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23.03.2017 - 06:52 Uhr (fcs)

Neuapostoliken als Propheten?!

Der Schnix erlässt eine Einsatz-Anleitung

Bild: Ilja Jefimowitsch Repin "Jeremia betrauert die Zerstörung Jerusalems" - Original: Tretjakov Galerie, Moskau - ©: http://www.picture.art-catalog.ru/picture.php…, Gemeinfrei - Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3257688

So! - Jetzt sind die Neuapostoliken also schon zu Propheten berufen

Erzählt John-Lüg denen zumindest... also... wenn man glauben will. wass der [...] Andreas Rother, dieses [...], unter http://nac.today/de/158033/446882 über den Quatsch erzählt, den der Schnix am 12. Februar 2017 in Kulmbach verzapft hat!


An anderer Stelle hatte ich ja schon gemutmaßt, das der von den Neuapostoliken ach so herzlich geliebte Stammapostel am Vorabend ein wenig zuuu viel Eisbock (eine regionale Starkbierspezialität) genascht haben könnte. - Das würde nämlich einiges erklären...

 

Als Beispiel für diese Rufung führt der kleine Franzose dann auch noch den gestörten Jeremia an, den ja nicht einmal seine Zeitgenossen ernstgenommen haben.

Klar - Jeremia gehört zu den Deuteronomisten, die zur Zeit Josias die Kulturreform hin zu einer Ein-Gott-Religion durchgesetzt haben, und dazu alle möglichen Bestandteile der jüdischen Geschichte neu erfunden haben. - Und insofern - das liegt auf der Hand - fühlen sich insbesondere die NAK-Bonzen ihm sehr verbunden.

 

Das sog. 5. Buch Mose ist eine komplette Neuerfindung dieser religotischen Eiferer, die man in ihrem Fremdenhass, und ihrer Mordlust am ehesten mit den IS-Terroristen von heute vergleichen kann. - Mit einem kleinen Unterschied: Bei den Deuteronomisten spielten sich diese grauenhaften Taten ausschließlich im Kopf ab.
In Wahrheit war Israel, dieses unbedeutende kleine Bergvölkchen, froh, dass es überhaupt überlebte. Getan haben die Israeliten keinem was...

 

Und jetzt also sollen die Neuapostoliken die neuen Eiferer für die Ein-Gott-Lehre werden... Sollen die Gebote verkünden, die von den Deuteronomisten als Regeln Gottes in die heiligen Schriften der Juden eingefügt wurden...

Das NAK-Oberhaupt hätte seinem wahrscheinlich hingerissen lauschenden Fußvolk aber besser ein wenig mehr erzählt, was für ein krankes Arschloch dieser Jeremia war...

Immerhin hat er aber so gelebt, wie die NAK-Führung schon immer gewollt hat, dass die Neuapostoliken leben:


"Ich saß nicht im Kreis der Fröhlichen und freute mich, sondern saß einsam, gebeugt von deiner Hand; denn du hast mich erfüllt mit Grimm." (Jer. 15, 17)

 

Und weiter
"1 Und des HERRN Wort geschah zu mir:
2 Du sollst dir keine Frau nehmen und weder Söhne noch Töchter zeugen an diesem Ort.
3 Denn so spricht der HERR von den Söhnen und Töchtern, die an diesem Ort geboren werden, und von ihren Müttern, die sie gebären, und von ihren Vätern, die sie zeugen in diesem Lande:
4 Sie sollen an bösen Krankheiten sterben und nicht beklagt noch begraben werden, sondern sollen Dung werden auf dem Acker. Durch Schwert und Hunger sollen sie umkommen, und ihre Leichname sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß werden.
5 So spricht der HERR: Du sollst in kein Trauerhaus gehen, weder um zu klagen noch um zu trösten; denn ich habe meinen Frieden von diesem Volk weggenommen, die Gnade und die Barmherzigkeit, spricht der HERR.
6 Große und Kleine sollen sterben in diesem Lande und nicht begraben noch beklagt werden, und niemand wird sich ihretwegen wund ritzen oder kahl scheren.
7 Auch wird man keinem das Trauerbrot brechen, um ihn zu trösten wegen eines Toten, und auch nicht den Trostbecher zu trinken geben wegen seines Vaters oder seiner Mutter.
8 Du sollst auch in kein Festhaus gehen, um bei ihnen zu sitzen zum Essen und zum Trinken.
9 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will an diesem Ort vor euren Augen und zu euren Lebzeiten ein Ende machen dem Jubel der Freude und Wonne, der Stimme des Bräutigams und der Braut."
(Jeremia 16)

 

Also: Wer das eine will, muss das andere mögen. Ganz oder gar nicht, Ihr werten Neupostoliken!

 

Und in dem beschriebenen Stil geht das noch eine Weile weiter: Hört Euch nicht nur an, was die Scharlatane vom Züricher Apostelverein Euch erzählen, lest einmal selbst die Bibel:
Jeremia 17. Kap., 20. und 23. Kapitel!

Zieht Euch mal seineJeremias Gewaltphantasien rein! Wollt Ihr denen, die Euch nicht zuhören, das gleiche wünschen?!


 

Lest einmal Jeremia 20, 6, lest Jeremia 25... - Wollt Ihr wirklich so werden??? - KEINEM Menschen ist zu wünschen, dass er wrd, wie Jeremia war!

Und versteht bitte endlich eines: Der Scharlatan dort hinter dem sogenannten Altar in Kulmbach, ist ein begnadeter Verkaufspropagandist, ein wirklich begeisternder Schwätzer vor dem Herrn! Nur eines hat er absolut nicht: Ahnung von der Sache, über die er spricht!

Spart Euch die Kohle, die Ihr dem Moloch NAKI in den Rachen werft! - Gebt lieber ein wenig Geld aus um Euch ordentliche Fachlektüre zu kaufen...
Wenn es um die Propheten geht, empfehle ich das jüngste Buch von
Heinz-Werner Kubitza:

"Der Glaubenswahn - von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament"

Zur Original-Bestellseite: (- klick) ins Bild

21.03.2017 - 07:44 Uhr (fcs)

Angst vor der eigenen Courage?!

die Neuapostoliken trommeln jetzt schon für den IJT

Wisst Ihr, was man unter dem
 

"prophetischen Präsens"
 

versteht? - Nein? Dann habe ich einmal ein typisches Beispiel dafür:
 

Im Text, von dem [...] Oliver Rütten​, diesem [...], im ansonsten ewig gestrigen nac.today... Hier nämlich: http://nac.today/de/158036/462916


(Zitat) "[...] An Christi Himmelfahrt 2019 feiern zehntausende Jugendliche aus der ganzen Welt ihren Internationalen Jugendtag (IJT). [...]" (Zitatende)
 

Nein, korrekterweise muss es heißen, dass die Neuapostolikensekte für den Vatertag 2019 hofft/plant/wünscht/... (je nach persönlicher Einstellung), dass ...

Und da sie jetzt schon Geld dafür ausgeben, die Neuapostoliken-Bonzen, heißt das so ganz nebenher auch, dass sie keinesfalls mit der Wiederkunft ihres angeblichen Herrn, des biblischen Wiedergängers Yeschua von Nazareth, rechnen, dessen "handelt bis ich wiederkomme" (vgl. Lukas 19, 13)


a) lediglich aus einem nicht auf seine Wiederkunft bezogenen Gleichnis stammt und
b) mit hoher Wahrscheinlich nicht einmal authentisch ist...

 

Und wenn Rütten sich schon auf das Zwergpferd der Propheten setzt, hätte er vorher ins Kalkül ziehen sollen, dass deren Vorhersagen  prinzipiell nicht eingetroffen sind! - Also... ich meine tatsächlich... In Wahrheit waren das zu 99,99% Falschprophezeiungen...


Und wenn man heute meint, dass sie sich doch erfüllt hätten, dann muss man berücksichtigen, dass die Erfüllung reine Erfindung war, oder dass die Prophezeiung rückblickend geschrieben wurde. - Schauen wir uns das Buch Daniel an:

 

Es wurde, da gibt es absolut keinen Zweifel, erst im 2. Jhdt. v.Z. geschrieben. Der Autor tut aber so, als lebe er im 6. Jhdt. vor der Zeitenwende. - Die Ereignisse zwischen dem 6. Jhdt. und der tatsächlichen Redaktionszeit waren dem Autor also bekannt, und so konnte er natürlich zutreffende "Voraussagen" treffen.
So als wenn ich heute ein Buch auf irgendeinen Tag im Jahr 1617 datiere und darin die (aus meiner tatsächlichen Sicht ja bereits geschehenen) Ereignisse der nächsten 400 Jahre prophezeie...


Und der Autor des Buches Daniel scheut sich nicht einmal, sogar einen Engel auftreten zu lassen, der ihm "das Gesicht von den Abenden und Morgen" kundtut (vgl. Daniel 8, 26)

 

Naja... wie auch immer: Rütten macht sich einfach lächerlich mit seinem Vorgriff auf die Zukunft.


Lächerlich ist aber auch das sonstige Getrommel für diese Jugend-Manipulations-Veranstaltung, die gleichzeitig ja auch immer so etwas wie ein Neuapostoliken-Heiratsmarkt ist. Ein gigantischer Heiratsmarkt in dem Fall... - Aber eben auch ein enormes Wagnis!

 

Der EJT war ein Draufleggeschäft. - Was bringt den Polier [ja... okay... er ist Bauingenieur... aber einer mit dem Habitus eines Staubsaugervertreters (schaut Euch das Bild zu diesem Beitrag hier genau an... erinnert Storck Euch nicht auch genau an diesen Typus "Grinsekater", der einem i-welchen Schund verkaufen will?)] bloß auf den Gedanken, dass die Rechnung diesmal aufgehen wird?

 

Ich bin mir sicher, dass auch die neue Definition von "NAK-Jugend" das Wagnis nicht verringern wird:
"[...] Eingeladen sind zu diesem Großereignis junge Gläubige im Alter zwischen 14 und 35 Jahren – unabhängig vom Familienstand. [...]" (O-Ton nac.today)

 

Aber Geld spielt bei Neuapostolikens in Wahrheit ja gar keine Rolle. Ein paar Millionen hin oder her, sind eh peanuts für diese Kapitalgesellschaft.


Ob man im 25-köpfigen Leitungsgremium Angst davor hat, dass eine kritische Stimme dennoch Vernunft prdigt?

Vielleicht hat man deshalb wohlweislich auf die Mitarbeit von Frauen verzichtet - naja, nicht ganz, eine Quotenfrau sieht man auf Schuldts (wie üblich nicht sehr guten) Bildern in der Runde sitzen und den Storck-Riesen anhimmeln...

 

Ob der ganze gestrige nac.today-Schmarrn wohl so etwas ist, wie "Pfeifen im Wald"? - Dann können wir uns ja noch auf weitere Ergüsse freuen, denn die Angst der IJT-Verantwortlichen vor der eigenen Courage wird zunehmen!

 

Ach, wegen der Altmänner-Versammlung, die für Jugendliche plant ? Das erinnert mich an einen alten Witz - von vor vielleicht 50 Jahren:

 
"Es geschah zu Zeiten, als Nikita Sergejewitsch Chruschtschow auf dem Höhepunkt seiner Macht war. - Damals versuchte die UdSSR auf allen möglichen Wegen an Geld zu kommen, auch durch Devisen von Westtouristen, Gastarbeitern, ausländischen Diplomanten etc...
Man kam überein, ein Bordell zu eröffnen, da derartige Etablissements im goldenen Westen allgemein als Goldgruben galten.
 
Nach einer Versuchsphase von 12 Monaten stellte Chruschtschow anhand der Abrechnungen fest, dass der Puff nicht nur floppte, sondern sogar ein mordsmäßiges Draufleg-Geschäft war. - Er ließ den Leiter der Einrichtung zum Rapport antanzen...
 
Händeringend stand der vor dem mächtigsten Mann der Sowjetunion und rang verzweifelt die Hände:
 
'... ich weiß wirklich nicht, warum das Geschäft nicht anläuft. Wir haben absolut nichts falsch gemacht, Genosse Generalsekretär. Die bestmöglichen Mitarbeiterinnen haben wir eingestellt. - Lauter verdiente Genossinnen der ersten Stunde...' "

18.03.2017 - 09:30 Uhr (fcs)

5 Minuten Entspannung

bei einem kleinen Schneiderwitz

Einem kleinen Witzchen über Schneider, nicht von ihm - wohlgemerkt...

 

Aber was sich als "Person des öffentlichen Lebens" einstufen lässt, muss es sich auch gefallen lassen, dass man sich darüber lustig macht...

 

Ein Erstversuch, das, mit ein paar techischen Mängeln - aber die nächsten Versuche werden besser gelingen - und gelegentlich auch härter ausfallen!

Okay: Los geht's:

16.03.2017 - 06:59 Uhr (fcs)

DER SCHNIX ALS LOSVERKÄUFER

Bild: Denkmal für einen Losverkäufer im Bairro Alto, Lissabon - ©: Diagram Lajard - Eigenes Werk, CC0 - Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25144143

Es geht wieder einmal um das Thema "Segen"... - Was ist uns früher nicht alles versprochen worden!
Das wichtigste Versprechen war der Segen auf dem Opfer, und Segen bedeute Vermehrung wurde uns gelehrt...


So dumm sind die Scharlatane vom NAKI e.V. heute nicht mehr, so einen zu erzählen. Zumal sich rumgesprochen haben dürfte, dass einige von uns nur darauf warten, diese Religiotisierer wegen betrügerischer Falschversprechen vor den Kadi zerren zu können. Es wäre doch zu schön, durch ein entsprechendes Urteil belegen zu können, dass der NAKI e.V. eine verbrecherische Vereinigung sei...

 

Nun gut, die NAK-Bonzen sind vorsichtig, und dadurch kommt dann so ein Mumpitz zustande, wie ihn der [...] Andreas Rother, dieses [...], im gestrigen nac.today (naja... na.today ist ewig gestrig) [siehe hier: >http://nac.today/de/158039/466622<] zum Besten gegeben hat:

 

Klar: Zunächst geht es um die Pflichten... Man MUSS zunächst ein paar Sachen tun...


❶ Arbeiten, um Geld zu verdienen, für Essen, Kleidung und Unterkunft.
❷ Gottes Gebote halten.
❸ Sich auf den Tag des Herrn vorbereiten.
❹ Im Glauben treu bleiben.

 

Okay... ist wie in der Lotterie: Man(n) muss natürlich zunächst ein Los kaufen - Frau auch...

 

Aber dann geht es leider genau so weiter wie in einer Lotterie: Möglicherweise gewinnt ja das Los, das man erworben hat. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht gewinnt, ist ungleich höher.
Und exakt das sichert Schneider auch im Zusammenhang mit dem Segen zu: Möglicherweise segnet Gott einen. Aber...

 

O-Ton nac.today: „Wir müssen beides tun“ – für das Wohlergehen arbeiten und im Glauben treu bleiben. „Dann kann Gott uns seinen Segen schenken.“

 

Er KANN... Aber tut ers auch? - Es gibt also auch hier ein erhebliches Einsatzrisiko!

 

Und der Einsatz ist im Prinzip die komplette Aufgabe des eigenen Willens und des freien Lebens. - Naha, warum nicht, wenn der Gewinn diesen Einsatz rechtfertigt? - Für einen Milliardengewinn würde ich ja durchaus auch ein paar Tausender vom Überschuss riskieren.

 

Aber was ist dieser Segen, den man evtl. erhalten kann???

 

Der Schnix bringt das so auf den Punkt:

„Gott segnet die Arbeit derer, die ihm gehorchen, indem er ihnen Frieden schenkt.“

 

Eyh Leute! Dieser Losverkäufer handelt mit Windeiern! - Er verlangt nämlich nicht, dass Ihr den Einsatz von Eurem Überschuss bezahlt, sondern er verlangt, dass Ihr euer letztes Hemd gebt: Er fordert die völlige Selbstaufgabe und stellt als MÖGLICHEN Gewinn in Aussicht, dass man Frieden hat...

 

WIE BLÖD IST DAS DENN?!

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
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Aktuelles:

23.03.2017

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Schneider ruft sein Kirchenvolk dazu auf, als Propheten aufzutreten:

Neuapostoliken als Propheten?!“ (- klick)

 

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21.03.2017

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War ja i-wie zu erwarten, dass Kai Funkschmidt vom EZW die sogenannte "Versöhnung" zwischen dem RAG und den div. NAKn im EZW-Newsletter aufnehmen und kommentieren würde...
 

Zu erwarten war aber auch, dass er seiner Lieblings-Sekte dafür wieder ein paar Zückerli hinten reinschiebt und ihre Lesart der Ereignisse, die zur Trennung führten, übernimmt...
 

Merke:
PACK SCHLÄGT SICH - PACK VERTRÄGT SICH!

 

Gerade Funkschmidt ist im Zusammenhang mit der Neuapostoliken-Sekte sowieso nicht an der Wahrheit interessiert, weder an der über die unbewältigte schmutzige NAK-Vergangenheit, noch an der über die aktuellen und eigentlich immer noch ökumenefeindlichen Falschlehren!

http://ezw.kjm6.de/nlgen/tmp/1490013579.html (- klick)