etwas Neues entsteht, also etwas, das einen Anfang hat, also eine zeitliche Dimension voraussetzt.

 

Punkt!

 

Und Ihr, ihr lieben Neuapostoliken, die ihr zu Füßen des Eliesers der Neuzeit hockt und seinen Worten lauscht, stellt ihm doch einmal eine Verständnisfrage! – Sogar Yeschuah von Nazareth, den Ihr als Inkarnation Gottes betrachtet, hat Verständnisfragen erlaubt:

 

Wie können Zeitlichkeit und Ewigkeit gemeinsam in einer Dimension bestehen?

 

Das wäre wie das gleichzeitige Vorhandensein von Materie und Antimaterie auf derselben Koordinate unseres Raum-Zeit-Kontinuums… - sie würden in einer Annihilationsreaktion zerstrahlen und würden zu etwas völlig anderem.

 

Mit dem „Zerstrahlen“ der Ewigkeit, wäre aber auch die Gottwesenheit nicht mehr denkbar. – Wie soll das also zugehen, mit dem Eingang der Zeitlichkeit in die Ewigkeit??

10.10.2017 - 05:57 Uhr (fcs)

Ob Oliver Rütten, seines Zeichens Apostel-Hofschranze und Schreiberling im Dienste des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer – NAKI e.V. –,  „dreimal aufs Holz geklopft“ hat, bevor er seinen aktuellen nac.today-Mumpitz – meines Erachtens ein weiteres Beispiel für den Umgang der Neuapostolikensekte mit der jüngeren Geschichte des Apostolizismus – veröffentlicht hat?

Er beschreibt dabei eine lineare Entwicklung der Neuapostolikensekte im südlichen Afrika, die im erneuten Besuch des sogenannten Stammapostels der Sekte, einen weiteren Höhepunkt verzeichnet.

 

Was er dabei verschweigt, ist, dass die NAK im südlichen Afrika ihren Höhepunkt längst überschritten hat und ebenso von Mitgliederrückgang und Gemeindeschließungen betroffen ist, wie die im Prinzip gleichaltrigen Gebietskirchen in Mitteleuropa.

Wer mit wachen Augen auf die Veröffentlichungen der Sekte achtet, erkennt die Zeichen der Zeit, die Rütten, der ist übrigens auch einer der typischen fachlich unqualifizierten NAK-Laienprediger, aus naheliegenden Gründen verschweigt…

In Michael Marzahns „Gde.-Schließungsthread“ in der fb-Gruppe „Klartext“ (- klick) sind erst innerhalb der letzten 21 Tage zwei Beispiele für umfangreiche sogenannte „Konsolidierungsmaßnahmen“ in der NAK-Gebietskirche südliches Afrika erschienen:

Übrigens geht man im Bezirk East-London durchaus interessante Wege, den Mitgliederrückgang zu stoppen: Man beginnt Gottesdienst zur Segnung von Haustieren abzuhalten, wie wir erst am 07.10. auch auf dieser Seite weiter unten gezeigt haben.

 

Und, wer weiß, vielleicht stimmen die von den Neuapostoliken herausgegebenen Mitgliederzahlen ja tatsächlich, wenn man alle Tiere in neuapostolischen Haushalten mitzählt!

 

Wenn Rütten also schreibt,

 

(Zitat) „[…] Am 17. Juli 1907 feierten die Glaubensgeschwister in Kapstadt den ersten Gottesdienst in englischer Sprache. Die Gemeinden wachsen, die Kirchenbezirke werden größer. 100 Jahre nachdem Carl Georg Klibbe in Südafrika an Land ging, feierte Stammapostel Richard Fehr einen Festgottesdienst in der 1949 errichteten Kirche in Claremont, Harman Road. […]

 

Vom 13. bis 18. Oktober 2017 ist nun Stammapostel Jean-Luc Schneider in Kapstadt und George. Der Stammapostel wird begleitet von den Bezirksaposteln John L. Kriel (Afrika Süd), Joseph Opemba Ekhuya (Ostafrika), Enrique Eduardo Minio (Argentinien), Bezirksapostelhelfer Mandla Patrick Mkhwanazi (Afrika Süd) sowie 15 Aposteln aus dem Bezirksapostelbereich […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/157547/525570<)

 

beschreibt er damit also wohl nicht die Fortsetzung einer linearen Entwicklung, sondern das Sich-Schließen eines Kreises…

 

Möglicherweise eine orgiastische Kulmination,

der dann das finale Erschlaffen folgt   ................

08.10.2017 - 05:11 Uhr (fcs)

Bild: Einband der Erstausgabe von Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“ // © Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

Rudyard Kipling lässt grüßen

 

An was denkt man bei der Erwähnung von Kambodscha?

Mir fallen dabei sofort die Ruinen von Isanapura ein, der Tempelkomplex um Angkor Wat und der Hindutempel von Prasat Phra Wihan.

Ich denke dabei an intakte Landschaften, die dank Bevölkerungsarmut eine äußerst reichhaltige Flora und Fauna aufzuweisen haben…  - Kambodscha… das klingt nach Dschungelbuch!

 

Und dann frage ich mich, was für einen verdrehten Charakter jemand haben muss (oder wie ungebildet derjenige ist), der behauptet, Kambodscha klinge nach Killing Fields, Roter Khmer und Krieg.

 

Sicher, das ist Teil der jüngeren Geschichte Kambodschas, aber das wollen die Kambodschaner doch eben hinter sich lassen. – So, wie z.B. die Neuapostoliken-Bonzen u.a. die Botschaftszeit und die Ära Schmidt hinter sich lassen wollen…

 

Zugegeben, bei der Neuapostolikensekte funktioniert das nicht so richtig – und das liegt daran, dass ihre jetzt 120-jährige Geschichte zu 90% negativ belastet ist.
Die Roten Khmer waren in Kambodscha aber lediglich eine 20 Jahre dauernde Phase in einer rund 1.200-jährigen Geschichte, gerade einmal 1,2%

 

Übrigens unterscheidet sich Kambodscha in einem weiteren Punkt von der Neuapostolikensekte: Während letztere überall auf der Welt längst ihren Schwanengesang angestimmt hat, gehört Kambodscha zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.

Und das wiederum wird dazu führen, dass die Neuapostolikensekte auch in Kambodscha bald ihren Schwanengesang anstimmen wird.

 

Was wir in Mitteleuropa erlebt haben, und was wir derzeit in Afrika – besonders im südlichen Afrika – live beobachten können, wird der Schweizer Verein sich Apostel nennen lassender Männer, NAKI e.V., in absehbarer Zeit auch in Kambodscha ereilen:

 

Je mehr eine Region entwickelt ist, je mehr deren Wirtschaftskraft zunimmt, je erfolgreicher der Kampf gegen die Armut der Bevölkerung verläuft, und je höher der Bildungsgrad der Bevölkerung wird, umso mehr sinkt das Interesse an Religion…

 

Daraus lässt sich aber auch ableiten, wieso Sekten wie die Neuapostolischen Kirchen überhaupt erfolgreich sein können:

 

Menschen, die in Armut und Drangsal leben, lassen sich leichter von Rattenfängern manipulieren und rücken dann in den so entstehenden Gemeinschaften enger zusammen. Diese Menschen unterstützen sich gegenseitig, helfen einander in der Not – werden unter Umständen zu Lebensrettern.  Die sich bildenden Gemeinden werden zu einer Art Familie. Aber eben nur zu einer Art Familie, und eben deshalb bröckelt der Zusammenhalt mit steigendem Wohlstand der Mitglieder.

 

Die von dem […] Peter Johanning, diesem […], bei nac.today besungene Geschichte der NAK in Kambodscha ist deshalb auch lediglich eine Wiederholung der NAK-Geschichte in anderen Ländern.

 

Und die Geschichte der NAK in Kambodscha wird sich genauso entwickeln, wie die NAK-Geschichten in anderen Ländern. – Das baldige Ende ist vorauszusehen!

Übrigens schon allein deshalb, weil die dortige NAK, mag sie auch die mitgliederstärkste christliche Gemeinschaft vor Ort sein, zahlenmäßig viel zu schwach ist, um den bald einsetzenden Mitgliederschwund zu überleben! – Ist alles wie überall auf der Welt. Und wenn es bei nac.today heißt…

 

(Zitat) „[…] Rund 80.000 Mitglieder zählt die Neuapostolische Kirche in Kambodscha. ‚Für ein buddhistisch geprägtes Land ist das viel‘, meint der Bezirksapostelhelfer. 540 Amtsträger kümmern sich um die Gemeinden. Immerhin gibt es über 100 feste Kirchengebäude. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/525262<)

 

… sollten wir uns nicht in Ehrfurcht verneigen:

 

80tsd. Neuapostoliken unter 16 Mio. Kambodschanern stellen eine Quote von 0,5%!

 

Ein Blick auf Mitteleuropa – nehmen wir NRW (D) – zeigt rd. 82tsd. Neuapostoliken bei einer Gesamtbevölkerungzahl von rd. 17,9 Mio. Das ist eine Quote von 0,46%! - Absolut vergleichbar…

 

Wenn aber 0,5% NAKler in einem buddhistisch geprägten Land viel sind,

was sind dann 0,46% NAKler in einem christlich geprägten Land?

07.10.2017 - 03:41 Uhr (fcs)

In der Neuapostolischen Kirche in Chiselhust (Südafrika) scheint man eine neue Methode gefunden zu haben, die schwindsüchtigen Mitgliederzahlen aufzuhübschen ? :

Danke für den Hinweis, Roland! // Quelle: (- klick) ins Bild

06.10.2017 - 05:11 Uhr (fcs)

Bild: Wie ein schleimiger Wurm durch die Scheiße, windet er sich durch den Bibeltext und dreht sich’s wie er’s braucht! // ©: eigenes Bild

Zunächst eine freudige Nachricht: Der heutige Text wird kurz, denn die Unverschämtheit, die der Schnix sich (zumindest den Behauptungen seines offiziellen Pressesprechers zufolge) am 5. August 2017 bei einer Veranstaltung zur Indoktrination subalterner NAK-Funktionäre in Natal (Brasilien) geleistet hat, ist für jeden ganz offen sichtbar und bedarf keines zusätzlichen Hinweises!

 

Es geht um diejenigen zweiundsiebzig Jünger, die Yeschuah von Nazareth laut Lukas 10,1 (- klick) zusätzlich zu „den Zwölfen“ als seine Gesandten erwählt, also zu Aposteln ernannt hat.

Diesen 72 Aposteln hat er einige Verhaltensmaßregeln mit auf den Weg gegeben. Und Schneider geht nun hin und variiert diese Verhaltensmaßregeln so, dass sie seiner Meinung nach in die heutige Zeit passen…

 

(Zitat) „[…] Habt keine Angst, habt keine Vorurteile, habt keine Berührungsängste, geht einfach hin, zu allen. […] Damals mussten sie zwei sein, um glaubwürdig zu erscheinen. Heute ist es das Benehmen, das dafür zeugt, dass wir die Wahrheit sagen. […] Unser Zeugnis von der Botschaft Christi wird angefochten. Entscheidend aber ist die Sendung durch den Herrn. Wir wollen nicht an die Wölfe denken, sondern daran, wer uns gesandt hat! Und der ist stärker als alle anderen. [usw., usw.]“ (Zitatende)
Jean-Luc Schneider zitiert nach Peter Johanning in „„nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>
http://nac.today/de/158033/522938<)

 

Er kommt wieder einmal mit an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen, wie wir es von diesem Scharlatan gewöhnt sind, um die subalternen Funktionäre – also sozusagen die Hilfsgeistlichen der Apostel – zu manipulieren.

Das erstaunliche an diesem Vorgang ist aber, dass keiner der von ihm so drangsalierten Männer aufgestanden ist und ihn auf den dicksten Hammer in dieser Predigt angesprochen hat:

 

In dem zur Rede stehenden Lukastext geht es namlich gar nicht um die niederrangigen Yeschuah-Jüngerinnen und Jünger, sondern um diejenigen, die Yeschuah selbst als seine Apostel ausgesucht hat!

Und der Stammapostel bezeichnet sich doch als Oberhaupt der unmittelbar von Yeschuah erwählten Apostel der Neuzeit – das ist sogar Bestandteil des NAK-Glaubensbekenntnisses!

 

Also gilt das von Schneider gewählte „Textwort“ der NAK-Kirchenlehre zufolge überhaupt nicht für die subalternen Funktionäre, sondern für die Apostel, also für Schnix und seine Spießgesellen, für die Mitglieder des NAKI e.V., Zürich!

 

Und nun, liebe Leser, wollen wir uns den Bibeltext noch einmal durchlesen…

  • Findet Ihr darin einen Hinweis darauf, dass die 72 sich sechststellige Eurobeträge als Jahresgehälter und Pensionen aus den Spenden (Opfern) derjenigen, bei denen sie einkehren, gönnen sollen?
  • Wo steht in Lukas 10 etwas von Luxuslimousinen sowie Business- und Firstclass-Flügen um zu den Orten zu gelangen, zu denen Yeschuah selbst hingehen will?
  • Wo steht da etwas von Unterbringung in Hotels der mindestens 4-Sterne-Kategorie?
  • Wo steht da etwas von großzügigen Reisespesen?
  • Wo steht da etwas davon, dass die Apostel privat in Luxuswohnungen hausen sollen?

Nirgendwo! – Und damit ist wieder einmal klargestellt, was für einen Charakter die Scharlatane vom NAKI e.V. und deren Schranzen haben.

 

Wären sie echt, nähmen sie tatsächlich wörtlich für sich in Anspruch, was ihr angeblicher Sender ihnen in Lukas 10 aufgetragen hat. Und sie folgten ihm auch darin:

 

„[…] Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester;

Aber der Menschensohn hat nicht einmal einen Stein, wo er sein Haupt bette. […]“

vgl. Matth. 8, 20

05.10.2017 - 07:07 Uhr (fcs)

„John Dee und Edward Kelley rufen einen Geist herbei“ // © by Ames of Bristol, Originalzeichnung von Ebenezer, Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

... wenn ich auf das Ende sehe!

 

Eigentlich weiß jeder gute Christ, dass die Beschwörung und das Herbeirufen von Toten verboten sind!

Biblisch begründet ist das Verbot in 3.Mose 19:26; 5.Mose 18,10; Galater 5,19-20; und in Apostelgeschichte 19,19…

Und jeder gute Christ weiß auch, dass wer Totenbeschwörung betreibt, mit dämonischen Kräften im Bunde steht! (vgl.: https://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-geisterbeschworung.html)

 

Und eigentlich halten sich auch alle Christen an die einschlägigen Verbote.

 

Alle, mit Ausnahme der Neuapostolikensekte, die sich damit allerdings als nicht christlich outed und die damit in direkter Konkurrenz zur Mormonensekte steht, die ebenfalls Totenbeschwörungen durchführt.

Am 05. November wird es wieder soweit sein, dass das Oberhaupt der Neuapostolikensekte, der elsässische Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider ruft „Nun kommt, und nehmt hin…“ und damit ein eindeutiges Herbeirufen von Toten zelebriert.

 

Die Kritik an dieser Sonderlehre der Neuapostoliken reißt auch im Innenverhältnis nicht ab, viele Ex-Mitglieder dieser Sekte haben sich sogar gerade wegen dieser Praxis des Totenkultes von ihr abgewendet.

Für die im Dienste der NAKI-Vereinsmitglieder stehenden Manipulatoren ist das Grund genug, in den NAK-Medien Reklame für dieses 3x jährliche Voodoo zu betreiben.  – Gestern hat sich der […] Andreas Rother, dieses […], dieser Aufgabe unterzogen und eine entsprechende Verwirrungsschrift auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” veröffentlicht. Allerdings geht seine Apologetik ins Leere!

 

Die Sekte der Neuapostolischen behauptet unter Berufung auf 1. Korinther 15, 29, in apostolischer Zeit sei es geübte Praxis gewesen, sich für die Toten taufen zu lassen… Und wenn Rother schreibt, die Kirche der nachapostolischen Zeit habe diese Praxis allerdings abgelehnt, tut er kontextual so, als sei es nicht lediglich vereinzelt vorgekommen, sondern völlig normal gewesen, dass sich Lebende für Tote taufen ließen.

Und das gibt dieser Bibeltext nicht her… Wenn man 1. Kor. 15 ganz liest, wird einem sogar klar, dass Scha’ul von Tarsus den Hinweis auf gelegentliche Taufen Lebender zugunsten Toter, benutzt, um so seinen Zeitgenossen klarzumachen, dass die Auferstehung Jesu im Bereich des Möglichen liege.

 

Man darf dabei nicht vergessen, dass Scha’ul von Tarsus der eigentliche Erfinder des Christentums und der Begründer der Opfertod- und Auferstehungs-Mythologie war, eines Konglomerats verschiedener „heidnischer“ Lehren war. Und um Einheit in den kulturellen Wirrwarr der verschiedenen Ethnien, die zu seiner neuen Religion stießen, herzustellen, musste er eben gelegentlich zu spitzfindigen Kniffen greifen.

Wenn er geahnt hätte, dass die Manipulatoren der Neuapostolikensekte genau auf diese spitzfindigen Kniffe, mit denen er seine Sonderlehren begründet hat, zurückgreifen würden um ihre von der christlichen Lehre abweichende Sonderlehre zu begründen, er hätte sich wohl schier ausgeschüttet vor Lachen!

 

Natürlich belässt es die neuapostolische sog. Kirche nicht bei dem einen Trick, sondern führt weitere Beweise für die biblische Begründung ihrer Sonderlehren an:

Man greift auf den Esoteriker Johannes zurück, der gut 30-40 Jahre nachdem Scha’ul den 1. Korintherbrief verfasst hat, bewiesen hat, wie sehr er von der sog. paulinischen Theologie überzeugt war. Er hat das „ewige Leben“ in Christo beschworen… allerdings ist nicht einmal bei diesem esoterischen Schwurbler von Sakramentshandlungen an Toten die Rede!

 

Auch der Hinweis auf 1. Tim. 2, 4-6 geht ins Leere! Erstens geht dieser zu den Pastoralbriefen gehörende Text nicht tatsächlich auf Scha’ul zurück, sondern auf einen seiner Schüler, also auch auf jemanden der lediglich die paulinische Theologie vertritt, aber nicht eine jesuanische Begründung für den Unsinn der Totenbeschwörungen liefert.

Außerdem geht es in dem von Rother angeführten Text gar nicht um Sakramentshandlungen an Toten, sondern lediglich um den angeblichen Willen Gottes, dass dieser nämlich wolle, dass allen Menschen geholfen werde. Mehr daraus abzuleiten ist schon sehr spitzfindig. Und ganz wichtig:

 

Der Verfasser des 1. Timotheusbriefes entlarvt sich ja bereits einen Vers. Nach Kap. 2, 4-6 als Lügner:

(Zitat) „[…] Dazu bin ich eingesetzt als Prediger und Apostel – ich sage die Wahrheit und lüge nicht –, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. […]“ (Zitatende)

siehe 1. Tim. 2, 7 (- klick)

 

Um die Widerlegung der von Rother verfassten Schrift zur Verteidigung des Jenseits-Mummenschanzes der Neuapostolikensekte abzurunden, werfen wir dann auch gleich noch einen Blick auf seine letzte Begründung, nämlich 1. Petrus 3, 19+20, sowie 1. Petrus 4, 6:

 

Wie bei 1. Timotheus gilt auch hier, dass es sich um eine pseudepigraphe Schrift handelt. Der Verfasser gibt sich zwar als „Petrus, Mitältester und Zeuge der Leiden Christi“ aus, der diesen Brief einem gewissen Silvanus diktiert habe, aber kein ernstzunehmender Theologe geht heute noch davon aus, dass dieser Brief auf den Fischer Simon genannt Kephas zurückgeht. Die textliche Nähe zu den paulinischen Pseudepigraphen legt vielmehr nahe, dass er von einem Scha’ul-schüler verfasst wurde.
Außerdem geht der Brief davon aus, dass das Christentum auch bereits in Kleinasien vertreten war (siehe 1. Petrus 1, 1), was aber erst nach dem Tod des Petrus (irgendwann in der Zeit von 65 – 67 n.Z.) der Fall war, nämlich gegen Ende der 80er Jahre.

 

Und wenn wir uns die von Rother angeführten Textstellen in ihrem Kontext anschauen, so stellen wir fest, dass es im dritten Teil des 3. Kapitels (nämlich in den Versen 18-20) lediglich um die Begründung der allgemeinen Herrschaft Christi und die Begründung für die Taufe (auf dessen Namen) geht, keinesfalls aber um Sakramentshandlungen an Toten!

Der Vers 6 des Folgekapitels spricht ebenfalls nicht von Sakramentshandlungen an Toten, sondern er greift noch einmal die Passage aus dem dritten Kapitel auf, in dem davon die Rede war, dass Yeschuah von Nazareth (der paulinischen Theologie zufolge!) nach seinem angeblichen Kreuzestod angeblich den Toten gepredigt habe.

 

Bei den von Rother angeführten Textstellen fällt noch etwas auf: Es ist immer wieder von der Taufe die Rede, nicht aber von der Versiegelung. Nun ist aber die (ebenfalls nicht biblisch begründete) Versiegelungspraxis der Neuapostolikensekte ebenfalls Teil des Toten-Mummenschanzes, den diese Sektierer 3x im Jahr praktizieren…

Ein weiterer Beleg dafür, dass diese üble Sekte ihre Mitglieder am Nasenring durch die Manege führt!

 

Und ja: Das tun alle Religionsführer ständig, da deren Lehren allesamt dem aktuellen Stand des Wissens Hohn sprechen und Relikte von Märchen aus den Kindertagen der Menschheit sind. – Wer „Was wirklich geschah“ (- klick) gelesen hat, weiß das.

 

Das Üble an der Praxis der Neuapostoliken ist aber, dass sie ihre Mitglieder unter Denkverboten und in geistiger Abhängigkeit hält, ihnen einredet, kritische Literatur sei teuflich, die Erkenntnisse der Wissenschaft seien der Blindheit der Weltmenschen geschuldet und dergleichen mehr. – Meine eigene Schwester sagt bei Verweis auf gut fundierte den NAK-Lehren widersprechende Literatur:

 

„So etwas lese ich doch gar nicht erst. – So etwas gefährdet doch meinen Glauben!“

 

Entlarvend, nicht wahr?!

 

Und deshalb ist Rothers Manipulationsversuch auch aufs Schärfste zu verurteilen. Eine regelrecht widerliche Passage in seiner Apologetik ist allerdings deren Schlussabschnitt! Darin wird nämlich hysterischer Spökenkiekerei das Wort geredet, weil man wieder einmal zu feige ist, sich von den Irrlehrern der neuapostolischen Vergangenheit zu distanzieren:

 

(Zitat) „[…] Zu einem vorsichtigen Umgang rät er [Anm.: JLS] bei Träumen oder Gesichten, die das Jenseits betreffen. ‚Solche Erfahrungen fallen ausschließlich in das Erleben des Betroffenen‘, schließt der Kirchenleiter solche subjektiven Wahrnehmungen keinesfalls aus. Aber: ‚Sie können nicht verallgemeinert werden und sollten also keinesfalls auf die Ebene einer unantastbaren Wahrheit erhoben werden.‘

 

Seiner Meinung nach sind ‚Zeichen‘ nicht die beste Trostquelle: ‚Der wahre Trost kommt aus unserem Glauben an die Liebe Gottes und aus dem Vertrauen, das daraus hervorgeht.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/507993<)

 

Es spukt also doch!

04.10.2017 - 07:12 Uhr (fcs)

DAS Spiel für alle, die Apostel werden wollen?! // Bezugsquelle: (- klick) ins Bild

Ich habe gerade überlegt… Wie ist eigentlich die offizielle Anrede für das Neuapostoliken-Oberhaupt?

Herr Stammapostel? Beim Papst ist es einfach: Den sprechen alle als „Euer Heiligkeit“ an…; Bischöfe werden in aller Regel als „Euer Exzellenz“ angesprochen… - Aber die Neuapostoliken-Bosse?!

 

„Herr Apostel“ geht ja eigentlich nicht, da sie ja nun einmal keine Apostel sind, sondern sich nur so nennen lassen.  Und nun gar „Stammapostel“ – eine Wortschöpfung die auf einen simplen Eisenbahnwärter zurückgeht. Weder gibt es einen Stamm, über den (zur Zeit) der Schnix herrscht, noch ist der Typ ein Gesandter – was ja wohl die ursprüngliche Übersetzung des Wortes ἀπόστολος (= apóstolos) ist.

Dementsprechend ist jeder Botschafter (egal welchen Landes in welchem Land) ein Apostel, und der jeweilige Doyen eines diplomatischen Corps müsste ein Stammapostel sein.

 

So gesehen ist die Bezeichnung Apostel bzw. Bezirks- oder Stammapostel reine Hochstapelei, da es nachweislich Niemanden gibt, der sie gesandt hat. - Wer anderer Meinung ist, möge den Beweis antreten!

Sich Apostel zu nennen und nennen zu lassen ist also Hochstapelei… - Wäre dann „Euer Überheblichkeit“ die korrekte Anrede?

 

Man könnte aber auch unterstellen, diese Apostel würden das, was sie sagen, wirklich ernsthaft meinen. Dann wären sie allerdings allesamt „Dumpfbacken“ – dumm geboren und nichts dazugelernt.

In Anlehnung an „Hochgeboren“, die Anrede für nichtregierende Grafen und  für den niederen Adelsstand könnte man dann vielleicht „Euer Dummgeboren“ sagen…

 

Aber nein! – Das wäre dann doch eine Schmähung. Geht gar nicht! Obwohl…

 

… wenn ich mir so anschaue, was das Neuapostoliken-Oberhaupt, der Betriebswirt und Laienprediger Stammapostel Jean-Luc Schneider (zumindest den Ausführungen des […] Andreas Rother, dieses […], zufolge) am 30. Juli 2017 in Zepernick so alles erzählt hat…???

 

Viel Ahnung scheint der Typ nicht zu haben! Andererseits trägt er ja vielleicht den Spitznamen „John Lüg“ nicht zu Unrecht? – Auf jeden Fall ist seine Predigt eine Sammlung von aus falschen Behauptungen gezogener falscher Schlüsse! Und das lässt sich leicht nachvollziehen. Schauen wir doch, bevor wir auf den schneiderschen (oder rotherschen?) Unsinn eingehen einmal auf ein paar wirkliche Tatsachen. Da ich die entsprechenden Ereignisse und die wichtigsten Quellen in meinem Buch „Was wirklich geschah“ (- klick) ausführlich erfasst habe, belasse ich es hier bei einer Grobzusammenfassung und verweise auf mein Buch als Quelle:

 

Ob es den König Saul, den Vorgänger Davids, wirklich gegeben hat, lässt sich nach wie vor nicht belegen. Er wird von keinen außerbiblischen Quellen bezeugt und von keinem archäologischen Befund bewiesen.

Mit David verhält es sich ähnlich, es lässt sich nicht feststellen, ob er je tatsächlich existiert hat.

Und die Erzählungen von Saul und David sind mit ziemlicher Sicherheit Umwandlungen früherer Märchen und Heldensagen, die erst in späteren Jahren – vermutlich sogar in sehr viel späteren Jahren, nämlich in deuteronomistischer Zeit – so verfasst worden sind, wie sie uns heute überliefert werden.

 

Wenn beide tatsächlich existiert haben, Saul also der erste König über die div. Vielvölker-Stämme im kanaanitischen Bergland war, und David ein ihn bekämpfender Guerillero, dann gab es weder einen einheitlichen Jahwe-Kult, noch einen Tempel (oder ein „Haus Gottes“, wie es Schneider nennt), noch einen Staat, der diese Bezeichnung verdient hätte – ein Großreich, wie es die Bibel beschreibt schon gleich gar nicht!

 

Jerusalem war allenfalls ein, wie man heute sagen würde, „Kuhkaff“! Noch dazu war es wohl nicht die Hauptstadt des Königs Saul, noch die Heimatstadt Davids, da sogar die Bibel einräumt, dass erst David Jerusalem zur Hauptstadt gemacht hat. Und das ausschließlich, weil a) kein Stamm bis dahin Besitzansprüche auf das Gebiet, in dem Jerusalem lag, erhoben hatte und b) das Gebiet ziemlich in der Mitte der Nord-Süd-Achse durch Israel lag. Der vorherige Regierungssitz war Hebron.

 

Die Machtfülle, die man David und mehr noch seinem Nachfolger Salomon nachsagt, gab es nicht! – Und, um auch das noch zu sagen, ob David tatsächlich ein Psalmdichter war, ist einigermaßen fraglich. Allerdings ist die Antwort auf diese Frage auch völlig unerheblich!

 

Sollte David aber tatsächlich gelebt haben und ein Psalmdichter gewesen sein, so ist der Text aus Psalm 27, 1-6 nach Meinung der theologischen Bibelforschung als ein eigenständiger Psalm gedichtet worden, die Verse 7-14 waren ein weiterer eigenständiger Psalm. Beim zur Rede stehenden Text geht es um Pslam 27, 4 – also ein Fragment aus dem ersten der beiden Psalmen.

Und der dürfte (immer unter der Voraussetzung, dass David wirklich existiert hat und wenigstens ein Teil der biblischen Überlieferungen historische Tatsachen wiedergibt) zu der Zeit entstanden sein, als David mit seiner Guerillatruppe außerhalb Jerusalems in der Wildnis hauste und von den Truppen Sauls verfolgt wurde.
Siehe dazu den
gesamten Text (- klick)

 

Der Schönheitsfehler ist jedoch evident: David ruft nicht den „EINEN GOTT“ der Juden, Christen und Muslime an, wie Schneider es in seiner Predigt unterstellt, sondern Jahwe einen Kriegsgott, der für die damalige Guerillatruppe freilich ein adäquater Ansprechpartner war…

 

In Israel waren Jahwe und seine Frau Aschera ein Paar unter vielen verschiedenen angebeteten Gottheiten. – Die von Menschen aufgezwungene Scheidung von Jahwe und Aschera und die Erhebung Jahwes zum Gott einer monotheistischen Religion erfolgte erst in deuteronistischer Zeit, also gut und gern 400 Jahre später!

 

So! und nun schauen wir uns einmal an, was der Schnix, zumindest Rother zufolge, alles aus diesem Psalmfragment herleitet:

 

(Zitat) „[…]„Der Psalmist wusste: Wenn ich die Zuwendung Gottes in vollen Zügen genießen will, dann muss ich in das Haus Gottes kommen. […]

[David] möchte im Hause des Herrn bleiben, weil er ganz genau weiß: Ja, einmal kommen reicht nicht. – Die Wirksamkeit des Heiligen Geistes durch Wort und Sakrament kann man erst in der Länge erleben. […]

Wenn wir die Gegenwart Gottes erfahren wollen, dann können wir das nicht als einsamer Mensch erleben. Um die Zuwendung Gottes in voller Weise zu erleben, muss man Teil der Gemeinschaft der Gläubigen sein – Teil der Kirche Christi. […]“ (Zitatende)

J.L. Schneider zitiert nach Rother in „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/522928<)

 

Alles an den Haaren herbeigezogener blanker Unsinn. Nichts davon beruht auf historischen und biblischen Tatsachen! Es geht Schneider lediglich darum, weiteren Unsinn aus seinen falschen Interpretationen abzuleiten:

 

(Zitat) „[…] ‚Im Gottesdienst können wir Gott erleben.‘ Allerdings: ‚Es ist nicht der Gottesdienst der Menschen, es ist der Dienst, den Gott den Menschen leistet.‘

  • ‚Wir lernen zuerst den herrlichen Willen Gottes kennen. Was ist denn der Wille Gottes? Gott will dein Heil, will mein Heil und will das Heil des Nächsten.‘
  • ‚Wenn alle Menschen am Ende ihrer Kunst und ihres Wissens sind: Gott weiß immer einen Ausweg. Gott hat immer eine Lösung. Gott hat immer eine Antwort.‘
  • ‚Auch wenn wir etwas ganz Schlimmes gemacht haben – wenn wir Reue empfinden, sagt uns Gott: ,Es ist alles gut. Ich habe dir vergeben.‘‘
  • ‚Die Gegenwart Gottes, die wir bei der Feier des Heiligen Abendmahles erleben können. Wo der Herr Jesus sagt: ,Du, ich lieb dich ganz persönlich. Für dich bin ich gestorben. Ich bin hier heute mit dir. Ich bin dir ganz nahe.‘‘

[…]

Das Gebet, im Hause des Herrn zu bleiben, bedeute dann konkrete Bitten an Gott:

  • ‚Hilf mir immer wieder, das Trennende zu überwinden.‘
  • ‚Lass mich, was auch geschieht, erkennen: Du hast uns zusammengeführt.‘
  • ‚Gemeinsam wollen wir dienen. Gemeinsam wollen wir arbeiten. Gemeinsam wollen wir überwinden.‘

 

Und wie lässt sich die Herrlichkeit Gottes in der Gemeinschaft erleben?

  • ‚Wo die Gemeinde zusammenkommt im Namen Jesu Christi, und betet gemeinsam im Sinn und Geist Jesu Christi, da antwortet Gott. Er macht nicht unbedingt, was wir erwartet haben. Aber er antwortet.‘
  • ‚Wenn man sieht, wie Gott mit seinen Kindern umgeht. Wie er manchmal mit dem einen oder anderen Schwachen so geduldig ist und trotz allem lässt er ihn erfahren: ,Ich liebe dich weiter wie eh und je.‘‘
  • Weil er durch unseren Bruder, durch unsere Schwester tröstet, stärkt und hilft. Und da muss man sagen: ,Dich hat jetzt der liebe Gott gesandt.‘‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: http://nac.today/de/158033/522928

 

Schneider konstruiert hier einen Wust von Lehrbehauptungen, die jeglicher Grundlage entbehren! Und vor allem lässt sich nichts davon auf den von ihm selbst als GD-Grundlage gewählten Text zurückführen…

 

Und ich komme zurück auf meine Eingangsfrage:
Wie soll man einen Menschen anreden, der ganz offensichtlich absoluten Unsinn labert und andere Menschen damit am Nasenring durch die Manege führt??

 

Ich habe mir meine Meinung gebildet! – Und Du?!

Du bist also ebenfalls aus der NAK ausgetreten?!

01.10.2017 - 06:03 Uhr (fcs)

Die Feigheit ist eine der 7 Todsünden! // Quelle: (- klick) ins Bild

Es gibt grausam nüchterne Statistiken. Zum Beispiel diese:

 

Derzeit sterben jedes Jahr rund 750.000 Menschen durch bewaffnete Gewalt; ca. 2.000 Menschen täglich.

 

Jeder dieser Menschen gehört zu einer Gesellschaft, Gruppe, Organisation, Familie…

Und wenn die jeweils betroffene Gruppe dadurch auf die zunehmende Gewalt aufmerksam wird, sich mit anderen betroffenen Gruppen vernetzt, und das riesige Netzwerk sich dann aktiv gegen diese Gewalt einsetzt, die Täter stellt, wird zuguter Letzt die Gewalt eingedämmt werden.

Ein wenig Mut gehört freilich dazu…

 

Noch einmal ein wenig Statistik: Die Neuapostolikensekte hat gem. eigenen Angaben (- klick) per weltweit etwa 8,8 Millionen Mitglieder (Stand 01/15), damit stellt sie einen Anteil von grob gerechnet 0,12% der Weltbevölkerung (derzeit ca. 7,5 Mrd.)

 

Bringt man die beiden Statistiken nun zusammen, ergibt sich, dass jeden Tag im Durchschnitt 2,4 Mitglieder der Neuapostolikensekte durch bewaffnete Gewalt sterben!

Ist halt so – so beschissen das auch für die Angehörigen sein mag! – Auch in Deutschland: Unter den Opfern des Amoklaufs in Winnenden z.B. befand sich eine Referendarin, die Angehörige dieser Sekte war.

 

Grund genug, sollte man meinen, dass die stinkreiche Neuapostolikensekte sich aktiv gegen die Gewalttäter einsetzt und dafür mitsorgt, dass die Gewalttaten ein Ende finden.

Hilf Dir selbst, dann hilft dir Gott – wir hatten es dieser Tage ja bereits einmal mit dieser Thematik. Denn ganz augenscheinlich haben der liebe Gott und das liebe Jesulein kein besonderes Interesse daran, die wahren Gotteskinder unter den Christen besonders im Auge zu halten und diese zu schützen. Das verrät uns jedenfalls der […] Andreas Rother, dieses […], in seinem aktuellen nac.today-Mumpitz:

 

(Zitat) „[…] Chrissandra ist tot. Die Jugendleiterin starb im Kreuzfeuer einer Bandenschießerei. Eine Tragödie, wie sie in Teilen Südafrikas an der Tagesordnung ist. Was bedeutet es, umgeben von Armut und Gewalt seinen Glauben zu leben? – Eine erste Annäherung.

Samstag, 12. August 2017, gegen 18 Uhr: Chrissandra Oppermann ist gerade vom Jugendausflug nach Ruyterwacht heimgekommen. Die 30-Jährige geht kurz aus dem Haus, um sich bei einer Freundin den Topfgrill („potjie“) auszuleihen. Ihr Vater hört Schüsse. Auf der Straße findet er seine Tochter – mit einem Loch im Kopf. Sie stirbt im Krankenhaus. […]

 

Das Leid in Zahlen

 

Courtney, vier Jahre, ermordet, 5. März 2017. Charneal, acht Jahre, erschossen aus einem vorbeifahrenden Auto, 11. Dezember 2016. Selwyn, erstochen, 31. Mai 2017. Denzil, Chrissandra, Chadwin: erschossen, erschossen, erschossen. 24 Namen umfasst die Liste der Opfer von Gewalttaten seit Mai 2016 bis August 2017 – allein unter den Kirchenmitgliedern aus dem Bischofsbereich von Alwin Witten. Mehr als die Hälfte ist jünger als 20 Jahre, kaum einer älter als 30. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/Gesellschaft/519304<)

 

Nach diesem emotionalisierenden Einstieg wartet nun jeder darauf, dass Rother erklärt, auf welche Weise die Bosse der Neuapostolikensekte sich gegen die Bekämpfung von Waffengewalt, gegen die Bekämpfung von bewaffneter Kriminalität einsetzen. – Schließlich ist die Bibel doch voll von Heldentaten, die Gottes erwähltes Volk vollbracht hat. Da die Neuapostoliken sich als Gottes Erwählte der Neuzeit betrachten, ist es also nachvollziehbar, dass sie den entsprechenden Aufrufen im Alten Testament Folge leisten…

 

BRAVO! – Da hätten wir ja endlich einmal einen

Grund die Neuapostoliken zu unterstützen!

 

Weit gefehlt! Es geht Rother gar nicht darum, einen bescheidenen Beitrag zur Eindämmung der Waffengewalt zu leisten…

 

Klar, schon Fehr hatte seinerzeit bewiesen, dass er eine feiger Hosensc---ßer war, als er nämlich vor einem mit Knüppeln bewaffneten Mob geflohen ist, und seine Gemeinde jämmerlich im Stich gelassen hat…

Warum sollten die NAKI-Sesselpupser von heute auch nur einen Deut besser sein? – Entsprechend jämmerlich ist das, was aus Rothers Feder fließt. Jämmerlich ist es und eine Lumperei:

 

(Zitat) „[…]„Ich weiß, was ihr gesehen habt“, sagt Stammapostel Jean-Luc Schneider Ende 2016 in einer Kirche voller Gemeinde-Vorsteher. Den Männern steht das Wasser in den Augen. Die Kirche „Leiden Central“ steht in Delft, Township, Kriminalitätshochburg.

 

Ein Gotteshaus, das wochentags als Turnhalle dient. Ein sicherer Hafen, zum Beispiel für bis zu 300 Kinder, die täglich zum Essen und zur Hausaufgabenhilfe kommen. „Ein Ort, wo die Kinder einen besseren Weg kennenlernen und Mittel an die Hand bekommen, um mit ihrem täglichen Trauma umzugehen“, sagt Ursula Poggenpoel-Smith vom neuapostolischen Hilfswerk „Masakhe“.

 

Ein Vorbild für allen Gemeinden sieht der südafrikanische Bezirksapostel John L. Kriel darin: Es wäre wünschenswert, wenn jedes Kirchengebäude so einen Rückzugsraum bieten könnte, schreibt er in seinem Beitrag für den neuen „Kalender Unsere Familie 2018“. Aber die Realität der begrenzten Ressourcen mache das unmöglich. […]“ (Zitatende)

Quelle: wie vor (- klick)

 

Unter dem Strich geht es also wieder einmal bloß um Werbung und Beutelschneiderei… Ach Gottchen: Die Realität der begrenzten Ressourcen! Da muss man doch fleißig opfern, die NAK-Hilfswerke unterstützen und zu Erntedank ein fettes Sonderopfer abdrücken, damit die Ressourcen nicht mehr so begrenzt sind…

 

Chrissie wird so ein zweites Mal zum Opfer,

und diesmal geht’s um Leichenfledderei!

 

Ach übrigens:

Weltweit gibt es jährlich ca. 1,2 Mio. Verkehrstote, rund 3.300 jeden Tag! Statistisch befinden sich darunter 3,96 Neuapostoliken – pro Tag

 

Sollte die NAK sich da nicht auch etwas einfallen lassen, mit dem sie Werbung machen kann? - Das nächste Sonderopfer kommt ja bestimmt!

30.09.2017 - 05:12 Uhr (fcs)

Mehr ist zum aktuellen nac.today-Beitrag [(- klick) ins Bild] nicht zu sagen...

29.09.2017 - 06:24 Uhr (fcs)

Original: (- klick) ins Bild

Er mimt den Töpfer und

benutzt euch als Ton!

 

In meinen Augen sind es sowohl geistige als auch geistliche Zwerge, die NAK-Granden und ihre Verlautbarer. Sich mit ihrem geistigen Müll auseinanderzusetzen ist meiner Meinung nach eine Beleidigung des eigenen Verstandes. Entsprechend wenig Freude macht es mir, den nac.today-Müll zu kommentieren. Und ich frage mich regelmäßig:

 

Warum tust Du dir das an?

 

Und dann denke ich an die zumeist von Kindesbeinen an in zumindest partieller geistiger Gefangenschaft gehaltenen Mitglieder der div. neuapostolischen sog. Kirchen, die gar keine Chance haben, zu durchschauen, wie sie manipuliert werden… und schon sitze ich wieder vor der Tastatur.

 

Vielleicht erreiche ich auf unseren Kanälen nur 10 Leser (vorige Woche waren es alleine auf facebook 9.204 Personen), aber wenn nur einem davon ein Licht aufgeht und er dann als freier Mensch seinen Weg gehen kann, hat sich die Mühe gelohnt.

 

Leider muss ich mich dabei immer wieder wiederholen, weil die menschenverachtenden Manipulatoren der Gegenseite eben nach dem Prinzip der hämmernden Wiederholung vorgehen. – Sie setzen auf die alte Regel:

 

„Was man immer wieder hört, lernt man, ohne es zu lernen“

 

Und der methodische Aufbau der Predigten (bzw. von deren schriftlicher Aufarbeitung in den NAK-Medien) ist immer der gleiche. Regelmäßig wird eine unwahre Tatsachenbehauptung in den Raum gestellt und dann werden daraus scheinlogische Schlüsse gezogen, aus denen zuguter Letzt Verhaltensmaßregeln abgeleitet werden… Und die sind natürlich falsch, da sie von einer völlig falschen Prämisse ausgehen.

 

Genau nach dieser Methode ist der sog. Stammapostel, das geistliche Oberhaupt aller neuapostolischen sog. Kirchen auf der Welt, auch am 23. Juli 2017 in Barcelona (Spanien) vorgegangen! Er benutzt dabei den Text aus 1. Petrus 5, 6 (- klick) und behauptete dann:

 

(Zitat) „[…] Ich weiß, dass es nicht allen gefällt. Da kommt bei manchen sofort der Gedanke auf: Jetzt will man uns erneut erklären, wie schlecht wir sind. […]“ (Zitatende)

Jean-Luc Schneider zitiert nach Rother in „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514727<)

 

Frage: Wem kommt im Zusammenhang mit Demut tatsächlich der Gedanke, der Demütige sei schlecht? Das Wort „Demut“ setzt sich aus den althochdeutschen Begriffen „dionōn“ (= dienen) und  „muotī“ (= Mut) zusammen und meint eigentlich, die Gesinnung eines Dienenden. „Ergebenheit, Hingabe, Opferbereitschaft“ sind seine moderneren Synonyme.

 

Demut zu zeigen, bedeutet schlimmstenfalls, die Überlegenheit eines Dritten zu akzeptieren und sich ihm zu ergeben, bestenfalls, einer dritten Person so zugeneigt zu sein, dass man in Hingabe zerschmilzt und bereit ist, jedes Opfer zu bringen.

Wer jemals einen anderen Menschen wirklich geliebt hat, weiß, wie letzteres zu verstehen ist!

 

So! Und jetzt fragen wir uns, warum der Schnix seinen Zuhörern unterstellt, sie würden bei dem Wort Demut das Falsche denken? – Ganz einfach: Nicht, damit er ihnen (wie ich weiter oben) Eulen nach Athen trägt und den Leuten erklärt, was der Begriff Demut meint, sondern weil er sofort eine einseitige Interpretation des Wortes Demut in die Köpfe seiner Zuhörer klopfen kann. Und die sind, weil er ihnen ja zuvor klargemacht hat, dass sie sowieso falsch denken, gerne bereit, seine Lesart des Begriffs zu verinnerlichen. Und dann legt er los und feuert eine aus der Luft gegriffene Behauptung nach der anderen auf seine Zuhörer ab. – Für keine seiner Behauptungen legt er aber einen Beweis vor, denn er verlässt sich darauf, dass die von klein auf darauf gedrillten Zuhörer, das Wort vom Altar nicht infrage stellen, seine Behauptungen nicht hinterfragen:

 

(Zitat) […] Das ist die wahre Demut vor Gott – seine Herrlichkeit erkennen und unsere Beziehung zu ihm dementsprechend gestalten. Lasst uns die gewaltige Hand Gottes erkennen. […]

Wir sind absolut abhängig von ihm. Alles was wir sind, alles was wir haben, kommt von Gott dem Schöpfer. Deshalb sind wir ihm dankbar, das drücken wir aus in der Gottesfurcht. […]

Wir gehen mit unserer Umwelt gottesfürchtig um, wissend, sie ist von Gott gegeben, er hat sie uns anvertraut. […]

Unser himmlischer Vater hat uns die Gesundheit und den Körper gegeben – wir gehen gottesfürchtig damit um. […]

Lasst uns in Gottesfurcht mit unserem Verstand und unserer Sprache umgehen, wissend, Gott hat sie uns gegeben, damit wir mit ihm kommunizieren können. […]

Aus dem unvollkommenen Menschen, aus mir, will Gott ein Geschöpf machen, das seinem Sohn gleich ist. Er will uns über unsere eigenen Schwächen und Unvollkommenheiten erhöhen. […]

Die Hand unseres himmlischen Vaters will aus vielerlei Nationen, aus vielen verschiedenen Menschen ein Volk machen. […]“ (Zitatende)

Jean-Luc Schneider zitiert nach Rother in „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514727<)

 

Zugegeben: Nicht alles von dem, was er fordert ist per se schlecht. Achtsamkeit im Umgang mit der Umwelt, der körperlichen und geistigen Gesundheit, des Intellekts und der Sprache sind sogar gut!

Er fordert das aber eben nicht aus Gründen der Achtsamkeit!

 

Schneider stellt Gedanken, die in den westlichen Gesellschaften übereinstimmend als dem „common sense“ entsprechend eingestuft werden in den falschen Kontext! – Sie verstehen sich eigentlich von selbst und haben überhaupt nichts mit Demut zu tun! – Es geht um Achtsamkeit! Und das ist etwas völlig anderes.

 

Schneider gibt aber vor, Gott wolle dies oder jenes… - und deshalb…

 

Hat sich schon jemals jemand gefragt, woher Schneider das wissen will? Er sagt Gott will dies, Gott tut das – aber die Bibel sagt über Gott etwas völlig anderes!

Wie kommt Schneider dazu, derartige Behauptungen in den Raum zu stellen? – Ich weiß es nicht! Mir ist nur klar, was das Ziel solcher Methoden ist, und das spricht er auch glasklar aus:

 

(Zitat) „[…] Die wahre Demut ist nicht zu sagen: ‚Ich kann das nicht, ich bin zu klein.‘ Der wahrhaft Demütige spricht: ‚Wenn Gott mir sagt, was ich machen soll, tue ich es.‘ Denn wir arbeiten, aber Gott segnet. Was uns unmöglich erscheint, ist für Gott absolut möglich. Wir sind nur Werkzeuge. […] (Zitatende)

 

Und damit ist dann alles klar! Es geht um Unterordnung, es geht darum Gottes Willen zu erfüllen, es geht also darum, sich dem Diktat der Apostel zu beugen, denn die sind Gottes sprechende Münder – der NAK-Doktrin zufolge!

 

Schneider fordert sogar fast wörtlich, dass man sich manipulieren lassen soll:

 

Ein Werkzeug wird schließlich benutzt!

27.09.2017 - 06:40 Uhr (fcs)

Die Frage nach Gott führt in eine Endlosschleife. Denn: Wer hat Gott geschaffen, und wer den Schöpfer Gottes, und wer… // Bildquelle: (- klick) ins Bild

NAK-liches Absurdistan

 

(Zitat) „[…] Alles begann vor 13,82 Milliarden Jahren mit einem großen Knall

 

Am Anfang war nichts. Zumindest fast nichts. Nichts außer einer kosmischen Singularität! - Komprimierte Energie, unvorstellbar klein und unvorstellbar heiß. Das gesamte Universum in einem winzigen Punkt, der explodiert, vielleicht durch eine innewohnende Instabilität, und sich mit unendlicher Geschwindigkeit ausdehnt…

 

Zumindest denkbar ist auch ein kosmischer Erstbeweger, der urgeknallt hat, wahrscheinlicher ist aber, dass der Kosmos sich immer weiter ausdehnt bis zu einem Maximum, dann wieder zu einer Singularität zusammenfällt und erneut explodiert.

 

Warum wahrscheinlicher? Weil die hochspekulative Annahme, dass außerhalb des Kosmos ein ewig existierendes komplexes Wesen haust, einfach absurd ist! Für diese Annahme gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt. Und sie widerspricht den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen und Beobachtungen, u.a. mittels des Hubble-Teleskops. – Um es genau zu wissen, müsste die Wissenschaft zugegebenermaßen bis zum Zeitpunkt Null an den Urknall heranrücken können.  Die Forschung kann aber die Entstehung von Raum und Zeit erst nach Ablauf der sog. Planck-Ära, das ist ein Zeitraum von 10-43 [also, 0,…(42 Nullen) 1] Sekunden nach dem Urknall theoretisch beschreiben.

 

Und bevor die Apologeten jetzt in die Hände klatschen und „die Bibel hat doch Recht!“ schreien, ein wenig Wermut in den Freudenwein: Das Gottesbild, welches sich aus dem Gedanken an einen kosmischen Erstbeweger ergibt, hat nichts – aber auch gar nichts! – mit dem von den sog. abrahamitischen Religionen überlieferten Gottesbild zu tun! – Es hat mit keinem mir bekannten Götterbild irgendeiner Religion zu tun. […]“ (Zitatende)

Quelle: Franz C. Schlangen, „Was wirklich geschah“, ersch. Juni 2017 bei B.o.D., Norderstedt, ISBN-13: 978-3-7431-1250-6, Seite 13

 

Es ist die Wahrheit: Wer als Tatsache behauptet, es gäbe einen Gott, der unser aller Leben lenkt, der alles weiß und dem kein Ding unmöglich ist, lügt! – Es gibt nicht den geringsten Anlass, anzunehmen, ein metaphysisches Wesen lenke die Schicksale alles Seienden (meinethalben auch ausschließlich der Menschen). Dazu ergibt sich aus der Frage, ob es ein metaphysisches Wesen gebe, die Frage, wo das denn herkommen solle.  - Die DDR-Band „Karat“ hat es seinerzeit auf den Punkt gebracht:

 

„Uns hilft kein Gott uns’re Welt zu erhalten!“ (- klick)

 

Und ich ergänze: Es hilft auch kein Gott dabei unser Leben zu gestalten. – Das ist einfach unsere Sache. – „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“ lautet eine bereits in der Antike bekannte Weisheit, die aus der Erkenntnis entstanden ist, dass in Wahrheit kein Gott einem in irgendeiner Weise hilft oder beisteht.

 

Was dann an Unwägbarem geschieht, geschieht ganz einfach. Ohne jeden Sinn. Und es lebt sich deutlich besser, wenn man das erst einmal verstanden hat. Wer nicht mehr grübeln muss, warum er vor i-welchen Problemen steht, was irgendein überirdisches Wesen einem mit diesem Problem sagen will und welche Auswirkungen sein Verhalten bei der Problemlösung auf sein angebliches Leben im Jenseits habe, hat mehr Kapazitäten frei, dieses Probleme zu lösen. Und wenn man weder selbst noch durch Hilfe seiner Mitmenschen in der Lage ist, das Problem zu lösen, muss man es einfach annehmen. Man muss lernen, so gut wie möglich mit dem Schicksal zu leben und zu hoffen, dass sich später vielleicht eine Lösungsmöglichkeit ergibt.

Und wenn man keine Lust dazu hat, sein Schicksal zu ertragen? – Dann hat man immer noch die Möglichkeit, seine bewusste Existenz zu beenden. Und kein anderer Mensch hat das Recht einen dazu zu verdonnern ein unerträgliches und qualvolles Schicksal zu ertragen.

 

Es erschiene jedem aufgeklärten Menschen absurd, wenn ein Erwachsener an der Überzeugung der Existenz der Märchenfiguren aus seiner Kindheit festhielte und aus den Märchen seine Lebensregeln konstruierte.

Aber genau das ist es, was mit diesem Gott im Leben dieser Menschen geschieht: Sie halten an der Überzeugung der Existenz einer Märchenfigur aus den Kindertagen der Menschheit fest und konstruieren aus den Märchen ihre Lebensregeln.

Die Erkenntnisse der Wissenschaft sollten die Menschen eigentlich von diesem Märchenglauben befreien. – So wie bereits Schulwissen die Heranwachsenden vom Glauben an die Märchenfiguren ihrer Kindheit befreit.

 

So einfach könnte das eigentlich sein. – Kompliziert wird es ausschließlich deshalb, weil irgendwelche Leute für sich die Möglichkeit entdeckt haben, ihre Mitmenschen durch Verbreitung lächerlicher Behauptungen dazu zu bringen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Wie dieser Mechanismus funktioniert, hat Darkmatter in einem (eigentlich hinlänglich bekannten) YouTube-Video (- klick) gezeigt.

 

Es ist alles so einleuchtend! Die Frage, ob man an Gott glaube, müsste eigentlich jeder Mensch genauso beantworten, wie die Frage, was er von „Kromfglubj“ hielte: „Häh?? Was ist das denn?“

Es gibt kein „Kromfglubj“ und deshalb ist es einfach absurd, sich Gedanken über „Kromfglubj“ zu machen.

 

So! Und nun kommt irgendjemand daher und erklärt uns, „Kromfglubj“ bestimme unser aller Schicksal, wir sollten „Kromfglubj“ aber auch dann lieben, wenn es uns schlecht geht!

Ist da irgendein Widerspruch? Nein, das ist einfach albern! Es ist eine vollkommen aus der Luft gegriffene lächerliche Behauptung!

Und durch die Erklärung, wenn wir „Kromfglubj“ auch dann liebten, wenn es uns schlecht ginge, würden wir wahnsinnig tolle Erfahrungen für unser Leben sammeln, wird die Behauptung nur noch lächerlicher!
Eine Auflösung eines scheinbaren Widerspruchs? – Nichts dergleichen!

 

Und damit sind wir dann bei Oliver Rütten und seinem aktuellen nac.today-Blödsinn!

 

Wie klein muss man eigentlich sein, um einen Scheinriesen sogar noch aus der Nähe für groß zu halten? – Wie gestört muss man sein, um jemanden zu bewundern, der durch eine unwahre Tatsachenbehauptung einen Widerspruch konstruiert den er dann anscheinend – in Wahrheit aber doch nicht! – auflöst?

 

Okay… Rüttens angebetetes Idol ist nicht der Erfinder von „Kromfglubj“… Auch ihm hat man in Kindertagen beigebogen, „Kromfglubj“ sei der Schöpfer alles Seienden und der Lenker aller Schicksale.

Ich nehme diesem Menschen aber nicht ab, dass in ihm der Glaube ist, dass sei alles wahr. Er weiß – und das entnehme ich aus der Tatsache, dass er seine Fettlebe damit finanziert, dass er lächerliche Behauptungen in die Welt setzt, dass er durch die Verbreitung dieser Märchen wie eine Made im Speck lebt – ganz genau, dass „Kromfglubj“ nicht existiert!

Und Rütten? – Ich denke, er hat einen derartigen Charakter, dass er eben auch wie eine Made im Speck leben will und deshalb…

 

Sowohl John-Lüg als auch seine Hofschranze Rütten sind ausschließlich an einem interessiert: Am Geld der Opfer ihrer Verdummungskampagnen! – Ihr Gier, sich zu bereichern ist grenzenlos! Und deshalb halten sie ihre Opfer durch die Verbreitung unwahrer Tatsachenbehauptungen in geistiger Abhängigkeit.

 

Diesen Gedanken bitte unbedingt festhalten: NIEMAND kann als Tatsache behaupten es gäbe den Gott der Bibel! Wer das tut, ist ein Lügner und übler Scharlatan! – Möglicherweise(!) existiert ein Gott oder ein Kromfglubj, aber niemand kann das wissen und niemand kann irgendetwas wissen ÜBER Gott oder Kromfglubj

Wenn man das erst einmal verinnerlicht hat, geht einem sofort auf, wie absurd die lächerlichen Behauptungen von Schneider sind:

 

(Zitat) „[…] ‚Was bringt uns denn nun die Not?‘ Stammapostel Schneider nennt drei Aspekte:

 

1. Wir begreifen die Liebe Jesu besser. Jesus habe die größten moralischen und physischen Leiden gelitten. Aus der Liebe zu den Menschen habe er dieses Leid geduldet. ‚Wenn du leidest, wenn du viel leidest, denke an Jesus Christus. Er hat in der ähnlicher Weise gelitten, nur um seine Liebe zu dir zu beweisen! Dann verstehen wir den ganzen Umfang der Liebe Christi.‘

2. Wir erkennen unsere Motivation. Wenn Leid erlebt werde, wenn Gebete nicht erhört werden, kann eine Bestandsaufnahme der eigenen Motivation gemacht werden. ‚Warum folge ich Jesus? Warum bin ich ein Gotteskind und bleibe Jesus treu? Der wahre Grund für unseren Gehorsam, für unsere Arbeit für den Herrn, ist unsere Liebe zu ihm. Wir lieben ihn, weil er uns geliebt hat.‘

3. Wir lernen die Freiheit in Christus zu schätzen. Durch Leid und Drangsal könne der Mensch viel verlieren. Dem Christen kann aber nicht die Freiheit in Christus genommen werde. ‚Ich habe entschieden Jesus Christus nachzufolgen. Ich habe mich für das Gute entschieden und mich entschieden, gegen das Böse zu kämpfen.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514737<)

 

Ich frage noch einmal:

Wie klein muss man eigentlich sein, um diesen Schein-

riesen sogar noch aus der Nähe für groß zu halten?

26.09.2017 - 06:13 Uhr (fcs)

IMPULSE [(- klick) ins Bild] zeigt Gründe für das Auftauchen des Pleitegeiers – Keiner davon kann auf die Neuapostolikensekte zutreffen.

Jeder, der mein Buch gelesen hat, weiß, dass die Behauptung irgendein Gott habe irgendwann von irgendjemandem gefordert, er möge Opfer bringen, nicht erweislich wahr ist! – Erweislich wahr ist hingegen, dass es zu allen Zeiten schmarotzende Scharlatane gab, und dass es sie heute noch gibt, die erpicht darauf sind, sich am Blut ihrer Opfer zu mästen. – Bildlich gesprochen meine ich!

 

Und wer das noch nicht weiß, kann sich „schlau machen“, hier ist eine Bezugsquelle (- klick)

 

Eigentlich sind diejenigen, die das Opfer fordern, Verbrecher! Sie behaupten nämlich, im Namen und im Auftrag eines Gottes zu sprechen, und sagen, jeder habe von dem, was er mit seiner Hände Arbeit, oft mit Blut, Schweiß und Tränen, erwirtschaftet hat, einen bestimmten Anteil an diesen Gott abzuführen. Und dieser Gott werde sie entsprechend segnen – positiv oder negativ… Dann ist vom Unsegen wegen Nichtopferns die Rede…

 

Okay… Heutzutage gehen die Opfer-Forderer ein wenig subtiler vor. – Verwerflich bleibt es aber allemal! Denn  J E D E R  einzelne von ihnen weiß ganz sicher, dass nie ein Gott zu ihm/ihr gesprochen hat. – Sie lügen also. Und obwohl sie wissen, dass überhaupt kein Gott involviert ist, warnen sie unterschwellig vor den Folgen des Nichtopferns…

 

Man kann sagen, dass sie Menschen durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung nötigten und dadurch dessen Vermögen einen Nachteil zufügen. Und das tun sie, um sich, bzw. die Organisation für die sie tätig sind sowie deren Funktionären, zu bereichern.

Das deutsche Strafrecht nennt so etwas „Erpressung“ – und das ist ein Straftatbestand, der gem. § 253 StGB mit bis zu fünf Jahren Haft (in schweren Fällen nicht unter einem Jahr) bedroht ist.

 

Auch die Sekte der Neuapostoliken tut sich bei derartigen Beutelschneiderein hervor. Ganz besonders sogar! – Sie fordert nämlich nicht nur 10% aller Einkünfte als „freiwilliges“ Opfer (als wenn ein manipulierter und gehirngewaschener Mensch etwas freiwillig tun könnte), sondern darüber hinaus, dass sich jedes einzelne Mitglied dieser Sekte voll und ganz in den Dienst der Sekte zu stellen habe!

Dabei ist die Forderung nach 10% aller Einkünfte schon eine Lumperei für sich – selbst für bibelgläubige Menschen. Mit dem Zehnt an sich ist nämlich die  g e s a m t e Steuer, die an den Staat zu zahlen ist, gemeint. Und von diesem Zehnt wurde ein Zehntel abgezweigt, um diejenigen, die wegen ihres Dienstes im Tempel ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten konnten, zu unterstützen.

Der tatsächliche biblische Zehnte ist also ein Zehntel von 10% der Einkünfte – das entspricht in etwa dem, was die christlichen Kirchen in Deutschland als Kirchensteuer einziehen lassen…

 

Ich brauche das Thema, denke ich, hier nicht zu vertiefen. Auf unserer website habe ich dem Thema „NAK und Geld“ eine eigene Unterseite gewidmet. Der Beitrag „Der unbiblische Zehnt“ dürfte dabei auf besonderes Interesse stoßen. Er stammt vom Juni 2013, und das bedeutet, dass das Kapital der NAKn sich zwischenzeitlich noch mehr vergrößert hat. – Wer nach dem Lesen dieses Beitrags immer noch bereit ist, „den Mammon NAK-Apostolat“ zu mästen, ist meiner Meinung nach ein Fall für den Psychiater! Hier der Link (- klick)

 

Nur geht es den NAKn ja nicht ausschließlich um den Zehnt! Sie fordern, dass ein jedes Mitglied sich voll und ganz in den Dienst der Sekte zu stellen habe. – In seinem jüngsten nac.today-Beitrag schreibt Oliver Rütten (ich weiß übrigens gar nicht, warum der sich seines Bildungsgrades so sehr schämt, dass er mit seinem Ministranten-Latein den Pseudo-Intellektuellen mimt), Grundlage für das geforderte Opfer sei die Hingabe Jesu am Kreuz. Der habe „aus Liebe zu den Menschen das einzigartige, unvergleichliche Opfer“ gebracht.

 

Ich kann die nac.today-Leser beruhigen:

 

Es hat dieses Opfer nicht gegeben! – Es gibt nicht den geringsten tatsächlichen Anhaltspunkt für ein derartiges Opfer aus Liebe zu den Menschen. – Es gibt lediglich nicht-authentische(!) Erzählungen über ein derartiges Ereignis. Wenn aber nach den geschichtlichen Tatsachen forscht, stellt man fest, dass es sich dabei lediglich um manipulative Texte handelt, die auf einen gewissen Scha’ul (lat. Paulus) von Tarsus, den Begründer des Christentums, zurückgehen.

Auch hier wissen meine Leser mehr… Wer das Buch noch nicht hat, und nicht zu Hugendubel gehen möchte, findet hier weitere Bezugsquellen (- klick)

 

Was Rütten schreibt, ist also vollkommener Blödsinn! – Und wenn er nur halb so intelligent ist, wie er zu sein vorgibt, dann weiß er auch selbst, dass er Unsinn schreibt:

 

(Zitat) „[…] Selbstverständlich, das finanzielle Opfer, dass der Kirche ermöglicht ihren Auftrag zu erfüllen, gehört dazu.

 

Der Wechsel aus der Rolle des Zuschauers zum Mitmachenden, das Einbringen von Fähigkeiten, … das ist manches Mal schwer, widerstrebt der Gemütlichkeit und gehört zum Opfern. Jeder nach seinen Möglichkeiten. Und bitte keinen Vergleich anstellen: ‚Der andere leistet weniger, als tue ich auch weniger‘ oder ‚Der andere leistet aber wieder übertrieben viel, vermutlich will er sich nur hervortun …‘ – solche Gedanken helfen nicht weiter und haben mit dem inneren Drang Gott und dem Nächsten zu dienen, wenig zu tun.

[…]

Abgeben von irdischem Reichtum (Geld, Naturalien) und geistlichem Reichtum (Wissen um göttliches Heil), ist Aufgabe eines jeden Christen. Das hilft dem Opfernden dabei, die Dinge an den richtigen Platz zu stellen. Es dreht sich nicht mehr alles um Zugewinn und Maximierung und die Not und das Elend des Nächsten werden nicht übersehen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514677<)

 

Und es ist nicht nur Blödsinn, sondern gleichzeitig eine äußerst perfide Verdrehung der Wahrheit! – Rütten behauptet konkludent, dass Opferbereitschaft aus Nächstenliebe eine christliche Errungenschaft sei und spricht unterschwellig Nichtchristen diese Opferbereitschaft aus Nächstenliebe ab! – Dabei ist sie nicht einmal christlich, sondern sie geht in der biblischen Tradition auf 3. Mose 19, 18 (- klick) zurück. – Und auch dieses Gebot der Tora ist von wesentlich älteren Regeln des menschlichen Zusammenlebens – sie waren bereits bei den frühen vedischen Stämmen bekannt – entlehnt. Es sind also nicht einmal Errungenschaften der Religionen sondern vielmehr eine frühe Hervorbringung der Humanitas…

Und ja: Wer mein Buch gelesen hat, weiß auch das!

 

Bleibt die Frage, warum die Hofschranzen der NAKI-Mitglieder in letzter Zeit so auffällig gierig nach dem Geld und der Selbstaufopferung ihrer Opfer geiern…

 

Ich denke, das ist die Begleitmusik zum Schwanengesang der Neuapostolikensekte in Mitteleuropa und den anderen entwickelten Regionen der Welt!

Mit steigendem Bildungsgrad der Bevölkerung und abnehmender Armut werden die Mitgliederzahlen der Kirchen immer geringer. Und bei den Neuapostolischen sogenannten Kirchen geht der Sterbeprozess in den entwickelten Ländern geradezu schwindsuchtartig vor sich. – Dort, wo die Sekte noch Bestand hat, ist aber nichts zu holen – im Gegenteil…

 

Also bleibt dem NAKI e.V., dessen Mitglieder und deren Hofschranzen ihre Fettlebe ja aus den „Opfern“ finanzieren, nichts anderes übrig, als noch so viel, wie nur eben möglich, aus den sterbenden Bezirken herauszupressen, um die Zeit zu überbrücken, bis die Mitglieder in den armen Ländern in der Lage sind, die Fettlebe von Stammapostel & Co. zu finanzieren.

Freilich werden die Gemeinden dann auch dort anzufangen abzuamseln. Das zeigt uns das Beispiel Südafrika, wo auch bereits die als „Konsolidierungsmaßnahmen“ kaschierten Gemeindeschließungen begonnen haben.

 

Ist kein Grund, sich Sorgen um den Verein zu machen. Die NAKn und der von ihnen finanzierte NAKI e.V. (an den bei Auflösung einer Gebietskirche deren gesamtes Kapital fließt) haben bereits jetzt derartige Kapitalmengen gehortet, dass noch einige Generationen von sich Apostel nennen lassenden Männern (es sind ja schließlich nur sehr wenige) sich davon ihre Fettlebe finanzieren können!

 

Es geht also nicht um den Pleitegeier

sondern um geiernde Geldgier!

Update - 28.09.2017

Auf seiner Seite nak-talk bringt auch Dieter Kastl einen erhellenden Beitrag zum Thema:

24.09.2017 - 07:02 Uhr (fcs)

Bild: In der NAK ist das üblicherweise umgekehrt… // Quelle [Vorsicht – Giftig und manipulativ]: (- klick) ins Bild)

Wem Gott ein NAK-Amt gibt…

 

Wie kommt ein normaler Mensch dazu, geistlicher Seelsorger (ich formuliere das mal so, weil Religionen mit wirklicher Seelsorge ja eigentlich nichts zu tun haben) zu werden?

 

In den Kirchen und auch in den evangelikalen Sekten geht das im Prinzip so zu, wie bei jeder anderen Berufswahl:

Jemand findet den Job interessant, jemand ist besonders fromm und fühlt sich berufen, jemanden interessieren die beruflichen Möglichkeiten, jemand arbeitet gern mit Menschen, jemand…

 

Und dann sorgt dieser Jemand dafür, dass er die allgemeine Hochschulreife erlangt, absolviert danach die entsprechenden Hochschulstudiengänge – meist Psychologie und Theologie (wobei letzteres eigentlich nichts an einer ordentlichen Hochschule verloren hat!) – und bewirbt sich nach den notwendigen Examina um eine Anstellung.

 

Bei den Katholiken folgt nach den Examina erst noch die Priesterweihe und dann eine Vikariatszeit, bevor sich der Aspirant um eine ausgeschriebene Stelle bewirbt. Bei den Protestanten ist der Geistliche (der Pastor) kein Priester, also kein Weiheamt (eine Weihe erfolgt erst bei Berufung zum Bischof), aber sowohl Pastoren als auch Prädikanten (das sind Laienprediger mit der Berechtigung, bestimmte kirchliche Rituale durchzuführen) werden einer Ordination in Form einer Segnung beim Amtsantritt unterzogen.

 

Naja, zuguter Letzt entscheidet dann der Pfarr-Gemeinderat (also die verantwortlichen Laien), der die Stelle ausgeschrieben hat, welcher der Bewerber akzeptiert wird und eine Anstellung erhält.

 

Ganz anders ist das bei den Neuapostoliken:

 

Da heißt es sowieso, dass, wer ein Amt anstrebt, es sicher nicht bekommt (einige Karrieristen strafen diese Regel Lügen). Es ist der NAK-Lehre zufolge so, dass Gott selbst (ich weiß, einen Gott den es gibt, gibt es nicht – aber die Christen sind nun mal der irrigen Meinung, der Gott der Bibel existiere) sich diejenigen Männer (dass das Grundgesetz gem. Artikel 3 (2) die Gleichberechtigung von Mann und Frau vorschreibt, interessiert die NAK-Bonzen nicht; insofern sind sie Verfassungsfeinde) aussucht, die ein Amt tragen sollen. Das ist im Katechismus verankert und wird von jedem Mitglied der Neuapostolischen Kirche so als Glaubensdogma bekannt:

 

(Zitat) Artikel 5 des NAK-Credo:

Ich glaube, dass die von Gott für ein Amt Ausersehenen nur von Aposteln eingesetzt werden, und dass aus dem Apostelamt Vollmacht, Segnung und Heiligung zu ihrem Dienst hervorgehen.“ (Zitatende)

Quelle: NAK-Glaubensbekenntnis (- klick)

 

Das gilt nach Auffassung der NAKn übrigens für alle Ämter im Christentum – letztlich bedeutet das, dass auch der Papst kein geistliches Amt ausübt, da er nicht von einem NAK-Apostel ordiniert und ins Amt gesetzt wurde!

 

In Wahrheit war es natürlich immer so, dass man ein besonderes Augenmerk auf die Söhne von Amtsträgern hatte, um so eine Segenslinie zu generieren. Wer als männlicher Jugendlicher einigermaßen strebsam schien und immer brav seine gesamte Freizeit „in den Dienst des Herrn“ stellte, hatte ebenfalls gute Chancen, für ein Amt ausersehen zu werden.

 

Manchmal wurden die jungen Männer gefragt, oft aber eben auch nicht. – Geübte Praxis war zum Beispiel, dass man die zukünftigen Unterdiakone (das Amt ist mittlerweile abgeschafft worden, und es gilt generell das Diakonenamt als Einstieg in die NAK-Karriere) zu einer Gesprächsrunde in die nächstgelegene Zentralgemeinde einlud, und beim Eröffnungsgebet des BÄ oder Bischofs (manchmal auch Apostels) erwähnte, was der Zweck der Versammlung sei, und das Gott diejenigen, die sich damit, dass sie die Versammlung nicht verließen, bereit erklärt hätten, seinem Ruf zu folgen, doch segnen möge…

Ich habe von keinem Fall gehört, bei dem „ein Auserwählter“ die Runde verlassen hat…

 

Hat man dann einmal den Hut auf, wird man je nach Begabung und Bedarf weiter befördert. Entweder bleibt man Gemeinde-Amtsträger und wird in der Tretmühle verheizt, oder man wird weiterbefördert… wobei es erst ab dem Bischofsamt interessant wird, falls man als Bischof bei der Kirche angestellt wird – was nicht in jedem Fall der Fall ist.

 

Spätestens als Apostel hat man dann aber den Top-Job des Lebens erreicht, man ist Kirchenfürst und Großverdiener und lässt sich von dem subalternen Personal (und von den einfachen Kirchenmitgliedern sowieso) die Füße küssen!

 

Es fällt allerdings auf, dass die lukrativen Positionen eher erreichbar sind, wenn eine erbliche Vorbelastung vorhanden ist.

Zwei typische Beispiele sind der Apostel meiner derzeitigen Heimatregion und der für mein Bundesland zuständige Bezirksapostel…

Letzterer ist der Schwiegersohn des vorherigen Bezirksapostels, und ersterer ist der Sohn eines Bezirksältesten und in direkter Linie mit einem der „berühmtesten“ NAK-Bischöfe (und Liederdichter) der 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts verwandt.

 

Allerdings geraten so auch rhetorisch vollkommen unbegabte Menschen, also langweilige Prediger, auf die Segensleiter. Ein typisches Beispiel dafür ist der Vorgänger des derzeitigen NAKI-Präsidenten. (Der war übrigens gerade im Vergleich mit seinem Amtsvorgänger erschreckend langweilig und nüchtern). Er war ein indirekter Nachkomme von Johann Gottfried Bischoff („Nach mir kommt keiner mehr“) und Schwiegersohn von dessen Sohn Friedrich Bischoff***, das genügte offenbar um ihn als auch für höchste Ämter prädestiniert zu betrachten.

 

[Übrigens: Wer mehr über Bischoff Vater und Sohn erfahren will, wird ebenfalls in „Was wirklich geschah“ (- klick) fündig]

 

Leber ist meines Erachtens auch der schlagende Beweis dafür, dass die Katechismus-Behauptungen zum Thema Ordination unwahr sind:

 

(Zitat) „[…] Bei der Ordination wird aus dem Apostelamt das jeweilige Amtsvermögen übertragen und die entsprechende Vollmacht erteilt, sei es zum diakonischen oder priesterlichen Dienst oder dem eines Apostels. Auf dieser Grundlage kann der Amtsträger die ihm übertragenen Aufgaben erfüllen.

 

Durch die Ordination wird der Amtsträger für seinen Dienst gesegnet und geheiligt. Vorhandene Begabungen werden für die Amtsausübung erweckt und geweiht.

[…]

Die Ausersehung zum Amt liegt grundsätzlich nicht im menschlichen, sondern im göttlichen Willen begründet. Es ist Aufgabe des Apostels, den göttlichen Willen zu erkennen und demgemäß zu handeln. […]“ (Zitatende)

Quelle: NAK-Katechismus (- klick)

 

Meiner Meinung nach können bei Lebers Ordinationen keine nennenswerten Begabungen vorhanden gewesen sein.

Naja… da es diesen Gott, der angeblich tätig sein soll, nicht gibt, konnte natürlich auch nichts erweckt und geheiligt werden.

 

So weit, so schlecht! Schauen wir wieder in die Gegenwart. War es früher ein Klacks, Amtsträger für die subalternen Ränge aus dem reichlich vorhandenen Pool zu fischen, ist das, wie man hört heute schwieriger. Was bei der Verwandtschaft zu höheren Chargen noch funktioniert (auch hier fällt mir ein Beispiel aus der GK Hessen ein, der Schwiegersohn des zuständigen Apostels nämlich) ist bei „normalen“ männlichen Jugendlichen schon schwieriger. Heute hat keiner mehr Lust, seine gesamte freie Zeit für die Kirche zu vergeigen, und keine Ehefrau hat mehr Verständnis dafür, dass ihr Mann kaum noch Zeit für sie hat…

Das erinnert mich an eine Begebenheit in meiner alten Heimat:

 

Eine Ämterstunde mit Apostel Brinkmann, bei der ein frisch ins Amt gekommener Unterdiakon mit seinen Aufgaben vertraut gemacht wurde. Der noch nicht so lange verheiratete junge Mann fragte ganz entgeistert, wann er denn dann noch Zeit für seine Frau habe, worauf ihm der hohe Knecht des Herr erwiderte, er solle ihr schnell zwei, drei Kinder machen, dann sei sie beschäftigt…

 

Heute undenkbar! – Und so kommt es, dass aus vielen Gemeinden Klagen über den völlig unbegabten Nachwuchs zu hören sind, oder darüber, dass niemand mehr da ist, der sich wirklich in sein Amt und den Dienst am Menschen einbringt. Familienbesuche scheint es so gut wie gar nicht mehr zu geben.

 

Übrigens hat auch Frau Dr. phil. Dinara Ganzer einen NAK-Funktionär vorgestellt… auf nac.today. – Ist aber nicht weiter lesenswert der Beitrag:
 

Es geht um den Sohn eines Bezirksältesten, und dessen Weg zum Priesteramt. – Dass dieser Mann gehörlos ist, macht die Lebensgeschichte meines Erachtens nicht besonders. Die Integration von Menschen mit Handicap ist in unserer Gesellschaft selbstverständlich. Und insbesondere für Gehörlose und Taubstumme gibt es hervorragende Bildungs- und Qualifikationseinrichtungen, deren Absolventen völlig selbstverständlich am Alltag und am Berufsleben teilnehmen.

 

Der von Ganzer vorgestellte Priester bildet insofern eine Ausnahme von der heutigen Regel, als sein Handicap von den Eltern nicht erkannt wurde, und er nach dem Bekanntwerden im behüteten Familienkreis umsorgt wurde, statt ihn früh in entsprechende Fördereinrichtungen zu geben…

 

(Zitat) „[…]Als Frank auf die Welt kam, bemerkten seine Eltern – Marianne und Manfred Jensen (heute Bezirksältester i. R.) – nicht, dass ihr fröhliches Kind bereits seit der Geburt gehörlos war. Nur wenn die Mutter Franks vier Monate jüngere Cousine beobachtete, hatte sie immer wieder das Gefühl, da stimme etwas nicht. Mit etwa einem Jahr ließen die Eltern ihren Sohn ärztlich untersuchen.

 

Einige Jahre später fand man heraus, dass Marianne Jensen während der Schwangerschaft eine Röteln-Infektion hatte. […]

 

Frank wuchs behütet in seiner Familie auf. Mithilfe einer einfachen Zeichensprache kommunizierte er mit seinen Eltern und später auch mit seiner Schwester Marlies. Seiner Gehörlosigkeit so richtig bewusst, wurde er sich erst beim ersten Tag an der Gehörlosenschule. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/521387<)

 

Das wäre heutzutage durch die engen Maschen des Vorsorgenetzes nicht möglich!
Aber naja… die Segenslinie geht weiter… so what???

 

*** = Um genau zu sein: JGB war der Onkel und Ziehvater von Lebers Mutter, die also eine Kusine von JGBs Sohn Friedrich Bischoff, dem Schwiegervater von Leber, war…

23.09.2017 - 06:38 Uhr (fcs)

Ich bin heute Morgen auf eine website [(- klick) ins Bild] mit Zitaten gestoßen, von denen jedes einzelne auf den Verein sich Apostel nennen lassender Männer, NAKI e.V., Zürich, und die im Auftrag dieses Vereins tätigen Hofschranzen gemünzt scheint (und j

Apostel Paulus warnt die NAK-Funktionäre

[siehe 1. Korinther 10 (- klick)

 

Von sich oder von einer Organisation, der man angehört oder für die man tätig ist, übertrieben überzeugt zu sein, wird deshalb als schlechte Eigenschaft betrachtet, weil es regelmäßig mit Überheblichkeit und mangelnder Klugheit einhergeht.

 

„Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz!“

sagt daher der Volksmund.

 

Die Folgen solcher Überheblichkeit sind schon im Alten Testament der Bibel beschrieben… Eine Redensartensammlung, die in der Zeit ab König Hiskija (* 752 v.Z. - † 697 v.Z.) bis ins vierte oder dritte Jhdt. v.Z. zusammengestellt wurde (als solche also nicht auf Salomo zurückgeht) wird eine dringende Warnung ausgesprochen.

Lest einfach einmal Sprüche 16, 18 (- klick)

 

Nun: Hochmut war zu allen Zeiten eine Eigenschaft des Neuapostolizismus. – Wer die jetzt 120-jährige Geschichte der Neuapostolischen Kirche kennt, weiß das. Und wer sie noch nicht kennt, dem lege ich „Was wirklich geschah“ ans Herz – darin sind das tatsächliche Werden des Neuapostolizismus vom Urknall über Yeschuah von Nazareth und Martin Luther bis hin zur Geburtsstunde der NAK an Pfingsten 1897 und die Entwicklung dieser Sekte in den 120 Jahren danach beschrieben. - Eine nüchterne Sammlung von (im Übrigen unwidersprochenen) Tatsachen

Hier die Bezugsquelle:  B.o.D.-Bookshop (- klick)

 

Hochmut… - damit sind wir dann auch bei dem […] Oliver Rütter, diesem […], und seinem „aus aller Welt“ auf nac.today:

 

Auf die Werbung für die meines Erachtens lediglich der neuapostolischen Selbstbeweihräucherung dienenden Hilfsorganisationen der NAK will ich dabei gar nicht eingehen. – Ich habe meine Meinung dazu bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht und ausführlich begründet: Geld was dorthin gespendet wird und nicht an eine der wirksam arbeitenden großen Institutionen kann man genauso gut verbrennen

Siehe auch hier (- klick)

 

Noch typischere Beispiele für die Überheblichkeit der Neuapostolikenbosse und ihrer Schreiberlinge finden sich jeweils im ersten und im letzten Abschnitt des Beitrages…

 

Stichwort Seelsorge… Was qualifiziert eigentlich eine(n) Seelsorger(in)? Ich denke, es braucht Empathie und Herzenswärme für diese Arbeit, aber das Handwerkszeug ist fundiertes Wissen über das Seelenleben der Menschen (oder, je nach Fachgebiet, der Tiere).  Ein Studium der Psychologie an einer anerkannten Hochschule mit Promotionsberechtigung muss daher zwingende Voraussetzung für eine seelsorgerische Tätigkeit sein. Alles andere ist Scharlatanerie.

 

Theologie? Nein, die braucht’s nicht. Theologie ist sowieso keine Wissenschaft, sie hat nichts an Hochschulen und Universitäten verloren und gehört nicht einmal an den Katzentisch der Geisteswissenschaften. – Da hat die deutsche Hochschulordnung noch einiges nachzuholen!

Grundsätzlich denke ich aber, gehören Kenntnisse der Religionslehren unbedingt zu einer Seelsorger-Ausbildung. Schließlich muss man ja wissen, von welchen Inhalten ein Mensch krank gemacht worden ist!

 

So weit, so gut… Und jetzt schauen wir uns einmal an, was Rütten über die Ausbildung der NAK-Seelsorger schreibt:

 

(Zitat) „[…] In ein- und mehrtägigen Seminaren werden junge Amtsträger für ihren kirchlichen Auftrag qualifiziert. Die Inhalte der Fortbildungen reichen von direkt amtsbezogenen Themen (wie Seelsorge, Liturgie, Predigt, Sakramente, Grundlagen der Theologie, Mission) über administrative Inhalte (wie Nutzung der Internetportale, Urheberrecht, Verwaltungsprozesse etc.) bis hin zu führungsrelevanten Fragen (wie Konfliktmanagement, Teambildung, laterale Führung).

 

Anfang diesen Monat starteten die ersten Veranstaltungen. Besonders gut kamen dabei die „handwerklichen“ Übungen an. Im Wechsel zu theoretischen Ausführungen übten die Teilnehmer am Altar die liturgischen Schritte beim Heiligen Abendmahl und bei der Heiligen Wassertaufe. Dabei ging es unter anderem um den Gestus bei Aussonderung und Segensspendung, die Übergabe der Kelche sowie das Darreichen der Hostien. Am Ende wurde auch das Taufen eines Kleinkinds mit ausreichend Wasser an einer Puppe geübt. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (- klick)

 

Eigentlich ist es ja lächerlich, aber in Wahrheit sollte man darüber weinen, wie hier jungen Menschen vorgegaukelt wird, sie seien Seelsorger. Dabei ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass diese  Menschen mehr Schaden als Nutzen anrichten werden, dass sie keinesfalls heilende Funktion ausüben können, sondern bestehende Schäden vergrößern werden. – Vielleicht abgesehen von dem einen oder anderen Naturtalent… Aber so jemand müsste dann die Ausübung der Tätigkeiten, für die ihn die jew. NAK tatsächlich ausbildet, ablehnen.

Die NAK zieht nämlich tatsächlich lediglich Funktionspersonal heran, welches die Interessen der Apostel zu vertreten hat, und deren Willen umzusetzen. – Amtsträger eben, aber keine Geistlichen und schon gar keine Seelsorger.

 

Das Dilemma, in das ein NAK-Funktionär, der seine Tätigkeit am Menschen ernst nimmt, geraten kann (und zwangsläufig geraten wird) beschreibt ein ehemaliger Hirte und jetzt überzeugter Aussteiger auf Detlef Streichs Seite:

 

(Zitat) „[…] Für mich stand der Mensch im Mittelpunkt. Gemäß dem Vorbild Jesu, der den Menschen gedient hat, versuchte ich, jedem einzelnen Gemeindemitglied zu dienen. Die Nähe zum Menschen war mir wichtiger als das System Kirche. Dort wo dieses System der tätigen Nächstenliebe im Weg stand, habe ich mich darüber hinweggesetzt. Für mich wurde im Laufe meiner langen Amtstätigkeit der Maßstab des Evangeliums immer wichtiger. Irgendwann in den letzten Jahren gelangte ich zur Erkenntnis, dass das System NAK mit dem Evangelium nicht viel zu tun hat. […]“ (Zitatende)

Quelle:  NAK-Aussteiger (- klick)

 

Die Konsequenz war klar: Amtsniederlegung und Sektenausstieg. – Wie viele NAK-Funktionäre mag es aber geben, die sich einen Riss durch die Persönlichkeit zuziehen, weil sie ihre Gemeinde nicht im Stich lassen wollen, nolens volens ihre Amtstätigkeit bis zur Ruhesetzung ausüben und dabei versuchen, die schlimmsten Scharlatanerien des NAK-Apostolats abzumildern?

Erst jüngst habe ich eine Unterhaltung verfolgt, in der von steigenden Suizidraten bei Ex-AT (auch höherer Funktionärsebenen) die Rede war.

Neben dem Narzissmus der NAKI-Mitglieder und deren Hofschranzen scheint es bei anderen Funktionären deutlich mehr und tragischere Persönlichkeitsstörungen zu geben.

 

Aus Sicht der NAK kann man das natürlich auch positiv ausdrücken:

 

Die jungen Menschen werden zu funktionierenden Apparatschiks herangebildet, die ihr persönliches Gewissen beiseitelegen, das selbstständige Denken einstellen und deshalb nicht in Konflikte geraten können.

 

Genug davon, ich werde sonst noch zornig! - Werfen wir einfach noch einen Blick auf den letzten Absatz von Rüttens Geschreibsel… Er hat ihn mit „Respekt für die Zuhörer“ überschrieben:

 

(Zitat) „[…] Vertreter von 20 verschiedenen Glaubensgemeinschaften setzten sich an den ‚Tisch der Religionen‘, der zur interreligiösen Feier in St. Gallen (Schweiz) aufgestellt war. Dieses Jahr lautete das Motto: ‚Aus zuhören wächst Respekt‘. Auch die Neuapostolische Kirche war vertreten. Zusammen gekommen sind die Abgesandten der christlichen Kirchen, der islamischen Gemeinden sowie Vertreter des Judentums, Buddhismus, Hinduismus, Sikhismus und Baha’i am schweizerischen Buss- und Bettag. Höhepunkt des Treffens bildeten die Gebete, die vorgesungen und vorgelesen wurden. Momente der Stille und der Bewegung.“ (Zitatende)

Quelle: nac.today (- klick)

 

Was hat das mit Respekt für die Zuhörer zu tun?

 

Rütten will doch das Umgekehrte! -er will nämlich, dass seine Zuhörer/Leser Respekt vor ihm, bzw. seiner Sekte haben, weil diese am „Tisch der Religionen“ sitzen durfte…

 

Nur sind eben die Lehren aller genannten Religionen mangels höherer Wesen, die von ihnen propagiert werden, reine Scharlatanerie. Warum sollten die NAK-Vertreter dann nicht mit den anderen an einem Tisch sitzen?!

 

Wir werden solche Veranstaltungen in Zukunft sowieso häufiger sehen. In Zeiten zunehmender Säkularisierung der Gesellschaft (in Deutschland stellen die Religionsfreien mittlerweile die größte weltanschauliche Einzelgruppe) rotten sich die div. Religionsgemeinschaften enger zusammen, egal welche Differenzen vorher vorhanden waren…

 

„Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!“

sagt der Volksmund.

 

Und es ist kein Zeichen von Stärke und Anerkennung, das wir da beobachten. Es ist ein Zeichen der Schwäche, wenn ehemalige Feinde sich zusammentun, um gemeinsam die Menschheit zu verdummen… - Sie werden nur allzu bald gemeinsam untergehen!

 

Und für Rütten, der so von sich und seiner Sekte überzeugt ist, habe ich zum Abschluss noch ein Bibelwort:

 

„[…] Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. […]“

[vgl. Offb. 3, 17 (- klick)]

22.09.2017 - 06:12 Uhr (fcs)

Bildquelle: (-klick) ins Bild

NAK-Oberhaupt betreibt geistlichen Missbrauch an Kindern

 

Schauen wir uns doch zunächst einmal an, wie lieb der liebe Heiland der Christen den (allerdings nicht authentischen) Überlieferungen der Bibel zufolge zu Lebzeiten wirklich war:

 

In unserem gestrigen Beitrag haben wir ja bereits festgestellt, dass er keineswegs ein friedlicher Mensch war. Dass er kein barmherziger Mensch war, wissen wir, weil er alle, die nicht „zum Glauben“ kommen in Hölle und Tod verdammte. Und dass er äußerst brutale Gedanken hatte, wissen wir z.B. aus Matth. 18, 6 ff (- klick)

 

Wer gute Nerven hat mag sich ja vielleicht einmal darüber informieren, wie der „nasse Tod“ vor sich geht. WELT/N24 hat dazu am 30.12.2004 einen Beitrag von Herrmann Feldmeier veröffentlicht. – Siehe hier: Der nasse Tod (- klick)

So – und einen solchen Tod wünschte der von den Christen als Heiland und Friedefürst verehrte Yeschuah von Nazareth bestimmten Delinquenten. Und damit nur ja keine Chance auf Rettung bestehe, forderte er zugleich, dass die Hinrichtung an der tiefsten Stelle des Meeres vollstreckt werden sollte und zwar dergestalt, dass dem Delinquenten ein Mühlstein um den Hals gehängt werde.

 

„So ein brutaler Mistkerl!“ mag jetzt mancher denken… - Andererseits: Der Straftatbestand, der mit dieser Form der Todesstrafe bedroht ist, lautet „geistlicher Kindesmissbrauch“. Yeschuah sprach dieses Urteil über diejenigen, die Kinder zum Bösen verführen… - Und jetzt muss man aber doch fragen, ob es nicht böse ist, der Lehre eines derart bösen Menschen, wie es dieser Yeschuah von Nazareth war, anzuhängen?

 

Ein Teufelskreis? – Ja, aber dennoch muss man zugestehen, dass das jesuanische Urteil über Kindesmissbrauch dann eben auch für diejenigen Geltung haben muss, die Kinder zu dieser bösen Lehre des Christentums verführen. Und die Gedanken, die den galiläischen Wanderprediger zu einem derart harten Urteil kommen lassen mussten, können wir auch heute noch nachvollziehen:

 

Kinder sind die Zukunft einer jeden Gesellschaft. Und wer eine Gesellschaft mittelfristig verändern will, erreicht dies am einfachsten über die Manipulation der Kinder.

Die kindlichen Gehirne sind unschuldig und wehrlos! – Kinder sind von sich aus ohne Arg und nehmen das Wort der Erwachsenen für bare Münze. Ihnen fehlen sämtliche Informationen, die nötig sind, um den Wahrheitsgehalt dessen, was ein Erwachsener sagt, zu überprüfen.

 

Kinder sind wehrlos! – Dadurch kommt es auch, dass Kinder den Inhalt von Märchen für wahr halten. Das tun sie so lange, bis sie durch Bildung gelernt haben, dass die Inhalte unmöglich wahr sein können. – Was passiert aber, wenn man ihnen vor Erreichen des notwendigen Bildungsgrades beibringt, dass die Bildung fehlerhaft sei; wenn man sie darauf vorbereitet, dass böse Menschen fälschlicherweise sagen würden, der Inhalt der Märchen sei nicht wahr. Diese bösen Menschen würden sie durch manipulierte Lerninhalte beeinflussen wollen?

Ich kann euch sagen, was passiert! Darkmatter hat diesen Mechanismus in einem von mir synchronisierten Video (- klick) erläutert.

 

Und hier sind wir an dem Punkt, den ich den Neuapostolischen Kirchen vorwerfe:

 

Die NAKn in Mitteleuropa sind sterbende Organisationen, ihr Mitgliederschwund entwickelt sich derart rasant, dass er sich auch mit manipulierten Statistiken nicht mehr kaschieren lässt.

Aber auch in anderen entwickelten Regionen der Welt, wird in den Neuapostolikensekten über Mitgliederschwund geklagt. Der Konsolidierungszwang, das heißt, der Zwang, zu kleine Gemeinden aus Kostengründen aufzulösen und sie mit anderen Gemeinden zusammenzulegen, greift mittlerweile auch nach Afrika. In Südafrika wird offen darüber berichtet [siehe hier: (- klick)], in anderen afrikanischen Gebietskirchen fällt auf, dass mittlerweile von deutlich geringeren Zahlen die Rede ist, als früher üblich…

 

Bei einer derartigen Entwicklung ist nachvollziehbar, dass die NAKn, deren Bosse von den, den Mitgliedern abgepressten „Opfern“ leben, das tun, was totalitäre und faschistoide Organisationen [an der faschistoiden Struktur der NAKn gibt es nicht den geringsten Zweifel – ich habe das bereits mehrfach in unseren CANITIES-News-Beiträgen über die Neuapostolische sog. Kirche nachgewiesen. Siehe hier: https://www.canities-news.de/die-neuapostolische-kirche/] immer tun: Sie bemächtigen sich der Kinder.

 

Zum ersten Mal ist mir das übrigens in der NAK-Gebietskirche NRW (D) aufgefallen. Als etwas für mich völlig Neues, zu meiner Zeit gab es noch keine gemeindeübergreifenden oder auf Bezirksebene und sogar auf Ebene der Gebietskirche stattfindenden Veranstaltungen für Kinder. Unsere entsprechenden Berichte über diese Veranstaltungen [siehe hier: (- klick) und auch hier: (- klick)] führten dann auch prompt dazu, dass die NAKn uns per Klage zum Schweigen verdonnern lassen wollten, was jedoch gründlich in die Hosen ging!

 

Und nun greift also das Sektenoberhaupt, der Präsident des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer, NAKI e.V., Zürich, und geistliches Oberhaupt aller Neuapostolischen Kirchen weltweit, der Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider höchstselbst auf die Gehirne unschuldiger und wehrloser Kinder zu, und betreibt geistlichen Missbrauch…

 

Damit wir uns recht verstehen: Ich verurteile jedwede Zwangsvermitgliedschaftung Unmündiger in egal welchen Verein, und ich verurteile jedwede religiöse Unterweisung von Kindern und Jugendlichen, die noch nicht über umfängliche naturwissenschaftliche Kenntnisse verfügen, aufs Schärfste!

Insofern verurteile ich auch Protestanten, Katholiken, Evangelikale und sonstige christliche Organisationen. Islam und Judentum sind mir zusätzlich wegen der von diesen Religionen praktizierten sexuellen Verstümmelung von Kindern ein Gräuel!

 

Die Neuapostoliken gehen aber seit einigen Jahren über die „normale“ religiöse Unterweisung hinaus und nutzen zusätzlich den manipulativen Effekt von Großveranstaltungen. – Besonders übel dabei:

Graduierte Pädagogen und Lehrer, deren Berufsethos sie ja eigentlich (ähnlich Ärzten ggü. ihren Patienten) zur Förderung des Kindeswohles verpflichten sollten, geben sich dazu her, für derartige Veranstaltungen Konzepte zu entwickeln. Wie ich an anderer Stelle schrieb:

 

PESTALOZZI  WÜRDE  IM  GRAB  ROTIEREN  !

 

Auch, wenn er lesen könnte, was der […] Andreas Rother, dieses […], über eine derartige Veranstaltung abgesondert hat.

Es liest sich so, als sei er nachgerade begeistert darüber, wie der Schnix die Kinder dazu aufruft, das Böse zu bekämpfen, wie Gideon (der Name bedeutet auf Deutsch „der, der etwas abhaut“ – sinngemäß also „der Zerhacker“ oder auch „der Zerstörer“) die Midianiter bekämpft und vernichtet hat [vgl. dazu die Kapitel 6-8 im Buch der Richter (- klick)]

 

Und dann tut Schneider, dieser Scharlatan, so, als sei gar nicht der Vernichtungskampf gemeint, sondern eine liebevolle Bekehrung der Menschen. Was glaubt Ihr aber, was die Kinder tatsächlich in ihren Köpfen speichern, wenn sie die Bibeltexte nachlesen?

Zumal das Sektenoberhaupt zwei weitere Forderungen an die Kinder stellt:

 

(Zitat) „[…]

  • das Gebet: „Wir bitten den lieben Gott: ,Gib mir die Kraft, Gutes zu tun, gib mir die Kraft, deinen Geboten zu gehorchen, hilf meinem Nächsten, der leidet.“
  • den Gehorsam: „Selbst, wenn meine Freunde nicht die Gebote halten, halte ich sie. Auch wenn alle lügen, ich sage die Wahrheit. Auch wenn alle böse sind, ich bin lieb. Auch wenn jeder stiehlt, ich bleibe ehrlich.“

[…]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514707<)

 

Wie war das noch mit dem Mühlstein

und dem Marianengraben?

21.09.2017 - 05:20 Uhr (fcs)

(mit Update von 2017-09-21_13:41'37")

Eine Freud’sche Fehlleistung bringt das Selbstverständnis des NAKI ans Licht // Quelle: (- klick) ins Bild

NAK-Gebet = Dienstleistung ???

 

Naja, wahrscheinlich meint der […] Peter Johanning, dieses […], das wirklich! – Am neuapostolischen Wesen soll die Welt genesen… Kennen wir ja noch aus den 50er bis 70er Jahren des letzten Jahrhunderts!

Und wir wissen ja auch, von welchem (übrigens gerade von der Neuapostolischen Kirche und ihrer Führung hoch verehrten) Menschen das Original dieses Spruchs kommt!

 

Okay… Haken dran! Johanning hat den Fehler gemacht, einmal mehr zu zeigen, welcher Geist in ihm steckt. Obwohl: Geist??

 

Der Artikel, in dem der sich den Freud’schen Fehler geleistet hat, weist eher auf heiße Luft hin: Viel unerträgliches Geschwafel, möglicherweise inspiriert vom Geist des Weines… Jedenfalls keine Substanz.

Woher soll die auch kommen? – Der Typ war zeitlebens ein Sesselpupser und hat nicht die geringste Ahnung, wovon er schreibt – bzw. von was die Quellen, bei denen er sich bedient hat, schreiben.

Und genau aus diesem Grund musste das Fazit, welches er zieht, als geistiger Dünnflott in die Hose gehen:

 

(Zitat) […] ‚Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen! Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen. Um des Hauses des Herrn willen, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen.‘ Dieser Bibeltext aus dem 122. Psalm wird in dieser Woche die Predigt in den neuapostolischen Gottesdiensten bestimmen. Er beschreibt das Jerusalem des Herzens, der Familie, der Umgebung. Dort soll überall Frieden herrschen, weil sich der Mensch darum bemüht.

 

Die Friedfertigen werden Gottes Kinder heißen, nicht die Kriegslustigen oder die Streithähne. Um in Harmonie miteinander leben zu können, müssen Nächstenliebe, Rücksichtnahme und Verständnis anderen gegenüber einen Wert haben. Das Vermeiden von Vorurteilen muss wieder Priorität gewinnen. Stattdessen sollen Geduld und Selbstbeherrschung den Umgang bestimmen. Dem anderen Menschen Gutes tun – das ebnet den Weg zum Frieden. Und Menschen, die nach Frieden verlangen, gehen einen gemeinsamen Weg! […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/Gesellschaft/514748<)

 

Bei dem, was Johanning da im oberen Abschnitt lobt, geht es um einen Burgfrieden. Und der besagte lediglich, dass es innerhalb des Herrschaftsbereiches einer Burg bei den dort lebenden Menschen zu keinen feindlichen Handlungen kommen durfte.

Es bedeutete keinesfalls, Frieden gegenüber jedermann zu halten. – Im Gegenteil: Wer nicht zu den im Schutze der jeweiligen Burg lebenden Menschen gehörte, konnte jederzeit bekämpft werden, wenn er nicht mit den unter dem Burgfrieden Lebenden – oder gar mit dem den Burgfrieden gewährenden Herrn – im Einvernehmen war.

 

Und ein Burgfriede ist es auch, um den es in dem unteren der beiden zitierten Absätze geht. Übrigens hat Johanning darin einmal mehr bewiesen, dass er keine Ahnung von Bibeltexten hat! – Lest einmal genau: „Die Friedfertigen werden Gottes Kinder heißenWo steht das???

 

Die Synonyme für Friedfertigkeit sind Geduld und Langmut… Friedfertigkeit bedeutet also geduldige Unterordnung ohne aufzumucken! – Der Bibeltext, den Johanning vermutlich meint, spricht aber nicht von Geduld und Langmut… Er spricht von Aktivität! Ich zitiere:

 

[…] Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. […]“

[siehe Matthäus 5, 9 (-klick)]

 

„Frieden stiften“, muss aber nichts mit „friedfertig sein“ zu tun haben. – Es kann auch bedeuten, zunächst diejenigen, die den Frieden stören oder gefährden, zu bekämpfen, sie auszumerzen! Es bedeutet, zur Sicherung des Burgfriedens, alle Störenfriede zu vertreiben oder zu vernichten!

 

Und das passt wiederum zu diesem Typen, der angeblich den Spruch aus Matth. 5, 9 abgesondert hat. Er war nämlich kein besonders friedfertiger Mensch, dieser Wanderprediger Yeschuah von Nazareth. Und folgerichtig wird ihm auch das folgende Zitat zugeschrieben:

 

„[…] Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. - Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. - Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. - Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. - Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. […]“

[siehe Matthäus 10, 34 ff. (- klick)]

 

Also: Verstanden, was Johanning in Wahrheit propagiert?!

 

„Friedfertig sein, heißt (für das Fußvolk), sich den Regeln der Gemeinschaft zu unterwerfen und sich von allen denen zu distanzieren, die das nicht wollen! Und Frieden stiften, heißt (für das Fußvolk), auf Geheiß der Oberhäupter, diejenigen, die sich den Regeln der Gemeinschaft nicht unterwerfen aktiv zu bekämpfen!

Wenn alle unter dem Joch der Regeln der Gemeinschaft leben, herrscht auch Frieden in deren Mauern und Glück in den Palästen von deren Oberhäuptern!“

 

Ob die Neuapostoliken den „Führer“ wohl deshalb so verehrt haben, weil er den christlichen Regeln zufolge für sein Tun nachgerade die Ehrennamen  „Wunder-Held und Friede-Fürst“ hätte tragen müssen?

 

Ja, ja, ja: Am neuapostolischen Wesen soll die Welt genesen!

Sie muss sich eben lediglich unterordnen und geduldig sein!

Update 13:41 Uhr

Ein "ehemaliger Hirte und nun überzeugter Aussteiger"  hat mich per Kontaktformular darauf aufmerksam gemacht, dass die NAKn möglicherweise noch die alte Bibelübersetzung von 1984 benutzen...
 
Und darin ist tatsächlich von "Friedfertigen" die Rede...
 
Tja... wohl doch nach wie vor "ewig gestrig" die NAKn... und nac.yesterday sowieso - und insoweit wäre Johanning entschuldigt.
Der Pressesprecher des NAK-Stammapostels kann schließlich nicht über Neuerungen in der Welt der Bibelübersetzungen informiert sein.
 
Aber auch, wenn Johanning es nicht besser wissen konnte:
 
Was er geschrieben hat, bleibt falsch, die von mir benutzte Übersetzung (Lutherbibel 2017) ist nämlich übereinstimmendem Urteil der Fachwelt zufolge näher am Urtext!

20.09.2017 - 05:54 Uhr (fcs)

Man kann lernen, Lügner zu entlarven // z.B. hier: (- klick) ins Bild

Der NAKI-Boss hat den Spitznamen „John-Lüg“, …

 

…, und wenn ich mir anschaue, wie er – zumindest gemäß den Behauptungen einer seiner Hofschranzen, dem […] Oliver Rütten, diesem […] – seine Untertanen manipuliert, trägt er diesen Spitznamen wohl zu Recht!

 

Oder sollte der von den im Lichtkegel des unheiligen NAK-Geistes verstrahlten sich als einzig wahre Gotteskinder wähnenden Neuapostoliken ach so herzlich geliebte Stammapostel derart borniert sein, und sich einbilden, der Bockmist, den er predigt, sei wahr??

Zum Beispiel, der Unsinn, den er am 30. Juni 2017 in der NAK-Gemeinde Thika, die liegt im Nordosten Nairobis (Kenia), verzapft hat.

 

Schneider predigte über den Psalm 118, dessen 19.Vers er dem sog. Gottesdienst zugrunde legte. Übrigens ist der 118. Psalm (seine Anfangs- und Schlussworte „Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich“ sind jedem Christen geläufig, aber mit Sicherheit auch einige weitere Textpassagen) durchaus interessant.

Dieser Psalm ist ein Lob- und Danklied, welches David, als Anführer einer aufrührerischen Guerillatruppe, nach einem entscheidenden Sieg und seinem Aufstieg zur Macht anlässlich seines Einzugs in Jerusalem verfasst haben dürfte. – Er, David war der Außenseiter, der sich als den Stein betrachtet, den die Bauleute verworfen hatten und der dann doch zum Eckstein wurde.  – Liest man diesen Psalm in Gänze, wird das auch sehr deutlich! – Er ist nicht sehr lang, bitte lest ihn! Und wer ihn nicht in der Bibel nachschlagen möchte, wird hier fündig: Psalm 118 (- klick)

 

Jeder Mensch, der auch nur über ein geringes Maß an Empathie verfügt, spürt die überschwängliche Freude und Erleichterung, die durch diesen Text schwingt. Es ist der Jubelruf eines Siegers!

 

Und nun schauen wir einmal, was der Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider, Präsident des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, und geistliches Oberhaupt aller Neuapostolischen Kirchen weltweit aus diesem Psalm gemacht hat, indem er das Textwort komplett aus dem Zusammenhang gerissen hat:

 

(Zitat) „[…] Der Psalmist beschreibe Pilger, die in Jerusalem eintreffen und die Priester bitten, ihnen das Tor des Tempels zu öffnen, so der Stammapostel. Die notwendige Gerechtigkeit erhält der Gläubige gemäß Alten Testaments durch die Gerechtigkeit; in dem er sich in rechter Weise gegenüber Gott verhält: ihn als den einzigen Gott anerkennt, seinem Gesetz gehorcht und ihn durch Lobpreisung und Opfer ehrt.

 

‚Das ist ein wunderbares Bild für das Reich Gottes‘, so Stammapostel Schneider. Der Zugang erfolge ebenfalls über das Tor der Gerechtigkeit. Der Glaubende müsse durch Gott dazu gerechtfertigt sein. Niemand schaffe diese Gerechtigkeit aus sich heraus. Darum sandte Gott seinen Sohn auf die Erde. Der Glaube an Jesus Christus ermögliche diese Gerechtigkeit. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514637<)

 

Häh??? An welcher Stelle gibt der Text das her? Und sowieso: Was ist das für eine gequirlte […], v.wg. „Die Gerechtigkeit erhält der Gläubige durch die Gerechtigkeit“??

– facepalm –

Übrigens behauptet Schneider damit auch, dass, wer nicht gläubig ist, nicht gerecht sein kann.  -  Und was das bedeutet, muss jedem klar sein, der weiß, dass man nicht glauben wollen kann, und dass deshalb nur sehr wenige Menschen wirklich glauben, sondern dass die Meisten lediglich für wahr halten, was ihnen erzählt wird.

 

Aber okay… Fragen wir uns doch lieber, wie Schneider zu diesen Schlüssen kommt, die er jetzt quasi zu Prämissen erhebt, auf die er die weitere Predigt scheinlogisch aufbaut. – Mir jedenfalls erschließt sich das nicht.

Es wird wohl so sein, dass der Schnix – getreu dem Motto „was nicht passt, wird passend gemacht“ – den Text bewusst gewaltsam verbogen hat, um seine Forderungen, die er aus seinen (falschen!!) Schlüssen herleitet, zu begründen:

 

Es geht dem Sektenboss letztlich darum, die Neuapostoliken verbal zu kujonieren, sie unter seine Knute zu zwingen! – Er lügt! Und mit diesen Lügen begründet fordert er

  • Gehorsam
  • Vertrauen
  • Demut
  • Dankbarkeit
  • Geduld

Vordergründig auf Gott bezogen. Aber da Gott sich noch nie nachweislich gegenüber einem Menschen geäußert hat, beziehen sich diese Forderungen auf diejenigen, die von sich behaupten, Wort und Willen Gottes zu verkünden.

 

Im Grunde genommen, sind alle Detailausführungen Schneiders daher überflüssiger Blödsinn. Im Prinzip fordert er, dass sich das Neuapostolikenvolk ihm und den übrigen NAKI-Vereinsmitgliedern samt deren Hofschranzen und subalternen Funktionären bedingungslos unterordnet.

 

Kurz:

Neuapostolizismus ist zutiefst faschistoid!

 

Warum macht Ihr Neuapostoliken dabei mit? - Besinnt Euch darauf, dass Ihr mündige Menschen seid und schüttelt das Joch des NAK-Apostolats ab!

19.09.2017 - 08:08 Uhr (fcs)

Zur Bedeutung des Wortes Popanz: (- klick) ins Bild

NAK-Sprecher bläst einen Popanz auf

 

Okay… sich selbst bläst er auch auf. Mit dem unglaublichen Satz

„Melbourne, so sagt es die Statistik, sei die lebenswerteste Stadt der Welt!“

Siehe hier: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514697<)

 

Ist wieder so ein typisches johanningsches Getöne! Für sich genommen – und der […] Peter Johanning, dieses […], lässt den Satz auch noch tatsächlich so stehen – ist das eine vollkommen inhaltsleere Aussage! So, als würde man schreiben, laut Statistik seien Pilze essbar.

Übrigens hat eine andere (in Berlin erhobene) Statistik ergeben, Berlin sei die lebenswerteste Stadt der Welt…. – meiner Meinung nach trifft das aber eher auf Köln zu!

 

Merke: Ohne weitere Erklärungen, z.B. über die befragte Gruppe und die erhobenen Parameter, die zu diesem Ergebnis geführt haben, bedeutet eine Statistik nichts! Und weil er diese Angaben unterschlägt, eröffnet Johanning den Raum für Spekulationen, die dazu führen, dass aus dieser statistischen Aussage eine Lüge wird:

Wenn es wahr sein sollte, dass Melbourne die lebenswerteste Stadt der Welt sei, müsste also eine (absolute oder relative) Mehrheit der Weltbevölkerung dies ausgesagt haben…

Nun liegt es aber auf der Hand, dass eine breite Mehrheit (ich behaupte: rund 99%) der rund 7,5 Mrd. Menschen auf der Welt, überhaupt keine Erfahrung darüber besitzt, wie es ist, in Melbourne zu leben. – Also muss die Statistik gelogen haben!

 

Aber gut! – Dass der Umgang der Neuapostoliken mit Zahlen mehr als gewöhnungsbedürftig ist, wissen wir ja, seit die NAKn Behauptungen über ihre Größe mit Zahlen untermauert.

Dabei wäre diese schwindsuchtartig dahinschrumpfende Sekte selbst dann lediglich ein Mückenschiss auf der Landkarte der Religionen, wenn man ihre Zahlen für voll nehmen würde. Nehmen wir doch einmal die Zahlen in Deutschland:

 

Angeblich sind  338.161 von 82.175.684 Deutschen neuapostolisch – das ist ein Anteil in Höhe von 0,412%. Um das zu verdeutlichen: Es bräuchte 2.427 Menschen, um 10 Neuapostoliken zusammenzubekommen (also einer von rund 243 Menschen ist neuapostolisch) – Das muss man sich einfach einmal bildlich vor Augen führen, um zu verstehen, wie winzig diese Sekte ist!

In der Gebietskirche Australien, um die es sich bei Johannings aktuellem nac.yesterday geht, sind übrigens (lt. NAK-Behauptung) 123.561 von den in ihrem Gebiet lebenden 39.754755 Menschen neuapostolisch, sie stellen also eine Quote von 0,31%, es müssten also rund 323 Menschen zusammenkommen, um statistisch gesehen, einen Neuapostoliken zu finden…

               

Und damit sind wir wieder beim NAKI-Fakenewsmagazin…

 

Johanning folgt der alten Weisheit, der zufolge ein guter Artikel mit einem Knaller, der die Aufmerksamkeit erregt, eröffnet werden muss, um dann auf das eigentliche Thema, das überhaupt nichts mit dem Opening zu tun haben muss,  überzuleiten. Es braucht eben nur eine mehr oder weniger gelungene Überleitung. Man kann z.B. von Küche auf Kofferklauen kommen, weil eben sowohl das Wort Bratkartoffeln als auch das Wort Bahnstein mit „B“ beginnt… Und schon ist man bei „Bahnhof – Bahnsteig – Kofferklau“…

Okay… Johanning macht es etwas plumper. Er schreibt lediglich den Satz von wegen der Statistik um dann zu erklären, dass es i-welche Änderungen in der Gebietskirchenleitung gebe.

 

Der berühmte Sack Reis – poff! – dürfte für die meisten seiner Leser interessanter sein. Deswegen nimmt Johanning seine Leser mit auf Schneiders bevorstehende Reise in die pazifische Inselwelt.

Das hat die Neuapostoliken schon immer interessiert. Wow: In was für exotischen Ländern die NAK vertreten ist, und wie lange schon…

 

Ich erinnere mich an den verzückten Augenaufschlag und die wohlig-feuchten Seufzer neuapostolischer Frauen in den 50ern und 60ern des vorigen Jahrhunderts wenn von Bezirksapostel Tan Bian Sing die Rede war. Ein Indonesier… noch keine 40 (er wurde im Alter von 30 Jahren zum BezAp ordiniert), und so ein schöner Mann!

Und die Männer, die noch wegen des verlorenen Krieges und Deutschlands verlorener Größe trauerten, klopften sich gegenseitig auf die Schulter und freuten sich der Größe ihrer Kirche. – „Wa?! …sogar in Indosien! – Kannse ma sehn!“

 

Allerdings erinnere ich mich auch noch an meine Enttäuschung, als ich „Apostel Tan“ zum ersten Mal live gesehen und gehört habe… Langweile Phrasen aus dem Mund eines eher unscheinbaren Mannes…

 

Pffffffffft… - und wieder war ein Quäntchen Luft entwichen…

 

Und jetzt also Papua-Neuguinea!  ist das nicht die Ecke, wo es bis vor kurzem noch Menschenfresser gab? Ein wohliges Schauern erfasst den Leser: Meine Güte, da gibt’s also auch Gotteskinder!

Ja, gibt es… statistisch gesehen müssten es 24.753 sein, die auf einer Fläche von 1.650,2 km² verteilt sind. – Wie viele es wirklich sind???

 

Johanning schweigt sich über Zahlen aus! Wahrscheinlich haben wir ihn bereits zu oft der Großmannssucht überführt. – Dabei fällt diese prompt wieder auf, wenn er von der Geschichte erzählt!

Dabei unterschlägt er die wirklich spannenden Geschichten aus der Geschichte der NAK Australien:

 

Wem sagt der Name Arie Boer etwas? – Die hochinteressante Lebensgeschichte dieses weithin unbekannten – auch in Australien tätigen – NAK-Apostels verrät viel über den wahren Charakter der Neuapostolischen Kirche!

Sie findet sich unter der Überschrift „Eine Biographie des hier nahezu unbekannten Apostels Arie Boer, …“ unter den ersten 20 .pdf-Dateien auf unserer Unterseite mit den Inhalten der sog. „Steurich-CD“ (- klick)

 

Da Johanning aber nicht auf die wirkliche Geschichte der NAK eingehen kann, lässt er seine Leser dann mit diesem allgemeinen Bla-Bla alleine.

Etwas bleibt aber vielleicht doch im Kopf hängen: Im Text ist vom Erntedank-Gottesdienst die Rede!

 

Erntedank? – Da war doch noch was… Da war doch noch was… Grübel…

 

R I C H T I G !  -  Erntedank-Gottesdienst…

S o n de r o p f e r !

 

Ob das zusätzlich zum „Zehnten“ gegeierte Geld besser fließt, wenn man vorher… ?

 

Weiß übrigens schon jemand, wofür die diesmal angeblich sammeln? - Nicht, dass wieder so ein Schmu passiert, wie mit dem reichlich geflossenen Sonderopfer in Berlin-Brandenburg, welches die Spender eigentlich zugunsten der Flüchtlinge (bzw. der Flüchtlingshilfe) abgedrückt hatten… - Aber das ist ein anderes Thema!

17.09.2017 - 08:08 Uhr (fcs)

„Leute heute“ auf NAKisch?

 

„Der ständige Wechsel zwischen Anschauung und Abstraktion, zwischen Schilderung und Schlussfolgerung kennzeichnet die Darstellungsform Feature. Ein Feature-Schreiber ist deshalb mehr als nur Reporter: Er schildert zwar auch, aber nur zur Illustration dessen, was er darstellen oder erklären will.“

schreibt Walther von La Roche in seiner mittlerweile in 19. Auflage erschienener „Einführung in den praktischen Journalismus“ (Verlag Springer VS, ISBN-13: 978-3658016982)

 

Mit der journalistischen Darstellungsform des Features, will der Schreiber seine Leser da abholen, wo sie sind und ihnen durch kleine Geschichten und Szenen, die die sie aus ihrem Alltagsleben kennen, komplexere Inhalte vermitteln. – Diese Inhalte müssen nicht immer auf Tatsachen beruhen. Gerade das Feature ist nämlich bestens geeignet, die Zielgruppe zu manipulieren.

 

Der für die Neuapostolische Kirche (im Verlag Friedrich Bischoff) tätigen promovierten Germanistin Dinara Ganzer dürften die verschiedenen journalistischen Darstellungsformen bekannt sein, und ich gehe davon aus, dass sie sich bei ihren jeweiligen Beiträgen für nac.today bewusst für das Feature entschieden hat. Ist eben eingängiger, als eine trockene Moralpredigt.

Die Anwendung dieser Methode zur Manipulation der Leser in den Medien der Neuapostolischen Kirche ist allerdings nichts Neues… In ihrer bis jetzt 120-jährigen Geschichte hat die NAK in ihren (Print)-Medien stets gefeatured… Mit sogenannten Glaubenserlebnissen oder auch als Beispiel für besondere Glaubensfestigkeit und natürlich auch für vorbildliches Verhalten.

 

[Ich selbst halte – wenn auch aus anderen Gründen – ebenfalls das Feature für eine gute Methode, einen Draht zum Leser herzustellen]

 

Kinder, die in ein gläubiges neuapostolisches Elternhaus geboren werden, bleiben normalerweise ebenfalls treugläubige (was man so gläubig nennt) „Gotteskinder“, solange sie in der schützenden und von den Einflüssen der Welt abschirmenden Geborgenheit des Elternhauses bleiben.

Sie suchen sich Partner(innen) aus gleichen Lebensverhältnissen und bieten ihren Kindern dann ebenfalls ein schützendes und von den Einflüssen der Welt abschirmendes Elternhaus…

 

Ganzer beschreibt das in ihrem Feature so:

(Zitat) „[…] Viel Zeit im Kreis der Glaubensgeschwister zu verbringen, das seien Marcel und sie von Kindheit an so gewöhnt, erzählt Schwester Eigenmann weiter: ‚Unsere Väter waren beide Gemeindevorsteher.‘ So geben es Caren und Marcel auch an ihre Kinder weiter: sich in die Gemeinschaft einbringen, eine enge Beziehung zu den Glaubensgeschwistern pflegen.

 

‚Kylie spielt Flöte und Klavier und Spencer Violine im Orchester unserer Gemeinde. Spencer geleitet auch die Geschwister zum Heiligen Abendmahl‘, erzählt Caren. In manchen Gemeinden in Kanada helfen die Kinder, die Gemeindemitglieder zum Abendmahl zu leiten. Sie stellen sich dazu neben die entsprechende Reihe, wenn es Zeit ist, zum Altar zu gehen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/514627<)

 

So soll es sein bei den lieben neuapostolischen Jugendlichen… - Aber wehe, wenn sie losgelassen!

 

Man weiß bei Neuapostolens um die Gefahren für die Jugend! Nicht umsonst wurden in den NAK-Medien immer wieder solche Mütter als lobendes Beispiel dargestellt, die inständig gebetet haben, der liebe Gott möge ihr Kind doch lieber sterben lassen als dass es vom wahren Glaubenspfad abweiche. – Mir ist aus NAK-Veröffentlichungen ein Fall bekannt, in dem Eltern ihrem vom Glaubenspfad abgewichenen Sohn einen baldigen Tod gewünscht haben, damit er im Jenseits wieder zur Schar der Erlösten stoßen könnte, und in dem die Eltern glücklich waren, dass ihr Gebet offenbar Erhörung fand.

 

Ich erinnere mich gerne an den 01. Juli 1970. – Das war der Tag, an dem ich die Ausbildung in meinem eigentlichen Beruf (der auch meine wahre Berufung war!) begann: Ich rückte zur Bundeswehr ein, wurde Soldat – und erfuhr, was Freiheit ist…

 

Es war herrlich! Alles, was in konservativen neuapostolischen Kreisen verpönt war, wurde unter Soldaten nachgerade als Tugend gehandelt! Ganz ohne moralinsaure Gardinenpredigt, ohne traurige oder finstere Mienen von Mutter, Bezirkspriester und Vorsteher und ganz ohne mahnend erhobenen Zeigefinger konnte ich so schlimme Sachen machen, wie in eine Wirtschaft gehen, ins Kino, oder zum Tanz in die Disco. Ja, okay - ich trug auch so manchen Rausch in die Stube, aber da folgte die Strafe in Form eines bösen Brummschädels stets auf dem Fuße. Ganz abgesehen davon, dass der Frühsport dadurch zur Tortur wurde.

 

Ich konnte in meiner Freizeit tun und lassen was ich wollte. – Aber das war nicht die Freiheit, die ich oben meinte. Wesentlich war die Befreiung aus dem neuapostolischen Denkgefängnis!

Ich konnte jeden Gedanken frei äußern, ohne sofortigen mahnenden Blick und ohne dass man mir mit einer deutlichen Warnung, der Böse spreche aus mir, über den Mund fuhr. Statt gleichgeschalteter Weggefährten konnte ich mir gleichgesinnte suchen und mit ihnen stunden- und nächtelang philosophieren und diskutieren…

 

Allerdings hatte ich gegenüber manch anderen jungen Soldaten einen Riesenvorteil: Ich war in dem Eifelstädtchen Daun stationiert, und dort gab es seinerzeit keine neuapostolische Gemeinde. Auch im weiteren Umkreis nicht, sodass ich – selbst wenn ich so doof gewesen wäre, das zu wollen – keine Chance hatte, einen GD zu besuchen, geschweige denn, mich ins Gemeindeleben integrieren zu lassen.

Und wenn es eine Gemeinde vor Ort gegeben hätte: Eine Kaserne ist ein Ort für sich, zu dem die örtlichen Funktionäre keinen Zutritt bekommen. Ich wäre also auch vor Heimsuchungen durch Besuche von NAK-Amtsträgern geschützt gewesen!

 

Oh ja, Ich sang aus voller Brust: „Es ist so schön, Soldat zu sein“

 

Ähnliche Freiheits-Erfahrungen wie ich machen junge Neuapostoliken nicht nur, wenn sie sich für den Soldatenberuf entscheiden, sondern auch wenn sie zur Berufsausbildung oder zum Studium in eine fremde Stadt oder gar in ein anderes Land ziehen müssen und lernen, auf eigenen Füßen stehen.

Sehr oft werden sie aber dadurch ausgebremst, dass sie der Mahnung, Kontakt zur örtlichen Gemeinde zu suchen und zu halten, Folge leisten. – Sie bleiben in ihrem neuapostolischen Mustopf und haben dadurch häufig sogar Nachteile in der Ausbildung weil sie viele Veranstaltungen deshalb nicht wahrnehmen können da diese terminlich mit den kirchlichen Veranstaltungen kollidieren.

 

Und wenn Eines nicht den Kontakt zur Gemeinde sucht? – Da sorgt die Heimatgemeinde für Abhilfe. Auf dem kurzen Dienstweg von Vorsteher zu Vorsteher fließen Informationen, die normalerweise strengem Datenschutz unterliegen, und schon stehen mitmal freundliche Neuapostoliken vor der Tür, die sich ob des Zufalls, auf ein Glaubensgeschwist zu treffen, regelrecht begeistern in ihrem Lob auf die göttliche Führung. Gerne wird auch die örtliche NAK-Jugend dezent auf das Glaubesgeschwist aus der Ferne aufmerksam gemacht. Kontaktversuche der Jugendlichen sind übrigens besonders erfolgreich, wenn das Geschwist dem je anderen Geschlecht angehört…

Ist alles nicht wahr? – Oh doch, als Jugendlicher habe auch ich mich derart instrumentalisieren lassen.

 

Aus Sicht der NAK ist es natürlich am besten, wenn das junge Mitglied kontinuierlich am Zügel geführt wird, und dazu ist es notwendig, dass es gar nicht erst anfängt, auf eigenen Füßen zu stehen!

Die NAKn können es sich nämlich nicht mehr leisten, auch nur einen einzigen Jugendlichen zu verlieren! Und deshalb will man bereits den Anfängen wehren. – Und hier kommt nun Dr. Ganzers nac.today-Beitrag ins Spiel, und es wird klar, wohin das Feature zielt:

 

(Zitat) […] Für die Gastkinder sei die enge Verbindung der Familie Eigenmann zu der Gemeinde sowie der volle Terminkalender nie ein Problem gewesen. ‚Bei unseren Gastkindern hatte Gott sicher die Hand im Spiel. Wir können aufrichtig sagen, dass wir noch nie schlechte Erfahrungen mit den Jugendlichen gemacht haben, die bei uns waren. Es war wunderbar‘, erzählt die Gastmutter.

[…]

‚Jedes unserer Gastkinder hatte eine einzigartige Persönlichkeit; das haben wir sehr geschätzt. Es ist toll, unsere eigenen Kinder inmitten einer solchen Vielfalt an Kulturen zu erziehen‘, blickt Caren auf die vergangenen zwölf Jahre zurück – und freut sich mit ihrer Familie schon auf das nächste Gastkind.“ (Zitatende/Textende)

Quelle: wie vor

16.09.2017 - 06:21 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

NAK-NRW goes Soziologie?

 

Wenn man liest, was das Trio-Intolerabile von der nac.today-Redaktion so veröffentlicht, muss man immer auch in Betracht ziehen, an wen sich die Beiträge richten. Ein Beispiel:

 

Im aktuellen nac-today-Beitrag „aus aller Welt“  berichtet der […] Peter Johanning, dieses […] über drei NAK-Jugendveranstaltungen, bei denen es ganz offenbar wertkonservativ zuging. – Es wurden tradierte Werte gelebt.

 

Zwischen die Notizen zu diesen Jugendtagen hat Johanning dann aber eine Notiz über eine Veranstaltung  versteckt, bei der sich diejenigen, deren Aufgabe es ist, der Jugend die tradierten Werte in die Gehirne zu waschen, getroffen haben.

Und diese, durch die Bitte um Verständnis für die Jugend gemilderte, Notiz wirkt ein wenig wie das römische Lamento

 

„O tempora, o mores“

 

Das dürfte beabsichtigt gewesen sein, denn in dieser Notiz teilt Johanning seiner wertkonservativen Leserschaft mit, was sie von dieser Jugend zu erwarten hat:

 

(Zitat) „[…] Die ‚Generation Y‘ nennen Jugendforscher die jungen Menschen zwischen etwa 15 bis 35 Jahren. ‚Y‘ steht für ‚why‘ – englisch ausgesprochen. Warum-Fragen stehen häufig im Vordergrund, tradierte Werte werden kritisch hinterfragt. Loyalität und Treue zu Institutionen, zu Vorgesetzten, zu Familie und Freunden seien der Loyalität zur eigenen Person, zu seinen eigenen Fähigkeiten und zu seinem eigenen Netzwerk gewichen. Respekt bedeute nicht mehr Höflichkeit dem Nächsten gegenüber und schon längst nicht mehr Ehrfurcht. ‚Respekt musst du dir verdienen‘, sagt die ‚Generation Y‘ – dies waren einige Erkenntnisse aus der Soziologie, die Volker Lange den Jugendseelsorgern in der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen (Deutschland) vermittelte. Die Lebenswirklichkeit ändere sich rasant, was eine Herausforderung für die kirchlichen Angebote darstellt. ‚Wir können die Generationen nicht verändern‘, machte Volker Lange deutlich, ‚aber wir müssen sie verstehen.‘ Das sei eine notwendige Voraussetzung für gelingende Seelsorge an jungen Menschen. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/508013<)

 

„Who the fuck is Volker Lange?” habe ich mich nach dem Lesen gefragt und mich auf die Suche begeben. Zwar habe ich dabei nicht herausgefunden, was diesen Menschen [er ist ein sog. Bezirksevangelist der Neuapostoliken, was so etwas ist wie die rechte Hand eines NAK-Bezirksältesten, dessen Rangstufe wiederum in etwa der eines Dekans oder Superintendenten entspricht] dazu befähigt, die „Jugend von heute“ zu beurteilen, bin aber auf eine Verlautbarung der NAK-NRW über die fragliche Veranstaltung gestoßen… - Der sattsam bekannte Günter Lohsträter hat sie verfasst.

 

Jedoch stand ich, nachdem ich den Bericht gelesen habe, vor dem gleichen Problem, wie bei Johannings nac.today-Beitrag: Welche Schlüsse haben die Seminaristen aus den soziologischen Erkenntnissen gezogen?  Darüber schweigt Lohsträter sich aus. Was wir lesen, ist Folgendes:

 

(Zitat) „[…]Den Abschluss der Tagung bildeten drei Workshops zu von den Bezirks-Jugendbeauftragten eingereichten Fragen aus der Seelsorgepraxis, die das Jugendgremium zu drei Schwerpunkten zusammengefasst hatte.

Dabei ging es um einige Gedankenspiele zur zeitgemäßen Gestaltung von Jugendgottesdiensten, um das Thema der Motivation von Jugendbeauftragten in den Gemeinden und um den Umgang mit all den Herausforderungen, die von der „Generation Y“ und der „Generation Z“ an die Jugendseelsorge gestellt werden.“ (Zitatende/Textende]

Quelle: https://www.nak-nrw.de/db/6771801/Meldungen/Tagung-fuer-Jugendseelsorger-in-Unna

 

Also - mich hätte schon sehr interessiert, auf welche Weise die NAK-Manipulatoren den „Herausforderungen der Gegenwart“ begegnen wollen. Zumal religiöse Inhalte und traditionelle christliche Werte sich überhaupt nicht an jemanden vermitteln lassen, der tradierte Werte kritisch hinterfragt. – Der also genau das tut, was ich jedem Gottesdienst-Besucher, jedem, der einem Missionierungsversuch ausgesetzt ist, jedem, der in ein Gespräch über Glaubensinhalte verwickeltt wird, rate:

 

„Fragt dem Prediger in der Kirche - fragt eurem

Gegenüber für ein Fünferl ein Loch in den Bauch!“

 

Woher weißt Du das? – Wo steht das? – Wer hat das geschrieben? – Woher weiß derjenige das? – usw., usw. …

 

Man darf sich dann nicht damit zufrieden geben, dass die Antworten „ehrlich ausfallen“! Es besteht nämlich eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Gegenüber zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, aber dank jahrzehntelanger Gehirnwäsche davon überzeugt ist, dass er die Wahrheit sagt. – Man muss darauf drängen, dass der Tatsachengehalt der Antwort belegt ist.

Gibt die Antwort dann die Tatsachen wieder, bleibt nur der Schluss, dass die Skepsis und die kritischen Fragen berechtigt sind. Denn:

 

„Alles was wir alle wissen können, ist ausschließlich, dass es ein Buch, nämlich die Bibel,  gibt, in welchem irgendwelche uns unbekannten Menschen geschrieben haben, ihnen sei überliefert worden, dass dieser Gott sich scheinbar gegenüber jemandem geoffenbart habe. Wenn wir uns aber nun anschauen, wer das gewesen ist, dem dieser Gott sich geoffenbart hat, stellen wir fest, dass wir ins Leere laufen. Es handelt sich durch die Bank um rein erfundene Geschichten, die teilweise in den Köpfen irgendwelcher (zumeist unbekannter) Bibelschreiber entstanden sind, teilweise älteren Mythen entlehnt wurden …“

Quelle: F.-C. Schlangen, „Was wirklich geschah“, ersch. Juni 2017 bei BoD, Norderstedt, ISBN-13: 978-3743112506

 

Tatsächlich gibt es nicht den geringsten Anhaltspunkt, der die Annahme, es gäbe ein höheres Wesen, welches alles Seiende geschaffen habe, rechtfertigt. – Im Gegensatz dazu gibt es aber eine Vielzahl an Anhaltspunkten dafür, dass alles Seiende – incl. des Lebens(!) – auf natürlichem Wege entstanden ist.

Es gibt nicht den geringsten Grund, die Existenz Gottes für wahr zu halten! – Wer mein Buch liest, weiß, dass es so ist, und er weiß auch, wie man zu diesem Schluss gelangt!

 

Daraus folgt aber dann auch, dass Seelsorge bei den „Generationen Y und Z“ keinesfalls im religiösen Kontext stattfinden kann. – Und umso drängender wird die Frage, was diese Neuapostoliken sich wohl ausgedacht haben, auf welche Weise man jungen Menschen indoktrinieren will…

 

Zumal es ja nicht um NAK-Jugend gehen kann! – Die heute aktive, sich am Katechismus orientierende NAK-Jugend, ist von klein auf derart im Lichtkegel des unheiligen NAK-Geistes verstrahlt worden, dass sie keinesfalls dem üblichen Bild der „Generationen Y und Z entspricht“!

 

Ganz im Gegenteil...

15.09.2017 - 06:02 Uhr (fcs)

Kopf des Philosophen Karneades (215-129 v. Chr.) // ©: Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

Augenscheinlich:

Ein NAK-Stammapostel muss weder intelligent noch belesen sein!

 

Die Predigt, die Jean-Luc Schneider nac.today zufolge am 2. Juli 2017 in Homabay (Kenia) gehalten hat, macht das sehr deutlich. Andererseits ist es möglich, dass Schneider doch intelligent und belesen ist, dann muss man seine Predigt allerdings als bösartige Manipulation unwissender Menschen betrachten…

 

Das ist wie mit der Frage nach der Theodizee, die von der Prämisse ausgeht, dass der Gott der Abrahamiten sei, und dass er so sei, wie er überliefert wird (also allmächtig und allwissend); und die das tatsächliche Vorhandensein der bösen Übel in der Welt dem gegenüberstellt.

 

Daraus ergibt sich dann dass im 2. Jhdt. v.Z. von Karneades [siehe Bild] beschriebene Dilemma:

  • Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
  • Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
  • Oder er kann es und will es nicht:
  • Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
  • Oder er will es nicht und kann es nicht:
  • Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
  • Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
  • Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

[Anm.: Lactantius hat die Beschreibung des Dilemmas im 3. Jhdt. n.Z. zwar Epikur zugeschrieben, da sie im Kern aber nicht epikureeisch ist, sondern skeptisch, dürfte sie eher auf den oben genannten Karneades zurückgehen, der als Nachfolger von Arkesilaos in der jüngeren platonischen Akademie den Skeptizismus in der Auseinandersetzung mit dem Dogmatismus forciert hat.

Der Begriff „Theodicee“ für dieses Rechtfertigungsproblem wurde erst im 17. Jhdt. n.Z. von Leibniz eingeführt.]

 

Keine Sorge! Ich habe jetzt weder Zeit noch Lust zu einem philosophischen Exkurs. Ich will lediglich aufzeigen, dass die von Schneider aufgeworfene Frage uralt ist, dass er sie aber unzulässig verkürzt, wenn er sagt:

 

(Zitat) […] Es gibt so viele Leidende in dieser Welt. Denken wir nur an die vielen Kranken, an solche, die unter Krieg und Kriminalität leiden oder an solche, die Ungerechtigkeit erleben müssen, an die unschuldigen Opfer von Gewalt […] Da ist die Frage erlaubt, warum Gott all dieses Leiden zulässt, warum er nicht hilft? […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514717<)

 

Schneider braucht diese unzulässige Verkürzung des skeptischen Arguments allerdings, damit er seine falsche Antwort geben kann, von der aus er dann auf die perfide Manipulation überleitet:

 

(Zitat) „[…] Zugleich stellte er klar, dass es nicht der Wille Gottes sei, dass Menschen leiden. Dahinter stecke vielmehr die treibende Kraft des Bösen. ‚Diese Erde ist das Reich des Bösen geworden‘. Er sei die Quelle von Leid und Elend. Gott biete immer noch seine Liebe, seine Rettung an. ‚Er kümmert sich um die Leidenden, indem er seinen Sohn auf diese Erde sandte.‘ Und Jesus habe sehr deutlich darauf hingewiesen, dass Gott nahe bei denen sei, die leiden, dass er die Armen liebe und denen beistehe, die Hilfe bräuchten. Gott sorge für sie alle. Er sehe den Menschen nicht nur unter dem Aspekt seiner Lebenssituation oder seines Handelns. Er betrachte den ganzen Menschen, seine Gedanken und Gefühle. ‚Und er liebt ihn mit allem, was er ist und so wie er ist.‘ […]“ (Zitatende)

(Quelle: wie vor)

 

Das ist (mit Verlaub) typisch Schneiderscher bullshit! Der Elieser der Neuzeit unterschlägt nämlich, dass das Böse ausschließlich von Gott selbst in die Welt gesetzt worden sein kann!

Und das bedeutet, dass Gott verbrecherisch handelt. Bildlich gesprochen: Er steckt erst die Wohnung in Brand, und dann erklärt er sich zur Rettung der Bewohner vor dem Feuertod bereit… - falls diese sich gewissen Bedingungen beugen!

 

Und im weiteren Text geht es dann auch prompt um diese Bedingungen. Das dümmliche Brimborium Drumrum, von wegen, dass Gott alle Menschen gleich liebe usw. können wir vernachlässigen. Und sowieso die Behauptung, der göttliche Errettungsplan sei ein individueller, auf den einzelnen Menschen abgestimmter Plan! – Wer das für starke Gedanken zum Weiterdenken hält, zeigt damit, dass er einen nicht mehr zu überbietenden Grad an Borniertheit aufweist!

 

Es geht ausschließlich darum, dass den abrahmitischen Lehren in der Schneiderschen Lesart zufolge Gott die Wohnung des Menschen in Brand setzt, um ihn dann, wenn er demütig und folgsam ist, aus der brennenden Wohnung zu retten!

 

Wenn man sich das vor Augen hält, wird klar, wie widerlich und menschenverachtend die Sätze sind, mit denen Schneider seine unmündigen und in großen Teilen ungebildeten Zuhörer unter Druck setzt:

 

(Zitat) „[…] der Mensch habe eine Aufgabe: Um errettet zu werden, müsse er seine Erlösungsbedürftigkeit erkennen und daran glauben, dass Jesus Christus ihn erretten kann. Der Mensch müsse Demut beweisen, indem er:

  • seine Armut erkennt. „Weil er seine Schuld gegenüber Gott nicht tilgen kann, braucht er Vergebung.“
  • seine Hilfsbedürftigkeit eingesteht. „Weil er sich nicht selbst erlösen noch sein Heil durch Werke verdienen kann, ist er völlig auf Gnade angewiesen.“
  • akzeptiere, dass das Handeln Gottes nicht zu verstehen sei und ihm dennoch vertraut.
  • bereit sei, denen zu vergeben, die ihn verletzt haben.

Gott liebt alle Menschen und errettet die Demütigen.“ (Zitatende)

(Quelle wie vor)

 

Das Fazit ist simpel:

  • Entweder predigt Schneider die Wahrheit, dann ist Gott ein Schweinehund,
  • oder Schneider predigt die Unwahrheit, dann ist er …

(Ich gebe zu: Das ist jetzt auch eine unzulässige Verkürzung. Immerhin ist auch denkbar, dass der Schnix einfach nur unintelligent und ungebildet ist)

14.09.2017 - 05:20 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Die NAKI-Verlautbarer haben einen Faulenzertag eingelegt...

 

Okay - warum nicht? Das enthebt mich der Mühe, auf den Quatsch, den das trio intolerabile üblicherweise auf nac.today verzapft, einzugehen.

 

Diesmal ist das sogar doppelt gut. Denn das Brimborium, das sich um das paulinische quasi-kannibalistische Ritual der Eucharistie rankt, will sich mir einfach nicht erschließen!

[Schaut einmal hier nach: http://nac.today/de/157547/514567]

 

Seid doch mal ehrlich: Schon die Frage, ob nun Konsubstantiation oder Transsubstantiation ist doch einfach lächerlich!

Denn das der angebliche Religionsgründer Yeschuah von Nazareth dieses Ritual gestiftet habe, ist nicht erweislich wahr und damit sind auch die Einsetzungsformeln sinnfrei.

 

Wahr ist allerdings, dass der Zeltmacher Sha'ul (lat.: Paulus) von Tarsus dieses Ritual aus älteren "heidnischen" Religionen zusammengebastelt hat; unter anderem stand der Mithras-Kult Pate.

Steht übrigens auch alles in meinem Buch... Ihr wisst schon ;-)

 

Möglicherweise hat es tatsächlich vor der Verhaftung des Yeschuah noch eine gemeinsame Abendmahlzeit des engeren Kreises um diesen galiläischen Wanderprediger gegeben... - Aber soweit die biblischen Quellen, deren Authentizität allerdings sehr zweifelhaft ist, das hergeben, haben sich die Mädels und Jungs da um ein Passahlamm versammelt, und es sich schmecken lassen.

 

Und wenn das das Vorbild für christliche Versammlungen sein soll... ? - Naja, dann soltlen die Christen ihre sog. Gottesdienste einfach wie einen gepflegten Leichenschmaus ausrichten.

 

Also liebe Christen, insbesondere liebe Neuapostoliken:

 

Wenn Ihr richtig Abendmahl feiern wollt, versammelt Euch bei Speis und Trank an den Tischen und lasst den Verstorbenen - also Yeschuah von Nazareth, den Ihr Christus nennt - hochleben. Pflegt die Erinnerung an sein Leben und lasst es Euch gut gehen.

Die Zeit der pietistisch-puritanischen Leichenbittner-Mienen und Tränen ist vorbei - und meiner Erfahrung nach geht es bei keiner Familienfeier so lustig zu, wie bei einem Leichenschmaus...

 

HOCH DIE TASSEN !

13.09.2017 - 05:49 Uhr (fcs)

Quelle für das Originalbild: http://www.solarladen.de/news/2014/05/27/die-energiekonzerne-haben-die-energiewende-verschlafen // © sfv / mester

Den Neuapostolischen Kirchen steht wohl das Wasser bis zum Hals,

 

..., oder hat jemand eine andere Erklärung dafür, dass der […] Andreas Rother, dieses […], sich im aktuellen nac.today-Mumpitz wieder einmal als Märchenonkel betätigt, der den ihm lauschenden unmündigen Kindern die Moral aus einem Märchen erläutert?

 

Nur tut er das eben nicht vor einer Schar von unmündigen Kindern, sondern angesichts einer Leserschaft aus mündigen Erwachsenen, die man dank Gehirnwäsche seit dem Kindesalter im Stande der partiellen Unwissenheit gehalten hat; denen man beigebracht hat, dass die sprechenden Münder Gottes, deren einer dieser […] Rother seinem eigenen Dafürhalten nach ist, stets die Wahrheit kundtun – gar den Willen Gottes verkünden.

Soweit es um die Entscheidung darüber geht, wie das nac.today-Geschreibsel hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes einzustufen sei, ist die einschlägige Zielgruppe also tatsächlich unmündig. – Und insofern ist das, was Rother treibt, zutiefst unmoralisch.

 

Naja… ein wenig mit „sich mit fremden Federn schmücken“ hat das natürlich auch zu tun, da Rother seine Leserschaft auf das abseitige Gleis führt, er spreche Alt-Hebräisch und habe den hebräischen Originaltext (er schreibt sogar vom Grundtext – was vorgaukelt, er kenne die Originalquelle) gelesen und sei zumindest alttestamentarisch bewandert.

Er erweckt den Eindruck eines „studierten“ Theologen, eines Alttestamentlers, ohne sich freilich expressis verbis als solchen auszugeben (konkludent aber sehr wohl). – Er lässt zu, dass dieser Eindruck entsteht. – Einfach dadurch, dass er nicht schreibt, woher er die Weisheiten hat, die er in seinem Geschreibsel zum Besten gibt! Meiner Meinung nach ist das… naja, mindestens unredlich!

 

Vor allem hat Rother aber versäumt, darauf hinzuweisen, dass die Josefs-Saga keine Überlieferung tatsächlicher Ereignisse ist. Die gesamten Erzvätergeschichten um Abraham, Isaak und Jakob sind keine Überlieferungen tatsächlicher Ereignisse. Sie stammen aus drei wesentlich älteren Erzählsträngen, die von den Redaktoren des Pentateuch in Kobination mit erfundenden Geschichten zu einer identitätsstiftenden Schrift für das Vielvölker-Volk Israel verwoben wurden.

 

Abraham zum Beispiel ist als Stammvater ein Archetypus, wie er in Mythen anderer Kulturkreise auch vorkommt, keinesfalls aber ist er eine reale historische Person, die außerhalb der biblischen Erzählungen und der davon abhängigen Traditionen nachgewiesen wäre. [Kleine Zwischenbemerkung: Damit sind auch die Erwähnungen Abrahams in den neutestamentarischen biblischen Schriften ad absurdum geführt. Der Stammbaum des Jesus von Nazareth (siehe Matth. 1, 1–17) ist ebenso Nonsens wie einige Herleitungen der paulinischen Theologie (siehe Röm. 4, 1–25; Gal. 4, 21–31; Hebr. 11, 8-19)].

Ein wenig anders verhält es sich z.B. mit Mose, der zwar auch eine fiktive Person ist, eine Erfindung der Schreiber des Exodus (der übrigens, wie man heute weiß, nie stattgefunden hat) aber keine mythische Figur, sondern lediglich eine in einer romanhaften Erzählung handelnde Person.

 

Die Josefs-Saga nun ist ein Märchen, das benötigt wurde um von den Erzväter-Legenden auf die Sagen um Mose und den Exodus überzuleiten. – Irgendwie musste die Geschichte des Volkes Israel ja beginnen, und irgendwie mussten die Juden ja nach Ägypten gekommen sein.

 

Und nein, das habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern ich berufe mich da auf bekanntes Wissen, welches durch eine ganze Reihe von Arbeiten als Tatsachenwissen nachgewiesen wurde. – Ich verweise einmal mehr auf mein Buch „Was wirklich geschah“ (- klick) in dem ich die gängigsten Autoren aufgelistet habe. Das entsprechende Literaturverzeichnis würde den Rahmen dieses kurzen Blogs hier sprengen.

 

Nun gut, nachdem also jetzt klar ist, dass Rother im aktuellen nac.today-Beitrag lediglich ein Märchen bespricht, fällt es seinen Lesern auch etwas leichter, richtig einzuordnen, was Rother ihnen mit moralinsaurer Miene und mahnend erhobenem Zeigefinger „unter die Weste jubeln“ will…

 

(Zitat) „[…]  Und was machte die Wandlung Josefs aus?

 

Er widerstand den Avancen jener Frau, die eigentlich Befehlsgewalt über ihn hatte, weil er wusste, dass ihr Verlangen dem Willen Gottes zuwiderlief. Er nutzte seine Begabung, Träume zu deuten, nicht mehr dazu sich selbst darzustellen, sondern stellte sie in den Dienst erst einzelner und dann vieler Mitmenschen. Und er war bereit seinen Brüdern zu vergeben, als er sah, dass sie den Benjamin nicht auslieferten, sondern mit ihrem Leben schützten.

 

Josef zerbrach nicht an seinem Schicksal, sondern reifte darinnen. Und am Ende konnte er sagen: ‚Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen‘ (aus 1. Moses 50,20).“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514647<)

 

Immer dran denken:

Hakt’s ab! Ist alles nicht wahr! Ist alles nur ein Märchen!

12.09.2017 - 07:01 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

StAp Schneider weiß, was Manipulierte wünschen!

 

Ich bin immer wieder entsetzt, wenn ich sehe, wie Kinder zur Huldigung der NAK-Granden missbraucht werden! – Zum Beispiel so, wie auf den ersten drei Bildern zu dem gestern von dem […] Andreas Rother, diesem […], veröffentlichten Beitrag auf der ewig-gestrigen nac.fakenewsseite gezeigt.

 

In wem keimt angesichts derartiger Bilder nicht der Wunsch, dass dem Chef-Manipulator der Neuapostolikensekte das eitle Grinsen für alle Zeiten vergehen möge?! – Ich gäbe etwas dafür, wenn ich in derartigen Augenblicken die Gedanken dieses Gockels lesen könnte… obwohl mir davon vermutlich speiübel würde.

 

Die Bilder machen aber auch deutlich, wie die neuapostolischen sog. Kirchen ihre Zukunftssicherung betreiben: Sie beginnen im Kindesalter mit der Gehirnwäsche, damit ihren lächerlichen Behauptungen nicht widersprochen wird, wenn die Kinder im Erwachsenenalter ankommen.

In einem von mir synchronisierten Video von darkmatter® wird deutlich erklärt, wie es kommt, dass manipulierte Menschen auch den lächerlichsten Behauptungen zustimmen. Hier der Link dorthin:

 

https://www.youtube.com/watch?v=tiUob_bkfZU

 

Ach… Gerade in Afrika waren es ursprünglich Erwachsene, die von den NAKI-Mitgliedern und deren Spießgesellen missioniert wurden?

 

Das ist reine Augenwischerei! – Die sog. Erwachsenen haben meist nicht einmal frei über ihren Beitritt zur NAK entscheiden können. Es war doch ganz einfach so, dass ein Häuptling zur Konversion überredet wurde und dann sein ganzer Clan mit übergetreten ist.

Und diese Erwachsenen waren den Lügenmärchen der NAK-Oberen hilflos ausgeliefert. Das nicht nur wegen ihres in aller Regel geringen Bildungsgrades, sondern auch wegen ihres tief verwurzelten Aberglaubens.

 

Für Menschen die an Cri-Cri glauben, an lebende Tote und stets aktive Geister und Götter, für Menschen, die mit Voodoo-Ritualen gefügig gemacht werden, mag es ja auch tatsächlich eine Erleichterung gewesen zu sein, zu erfahren, dass man lediglich an das liebe Jesulein glauben muss und an dem quasi-kannibalistischen Ritual der Eucharistie teilnehmen, um sofort ein privilegiertes Gotteskind zu sein.

Diesen Menschen das Blaue vom Himmel zu versprechen war nun wirklich kein Kunststück!

 

Aber wie man hört, ist der Bildungsgrad in Afrika seit Fehrs Zeiten deutlich gestiegen. Und mit zunehmendem Wissen der Menschen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge wird es auch in den Ländern Afrikas deutlich schwieriger, Mitglieder zu gewinnen, indem man ihnen die Märchen vom göttlichen Triumvirat erzählt.

Und wie man noch hört, wird nicht nur die Mission deutlich schwieriger, auch der Erhalt der Mitgliederzahlen macht Probleme: Überall in Afrika treten ähnliche Phänomene auf wie in Mitteleuropa… Menschen wenden sich von der Apostelsekte ab, die Gemeinden schrumpfen. – Das kann der Apostelverein NAKI e.V. in Zürich auch mit seinen manipulierten und stets mit großer Verzögerung bekanntgegebenen Mitgliederzahlen mittlerweile auch nicht mehr verheimlichen.

 

Umso wichtiger sind für die Sektenführer natürlich solche Bilder, wie sie im letzten nac.today-Beitrag gezeigt werden, und natürlich die manipulativen Predigten der in Volksverdummung gut geschulten NAK-Granden. Und damit sind wir dann auch mitten in der Predigt, die der Diplom-Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider am 27. Juni 2017 in Mansa (Sambia) verbrochen hat, und der Bezug zu dem weiter oben verlinkeden Video wird deutlich:

 

Der Schnix reiht eine vollkommen aus der Luft gegriffene lächerliche Behauptung an die nächste, er macht sich nicht einmal die Mühe, irgendetwas von irgendwo herzuleiten, er stellt einfach Behauptungen auf und verlässt sich darauf, dass die seit Jahren durch Gehirnwäsche wehrlosen Zuhörer diese widerspruchslos annehmen und als Wahrheit abspeichern.

Die Predigt macht sehr deutlich, dass es in der NAK überhaupt nicht um einen Glauben geht, sondern darum, dass man irgendwelchen Leuten blind vertraut und das was sie sagen, für wahr hält…

 

Das Glauben ist etwas völlig anderes als der Glaube – das habe ich auch in „Was wirklich geschah“ (- klick) herausgearbeitet. – Eigentlich sollte das Buch überall da stehen, wo ein NAK-Katechismus steht.

 

Zurück zu Schneiders „Mansa-Predigt“ vom 27. Juni 2017:

 

Nur ein von Kind auf manipuliertes Gehirn kann den Unsinn, den Schneider da predigt widerspruchslos aufnehmen. Und dabei will ich gar nicht erst darauf eingehen, dass es bereits bei den angeführten Bibeltexten erhebliche Zweifel an deren Authentizität gibt.

Schauen wir uns einmal ein paar der Behauptungen*** an:

 

(Zitat) „[…] Petrus und Johannes seien dem Vorbild Jesu gefolgt, erläuterte der Stammapostel. Sie waren mit ihm zusammen, hörten seine Lehre, sahen sein Leiden und seine Wunder. ‚Darum waren sie voller Mut. Sie wussten, dass Jesus stärker ist als der Tod.‘ Auch heute gebe es die Möglichkeit mit Jesus zusammen zu sein: ‚In jedem einzelnen Gottesdienst haben wir Begegnung mit Jesus.‘ [...]“ (Zitatende)

 

So ein Quatsch: Selbst wenn das, was aus der Bibel entnommen ist, der Wahrheit entspricht, so ist Schneiders Behauptung, die NAKler hätten in jedem Gottesdienst Begegnung mit Jesus ein Lüge!

Die objektive Wahrheit ist, dass man in einem NAK-GD ausschließlich Menschen begegnet. Und niemandem sonst. Schneider kann allenfalls die Meinung vertreten, dass man dem Spirit von Jesus begegnet, weil die Menschen seine Lehre verkündeten. – Aber selbst das ist objektiv betrachtet nicht erweislich wahr! Im Gegenteil: Die NAK-Lehre weicht in vielen Punkten von den biblisch fundierten christlichen Überlieferungen ab und bilden eine Sonderlehre…

 

(Zitat) „[…] Natürlich höre man in der Predigt einem Menschen zu. Und der mache Fehler oder gebe manchmal auch persönliche Meinung kund. Nicht jedes Wort vom Altar sei Wort Gottes. Aber: „Durch den Heiligen Geist können wir die Stimme Jesu Christi in dem schwachen Menschen wahrnehmen: ,Hör zu, jetzt predigt er das Evangelium.‘“ So werde Gottes Wille hörbar. Und wer sich daran ausrichte, bekommen die Gewissheit, den richtigen Weg zu gehen. […]“ (Zitatende)

 

Der gleiche Bockmist! Ein Mix von Wahrheit und Lüge! – Es ist eine objektive Tatsache, dass man nicht die Stimme Jesu Christi hört! Und es ist eine objektive Tatsache, dass es keinen Beleg für die Behauptung gibt, dass Gottes Wille hörbar wird!

Tatsache ist, dass man nur hört, was der Predigende als Gottes Willen behauptet! – Aber: Woher will dieser Prediger wissen, was Gottes Wille sei? – Tatsächlich hört man lediglich die eigene Meinung des Predigenden, und lediglich entsprechend manipulierte Zuhörer nehmen ihm ab, dass diese Meinung dem Willen Gottes entspreche.

Was man wenigstens erwarten könnte, ist eigentlich, dass die Zuhörer wenigstens fragen, in welchen Quellen sie nachprüfen könnten, ob der Prediger die objektive Wahrheit verkündet!

 

(Zitat) „[…] Der Heilige Geist erinnere während des Gottesdienstes an die Verheißung Jesu, bald wiederzukommen. Daraus lasse sich die Kraft ziehen, bis zum Ende zu beharren. ‚Wir vertrauen auf Jesus, weil wir wissen, dass er die Wahrheit spricht.‘ […]“ (Zitatende)

 

Was soll dieser Unsinn? – Was für ein heiliges Gespenst erinnert denn in den NAK-GDn an irgendetwas?

Da steht lediglich ein Prediger, der behauptet, ein heiliger Geist würde wirken, und da sitzt lediglich ein Haufen gehirngewaschener Zuhörer, der diese Behauptung für wahr hält – sich vielleicht so in eine Hysterie hineinsteigert, dass er sogar meint, ein Geisteswehen zu spüren!

Und die jesuanische Verheißung? Das ist doch einfach lächerlich! – Man schaue einmal in den Duden nach der Bedeutung des Begriffs „bald“ und dessen Synonymen:

 

„binnen Kurzem, demnächst, gleich, in absehbarer Zeit, in Kürze, in Kurzem, in kurzer Zeit, in naher/nächster Zukunft, innerhalb/nach kurzer Zeit, nächstens, sogleich; (veraltend) alsbald; (veraltet) alsobald, in brevi; (österreichisch veraltet) ehzeit; (Papierdeutsch) in Bälde, rasch, schnell, zügig“

lesen wir da… Wie sich ein Zeitraum von fast 2.000 Jahren damit vereinbaren lässt, muss man mir erst einmal erklären.

 

Okay… letztes Rother-Zitat für heute: „[…] Die Begegnung mit Jesus während des Gottesdienstes macht Mut. Der Gläubige erkennt den Weg des Heils und ist fähig, ihm zu folgen, vergibt ohne Zögern, gewährt bereitwillig Opfer und erwartet geduldig die Wiederkunft Christ.“ (Zitatende)

 

Muss man da noch etwas zu sagen? – Eine Reihe von aus der Luft gegriffenen Behauptungen, die Rother seinen Lesern einredet und die schlussendlich darin gipfeln, worum es in diesen Gottesdienst genannten Manipulationsveranstaltungen in Wahrheit geht:

 

Maul halten und opfern…

Vor allem aber: O P F E R N !!

 

Die NAKI-Mitglieder und deren Schranzen (z.B. der kleine dicke Ro… naja…) brauchen nämlich Euren Zehnten, damit sie ihre Fettlebe auf Jahrzehnte hinaus finanzieren können!

 

--------------------

*** = Quelle für alle Zitate in diesem Beitrag:

„nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514607<)

10.09.2017 - 05:55 Uhr (fcs)

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Mein dringender Rat an alle Hilfsbereiten und Spendenwilligen:

 

Kein Geld an NAK-Hilfsorganisationen, …

 

es ist bei großen uneigennützigen karitativen Organisationen besser aufgehoben!

 

Der […] Andreas Rother, dieses […], macht im aktuellen nac.today-Beitrag einmal mehr Werbung für eine humanitäre Einrichtung der Neuapostolikensekte. – Und dagegen ist eigentlich auch so lange gar nichts zu sagen, wie es um karitativen Organisationen geht, die wirklich vollkommen uneigennützig und wirklich gemeinnützig sind!

 

Aber sind die NAK-Organisationen das tatsächlich?
Uneigennützig und gemeinnützig??!

 

Bevor Ihr denen Euer sauer verdientes Geld gebt, womöglich noch zusätzlich zu Eurem „Zehnten“, prüft doch bitte einmal genau die Ziele der jeweiligen Organisationen! Steht in den Statuten etwas von kirchlichen Zwecken? – Finger weg! Die Neuapostolischen sog. Kirchen sind reich genug!

 

Behauptet die entsprechende Satzung, man arbeite, ohne kirchliche Interessen zu unterstützen? Dann recherchiert doch einmal was tatsächlich hinter den bisher durchgeführten Projekten steckt! – Prüft zunächst, ob die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung wirklich plausibel ist, ob also keine Überschüsse an eine NAK-Institution gegangen sind! Und dann schaut Euch die unterstützten Projekte genau an:

 

  • Ist auch nur die geringste Klientelpolitik (also Hilfe zuerst bei NAK-Einrichtungen) zu entdecken? Finger weg!
  • Wird eine Einrichtung gefördert, die für Mitgliederwerbung missbraucht werden kann? Finger weg!

 

Insbesondere keinen Bau von Schulen und Kindertagesstätten unterstützen! – Derartige Einrichtungen werden nach Fertigstellung für Mitgliederwerbung und Beeinflussung von Kindern benutzt - vor allem dann, wenn sie auch noch von der NAK betrieben werden!

 

Ein großes Herz für Kinder? – Klar! – Die Kinder sind die Mitglieder der Zukunft. Eine Sekte wie die NAK, die in Europa mehr und mehr abamselt, kann sich nur halten, wenn es ihr gelingt genügend Hardcore-Mitglieder für die nächste Generation heranzuzüchten…

Was also meint Ihr, wie gemeinnützig und uneigennützig die Einrichtung von Schulen und Kindertagesstätten durch die NAK ist?!

 

Einen wichtigen Punkt, spricht der Stiftungsratsvorsitzende der Schweizer NAK-Humanitas an:

 

(Zitat) „[…] ‚Wir sind uns bewusst, dass eine kleine Institution wie die NAK-Humanitas nur begrenzt helfen kann‘, schreibt Bischof Kreis im Jahresbericht 2016. Aus Nächstenliebe und Gottesfurcht sei man aber bestrebt mit den verfügbaren Mitteln zu helfen, ‚Menschen zu helfen, die zu den Schwächsten der Gesellschaft gehören, zu unterstützen, erträgliche Lebensbedingungen zu ermöglichen, zu motivieren und eine Zukunftsperspektive zu geben‘. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/Gesellschaft/514577<)

 

Er hat Recht! Von der Größe her können die karitativen NAK-Einrichtungen lediglich punktuelle Hilfe leisten. Wer mag ihnen da vorwerfen, gleichzeitig eigene Ziele zu verfolgen?

Nur ist das eben nicht das, was man im Allgemeinen will, wenn man spendet!

 

Es gibt Abhilfe:

Es gibt Spenden- und Hilfsbündnisse die so transparent sind, dass sich jedwede vorherige Recherche über deren Zweck und über den tatsächlichen Einsatz der Spenden erübrigt. Und derartige Organisationen können dann so viel Geld in die Hand nehmen, dass sie weder Klientelpolitik betreiben müssen, noch lediglich eigennützige punktuelle Hilfe leisten, sondern wenn schon regional dann großflächig und zu allgemeinem Nutzen!

 

Stellvertretend für einige ähnliche Bündnisse nenne ich einmal mehr das von mir favorisierte Spendenbündnis „Deutschland hilft e.V.“ (- klick)

Egal, ob es um zweckgebundene Spenden geht oder um weltweite Nothilfe ganz allgemein:

 

Ihr könnt sicher sein, dass Euer Geld in sinnvolle Maßnahmen fließt! Mit einem (- klick) ins Bild zu diesem Beitrag, könnt Ihr Euch darüber informieren, wie das Spendenbündnis „Deutschland Hilft e.V.“ arbeitet.

 

Spenden? Ja, unbedingt! Aber wenn, dann richtig!! – Und deshalb noch einmal:

 

Kein Geld an die NAK!

 

Auch wenn Ihr dem von Euch angebeteten GOTT ein Opfer bringen wollt, dann dürft Ihr das nicht der NAK geben, sondern Ihr müsst es IHM geben! Und zwar so, wie es in den Opfervorschriften des Pentateuch geregelt ist:

 

Der HERR liebt Brandopfer! (vgl. 2. Mose 29, 25 + 3. Mose 8, 28)

Deshalb stellt einen Feuerkorb vor Eure Kirche, werft Euren Zehnten hinein und verbrennt es!


Ich versichere Euch: Der HERR wird es Euch vergelten - mindestens so, wie er Eure Spenden an die Pensionskasse Eurer Apostel (oder wofür auch immer Euer Zehnter zweckentfremdet wird) vergilt!

09.09.2017 - 06:22 Uhr (fcs)

Johann Sebastian Bach im Jahre 1746, mit Rätselkanon (Ölgemälde von Elias Gottlob Haußmann aus dem Jahre 1748) // Quelle: http://www.jsbach.net/bass/elements/bach-hausmann.jpg, // ©: Gemeinfrei

„[…] damit dieses eine wohlklingende Harmonie gebe zur Ehre Gottes und zulässiger Ergötzung des Gemüts und soll wie aller Musik ... Finis und Endursache anders nicht, als nur zu Gottes Ehre und Recreation des Gemüths sein.

 

Wo dieses nicht in acht genommen wird, da ist's keine eigentliche Musik sondern ein teuflisches Geplärr und Geleyer. […]“ (Zitatende)

Quelle: Bach, Joh. Seb., „Gründlicher Unterricht des Generalbasses…“ (- klick),

Erstausgabe 1738; Neuauflage des Faksimile von 1767 herausgegeben von Harald Vogel, ersch. 2006 bei Verlag Florian Noetzel, Halle,

ISBN: 978-3795909017

 

Dieses Zitat eines von Kind auf mit Religiotie indoktrinierten Menschen entsprach dem Wissensstand seiner Zeit. – Man wusste es damals noch nicht anders. Und deshalb ist es verzeihlich. Naja… auch deshalb, weil wir diesem geistlich fehlgeleiteten Menschen einige der schönsten Musikstücke verdanken, die die Menschheit hervorgebracht hat.

 

Und nun dieses Zitat:

 

„[…] ‚Gott, unseren Vater, zu verherrlichen ist das Programm für dieses Jahr‘, erklärte Stammapostel Jean-Luc Schneider Anfang 2017 in seiner Jahreslosung. Der in Togo zuständige Apostel Benoît Komlan Abalo schaffte durch die Einrichtung einer Musikschule kurzerhand eine Grundlage dafür. ‚Singen, das ist Gott, den Vater, zu verherrlichen‘, erklärt der Apostel immer wieder bei den Konzerten. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/508003<)

 

Diese Zitate stammen von Männern, die es besser wissen müssten! – Insbesondere der aus dem Elsass stammende Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider dürfte sehr genau wissen, dass es nicht den geringsten Anhaltspunkt für die Existenz eines Gottes gibt, sondern dass es zur Erklärung der Existenz alles Seienden überhaupt keines Gottes bedarf. Ich bin aber überzeugt davon, dass der zum Bildungsbürgertum Togos gehörende Benoît Komlan Abalo auch sehr genau weiß, dass es keinen Gott gibt.

 

Und Gesang ist, anders als es dieser Benoît Komlan Abalo behauptet, ist viel mehr, als Gott den Vater zu verherrlichen. – Das hätte Bach bereits wissen können,  Abalo jedenfalls weiß es ganz sicher, da gerade in Afrika der Gesang noch viel ursprünglicher im Leben eines jeden Menschen zuhause ist, als in Mitteleuropa.

 

Gesang – ritueller Gesang - hat natürlich auch einen spirituellen Charakter: Beschwörung der Jagd-, Kriegs- oder Wettergötter z.B. Weit häufiger ist er aber auch zur Begleitung bei der (Feld-)Arbeit zu finden, zur Herstellung eines Gemeinschaftsgefühls in Sippe oder Kampfeseinheit – ganz wesentlich auch zwischen Mutter und Kind -, und klar: auch zum Mut machen beim Kriegsmarsch gegen den Feind, usw., usw.… - Das ist dem sog. Apostel der NAK ganz sicher wohlbekannt.

 

Da fragt man sich doch, warum er den ihm untergebenen Kindern und Jugendlichen in seiner Kirchenprovinz etwas anderes erzählt, als es seinem Wissensstand entspricht…

 

- Na, irgendwelche Ideen? – Ob es sein kann, dass man die Musik und den Gesang ganzbewusst zur Beeinflussung von Menschen einsetzt?

 

Damit hätte man auch eine Erklärung dafür, warum Oliver Rütten den nac.today-Beitrag vom 08.09.17 verfasst hat:

 

Einerseits wurde Musik in der NAK schon immer ganz gezielt zur Manipulation der Mitglieder eingesetzt, andererseits war aber gerade die sogenannte „Negermusik“ verpönt…

Aber mit der traditionellen Kirchenmusik lockt auch die NAK heutzutage bei der jungen Generation kaum noch einen Hund hinterm Ofen hervor. Die Zeiten haben sich geändert und der Musikgeschmack hat sich geändert. – Die jungen Menschen bevorzugen heute das, was in ihrer Kirche stets als Negermusik diffamiert wurde.

 

Um die Jugend bei der Fahne zu halten und zu indoktrinieren, müssen also Events mit Musik, die den musikalischen Zeitgeist trifft, her. Gleichzeitig muss man aber versuchen, die ältere Generation (das sind nämlich die, die mit ihrem fetten Zehnten den dicksten Batzen zur Bereicherung des Züricher Apostelvereins beitragen) mitzunehmen.

Und damit wird dann auch klar, was Rütten mit dem von ihm veröffentlichten Quark bezweckt. Er schreibt es ja schon in seiner Einleitung:

 

„Gott wird nicht nur in der Stille geehrt. Singen, tanzen, musizieren

und vom Evangelium berichten – auch das ist Lob und Preis Gottes.“

 

Übrigens darf es beim musikalischen "Zeugnisbringen" in der U-Bahn dann durchaus auch einmal traditionelle NAK-Musik sein:

08.09.2017 - 07:07 Uhr (fcs)

Bild: „Onan und Tamar“ Gemälde von Alexandre Cabanel, entst. 1892 // Quelle: http://dustoffthebible.com/Blog-archive/2015/12/15/did-god-kill-onan-for-spilling-his-seed/

Das Buch Rut…

 

… ist eine Geschichte die im Israel der vordavidischen Zeit angesiedelt ist… Sie bezieht sich jedoch auf jüdische Gesetze, die erst in deuteronomistischer (also nachexilischer)Zeit im Zuge der Einführung des jahwitischen Monotheismus ausformuliert wurden. – Insofern kann sie nicht vor Mitte des 6. Jhdt. v.Z. entstanden sein. Da es in diesem Buch jedoch um die angeblichen Urgroßeltern des Königs David geht, der bereits etwa 400 Jahre (um 1.000 v.Z.) früher gelebt hat, können wir davon ausgehen, dass es eine erfundene Sittengeschichte ist.

 

Das muss man wissen, bevor man das Buch Rut liest, und man sollte ein wenig über das jüdische Gesetz wissen, um das Gelesene zu verstehen. Zumindest sollte man wissen, was es mit dem Levirat auf sich hat (das auch dem Onan zum Verhängnis wurde - siehe Bild), und man sollte wissen, was es mit dem „go'el“ auf sich hat.

Zur tiefergehenden Information empfehle ich die Dissertation von Donald A. Legget (freie Universität Amsterdam), die 1974 unter dem Titel „The Levirate and Goel Institutions in the Old Testament With Special Attention to the Book of Ruth“ veröffentlicht wurde:

 

http://faculty.gordon.edu/hu/bi/ted_hildebrandt/OTeSources/08-Ruth/Texts/Books/Leggett-GoelRuth/Leggett-GoelRuth.pdf

 

Okay… schauen wir uns nun einmal die Rut-Story an:

 

Elimelech flüchtet mit seiner Frau Noomi und seinen beiden Söhnen Machlon und Kiljon wegen einer Hungersnot von Bethlehem in das Land Moab, um dort Wohnung und Arbeit zu finden…

Ob es ihnen dort so ergangen ist, wie den afrikanischen Armutsflüchtlingen in Europa, ist nicht überliefert. Es heißt nur, sie blieben dort, und als nächstes lesen wir, dass Elimelech stirbt und seine Witwe mit den beiden Söhnen allein lebt. Die Söhne heirateten danach die moabitischen Frauen Orpa und Rut starben aber etwa 10 Jahre nach der Hochzeit kinderlos, wodurch Noomi mit den beiden Schwiegertöchtern zurückblieb.

 

Um dann verstehen zu können, was es mit dem Gespräch Noomis mit den beiden Schwiegertöchtern auf sich hat, muss man wissen, welche Bedeutung das Levirat hat:

Das jüdische Gesetz verpflichtete die Brüder eines kinderlos Verstorbenen, ihrem toten Verwandten Nachkommen zu schaffen, die dann als Kinder des Verstorbenen galten und dessen Blutlinie fortführten. (vgl. auch 5. Mose 25, 5-10)

 

Nun hatte Noomi keine weiteren Söhne mehr und war auch bereits in einem Alter, in dem sie keinen Sohn, der das Levirat erfüllen könnte, mehr gebären würde. Und damit waren die Schwiegertöchter nicht mehr an ihr Haus gebunden und konnten sich anderweitig nach einem Mann umsehen, was die Orpa dann auch nach einem tränenreichen Abschied tat.

Anders hingegen Rut, die strikt zu ihrer Schwiegermutter, an die sie sich gebunden fühlte, stand und deren Los teilte. – Die beiden Witwen zogen dann zurück in Noomis Heimat nach Bethlehem, wo sie offenbar nicht sehr freundlich aufgenommen wurden.

 

Glücklicherweise war das aber zur Zeit der Gerstenernte, die den Armen die Möglichkeit gab hinter den Ernteknechten her zu gehen und liegengebliebenes Getreide aufzulesen. Noomi war wohl bereits zu gebrechlich für diesen Job, sodass Rut diese Arbeit übernahm – übrigens von Anfang an in der Hoffnung, sich bei der Gelegenheit einen Mann angeln zu können.

Zufall oder nicht, sie geriet jedenfalls auf den Acker eines gewissen Boas, der ein Verwandter von Noomis verstorbenem Mann Elimelech war, und der deshalb als sogenannter „go'el“ (von ga'al = erlösen/ausgleichen) infrage kam.

Ein solcher go’el (in der Lutherbibel wird die deutsche Übersetzung „Löser“ verwendet) hatte die Aufgabe, Verwandte aus der Sklaverei zu erlösen, das Eigentum von Verwandten zurückzukaufen, die es aufgrund von Armut verkaufen mussten, die Blutrache auszuüben, die Witwe des Bruders zu heiraten um einen Sohn zu zeugen, der den Namen des Bruders fortführte und die Wiedergutmachung zu empfangen, falls ein verletzter Verwandter gestorben war.

 

Nun war Boas der Erzählung zufolge ein sehr honoriger Mann, der bereits vor dem Wissen um seinen Status als Löser gegenüber der ährenlesenden Rut uneigennützig großzügig und freigiebig war – übrigens auch getreu dem jüdischen Gesetz der Nächstenliebe und Fremdenfreundschaft, wie sie in 3. Mose 19, 33+34 vorgeschrieben wird:

(Zitat) „[…] Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. […]“ (Zitatende)

 

Wie auch immer: Nachdem Rut die ihr von Noomi erläuterten traditionellen Schritte, sich dem Löser zu ergeben, getan hatte, stand Boas zu seiner Verpflichtung. Er ehelichte Rut und zeugte mit ihr Obed, den Vater des Isai, der der Vater des David war.…

Rut und Boas waren dieser Erzählung nach also die Urgroßeltern Davids.

 

Wiewohl diese Geschichte ein Märchen, eine Legende ist, wird sie von Christen gerne als Hinweis auf den späteren Heiland und Erlöser Jesus Christus als Nachkomme Davids gedeutet…

Sie ist es nicht! – Schon allein deshalb nicht, weil Yeschuah von Nazareth nicht zur davidischen Blutlinie gehört. – Die beiden unterschiedlichen Ahnentafeln in den Evangelien sind reine Erfindungen.

Ich habe die Nichtverwandtschaft des „Herrn Jesus“ mit König David in meinem Buch ausführlich dargelegt, und möchte das Kapitel hier nicht wiederholen, um den Beitrag nicht ausufern zu lassen. – Interessierte finden die entsprechenden Hinweise in „Was wirklich geschah“ auf den Seiten 66 und 77 ff… (https://www.bod.de/buchshop/was-wirklich-geschah-franz-christian-schlangen-9783743112506)

 

So… wir kennen nun die Legende von Noomi und Rut und können beurteilen, wie ernst eine Predigt über diese Geschichte zu nehmen ist,…

…, oder ein nac.today-Beitrag, der sich über eine derartige Predigt auslässt. Zum Beispiel das jüngste Geschreibsel des NAKI-Schreiberlings Peter Johanning, der über einen sog. „Stammapostel-Gottesdienst“ am 25. Juni 2017 in Sambesi (Sambia) berichtet:

 

Obwohl in der ganzen Rut-Story ausschließlich von jüdischen Sozialregeln die Rede ist, versteigt sich diesem Bericht zufolge, das Oberhaupt der Neuapostolikensekte dazu, das Buch Rut als Beispiel für göttliches Wirken und Treue zu Gott und ähnlichem Quatsch zu erheben:

 

(Zitat) „[…]Verwitwet und mittellos wären die beiden Frauen Noomi und Rut in einer verzweifelten Situation gewesen. Jedoch: ‚Entgegen allem Anschein, hatte Gott sie nicht vergessen. Er sorgte für ihre Belange und für ihre Zukunft.‘ Interessant dabei sei die beeindruckende Treue Noomis, so der Stammapostel. ‚Trotz all ihres Unglücks hat sie sich weder gegen Gott erhoben noch sich den Göttern ihres Gastlandes zugewandt.‘

 

‚Einige von uns leben in betrüblichen Situationen. Menschlich gesehen könnten wir sagen: Wo ist denn nun mein Gott?‘ Doch dann heiße es, voller Vertrauen an ihn zu glauben, fordert der Stammapostel die Gläubigen auf. Denn selbst, wenn wir seine Hilfe mit Moment nicht erkennen könnten, wollen wir nicht anderen Idolen folgen, die vermeintliche Hilfe versprechen. ‚Gott vergisst die Treuen nicht. Er ist unsere Zukunft!‘ – Wichtige Glaubenssätze in turbulenten Zeiten. […]

 

Bemerkenswert an der Geschichte sei ebenso, dass Gott sich nicht eines Wunders bediente, um die beiden Frauen zu retten, sondern eines Menschen, des Boas. Er hätte Mitgefühl gegenüber den beiden Leidenden bewiesen und verschaffte ihnen Nahrung, tilgte die Schulden der Noomi und setzte sich für Rut ein, indem er ihre Zukunft absicherte. Auch diese Umstände verglich der Kirchenleiter mit unserem Dasein heute: ‚Lasst uns voller Mitgefühl zu den Armen und Hilflosen gehen. Lasst uns Werkzeug sein in seiner Hand.‘ Empfänglich sein für die Impulse aus dem Heiligen Geist – so wolle Gott unserem Nächsten durch uns zu Hilfe kommen!

 

Schließlich sei die Geschichte von Noomi und Rut ein Bild für die in Sünde gefallenen Menschen. Jesus Christus habe die Menschen durch sein Opfer erkauft, sodass sie vom geistlichen Tod errettet sind. ‚Er speist uns mit unverzichtbarer Nahrung für unsere Seele und will uns zu seiner Braut machen.‘ Rut hätte sich damit begnügen können, einen Mann ihres Alters zu finden, um ihr Leben neu zu beginnen. ‚Es gibt so viele Möglichkeiten, unser Leben auf der Erde so schön wie möglich einzurichten. Doch wir wollen unsere Seele retten lassen. Und der einzige, der das kann, ist Jesus Christus. Der hat Priorität.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/514597<)

 

Sagt selbst: Der Typ muss doch einen Knall haben, aber sowas von…

 

Das kurze Buch Rut ist schnell gelesen, deshalb bitte ich doch sehr darum, dass diejenigen, denen meine kurze Zusammenfassung zu oberflächlich erscheint, die Geschichte von Noomi und Rut selbst lesen… >https://www.bibleserver.com/text/LUT/Rut1<

 

Und?! – Gibt die Story das her, was der Schnix der wohl weitgehend ungebildeten autochthonen Bevölkerung Sambias unter die Weste jubelt? – Nein, tut sie nicht! - Schneider saugt sich diesen Mumpitz aus den Fingern!

 

Es geht um reine Manipulation von Menschen, die nicht über ein genügend großes Wissen verfügen, die Manipulation zu erkennen. - Das Schlimmste daran ist aber: Er fordert, dass seine Zuhörer ihre Kinder genauso manipulieren sollen, wie er selbst die Eltern manipuliert!

 

Okay… Das ist die übliche NAK-Methode. Kennen wir. Eines muss man sich aber fragen:

 

Was denkt Peter Johanning wohl über Bildungsgrad

und Wissensstand seiner Leser, dass er nun denen

diese manipulative Predigt unter die Weste jubelt?!

07.09.2017 - 05:43 Uhr (fcs)

Quelle f.d. Originalbild: https://newstopaktuell.wordpress.com/category/wie-die-menschen-verdummten/

Corporate Identity
 

heißt man auf neudeutsch das, was die Mitglieder des Züricher Apostelvereins mit ihren Untertanen herzustellen versuchen...


Und was bei mitteleuropäischen Erwachsenen lediglich mäßigen Erfolg beschert, funktioniert bei Kindern, zumal wenn es um noch nicht sehr gebildete Kinder der einheimischen Bevölkerung in Übersee geht, offenbar ganz ausgezeichnet. - Da stellt man Corporate Identiy dann gerne auch mal durch Tragen von Uniformen her... - Klar: Beim Fußvolk!
Im erlauchten Kreis der sprechenden Münder eines nicht existierenden Gottes trägt man natürlich das berühmte "Schwarz-Weiß". - Man will ja als Boss kenntlich sein...

 

Glaubt Ihr nicht? Dann schaut einmal dorthin: http://nac.today/de/158033/491402

 

Und wenn man dann so äußerlich eine eingeschworene Gemeinschaft gebildet hat, klappt das auch innerlich besser... Manipulation mit Worten. Darauf setzen jedenfalls ganz offensichtlich die Granden der Neuapostolikensekte!

 

Der sogenannte "Bezirksapostel" Andrew H. Andersen, Herrscher über die Neuapostoliken in Amerikanisch Samoa, Australien, Fidschi, Guam, Kiribati, Kokusinsel, Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Neuseeland, Niue, Norfolk-Inseln, Papua Neuguinea, Samoa, Solomonen, Südpazifische Inseln, Cook Island, Tasmanien, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanatua und der Weihnachtsinsel, wendet dabei die gleichen Methoden an, wie das Oberhaupt seiner Sekte...

 

Zunächst verstärkt er das Wir-Gefühl, indem er so tut, als sei er ebenso unwissend wie seine Zuhörer, und dann stellt er eine unwahre Tatsachenbehauptung in den Raum, auf die er alle weiteren Behauptungen aufbaut... Letztlich sind die dann natürlich alle ebenfalls unwahr. Aber wenn doch der liebe Bezirksapostel...

 

(Zitat) "[...] Es ist uns Menschen unmöglich, den großen Gott, der Schöpfer aller Dinge ist, zu verstehen. Schon allein die Vorstellung, wie er all das, was uns umgibt, erschaffen hat, übersteigt unsere menschlichen Fähigkeiten. [...]" (Zitatende)

 

Natürlich ist es unmöglich, ein nicht existierendes Etwas zu verstehen. Aber man kann wissen, dass all das, was uns umgibt, nicht von einem Gott erschaffen worden sein muss. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie all das auf natürlichem Weg ohne Zutun eines höheren Wesens entstanden sein kann.
In Wahrheit ist die Wissenschaft mittlerweile so weit, dass sie sogar recht schlüssig das Werden alles Seienden erklären kann.

 

Demgegenüber gibt es aber nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass irgendeine höhere Wesenheit existieren muss, die beim Urknall ihre Finger im Spiel hatte, oder sogar noch nach dem Urknall mit einem intelligenten Design oder sonstigen Manipulationen das Werden der Arten beeinflusst hat, geschweige denn, sie gemacht hat!

 

Das ficht den Herrn Andersen aber genausowenig an, wie den Herrn Schneider, seinen Boss... - Diese Scharlatane behaupten einfach, das Positive, was einem im Leben begegnet, sei göttliches Wirken... und damit wird dann jedem klar: "Okay, ich glaube nicht nur, dass Gott ist, sondern ich erfahre es am eigenen Leib"...
Ach ja: Und dann gibt es ja auch noch die Bibel, mit der man seine Behauptungen untermauern kann!

 

Frage: Seit wann gilt als Beweis, was irgendjemand aufschreibt, dem erzählt wurde, es gäbe jemanden, der gehört habe, dass...??
Ich habe es schon oft gesagt und geschrieben: Das Märchenbuch der Gebrüder Grimm ist für die Existenz des Rumpelstilzchens (und anderer Märchenfiguren) ebenso beweiskräftig, wie die Bibel für die Existenz eines Gottes...

 

Oder nehmt die Sagen des klassischen Altertums! Sind die nicht ein Beweis für die Existenz und das Wirken von Zeus & Co.??


JA! Sie sind in dem gleichen Maße beweiskräftig, wie die Bibel!

 

Aber auch das ficht den Herrn Andersen nicht an. Schließlich hat er ja tatsächlich erlebt und gesehen, wie großartig Gott sich um alles in seiner Schöpfung kümmert. Und er tritt auch den Beweis an:

 

(Zitat) "[...] ein winziger Inselstaat im riesigen Pazifik. Die Insel ist so klein, dass die einzige Straße auf der Insel gesperrt werden musste, damit das Flugzeug landen konnte. Ich hatte von alldem natürlich keine Ahnung. Die Straße – sie ist einspurig – ist acht Kilometer lang. Wenn man auf ihr entlangfährt, sieht man auf der einen Seite den Ozean und auf anderen Seite Häuser, deren Rückseite auch am Ozean liegen. So schmal ist dieses Land. Es hat eine Fläche von insgesamt nur 26 Quadratkilometer. Was mich so tief beeindruckt hat, war, dass es auf dieser winzigen und so abgelegenen Insel eine Gemeinde mit Gotteskindern gibt, die genauso aus Gnaden erwählt sind, wie wir. [...]" (Zitatende)
Quelle für *beide* Zitate: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/491402<)

 

* F A C E P A L M *

06.09.2017 - 07:54 Uhr (fcs)

Bildquelle: https://www.aphorismen.de/zitat/22944

 

 


Seit dem Mathe-Unterricht kennen wir alle den alten Spruch

NULLA REGULA SINE EXCEPTIONE
=============================

 

Einige haben ihn auch in der Abwandlung, dass die Exception die Regula bestätigt, nämlich

 

„Die Ausnahme bestätigt die Regel“

 

kennengelernt… -  Und mindestens in dieser Form dürfte sie auch dem nac.today-Schreiberling und Pseudo-Bischof Peter Johanning geläufig sein.

 

Da darf man sich schon fragen, warum er wieder einmal mit großen Tönen (es liest sich, als hätte er sich an seinen Worten berauscht) versucht, so zu tun, als sei die Ausnahme die Regel?

 

Die Regel in der sog. Neuapostolischen Kirche war in Deutschland zumindest noch bis weit in die Ära Walter Schmidt ein gewisser Hurra-Patriotismus, verbunden mit deutsch-nationalen Anklängen und einem deutlichen Antisemitismus.

Erst mit steigenden Mitgliederzahlen (vor allem in den sog. Drittweltländern) hat sich das gewandelt. Klar, denn Texte wie

 

(Zitat) „[…] Jeder, der dort in Not gerät, obwohl er fleißig arbeitet, hat sein Los der Raffgier englischer Heuchler zu verdanken.... Schwarze und Mischlinge steigen auf der sozialen Leiter immer höher, sie verdrängen mit ihrer billigen Arbeitskraft den besser bezahlten Weißen auch aus Stellungen, die dem Weißen allein zustehen sollten. Ein Kraftfahrer aus Europa möge sich einmal in Südafrika eine Stellung in seinem Beruf suchen. Er wird keine bekommen. Die schwarzen und braunen Fahrer haben selbst nicht alle zu tun. Der Weiße aber, der drüben Kraftfahrer war, hat bestimmt seine Stellung längst zu Gunsten eines Schwarzen oder Mischlings verloren, der sein Nachfolger wurde. […]

 

Das farbige Element ist zum Angriff übergegangen [...]

 

Ein altes Negerweib stochert im Vorbeigehen einmal darin herum, kleine schwarze, nackte Kinder spielen im Dreck oder sehen uns erstaunt an. Ihre feisten, vorstehenden Bäuchlein scheinen fast zu platzen. […]“ (Zitatende)

[O-Ton Friedrich Bischoff, alias „Onkel Fritz“ aus dem „Guten Hirten“ in dem Reisebericht „Was ich in Afrika sah“ – erschienen im NAK-Periodikum „Unsere Familie“ vom 5. April 1940]

 

kämen heute nicht mehr so gut an.

 

Und spätestens wenn wir lesen, wie begeistert Apostel Brückner die Einberufung seines (damals Noch-)Freundes Johann Gottfried Bischoff im ersten Weltkrieg bejubelt, wird deutlich, was durch viele zeitgenössische Veröffentlichungen durchscheint:

 

Die Neuapostoliken waren deutlich kaisertreu!

 

Aber gut, nicht alle. Es gab die berühmten Ausnahmen von der Regel. Eine dieser Ausnahmen war der Matrose Max Reichpietsch vom Schlachtschiff „SMS Friedrich der Große“… - Nicht von Anfang an! Zunächst ist er, kaum dass er sein 18. Lebensjahr vollendet hat freiwillig zur Kaiserlichen Kriegsmarine eingerückt. Das war 1912 – und er folgte dem Ruf seines marinebegeisterten Kaisers Wilhelm II.

 

Erst die harte Realität des Seekrieges und des Lebens an Bord während der Kampfeinsätze machten ihn zum Kriegsgegner und einem der Organisatoren der Antikriegsbewegung in der Kaiserlichen Marine.

Er beteiligte sich an einer Protestaktion am 31. Juli 1917, woraufhin er verhaftet und in einem Kriegsgerichtsverfahren – zusammen mit dem angeblich ebenfalls neuapostolischen Heizer Albin Köbis - am 26. August 1917 zum Tode verurteilt wurde. Das Urteil wurde am 5. September 1917 vollstreckt. [mehr dazu unter https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Reichpietsch]

 

So weit so schlecht… - Dass es aber noch schlechter kommen könnte, dürfte Reichpietsch nicht geahnt haben. Zum Beispiel, dass die Neuapostolische Kirche (NAK) in der DDR ihn und Köbel dazu missbrauchte, nachzuweisen, dass sie sozialistische Kriegsgegnerin sei, deren Mitglieder bereits zu Kaisers Zeiten zur revolutionären Bewegung gehört hätten…

Auf Köbel und Reichpietsch hat das vielleicht*** zugetroffen. – Aber sie waren die Ausnahme. Und diese Ausnahme wurde missbraucht, um die Lüge, die Ausnahme sei die Regel, zu unterfüttern!

 

Tja – und jetzt also, am 100. Jahrestag ihrer Hinrichtung, auch noch Peter Johanning:

 

(Zitat) „[…] Ein Heizer und ein Matrose, zwei junge Männer waren sie. Sie waren nur zwei von vielen. Die Kriegsjahre hatten reichlich Not und Elend, Mangelernährung, Siechtum und Sterben gebracht. Die Menschen und auch viele Soldaten waren kriegsmüde geworden. Der eigene Tod war zum Feindbild geworden.

 

Unzufriedenheit mit den politischen und sozialen Verhältnissen war auch auf den Schiffen der deutschen Hochseeflotte eingekehrt. Insbesondere die Verpflegung in den Mannschaftskombüsen hatte sich dramatisch verschlechtert, während es in der Offiziersmesse immer noch reich gedeckte Tische gab. Beschwerden darüber bei den zuständigen Stellen wurden scharf zurückgewiesen. Die Marineführung wollte etwaige kommunistische und sozialistische Umtriebe der Matrosen offenbar im Keim ersticken. […]

 

Max Reichpietsch wurde am 24. Oktober 1894 in Berlin-Charlottenburg in eine neuapostolische Familie geboren. […]

 

Er bezahlt sein Engagement für eine bessere Verpflegung und für die Antikriegsbewegung innerhalb der Flotte mit dem Leben. Ein Augenzeuge des Prozesses schildert ihn als aufgeweckten, frischen jungen Mann, der aber „politisch völlig ungeschult und unerfahren“ gewesen sei. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/157547/513348<)

 

Was soll das?!

 

Jeder, der die Medien-Praxis des Züricher Apostelvereins NAKI e.V. kennt, weiß natürlich, was das soll… - Einmal mehr wird die Biografie von Ausnahme-Neuapostoliken dazu missbraucht, sie unterschwellig als Regel-Neuapostoliken zu verkaufen.

 

Ich nenne so etwas

„ L E I C H E N F L E D D E R E I “ !

 

P.S.:
Wer mehr darüber erfahren will, wie toll die NAK wirklich ist und was sie zu Adolfs und zu Kaisers Zeiten so geschreiben hat, findet in der folgenden .pdf-Datei äußerst informative Texte:
https://www.canities-news.de/app/download/14327566/Graubuch.pdf

 

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*** - Ihre Hinwendung zur Revolution hatte durchaus auch opportunistische Gründe – es ging ihnen um eine Verbesserung der Situation der Mannschaftsgrade in der kaiserlichen Armee.

05.09.2017 - 06:41 Uhr (fcs)

Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=E0CxFdYyZMY

Mit finsterer Entschlossenheit marschiert der Stammapostel zum Angriff auf die Wahrheit!
 

Jedes gute Foto erzählt eine Geschichte... - und manche Fotografien sprechen Bände... - Man muss sich nur einmal das "Titelbild" zum aktuellen nac.today-Krampf ansehen... [hier: http://nac.today/de/158033/514587] Eben so:

 

Mit finsterer Entschlossenheit marschiert der Stammapostel zum Angriff auf die Wahrheit!

 

Dabei könnte er gemütlich und breit grinsend durch das Spalier der Claqueure flanieren. Schließlich sind die alle schon als Kinder darauf trainiert worden, ohne nachzudenken alles als Tatsache zu nehmen, was ihnen von den Mitgliedern des NAKI e.V., Zürich, in die Köpfe getrichtert wird!

 

Und in der Tat war es auch an diesem Sonntag nach Pfingsten so, dass das Oberhaupt der Neuapostolikensekte so tut, als seien seine Mutmaßungen wahre Tatsachenbehauptungen!


Dies gelingt ihm dadurch, dass er so tut, bestünde zwischen ihm und seinen Zuhörern Einigkeit über eine nicht den Tatsachen entsprechenden Behauptung, die er zur Prämisse erhebt, und von der er alle weiteren Behauptungen quasi-logisch ableitet...

Und die Zuhörer, die einmal zugestimmt haben, sagen auch zur nächsten Halbwahrheit (das ist dennoch eine ganze Lüge!) "JA" - Und nach mehreren JAs sind sie nicht mehr in der Lage "NEIN" zu sagen.

 

Es ist wirklich leicht zu erkennen, wenn man den Text liest, den der [...] Andreas Rother, dieses [...], seiner Leserschaft zumutet:

 

(Zitat) "[...] „Wir glauben an Gott. Und dieser Gott ist der große Baumeister“:

- Gott, der Vater, „hat die Schöpfung geschaffen, Himmel, Erde und den Menschen“.
- Gott, der Sohn, „hat Erlösung geschaffen – durch seine Menschwerdung, durch sein Opfer am Kreuz, durch seine Auferstehung“.
- Gott, der Heilige Geist, „ist an der Arbeit und will in uns die neue Kreatur aufbauen.“

 

„Also hat Gott in der Vergangenheit und in der Gegenwart gewirkt“, sagte der Stammapostel. „Er will auch in der Zukunft etwas schaffen und das ist die neue Schöpfung – wo es kein Tod, kein Leid, keinen Schmerz geben wird, wo die Menschen in ewiger Gemeinschaft mit Gott leben werden, wo die Menschen gemeinsam in Frieden und Eintracht wohnen.“ [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>
http://nac.today/de/158033/514587<)

 

Bereits das Apodiktum "Wir glauben an Gott", mit dem er die Zuhörer zu sich ins Boot holt, ist im Prinzip eine Unwahrheit. Er kann das so nicht behaupten, da er nicht wissen kann, ob alle seine Zuhörer an die Existenz des von ihm gepredigten Gottes glauben...
Und er kann auch nicht behaupten, dieser Gott sei der große Baumeister. Er kann lediglich sagen, er sei der Meinung, dieser Gott sei der große Baumeister. - Wenn er gesagt hätte, er verstehe i-welche biblischen Überlieferung so, als sei dieser Gott der große Baumeister, wäre das auch nicht zu kritisieren.

 

Aber es ist mehr als unredlich, seine persönliche Meinung zu einer allgemeingültigen Tatsache zu erheben!

 

Genauso verhält es sich auch mit den drei apodiktischen Aussagen über die Trinität!

Vielleicht hält er das tatsächlich für die Wahrheit (was ich ihm nicht abkaufe), aber dann muss er das eben auch als seinen persönlichen Glauben, bzw. als seine eigene Meinung, kennzeichnen.

 

Dann hätte er allerdings auch die scheinbar logischen Schlüsse, die er aus diesen unwahren Tatsachenbehauptungen ableitet, nicht ziehen dürfen...
Was Schneider behauptet, ist nicht erweislich wahr. Und eben deshalb hätte er alles, was er in der Folge gepredigt hat, als Mutmaßung angeben müssen! - Er jedoch stellt seine Meinung als allgemeinverbindliche Wahrheit in den Raum.

 

Man merke sich:

Es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt (geschweige denn auch nur den Hauch eines Beweises) dafür, dass Schneiders Behauptungen der Wahrheit entsprechen!

 

Und da nun seine ganze Predigt auf unwahren Tatsachenbehauptungen fußt, ist seine ganze Predigt ein Wust von Behauptungen, die nicht erweislich wahr sind, die er aber als unumstößliche absolute Wahrheit verkauft. - Und damit liegt ein Bündel von Lügen vor!

 

Ich habe keine Lust dazu, den weiteren Unsinn, den Rother verbreitet hat, Stück für Stück zu zerlegen... - Das ist auch nicht notwendig, denn es ist letztlich ein Bündel von Verhaltensmaßregeln, an die sich schon deshalb niemand zu halten braucht, weil Schneider sie aus unwahren Tatsachenbehauptungen ableitet.

 

Überhaupt sind diese Verhaltensmaßregeln, denen die Neuapostoliken Folge leisten sollen, doch nur zu einem Zweck wichtig:

 

Der sogenannte "Elieser der Neuzeit" will die Zuhörer zu gehorsamen Schafen drillen, die ihm und seinen Vereinskumpanen im NAKI e.V. noch möglichst lange eine Fettlebe finanzieren!

 

Hört nicht auf ihn, und lest nicht die

manipulativen Texte, die das Trio Infernale der

nac.today-Redaktion Euch vorsetzt...

 

Der NAKI e.V. und die vom NAKI e.V. bezahlten Mietlinge sind diejenigen, über die den Überlieferungen zufolge Yeschuah von Nazareth gesagt hat:

 

"Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafsklei-

dern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe."

Matthäus 7, 15 (- klick) 

03.09.2017 - 07:14 Uhr (fcs)

Bild: Pythagoras auf einer Münze aus Zeiten des Decius / Quelle: Baumeister, Denkmäler des klassischen Altertums. 1888. Band III., Seite 1429 / ©: Gemeinfrei laut https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=108063

Ich bin nach mehr als 60 Jahren bewussten Erlebens des Neuapostolizismus von den zumeist auf der Brennsuppn dahergeschwommenen Funktionären – insbesondere den Leitungsfunktionären – einiges an Frechheit gewöhnt…

 

Und dass die Wahrheit in den Medien der Neuapostoliken regelmäßig bis zur Unkenntlichkeit verdreht wird, weiß ich, seit ich den ersten „Guten Hirten“ gelesen habe… Damit auch das gleich klar wird:
Das moderne Nachfolgemedium des Guten Hirten, nämlich das Periodikum „Wir Kinder“ steht seinem Vorläufer in nichts nach! Eigentlich müsste die in diesem Medium praktizierte gezielte Manipulation von Kindern zum Straftatbestand erhoben werden…

 

Das NAK-Medium „nac.today“ richtet sich an Erwachsene, ist aber ebenso übel wie das Kinderindoktrinationsmedium. – Aber immerhin kann man von einem Erwachsenen verlangen, dass er sich schon wegen des üblen Geruchs von dem Kot, der ihm serviert wird, angewidert abwendet, geschweige denn, dass er ihn sich nicht auch noch einverleibt…

 

Insofern könnte man das manipulative Geschreibsel des die nac.today-Redaktion bildenden infernalischen Trios getrost ignorieren. Zumal die Manipulationstexte oft einen eher geringen Bildungsgrad des Verfassers verraten (wie z.B. das aktuelle nac.today). – Aber leider weiß ich durch meine Kontakte zu gläubigen Neuapostoliken, dass sie ganz offensichtlich ihr Hirn ausschalten, wenn sie sich mit ihrer Glaubenslehre befassen, und die Blödheiten, die ihnen zugemutet werden, irgendwie unbewusst abspalten!

Täten Sie das nicht, würden sich ihnen bereits beim Einstieg ins Thema des aktuellen Beitrags von Peter Johanning, diesem […], die Haare sträuben, sie würden sich angewidert abwenden:

 

(Zitat) „[…]Gewinnen oder verlieren? Das ist häufig die Maxime, an der sich zwischenmenschliches Miteinander orientiert. Das gab es schon immer, es ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit. Früher, in den ersten christlichen Gemeinden, war es zum Beispiel die Frage nach den Speisevorschriften; ja oder nein? Um tragfähige Antworten wurde heftig gerungen, was eine Menge Unruhe brachte. Parteien bildeten sich und alle wollten Recht haben.

 

Schließlich gaben die Apostel die Losung heraus, dass für eine lebendige Gemeinde Äußeres niemals so wertvoll sein kann wie innerer Zusammenhalt und friedliches Zusammenleben. Die These von der „Einheit in der Vielfalt“ war geboren. Unter dem Dach des Glaubens an Jesus Christus und seiner Nachfolge sollen sich alle wohlfühlen, ohne Ansehen der Person! […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/503551<)

 

Häh???? Die These „Einheit in der Vielfalt“ wurde geboren, als die Apostel über die Frage der Speisevorschriften entschieden haben???

Simples Mittelstufenwissen: „E pluribus unum“ ist sehr viel älter, es stammt – freilich in ionischem Griechisch verfasst – sogar schon aus vorsokratischer Zeit, nämlich etwa aus dem 6. oder 5. Jahrhundert vor der Zeitenwende! Es geht zurück auf ein Zitat aus dem zehnten Fragment der Heraklit-Schriften

 

„Das Eine besteht aus allen Dingen, und alles geht von dem Einen aus“

 

„E pluribus unum“ ist also eine lateinische Adaption einer im fünften oder sechsten Jahrhundert vor der Zeitenwende (immerhin auf Ephesos) entstandenen These. Sie wird im „Moretum“ verwendet, einem Vergil zugeschriebenen Gedicht eines unbekannten Künstlers, der darin die Herstellung einer Art Pesto aus Kraut und Käse beschreibt und mit dem Zitat „e pluribus unum“ auf das Entstehen einer Farbe aus dem Mischen von verschiedenen Farben eingeht. Verfasst wurde der Text mutmaßlich in der Zeit zwischen etwa 50 und 20 v.Z.

Noch vorher entdeckt man diese These aber bei Cicero… Der hat im Jahr 43 v.Z. sein „De officiis“ (dt.: „Von den Pflichten“ oder „Vom pflichtgemäßen Handeln“) verfasst. In diesem Standardwerk klassischer Ethik heißt es im Zusammenhang mit der grundlegenden Familien- und Sozialbindung als Ursprung von Gesellschaften und Staaten frei übersetzt

„Wenn jeder Mensch den anderen so sehr liebt wie sich selbst, wird eines aus vielen (unus fiat ex pluribus), so, wie Pythagoras wünscht, dass es in Freundschaft sei.“

Damit ist dann auch vom Tisch, dass ein weiteres Zitat eine christliche Lehre sei: „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“. In der Bibel geht es sowieso auf 3. Mose 19, 18 zurück,  aber die Texte des Pythagoras sind ein wenig älter als das Levitikum!

 

Um Johanning eine kleine Freude zu machen: Es gibt tatsächlich eine christliche Quelle für die Verwendug des Zitats „e pluribus unum“:

Augustinus von Hippo verwedet die Phrase in seinen „Confessiones“ – das war allerdings erst gegen Ende des vierten, Anfang des fünften Jahrhunderts nach der Zeitenwende!

 

Fazit: Johanning hat sich einmal mehr, in seinem Bemühen, als Bildungsbürger daherzukommen, der Unwissenheit entlarvt. Überhaupt spuckt er in seinem Text unangemessen große Töne, die aber – wenn überhaupt – nur wenig mit der Wahrheit zu tun haben…

 

Denn Trotz der häufig ausgesprochenen Machtworte der Apostel hat sich KEINE EINHEIT in der Vielfalt entwickelt! Und darin verbirgt sich eine weitere Wahrheit: Es war zu keiner Zeit so, dass sich die Gemeinschaft aus Nächstenliebe in Freundschaft verbunden hat. Im Gegenteil – Man hat sich ständig gegeneinander abgeschottet – sogar innerhalb bestehender Gemeinden. Anders sind die von Johanning erwähnten mahnenden Paulusworte im Römerbrief kaum zu erklären.

Wenn Einheit entstand, dann immer nur auf Weisung von Oben! – Das ist auch heute noch so, im Prinzip entscheidet der NAKI e.V., Zürich, über die einzuhaltende Richtung! – Hoffen wir, dass sie dabei ebenso erfolglos sind, wie die Kirchenführer der Antike. – Hätten die nämlich Erfolg gehabt, gäbe es tatsächlich lediglich DIE EINE christliche Kirche, und nicht ein derartiges Gewimmel von sich teilweise immer noch gegenseitig bekämpfenden Konfessionen!

 

So ist, wovon Johanning unterschwellig schwärmt, auch keine Einheit in der Vielheit… - Was ihm vorschwebt, ist das, was der Katechismus als  Ziel ausgibt: Die Kirche Christi geeint unter der Leitung der Apostel… - Getreu dem Schlagwort aus den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts:

 

„Am Neuapostolischen Wesen soll die Christenwelt genesen!“

 

Und damit will ich es auch bewenden lassen! – Es bringt nichts, sich tiefer in den Unsinn, den Johanning verbreitet, einzudringen.

Deshalb schlicht der Hinweis auf die sonstigen Veröffentlichungen in nac.today: Es geht doch immer wieder darum, die anderen Christen auf die neuapostolische Linie zu bringen. Es geht darum, sie „unter die Hände der Apostel“ zu bringen… Und das Verrät, dass es nicht um Einheit in Vielfalt geht, sondern um den alten Neuapostolischen Schmäh:

 

„Wir sind die Gotteskinder! – Alle anderen sind bloß Christen…“

 

Ach so:

 

Zum krönenden Abschluss noch ein Zitat, das dem von Johanning zum Friedensbringer stilisierten Yeschuah von Nazareth zugeschrieben wird:

 

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde.

Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen,

sondern das Schwert.“

(Matthäus 10, 34)

02.09.2017 - 04:41 Uhr (fcs)

Bildquelle: https://www.videobuster.de/dvd-bluray-verleih/132571/so-weit-die-fuesse-tragen

"So weit die Füße tragen" ist ein Roman um einen deutschen Kriegsgefangenen, der nach dem Zweiten Weltkrieg 1949 aus einem ostsibirischen Gefangenenlager ausbricht und eine abenteuerliche Flucht nach Hause antritt." - Das schreibt Wikipedia zu diesem Titel...

 

Dass Peter Johanning diesen Titel zur Umschreibung für beschwerliche Wege  *I N*  ein Gefangenlager benutzt, und damit die Welt außerhalb seiner verfluchten Sekte konkludent als "ostsibirisches Gefangenenlager" beschreibt, ist nicht wirklich komisch!
Es zeigt einmal mehr, mit welch üblen Methoden die Funktionäre der Neuapostolikensekte die Wahrheit verdrehen! Außerdem zeigt es, wie diese Sekte ihre Mitglieder in geistiger Gefangenschaft hält!

 

Und der übrige Quatsch in Johannings "aus aller Welt"?

 

(Zitat) "[...] Aserbaidschan und Georgien: Die Gemeinden in den beiden Ländern des Kaukasus liegen weit auseinander, die langen Wege zu den Gottesdiensten sind für die Gemeindemitglieder oftmals beschwerlich. Bezirksapostel Rainer Storck besuchte die Länder auf seiner Seelsorgereise Mitte August. [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/503480<)

 

Sagen wir so: Das bereitet die Neuapostoliken in NRW und Hessen darauf vor, dass bei ihnen bald ähnliche Verhältnisse herrschen werden!

Einziger Unterschied: Es gibt dort Busse und Bahnen und fast jede Familie hat einen PKW...

01.09.2017 - 06:14 Uhr (fcs)

Bildquelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Nasenring

Es hat Methode, wenn ein Fake-Prediger einem Fake-Gottesdienst einen Fake-Text zugrunde legt… Ach ja: und wenn dann ein Fake-Schreiberling diese Fake-Predigt nutzt, um diese Fakes in einem Fakenews-Magazin weiterzuverbreiten…

 

Obwohl man zur teilweisen Ehrenrettung des Fake-Predigers und des Fake-Schreiberlings sagen muss, dass der Fake-Text auf paulinische Beeinflussung zurückgeht. Die Neuapostoliken haben dieses Fake also nicht erfunden, sondern sie sind einem Fake in der gleichen Weise aufgesessen wie zum Beispiel die  Pietisten, die Herrnhuter, die Methodisten oder die Baptisten…

 

Es geht um den sog. Missionsbefehl anlässlich Christi Himmelfahrt...

 

Fest steht, dass der Missionsbefehl nicht auf Yeschuah von Nazareth zurückgeht – das kann er schon allein deshalb nicht, weil es nie eine Himmelfahrt gab. – Die Leser von „Was wirklich geschah“ >https://www.bod.de/buchshop/was-wirklich-geschah-franz-christian-schlangen-9783743112506< haben hier einen enormen Wissensvorsprung vor den übrigen Lesern des Fakenews-Magazins nac.today…

Aber selbst wenn es die Himmelfahrt gegeben haben sollte, ist der Text als Fake zu entlarven, weil er nämlich dem ursprünglichen Missionsauftrag des Yeschuah [vgl. Matth. 10, 5 ff  >https://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us10<], oder auch der Aussendung der 72 Apostel lt. Lukas 10 >https://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas10< widerspricht.

Außerdem wird der Text durch die trinitarische Formel als Fake entlarvt, da frühestens Scha’ul von Tarsus, der sich selbst zum Apostel erhoben hat, die Trinitätstheologie angedacht hat, welche erst ab dem 2. Jahrhundert nach der Zeitenwende ausgearbeitet wurde.

 

Der Matthäus-Text, auf den der Schnix sich am 10. Juni 2017 in Chicago bezogen hat, ist also eine spätere Einfügung, der in dieser Form keinesfalls auf den galiläischen Wanderprediger zurückgehen kann! – Der Text ist ein mehrfaches Fake, aus dem der von den im Lichtkegel des unheiligen NAK-Geistes verstrahlten und sich zu Schur und Schlachtung führen lassenden Neuapostoliken herzlich geliebte Stammapostel (viel Spaß bei der Satzanalyse) weitere Fakes ableitet:

 

(Zitat) „[…] Das Evangelium zu verkündigen sei nicht Aufgabe der Kirche und es ist auch kein Auftrag, den irgendeine Organisation erhalten habe. ‚Es ist ein Auftrag, den Jesus einem jeden von uns gegeben hat. Geh hin. Sag es den Menschen. Überzeuge sie. Motiviere sie.‘ […]“ (Zitatende)

 

Das ist Unsinn, den Auftrag – so wie er in Matth. niedergeschrieben ist – erging ausschließlich an die ihn begleitenden 11 Apostel, keineswegs aber an seine gesamte Fangemeinde!

 

(Zitat) „[…] Es sei leicht, einem Kranken zu versprechen: Wenn du Jesus folgst, dann wirst du gesund. Oder einem Armen zu prognostizieren: Wenn du neuapostolisch wirst, wirst du reich. Das sei Unsinn! ‚Jesus möchte, dass ihm die Menschen aus Liebe nachfolgen, dass sie ihm vertrauen. Wir wollen ihnen helfen, die Größe Jesus zu entdecken. Er ist der Liebende. Er ist die Gnade. Er ist die Geduld. Er ist der Allmächtige.‘ […]“ (Zitatende)

 

Bullshit! – Es ist überhaupt nicht leicht, Armen und Kranken i-welche Versprechungen zu machen! Schließlich weiß auch jeder christgläubige Mensch (wenn er nicht völlig Gaga ist), dass derartige Versprechungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eingelöst werden.

Und noch weniger leicht ist es heutzutage das Märchen vom lieben Jesulein als Wahrheit zu verkaufen! – Das gelingt bei ungebildeten Völkern, aber nicht in einer entwickelten Gesellschaft. Und, na klar, es gelingt bei Menschen, die eh schon christlich manipuliert wurden…

 

Der Schnix ruft also zur Proselytenmacherei auf! – Das dürfte die ÖRK- und ACK-Funktionäre nicht sehr erfreuen! – Genauso wenig übrigens, wie die folgende Passage:

 

(Zitat) „[…] ‚Gehet hin und taufet sie‘ – das beschränke sich nicht nur auf die Spendung der Wassertaufe und Geistestaufe. Aufgabe der Amtsträger sei es auch, den Gläubigen die in den Sakramenten liegende Kraft zu erklären und deutlich zu machen. […]“ (Zitatende)

 

Ganz klar ein Binden an den apostelzentrierten Exklusivismus der NAK, die sich innerhalb der Gesamtkirche Christi als das exklusive Gnaden- und Erlösungswerk Gottes betrachtet, da ihrem Katechismus zufolge eben ausschließlich Apostel bevollmächtigt sind, Geisttaufen und auch Ämterordinationen durchzuführen…

So… und um zum Schluss zu kommen dann auch gleich noch ein Hinweis zu diesem Themenkomplex:

 

(Zitat) „[…] ‚Unsere Aufgabe ist, das Gesetz Jesu Christi zu lehren. Nicht unser eigenes Gesetz, unsere eigenen Regeln und Traditionen. Das ist ganz klar definiert.‘ […]“ (Zitatende)

Quelle für alle vorstehenden Zitat: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/503520<)

 

Ein glasklare Lüge: Wahr ist vielmehr, dass der Schnix die Aufgabe erteilt, das von der NAK formulierte und in ihrem Katechismus fixierte „Gesetz Jesu Christi“ zu lehren – also eben doch ihr eigenes Gesetz, ihre eigenen Regeln und Traditionen…

Der Schneider tut zwar so, als sei das das Gleiche, aber damit führt er seine Zuhörer einmal mehr am Nasenring durch die Manege!

 

Übrigens... Eine Feststellung am Rande: Der Rütten kann‘s auch nicht besser als der Rother.

31.08.2017 - 08:25 Uhr (fcs)

Eine gewisse Popularität in Verbindung mit einer Impressumspflicht bringt gewisse Nachteile mit sich...
Zum Beispiel bösartige Anrufe von Nordlichtern...

Aber vielleicht kann eine(r) unserer Leser(innen) die Stimme oder ein bestimmtes Sprachmerkmal ja einer ihr/ihm bekannten Person zuordnen? Infos bitte an mich per Kontaktformular oder an die Albtal-Polizeiwache

30.08.2017 - 05:33 Uhr (fcs)

Bildquelle: https://www.sfpinwil.ch/prozess/geschlossener-oekologischer-kreislauf/
Die Funktionäre der Neuapostolischen Kirchen waren schon immer "Meister der dümmlichen Vergleiche"...
 
Und gestern hat uns nun der [...] Andreas Rother, dieses [...], nachgewiesen, dass auch sein höchster Guru, der das Neuapostolikenvolk zu Schur und Schlachtung führende "Elieser der Neuzeit", sich nicht anders zu helfen weiß, als dümmlich platte Vergleiche zur bildhaften Umsetzung des Neuapostolizismus heranzuziehen.
 
Dabei bedient er sich Eingangs seiner Predigt eines für ihn typischen manipulativen Tricks. Seine Zuhörer mit einbindend stellt er zunächst eine unwahre Tatsachenbehauptung auf:
 
(Zitat) "[...] Wir sind verwurzelt in Jesus. Alles kommt von ihm. [...] Er hat uns die Gnade geschenkt, Gotteskind zu sein: Er hat uns gerufen. Er hat es uns möglich gemacht, in ihm den Sohn des lebendigen Gottes zu erkennen. [...] Das macht uns demütig, gibt uns aber auch Sicherheit. [...] Wir wissen, Jesus macht keine Fehler. Also können wir uns absolut sicher sein, dass wir es schaffen können, denn er hat uns berufen. [...]" (Zitatende)
JLS zitiert nach Andreas Rother in „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/503530<)
 
Völliger Quatsch! - Er kann ja sagen, "ich glaube, dass wir ..." - meinethalben auch "ich meine, dass wir ..." oder "ich bin überzeugt davon, dass..."
Aber er kann niemals behaupten, dass seine gesamte Gemeinde, der gleichen Auffassung sei...
 
Zudem ist es unmöglich, in Jesus verwurzelt zu sein. Jesus ist tot und niemand kann ihn penetrieren. Möglicherweise kann man seine Lehre verinnerlichen, aber dazu muss man definitv wissen, welche Teile der christlichen Lehre tatsächlich auf diesen Wanderprediger zurückgehen, und welche paulinischen Ursprungs sind. Schneider sollte sich einmal weiterbilden... hier nämlich: https://www.bod.de/buchshop/was-wirklich-geschah-franz-christian-schlangen-9783743112506...
 
Naja, möglicherweise ist die phallische Symbolik aber auch auf den Anblick der jungen Choristinnen (oder ihrer jungen männlichen Mitsänger) in Chikago zurückzuführen?
 
Wer weiß... Aber eigentlich ist das auch nur ein Neben-Kriegsschauplatz. - Den eigentlichen Fehler macht Schneider dann mit seinen Anleihen in Biologie und Ökologie:
 
(Zitat) "[...] Wurzeln erlauben einer Pflanze, Nahrung aufzunehmen. „Wir brauchen Gottes Wort. Wir brauchen das Heilige Abendmahl.“ Aber: Die Pflanze muss die Nährstoffe umwandeln, um wachsen zu können. Wort und Sakrament seien keine „Fertigprodukte“, sagte der Stammapostel. „Wir müssen damit arbeiten. Wir müssen es verdauen. Wir müssen darüber nachdenken. Und das ist unsere eigene Aufgabe.“ [usw., usw. in glechen Tenor. ...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>nac.today/de/158033/503530<)
 
Er vernachlässigt dabei eins: Jedes Leben, auch jeder Baum (und natürlich jeder Mensch) ist Teil des biologischen Kreislaufs, stirbt ab oder wird getötet (möglicherweise auch von Schmarotzern befallen) und gefressen... Es wird Teil der Nahrungskette, aus der es sich zuvor ernährt hat.
Was nicht direkt gefressen und dann verdaut wird, wird von Kleinlebewesen und Mikroorganismen aufgearbeitet (genaugenommen auch gefressen und verdaut), um so über Pflanzenwurzeln aufgenommen und von der Pflanze verdaut zu werden, die dann ihrerseits wieder gefressen und verdaut wird...
 
Leben ist letztlich nichts anderes als ein Kreislauf von Fressen und gefressen werden, der nicht endet, soalnge die kosmischen Bedingungen das Leben auf unserem Planeten ermöglichen...
 
Wenn Schneider also diesen Vergleich heranzieht, muss er ehrlicherweise auch sagen, dass die tiefe Verwurzelung der Gemeinde den Zweck hat, sie zu einem nahrhaften Teil der Biokette zu machen. Sie soll wachsen und gedeihen und ihrerseits als Nahrung dienen. Solange sie lebt, dient sie Schmarotzern als Nahrung, ist sie tot, wird ihre Hinterlassenschaft aufgesaugt und verdaut...
 
Und das ist nun ein Vergleich, der überhaupt nicht hinkt! - Ein Blick in das Leben des Neuapostolizismus in Mitteleuropa macht das augenfällig deutlich!
Ein Zitat aus Rothers GD-Bericht aber auch: "[...] Der Geschmack der Früchte einer Pflanze ist von der Beschaffenheit des Bodens abhängig, in den sie eingewurzelt ist, erläuterte der Stammapostel ausdrücklich am Beispiel Weinbau: Wenn Gehorsam und Opferbereitschaft aus Zwang oder Angst hervorgingen, hätten sie einen bitteren Geschmack. [...]" (Quelle wie vor)
 
Gehorsam und Opferbereitschaft... Darum geht es.
Und der bittere Beigeschmack hat die
Schmarotzergemeinschaft der NAK-Apostel
doch noch nie interessiert!

29.08.2017 - 04:21 Uhr (fcs)

Bildquelle: http://theunboundedspirit.com/the-negative-effects-of-religion-on-society/

Dr. Franz W. Otten ist schwerreicher Medienunternehmer (→ http://www.rautenberg.media/unternehmen.html), NAK-Laienprediger und Chef-Jugendmanipulator der NAK-NRW...

 

Als Rechtfertigung für das der NAK-Gigantomanie geschuldete geplante NAK-Großprojekt IJT-2019 (wird unter Garantie genauso ein Draufleggeschäft wie der EJT-2009) sagt er:

 

"[...] Jugendliche sind unsere Zukunft. Diese jungen Menschen begeistern mich. Ihre Freude und Identifikation mit unserem Glauben, mit unserer Kirche zu fördern, motiviert enorm. [...]" (Zitatende)


Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/513358<)

27.08.2017 - 07:45 Uhr (fcs)

Bildquelle: http://knowyourmeme.com/memes/facepalm
WOW! - Was für Genies die NAK in Lohn und Brot hat ?
 
Den sich Apostel nennen lassenden Jacques Eugene Cronjé zum Beispiel... - Sein Talent:
 
Alles, was er unter der Dusche vor sich hin trällert, schafft es als großes Hallelujah in das Gesangbuch der Neuapostolischen Kirche...
Das behauptet jedenfalls der [...] Andreas Rother, dieses [...]:
 
(Zitat) "[...] Unter der Dusche trällert so mancher vor sich hin. Doch nicht jedes dieser „Werke“ schafft es als ein großes Halleluja in das Gesangbuch der eigenen Kirchen. Ganz anders bei Apostel Jacques Eugene Cronjé. Er gehört zur Komponisten-Arbeitsgruppe der Gebietskirche Afrika-Süd. [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/503608<)
 
Abgesehen von diesem Fail fällt noch etwas anderes auf:
 
Wenn davon berichtet wird, dass ein mittlerweile verstorbener NAK-Bonze etwas geleistet hat, wird er normalerweise mit dem höchsten Rang, den er erreicht hat, genannt...
Zum Beispiel: "... Rudolf Dicke, der spätere Apostel..." - Kein NAK-Schreiberling würde von "... dem Bäcker Rudolf Dicke" schreiben, oder beispielsweise vom Priester Rudolf Dicke, selbst wenn er zum Zeitpunkt der Leistung noch Priester war...
Normalerweise würde man dann formulieren "Priester Rudolf Dicke, der spätere Apostel, ..."
 
In Rothers Geschreibsel ist nun unter anderem von Heinrich Franz Schlaphoff die Rede... - Wie jeder Neuapostolike, der die Geschichte seiner Sekte kennt, weiß, war Schlaphoff tief in die Bereicherungsaktivitäten der Bischoffs verfilzt. Und er war nicht einfach ein nachrangiger Apostel, sondern er war immerhin Stammapostelhelfer. - Weshalb schreibt Rother das nicht?
 
Hat er Sorge, dass mit einer korrekten Bewertung Schlaphoffs einmal mehr ruchbar wird, was für ein Lump der unheilige Johann Gottfried Bischoff war?
Nun jeder, der "Was wirklich geschah" >https://www.bod.de/buchshop/< gelesen hat, weiß ohnehin über die Tatsachen Bescheid ?
Obwohl ich in DIESEM Buch, da mir zum Zeitpunkt der Drucklegung wichtige Belege gefehlt haben, noch gar nicht minutiös auf die wirtschaftlichen Aktivitäten des Bischoff-Clans eingegangen bin.
 
Tja... mehr ist übrigens zum aktuellen nac.today nicht zu sagen...
Vielleicht eines noch: Wenn Rother schreibt Afrikaans sei
"Weltweit wichtiger als Spanisch",
meint er natürlich, innerhalb des Verbundes der Neuapostolischen Kirchen...
 
Ist einmal mehr die typisch neuapostolische Hybris mit ihm durchgegangen?

26.08.2017 - 05:22 Uhr (fcs)

Bild: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, "Goethe in der Römischen Campagna", entst. 1787, Öl auf Canvas, Original im Städel-Museum, Frankfurt/M. Das Bild entstand etwa zu der Zeit, als Goethe seinen "Torquato Tasso" verfasste... (Drucklegung Febr. 1790 /

"… und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohl zu tun,
So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt." ...

 

lässt Goethe den italienischen Dichter Torquato Tasso im gleichnamigen Schauspiel sagen, um dessen Missfallen an dem Verhalten der Leonore Sanvitale auszudrücken!

 

Ich finde, dieses Zitat passt ausgezeichnet auch auf die NAK und auf den Beitrag, den der [...] Andreas Rother, dieses [...] gestern auf dem NAKI-Fakenewsmagazin veröffentlicht hat!

 

Rother weist auf die grauenhaften Nöte von Menschen in Sierra Leone, dem Kongo und dem Irak hin und zitiert dann seinen Kollegen Peter Johanning:

 

"[...] „Es ist schlimm, was die Menschen im Augenblick mitmachen müssen. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl“, sagt Peter Johanning, der Sprecher der Neuapostolischen Kirche International. „Unsere Gedanken sind bei diesen Menschen, die um ihr Leben ringen oder Angehörige verloren haben. Wir gedenken ihrer nicht zuletzt im Gebet.“ [...]"

 

sowie aus einem sog. "Gebet" seines Boss', dem Präsidenten des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, dem Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider (auch bekannt unter seinem Spitznamen "John Lüg"):

 

"[...] „Wir können gar nicht alles aufzählen, weil wir nicht alles wissen und weil keiner von uns die Last des Nächsten abwägen kann. Aber du, Gott, weißt und kennst alles, und du kannst immer und allen helfen, das ist unsere Glaubensüberzeugung. Als deine Kinder bitten wir dich: Hilf unserem Nächsten, spende Trost wo es möglich ist, gib Linderung, schenke Frieden.“ [...]"

Quelle für beide Zitate: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/503460<)

 

Diese Typen wissen genau, dass es einen Gott, den es gibt, nicht gibt! Und also wissen sie auch, dass Gebete gar nichts nützen.


Und selbst wenn es diesen Gott gäbe... Die Formulierung "... wo es möglich ist ..." verrät, dass sie eigentlich nicht an ihn glauben, sonst würden sie sich dieses Hintertürchen für ausbleibende Gebetserhörung nicht offenhalten!

Warum sollte es dem von ihnen gepredigten Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs denn nicht möglich sein? - Er ist doch allwissend und allmächtig und andauernd gleichzeitig (= ewig)...


Oder sollte es ihm aus strategischen Gründen nicht möglich sein? Dann wäre er angesichts der Opferzahlen, von denen hier die Rede ist, ein grauenhaftes Monster.

Naja... eigentlich ist der Gott der Bibel ja TATSÄCHLICH ein rachsüchtiges, blutgieriges und mordlüsternes Monster! - Die Bibelerzählungen sind da eindeutig - aber auch schon wirklich SEHR eindeutig!


Und das zieht sich das auch ins Neue Testament durch, wie einige angebliche Sprüche des Wanderprediges Yeschua von Nazareth nahelegen, und wie die überlieferten Ereignisse um Hananias und Zaphira belegen.

 

Übrigens ist JLS ein würdiger Prediger dieses Gottes... das zeigt unser Beitrag von gestern, mit dem wir aufgezeigt haben, dass Schneider sein Zuhörer durch gezielte Manipulation in die Abhängigkeit der Neuapostolikensekte zwingt...

 

Okay... zurück zu Rothers Beitrag, dessen Schlusssatz nochmal ein echter Knüller ? ist:

 

"[...] Dass es die Neuapostolische Kirche nicht allein beim Beten belässt, sondern auch Helfer-Arbeiter leistet, darüber berichtete nac.today am „Welttag für die humanitäre Hilfe“."
Quelle: wie vor

 

Ich hatte es am 20.08., dem Welttag für die humanitäre Hilfe, bereits in einem Beitrag für die mit dieser Seite verknüpfte fb-Gruppe Klartext geschrieben und wiederhole es hier gerne:

 

(Zitat) "Es gibt Hilfsorganisationen, die man in ihrer Eigenschaft als Sammler und Verteiler von Spenden jederzeit empfehlen kann. - Meines Erachtens gehört keine der angeblich karitativen Einrichtungen der div. Neuapostolischen Kirchen dazu.

Insofern rufe ich dazu auf, den von Peter Johanning​ verzapften Beitrag zum "Welttag für die humanitäre Hilfe" zu ignorieren. - Darin geht es nämlich nicht primär um humanitäre Hilfe an sich, sondern um Werbung für die sog. karitativen Einrichtungen der NAKn.
→ „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/503561<)
 
Wer meint, dennoch dorthin spenden zu wollen, sollte sich vorher die Statuten dieser Organisationen genau anschauen... Steht zum Beispiel etwas von "kirchlichen Zwecken" mit drin, sollte man die Finger auf jeden Fall davon lassen. - Die Neuapostoliken sammeln dafür schon so eine mehr als ausreichende Geldmenge, sie sind so zu einer stinkreichen Organisation geworden, die für kirchliche Zwecke getrost in die eigene Tasche greifen sollte.

 

Außerdem gebe ich zu bedenken, dass es schwachsinnig ist, kleine Hilfsorganisationen zu unterstützen, deren eigene Leistungen nur Tropfen auf heiße Steine sein können...

Daher rufe ich dazu auf, die tatsächlich dringend notwendigen Spenden, gerne auch zweckgebunden, einer großen Organisation zur Verfügung zu stellen, die in der Lage ist, zusammen mit anderen großen Organisationen WIRKLICHE Hilfe zu leisten.

 

Die "Aktion Deutschland Hilft" ist ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen und Notsituationen im Ausland gemeinsam schnelle und effektive Hilfe leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren.


Die bestehenden Verwaltungsstrukturen und Kapazitäten der Mitgliedsorganisationen helfen, Kosten zu senken und einen möglichst hohen Teil der gesammelten Spenden in direkte Hilfe umzusetzen. Die Aufteilung der Spendengelder erfolgt nach einem Schlüssel, der die Leistungsfähigkeit und das Leistungsprofil der jeweils beteiligten Hilfsorganisationen berücksichtigt.

 

By the way: Nicht nur Spenden aus besonderen Anlässen sind dort gut aufgehoben! Neuapostoliken z.B. sollten ihren Zehnten und das jährliche Sonderopfer regelmäßig an diese Adresse spenden und nicht in den Rachen des geldgierigen Molochs NAK werfen!

Die Spenden an die Aktion Deutschland Hilft werden unter der Kontonummer 102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft gesammelt... -


Mehr Informationen unter:  https://www.aktion-deutschland-hilft.de/ " (Zitatende)

Quelle des Zitats: https://www.facebook.com/groups/280724601942486/permalink/1826554577359473/

25.08.2017 - 06:39 Uhr (fcs)

Quelle: http://ruthe.de/

Oberhaupt der Neuapostolikensekte zwingt Menschen in Abhängigkeit
 

Ich frage mich, wer für die Auswahl der Themen im NAK-Fakenews-Magazin "nac.today" verantwortlich zeichnet... ?


Denn, wer immer das ist, der jeweilige Schreiberling oder einer der NAK-Granden, verrät mit der Themenauswahl ziemlich viel über seinen Charakter.

Und wenn es um eine Predigt geht, verrät deren Inhalt jedenfalls viel über den Charakter des Predigenden...

 

Die Inhalte, die der [...] Andreas Rother, dieses [...], gestern veröffentlicht hat, sind jedenfalls an Perfidie kaum zu überbieten! Es geht um das Stichwort "Sünde", und es handelt sich um Gehirnwäsche in ihrer schlimmsten Form!


Aber ich will nicht vorgreifen, sondern zuerst einmal eine Annäherung an den Begriff "Sünde" suchen...

 

"[...] „Ich glaube an die Vergebung der Sünden“, heißt es im christlichen Glaubensbekenntnis. Vergebung der Sünden… Aber was ist das eigentlich, eine Sünde. Und was bedeutet Vergebung? [...]

 

Eine Sünde ist ein Verstoß gegen eine Rechtsnorm… Das haben wir bereits herausgefunden. Die Frage ist allerdings gegen wessen Rechtsnorm verstoßen worden sein soll.


Gegen die derjenigen Glaubensgemeinschaft, der man jeweils angehört? Die ist aber doch Teil der Gesellschaft, müsste die Sünde also durch die Gesellschaft ahnden lassen, möglicherweise zivilrechtlich wie einen Vertragsbruch.


Nehmen wir der Einfachheit halber einmal an, es gäbe den Gott der Bibel. Dann fragt sich doch, ob Menschen überhaupt gegen irgendwelche Rechtsnormen oder Regeln von ihm verstoßen können?


Grundsätzlich müssten diese von Gott verbindlich festgelegten Rechtsnormen doch für alle von ihm geschaffenen Lebewesen gelten; und damit sie allgemeine Geltung erlangen, müssen sie allen von ihm geschaffenen Lebewesen bekannt gemacht werden (ähnlich wie ein Gesetz im Bundesgesetzblatt [siehe Bild] veröffentlicht werden muss). Etwas Derartiges ist nie geschehen, sodass es an einer Rechtsverbindlichkeit mangelt. [...]

 

Aber auch wenn wir uns anschauen, was jenseits der Vernunft die abrahamitischen Theologien (außerhalb Judentum, Christentum und Islam ist der Begriff nämlich unbekannt) zum Thema Sünde sagen, werden wir feststellen, dass die entsprechenden Regeln nicht rechtsverbindlich sein können, da sie je nach Religion unterschiedlich sind und für lediglich ca. 53% der aktuell lebenden Menschen  gelten können. [...]

 

Aber gut… Tun wir doch einmal so, als gäbe es Gott, als habe es den biblischen Sündenfall gegeben, als gäbe es göttliche Gebote, als sei Jesus von Nazareth ein Halbgott oder eine Inkarnation Gottes (gewesen), als habe der Opfertod dieses Gottessohnes stattgefunden:
Die christliche Theologie fußt doch darauf, dass Gott selbst sich durch seine Menschwerdung in Jesus von Nazareth bis hin zur letzten Konsequenz des Kreuzestodes als letztes und endgültiges Opfer dargebracht hat. – Und das heißt, dass Gott sich aus Liebe dem Menschen unumkehrbar hingegeben hat, sich mit dem Menschen für alle Ewigkeit gültig versöhnt hat.


Wenn also ein Mensch akzeptiert, dass Gott sich mit ihm versöhnt hat, die aus dem Sündenfall resultierende Erbsünde also abgewaschen ist (um den christlichen Taufbegriff zu verwenden), dann gibt es für ihn den Begriff der Sündenvergebung nicht, weil ja alle seine Sünden bereits vergeben sind. - Dieser Mensch bekennt sich dann zu Gott und dem Opfer Gottes und kann die einzigen Sünden, die er als Bekenner Gottes begehen könnte, automatisch nicht mehr begehen: Nämlich Gott nicht als seinen Gott zu betrachten und andere Götter neben ihm zu haben. Alles andere, was ein Mensch an Übertretungen begehen könnte, unterliegt der gesellschaftlichen Sanktion.

 

Soweit durch eine solche Übertretung das Verhältnis zu Gott gestört worden sein könnte, ist auch sie vergeben, wenn der „Sünder“ diese Übertretung bereut und das in der Übertretung begangene Unrecht an seinem Mitmenschen bzw. der Gesellschaft wenn möglich wiedergutmacht. Eine Sündenvergebung ist dann unnötig und allenfalls ein Akt zwischen den Menschen. Es bedarf also keiner Instanz zwischen Gott und dem betreffenden Menschen um die Sünde zu vergeben.

 

Dem Christen schlechthin genügt es aber ganz offensichtlich nicht, dass ein Sünder eine Übertretung bereut und evtl. begangenes Unrecht wo möglich wiedergutmacht, wodurch ihm die Sünden vergeben (nach der kirchlichen Sprachregelung: nachgelassen) sind. [...]" (Zitatende)
[zitiert aus: Fr.-Chr. Schlangen, 
"Was wirklich geschah", ersch. 10.06.2017 bei Books on Demand, Norderstedt, ISBN: 978-3743112506, Seite 156 ff (Abschn. 'Stichwort „Sündenvergebung und Ablass“ ')]

 

Es gibt also offenbar gar keine Sünde. Oder um genau zu sein: Sie ist eine Erfindung der Religions-Gründer, die gleichzeitig vorgeben, die Mittel zur Vergebung der Sünden vorzuhalten. Und natürlich ist auch der Sündenkatalog eine Erfindung der Religionen... Und da Sexualität ein Grundbedürfnis des Menschen ist, das sich teilweise der willentlichen Beinflussung entzieht, ist sie etwas, mit dem man so ziemlich jeden Menschen am Kanthaken zu fassen bekommt - indem man sie nämlich in ein religiöses Regelwerk presst, demzufolge lediglich bestimmte Formen der Sexualität und deren Ausleben ausschließlich in einem bestimmten sozialen Rahmen zulässig sind.

 

(Zitat) "[...] Ist natürlich Quatsch! -  Niemand kann etwas dafür, dass er sich erotisch von irgendjemandem oder irgendetwas angezogen, erregt, fühlt und der Drang entsteht, die sexuelle Erregung zu befriedigen…
„Nichts dafür zu können“ dass man sich verliebt, dass man sexuell erregt wird, bedeutet allerdings nicht, dass man „nichts dafür kann“, wenn man seine sexuelle Erregung befriedigt, seinen Sexualtrieb auslebt.

 

Und da kann es Grenzen geben, die auch in einer noch so liberalen Gesellschaft nicht tolerierbar sind. Und diese Grenzen sind immer dann erreicht, wenn es um Partner(innen) bzw. Gespiel(inn)en geht, die in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, oder die nicht einvernehmlich in das „Liebes“spiel einwilligen, oder die nicht in der Lage sind, die Tragweite des Geschehens einzuschätzen – z.B., weil ihnen (noch) die geistige Reife fehlt… Natürlich sind auch Kombinationen aus diesen Ausschlusskriterien denkbar. Und jeder dieser Fälle kann deshalb nicht toleriert werden, weil dabei immer ein Mensch ausschließlich als Mittel zum Zweck  missbraucht wird. Ein Mensch darf aber niemals ausschließlich Mittel sein, sondern er muss immer (zumindest auch) Zweck sein. Dies ist einer der ältesten Festlegungen des Humanismus!

 

Was erwachsene und mündige Bürgerinnen und Bürger allerdings einvernehmlich miteinander treiben und wie sie es tun, geht solange niemanden etwas an, wie keine Strafrechtsvorschriften verletzt werden. - Punkt! [...]" (Zitatende)
[unbedingt weiterlesen: "Kann denn Liebe sein" (- klick)]

 

Um nun auf den nac.today-Unfug zu kommen: Auch "Ehebruch" kann keine Sünde sein! - Es ist allenfalls eine Vertragsverletzung... Eine Verletzung des sich auf die sexuelle Treue des jew. anderen verlassenden Ehepartners... Aber keine Sünde! (Wiewohl die neuapostolischen Kleingeister sie gerne als solche darstellen - womit wir endgültig bei nac.today angelangt sind)

 

Und hier ist nun der Punkt, an dem Jean-Luc Schneider das Verbrechen der Manipulation von Menschen begeht:

 

Was vordergründig als Gnadenakt daherkommt, ist ein knallhartes Pressen in die Abhängigkeit von der Neuapostolikensekte!
Schneider stellt nämlich klar, dass alle Menschen (eigentlich meint er "alle, die ihm zuhören") Sünder seien.


Und auch das Ablehnen einer Sündenhierarchie ist in Wahrheit keinesfalls liberal, sondern das genaue Gegenteil:
Schneider erklärt damit auch alltägliche kleine "Sünden" zu "Todsünden", die nach christlichem Verständnis ewige Höllenstrafen nach sich ziehen...

 

... wenn sie nicht vergeben werden!

 

Und damit hat er bereits den Stab über allen gebrochen, die sich nicht unter die Apostelhand im "Gnaden- und Erlösungswerk Gottes" dieser neuapostolischen Sondereinheit innerhalb der Kirche Christ begeben...


Denn das NAK-Glaubensbekenntnis und der NAK-Katechismus bleiben unausgesprochen gültig:

 

Ausschließlich die sich "Apostel" nennen lassenden Mitglieder des NAKI e.V., haben die irdische Verfügungsgewalt über die göttlichen Gnadengaben! - Schneiders Zuhörer wissen das! Und so hat der letzte Abschnitt von Rothers Geschreibsel noch einmal ein "b'sonders G'schmäckle":

 

(Zitat) "[...] Und die abschließende Lehre aus dieser Geschichte: „Es ist nicht unsere Aufgabe, über unseren Nächsten zu richten und es ist erst recht nicht unsere Aufgabe, den Sünder zu bestrafen.“ Denn: „Nur Gott weiß, wie schuldig er ist und wie reuig er ist.“ Vor allem: „Gott will den Sünder nicht bestrafen. Er will ihn erretten. Er will, dass der Sünder sich ändert.“

„Unsere Aufgabe ist es, dem Sünder zu vergeben und ihn die Liebe Gottes erfahren zu lassen“, machte der Stammapostel deutlich: „Je mehr er die Liebe Gottes erlebt, umso mehr wird er Gott lieben und umso weniger wird er in der Zukunft sündigen. So zu handeln, ist manchmal schwierig. Aber es ist eine wunderbare Quelle der Freude, der Kraft und des Segens.“ "(Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/503470<)

 

Noch überheblicher geht's kaum!

24.08.2017 - 04:59 Uhr (fcs)

Ist das nicht putzig? - Dem Karikaturisten Maroelle ist die bildhafte Umsetzung einer treffenden Beschreibung für die Spottlichtschreiber auf nac.today gelungen...

 

Obwohl... vielleicht sind sie ja gar keine wirklichen Blindgänger? ?  Sie sind vielleicht nur durch die Verstrahlung im Lichtkegel des unheiligen NAK-Geistes geblendet, und gegen deshalb irr.

 

z.B. Raúl Montes de Oca... - "facepalm" war meine erste Reaktion auf das Lesen seines geistigen Ergusses! - Naja... was man so "geistigen Erguss" nennt... Viel Geist habe ich darin nämlich nicht entdeckt. - Lediglich Nachplappern überkommener Interpretationen zum Palmsonntagsgeschehen.

 

Ob Oca wirklich meint, was er da verzapft hat, entspräche der Wahrheit? - Dann habe ich einen Lesetipp für ihn, damit er lernt, was es mit dem angeblichen Königstum Jesu tatsächlich auf sich hat:

Was wirklich geschah

 

Zurück zu Oca... An der Stelle, an der er dann das angebliche Geschehen von vor rund 1.980 Jahren auf das Leben der Neuapostoliken von heute überträgt und ihnen das spitzfindige Märchen serviert, sie könnten Wunder vollbringen, kommt er dann doch nicht weiter, ohne andere zu diffamieren...

 

(Zitat) "[...] Die Wunder, die wir erleben, erzeugen auch in uns eine einzigartige Freude, die uns dazu bringt, Gott, unserem Vater zu verherrlichen. Durch die Wunder, die wir sehen und erleben, schöpfen wir die Kräfte, die auch uns ermöglichen, Wunder zu vollbringen.
Ein Wunder ist eine ungewöhnliche Tat, etwas nicht Übliches. Ist das nicht etwas Ungewöhnliches, dass in dieser Zeit, wo überall Egoismus herrscht, wir durch Liebe zu unserem Nächsten vergeben können? [...]"
(Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/503540<)

 

- facepalm - ... wie gesagt ...

23.08.2017 - 04:51 Uhr (fcs)

Bildquelle und weitere geniale Cartoons: http://www.wiedenroth-karikatur.de/

Der Stammapostel predigt Hedonismus?

 

Jedenfalls gibt der [...] Andreas Rother, dieses [...], dessen Predigt vom 28. Mai 2017 in Joachimsthal so wieder. - Und er tut so, als sei das etwas völlig Neues!

 

Ich sag's deutlich: B U L L S H I T !

 

Das ist uralter, abgestandener kalter Kaffee, das ist sauer Bier! - Die Neuapostoliken haben schon immer so gut gelebt, wie es ihr Geldbeutel möglich gemacht hat!
Klar! Wirtschaftlicher Erfolg war ein Beleg für Gottes Segen, und den hat man ruhig genießen dürfen... Und zeigen!

 

Und die Einschränkungen, die galten, haben immer noch Geltung! - Denn ungehemmtem Hedonismus setzt schon der Katechismus Grenzen... (Stichwort schuldhaft versäumter Gottesdienst) - Und auch der Schnix tut nur so, als sei ungehemmter Hedonismus erlaubt:

 

(Zitat) "[...] Sammeln – eine Anleitung

Und wie kann man sich diesen Schatz aneignen?

„Im Gebet suchen wir Jesu Christus. Das ist eine Arbeit, die kann niemand an unserer Stelle machen. Das musst du ganz persönlich machen.“
„Das Wort Gottes hören wir im Gottesdienst. Aber das ist nicht so ein fertiges Produkt. Man muss es verarbeiten in seinem Herzen. Sich die Frage stellen: Was fange ich jetzt damit an?“
„Man muss sich vor der Feier des Heiligen Abendmahles mit dem Herrn Jesus beschäftigen, sich immer wieder vorstellen, was er gemacht hat, wie er ist, was er vorhat.“
„Wir haben viele so kleine Einblicke in die Natur von Jesus Christus, wenn wir in die Gemeinschaft schauen: Wenn man einen Menschen sieht, der eine schöne Reaktion hat. Ach, so kann ich mir jetzt den Herrn Jesus vorstellen.“ [...]"
(Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158033/503490<)

 

Da haben wir's also! Die altbekannten Grenzen gelten nach wie vor! Oder anders ausgedrückt: Die Neuapostoliken von heute genießen die gleichen Freiheiten wie diejenigen von gestern!

 

Schneider verscheißert seine Zuhörer! - WARUM?

 

Ganz einfach: Sie haben den Eindruck, es ginge liberal zu in ihrer faschistoiden Sekte! Sie haben einen eingebildeten Grund mehr, nicht aus dieser Sekte auszutreten! Schneider kämpft also eigentlich gegen Mitgliederschwund. - Und:

 

Wer in die NAK-Gebetsbunker geht, drückt auch sein Opfer ab!

 

Und letzteres ist der wichtigste Grund für die Verdummungsaktion auf dieser Indoktrinations-Website und Schneiders Hirnwäsche-Veranstaltung in Joachimsthal.

09.08.2017 - 05:27 Uhr (fcs)

Bildquelle: https://de.toonpool.com/cartoons/Zeuge%20Jehovas_49757

H Ö R E N S A G E N
=================

 

Stell' Dir vor, Du wirst unschuldig, wegen des Verdachts, jemanden ermordet zu haben, verhaftet. - Es kommt zum Prozess, und Du wirst zu lebenslanger Haft verurteilt.

Urteilsbegründung: Du seiest des Mordes überführt, weil die Anklage behauptet, jemand habe behauptet, es gäbe einen Zeugen der Tat.
Zwar gebe es keinen Beweis dafür, dass der genannte Zeuge die Tat tatsächlich beobachtet habe - es gebe auch keinen Beweis dafür, dass er dies tatsächlich behauptet habe, aber derjenige, der behauptet habe, ein Zeuge habe die Tat beobachtet, sei derart glaubwürdig, dass Deine Tat damit zweifelsfrei bewiesen sei!

 

NA, WIE EMPFINDEST DU DIESE VORSTELLUNG ?!

 

Nicht sehr prickelnd, nicht wahr? - Und doch bauen die gesamten Glaubensgebäude der abrahamitischen Religionen auf ein derartiges HÖRENSAGEN!


Und auch das, was der Betriebswirt, Laienprediger und Vorsitzende des Vereins sich "Apostel" nennen lassender Männer NAKI e.V., Zürich dem NAKI-Verlautbarer Oliver Rütten zufolge am 16. April 2017 in Marburg in einer Predigt erzählt hat, baut auf ein derartiges HÖRENSAGEN:

 

(Zitat) "[...] „Warum ist er ihnen erschienen?“, fragte Stammapostel Schneider. „Sie sollten seine Zeugen sein! Fast jede Begegnung mit dem Auferstandenen hatte ein Ziel.“ Maria von Magdala sollte den Jüngern die Auferstehung verkündigen (Johannes 20,18), die Jünger sollten seine Zeugen sein (Lukas 24,48) und die Apostel sollten ihm dienen (Matthäus 28,19.20).

Der ganze christliche Glaube basiere auf dem Zeugnis der ersten Christen. „Wenn die nichts gesagt hätten, wären wir heute nicht Kirche Christi, dann gäbe es uns nicht als Christen. Und weil die Frauen und die Männer das so überzeugend verkündigt haben: ‚Jesus Christus lebt! Er hat gesiegt! Er wirkt! Er hilft! Er kommt!‘ ist daraus eine große Schar von Christen geworden.“ [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/<)
 
Das muss man sich - BITTE! - ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen:

 

So 25-35 Jahre (im Falle des Johannes-Evangeliums sogar 60 Jahre) nach dem mutmaßlichen Tod des jüdischen Wanderpredigers Yeschua von Nazareth haben irgendwelche Männer, die nicht zu dessen sog. Jüngern gehört haben, behauptet, man behaupte, irgendwelche Zeitgenossen des Wanderpredigers, hätten behauptet, sie hätten gesehen und gehört, dass ...

 

Hinzu kommt, dass nicht einmal mit 100%iger Sicherheit feststeht, ob das, was über Tod, Auferstehung und Himmelfahrt des Yeshua in den Evangelien zu lesen ist, auch tatsächlich von den urspünglichen Autoren stammt - immerhin sind nachträgliche Einfügungen durch Funktionäre der römischen Kirche bekannt...

 

DAS IST (den Worten des sog. Stammapostels zufolge!!) DAS GESAMTE GLAUBENSFUNDAMENT!!

 

DU FINDEST DAS OKAY ?!

 

Na schön! - Aber dann darfst Du auch nicht nölen, würde man Dich wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilen, weil die Anklage behauptet, jemand habe behauptet, dass jemand gesagt habe, jemand habe gehört, dass...

29.07.2017 - 04:43 Uhr (fcs)

? QUEM JUCKTUM ?
====================

 

hätten wir als Pennäler augenzwinkernd zu dem Blödsinn, den Oliver Rütten auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (>http://nac.today/de/158039/498504<) verbreitet, gesagt ?

 

Vor allem das mit den "Veränderungen im Apostelkreis" geht mindestens 99,97% der derzeit lebenden ca. 7,47 Milliarden Menschen links am Allerwertesten vorbei...

Und dann auch gleich noch eine kritische Anmerkung:

 

Das mit den recycleten Milchbeuteln liest sich zunächst ja ganz okay... - Aber dieser Mist gelangt so oder so (nur eben etwas verspätet) in die Umwelt, z.B. in die Gewässer, und richtet immense Schäden an. Der Plastedreck ist also keinesfalls recyclet, sondern lediglich weiterverwendet!

 

WIRKLICH gut wäre es, erst gar keine derartigen Artikel zu kaufen, und den Obdachlosen eine richtige Hilfe anzubieten! - Geld genug hat die Neuapostolikensekte doch...

22.07.2017 - 07:00 Uhr (fcs)

Bildquelle: http://wiedenroth-karikatur.blogspot.de/2013_05_28_archive.html

Ist das Oberhaupt der Neuapostolikensekte, der Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider ein Neuapostoliban?

 

Der sich den Wolf schreibt, der Wahrheitsmanipulator in Diensten des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer, der [...] Andreas Rother, dieses [...], erweckt jedenfalls mit seinem Geschreibsel diesen Eindruck...

 

Oder sollte der von den Neuapostoliken ach so herzlich geliebte Stammapostel gegenüber seinem sich von ihm willig zu Schur und Schlachtung führen lassenden Fußvolk wirklich argumentiert haben wie ein Verteidiger des Islam?

Kennen wir doch alle:


"Mit dem Koran begründete islamistische Mord- und Terrortaten haben nichts mit dem Islam zu tun..."

 

Ach nee???

 

Wenn der Koran mit seinen Texten die Begründung für einen Mord hergibt, dann ist die Lehre, die sich des Korans bedient, der Islam nämlich, eine Mord-Religion...

Und mit der Bibel verhält es sich genauso! - Es könnte z.B. jederzeit irgenein bibelgläubiger Irrer, ein schwules Pärchen umbringen, weil in der Bibel steht, dass Männer, die mit Männern Sex haben, zu töten seien...

 

(Zitat) "[...] Wenn jemand bei einem Manne schläft wie bei einer Frau, so haben sie beide getan, was ein Gräuel ist, und sollen des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie.  [...]" (Zitatende)
Quelle: 3. Mose 20, 13 >https://www.bibleserver.com/text/LUT/3.Mose20<

 

Die Lehren, die sich der Bibel bedienen, das Judentum und das Christentum nämlich, sind dann eben Mord-Religionen!
Auch unter Bezugnahme auf angebliche Jesuswort im neuen Testament... (z.B. Mühlstein um den Hals und im Meer ersäufen)!

 

So... und jetzt wieder zu Schneider: Harte Jesusworte sind also in Wahrheit eine Liebesbotschaft???

 

Entweder ist der Typ so bescheuert, dass er das wirklich glaubt, oder er ist so bescheuert, zu glauben, man würde ihm das glauben...
Aber die, die ihm diesen :poop: -Dreck wirklich abkaufen, sind vermutlich noch bescheuerter - zwar wegen partieller Gehirnerweichung durch fortgesetzte Verstrahlung im Lichte des unheiligen NAK-Geistes, aber eben trotzdem!

 

So eine Verstrahlung ist eben auch der nac-yesterday Text auf „nac.today –  *D E M*  Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International“ - unter http://nac.today/de/158033/498450

 

GLAUBT DIESEN MENSCHENVERACHTENDEN SCHARLATANEN KEIN WORT!
SAGT, WENN SIE NUR LUFT HOLEN:

 

"IHR SEID ÜBLE LÜGNER!"

21.07.2017 - 06:34 Uhr (fcs)

Bildquelle: http://www.oli-hilbring.de/blog/2017/06/04/6949/

Wenn man seine NAK-lichen Leistungen beurteilt, kommt man nicht daran vorbei, festzustellen, dass er ein 100%iges Produkt seines glücklicherweise seit 57 Jahren toten Schwiegeropas, der gleichzeitig sein Großonkel und der Ziehvater seiner Mutter war - und seine Kinder sind noch reinere Reinzucht, da er die Tochter des ebenfalls glücklicherweise schon lange toten Cousins seiner Mutter, der gleichzeitig der Sohn seines Großonkels und Ziehvater seiner Mutter war, geheiratet hat... ?

 

Ihr wisst, von wem die Rede ist???

 

Von dem Typen, über den der [...] Andreas Rother, dieses [...], sich folgendermaßen auslässt:

 

(Zitat) "[...] Zu den schmerzhaftesten Phasen seiner Amtszeit zählt [...] die Zeit nach dem Informationsabend 2007. Dieser hatte mit seinen historischen Bewertungen über die Kirchenspaltung im Rheinland der 50er Jahre für aufgebrachte Reaktionen gesorgt. Nach zwei Jahren persönlichen Kontakts geht er auch öffentlich auf die Vereinigung der Apostolischen Gemeinschaften zu: „Ja, es sind auch von unserer Seite Fehler gemacht worden“, sagte er 2009 während des Europa-Jugendtages. „Wir strecken uns aus nach der Versöhnung.“

 

Den Weg frei dafür machte er kurz vor Ende seiner Amtszeit mit der Veröffentlichung zur „Botschaft“: Stammapostel Johann Gottfried Bischoff hatte die Wiederkunft Jesu Christi noch zu seinen eigenen Lebzeiten prophezeit und war 1960 gestorben. Die Botschaft hätte mangels biblischer Begründung nicht zu einem Dogma erhoben werden dürfen, stellte Stammapostel Leber im Mai 2013 klar. Er bat alle um Verzeihung, die darunter gelitten haben. [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – Das Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International“ (>http://nac.today/de/158039/486338<) ?

 

Was Rother *N I C H T* geschrieben hat, ist, dass dieser aus der unmittelbaren Blutlinie der Bischoffs kommende Mensch es nicht über sich gebracht hat, zu sagen, dass die Botschaft ein Lüge war, und dass sein Schwiegergroßvater und sein Schwiegervater Lumpen waren.

 

Und wenn ich die Skandale in seiner Amtszeit als Boss des Vereins sich Apostel nennen lassender Männer, NAKI e.V., Zürich, anschaue komme ich persönlich nicht umhin, auch ihn als Lump einzustufen!
Und über diesen Menschen hat der sich im Besitz des NAKI e.V. befindliche Verlag Friedrich Bischoff nun eine Biographie veröffentlicht... Und dieses Beweihräucherungsprodukt, dass der VFB herausgegeben hat, soll 24,90 € kosten... ?

 

Soll ich Euch 'was sagen? Legt 5,04 € mehr an, und Ihr erfahrt mehr über diesen Menschen und seine unmittelbaren Vorfahren, als ihm lieb sein kann! - Denn Ihr erfahrt,

 

"WAS WIRKLICH GESCHAH", ?

 

bei der Karriere seines Schwiegeropas, seiner Schwiegervaters, wie die Blase zu ihrem Reichtum gekommen ist, usw., und vor allem erfahrt Ihr mehr über Lebers Verstrickungen in den Fall Blankenese und den Fall von Brinkmanns 10-Mio-Veruntreuung!

 

Hier ist der Bestell-Link:

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Wo man uns noch findet:

Wie die meisten unserer Leser wissen, sind wir nicht nur auf unserer eigenen Internetseite und auf facebook aktiv, sondern auch auf weiteren Kanälen.

Deshalb finden sich auf dieser Seite ein Button, der direkt zu unserem (unter fcs' Namen laufenden) Youtube-Kanal führt, ...

... und ein Link zum BoD-Bookshop, auf dem die Möglichkeit besteht, einen Blick in fcs' Buch "Was wirklich geschah" zu werfen...

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Und hier der "Portschlüssel" zum bookshop:

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18.10.2017

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Wie glaubwürdig sind Neuapostoliken-Funktionäre) fcs checkt das anhand eines nac.today-Beitrags:
 

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