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04.06.2016 - 14:21 Uhr (fcs)

Letztes Update (wichtig!!): 21.06.2015 - 13:25 Uhr

Die umstrittene Neuapostolische Kirche

In einem Hessenschau-Video vom 15.05.2016

Mittlerweile reiben sich die Neuapostoliken in Deutschland kräftig die Hände, weil dieses anlässlich des diesjährigen NAK-Pfingstspektakels vom HR in der Hessenschau ausgestrahlte, und bei den Apologeten heftig kritisierte, Video angeblich im Archiv des HR gelöscht wurde.

 

Lt. nac.today hat der zuständige HR Chefredakteur Alois Theisen eingeräumt, dass bei der Produktion  schwerwiegende sachliche Unzulänglichkeiten aufgetreten seien, man habe den Beitrag gelöscht.

Das ist verwunderlich, denn die Neuapostolischen Kirchen sind in Wahrheit bei diesem Beitrag noch gut weggekommen. - Die Vorwürfe die man dieser Sekte aus Vergangenheit und Gegenwart machen kann sind weitaus schwerwiegender, als das, was im Beitrag gezeigt wurde.

Außerdem wäre es ein absolut einmaliger und skandalöser Vorfall, wenn eine Redaktion einen Beitrag aus dem Archiv löschen würde. – Tatsache ist jedenfalls, dass ich den kompletten zur Rede stehenden Hessenschau-Beitrag heute Morgen noch aus dem Sendungsarchiv herunterladen konnte

 

Der von Peter Johanning ausgelöste Shitstorm auf der fb-Seite (die meisten von uns haben ihn live miterlebt), sowie die Tatsache, dass aus Kreisen der Hessen-NAK verlautet, man habe wegen tendenziöser Berichterstattung bzw. Schmähkritik den Rundfunkrat eingeschaltet, und natürlich die nac.today-Veröffentlichung

 

„TV-Sender zieht umstrittenen Bericht zurück“ (- klick) 

 

legt nahe, dass es hier um massive Medienmanipulation durch die Neuapostolischen Kirchen geht!

 

Und dieser Vorgang ist durchaus von öffentlichem Interesse, weshalb ich den fraglichen Hessenschau-Beitrag über die NAK vom 15.05.2016 hier auf CANITIES-News hochgeladen habe.

Ursprünglich wollte ich die gesamte Hessenschau hochladen, um dem Vorwurf zu entgehen, bei einem Ausschnitt handele es sich um einen manipulierten Beitrag. – Da mich unser Service-Provider jedoch auf ein Upload-Volumen von 100 MB pro Video beschränkt, war das leider nicht möglich. Dennoch kann jeder sehen, dass das fragliche Video nahtlos in die Sendung eingebettet ist. –

Auf der Original-Datei [schicke ich auf Wunsch gerne zum Selbstkostenpreis (oder gegen zugeschickten Freiumschlag mit leerem Datenträger) auf einem Datenträger zu] wird man bei Min. 06:25‘ bis Min. 10:24‘ fündig…

 

Für diesen speziellen Beitrag habe ich ausnahmsweise direkt am Ende ein Kommentarfeld eingefügt, so besteht die Möglichkeit noch während des laufenden Videos zu kommentieren.

Bitte macht von dieser Möglichkeit Gebrauch! Alle Kommentare und Erlebnisberichte aus den letzten Jahren sind dabei hilfreich, wenn es darum geht nachzuweisen, dass der TV-Bericht sehr wohl das aktuelle Bild der NAK wiedergibt!

Das ursprünglich hier verlinkede YouTube-Video hat ein hr-Mitarbeiter sperren lassen, obwohl der TV-Chefredakteur des hr der Veröffentlichung zugestimmt hatte.

Statt des YouTube-Videos sehen Sie jetzt ein flash-Video mit dem identischen Inhalt

(- klick ins Bild)

Es liegt auf der Hand, dass sich der Chefredakteur TV beim HR, Alois Theisen, dem massiven Druck der NAK gebeugt hat!

Laut NAK-Medien hat Theisen eingeräumt, dem zuständigen Redakteur seien schwerwiegende handwerkliche und sachliche Fehler unterlaufen; u.a. wird Theisen mit folgenden Worten zitiert: „Diese zeitliche Einordnung wäre relevant gewesen. Durch unseren Beitrag entstand ein Eindruck über die NAK, der möglicherweise vor 20 Jahren zutreffend war, heute aber überholt ist.“
Dieses Zitat trägt eindeutig die Handschrift der NAK-Vertreter, da die darin gemachte Aussage nicht den wahren Tatsachen entspricht!

Und das lässt sich anhand des erst 2012 herausgegeben NAK-Katechismus beweisen! - Man muss nur einmal den Katechismus zur Hand nehmen und die folgenden Artikel nachschlagen:

 

1.3; 2.4.5; 6.4.2.3; 6.4.3; 6.4.4; 6.5; 7.5.3; 7.6.5; 7.7; 8.3; 8.3.9;…
 

Und dann möge man mir bitte erklären, wie man angesichts dieser Katechismus-Passagen auf den Gedanken kommen kann, die in dem Beitrag vorgetragenen kritischen Positionen seien überholt!

Sie sind es nicht - und auch nicht bezogen auf die Kinderängste, die ja von den NAKn auch noch massiv geschürt werden! - Ich erinnere lediglich an den NRW-Kindertag, als mit Urängsten der Kindergespielt wurde:
Dunkelheit und Einsamkeit eindrücklich inszeniert -, um dann in einer gegenübergestellten Szene darzustellen, dass ausschließlich im Kreis der Gotteskinder (und das können dem Katechismus zufolge ausschließlich NAK-Mitglieder sein) Licht und tröstende Gemeinschaft herrschen...

Ganz klar: Es geht bei der Unterdrückung dieses Videos eindeutig um Medienmanipulation durch die NAK-Vertreter und das ist ein Vorgang von öffentlichem Interesse!

... Hier feiert man lieber den Kirchenchef!
Die PDF-Montage einer website der Neuapostolischen Kirche in Hessen, die SEHR deutlich macht, wie wahr Torsten Harms Worte sind... - Ein grauenhafter Personenkult, bei dem man nicht einmal vor Benutzung der Kinder zurückschreckt!
StAp-Beweihräucherung der NAK.pdf
PDF-Dokument [6.9 MB]

Update v. 07.06.2016 - 19:19 Uhr:

Zwischenzeitlich hat mich eine erklärende E-Mail von Alois Theisen erreicht, in der er mir unter anderem den tatsächlichen Grund für die Löschung des Beitrags genannt hat…

Ich zitiere hier die wesentliche Passage:

 

[…] Herr Eimuth […] hat den hr wissen lassen, dass er mit seiner Aussage in dem hessenschau-Beitrag falsch wiedergegeben wurde. Ich habe daraufhin die gesamte Aufzeichnung des Drehmaterials überprüfen lassen. Leider hatte Herr Eimuth vollkommen Recht. Die von ihm wiedergegebene Bewertung bezog sich nicht auf die Gegenwart, sondern ausdrücklich auf eine Zeit, die 15 bis 20 Jahre zurück liegt. Seitdem, so hatte Herr Eimuth in dem nicht-gesendeten Teil seiner Aussagen betont, habe sich die NAK erheblich gewandelt. Heute könne sie nicht mehr als Sekte bezeichnet werden. […]

Die  Programmgrundsätze, wie sie in § 3 des Gesetzes über den Hessischen Rundfunk festgelegt sind,  ließen mir keine andere Wahl, als unsere fehlerhafte Berichterstattung durch die Löschung zu korrigieren. […]

 

Soweit ich Herrn Theisen unterstellt habe, er hätte sich dem Druck der NAK gebeugt, muss ich also meine Aussage korrigieren und ich bitte insofern um Entschuldigung. – Allerdings gebe ich zu bedenken, dass diese Vermutung durch die Darstellung seitens der NAK-Medienvertreter genährt wurde.

Interessant wäre jetzt, zu erfahren, wie es kam, dass Eimuth sich genötigt sah, seine – auch im Lichte der NAK-Lehre von heute korrekte – Schlussfolgerung korrigieren zu wollen.

 

Interessant war jedenfalls, aus der Korrespondenz entnehmen zu können, dass die NAK zwar tatsächlich versucht hat, Einfluss zu nehmen. Ganz offensichtlich ist sie aber nicht stark genug, tatsächlich einen Sender wie den hr zu manipulieren…

Das heißt, es geht zwar um den Versuch der Medienmanipulation – jedoch um einen erfolglosen!

 

Wie auch immer: Die Löschung des Beitrags aus der Präsenzvideothek des hr bedeutet nicht, wie die NAK-Medien fälschlicherweise behaupten, der hr habe einräumen müssen, die NAK sei heute eine andere als vor 20 Jahren!

Wahr ist vielmehr, dass der hr aufgrund des vorliegenden Materials nicht feststellen kann, ob die NAK heute eine andere ist als vor 20 Jahren!

 

Sie ist es nicht!

Die Kommentare hier im Strang bringen

das deutlich zum Ausdruck!

Update vom 09-06.2016 - 13:18 Uhr:

Zwischenzeitlich liegt auch eines der Schreiben der ACK-Gewaltigen vor...  - Wobei zu sagen ist, dass sich zumindest Pastor Densky als völlig ungeeignet, ein Urteil über die NAK abzugeben, erwiesen hat.

Hier folgen nun das Schreiben von Pastor Densky an den Hessischen Rundfunk und meine Erwiderung an Pastor Densky...

Schreiben des ACK-Vertreters (Ffm) Pastor Densky an den Hessischen Rundfunk
Der Mann gibt - das ist für jeden Insider leicht zu erkennen - im Prinzip exakt das wieder, was die NAK-Verlautbarer ihm vorgewordet haben.
Schreiben von Pastor Densky.pdf
PDF-Dokument [41.8 KB]
Meine Erwiderung an Pastor Densky (die als CC auch an den Hesssischen Rundfunk gegangen ist)
Ihr Schreiben an den Hessischen Rundfunk[...]
PDF-Dokument [6.0 MB]

Heute Vormittag hat Detlef Streich einen

offenen Brief  an Pastor Densky (- klick)

gerichtet, in welchem er sein Unverständnis über Denskys Ausführungen zum Ausdruck bringt  

Update vom 21.06.2016 - 13:25 Uhr

Wenn es je eines Beweises dafür bedurft hätte, dass die Theologie nichts an Universitäten zu suchen hat, und dass Theologen keine Wissenschaftler sind, dann hat ihn Dr. Funkschmidt mit dem heutigen EZW-Newsletter geliefert...
Ich frage mich: Wie kann es sein, dass jemand einen akademischen Grad trägt, der abseits aller akademischen Redlichkeit tendenziös argumentiert um Tatsachen zu verschleiern...

Es kann jedenfalls nicht sein, dass Dr. Funkschmidt den tatsächlichen  Charakter der Neuapostolischen Kirchen nicht kennt!
Und genau deshalb muss Dr. Funkschmidt sich darüber im Klaren sein, dass der von ihm monierte TV-Beitrag KEIN verzerrtes Bild der NAK gezeichnet hat.

Es ist unbestritten, dass Kurt-Helmuth Eimuth möglicherweise falsch zitiert wurde - Da ich das Rohmaterial nie gesehen habe, kann ich mich da ausschließlich auf das Wort des Chefredakteurs Alois Theisen verlassen.

Aber unabhängig davon, wurden die NAKn, wie mittlerweile von vielen Seiten bestätigt worden ist, durchaus richtig dargestellt. - Den Fehler des Redakteurs macht das nicht besser... der war so sinnlos wie ein Kropf, da Harms jederzeit Theologen, NAK-Insider und auch Psychotherapeuten hätte finden können, die ohne manipulierte Aussagen zum gleichen Tenor gekommen wären!

Was nach Kenntnisnahme des EZW-Newsletters bleibt ist die Erinnerung an zwei Redensarten, die mir beriets meine Großmutter vermittelt hat:


Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus

und

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich...

Auszug aus dem EZW-Newsletter 6/2016; Quelle: http://www.ezw-berlin.de/html/103.php
Auch Dr. Kai Funkschmidt kann es nicht lassen, allen Tatsachen zum Trotz die Neuapostolikensekte in Schutz zu nehmen...
Angesichts dieser tatsachenwidrigen Darstellung der Neuapostolischen Kirchen muss die Frage erlaubt sein, welchen Vorteil Dr. Funkschmidt und/oder die EZW von einer derartigen Beweihräucherung haben! - Ist Dr. Funkschmidt möglicherweise bestechlich oder erpressbar? - Ich weiß es nicht, aber ich habe auch keine Erklärung für den Persilschein, den er den NAKn ausstellt!
EZW-Newsletter.pdf
PDF-Dokument [2.4 MB]

Ein weiterer Kommentar zu diesem verwerflichen EZW-Newsletter Beitrag des Dr. Funkschmidt findet sich auch auf Detlef Streichs Ausstiegshilfen (- klick)

Kommentare

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  • Lola (Dienstag, 28. Juni 2016 19:26)

    It's great to read something that's both enjoyable and provides prtdgaaismc solutions.

  • Ghostwriter (Dienstag, 21. Juni 2016 20:58)

    @Update vom 21.06.2016 - 13:25 Uhr / Eine Krähe hackt .....
    Wie war das noch mit den "geistigen Huren", vor denen wir in vielen "Unterrichtsstunden" gewarnt wurden? Wohlgemerkt als "Apostelwort" dargereicht!!!!!
    Im "Kampf der Religionen" scheint jedes Mittel recht zu sein, das Überleben zu sichern. Da verbündet man sich schnell mal mit dem ehemaligen "Widersacher". .... Oen Kuacha, oen Muus......

  • detlef streich (Samstag, 11. Juni 2016 13:49)

    Ich habe heute einen 80jährigen, ehemaligen Vorsteher gefragt, ob er etwas von Wandlung und Öffnung bemerke. Antwort: Was soll damit gemeint sein? Also nichts von wegen. Zweite Frage, ob die
    Heilsexklusivität der Nakischen relativiert würde im GD. Auch Fehlanzeige. Bis soweit also dazu ...
    Hier noch ein Link auf den Personenkult und die stammapostolische Belobhudelei:
    http://www.stammapostelbesuch.de/index.php/testimonials.html

  • Kornelia (Samstag, 11. Juni 2016 07:20)

    Hier noch eine selbst erlebte Story zum Thema „Ökumene“

    Als ich noch diese sog. Gottesdienste auskaufte, traf ich eines Sonntagmorgens auf eine Glaubensschwester mit ihrer Tochter aus einer anderen Gemeinde.
    Ich sprach sie an und sagte im Scherz: „Macht ihr heute Urlaub, weil ihr bei uns seid?“
    Sie antwortete mir, dass ihr Enkelkind heute getauft werden würde – in der katholischen Kirche, die ein paar Ecken von der neuapostolischen Kirche entfernt stand. Sie kam also vor einem Gottesdienst
    zum dem Gottesdienst, wo sie wahres Gotterleben und den vollen Segen erwartete und verließ zusammen mit ihrer Tochter sofort nach dem Abendmahl das Gebäude und eilte zur katholischen Taufe ihres
    Enkelkindes.

    Das war nicht vor 20 Jahren, nein, auch nicht vor 10 Jahren!

    Vielleicht hat sich auf dem Papier etwas geändert, aber in den Köpfen der Menschen ist es nicht angekommen. Das Verhalten drück immer noch aus, dass die Menschen sich zur auserwählten kleinen Schar
    zählen, dass sie die anderen Institutionen als nicht vollwertig ansehen.

    Und vor allem: schaut her, was ich für ein treues Gotteskind bin! Ich bin ein wahrer neuapostolischer Christ, der ernsthaft seinen Glauben lebt.

    Danke, liebe frühere Glaubensschwester. Auch dein Verhalten hat mit geholfen, meinen neuen Weg zu finden.

  • Ghostwriter (Donnerstag, 09. Juni 2016 11:41)

    @die umstrittene NAK, Update09.06.
    Es ist bedauerlich, dass eine, in dargestellter Form, Richtigstellung zu ACK/NAK-Aktivitäten erfolgen muss. Beide Seiten, ACK wie NAK, scheinen zu verkennen, dass die denk- und handlungsfähigen Teile
    ihrer bisherigen Anhängerschaft längst die "Innere Kündigung" vollzogen haben bzw sich längst von skurrilen obskuren Vorgaben abgewandt haben. Wer "Theaterdonner" liebt, mag sich in diesen
    Fantasiengesellschaften unterschiedlichsten Couleurs wohl fühlen. Vielgestaltige Hetze gegen Andersdenkende sollte vermieden werden und der Realität mehr Raum zugestanden werden. An die Adresse der
    Religionsanhänger ergeht der Hinweis, erst denken vor dem Plappern.

  • Ghostwriter (Dienstag, 07. Juni 2016 19:51)

    .....da streiten sich die Leute rum, um so ein bischen Shitstorm......
    Ist hier Jemandem aufgefallen, dass es sich bei den ganzen Religionen um Darstellung höchst menschlicher imaginärer Fantasien handelt? Wer auf solch nebulösem Grund baut, ist nicht wert, auch nur
    marginal Beachtung zu erhalten. Lange genug sind wir dieser Fata Morgana gefolgt. Es ist an der Zeit, Realität den Trugbildern vorzuziehen und nutzloses Getue aus unserem Leben zu verbannen. Hart,
    aber ehrlich und wahr.

  • Franz C. Schlangen (Dienstag, 07. Juni 2016 10:40)

    Bei den Vorgängen im Rahmen der sog. WDR-Debatten in 2013 war es ähnlich! – Schuldt hatte seinerzeit einen Beitrag bei WDR-Online lanciert, dem von Kritikerseite heftig widersprochen wurde… die
    NAK-Apologeten, die sich seinerzeit in die Debatte eingeschaltet haben fielen dabei durch ihre nur rudimentären Kenntnisse über die Glaubenslehre der Neuapostolischen Kirche auf. - Und sofort hat die
    NRW-NAK versucht, die Debatte unterdrücken zu lassen…

    Vielleicht hätte Johanning das, als er am 15. Mai um 21:05 Uhr den Shitstorm gegen den hr-Redakteur losgetreten hat, bedenken sollen! – Tatsache ist, dass in keinem der Beiträge und Kommentare, die
    gegen den hr losgelassen wurde von den Verteidigern des Glaubens auch nur ein einziges sachliches Argument gegen den Beitrag vorgetragen wurde.
    Warum nun Alois Theisen sich diesem Druck gebeugt hat, wird sich mir nie erschließen. – Zumal auch die von der NAK veranlassten Stellungnahmen der ACK-Vertreter, soweit ihre Inhalte bekannt wurden,
    nicht auf das von Torsten Harms richtig erkannte Problem eingegangen sind. – Vermutlich haben die ACK-Vertreter den Katechismus auch nie gelesen.

    Klar, die kleiner werdende Herde Christi will enger zusammenrücken und nimmt dazu eben Hinz und Kunz ins Boot. Und ich muss zugeben, dass es in einigen Regionen örtliche NAK-Gemeinden gibt, deren
    Mitglieder auch gerne mit der größeren Herde weiden…
    Das Problem ist nur: Sind diese Gemeinden und ihre Mitglieder wirklich Neuapostolisch? – Neuapostolisch ist nach meinem Verständnis jemand, der sich zu den Glaubensartikeln der Neuapostolischen
    Kirche bekennt und diese erfüllt*. – Das Ökumene-Handeln entspricht aber nicht dem NAK-Glaubensbekenntnis. Bzw. die NAK-Glaubenslehre erfüllt nicht die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft im ÖRK,
    da sie anderen Kirchen faktisch jedwedes Sakrament aberkennt: Die NAK erkennt die Geistlichkeit anderer Kirchen nicht an – und spricht ihnen damit die Vollmacht zur Verwaltung der Sakramente
    ab.

    Nun fragt sich doch, ob diejenigen, die den vollkommen korrekten Beitrag in der Hessenschau moniert haben, überhaupt dazu berechtigt waren? Das normale Geschwist hat ganz offen sichtbar keine Ahnung,
    was Neuapostolisch-Sein wirklich bedeutet, die ACK-Vertreter sehen nur das, was diejenigen, die aufgrund ihres Handelns nicht wirklich neuapostolisch sind, ihnen bieten, und die Vertreter der
    NAK-Kirchenleitungen sind sehr daran interessiert, dass die nach wie vor bestehenden Fakten über das Sektierertum und den immer noch aktuellen apostelzentrierten Heilsexklusivismus nicht öffentlich
    diskutiert werden, damit ihr „Wording“ (das korrekte Wort ist meines Erachtens „Lügen“) nicht auffällt…

    So oder so: Es gab keinen wirklich nachvollziehbaren sachlichen Grund für die Reaktion von Theisen! Und daher stellt sich die Frage nach dem Warum? – Da der Beitrag nicht mehr in der Mediathek
    abrufbar war, hätte sich das Problem im Prinzip erledigt…
    Im Großen und Ganzen hat kaum noch jemand von den Hessenschau-Beitrag geredet. Die Einzigen, die von Theisens Reaktion profitiert haben, waren die NAK-Funktionäre, die ihren Mitgliedern zeigen
    konnten, was für einen Einfluss sie haben und wie wichtig sie sind – und klar, die Manipulatoren der nac.today-Redaktion konnten sich wichtigmachen…

    Nachdem das „qui bono?“ nun beantwortet ist, bleibt noch die Frage, wie die Neuapostoliken-Führer das erreicht haben? Jedenfalls haben sie keinesfalls den Beweis führen können, dass die Schilderungen
    aus Harms Hessenschau-Beitrag nicht mehr der aktuellen Kirchenlehre entsprächen!

    Übrigens – um auf den Ausgangspunkt dieses Kommentars zurückzukommen: Der WDR hat seinerzeit einen weiteren Beitrag online gestellt, und dieser hat die NAK dann in einem anderen Licht gezeigt, als
    der vorher von Schuldt lancierte.

    * - Uns wird immer wieder vorgeworfen, es stünde uns nicht zu, zu beurteilen ob jemand neuapostolisch sei oder nicht. Und das ist Quatsch! – Wonach soll ich eine Organisation denn beurteilen, wenn
    nicht nach ihren eigenen Regeln?
    Wenn die „Laissez-Faire-Neuapostoliken“ wie Michael Koch et al. wollen, dass ihre Art des Glaubenslebens als neuapostolisch eingestuft wird, müssen sie eben durchsetzen, dass die Glaubenslehren ihrer
    Organisation ihrem Glaubensleben angepasst werden.

  • Siegfried Dannwolf (Montag, 06. Juni 2016 18:59)

    ... und noch eine Ergänzung zur Vorgehensweise der NAK zum HR-Beitrag: Das kenne ich aus meiner Zeit in den 90er Jahren. Kaum berichtete der damalige SDR, gab es eine Initiative beim Rundfunkrat und
    beim Intendanten. Die liefen allerdings komplett ins Leere. Aber bemerkenswert ist, dass kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollen.
    Und noch eine Ergänzung: Die Auswirkungen auf die einzelnen Gläubingen sind zwar nicht mehr in der großen Zahl wie noch vor Jahren vorhanden, aber dennoch immer noch in einer nicht akzeptablen
    Anzahl. Jeder einzelne Mensch, der an oder wegen seines Glaubens leidet, ist einer zuviel. Das sollte eine Organisation, die sich Nächstenliebe aufs Banner geschrieben hat, nicht leugnen wollen.

  • Siegfried Dannwolf (Montag, 06. Juni 2016 18:53)

    Der Beitrag ist perfekt. Ich sehe nichts, was zu beanstanden wäre. Alle überschwänglichen Vorfreude-Äußerungen auf den Pfingst-GD des Stap zeigen doch deutlich, dass der Apostelfetischismus
    unverändert blüht.
    Natürlich sind viele Sünden-Bedrohungen relativiert oder aufgehoben. Alle Veränderungen zum Positiven sind nicht erfolgt aufgrund weitsichtiger oder einfühlsamer Entscheidungen der Kirchenführung,
    sondern wegen des Drucks der Basis. Und weil immer mehr Mitglieder - Gott sei es gedankt - mit den Füßen abstimmen.
    Die Öffnung in Richtung Ökumene geht m.E. nicht darauf zurück, dass man in der Lehre Irrungen und Wirrungen erkannt und korrigiert hat, sonst hätte man das ehrlicherweise und fairerweise offen
    bekennen können und müssen. Vielmehr geschieht die Öffnung über das beliebte Wording, also eine Fassadensanierung. Oder ist jemand bekannt, dass der Stap in einem GD offiziell erklärt hat, dass alle
    Christen die Wiederkunft Christi miterleben werden, dass Heiliger Geist überall weht, dass auch mein Nachbar ein Gotteskind ist? Oder dass "Apostel" lediglich eine NAK-spezifische Bezeichnung eines
    Amateur-Pfarrers ist? Und dass selbstverständlich Predigtbeiträge lediglich die Meinung des Redners wiedergeben, aber nichts mit einem Heiligen Geist zu tun haben?

  • Detlef Streich (Montag, 06. Juni 2016 18:25)

    Bei allen Wandlungs- und Öffnungsdiskussionen zur Lage der NAK wird außer Acht gelassen, dass ihre an das Apostelamt gebundenen exklusivistischen Sonderheilslehren eine historisch gewachsene,
    sinngebende Dimension haben, die überhaupt nicht wegzudenken ist, weil sie elementar, konstitutiv und identitätsstiftend sowohl für das System „NAK“ als auch für das einzelne Mitglied ist, das seine
    Identität ebenfalls aus seiner Zugehörigkeit zum System und seinen Dogmen bezieht.
    Jeder Versuch, die exklusivistische Erwähltheit auch nur zu schmälern geschweige denn aufzugeben ist nicht nur eine Gefahr, sondern untergräbt die gesamte Identität und Stabilität des spezifischen
    neuapostolischen Glaubensgebildes. StAp Schneider drückte es Pfingsten 2012 so aus:

    „Ich bin neuapostolisch! Ich glaube, was im Katechismus steht. Ich will selbstbewusst und ohne Hochmut meinen neuapostolischen Glauben leben. Ich will keine Komplexe haben wegen unserer
    kirchlichen Geschichte und Vergangenheit, ... Ich stehe für einen neuapostolischen Glauben ohne Komplexe und ohne Hochmut.“


    Diese Haltung aber schließt einen echten Wandlungs- oder Öffnungsprozess ebenso aus wie eine wirklich aufrichtige Geschichtsaufarbeitung (z.B. Ausschluss von Ap. Kuhlen etc.) mit einem wirklich
    bekennenden „mea culpa, mea maxima culpa!“
    Der im Video vom Kirchensprecher Bischof Johanning geäußerte Satz, „Das gehört eben mit zu unserer Biographie, zu unserer Geschichte der Neuapostolischen Kirche, dass aus der Vergangenheit
    heraus manche überkommenen Vorstellungen da sind, die wir aber zur Seite legen möchten“
    , lässt das Dilemma zwar anklingen, indem Fehler verallgemeinernd eingestanden werden, ohne aber einen
    Lösungsansatz für das Problem anzudeuten. - Es wird bei der Absichtserklärung, überkommene Vorstellungen abzulegen, bleiben, alles andere führt die NAK über eine (sich schon lange andeutende)
    Identitätskrise zur Selbstauflösung.

    Nebenbei bleibt es eine Tatsache, dass egal, was im Katechismus steht oder geändert stehen würde und egal, was einzelne Apostel (Kühnle) vermeintlich so alles „neue“ hier und da erzählen, in der
    Gemeinde wird weiterhin wie eh und je aus dem Bauch heraus gepredigt, was über die Jahrzehnte sich im Unterbewusstsein angesammelt hat und dementsprechend druckvoll gehandelt:
    Du musst zum Gottesdienst, zur Jugendstunde kommen, sonst kann dich der Herr bei seinem Wiederkommen nicht erkennen. Lies nicht so viel in der Bibel, höre lieber auf das Wort göttlicher Predigt, du
    versündigst dich usw.
    Und daran ändert weder jetzt noch in Zukunft auch kein neudeutsches Wording nur irgendetwas, lieber schrumpft man sich bis zur Auflösung klein als sich von diesen Vorstellungen zu lösen und feiert
    weiter den Kirchenchef.

    Aber das alles will niemand hören, weder intern noch extern seitens der ACK. „Auch wenn der große Tross nur langsam in Bewegung kommt, sollte ein Zerfallen der NAK aus ökumenischer Sicht
    vermieden werden. Die Kirchen sollten den Prozess der Öffnung der NAK mit viel Geduld wohlwollend kritisch begleiten“
    , so Harald Lamprecht in einem Artikel zur Ökumenefähigkeit der NAK.
    Originalton Ap. Kühnle 2014 zur Ökumene: „Wer glaubt durch ökumenische Gespräche würde unsere Kirche ihre Identität verlieren, der hat den Katechismus nicht gelesen.“
    Und Stap Schneider machte am 15.09.2013 in der Gde. Metz deutlich, dass ohne Apostel keine Kirche Christi denkbar und Ökomene damit also im Prinzip ein überflüssiges Unterfangen ist:

    „Gott hat seine Kirche gegründet und Jesus hat uns diese zu unserem Heil gegeben. Er hat die Kirche Christi gegründet, er hat die Grundlagen dazu gelegt und er hat seiner Kirche Apostel
    gegeben. Man kann nicht das Apostolat, das Apostelamt von der Kirche Christi trennen. Sie sind auf das engste miteinander verbunden. … Die Kirche Christus ist apostolisch und die Kirche braucht die
    Apostel. Jesus hat ihr die Apostel gegeben zum Segen und zu ihrer Vollkommenheit.“


    Religiöser Wahn ist eben weder therapierbar noch heilbar und möchte gar nicht ökumenefähig sein, weil er absolut sich selbst genügt!

  • Carlie Beh (Montag, 06. Juni 2016 18:03)

    Was nützt uns das ganze Hin- und Hergerede? Was geschehen ist, ist geschehen.
    In vielen Fällen sind Seelen getötet worden, wer macht sie wieder lebendig? Ganz bestimmt nicht die Institution NAK!

    Jahrelang hat man uns verdammt und verflucht und heute ist alles anders? Das kann nicht die Liebe Gottes sein.
    Ich denke, wir haben das Recht, Anklage zu erheben!
    Und ich bezweifele, dass die NAK sich von ihrem Sektentum befreien kann.

  • Ghostwriter (Montag, 06. Juni 2016 10:51)

    GEbrauche die Güter Deines Lebens und MISSbrauche sie nicht. Traumtänzervorstellungen, die Realitätsverlust offenbaren, könnten leicht als Missbrauchsgut angesehen werden. Und Religionen basieren auf
    imaginären "Traumgebilden".

  • Franz Christian Schlangen (Montag, 06. Juni 2016 07:55)

    Nochmal zu einem Inhalt des TV-Berichts:

    Wolfgang Knauf beschreibt in dem TV-Beitrag eine ganz normale Sorge, die jedem unvollkommenen Gotteskind in solchen Situationen durch den Kopf schießt, bei Kindern gar Ängste auslöst. – Kein
    NAK-Mitglied, das wirklich zu seinem Glaubensbekenntnis steht, kann leugnen eine solche Erfahrung gemacht zu haben – Und das ist, wie ich weiß, bedingt durch die NAK-Lehre auch heute kein bisschen
    anders!
    Aber auch der sozusagen umgekehrte Fall kann ganz schön übel werden...

    Dann nämlich, wenn ein Elternteil oder ein sonst wie nahestehender Mensch „fernbleibt“ oder einer anderen Kirche angehört – oder, Gott bewahre, überhaupt kein Christ ist. Und das müsste Kindern nicht
    einmal speziell vermittelt werden, weil es sich aus dem Unterrichtsstoff von Vorsonntagsschule, Sonntagsschule, Kindergottesdienst, Religions- und Konfirmandenunterricht (meine Ehefrau war bis 2011
    NAK-Religionslehrerin) so ergibt!
    Die Kinder lernen, dass ausschließlich die Gotteskinder (das können lt. Katechismus wiederum ausschließlich „versiegelte“ NAK-Mitglieder sein) als Erlöste in die Ewigkeit gehen, es wird sogar in
    Rollenspielen vorgeführt, wie belastet, freudlos, und in Finsternis die Unerlösten „im Jenseits“ vegetieren - und wie erst das im Entschlafenen-GD gespendete Sakrament (in der NAK gibt es die Praxis
    der Sakrament-Spendung an Tote) Erlösung bringt...

    Ein Kind, welches diesen Mumpitz ernst nimmt, kann nicht anders, als in ständiger Angst und Sorge um einen nahestehenden Menschen sein, der nicht neuapostolisch ist!

    Ich kennen einen Fall im Arbeitsbereich von Peter Johanning* - und der liegt gerade einmal fünf Jahre zurück:
    Zwei kleine Halbwaisen, deren Vater früh ums Leben gekommen war, und deren noch junge Mutter sich zunächst innerlich von der krankmachenden NAK-Lehre distanziert hat und dann immer seltener in die
    sog. Gottesdienste ging, „durften“ auf Druck der Familie weiterhin in die Kirche gehen und haben dort die Gottesdienste besucht.
    Nur war es für die Mutter nicht ausreichend, sich lediglich von der Kirche zu distanzieren - sie hatte massive psychische und psychosomatische Beschwerden, sie war wirklich sehr, sehr krank...
    Klar, die beiden Kinder haben sich Sorgen um die Mama gemacht... und wirkliche Seelsorger hätten sich bemüht, die Sorgen der Kinder zu lindern. - Nicht so in diesem Fall: Dort wurde den Kindern
    vermittelt, dass ihre Mutter deshalb so krank sei, weil sie nicht mehr „ins Haus des Herrn gehen“ würde. Das sei die normale Konsequenz!

    Merke: In der Gemeinschaft der Gotteskinder ist alles gut... - Außerhalb der Gemeinschaft sind Wehe, Elend, Leid und Tod!
    Und jetzt soll bitte jemand kommen und behaupten das sei nicht wahr! Und in vielen Gemeinden wird „WELT“ nach wie vor als "Wehe, Elend, Leid und Tod" buchstabiert, wie es Wolfgang Knauf zum Ausdruck
    gebracht hat. Und lediglich den Behauptungen der NAK-Apologeten zufolge ist das seit über 20 Jahren nicht mehr der Fall...

    * Anm.: Ich weiß definitiv, dass Peter Johanning den zur Rede stehenden Fall sehr genau kennt! - Er hat sich seinerzeit im Schriftwechsel mit der Mutter, die in großen seelischen Nöten
    war, als ausgesprochenes Ar-----ch erwiesen.

  • detlef streich (Sonntag, 05. Juni 2016 19:09)

    tap Schneiders "christliche" Grundhaltung am 1.3.2015 in Berlin:

    „Also, wer an die Apostel glaubt, darf sich auf die Fürbitte Jesu berufen. … Wer nicht mehr so an die Sendung glaubt, wer nicht mehr an das Erlösungswerk glaubt, wer so langsam zurückgeht, wird zum
    Feind.“

    Mehr braucht man zur Ökumenetauglichkeit der NAK wohl kaum sagen ...

  • Franz Christian Schlangen (Sonntag, 05. Juni 2016 18:33)

    Als möglicher Grund für die Löschung wurde mir in einer E-Mail ein äußerst interessanter Aspekt mitgeteilt:

    (Zitat) „[…] Zum Einen ist im IT-Bereich an herausgehobener Stelle des hr ein Bezirksevangelist der NAK beschäftigt und zum Anderen gibt es enge NAK-Beziehungen zum deutschlandweit bekannten
    hr-Moderator Thomas Ranft. Er moderiert an verschiedenen Stellen Deutschlands NAK-Konzerte. […]“
    (Zitatende)

    Merke: Beziehungen schaden nur dem, der keine hat... ;-)

  • Silke G. (Sonntag, 05. Juni 2016 13:10)

    Also ich kann nur sagen das, was W. Knauf schildert, habe ich als Kind ähnlich erlebt (jetzt nicht mehr als Jugendliche so verstärkt ....er sprach ja einmal von seinen Erleben als Jugendlicher )
    .

    Ich gebe ihm 100 Prozent Recht, wenn er sagt, die Nak habe denselben Absolutheitsanspruch , zumindest lese ich nichts anderes aus diversen Katechismusaussagen und in Predigten kommt es auch immer
    wieder mal zwischen den Zeilen zum Vorschein.

    Daß gemeindemässig viele MItglieder anders denken, ist auch Fakt...aber dieser Gegensatz bleibt wohl bestehen .

    Am allerwenigsten allerdings versteh ich die Aufregung vieler Mitglieder über dieses Video. Ich glaube , diese rennen mit Scheuklappen durch die Gegend und wollen die Diskrepanz nicht wahrhaben, die
    sich zw. teilweiser bemühter Öffnung von seiten Gemeindemitgliedern (auch einige ATs) und zu lesender und teilweise gelebter und gepredigter Exklusivität von konservativen Mitgliedern weiterhin
    feststellen läßt.

    Das würde (so viellt. die Ängste ) den Glauben zu sehr ins Wanken bringen , was allerdings nur geschehen kann: wenn man den Glauben an Gott mit dem Glauben an eine Institution in gewisser Art und
    Weise "gleichsetzt" bzw. beides sich miteinander langsam vermischt. (ist nat. ideal für die Kirche als Institution an sich ...diese Monopolstellung)

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß ich nicht untergehe, wenn ich eine Konfessionsrichtung verlasse ...der Glaube sollte ein tragendes Fundament sein.
    Natürlich ist es schmerzhaft festzustellen, die Konfession ist nur eine menschliche Abteilung, aber jeder sollte sich m.E. damit konfrontieren bevor später das "böse Erwachen" und ein eventueller
    "Fall ins Bodenlose" als Folge der Ignoranz dieser Seperation erlebt werden muss.

    (Die Sache mit dem Code als Spam-Schutz ist etwas schwer ersichtlich für ältere Semester ;-)....hoffentlich klappt jetzt Versuch 4)

  • Bea (Sonntag, 05. Juni 2016 09:34)

    Johanning schwafelt von „überkommenen Vorstellungen aus der Vergangenheit heraus, die wir aber zur Seite legen möchten“ - DAS ist eine so üble Verschleierung der Tatsache, dass
    es sich bei diesen „Vorstellungen“ nicht um unkontrollierten Wildwuchs handelte, sondern dass diese Dinge systematisch vom Altar gepredigt und damit als Gottes Wort verbreitet wurden!

    Das kann man also nicht einfach „zur Seite legen“ ohne sich mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen, man kann nicht einfach so tun, als habe man das nicht als Gottes Willen
    verkündet!

    Wobei dazu aber eigentlich differenziert (macht die NAK ja auch nicht gerne) werden muss, welche „überkommenen Vorstellungen aus der Vergangenheit“ eigentlich beiseitegelegt und mit dem
    Mantel des Vergessens bedeckt werden sollen.

    Man könnte meinen, dies beziehe sich auch auf die Ängste, am Tag des Herrn nicht „dabei zu sein“ - aber diese Vorstellungen kann man doch laut Katechismus gar nicht beiseitelegen, denn immer noch
    gilt doch, dass jeder sich sorgen und mühen muss, würdig zu werden, weil eben nicht alle errettet werden, sondern nur die würdigen Brautseelen, während die nicht würdigen zurückbleiben müssen
    und dann natürlich vor exakt der Situation stehen, dass Ehepartner, Geschwister plötzlich entrückt worden sind!!
    [StAp Leber spekulierte doch über die Konsequenzen, die sich ergeben, wenn plötzlich 10 Millionen (vor 2 Jahren waren das angeblich noch so viele) Menschen verschwinden von einem Augenblick zum
    anderen!]


    Wer das ernstnimmt, muss sich auch heute Sorgen machen und alles tun, um würdig zu werden - UND: Amtsträger, denen das Seelenheil der Anvertrauten am Herzen liegt, müssten auch genau darauf
    hinweisen, dass dieses Verhalten heilsnotwendig ist - wie also kann man das „beiseitelegen“???

    Ist es - wenn der Katechismus und dessen Lehre gültig ist - nicht sogar fahrlässig, NAK-Mitglieder nicht eindringlich zu ermahnen, wenn diese z.B. nachlässig im Besuch der GD sind?

  • Kornelia (Sonntag, 05. Juni 2016 08:29)

    Es ist schade, dass der Sender sich "gebeugt" hat. Es wäre eine gute Gelegenheit gewesen, eine breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

    Ich habe im Anschluss an den Bericht im Fernsehen dem Verantwortlichen eine Mail geschrieben. Darin habe ich ihm meine Erlebnisse geschrieben und hoffte, ihm damit den Rücken stärken zu können.

    Immer noch "klasse" finde ich die Passage wo dieser Herr Schneider sagt, dass die beste Hilfe für andere Menschen wäre, wenn die Gläubigen sich selbst auf das Kommen des Herrn vorbereiten.

    Was soll eigentlich so ein Schwachsinn? Ist doch nicht zu verstehen, oder? Was hat anderen Hilfe geben, andere menschliche Not lindern damit zu tun, dass ICH mich auf etwas vorbereite?

    Ich denke, dass dieser relg. Verein so erpicht darauf war, das kleine Video aus der Öffentlichkeit heraus zu nehmen, weil er im Nachhinein erkannt hat, welche verqueren Worte der Führer wieder von
    sich gegeben hat.

    Und Herr Johanning sagt, dass die NAK die überkommenen Vorstellungen zu Seite legen möchte.

    ER SAGT NICHT, DASS ES BEREITS GESCHEHEN IST !

    Oh, dieser ganze Quatsch. Und für was? Für etwas, das es gar nicht gibt. Ausgrenzung, Mobbing, Ängste, Mord und Totschlag. Gefühle, die nicht gelebt werden durften, weil die Religionen nicht
    zueinander passten. Kriege im Zeichen der Religion.

    Allein das ist schon Grund genug, zu wissen, dass es diesen imaginären himmlischen Vater (welchen Namen er auch immer trägt) einfach nicht geben kann und die Menschheit sich das Leben schwer machen
    lässt, durch diese rel. Verführer, die es nur auf Geld und Macht abgesehen haben.

    So, das war mein Wort zum Sonntag!

  • Margitta (Sonntag, 05. Juni 2016 08:06)

    "Die Wahrheit ist ein bittrer Trank...."
    Am Liebsten würde die NAK alles aus der Vergangenheit (Bischoffzeit, NAK im dritten Reich, NAK in der DDR, Verbote und Gebote, 10 Mill.-Skandal etc) unter den Teppich kehren, aber zum Glück gibt es
    Menschen wie Sie Herr S., die sich nicht einschüchtern lassen von der Sekte und die Wahrheit dokumentieren um andere zu informieren und Mitgliedern die Augen zu öffnen der NAK den Rücken zu kehren.
    Denn dort ist heute alles noch genau so exklusiv wie damals!
    Vielen Dank sagt ein "Aussteiger"

30.05.2016 - 08:52 Uhr (fcs)

Ein wenig Plauderei aus der Schule…

… wider den Blödsinn der Neuapostoliken-Bonzen

Seit dem 01. März d.J. sind die NAK-Propagandisten mit einem neuen Medium am Start: Unter neuapostolisch.de (- klick) veröffentlicht der NAK-Nord-Sprecher Björn Renz in himmelblaue Wolkenbildchen gebettete Zitate von „Howling-John“ Schneider und den Präsidenten der Nord- und der NRW-NAK. Einigermaßen erfolglos übrigens, denn das allererste Schneiderzitat wurde seit 01.03.2016 lediglich 3254x aufgerufen…

 

Von Anfang an haben wir die Zitate kommentierend aufgegriffen und auf unserer fb-Seite „Klartext in Bildern“ (- klick) wiedergegeben. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass die meisten der Zitate schlichtweg blödsinnige und völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen sind.

Dann haben wir für uns angefangen, ein Blödsinns-Ranking anzulegen. War das zunächst lediglich eine Skala von 1-10, mussten wir bald bis Level 100 aufstocken. – Mittlerweile gilt eine nach oben offene Bullshit-Skala…

 

Die letzten drei Zitate der NAK-Fürsten stellen einen traurigen Höhepunkt dar...

Bildquelle: https://www.facebook.com/Klartext-in-Bildern-930055767070273/

Immerhin hat Krause meiner Meinung nach etwas zumindest teilweise Richtiges geäußert - wenn auch das zur Rede stehende Ideal unerreichbar ist:

 

So, wie ich die wenigen als authentisch belegten Jesusworte in den Bibeltexten verstanden habe, ist die Caritas bzw. die Agape als eigentliches christliches Prinzip zu verstehen. - Die absolute, unvoreingenommene, uneingeschränkte und uneigennützige Nächsten- und Feindesliebe...

Der Text in Lukas 6, 27-42 [http://www.bibleserver.com/text/LUT/Lukas6] stellt meines Erachtens die Grundregel dar, an der jeder festmachen kann, ob er Jesusanhänger (also Christ) ist oder nicht.

 

Ich selbst habe schon immer – also auch während der Zeit meiner NAK-Mitgliedschaft – von mir gesagt, dass ich kein Christ sei. Weil… wenn ich jemanden für ein Arschloch halte, dann verachte ich ihn und bringe es nicht über mich, ihn zu lieben – oder ihm gar Gutes zu tun.

Natürlich könnte ich so tun, als ob, um damit in den Augen meiner Mitmenschen besser dazustehen… - Aber das wäre dann schon wieder nicht mehr „Handeln aus Pflicht“ sondern es wäre „pflichtgemäßes“ Handeln… Es ist nicht dasselbe!

 

Und das ist dann der Punkt, an dem ich meine Behauptung fest mache, dass es überhaupt keine wirklichen Christen gibt! Zumindest unter denen, die von sich sagen, sie seien Christen, ist mir noch kein einziger begegnet, der wirklich absolut und vollkommen uneigennützig gewesen ist. Schon wenn er deshalb dem christlichen Ideal entsprechend handelt, um irgendwann „sein Glaubensziel zu erreichen“, erfüllt er nicht mehr das Ideal…

 

Kann es eine Entschuldigung sein, dass es einem Menschen unmöglich ist, dem christlichen Ideal zu entsprechen? Liebe willentlich herbeizuführen ist schließlich genauso unmöglich, wie Glaube willentlich herbeizuführen.

Und ist es deshalb falsch von mir, zu fordern, dass ein Christ, um als solcher von mir akzeptiert zu werden, mir beweisen möge, dass er dem christlichen Ideal entspricht?

 

Ich denke, es steht mir zu, dass ich einen Beweis für die positive Behauptung des Christseins fordere! Und es steht mir zu, denjenigen, der sich als Christ ausgibt, mir den Beweis dafür aber nicht liefern kann, als Hochstapler abzulehnen.

Allerdings wird derjenige, der möglicherweise wahrhafter Christ ist, das ganz sicher nicht von sich behaupten. Er handelt, wie der barmherzige Samariter gehandelt hat und geht seiner Wege. – Wer also sagt, er sei Christ hat sich damit eigentlich schon als Unchrist entlarvt

 

Im Handeln des Samariters liegt, denke ich, ein Bild für das wahre jesuanische Gedankengut: Nicht eine Religion zu schaffen, war das Ziel, sondern eine ideale Gesellschaft.

Möglicherweise genügt es ja, um Christ zu sein, dem jesuanischen Ideal so nahe wie möglich kommen zu wollen? So zu leben, wie die Engel es in Faust II mit der Erlösungsformel für Fausts ausdrücken?

 

Aber dann muss es dem Einzelnen nicht gelingen, „Bruder und Schwester liebzuhaben und die Menschen um ihn herum“ – und Krause labert dann insofern geistigen Dünnflott!

Und auf gar keinen Fall gibt es eine Rangfolge beim Liebhaben! Die Glaubensschwester aus der NAK-Gemeinde ist genauso gut wie der IS-Terrorist in Paris oder der Taliban in Afghanistan…

 

Aber okay: Die NAK-Bosse sind genauso wenig dem jesuanischen Ideal entsprechende „Christen“ wie die Funktionäre der sonstigen religiösen Organisationen. – Denn schon der Missbrauch des Ideals zum Aufbau und/oder Erhalt einer religiösen Organisation ist eine Pervertierung der jesuanischen Lehre.

Das Christentum ist eine Pervertierung des christlichen Ideals! - Und deshalb können eben insbesondere Christen keine Christen sein  ;-)

 

Und dabei kann ihnen auch Jeszs Christus nicht helfen, wobei wir dann auch beim aktuellen Zitat von Rainer Storck sind. Und das ist derart plumpt und doof, dass ich eigentlich überhaupt nicht weiter darauf eingehen mag!

Bewerbungen um den „goldenen Aluhut“ kann Storck hier einreichen… (- klick ins Bild)

Ein Mitglied der facebook-Gruppe „Klartext“ (- klick) kommentierte dieses Zitat so:

 

„[…] 1. Wie kommt Storck dazu, zu behaupten, dass Jesus da bzw. anwesend ist, einen nicht verlässt und helfen würde, den eigenen Weg zielgerichtet fortzusetzen?

2. Woher soll er denn das wissen, hat er mit Jesus persönlich gesprochen (wie angeblich vor über 60 Jahren JGB es getan haben soll... welches, wie wir ja alle wissen, nur eine Einbildung von JGB war)? Oder ist das eine Beruhigungsphrase nach dem Motto, alles wird gut? […]“ (Zitatende)

 

Und damit hat es den Nagel auf den Kopf getroffen. Das grundsätzliche Problem ist nämlich, dass es überhaupt keinen Beleg für die Authentizität IRGENDEINES Jesuszitats gibt...

 

Allein die Literaturwissenschaft besitzt die Möglichkeiten mit ihren Werkzeugen eine Annäherung zu wagen...

Allerdings darf sie sich dem Thema nicht aus christlicher Sicht annähern, sondern muss dabei die Texte unbedingt aus der Sicht der Judaistik analysieren...

 

Jeder Christ wird z.B. vehement abstreiten, dass Jesus ein Pharisäer war! Und doch legen viele seiner Zitate - und oft gerade solche mit denen er sich angeblich GEGEN die Pharisäer wandte - dies nahe...

Erkennt man aber, dass KEIN Dissens zwischen Jesus und den Pharisäern herrschte, erhält man auch bei der Frage der Authentizität seiner Worte ganz andere Antworten.

 

Scha'ul von Tarsus ist eine ähnlich schillernde Figur - solange man ihn durch die christliche Brille betrachtet und seine eigenen Aussagen über sich selbst als wahr betrachtet.

Wenn man sich mit einem Talmudphilologen austauscht, wird der jedoch ganz verwundert den Kopf schütteln, wenn man die Meinung äußert, Paulus sei ein Gamaliel-Schüler gewesen... - Die eigentliche Frage ist nämlich, ob Scha'ul überhaupt praktizierender (und rechtgläubiger!) Jude war, bevor er nach Jerusalem kam und sich dort recht bald dem Sanhedrin (und der war NICHT mehrheitlich pharisäisch besetzt) als Vollstrecker andiente...

 

Wer sagt, dass Scha'ul nicht auch gnostisch beeinflusst war? - Wir sind es gewöhnt, den Gnostizismus vom Christentum her zu denken, vergessen aber, dass es zu jesuanischer Zeit längt gnostisches Gedankengut gab.

 

Und wenn wir jetzt das von Scha'ul eingebrachte Gedankengut (es ist eine Tatsache, dass das Christentum nicht eigentlich jesuanisch sondern vielmehr paulinisch begründet ist) nicht nur von einigen heidnischen Aspekten, wie z.B. dem Mithraskult, her betrachten, sondern, z.B. bei der Idee der göttlichen Trinität, auch vom Gnostizismus her denken, lassen sich viele Inhalte der Evangelien ganz eindeutig als nicht jesuanisch sondern paulinisch einordnen. Und so fällt dann die Isolierung der authentischen Jesusworte viel einfacher! - Das von mir unter dem Krausetext verlinkede Zitat aus Lukas dürfte dazugehören…

 

Was unterm Strich übrig bleibt, ist kein religiöser Jesus, sondern ein politischer! – Er war mit Sicherheit nicht göttlich und er hatte mit Sicherheit nicht vor, die Welt missionieren und trinitarisch taufen (und gar versiegeln) zu lassen…

Jesus war aber ganz sicher eine Art Freiheitskämpfer und Gesellschaftsreformer. – Die Frage, ob die von ihm vertretenen Ideen originär ihm zuzuschreiben sind, kann man dabei vernachlässigen.

 

Was man aber ganz bestimmt vernachlässigen kann, ist das ganze christliche Brimborium drumherum! – Um es mit einer meiner Lieblingswendungen zu sagen:

 

DAS IST BULLSHIT, …

 

... und dabei bildet das hier abschließende Schneider-Zitat den vorläufigen Höhepunkt!

Selbst diejenigen, die an die Existenz eines Gottes glauben, und sogar diejenigen darunter, die an die Existenz des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs glauben – und sogar die Christgläubigen – müssen zugeben, dass es nicht den Funken einer nachweislich authentischen Überlieferung von einer entsprechenden Äußerung dieses Gottes gibt…

 

Warum also lassen sich diese Menschen gefallen, dass Schneider sie mit derart blödsinnigen Behauptungen zuquasselt?

Das heißt, wenn er wenigsten nur quasseln würde… Ich höre ihn bei diesem Unsinn regelrecht sein typisches schluchzendes Gejaule anstimmen, das ihm den Spitznamen „Howling-John“ eingebracht hat…

 

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27.05.2016 - 09:22 Uhr (fcs)

Ist die NAK im Umbau?

Nein! – Sie liegt im Sterbekampf!

Im Jahr 2028 wird es 150 Jahre her sein, seit sich Menkhoff, Schwarz, Wichmann und Krebs samt ihren Anhängern von der „Allgemeinen christlichen apostolischen Mission“ (AcaM) trennten und die Organisation bildeten, aus der Anfang des 20 Jhdt. die Neuapostolische Kirche entstanden ist… - Wenn man beide Augen zudrückt, könnte man also 2028 vom Jubiläum „150 Jahre Neuapostolische Kirche“ sprechen. – Aber ob die deutschen NAKn dieses Jubiläum noch erleben werden?

„Mit vollem Dampf zurück“ - Dieses Bild haben wir am 11. Mai d.J. in der fb-Gruppe Klartext als Symbol für den NAK-Kurs verwendet [Quelle: (- klick) ins Bild]

Es fragt sich, warum die Neuapostoliken die Tatsache, dass ihre Gemeinschaft im Grunde genommen lediglich aus der Abspaltung von einer Abspaltung entstanden ist, die erst vor nunmehr 138 Jahren stattfand, in den Online-Enzyklopädien verschleiern? (Zum Beispiel indem sie die lächerliche Wendung benutzen, die AcaM habe sich unter Beibehaltung ihres Namens von Menkhoff & Co. abgespalten?)

Und es fragt sich, warum die NAKn bereits im Jahr 2013 die Lüge verbreitet haben, sie seien 150 Jahre alt…

 

Ich denke, meine Vermutung, sie wollten wegen der Geburtstagsfeierlichkeiten größere öffentliche Aufmerksamkeit – und vor allem größere Medienpräsenz – erreichen, trifft ins Schwarze. – Der Hintergedanke bei all‘ den gewordeten Veröffentlichungen der Neuapostoliken dürfte gewesen sein, so zu tun, als seien die NAKn keine Sekten mehr und Wunder wie ökumenisch-modern. Dadurch wollten sie in der öffentlichen Wahrnehmung positiver erscheinen und so säumige Mitglieder zurückgewinnen und möglichst auch neue Mitglieder aufnehmen.

Wer sich an die Veröffentlichungen von religionsreport.de erinnert,  wird wissen, dass eben „damals“ schon auf das NAK-Gemeindesterben aufmerksam gemacht wurde…

 

Die NAKn haben damals behauptet, die kritischen Stimmen würden lügen! – Was natürlich eine Lüge war, der strukturelle Umbauprozess der NAKn war da nämlich schon voll im Gange. Und darauf angesprochen haben die Sprecher und Leitungsfunktionäre der NAKn damals schon die gleiche Halbwahrheit benutzt, die Rother (wir haben ihn ja bereits als Lügner überführt!) gestern in seinem nac.today-Beitrag benutzt hat:

 

Das Märchen vom „Mitgliederrückgang durch die Überalterung in der Bevölkerung“! – Ich bitte an der Stelle auch einmal die Apologeten um einen objektiven Rückblick:

Werft in Gedanken einmal einen Blick in Eure NAK-Gemeinde vor 20 Jahren… - Und nun fragt Euch: Wo sollen die ganzen Kinder und Jugendlichen abgeblieben sein? Wenn die Lüge von der Überalterung stimmen würde, müssten diese urplötzlich um 50 Jahre gealtert und zum größten Teil auch gestorben sein!

Und auch der Verweis auf angeblich ähnliche Entwicklungen in den „großen“ Kirchen ist reine Augenwischerei! – Bitte noch einmal ein ehrlicher Blick zurück: Stimmt es etwa nicht, dass die „großen Kirchen“ bereits einen geringeren GD-Besuch verzeichnen mussten, als die NAK-Kirchen noch proppenvoll waren?

 

Und der von Rother als Ursache angeführte Wertewandel in der Gesamtgesellschaft? Okay… zum Teil hat der etwas mit dem Aktiven-Schwund zu tun!

 

Der wesentliche Grund für das Sterben der NAK ist aber ganz sicher, dass der trotz der „Fehr’schen Freigrasung“ konservative Kurs der reaktionären Führungsgilde den Mitgliedern ein zu enges Korsett angelegt hat.

Man wollte frei sein, und hat den sich Apostel nennen lassenden Männern vor den Koffer gesch----n!

Natürlich haben die NAK-Führer daraus gelernt! Sie wollen sich ein entsprechendes Image zulegen und die jungen Leute zurückgewinnen… - Aber das Image ist gelogen, es ist aufgesetzt! – Der Katechismus ist in seinen Lehraussagen eindeutig:

 

Die NAKn sind nach wie vor faschistoid strukturierte Endzeitsekten mit nicht biblisch begründbaren (oder nur an den Haaren herbeizuziehenden) Sonderlehren und einem apostelzentrierten Heilsexklusivismus! – Und das ist ihnen zum Verhängnis geworden.

 

Statt der nie offen kommunizierten Freigrasung unter Fehr, statt der halbherzigen Aufarbeitung der Botschaftszeit unter Leber, statt der in der Kommunikation gelogenen Lehränderungen, die in Wahrheit im Katechismus nie angekommen sind, unter Schneider…

…, hätten die NAKn die Fehler der Vergangenheit, angefangen mit der dubiosen Entstehung des NAK-Entschlafenenwesens, über die Verstrickungen im Dritten Reich, über die Botschaftszeit samt der Lügenstories unter Schmidt, hin zu dem beengenden apostelzentrierten Heilsexklusivismus mit der angeblichen Alleinvollmacht zur Spendung der/des (Gabe) Heiligen Geist(es) offen aufarbeiten müssen und einen radikalen wirklichen Reformkurs fahren müssen!

Die NAKn hätten vermutlich keinen der Aussteiger aus den letzten 15 Jahren verloren, insbesondere die Abwanderung zu den evangelikalen Sekten wäre unterblieben. Entsprechend vorbereitet hätten die Gemeindegremien ein wirklicher Start in eine demokratisch strukturierte Organisation sein können. – Aber mit den Kadavergehorsam gewöhnten treuen Schafen, konnten diese Anfänge nur ein Flop werden… Was man nun vorfindet, ist ein weiteres Feigenblatt!

 

Was die NAKn jetzt erleben, ist keine

 

Kirche im Umbau (- klick)

 

wie es Andreas Rother in einem neuen Anfall von NAK-Wording behauptet, sondern eine Kirche in Agonie. – Den NAKn fällt jetzt die Salamitaktik ihrer Führer und deren Wording auf die Füße…

Dabei müsste das nicht einmal sein! Mit rückhaltloser Offenheit könnte man ähnlich einer Krebsoperation einen tiefen, aber heilenden Schnitt setzen und mit einer kleinen, aber aktiven und wirklich überzeugten Kerngemeinde in eine ökumenische Zukunft starten.

 

Freilich rettet auch dieser Schnitt nicht vor der mehr und mehr in der Gesellschaft durchsickernden Erkenntnis, dass der Abrahamitismus insgesamt eine Lüge ist. – Aber bis es zu einer endgültigen Säkularisierung der Gesellschaft kommt, könnte die NAK aktiv am Umbruch hin zu einer interreligiös-ökumenischen Gemeinschaft der Abrahamiten mitarbeiten…

 

Rothers nac.today-Beitrag zeigt aber, dass man am NAK-Wording und der Salamitaktik nichts ändern will… Die sogenannten Apostel der NAKn sind auch gar nicht an wirklicher Ökumene interessiert! Sie tun lediglich so, als ob.

Ihnen geht es um Futterneid und um den Erhalt ihrer Einkommensbasis. – Kann man ja auch verstehen: Wer gibt schon gerne ein 5-stelliges Monatseinkommen auf? - Allerdings sind die Einkünfte und Pensionen der derzeit lebenden NAK-Apostel incl. der Ruheständler für deren gesamte Lebenszeit gesichert! - Also auch über den 150. Jahrestag der Entstehung der NAK-Vorläufergemeinschaft hinaus!

 

Die deutschen NAK-Gliedorganisationen werden diesen Tag aber nur schwerlich erleben! – Tatsache ist nämlich dass die NAKn immer noch mit falschen Zahlen spielen! – Die von der NAK-NRW behaupteten 345 Gemeinden haben am 01. Januar 2015 bestanden. In den seitdem vergangenen 17 Monaten sind bereits weitere Gemeinden aufgelöst worden!

Und von den zu diesem Stichtag aufgelisteten 84.202 Mitgliedern sind lt. NAK-NRW-Statistiken allenfalls 23.000 aktiv (d.h. sie tauchen wenigstens 1-2x/Jahr in einem GD auf). Der überwiegende Teil dieser „Aktiven“ gehört aber zur Generation 65+! Das bedeutet, dass sich die ins Feld geführte Überalterung erst derzeit wirklich auswirkt…

… bis zum von Storck anvisierten Jahr 2030 werden die meisten NAKler gestorben sein! – Aber auch bis zum 150. Geburtstag in 12 Jahren wird die Hälfte der derzeit aktiven NAKler nicht mehr leben…

 

Storck & Co. rechnen mit einer linearen Entwicklung – aber das wird sich als Fehlkalkulation erweisen. Jetzt sind bald die geburtenstarken Nachkriegs-Jahrgänge mit Sterben dran, und dann wird die derzeitige Erosion im Vergleich ein leichtes Bröckeln sein.

 

Was bleiben wird, sind ein paar Wohnzimmergemeinden und Schwerpunktkirchen (nur so könnten die von Storck angenommenen 187 Gemeinden noch bestehen) in einer einzig verbliebenen NAK-Gebietskirche Europa… Und daran ändern die NAK-Bosse auch mit noch so tollen Events, wie dem für 2019 geplanten „Internationalen NAK-Jugendtag“ nichts! Diese Veranstaltungen dienen nur zur Bestätigung des mutmaßlichen NAK-Wahlspruchs

„Mehr scheinen als sein!“

 

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Update von 15:25 Uhr:

Prognose der Entwicklung der deutschen NAK-Gebietskirchen bis 2024:

In den nächsten 8 Jahren wird sich die NAK-Deutschlandkarte mit jeder Zur-Ruhesetzung eines der deutschen BezAp verändern. – Auch diese Veränderungen werden ihren Teil zum Sterbeprozess der deutschen GKn beitragen. – Und zwar über den Mitgliederrückgang durch die weiteren Wege zum nächsten GD-Ort hinaus.

Die in den Bildern dargestellte Prognose dürfte ziemlich stabil sein. – Was offen bleibt, sind die Antworten auf die Fragen:

  • Wer beerbt Schneider im Jahr 2024?
  • Wer beerbt Krause im Jahr 2025?

Ach ja: Eine weitere Frage wird sein,wie die deutschen Neuapostoliken es finden werden, wenn sie plötzlich von dem Kontinent aus, auf dem sie selbst die NAKn finanzieren, regiert werden... ;-)

Und abschließend noch ein kleiner Hinweis auf den nac.toay-Beitrag, den Peter Johanning heute (also am 27.05.16) in der Rubrik "Gemeindeleben" veröffentlicht hat, und in dem er praktisch über den

 

getarnten Rückzug von Grönland (- klick)

 

berichtet. - Dass er ausgerechnet diesen Beitrag ausgerechnet nach Rothers Beitrag über den Umbau der NAK bringt, kommt sicher nicht von ungefähr. - Denn merke:

 

Grönland ist bald überall!!

23.05.2016 - 09:22 Uhr (fcs)

Müsste das nicht bestraft werden?!

NAK-NRW führt GDe für kognitiv gehandicapte Menschen durch

Es war, meine ich, eine Idee von Storck... Und die NRW-Neuapostoliken nennen es

 

GOTTESDIENST IN LEICHTER SPRACHE,

ich hingegen nenne es

MANIPULATION WEHRLOSER !!

 

Ob es sich dabei nicht sogar um geistlichen Missbrauch (evtl. in Einzelfällen auch "... Schutzbefohlener") handelt, müssten ggf. Juristen prüfen...

 

Aber wie immer man es nennt, es ist letztendlich dem Katechismus dieser Sekte zufolge so sinnvoll wie ein Kropf! Ein Blick in den NAK-Katechismus hilft weiter:

 

(Zitat) "12.1.6.3.3 - Ebenen der Wortverkündigung

 

Gottes Wort ist vollkommen, lauter und untrüglich — doch wird es durch unvollkommene Menschen verkündigt. Deswegen kann die Predigt Fehlerhaftes enthalten. Doch legt Gott, der das herzliche Bitten des Predigenden und des Zuhörenden vernimmt, in die unzulänglichen menschlichen Worte der Predigt Kraft hinein. Es bestehen also zwei Ebenen.

 

Die eine ist die menschliche: Ein Mensch redet, und Menschen hören zu. Auf dieser Ebene sind weder sprachliche und inhaltliche Fehler des Redners noch Verständnisfehler der Hörer ausgeschlossen.

 

Die andere Ebene ist die göttliche: Der Heilige Geist spricht durch den gesandten Knecht Gottes zum Herzen des Zuhörers und stärkt bzw. erweckt in ihm Glauben. Die Unvollkommenheit geäußerter Worte und Sätze hindert also Gott nicht, Kraft hineinzulegen. [...]" (Zitatende)

 

Quelle: NAK-Katechismus bei NAKI e.V. (- klick)

 

Würden die Neuapostoliken-Bonzen glauben, was sie predigen und für wahr halten, was sie in ihrem Katte-Schiss-Mus geschrieben haben, wäre diese in der Tat "besondere" GD-Form vollkommen überflüssig! Das, was der/die gläubige Hörer(in) braucht, bekommt er/sie der NAK-Lehre zufolge in der stinknormalen Predigt...

Und wenn ihr/ihm sie zu unverständlich ist, und er/sie darum einfach wegbleibt, dann hat der liebe Gott eben kein Interesse an ihm/ihr! – So einfach ist das…

 

Und damit ist denn auch vollkommen klar, um was es Storck et al. in Wahrheit geht, und wie verwerflich (in meinen Augen sogar verbrecherisch, da m.E. hier die Grundregeln menschlichen Zusammenleben verletzt werden) das ist, was Günter Lohsträter auf der

 

website der NAK-NRW (- klick) ankündigt.

 

Und irgendwie passt das ja auch zur allgemeinen Linie der NAK-Leitungsfunktionäre...

Kommentiertes Zitat des Tages von neuapostolisch.de... Original: (- klick) ins Bild

Die Antwort auf diese Frage ist bereits im Vorhinein klar: Es kommt hier der Artikel 1.3 des NAK-Katechismus ins Spiel:

 

(Zitat) „Gegenwärtige Offenbarungen des Heiligen Geistes“

 

"[…] Die Predigt der in der heutigen Zeit wirkenden Apostel Jesu gründet auf den Aussagen der Heiligen Schrift (siehe 1.2.5); sie werden in ihrem Lehrauftrag durch den Heiligen Geist geleitet. So erfüllt sich die oben genannte Verheißung des Gottessohnes auch heute: Der Heilige Geist hält die in Jesus Christus geschehene Selbstoffenbarung Gottes wach, vergegenwärtigt sie und leitet auf das Offenbarwerden des wiederkommenden Christus hin. Menschwerdung, Tod, Auferstehung und Wiederkunft des Gottessohnes stehen im Zentrum der gegenwärtigen Offenbarung.

 

Darüber hinaus vermittelt der Heilige Geist dem Apostolat neue Einsichten über Gottes Wirken und seinen Heilsplan, die in der Heiligen Schrift zwar angedeutet, aber noch nicht vollständig enthüllt sind. Als wichtiges Beispiel dafür ist die Lehre von der Heilsvermittlung für Entschlafene zu nennen (siehe 9.6.3).

 

Es obliegt dem Stammapostel aufgrund seiner lehramtlichen Vollmacht, derartige Aufschlüsse aus dem Heiligen Geist zu verkündigen und zur verbindlichen Lehre der Neuapostolischen Kirche zu erklären." (Zitatende)

 

Quelle: NAK-Katechismus bei NAKI. E.V. (- klick)

 

Das bedeutet, dass die Apostel für sich in Anspruch nehmen, im alleinigen Besitz göttlicher Wahrheiten zu sein. Sie müssen das, was sie behaupten, nicht einmal begründen oder beweisen.

 

Und das heißt (auf gut deutsch):

Hinsetzen, Maul halten, zuhören!

Die Apostel sagen wo’s lang geht!

 

Siehe hierzu ergänzend auch den aktuellen Kurzbeitrag auf unserer Unterseite

„Kinder und Jugend in der NAK“ (- klick)

 

Kommentare zu diesem Beitrag (bitte unter Bezugsangabe) sind hier möglich (- klick)

19.05.2016 - 16:05 Uhr (fcs)

[wird laufend (unmarkiert auch in einzelnen Textpassagen) aktualisiert.]

Letztes Update: 23.05.2016 / 07:03 Uhr

befremdliche Befindlichkeiten

Eine kleine Link- und Infosammlung...

Mittlerweile dürften alle Insider wissen, wie sehr sich einige NAK-Größen im Nachgang zu einem Kurzbeitrag über die Pfingstveranstaltung der NAK-Hessen in der HR-Abendschau (Beitrag ist in der Mediathek nicht mehr verfügbar, da die 7-Tage-Frist abgelaufen ist) lächerlich gemacht haben!

Peter Johanning hat am Abend des Pfingstsonntag ganz offensichtlich versucht auf der fb-Seite der Hessenschau einen Shitstorm gegen den Redakteur des Beitrags loszutreten.

Allerdings wussten weder er noch Thomas Deubel und erst recht deren gut 100 Unterstützer keine wirklichen Argumente gegen die Sendung ins Feld zu führen, geschweige denn, die Sachvorträge von gerade einmal einer Handvoll NAK-Kritiker zu entkräften, die sich ebenfalls in dem Thread zu Wort gemeldet haben.
Um die Blamage dann komplett zu machen, hat Peter Johanning am nächsten Vormittag den fraglichen Thread wieder gelöscht. Allerdings hat er wohl nicht bedacht, dass ich von derartigen Auftritten grundsätzlich Screenshots und Textkopien anfertige.

 

Und so ist diese blamable Fehlleistung jederzeit nachweisbar! Tatsachlich, war das, was diese Leute sich geleistet haben, etwas in der NAK-Geschichte tatsächlich noch nie Dagewesenes... - So dumm, wie in diesem Fall Johanning, hat sich bislang noch keiner von denen angestellt – nicht einmal Frank Schuldt seinerzeit im Zusammenhang mit der WDR-Debatte.

 

Wie auch immer... Nachdem Johanning seinen blamablen Fehlversuch eines Shitstorms gegen Torsten Harms gelöscht hat, habe ich in einem eigenen Thread auf der Hessenschau-fb-Seite (- klick) geäußert, was ich von dieser Aktion halte, und ein kleines Beispielbild angehängt, um zu zeigen, dass ich den Johanning-Thread in Screenshots gesichert habe.

Nun könnte man ja vermuten, Johanning würde sich über den Text ärgern und den Beitrag löschen lassen... Weit gefehlt! – Das angehängte Beispiel-Schirmfoto war es, das wegen Verstoßes gegen die facebook-Communitystandards gelöscht wurde… was mir nebenher auch eine dreitägige Sperre eingebracht hat.

Typisch für facebook: Kein Hinweis darauf, worin der Verstoß bestand und keine Möglichkeit sich zu rechtfertigen. – Aber sei’s drum! Ich habe die Kombination aus Text und moniertem Bild für dieses Blog neu montiert und zeige es eben hier…  - Dagegen, dass sein Konterfei auf dem Screenshot zu erkennen ist, wird Johanning als Person des öffentlichen Lebens wohl keine Einwände erheben wollen. Die Übrigen Namen und Gesichter habe ich unkenntlich gemacht…

moniertes Bild (hier im Bild)... zum ursprünglichen Thread: Bitte (-klick) ins Bild

Natürlich gab es im Nachgang zum „Johanning Thread“ noch eine ganze Reihe weiterer Wortmeldungen. Allen war gemeinsam, dass sie völlig unsubstantiiert waren und/oder von einer erschreckenden Unkenntnis über die tatsächliche NAK-Lehre (sprich: Katechismus und Glaubensbekenntnis) dieser NAK-Mitglieder zeugten.

Entsprechend schnell waren die unwahren Behauptungen dann auch zu widerlegen. – Merke: Wer keine Ahnung hat, sollte einfach mal die Klappe halten!

 

Nun gut, das haben diese Leute dann ja nachträglich auch gemacht, und (nachdem Ihnen die fehlende Sachkenntnis über die NAK-Lehre und damit die fehlende Qualifikation, einen TV-Bericht über die Neuapostolikensekte zu beurteilen, nachgewiesen wurde) ihre Threads gelöscht.

Simone F. zum Beispiel und die Boulevard/Skandal-TV-Reporterin (?? ich habe bisher noch nichts von ihr gehört, gelesen, gesehen) Isa Kienzle [fb-User finden sie hier: (- klick)].

 

Kienzle war da sogar noch einmal einen Ticken dümmer drauf, als die übrigen NAK-Apologeten. Von ihr kamen unter anderem die Behauptungen, in der NAK gäbe es Diakoninnen, und seit einem Jahr gebe es einen NEUEN Katechismus, von all dem könnten die Aussteiger natürlich keine Ahnung haben, weswegen deren Einlassungen unzulässig seien…

Ist übrigens ein ganz besonderes Herzchen, diese Isa Kienzle… Scheint sich für so eine Art Promi zu halten, nimmt ggü. der Hessenschau sofort einen Kollegenstatus in Anspruch und erklärt von dieser sozusagen kompetenten Ebene aus, dass sie sich selten so für den Beitrag eines Kollegen geschämt hat, versucht jedes Mal, wenn man ihre Unwissenheit nachgewiesen hat, den Spieß umzudrehen und attackiert den/die Diskussionspartner(in), nachdem das nichts hilft, beklagt sie sich darüber, dass man ihr widerspricht – man solle doch gefälligst einen eigenen Thread öffnen (offenbar meint sie, einen Anspruch darauf zu haben, die Unwahrheit zu verbreiten); zu guter Letzt droht sie, einen TV-Bericht über das Gegenüber zu verfassen… um dann den Thread zu löschen!

 

(Selbstverständlich haben wir diesen Beitrag, samt den von einer anderen Userin noch während der Laufzeit gelöschten Kommentaren – an dieser Stelle einen Gruß an diese studentische Hilfskraft – ebenso als Beweismittel gesichert, wie den Johanning-Thread)

 

Interessant ist, wie anmaßend und überheblich die NAK-Apologeten auftreten. Das wird auch in jenem Beispiel deutlich, welches ich nachfolgend kurz vorstelle:

Der User Tobias F. [fb-Nutzer finden ihn hier: (- klick)] schrieb am 16. Mai 08:29 Uhr auf der fb-Seite der Hessenschau (- klick)

(Zitat) „Sehr geehrte Damen und Herren,

ihr Beitrag vom 15.05.16 bezüglich der NAK hat mich (und sicher auch einige andere) in meinen (ihren) religiösen Gefühlen verletzt.

So waren die meisten Informationen (vorallem die des Aussteigers) mehr als veraltet. Zum Beispiel ist der von ihnen angedeutete und dargestellte "alleinige Heilsanspruch" der NAK schon seit der Amtszeit von Stammapostel Richard Fehr nicht mehr vorhanden, auch die "Endzeit"-stimmung sowie der "Interne Druck" sind bei weiten nicht so extrem. Zwar haben sie am Ende ihres Beitrags auch noch einmal darauf hingewiesen das es Veränderungen gab, es jedoch so dargestellt als ob diese nicht oder kaum umgesetzt wurden. Ich kann ihnen aus persönlichen Erfahrungen versichern das so, wie es von ihnen dargestellt wurde, bei weiten nicht mehr ist.

Ich würde mich freuen wenn sie ein Statemant dazu abgeben und ggf. noch einmal genauer recherchieren, denn wie gesagt entspricht das was sie größtenteils dargestellt haben nicht mehr der Realität.

Im übrigen haben wir nicht unseren "Kirchenchef" gefeiert sondern die Ausgiesung des Heiligen Geistes zu Pfingsten vor gut 2000 Jahren. [sic]“ (Zitatende)

 

So richtig weiß man eigentlich nicht, wieso er seine religiösen Gefühle verletzt sieht. Schließlich räumt er ja selbst ein, dass "Endzeit"-Stimmung sowie der "Interne Druck" nach wie vor vorhanden sind... wenn auch seiner Ansicht nach nicht mehr so extrem...

 

Die Behauptung, die Exklusivität des NAKlichen Heilsvermittlung sei seit Fehr aufgehoben, ist natürlich auch völliger Quatsch [vgl. hierzu dieses YouTube-Video (- klick)]. Es hat zwar eine kleine Änderung der Begriffsdefinitionen gegeben, aber innerhalb der Kirche Christi nehmen die Neuapostolischen Kirchen laut Katechismus und Glaubensbekenntnis nach wie vor für sich in Anspruch, durch "das Sakrament der Heiligen Versiegelung" exklusiv die Gotteskindschaft zu vermitteln und dadurch die Voraussetzung dafür zu vermitteln, „am Tag des Herrn dabeisein“ zu können*. Natürlich kann die Hessenschau die spitzfindigen Feinheiten der NAK-Lehre nicht kennen, deshalb erhielt F. auf seinen Beitrag die folgende Antwort:
 

[*= siehe PDF weiter unten]

Und damit hätte er es erst einmal gut sein lassen können. Aber nein, erst muss F. noch deutlich machen, was für einen Charakter er hat und was für ein Anspruchsdenken:

 

(Zitat v. 16. Mai um 22:26) „Vielen dank für ihre rasche Antwort. Ich hoffe das es für die betreffenden Journalisten kein allzu negatives Nachspiel hat und würde mich freuen zukünftige Beiträge möglichst objektiv oder (falls angebracht) positv formuliert zu sehen. […/sic]“ (Zitatende)

 

Klar… die alleinseligmachende heilige Neuapostolische Kirche wurde in seinen Augen beleidigt, und das erfordert eine Sanktionierung der „betreffenden Journalisten“… Es muss aus seiner Sicht ein negatives Nachspiel geben… Aber man ist ja gnädig: Also bitte ein nicht allzu negatives Nachspiel.

 

Es gab im Thread dann noch ein kleines Geplänkel unter mehreren Usern, auf die die Hessenschau wie folgt reagierte:

Und am 19. Mai erfolgte dann die folgende ausführliche Antwort:

Nun, was meinen Sie? Könnte man sich damit zufrieden geben? Man könnte schon. Aber nicht als wackerer NAK-Apologet! Tobias F. musste nämlich am gleichen Tag um 23:07 Uhr noch einen draufsetzen:

 

(Zitat) „Sehr geehrte Damen und Herren der Hessenschau,

 

wie Sie bereits festgestellt haben handelte es sich bei ihren Interviewpartner sowie ihren Recherchequellen primär um Aussteiger. Daran ist nichts verkehrt, genau genommen wäre es wohl auch unglaubwürdig wenn man exakt diese außen vor lassen würde.

Doch ebenso unglaubwürdig war der besagte Beitrag, da er primär aus Aussagen des Aussteigers und einem allgemein kritischem Bild gegenüber der NAK bestand . Korregieren Sie mich sollte ich falsch liegen, doch gehört zu objektiven Journalismus nicht die gleichwertige Darstellung beider Seiten? Ich verstehe das dieser Beitrag aufgrund der Länge ihrer Sendung bei einem so komplexen Thema den Rahmen sprengen würde, doch hätte ich mir ein wenig mehr Objektivitität gewünscht.

 

Ich möchte ihnen nicht vorschreiben wie sie ihre Beiträge zusammenstellen und recherchieren doch wäre in diesem Fall eine genauere Kennzeichnung des Beitrags als NAK-kritisch/feindlich vieleicht angebracht, zumal Sie sich (auch noch) auf Internetforen berufen. Das ist in etwa so journalistisch relevant wie wenn ich einen Vortrag mit Wikipedia ausarbeiten würde - für das grobe gerade so geeignet, jedoch für die Feinheiten mehr als ungenügend.

 

Abschließend kann ich nur sagen: ich verstehe ihre Position bin damit aber nicht wirklich einverstanden. Die Gründe dafür habe ich eben genannt. Verhalten Sie sich so wie Sie es für richtig und angemessen erachten, doch bitte ich Sie in Zukunft von Beiträgen dieser Form abstand zu nehmen - denn dies schadet nicht nur dem Image des Betreffenden sonderen auch dem ihrigen.

 

mit freundlichen Grüßen

Tobias F…. [sic]“ (Zitatende)

 

Wer jetzt „So ein Arsch!“ denkt, tut dem noch sehr jungen Tobias allerdings möglicherweise Unrecht. – Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass in Wahrheit dessen Vater Thomas [siehe hier: (- klick)] dahintersteckt… - Schließlich wissen wir ja, wie der Hase in konservativen neuapostolischen Elternhäusern läuft…

(Übrigens ist auch dieser Thread gesichert… nachträgliche Änderungen oder gar die Löschung bringen gar nichts mehr!)

 

Wie auch immer: Ich habe mich selten so sehr dafür geschämt, einmal einer dieser Leute gewesen zu sein, noch bis 2011 zu den von den NAKn als „aktiv“ gezählten Mitgliedern gehört zu haben, und bis dahin Teil dieser nach wie vor faschistoid strukturierten Organisation gewesen zu sein. – Amen!

Für diejenigen, die immer noch und immer wieder behaupten, der NAK-Exklusivismus sei Schnee von gestern:
Einfach nur einmal die wenigen schnell und unsortiert zusammengewürftelten Positionen aus dem NAK-Katechismus lesen und mir erklären, wo dort die apostelzentrierte Heilsexklusivität aufgehoben ist!
Katechismus-Splitter.pdf
PDF-Dokument [106.1 KB]

Wie ein Neuapostolike antwortet, den man mit diesen Fakten konfrontiert, sieht man nun auf dem folgenden Screenshot:

Freundlich herablassend erklärt der junge Mann einem NAK-Mitglied, das bis 2011 als Religionslehrerin in dieser Sekte*[1] aktiv war, dass Sie keine Ahnung hat. Er kennt zwar keinen einzigen der Kritikpunkte, erklärt aber, dass seine Ansicht sowieso die Richtige sei, bei Bedarf, werde er der Kritikerin aber schon  noch erklären, dass sie das alles nicht verstehen kann. Er maßt sich sogar an, sie über Aspekte des Glaubens zu belehren, wobei ich ziemlich sicher bin, dass er sich selbst nicht in der Modallogik auskennt…

 

Wie auch immer: F.s Einlassungen sind schlicht unwahr. Tatsache ist nämlich, dass die NAK-Apologeten nicht nur glauben, dass ausschließlich Apostel die Gabe Heiligen Geists spenden können, sondern sie glauben auch, dass der Besitz dieser Gabe absolut heilsnotwendig ist!

Jean-Luc Schneider höchstselbst hat klargestellt, dass die Gotteskindschaft (und die erlangt man ausschließlich durch das NAK-Sakrament der Heiligen Versiegelung) eine conditio sine qua non dafür sei, am Tag des Herrn „dabei“ zu sein – zu den Erwählten Gottes zu gehören. Man könne zwar Gott nicht verwehren, dass er den einen oder anderen trotzdem erwähle (d.i. die sogenannte „Feigenblatt-Souveränität“ Gottes) aber ausschließlich NAK-Mitglieder seien „auf der sicheren Seite“.

Und auch der Katechismus ist so formuliert, dass es sich bei diesen Voraussetzungen nicht um „Kann-Bestimmungen“ handelt!

 

Außerdem sprechen sie allen anderen christlichen Kirchen die Möglichkeit der Heilsvermittlung ab, da nach dem Glauben der Neuapostoliken ausschließlich diese geistliche Ämter besitzen. Dies deshalb, weil lt. Katechismus ausschließlich Apostel berechtigt sind, geistliche Ämter zu ordinieren.

Und ein weiterer Punkt ist, dass lt. Katechismus ausschließlich dem NAK-Apostolat vorbehalten ist, die Bibel auszulegen und das je aktuelle Wort Gottes zu verkünden – U N D (jetzt kommts:) – neue Lehrinhalte zu formulieren, die in der Bibel sozusagen zwischen den Zeilen stehen!

 

Also... ich finde, das alles ist sehr exklusiv! Aber auch schon wirklich seeeehr, sehr exklusiv...

 


[1] Ich weiß, dass die NAK-Apologeten wieder behaupten, die NAK sei eine Kirche und keine Sekte. Deshalb erlaube ich mir, auf den bei gk promoteten „Lamprecht-Vortrag“ hinzuweisen. Dort heißt es

(Zitat) „[…]Lamprecht zitierte zudem seine Fachkollegin aus der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Annette Kick, die herausgearbeitet hatte, dass im neuapostolischen Katechismus nun zwischen dem „vollkommenen Wort“ und dem „unvollkommenen Menschen“ unterschieden werde: 'Diese deutliche Unterscheidung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen, ist ein unermesslich großer Fortschritt gegenüber der bisherigen Lehre, die die geistgewirkte Predigt des Amtsträgers und das Wort Gottes mehr oder weniger in eins setzte. Das ist ein großer Schritt in Richtung theologischer Entsektung.' – Sichtbarer sei diese Entwicklung auch an der Tatsache, dass der kircheneigene Verlag mittlerweile eine Vielzahl an theologi-scher Literatur und Bibelübersetzungen im Angebot habe. […]“ (Zitatende)

Und die Ausführungen von Kick implizieren eindeutig, dass die NAK möglicherweise auf einem Weg zur Besserung, aber eben immer noch eine Sekte ist!

Hier werden dann die weiteren Links zu Beiträgen über dieses Thema folgen:

Zur Aussteigerseite unseres Freundes Detlef Streich (bitte zum 16.05.2015 scrollen) geht es hier lang:

„Wider das betreute Denken in der NAK“ (- klick)

Hier entlang geht es zum wie üblich tendenziösen Beitrag des Sebastian Müller-Bahr auf ap-wiki:

„Die umstrittene neuapostolische Kirche“ (- klick)

Das Netzwerk Apostolische Geschichte bittet auf seiner facebook-Seite um verifizierbare ergänzende Informationen:

„Netzwerk Apostolische Geschichte e.V.“ (- klick)

Das Glaubensforum-24 (gf24) diskutiert die gesamten Vorgänge um das NAK-Pfingstfestival, angefangen von den div. nac.today-Veröffentlichungen bis zum HR-Beitrag und den sich darum rankenden Diskussionen [natürlich kommen auch da üble NAK-Apologeten zu Wort. Die Beiträge von „verbindlich“ sind wie immer zum Ko---n] unter dem Link:

„Pfingsten 2016“ (- klick)

Die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland nimmt unter folgendem Link Stellung:

Stellungnahme Hessenschau-Bericht an Pfingsten“ (- klick)

Kommentare zu diesem Beitrag (bitte unter Bezugsangabe) sind hier möglich (- klick)

19.04.2016 - 08:45 Uhr (fcs)

Wie man Menschen irre macht!

oder: „Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge!“

Bild: Die beste Lüge ist immer die Halbwahrheit. – Mehr zum Thema: (- klick) ins Bild

Ich erinnere mich noch gut, dass die Laienprediger der NAK, stolz darauf, „unbehauene Steine aus denen der Herr seinen Altar gebaut habe“ zu sein, sich über die Geistlichkeit der „großen“ Kirchen lustig gemacht haben. Theologen… Im Wort Theologe stecke das Wort Lüge – Theologen seien also keine Verkünder der Wahrheit. Die Wahrheit käme allein aus dem Heiligen Geist, der ausschließlich in der Neuapostolischen Kirche „der Wirkende und Schaffende“ sei.

 

Und da haben wir schon einmal eine Halbwahrheit aus früheren Jahren.

 

Natürlich ist das mit dem Heiligen Geist völliger Quatsch! – Selbst wenn es Gott und Jesus Christus und den Heiligen Geist gäbe (es gibt sie nicht!), hätte die Sekte der Neuapostoliken nichts – aber auch gar nichts(!) – mit ihnen zu tun. Sie hat keinen Bezug zu irgendeiner in apostolischer Sukzession stehenden Gemeinschaft, es mangelt ihr an Katholizität und Apostolizität! Sie nennt sich apostolisch, bezeichnet ihre Spitzenfunktionäre als Apostel, in Wahrheit sind das aber keine Apostel. Ihre behauptete Zugehörigkeit zur sich „Kirche Christi“ nennenden Kofessionengemeinschaft ist eine Lüge…

 

Wahr ist allerdings, was man dazumal über die Theologen gesagt hat! – Wer ein Theologiestudium absolviert, lernt auch die historischen Bezüge der biblischen Überlieferungen kennen. Ein Theologe weiß also, dass der Pentateuch, aka 5 Bücher Mose, eine Sammlung von Mythen und Märchen ist, die kaum einen Bezug zur Realität haben. Insbesondere die Schöpfungsgeschichte, die Urväter-Legenden und die Exodus-Saga sind schlicht Teile einer identitätsstiftenden Schrift, mit der das Vielvölker-Volk im kanaanäischen Bergland, aus dem sich das Volk Israel rekrutiert hat, sich eine Historie und ein Grundgesetz gegeben hat.

Ein(e) Theolog(e/in) weiß das. – Im Neuen Testament geht es ähnlich weiter! – Ein Theologiestudium ohne Vorlesungen in Judaistik und Geschichte ist undenkbar; wer aber ein wenig Einblick in die Antike, insbesondere in die Geschichte des Judaismus, des Hellenismus, des römischen Reichs und der nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Assyriens, Persiens und Kleinasiens gewonnen hat, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Bibel sowohl im alten als auch im neuen Teil ein Märchenbuch ist, eine Sammlung von frommen Legenden und vorzeitlichen Mythen. Die logische Konsequenz daraus ist, dass ein Student der Theologie zwangsläufig zum Atheisten werden muss!

 

Es gibt ehrliche Theologen… Ganz spontan fällt mir dabei Heinz-Werner Kubitza (- klick) ein.

Oder um ein weiteres Beispiel zu nennen, der Philosoph und Humanist Dr. Dr. Joachim Kahl, der von sich sagt, er sei „durchs Theologiestudium zum Atheisten“ (- klick) geworden.

 

Wer sich aber nach seinem Theologiestudium in den Dienst einer religiösen Gemeinschaft stellt und die biblischen Inhalte als Wahrheit verkündet, hat nach meinem Dafürhalten das Recht, als ehrlicher Mensch bezeichnet zu werden, verspielt. – Es sei denn, natürlich, es handelt sich um einen zum Beispiel durch Gehirnwäsche partiell psychisch gehandicappeden Menschen…

 

Kurz: Die NAK hat diesbezüglich die Wahrheit gesagt: Theologen verkünden die Unwahrheit. – Die Tatsache, dass auch die NAK-Funktionäre keine Wahrheit predigen bleibt davon unberührt…

 

Umso verwerflicher, dass die NAK von heute sich der Hilfe von Theologen bedient, um ihren Nachwuchs mit Halbwahrheiten in die Irre zu führen! – Wie zum Beispiel bei der NAK Düsseldorf, die in einem Workshop für die Jugend des Sprengels

 

„Von den größten Irrtümern im Buch Mose“ (- klick)

 

berichtet. In den Dienst ihrer Sekte hat sich dabei die Theologiestudentin Carmen Jäger (28) gestellt, die die Jugendlichen in Auszügen „durch die fast 1000-jährige Entstehungsgeschichte des Alten Testaments“ führte…

 

(Zitat) „[…]Vor diesem Hintergrund nahm die junge Theologiestudentin die Jugendlichen mit auf eine Reise durch das erste Buch Mose. Dabei klärte sie einige verbreitete „Volksirrtümer“ auf: Genauso wenig wie etwa Eva aus einer Rippe Adams geschaffen wurde, war die Frau nicht zur Gehilfin des Mannes degradiert. Sie wurde ihm als gleichberechtigtes Gegenüber geschaffen.

[…]In verschiedenen Bibelstellen des ersten Buch Mose entdeckten sie so nicht erwartete Fakten. Neu für Viele war sicherlich, dass zum Beispiel Gott Adam und Eva nicht nackt, sondern bekleidet aus dem Paradies entlassen hat und dass der Mensch neben der Bewachung des Ortes dort durchaus Arbeit zu verrichten hatte. Ebenfalls mit viel Interesse ließen die Jugendlichen sich von einer Gruppe den Brückenschlag von der Vertreibung aus dem Paradies bis zur Entwicklung der Zivilisation nahebringen. […]“ (Zitatende)

 

Man hat aus der NAK-Düsseldorf wohlweislich nicht dezidiert berichtet, was Jäger den Jugendlichen im Detail vermittelt hat. – Wenn in den Zitaten aber die wesentlichen Erkenntnisse wiedergegeben wurden, die die Jugendlichen mit nachhause genommen haben, dann müsste man Jäger anspucken, weil sie die Jugend manipuliert hat! Sie hat sie in die Irre geführt! Und da sie ein Theologie-Vollstudium absolviert, kann sie nicht ihrerseits im Irrtum über die wahren Tatsachen gewesen sein!

 

Die Methode ist perfide (wobei ich ja bereits früher festgestellt habe, dass Perfidität das wesentliche Merkmal der NAK-Verkündigung von heute ist)! Die jugendlichen Teilnehmer fühlen sich durch die Hinweise auf Unwahrheiten, Übersetzungsfehler und Fehlinterpretationen bei Teilaspekten des Pentateuch „aufgeklärter“, halten aber umso fester an der Wahrheit der biblischen Überlieferungen insgesamt fest.

Dank dieser neue Taktik hält man sie in geistiger Unmündigkeit – ja verstärkt die Unmündigkeit sogar noch. Um es mit b.t.‘s Worten zu sagen:


„Kein Schritt führt sie hinaus aus dem festgemauerten Gefängnis der Apostelgläubigkeit und der geistigen Unmündigkeit! Die Täuschung ist eigentlich geschickter denn je!“

Von den größten Irrtümern im Buch Mose
Bei den Internetseiten speziell der NAK-NRW kommt es immer wieder einmal vor, dass Inhalte nicht mehr, oder nicht mehr in der ursprünglichen Fassung, verfügbar sind...
Um solchen Fällen vorzubeugen, fertigen wir grundsätzlich screenshots vom Gesamtinhalt der Seite, über die wir berichten, an und speichern sie im PDF-Format. - Exemplarisch für diese Vorgehensweise hier der screenhot von der ragichen Seite der NAK in Düsseldorf
screenshot website ddf.pdf
PDF-Dokument [2.4 MB]

25.03.2016 - 10:13 Uhr (fcs)

… aber glaubet ihnen nicht!

über falsche Propheten und gespaltene Zungen…

Dreifaltigkeitsikone von Andrei Rubljow - The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH., Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild

Wenn es je eines definitiven Beweises dafür, was für einen Charakter Peter Johanning hat, bedurft hätte, dann hat er ihn am 24.03.2016 geliefert. Mit dem nac.today-Beitrag

 

„Trinitarisch ist der Gottesdienst von Anfang an“ (- klick)

 

Bereits die Überschrift ist gelogen! – Wenn Johanning behauptet, der Gottesdienst sei von Anfang an trinitarisch, impliziert das, dass auch die erste Jerusalemer Gemeinde unter Jakobus einen trinitarischen Gottesdienst zelebriert habe.

 

Dafür gibt es aber nicht den geringsten Anhaltspunkt in den Überlieferungen. Sicher ist lediglich dass in nachpaulinischer Zeit, also nach Einführung der Ideen des Scha‘ul von Tarsus von einem trinitarischen Gottesdienst die Rede sein kann. Allerdings spricht auch einiges dafür, dass nicht alle Gemeinden diese Gottesdienstform übernommen haben, sondern zunächst nur die von Paulus gegründeten Gemeinden, die von Anfang an in paulinischer Theologie gelehrt wurden.

 

An einer weiteren unwahren Tatsachenbehauptung ist Johanning dann auch in seinem Einleitungsabschnitt so gerade eben vorbeigeschrammt, als er behauptet hat, das Christentum unterscheide sich von den anderen Weltreligionen durch den Glauben an den dreieinigen Gott.

Der Glaube an eine Trinität ist nämlich, wenn auch nicht gerade bei den Weltreligionen (- klick) allgemein, so doch speziell im als Weltreligion definierten Hinduismus in der Trimurti (Brahma – Shiva – Vishnu) bekannt.

Übernommen haben dürfte Scha’ul die trinitarische Idee allerdings (obwohl die hinduistische Lehre zu Jesuanischer Zeit bereits durch Theravada-Mönche im nahen Osten verbreitet war) eher aus einer der seinerzeit bekannten Mythologien aus Rom (Jupiter, Juno und Minerva) oder Ägypten (Osiris, Isis, und Horus); Johannings Hinweis, dass die christliche Triade nicht aus drei verschiedenen Personen/Gottheiten bestehe ist dabei reine Augenwischerei!

 

Eine faustdicke Lüge enthält auch Johannings Schlussabschnitt wieder:

„Die Heilige Schrift steckt voll mit Hinweisen auf die Trinität Gottes …“

 

Echt jetzt?! – Nein! – Der Typ schreibt Unsinn! Ganz eindeutig tauchen die fraglichen Hinweise erst in den durch die paulinische Theologie beeinflussten Büchern der sog. „Heiligen Schrift“ auf… - Für Skeptiker der Hinweis, dass die kanonischen Evangelien erst  n a c h  dem Tod des Scha’ul von Tarsus verfasst wurden!

 

Und der fromme Mumpitz der zwischen der Einleitung und dem Schluss verzapft wurde? – Nun, da steht zwar Johanning drauf; aber bei dem schwülstigen […] ist mit Sicherheit kein Johanning drin.

Zusammengestellt wurde der Kram von dem neuapostolischen Schreiberling, um einen falschen Eindruck zu erwecken. Er möchte als intellektuell rüberkommen, um seine Leserschaft zu beeindrucken… - Wetten, dass?

 

(Zitat) „[…]Das Anrufen des dreieinigen Gottes ist quasi die Vertikale – der Blick geht von unten nach oben, der Gottesdienstbesucher besinnt sich auf die Macht Gottes und der Priester verhilft ihm mit einer 2000 Jahre alten Formel, die Augen der Seele zu erheben. Nicht mehr der horizontale Blick gilt jetzt – keine Begegnung auf Augenhöhe wie sonst unter Menschen, sondern die Allmacht Gottes schwingt ihr Pendel in unsere Richtung. […]“ (Zitatende)

 

Man muss schon ganz schön neben der Spur laufen, um zu glauben, dass das aus dem Kopf von Johanning stammt!

 

Kommentare zu diesem Beitrag (bitte unter Bezugsangabe) sind hier möglich (- klick)

19.03.2016 - 15:34 Uhr (fcs)

Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, ...

..., werfen auch Zwerge lange Schatten!

An dieses Zitat von Karl Kraus fühlte ich mich erinnert, als ich in Detlef Streichs jüngster Aktualisierung (- klick) gelesen habe, dass er von einem „Gernegroß“ angemacht worden ist! – Ich fand das Benehmen des frechen Scheinriesen so ätzend, dass ich in der facebook-Gruppe Klartext (- klick) einen Kommentar dazu abgegeben habe.

Um den Kommentar auch außerhalb facebooks bekanntzumachen, habe ich ihn nachfolgend als screenshot eingestellt!

Da die im Text vorhandenen Links aus dem Bild nicht aufrufbar sind, hier auch noch derjenige zum CANITIES-Beitrag über die WDR-Onlinedebatte:

 

„Debatten mit Neuapostoliken von heute“ (- klick) – bitte zum 04.04.2014 hinab scrollen!

06.03.2016 - 10:23 Uhr (fcs)

Hokus-Pokus-Verschwindibus

Sind in der NAK-Mitteldeutschland mehr als 316tsd. € verschwunden?

Bild: Dipl. Ing.(FH) Günter Dißlin - Eigenes Bild - Düsentrieb 13:59, 3. Jun 2005 (CEST), CC BY-SA 3.0 // Quelle: (- klick) ins Bild

„Die Gebietskirche Mitteldeutschland unter Bezirksapostel Wilfried Klingler steht seit Jahren für eine transparente und offene Kommunikation und etablierte sich damit zum Vorbild für weitere Bezirksapostelbereiche“, schreibt Michael Koch in seinem jüngsten gk-Beitrag…

Und das in einem Zusammenhang, der  S E H R  deutlich macht, dass es mit Ehrlichkeit, Offenheit und Transparenz bei der Kommunikation der NAK-Gebietskirche Mitteldeutschland nicht sehr weit her sein kann!

 

Gehen wir gleich in medias res: Die Verwaltung der NAK in Mitteldeutschland K.d.ö.R. hatte unter http://www.nak-mitteldeutschland.de/fileadmin/download/MD_Finanzbericht2014-opt.pdf den Finanzbericht für 2014 veröffentlicht… - Eigentlich nicht wirklich ein Finanzbericht mit ordentlichem Jahresabschluss, wie ihn beispielsweise sogar die NAK in NRW veröffentlicht, sondern lediglich eine Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben.

Und bei den Ausgaben sind Michael Koch ein paar dubiose Positionen aufgefallen. Er schreibt in gk:

(Zitat) „[…] Unter anderem hatten wir gefragt, warum sich die Reisekosten im Bereich Verwaltung von 2013 auf 2014 fast vervierfacht haben. Diese hatten sich bereits von 2011 auf 2012 fast verfünffacht. 2013 betrug die Summe rund 123.000 Euro, 2014 laut der Veröffentlichung rund 472.000 Euro. Ein Reiseboom der Verwaltungsmitarbeiter oder strukturelle Gründe?

 

Nun räumte der Leiter der allgemeinen Verwaltung, Jörg Leske, am 3. März nach eingehender Prüfung ein: ‚Hier liegt ein Rechenfehler vor. Tatsächlich betragen die Reisekosten für die Verwaltung nur 155.724 Euro. Damit reduzieren sich die Gesamtaufwendungen für die Verwaltung.‘ Bei der Berechnung seien aufgrund einer falschen Formel ‚die Reisekosten der Seelsorge in gleicher Höhe für die Verwaltung angesetzt‘ worden, so Leske. ‚Es ist tatsächlich so: in der Veröffentlichung stimmen drei Werte nicht. Noch weniger ist mir erklärlich, warum mir das beim Korrekturlesen und Nachprüfen der Basisdaten nicht aufgefallen ist. Wir werden daraufhin noch heute eine korrigierte Fassung der Zahlen veröffentlichen.‘ [...]“ (Zitatende)

Quelle: NAK Mitteldeutschland korrigiert Finanzbericht (- klick)

 

Interessant ist jetzt, dass Michael Koch – er ist ja immerhin selbst Unternehmer – sich mit dieser Aussage zufrieden gibt. Ist er wirklich so naiv?

Glaube ich nicht… Es muss ihm klar sein, dass die ganze Angelegenheit überhaupt keine Bagatelle ist. - Wir reden hier immerhin von ursprünglich angegebenen 472.000 € ./. des korrigierten Betrags von 155.724 €, also von 316.276 € Und es geht hier um mögliche Straftatbestände...

 

Infrage kommen Unterschlagung, Bilanzfälschung, Steuerhinterziehung, Betrug... - Alles keine Kavaliersdelikte!

 

Ich will versuchen, deutlich zu machen, worum es geht… (Wenn das jetzt ein wenig holprig wird, bitte ich die Fachleute im Voraus um Verzeihung – ich bin zwar Betriebswirt, aber mit dem Schwerpunkt Arbeitssystemgestaltung und Betriebsorganisation; Rechnungswesen und Wirtschaftsrecht haben mich nur am Rande interessiert):

 

Zum Beginn eines Rechnungsjahres hat man Anfangsbestände, unter anderem bei Kasse und Bank… - Diese Bestände ändern sich durch Einnahmen und Ausgaben.

Am Ende des Rechnungsjahres haben wir dann den Betrag X als Saldo aus Einnahmen und Ausgaben und den Betrag Y als Saldo zwischen Anfangs- und Schlussbeständen von Kasse und Bank. Und wenn alle Geschäftsvorfälle vollständig und richtig erfasst wurden, müssen diese beiden Beträge übereinstimmen.

Bei einer ordnungsgemäßen Buchführung kann es beim Abschluss der Bestandskonten keinen Unterschied zur Buchinventur geben… - Das ist schon im privaten Bereich so. Wenn ich meine Einnahmen und Ausgaben gegenüberstelle, muss die sich ergebende Differenz mit der Bestandsveränderung in meinem Vermögen übereinstimmen...

 

Bezogen auf die NAK-Mitteldeutschland heißt das, dass der zur Rede stehende Betrag bei einer ordentlichen Buchführung als nicht erklärbare Abweichung bei Bank oder Kasse auftauchen M U S S... Im zur Rede stehenden Fall hätten Kasse und Bank 316.276 € mehr aufweisen müssen als laut Buchhaltung da sein sollten.

Da aber Geld weder aus dem Nichts auftaucht, noch sich einfach in Luft auflöst, muss den Controllern auffallen, dass ein Rechenfehler vorliegt. Danach muss eben jeder einzelne Posten in der E/A-Gegenüberstellung noch einmal kontrolliert werden.

 

Im Klartext: Wenn Leskes Erklärung wahr ist, hätte in der Buchhaltung auffallen müssen, dass ein Rechenfehler vorliegt. Es müssten über 316tsd. € mehr in der Kasse sein, als der ordentlichen Buchführung zufolge vorhanden sein dürften.

Aber ganz offensichtlich ist der Betrag nicht aufgetaucht. Das heißt, dass er an anderer Stelle ausgegeben worden ist – was natürlich Leskes Erklärung und auch die korrigierte Einnahmen- und Ausgabenübersicht (von Finanzbericht kann man wirklich nicht sprechen) unter http://www.nak-mitteldeutschland.de/fileadmin/download/MD_Finanzbericht2014-korr-opt.pdf als unwahr erscheinen lässt.

 

Ist Schmu im Spiel? Wenn ja, was für einer? Geht es um Schwarzgeld? Oder wurde das Geld unterschlagen? Wie gesagt: Es geht nicht um eine Bagatelle… - Aber klar: Immer vorausgesetzt, Leske hat die Wahrheit gesagt.

 

Möglicherweise ist ja die komplette Veröffentlichung reine Augenwischerei bzw. Effekthascherei? - Dann war es ganz schön dumm, sich dabei erwischen zu lassen.

Möglicherweise haben sich die rechtschaffenen Buchhalter aber gleich an mehreren Stellen verrechnet, sodass ihnen der Differenzbetrag entgangen ist? -  Dann müssen sie sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie ganz schön leichtfertig mit ander Leuts Geld umgehen...

Noch dazu mit Geld, das aus den Scherflein der armen Witwen eingesammelt wird...

 

Die Angehörigen der NAK-Mitteldeutschland sollten sich überlegen, ob ihre „Ordensoberen“ wirklich vertrauenswürdig genug sind, um ihnen den Zehnten anzuvertrauen!

 

316.276 € - dafür bekommt man schon ein nettes Eigenheim!

 

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04.03.2016 - 06:46 Uhr (fcs)

Klare Absage an echte Ökumene

am neuapostolischen Wesen soll die Christenheit genesen

Quelle: (- klick) ins Bild

Die Ökumene- und Weltanschauungsbeauftragten bei Protestanten und Katholiken wären gut beraten, wenn sie sich den NAK-Katechismus einmal genauer anschauen würden – dabei alle zu einem Schlagwort gehörenden Abschnitte zusammenfügen und im Gesamtkontext lesen.

Das für die Neuapostoliken typische Wording würde sofort enttarnt. Es würde klar, dass die NAK-Leitungsfunktionäre stets an der Heils-Exklusivität des Neuapostolizismus festgehalten haben.

 

Alternativ bietet sich an, einmal die sog. Gottesdienste unter die Lupe zu nehmen, die das Oberhaupt der Neuapostoliken-Sekte in Afrika hält. – Wir haben mehrfach auf die steilen exklusivistischen Aussagen von Jean-Luc Schneiders hingewiesen.

Wie sehr er dem ihm von uns Kritikern angehängten Ruf als reaktionistischer Hardliner gerecht wird, hat Schneider nun am 12. Januar 2016 in Yamoussoukro (Elfenbeinküste) erneut bewiesen:

 

Energiespender auf dem Weg zum ewigen Leben (- klick)

 

Mit den dort von Andreas Rother zitierten Aussagen macht Schneider nicht nur klar, dass es eine Ökumene ausschließlich unter der Führung des NAK-Apostolats geben kann, sondern es ist auch eine klare Absage an diejenigen, die meinen, die sichtbare Kirche Christi sei überall da präsent, wo Christen sich im Namen Christi versammelten.

Es wird glasklar, was sich aus dem Katechismus nur nach mühsamer Recherche herauslesen lässt:

 

Die Kirche Christi ist ausschließlich in den

Neuapostolischen Kirchen gegenwärtig!

 

(Zitat) „[…] Jedes Mal, wenn die Gemeinde zusammenkommt, um Heiliges Abendmahl zu feiern, bekennt sie ihren Glauben […]

Den lebenden Aposteln gab er den Auftrag, Heiliges Abendmahl zu feiern. Nur wo lebende Apostel wirken, ist Leib und Blut Jesu wirklich präsent. Das ist unser Glaube […]

Wenn wir Heiliges Abendmahl feiern, ist Jesus präsent inmitten der Gemeinde. Jesus wirkt in seiner Kirche. […]

Wer das Heilige Abendmahl empfängt, wer es in Glauben und Dankbarkeit feiert, der erhält wirklich Leib und Blut Jesu und kann ihm immer ähnlicher werden […]“ (Zitatende)

 

Es geht dabei also nicht lediglich um das „Sakrament“ sondern um eine umfassende Abwertung aller anderen Religionsgemeinschaften! Nur wo „NAK“ draufsteht ist „Kirche Christi“ drin…

 

Ach ja… So ganz am Rande dann noch ein Hinweis an die „Laissez-Fair-Neuapostoliken“, die meinen, der Besuch eines jeden einzelnen Gottesdienstes sei nicht wichtig:

 

„Denkt daran. Wie das Manna, muss man das Heilige Abend-

mahl jedes Mal dann ergreifen, wenn Jesus es anbietet.“

 

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26.02.2015 - 10:03 Uhr (fcs)

Werbung tut Not – Wahrheit nicht?!

NAK-Schautafeln laden zum Rotstiftgebrauch ein!

Die NAKn präsentieren bei offenen Veranstaltungen Ihr Selbstbildnis bereits seit dem vorigen Jahrhundert mit Messe-Displays und sonstigen Plakatwänden. In kurzen Texten verbreiten sie darauf scheinbare Tatsachen über sich und ihre Lehre. – Bei näherem Hinsehen war aber schon immer leicht feststellbar, dass nur wenige wirklich wahre Behauptungen verbreitet werden.

 

Neuerdings treten die NAKn nun mit neuen Displays, sog. Roll-Ups, auf, die den neuen NAK-Gestaltungsrichtlinien aus dem Corporate-Design-Manual angepasst wurden. Außerdem wurden die Texte den Aussagen im Katechismus der Neuapostolischen Kirche entsprechend zugeschnitten. Klar, dass die Wahrheit dabei einmal mehr gelitten hat! Schließlich ist der Katechismus doch eine ideale Quelle für das typische NAK-Wording.

 

Vier doppelseitige gut mannshohe Aufsteller (also acht Infotafeln) werden uns demnächst bei Veranstaltungen der Bezirksapostelbereiche Berlin-Brandenburg, Nord- u. Mitteldeutschland sowie Nordrhein-Westfalen begegnen. Acht Infotafeln, bei denen es ein Vergnügen sein dürfte, mit einem „roten EDDING-500“ sämtliche halb- und unwahren Tatsachenbehauptungen zu markieren!

Das sind sie also, die neuen NAK-Plakate! Schaut Sie in Ruhe an… Na, welche Fehler findet Ihr? Merkt sie Euch für die nächste Gelegenheit, die Inhalte mit Neuapostoliken zu diskutieren.

24.02.2016 - 08:52 Uhr (fcs)

Wehret den Anfänge(r)n!

Biedermänner als Brandstifter

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Vorgestern (am 22.02.16) waren es 73 Jahre her, dass die Geschwister Hans und Sophie Scholl (vier Tage nach ihrer Verhaftung und noch am Tag ihrer Verurteilung zum Tode durch Enthauptung mit dem Fallbeil) von den Nazis ermordet wurden!

 

Die stets alle Übel der Vergangenheit relativierende Nazibrut unserer Tag spricht zwar von einem ordentlichen Verfahren – aber kein anständiger Mensch wird die Auffassung vertreten dass der Blutrichter Roland Freisler auch nur einem wirklich rechtsstaatlichen Verfahren vorgesessen ist, und dass er auch nur ein einziges gerechtes Urteil gesprochen hat.

 

Es war Mord! Und dass es so weit kommen konnte, lag schlicht daran, dass das Deutsche Volk zu stumm und zu untertänig war, um die Machtergreifung der Nazis zu verhindern, und dass ein Teil des Volkes den Hetzparolen und falschen Versprechungen der braunen Brut aufgesessen ist.

 

Und heute nun erleben wir, dass die Geschichte sich wiederholen könnte! Unter der Maske des Biedermannes kommen (auch buchstäbliche) Brandstifter daher, Rattenfänger mit unverhohlen rechtsradikalen Parolen verführen Dunkeldeutschland erneut zu Mord und Totschlag… - Denn die Konsequenz dessen, was Höcke, Seehofer, Petry et al. befördern ist genau das: Hetze und Totschlag… Und wer angesichts brennender Asylbewerberunterkünfte nicht an die Reichskristallnacht erinnert wird, muss ein Dummkopf sein!

 

Aber von denjenigen, die den braunen Rattenfängern nachrennen, ist natürlich keiner ein Nazi! – Neeeiin… Und die Erde ist eine Scheibe.

Sie haben auch gar nichts gegen Flüchtlinge! – Neeeiin… Nur sollten die Flüchtlinge gefälligst da bleiben, wo sie herkommen.

Und wenn jemand aus seiner Heimat flüchtet, weil er dort hungers zu sterben droht, sei er ja auch kein Flüchtling, wird immer wieder behauptet. – Aber dass die Armutsflüchtlinge aus Afrika in ihren Heimatländern hungers sterben, weil wir in den westlichen Ländern und auf ihre Kosten fett gemästet haben – einen so großen ökologischen Fußabdruck dort hinterlassen haben, dass ihnen kaum Platz zum Leben bleibt, will keiner wahrhaben…

 

Ihr alle, die das Leid der Menschen relativieren, seid Nazis! Auch wenn Ihr euch anders nennt. Zieht man aber die Maske von Euren Fratzen, wischt die Tünche von Euren Biedermann-Visagen, kommt das hässliche Gesicht des Nationalsozialismus zum Vorschein!

 

Niemand, der Petry, Seehofer, Höcke et al. zustimmt, wird sich von einer Mitschuld freisprechen können, wenn diese Figuren jemals in die Lage geraten sollten, ihren Willen in die Tat umzusetzen!

 

Ach ja – und Ihr seid feige Schweine, wie bt und ich seit gestern definitiv wissen. Wenn Ihr schon damit drohen wollt, dass Ihr „wisst, wo unser Haus wohnt“, warum tut Ihr das nicht mit offenem Visier? – Und wenn Ihr lediglich schreiben wollt, wir sähen Gespenster – warum nennt Ihr dabei nicht Euren richtigen Namen?

 

Damit alle wissen, wovon die Rede ist:

Gestern hat uns ein Brief von jemandem (vorgeblich einem Ehepaar) mit dem beziehungsreichen Namen „Weberkecht“ erreicht… (Da die angegebene Adresse nicht existiert, kann ich die Angaben veröffentlichen) Angeblich wohnt dieses Paar in Germersheim – allerdings trägt der Brief den Poststempel von Vogtsburg am Kaiserstuhl…

 

Wie die erfundene Anschrift „Ernst-Schaller-Weg“ vermuten lässt, sind die Absender übrigens Fans der schwäbischen Mundartserie „Laible und Frisch“

 

Und der Inhalt des Briefes ist, wie man in der folgenden PDF-Datei sieht, ausgesprochen dümmlich… Man relativiert, man diffamiert diejenigen, die vor den neuen Nazis warnen als Spinner…

Echt alles nur Einbildung von Gutmenschen?
Nazi-Relativierung.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

Naja… Schönen Gruß an die pseudonymen Absender:

Auch Ihr seid das Pack!

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06.02.2016 - 09:43 Uhr (fcs)

TÖTET Gott, Christus, Heiligen Geist!

TÖTET diese Phantasiefiguren und werdet gesund…

bt und ich haben dieser Tage einen Brief* erhalten, der uns einmal mehr daran erinnert hat, wie mühsam unser Weg aus den Verstrickungen der (NAK-)Religionslehre war. Wir haben lange – viel zu lange – ein „hinhaltendes Gefecht“ geführt bei dem wir eine Position nach der anderen räumen mussten.

 

Frühere Weggefährten erinnern sich sicher noch, wie lange ich versucht habe, das Erbsünden-Thema zu verteidigen und auch den Glauben an den „Opfertod“ Jesu (korrekt müsste es heißen: den angeblichen Opfertod Jesu) als zwangsläufig notwendig und folgerichtig aufrecht zu erhalten.

Dann, nachdem uns klar war, dass der Glaube an den Apostolat Quatsch ist, haben wir das immer noch lediglich auf die Neuapostoliken-Sekte bezogen, aber versucht, wenigstens an der apostolischen Sukzession festzuhalten, an die grundsätzliche Apostolizität der Kirche Christi zu glauben…

 

Eine Position nach der anderen mussten wir räumen, weil sie argumentativ nicht zu verteidigen war, weil Wissenschaft und Vernunft uns bewiesen haben, dass die Lehren des Abrahamitismus, also des Judentums, des Christentums und des Islam auf von Menschen erfundenen Mythen und Legenden beruhen.

Zuguter Letzt fiel der Glaube, dass es grundsätzlich einen Schöpfergott, einen kosmischen Erstbeweger geben könnte. Es gibt nicht einen vernünftigen Grund, der diese Annahme rechtfertigt, es gibt nichts Seiendes, das zur Erklärung seines Seins der Existenz eines Gottes bedürfte.

 

Heute kann ich sagen:  I C H  habe Gott getötet – und Jesus Christus samt Heiligem Geist dazu! – Ich weiß jetzt, dass sie alle simple Phantasiegestalten sind, die keinerlei tatsächlichen Einfluss auf mein Leben genommen haben oder nehmen…

Und ja: Ich höre die Dummbratzen, die jetzt sagen, dass mein Leben dadurch, dass ich hier über den angeblich existierenden Gott schreibe letztlich doch von Gott beeinflusst würde…

 

Nein, tut er nicht! Was mein Leben beeinflusst hat, war die Manipulation durch die Funktionsträger der Sekte in die ich hineingeboren wurde – und was mein Leben heute beeinflusst, ist der Kampf gegen die Religionen und deren Funktionsträger, die mit ihren Lehren die Menschen krank machen.

Und was diesen Kampf befeuert, ist die Hoffnung, dass jeden Tag wenigstens ein Mensch damit beginnt, Gott & Co. zu töten und damit frei zu werden! - Frei von den üblen Fesseln der Religionen!

 

Ich erinnere mich, dass ich nach dem glücklichen Rausschmiss aus der nac-world eine kurze Zeit im Forum Glaube & Kirche, einem ehemaligen glaubenskultur-Ableger, aktiv war. Und ich erinnere mich auch, dass mir nie zuvor (und auch danach nicht mehr) eine solche Ansammlung an bornierten Halbgebildeten und Pseudointellektuellen untergekommen ist wie dort… - Und einer dieser scheingebildeten „Edel-NAK-Kritiker“ verstieg sich im Rahmen einer Auseinandersetzung einmal dazu, mich zu fragen, was ich denn den Gläubigen anstelle ihres Gottglaubens anzubieten hätte – welche Hoffnung ich ihnen für das Ende des irdischen Lebens machen könnte…

 

Entlarvend, nicht wahr?! – Dieser Mensch war tatsächlich der Auffassung, es sei besser, einer Irrlehre zu folgen, die Hoffnung auf ein besseres Jenseits bietet, als wirklich frei zu sein! Deshalb singen diese Narren ja auch „Das ist die höchste Freiheit mir: gebunden sein in Deinem Sinn“

Vgl. hier:

http://www.nak-gesangbuch.de

 

Nur, wo ist denn da die Freiheit, wenn ich mir, wegen eines vagen Versprechens auf eine Zukunft, für die es nicht den geringsten Anhaltspunkt der Wahrhaftigkeit gibt, in der Gegenwart Beschränkungen auferlege, mich Zwängen beuge und mich letztlich selbst zum Erpressungsopfer mache. – Ich diene einem Nichts und finanziere dessen Verkündiger… Es geht um ein Phantasieprodukt, das noch nie von irgendjemandem gesehen worden ist, und von dem niemand mir versichert, dass es existiert. Niemand, außer denjenigen, die an meinen Dienstleistungen und meinen finanziellen Opfern partizipieren – die ihr gesamtes Luxusleben damit finanzieren! – Schon einmal darüber nachgedacht?!

Fragt diese Leute doch einmal, woher sie wissen, was sie als Tatsache behaupten. – Denn wenn sie es lediglich glauben, können sie nicht guten Gewissens den Besitz der Wahrheit für sich beanspruchen! – Sie haben  n i c h t s  zu bieten, sowohl im Diesseits als auch im angeblich existierenden Jenseits.

 

Und welche Hoffnungen kann nun  I C H  für das Ende des Lebens bieten? – Keine!

 

Es gibt keine individuelle Hoffnung über das Leben hinaus! Das menschliche Leben ist endlich. Wir haben nur dieses eine Leben und das ist eine absolute Gewissheit, die ein Blick in die Natur uns vermittelt. - Aber: Aus dieser Gewissheit heraus, kann ich dieses eine Leben bewusst genießen und auskosten; in Freiheit, die ihre Grenzen lediglich in den Regeln unserer Gesellschaft und in der Freiheit des Nächsten findet!

 

Dafür kann ich allerdings all denen, die sich bemühen, die Natur und den Kosmos auch nur ansatzweise zu begreifen, ein Versprechen machen:

 

Zu verstehen, wie fein verzahnt und miteinander verwoben alles Leben ist, macht einen zum besseren Menschen als die biblische Aufforderung „Macht euch die Erde untertan!“ – Wenn man verstanden hat, dass wir Menschen nichts anderes sind als Zellverbünde, die lediglich anders organisiert sind als z.B. diejenigen eines Grashalms (mit dem wir genetisch eng verwandt sind), und dass Leben sich immer von Leben ernähren muss, brauchen wir keinen religiösen Kodex um moralisch mit unserer Umwelt umzugehen.

Nebenbei bemerkt: Auch solche quasi-religiösen Auswüchse wie Vegetarismus oder gar Veganismus werden dann unsinnig. Schließlich ist es egal ob der Zellverbund, von dem ich mich ernähre, Salat heißt oder Schwein. – Es verbietet sich aber auch der „Geiz-ist-geil-Umgang“ mit Leben (z.B. Massentierhaltung, Massenschlachtung etc.)…

 

So, wie das Leben, mit dem ich mich ernährt habe, in den unendlichen Kreislauf der Natur zurückgegeben wird, werde auch ich eines Tages aufhören, als Zellverbund zu existieren, und  in den unendlichen Kreislauf der Natur zurückgegeben – als Nahrung für andere Lebewesen.

Nicht mein Leben wird zu Ende sein, nur die organisierte Funktion meiner Zellen. Und wenn der Zellverband, den wir als Gehirn bezeichnen, keine Energie mehr geliefert bekommt, wird er seine Funktion einstellen: Mein Bewusstsein wird erlöschen, ich werde aufhören als Person zu existieren. Alles ganz einfach, harmlos und ohne Schmerzen! Ohne ewige Herrlichkeit, aber auch ohne Höllenqualen.

 

Religion hingegen ist eine Krankheit, an der das Individuum solange leidet, wie es glaubt, irgendwelchen göttlichen Geboten gerecht werden zu müssen. Ohja - ich weiß: Ihr Apologeten, die Ihr hier mitlest, empfindet das nicht als leiden… Und doch ist es Leiden, ihr registriert es nur nicht als solches, weil Ihr krank seid. Ihr leidet an Religiotie (- klick)

Aber diese Krankheit ist heilbar! Wie jede Krankheit prinzipiell heilbar ist, indem man die Erreger tötet. – Deshalb: Tötet Gott, und ihr werdet gesund! Tötet ihn und die ihn umgebenden Phantasiegestalten, indem Ihr sie als das entlarvt, was sie sind: Märchenfiguren, die Euch bereits in frühem Kindesalter in die Köpfe gesetzt wurden und die als elektrische Impulse in Euren Gehirnen spuken. Wenn Ihr das realisiert habt, ist Gott tot:

  • Es gibt kein „Jenseits“ – das zu verstehen ist immens wichtig! Es gibt ausschließlich das Diesseits, und ausschließlich dieses eine Leben, das wir leben. Und Leben im Sinne von "Überleben und Weiterentwicklung des Individuums und der Art", und das Leben zu genießen, machen den ausschließlichen Sinn des Lebens aus.
  • Es gibt keinen Gott, der uns sagt, wie wir uns zu verhalten haben. Es gibt keine Sünde, es gibt nur Verletzung der Regeln die für ein einvernehmliches Miteinander des Lebens auf diesem Planeten notwendig sind – und das gilt speziell für die  Gesellschaft, in der wir leben.
  • Es gibt keine Wunder, die Glauben auslösen, es gibt lediglich neurobiologische Phänomene… Keine echte Einbildung aber eben auch keine Wirklichkeit. Gott sitzt im Gehirn (- klick) Er ist so real wie eine psychosomatische Erkrankung…
  • Es gibt keine Dreiteilung aus Leib, Seele und Geist! Das, was die Religionsfunktionäre uns als Seele verkaufen, ist nichts anderes als ein Nebenprodukt unseres Gehirns, Teil des Geistes… Ein besonderer Teil vielleicht, aber dennoch: Die Seele wird vom Gehirn gemacht (- klick) und mit dem Hirntod stirbt auch die Seele.
  • Endlich: Es gibt kein bewusstes individuelles Leben nach dem Tod!

Unterstützend dazu hier noch ein längerer Vortrag zum Thema von Prof. Dr. Gerhard Roth:

Warum also noch länger ein hinhaltendes Gefecht führen? Es ist doch sowieso ein Rückzugsgefecht! Macht es Euch einfach und tut den ganzen religiösen Zinnober als das ab, was er ist: Mumpitz! Begebt euch vom Feld der Phantasterei auf dasjenige, gesicherten Wissens…

 

Und abschließend hier noch für diejenigen, die meinen, ich hätte nicht bewiesen, dass es Gott nicht gibt:

 

Stimmt, habe ich tatsächlich nicht… Mir genügt es, dass es nicht den geringsten Anhaltspunkt gibt, der für die Existenz Gottes spricht, aber dutzende Argumente für die gegenteilige Annahme!

Und ich muss es auch nicht beweisen! Im Gegenteil: Die Apologeten, die behaupten, dass Gott existiert, sind in der Beweispflicht. Das ist eine uralte Regel:

Wer eine positive Behauptung aufstellt, hat die Beweislast zu tragen (- klick)

 

Und wer jetzt immer noch meint, die Apologeten seien im Recht, müsste dann wenigstens in der Lage sein, den folgenden Aufsatz ad absurdum zu führen:

Das beste und stärkste Argument gegen Religionen (- klick)

 

 

* = Hier nun der Scan des an uns gerichteten Briefes im pdf-Format:

Anonymes Schreiben, für dessen Echtheit wir uns verbürgen
Schreiben an CANITIES vom 16-02-01.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

24.01.2016 - 08:27 Uhr (fcs)

Einfach nur so:

Wie "Gottes Bodenpersonal" gestrickt ist...

Dieser Tage ist mir auf facebook ein Beitrag untergekommen (der Verfasser sagt von sich, er gehöre zu Gottes Bodenpersonal), der meines Erachtens exemplarisch für den Hirnwurm in den Köpfen von Laienpredigern in evangelikalen und apostolischen Sekten und Sondergemeinschaften ist. Ich möchte Euch den nicht vorenthalten:

Quelle: https://www.facebook.com/karlheinz.teismann/posts/10203867060796897

18.01.2016 - 05:03 Uhr (fcs)

Fort fort, mein Herz zum Himmel?!

Ja, aber in den Himmel der irdischen Freuden!

Bild: Bright ./. Christ [Quelle: (- klick) ins Bild]

„Weil das Leben endlich ist, ist es unendlich kostbar“: In der evangelischen Zeitschrift „Die Debatte“ ist ein aufschlussreiches „Streitgespräch“ zwischen dem Philosophen Dr. Michael Schmidt-Salomon und dem Theologen Dr. Volker Lehnert zum Thema „Tod und Jenseitsvorstellungen“ erschienen, das die Unterschiede zwischen theologischen und säkular-philosophischen Denkmustern verdeutlicht:

 

Wohin des Weges? (- klick)

 

Ich bringe hier die zusammengefassten Kommentare von bt und mir aus der fb-Gruppe „Klartext“… natürlich im Klartext:

 

Ist das Wissen um die definitive Endlichkeit des Lebens bedrückend?

 

Ich meine: NEIN!!!

 

Denn endlich ist ohnehin ausschließlich das bewusste Leben! Die in der Organisationsform „Mensch“ zusammenarbeitenden Zellverbünde kehren ja zurück in den Kreislauf der Natur und leben insofern unvorstellbar lange weiter... - Möglicherweise ewig - das heißt auch über das Ende unseres Gestirns hinaus. Immerhin wissen wir heute, dass es im Universum massenweise organisches Material gibt, zu dem dann auch dasjenige unseres Planeten gehören wird.

 

Traurig ist aber, dass Menschen, weil sie den Einflüsterungen der betrügerischen Religionsfunktionäre geglaubt haben, ihr Leben nicht so gelebt haben, wie sie es gelebt haben könnten.

Was uns nämlich bis zum letzten Atemzug bleibt, was uns niemand nehmen kann, solange wir leben, ist das, was wir erlebt, erfahren und getan haben.

 

Zitat Schmidt-Salomon: „[...] Ich denke, man kann es auf einen Satz bringen: Gerade weil das Leben endlich ist, ist es unendlich kostbar! Da wir nur diese kurze Zeit unseres einen Lebens haben, sollten wir nicht auf eine Wiederholungspartie beziehungsweise auf eine ewige Verlängerung hoffen, sondern uns darauf konzentrieren, diese 70, 80 Jahre, die wir haben, human zu gestalten und sinnvoll zu nutzen. [...]“ (Zitatende)

 

Und hier kommen wir zu dem grausamen Verbrechen der Christenfunktionäre, deren schlimmsten meiner Erfahrung nach die ungebildeten und unqualifizierten Laienprediger der Neuapostoliken-Sekte sind:

 

Mit dem falschen Versprechen eines ewigen Lebens und einem Lohn im besseren Jenseits berauben sie die Menschen möglicher Erfahrungen, möglicher Freude, möglicher Genüsse!

 

Sie berauben die ihnen zum Opfer gefallenen Menschen, dem Sinn des Lebens entsprechend zu leben!

 

Die NAK ist leider ein Paradebeispiel dafür, dass den Gläubigen Verzicht, Entsagung, Leiden und Defizite ausdrücklich abverlangt werden - alles nur mit dem Versprechen eines jenseitigen glückseligen Lebens!

Alle Ex-NAKler kennen doch den Predigtspruch, der uns in zahllosen Gd um die Ohren gehauen wurde: „Lerne im Diesseits zu unterlassen, was du im Jenseits nicht fortsetzen kannst!!!“

 

Schlimmer kann ja wohl eine Einschränkung kaum sein - wie unendlich traurig ist der Gedanke, dass viele das umzusetzen versucht haben, mehr oder weniger erfolgreich und letztlich auch noch mit dem bedrückenden Gefühl, nie gut genug gewesen zu sein!

 

DAS kommt nämlich zu dem Verzicht noch dazu, dass die bemühten Gläubigen immer mit dem Gefühl leben müssen, dass sie sich zwar mit aller Kraft bemühen, aber dennoch immer die auf Gnade angewiesenen Versager bleiben. Immer sündhaft, schlecht von Grund auf, schwach, bedürftig und elend!

 

Selbst wenn sie ihr Bestes gegeben haben - die Freude darüber wäre schon wieder Versagen und Hochmut.

 

Nichts darf der Gläubige unbeschwert genießen, hingeben darf er sich lediglich der Sehnsucht nach dem jenseitigen Ziel - dafür muss er sogar die Liebe opfern, alles, was ihn vom Ziel ablenken könnte muss er „unter die Füße bringen“, sich von Menschen trennen, die ihm auf dem Weg hinderlich sein können, als Fleischklumpen“ soll er sie betrachten!

 

Was für ein armes Leben - und alles für NICHTS ... oder für das Wohlleben der Funktionäre, die von diesem bösen Spiel profitieren!

 

Und jetzt höre ich im Geiste die Hardcore-Sektierer von der Kragenweite eines Tobias K., oder doktrinäre, halbgebildete NAK-Funktionäre von der Kragenweite eines Eckehard D.:

 

„Das war doch nur früher so! - Heute ist das doch ganz anders!“

 

IST ES DAS WIRKLICH????

 

Schaut einmal genau in den Katechismus Eurer verfluchten Sekte... - Heute wird der Mist nur anders gewordet.

 

Und das nicht einmal aus der Vernunft der Einsicht, der höheren Erkenntnis... – Oh nein! - Sondern weil ihnen die jungen Leute in hellen Scharen von der Fahne gegangen sind, schlagen die NAK-Sektenfunktionäre andere Töne an, damit noch Mitglieder in der jüngeren Generation erhalten bleiben. - Schließlich wollen sie ja deren in ihren Augen Bestes:

 

SIE WOLLEN DEREN GELD UND DEREN GELDWERTE ARBEITSLEISTUNG!!!

10.01.2016 - 10:15 Uhr (fcs)

Die letzten Bastionen fallen!

Moral braucht keine Religion – im Gegenteil…

Lichterkette in München 2015 (© Florian Peljak) [Original + Quelle: (- klick) ins Bild]

2016!! - Neues Jahr, neues Glück! - Das Sterben des Christentums – insbesondere der apostolischen Sekten – in Mitteleuropa geht weiter! Die Religionen werden weiter demaskiert! – So soll es sein!

 

Eine Firnisschicht scheint den Religionen aber bisher erhalten geblieben zu sein: Allen im Namen von Religionen verübten Übeln zum Trotz hält sich die Ansicht, Religionen beförderten die Moral. Und das, obwohl die Forschung längst nachgewiesen hat, dass Moral älter ist als jeder Glaube, dass auch andere Säugetiere als nur der Mensch zu moralischem Handeln fähig sind.

Dennoch haben Religionen für die Beförderung der Moral durchaus eine Rolle gespielt. Eine geringe Rolle, die für den Menschen von heute überflüssig ist. Gerade notorisch gottlose Gesellschaften wie in Skandinavien sind besonders kooperativ und vertrauensvoll: Sie haben halt, wie es in einem bemerkenswerten SZ-Artikel heißt, die Leiter der Religion erklommen und sie dann weggestoßen.

Und noch ein interessanter Befund wird in diesem Beitrag erhoben:

 

(Zitat) „[…] 34 Prozent der Deutschen sind mittlerweile konfessionslos und dürften zu einem großen Teil eine agnostische oder atheistische Weltanschauung haben. Hinzu kommen jene Ungläubigen, die aus diversen Gründen in den Kirchen verharren. Damit liegt Deutschland weltweit im oberen Bereich. Noch höhere Quoten findet man etwa in Schweden, wo 47 Prozent der Menschen auf Gott verzichten können. In den USA hingegen bekennen sich in Umfragen nur 4,2 Prozent der Menschen zum Atheismus, weltweit sind es eine halbe Milliarde, also knapp 7 Prozent der Weltbevölkerung. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Religionen gerade in sicheren und stabilen Ländern an Bedeutung verlieren. […]“ (Zitatende)

 

Unbedingt lesenswert: „Evolution - Woher kommt die Moral?“ (- klick)

„Die gottlosen Drei“ [Original: (- klick) ins Bild]

Ist in den Köpfen vieler Menschen Religiosität ein Synonym für Moralität, so vertreten die gleichen Menschen die Ansicht, ohne Gott sei alles erlaubt, Atheismus sei zutiefst unmoralisch.

Um von dem Miasma, das von den früheren Taten der Religiösen her in unsere Zeit wabert, abzulenken, begegnet uns oft der Satz, Atheisten seien die größten Mörder der Weltgeschichte. Man macht sich nicht einmal die Mühe, seine (übrigens falsche) Meinung, die größten Mörder der Weltgeschichte seien Atheisten gewesen, präzise auszudrücken, sondern stempelt mit dieser Aussage generell alle Atheisten zu Mördern!

 

Der Fehler liegt darin, dass man jedwede Tat, die ein Atheist begangen hat, dem Atheismus anlastet. Denn umgekehrt kommt niemand auf die Idee, jedwede Tat, die ein getaufter Christ begangen hat, dem Christentum zur Last legen. Dabei würden die Verbrechen aller Christen wesentlich schwerer wiegen, da sie fast zwei Jahrtausende umfassen.

Fair wäre lediglich ein Vergleich zwischen Verbrechen im Namen des Atheismus und Verbrechen im Namen des Christentums.

 

Hier eine ausführliche Arbeit dazu: „Ohne Gott ist alles erlaubt?“ (- klick)

Bild: Eine Demo gegen den Papstbesuch im Jahr 2011 (© imago stock&people) [Original: (- klick) ins Bild]

Obwohl eigentlich klar ist, dass ein Bekenntnis zu einer Religion kaum zu höherer Moralität führt, verkaufen sich Christen immer noch als Hüter von Moral und Ethik! Dabei können wir als erwiesen ansehen, dass Atheisten die besseren Menschen sind! Denn anders als Atheisten sind Religiöse von einer Kant‘schen Pflichtethik meilenweit entfernt!

 

Aber wie kann es dann sein, dass Menschen, die an keinen Gott glauben, immer wieder öffentlich diffamiert werden, dass man ihnen ein Defizit an Moral und Werten unterstellt. – So wie Frank Schuldt, Pressesprecher der NAK-NRW, in der seinerzeit von ihm mitformulierten Klageschrift gegen CANITIES-News meinte, die uns von ihm unterstellten Taten wögen besonders schwer, wenn er uns als Erzatheisten und notorische Nihilisten bezeichnete.  (Wobei ich es als Anerkennung betrachte, wenn ich als Erzatheist bezeichnet werde – obwohl ich mich explizit als Antitheist und Antichrist betrachte)

Darin wird deutlich wie perfide das Religiotenpack argumentiert: Wer nicht an Gott glaubt, ist ein Nihilist, der jedwede Wertvorstellung verneint und jede Gesellschaftsordnung ablehnt. – Das geht dieser Tage so weit, dass man infam unterstellt, der Mangel an christlichem Glauben sei die Begründung für Fremdenfeindlichkeit!

 

Und die Atheisten lassen sich das bieten… Obwohl mittlerweile große Teile der Bevölkerung Atheisten sind – eigentlich stellen Atheisten sogar die größte Weltanschauungsgruppe in Deutschland… Es ist schlicht rätselhaft, warum sich diese wachsende bürgerliche Mehrheit ungerührt diffamieren lässt.

Der Erzkatholik Martin Mosebach (durch ihn ist mir klar geworden, dass „gläubiger Christ“ ein Synonym für „Arschloch“ sein zu können scheint) behauptet:

(Zitat) „[…] Die Verbindung zu Christus bringt die Fähigkeit zum Menschsein erst zur Vollendung. Unreligiöse sind in ihrer Vollausbildung als Menschen beeinträchtigt, ein Leben in völliger Abkehr von Gott ist eine reduzierte Existenz. […]“ (Zitatende)

 

Und noch verblüffender erscheint die Toleranz der Atheisten bei einem Blick in die deutsche Politik:

 

(Zitat) „[…] Mit Bodo Ramelow wurde ein frommer Protestant aus der Linkspartei Ministerpräsident im Ein-Drittel-Christenland Thüringen. In Sachsen- Anhalt sind nur 20 Prozent der Bürger, aber fast die Hälfte der Landtagsabgeordneten religiös gebunden.

[…] Innenminister Thomas de Maizière stellt pauschal urteilend einen direkten Zusammenhang zwischen Fremdenfeindlichkeit und Atheismus her, weswegen mehr Christlichkeit besser wäre. Die Grüne Katrin Göring-Eckardt unterstellt Atheisten kognitive Störungen, weshalb das komplexe Christentum, „verständlich und lebensnah“ vermittelt werden müsse. Die Pfarrerstochter im Kanzleramt formuliert vorsichtiger, aber kaum weniger diffamierend: „Unsere Politik fußt auf dem christlichen Menschenbild.“ Wie in allen einschlägigen Äußerungen dominiert die Einbildung, das Christentum habe Moral, Gerechtigkeit und Nächstenliebe erfunden. Das ist ahistorischer Unsinn. […]“ (Zitatende)

 

Das kann so nicht weitergehen! – Es wird Zeit, dass Deutschland erwacht und erkennt, wer in unserer Gesellschaft die wahren Übeltäter sind!

Daher noch einmal mein Aufruf: Klärt die Gesellschaft auf! [(- klick) auf das Banner „Aufklärer“, in der Spalte rechts unter den Sub-Menüs] Gebt Eurer Stimme ein Gewicht, in dem Ihr Mitglied in einer atheistisch-humanistischen Gruppierung werdet! Wählt keine Abgeordneten in die Parlamente, die aktive Mitglieder einer Religionsgemeinschaft sind!


Aber vor allem: Werdet Aufklärer!!

 

Argumente für eure Position findet Ihr auch im BZ-Kommentar von Maritta Tkalec:

 

„Schluss mit der Diffamierung von Atheisten!“ (- klick)

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
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Aktuelles:

26.11.2016

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Update 1:

Es ist schon auffällig, dass die NAK-Funktionäre ihre Methoden seit den 50ern des vorigen Jhdt. nicht geändert haben. - Auch dann nicht, wenn sie scheinbar einen Scherz machen. fcs hat das am Fall eines scheinbren Schenkelklopfers vom Rüdiger Krause aufgezeigt:

 „Von einem der auszug, die Anderen das Fürhten zu lehren“ (- klick)

 

Update 2:

Dass wir das noch erleben durften!
Die bornierten Halbgebildeten der NAK-Gemeinde Hamm-Werries setzen sich unter der Moderation vom auf facebook sattsam bekannten Hardcore-NAKidei Dieter Schulze zu einem Gesprächskreis zusammen und stellen fest, dass Geistesgrößen wie Schopenhauer, Berlin, Fred et al. schwachköpfige Dummschwätzer waren, indem sie auf bestechende Weise deren Erkenntnisse zur Willensfrei
heit des Menschen widerlegen:

„Klartext über die NAKn“ (- klick)

 

Update 3:

Es ist nahezu unglaublich, was für einen Haufen Schwachsinn nur eine Handvoll Apostel im Laufe eines Jahres so von sich gibt!
Und dann sind sie auch noch so stolz auf diesen Blödsinn, dass sie ihn als Zitate veröffentlichen lassen.
Wir haben sie einmal gesammelt und als kommentierte Zitate bei uns eingestellt:

„Die blöden Sprüche der NAK-Granden (Vol.1 + Vol. 2)“ (- klick)

 

Update 4:

Ein unverhoffter Leserbrief hat uns einen völlig neuen Blick auf die NAK eröffnet.
Grund genug, ihn unserer gesamten Leserschaft zur Verfügung zu stellen:

„Unverhofft kommt selten“ (- klick)