... wir schreiben Klartext
... wir schreiben Klartext

09.06.2018 - 14:25 Uhr (fcs)

Ein Gästebucheintrag, ...

..., der nicht unter den Tisch fallen sollte:

Winfried Fox (- klick), [auch fb-User] schreibt:

 

(Zitat)

"die hier verfassten Artikel sind - von ihrer inhaltlichen Dimension abgesehen - schon sprachlich derart schlecht, dass ich mich als Mitglied dieser Kirche selbst verunglimpft und auch beleidigt fühlen könnte.

Wäre da nicht das Gefühl, dass die Schreiber selbst größte Probleme mit sich selbst haben.

 

Da könnte ja so eine Kampfstimmung entstehen. Bereit zu einem geistigen oder geistlichen Duell.

Aber ich sehe, Sie sind unbewaffnet. Was haben Sie eigentlich sonst noch an Problemen? Was haben denn die Eltern nur falschgemacht? Oder: Schulversager? Oder: ADS? Auch im Erwachsenenalter häufiger als man denkt.

 

Die Sprache verrät, dass keine wirklichen Bildungsabschlüsse erreicht wurden UND - was viel schlimmer ist - kein Glaube zu finden ist. Höchstens der Glaube an sich selbst.

 

Jeder Hinz und Kunz darf im Internet seinen Senf abgeben, aber VORSICHT: das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Ihre Artikel sind beleidigend, diffarmierend und treffen einzelne Personen. Damit sind Sie im Strafrecht.

 

Das nur mal zum Nachdenken - ich weiß: Sie werden lachen. Aber nur deshalb, weil Sie selbst diesen einfachen Text wohl nicht verstehen.

 

"Wenn du dich den ganzen Tag mit Negativem beschäftigst, wird dein ganzes Leben negativ"
(Zitatende)

 

Warum ich das hier exponiert wiedergebe? - Ganz einfach: Tue ich's nicht, heißt es wieder, ich würde kritische Inhalte Unterdrücken... So What?

09.06.2018 - 07:39 Uhr (fcs)

Ein Akt der Piraterie?

Manches, was die NAK so treibt, wirkt so, als ob...

Bildquelle: (- klick) ins Bild

Die Verlautbarungen auf den Internetseiten der NAK-Gebietskirchen sind manchmal schon lustig… - Zum Beispiel bei der NAK Berlin-Brandenburg:

 

Unter dem Titel „Neuer Kinderspielplatz in Falkensee eröffnet“ (- klick)  ist von einem Kirchenneubau die Rede, in dessen Nähe ein Kinderspielplatz eröffnet wird, nachdem auch mehrere Einfamilienhäuser in unmittelbarer Nähe gebaut wurden.  Und dass die NAK im Hinblick auf die Stadtentwicklung einen Großteil der Baukosten in Höhe von 20.000 € übernommen habe…

 

Naja… „Tu Gutes und sprich darüber“ ist ein mittlerweile wohlbekannter Leitsatz für das NAK-Marketing; „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” hält das genau so. Lustigerweise gerade auch mit der jüngsten Verlautbarung unter dem Titel „Kirche macht Schule“  den der sattsam bekannte Andreas Rother unter der Rubrik „weltweit zuhause“ (- klick) veröffentlicht hat…

Dass man natürlich hofft, die gesellschaftliche Akzeptanz der Sekte zu steigern, ist nicht zu verurteilen… Klappern gehört schließlich zum Handwerk.

 

Man übersieht allerdings leicht, dass es bei dem Ganzen um Kinder geht, die in solchen Einrichtungen an die NAK herangeführt werden sollen. – Das war ja seinerzeit auch beim Projekt „Gute Hoffnung“ der NAK-NRW (- klick)  so:

 

Bei all‘ dem Getrommel um dieses eigentlich gewerbliche Projekt, dessen Baukosten die NRW-Neuapostoliken sinnigerweise unter „Sozialausgaben“ verbucht haben hieß es immer, es sei eine religiös neutrale Einrichtung. – Und kaum wurde die Kindertagesstätte in Betrieb genommen, hat ein sogenannter „Bischof“[i] dort einen Krabbelgottesdienst für die Kleinen und ihre Eltern durchgeführt…

 

Und was man auch nicht so gerne öffentlich kommuniziert, ist die Tatsache, dass man natürlich öffentliche Mittel für Bau und Betrieb in Anspruch genommen hat und nimmt… - Gerade so, wie es auch die Katholiken und Protestanten mit ihren Sozialeinrichtungen incl. Krankenhäusern halten:

 

Sie stellen zwar die Flagge, Kostenträger

ist aber zumeist die öffentliche Hand

 

Dass die NAK ebenso geschäftstüchtig ist, wie die großen Vorbilder dieser Sekte… Wer will ihnen das vorwerfen?

Allerdings fragt sich der geübte Leser von Neuapostoliken-Verlautbarungen, was die NAK-BBRB mit dem Beitrag zum Kinderspielplatz in Falkensee bezweckt? – Eigentlich ist das ein Bagatell-Vorgang, der keiner weiteren Erwähnung bedürfte. Zumindest im Innenverhältnis…

 

Doch ganz zum Schluss wird man hellhörig! Ich zitiere:

 

„[…] Die Neuapostolische Kirche baut in der Schwarzburger Str. 2 ein neues Gemeindehaus. Hier werden künftig Mitglieder der Gemeinden Falkensee und Falkensee-Finkenkrug gemeinsam Gottesdienst feiern. Am 22. Juni 2018 wird Grundsteinlegung gefeiert. Die Fertigstellung ist für Herbst 2019 geplant. […]“ (Zitatende)

Quelle: NAK-BBRB (siehe Link ganz oben)

 

Aha! – Der NAK-Neubau, von dem die ganze Zeit die Rede ist, steht noch gar nicht. Es war noch nicht einmal Grundsteinlegung. – Aber man hat durch die Blume darauf hingewiesen, dass die Gemeinde Falkensee-Finkenkrug aufhören wird zu existieren…

 

Es geht schlicht um eine Gemeindeschließung!

 

[i] = Zur Erklärung für die NAK-fremden Leser: In der Neuapostolischen Kirche gibt es keine Bischöfe im eigentlichen Sinn, mittlerweile ist „Bischof“ auch bei den NAKn kein Weiheamt mehr. Man nennt lediglich die Hilfsfunktionäre der Apostel – die sind als Weiheamt vglb. mit den Bischöfen in den christlichen Glaubensgemeinschaften – so.

03.06.2018 - 08:45 Uhr (fcs)

Wehret den Anfängen, ...

..., stoppt die antilaizistische Bewegung

Quelle: Stuttgarter Zeitung, 22.05.2017

Ich hatte dieses Bild (es stammt aus einem etwa 12 Monate alten Beitrag der Stuttgarter Zeitung) auf facebook gesehen... Und ich war erstaunt darüber, dass die Kommentare dazu überwiegend positiv ausgefallen sind!

 

Zugegeben: Es ist begrüßenswert, dass die Zahl der Protestanten und Katholiken zurückgeht, speziell aus unserer Sicht ist es noch begrüßenswerter [wenn auch im Bild nicht einzeln dargestellt], dass insbesondere die Zahl der Neuapostoliken drastisch zurückgeht...

 

Die Entwicklung bei den Konfessionslosen sieht auch ganz ordentlich aus...  A B E R:

konfessionslos zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, einer Weltanschauung ohne metaphysische Elemente anzuhängen!

 

Es ist einfach so, dass sich unter dem Dach der Konfessionslosen auch eine gewisse Menge Anhänger von irgendwelchen in keinem Katechismus festgelegten nebulösen und verschwurbelten Religionslehren verstecken. - Und es wird leicht vernachlässigt, dass deren Ansichten ebenso bekämpft werden müssen, wie diejenigen der Anhänger klar definierter Religionen und Konfessionen...

 

Außerdem muss die Entwicklung der "sonstigen" Sekten - zumeist evangelikale und pflingstlerische Gemeinschaften - mit Sorge betrachtet werden. - Vor allem aber die Zunahme der Zahl der Muslime!

 

Mit den Christen könnten wir leicht fertig werden... Denen wurde schon in der Aufklärung der Schneid abgekauft...

 

Der Islam ist aber eine Religion, die nach wie vor in der mittelalterlichen Denke verhaftet ist, und obendrein zutiefst demokratie- und menschenrechtsfeindlich!

Der Islam schickt sich an, die deutsche Verfassung für eine zunehmende Religiotisierung unserer Gesellschaft zu missbrauchen. - Es gibt Strömungen, die vorgeben, demokratie- und menschenrechtskompatibel zu sein, was sie indes erst dann wirklich wären, wenn sie sich total von der Scharia distanzieren und alle demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Passagen aus dem Koran ausgelöscht hätten...

 

Die gesetzgebenden Elemente der Bundesrepublik Deutschland und deren Entscheidungen (Beschneidungsgesetz!!) zeigen, dass die Abgeordneten eine schleichende Religiotisierung unserer Gesellschaft betreiben - mit Unterstützung der Kirchen, die im Windschatten der Islamdebatte ihr eigenes Süppchen kochen.

 

Es gibt eine antilaizistische Bewegung im Land, deren Entwicklung durchaus Sorge machen muss, da sie ihre Lobbyisten nicht in der nach ihnen benannten Lobby des Bundestages hat, sondern in den Abgeordneten selbst, die also mitten IM Bundestag sitzt...

 

Und jeder, der behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland,

unterstützt die antilaizistischen Kräfte.

 

Deutschland war nie ein säkularer Staat, aber solange Religionen und deren Irrlehren Einfluss auf das Land haben, besteht die Gefahr, dass Deutschland zum Gottesstaat wird. - Und zwar so lange, wie der unsägliche Gottesbezug in Präambeln deutscher Landesverfassungen und des Grundgesetzes stehen bleibt.

 

Außerdem bedarf es einer dringenden Änderung des Artikels 4 GG dahin, dass die Religionsausübung auf den strikt privaten Bereich zu beschränken ist und eine öffentliche Religionsausübung (Prozessionen) sowie das öffentliche Tragen und Zeigen religiöser Symbole (Kreuz, Kippa, Kopftuch/Burka, etc.) verboten sind.

 

Des Weiteren muss der Art. 7 GG dahingehend geändert werden, dass religiöse Unterweisung von Kindern und Jugendlichen vor Vollendung des 16. Lebensjahres verboten ist, und dass religiöse Unterweisung an öffentlichen und privaten Schulen untersagt ist...

 

Streichung der Kirchenprivilegien ist ein weiterer Punkt. - Es ist ein unerträglicher Zustand, dass Religionsgemeinschaften der Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts mit dem damit verbundenen Privilegienbündel verliehen werden darf.

 

Immer daran denken: Keine Fußbreit Boden dem Feind! - Wenn man Maximalforderungen als Konsens durchsetzen will, muss man von Anfang an auch mehr fordern, als man für umsetzbar hält.

Und ja - ich bin ja kein Phantast - natürlich weiß ich, dass sich die wünschenswerten Änderungen ausschließlich dann durchsetzen ließen, wenn zwei Drittel der deutschen Volksvertreter Brights wären...

 

Aber das liegt doch in Eurer Hand: Gebt keine(r/m) Kandidat(i/e)n für einen Parlamentsposten die Stimme, wenn die/der nicht mindestens weltanschaulich neutral ist. Vor allem muss gelten:

 

Keine Stimme mehr für Abgeordnete, die Mitglied

- oder sogar Funktionsträger - einer Religionsgemeinschaft,

bzw. von deren Gliedorganisationen und Verbänden sind!

27.05.2018 - 06:17 Uhr (fcs)

Das Kirchenschiff auf Kurs gebracht?!

Ja - schon... Fragt sich nur, auf welchen Kurs...

Bild: Chilon von Sparta (6. Jhdt. v.Z.) // ©: Gemeinfrei // Quelle: (- klick) ins Bild // Von ihm stammt die viel später latinisierte Redensart, über Tote nur Gutes zu sagen... >Τὸν τεθνηκότα μὴ κακολογεῖν, γῆρας τιμᾶν<

De mortuis nihil nisi

bene dicendum est
 

Von Verstorbenen ist nur in guter Weise zu sprechen!


Schön und gut...


Aber muss das gleich in übertriebene Lobhudelei ausarten?

 

Die Aufgabe von uns "Lautsprechern" (NAK-speach für öffentliche Kritiker) ist es aber, den Finger in die Wunde zu legen... Zu zeigen, was krank und krankmachend ist.


Und davon hat Fehr so einiges auf sich geladen. - Wohlmeinend vielleicht für seine Sekte, aber eben doch.

 

Fehr war der Wegbereiter für die "Easy-Going-NAKis", die schlimmer noch als das, in vielen Fällen nicht einmal wahre Christen sind:
Sie gehören zu denjenigen, die in der NAK der Vor-Fehr-Ära als "Nennchristen" bezeichnet wurden.

 

Der nac.today-Wahrheitsmanipulator Andreas Rother drückt das so aus:

 

(Zitat) "[...] Reformer war er zweifellos: Natürlich, Stammapostel Hans Urwyler hatte die Tür der Eigenverantwortung geöffnet. Doch Richard Fehr ist hindurchgegangen, mit den Worten: „Durch menschliche Regeln und Gebötlein ist der schmale Weg noch schmaler geworden. Nehmt nun die Hacke in die Hand und graset rechts und links alles weg, was zugewachsen ist.“

 

Die Rite-Taufe anderen christlicher Kirchen anzuerkennen, das war theologisch die Mutter aller Reformen. Viele spätere Lehränderungen folgten daraus. Doch Stammapostel Fehr hat nicht nur damit die Kirche erneuert: Der Abschied von den 144.000 als fixe Zahl, die Spezifizierung der Schlüsselgewalt des Stammapostels, das Leitbild „Führung und Dienen“ als objektiver Verhaltensmaßstab oder die systematische Einbeziehung von Sachkompetenz in den Projektgruppen, das sind nur einige seiner vielen Initiativen. [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” >
http://nac.today/de/158036/585470<

 

Natürlich hat Fehr mit seiner Liberalisierung die Schwelle für das Bekenntnis zur NAK gesenkt. Rother verschweigt aber die Kehrseite der Medaille:

Fehr hat seine Freigrasungs-Aktion nicht offen kommuniziert! - Das führte dazu, dass viele treugläubige Neuapostoliken sich plötzlich damit konfrontiert sahen, dass vieles, was vordem auch von Aposteln gelehrt wurde, nicht mehr wahr war...


Nicht wenige sind daran psychisch erkrankt... offen erkrankt, viele auch nicht so offensichtlich, sie haben sich, weil sie plötzlich die Ernsthaftigkeit der Lehre infrage gestellt sahen, den evangelikalen Sekten zugewendet.

 

Ein gut Teil der NAK-Kritiker (vor allem die in der Literatur in Erscheinung getretenen) haben sich zu Hardcore-Evangelikalen gewandelt.
Ein wesentlich größerer Teil der Neuapostoliken hat sich aber angewöhnt, die (mittlerweile) auch im Katechismus festgeschriebene Lehre nach Belieben auszulegen - oder sie auch ganz zu ignorieren.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass Fehr zwar die Quantität erhöht hat, die Qualität dabei aber vernachlässigt hat.

 

Ich denke, das hat er auch so geplant... Denn von seinem Amtsantritt an, hat er gesagt, dass es ihm scheißegal ist, was andere denken... Das berühmte "Wer da fährt...-Zitat" [ein Aphorismus übrigens, der auf den deutschen Lyriker und Dramatiker Emanuel Geibel (1815 - 1884) zurückgeht] ist sehr entlarvend.

Entlarvend war aber auch die Arroganz mit der er sich bereits beim Amtsantritt als sprechender Mund Gottes geriert hat:

 

(Zitat) "Ich will Euch mein Programm bekanntgeben. Es legte sich heute Morgen auf meine Seele. Es ist also sehr neu vom Throne Gottes auf meinen Geist gekommen. Und das Programm heißt:

 

'Maranatha - unser Herr kommt'

 

Und was mich persönlich betrifft, gestattet Ihr mir noch eine Bemerkung, Geschwister:
Gott der Vater ist mein Zeuge, dass ich nie im Werke Gottes ein Amt gesucht habe. Und dieses Amt, das mir nun auferlegt wurde, ganz und gar nicht. [...]"
(Zitat)
Quelle: Videobeitrag in o.g. nac.today-Artikel

 

Er lässt nicht den geringsten Zweifel daran zu, dass er von Gott höchst persönlich sein Amt erhalten habe, und dass das, was er von sich gibt, ihm von Gott eingegeben wird...

Man könnte sagen, das sei eine furchtbare Anmaßung. Dazu müsste es allerdings einen Gott geben, den es gibt.
Mangels eines solchen Gottes bleibt das, was Fehr da treibt, lediglich

 

"EINE GRANDIOSE VERARSCHE"

 

Und wenn ich etwas Gutes zum Thema Fehr sagen sollen müsste...

 

Naja, er hat immer so getan, als sei er ein netter Kerl

19.05.2018 - 05:48 Uhr (fcs)

Wer darf über allen thronen?

Es kann offensichtlich nicht nur Einen geben...

(Quelle der Ursprungsbilder: Siehe Link im Text)
„nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” bietet unter http://nac.today/de/158036/586746 (- klick) mit den Bildern 1/10 und 8/10 einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Züricher Apostelvereins:
 
Damit sich nicht irrtümlich der falsche der amtierenden NAK-Stammapostel auf dem Thron des Allerhöchsten niederlässt (siehe Pfeil auf Bild 1), ...
 
..., schreibt man zur Sicherheit den Namen desjenigen amtierenden Stammapostels, der dort sitzen darf, auf die Platzkarte!

28.04.2018 - 07:36 Uhr (fcs)

Also lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss!

Trotz Matz und Basti diesen beiden, die... (naja)

Bild: „Lehrer Lämpel" von Wilhelm Busch - aus Busch Gesamtausgabe in vier Bänden, ©: Gemeinfrei, Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=816179

Dieser Tage hat ein (seit einiger Zeit kritisch denkendes) NAK-Mitglied geschrieben, dass es in Kürze einen Gesprächstermin mit einem örtlichen NAK-Funktionär (einem sog. Amtsträger) habe.

 

Es hat dann gefragt, ob es so eine Art „geballte Ladung“ an NAK-kritischen Fakten gäbe, welche es ihm unter die Nase reiben könne…

 

Und ich musste feststellen, dass sich diese Frage gar nicht so einfach beantworten lässt.

 

Man müsste nämlich weiterfragen, welche christlichen Lehrinhalte das entsprechende Mitglied noch für wahr hält, und wenn sämtliche christlichen Lehrinhalte (übrigens völlig zu Recht) infrage gestellt werden, bleibt die Frage, welche generellen religiösen Annahmen aufrecht erhalten werden sollen.

Und dann muss man, um die Eingangsfrage zu beantworten, das Pferd von hinten aufzäumen:

 

Hältst Du es für möglich oder sogar für wahr, dass ein allmächtiges und allwissendes höheres Wesen existiert, welches Himmel und Erde erschaffen hat und welches die Geschicke der Menschheit lenkt?

 

Davon ausgehend, dass es nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gibt, dass es einen Gott gebe, den es gibt, ist jede weitere Überlegung überflüssig. – Tatsächlich existieren keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass es einen Gott, wie ihn die Bibel beschreibt, geben müsste.

Es existieren aber jede Menge Anhaltspunkte dafür, dass es überhaupt keines höheren Wesens bedarf, um die Existenz von allem was ist, zu erklären – und selbst die Entstehung des Lebens ist ohne die Annahme, ein Gott könne seine unegalen Finger im Spiel gehabt haben, erklärbar…

Natürlich ist die Nichtexistenz von irgendetwas nicht beweisbar. Und so kann es sein, dass ein Wahrheitssuchender an seinem Gottglauben festhalten will…

 

Wenn Du nun aber die Existenz eines Gottes als gegeben annimmst, bedeutet das denn auch, dass Du das Judentum als die Religion dieses Gottes akzeptieren musst?

 

Nein, das bedeutet diese Annahme nicht! – Um herauszufinden, ob das Judentum die wahre Religion dieses angenommenen Gottes ist, muss man sich die heiligen Bücher des Judentums zu Gemüte führen.

Man muss das sog. „Alte Testament“ der Bibel lesen und mit den bekannten wissenschaftlichen Fakten abgleichen. Und das führt zu einem niederschmetternden Befund:

Das Alte Testament ist nichts als eine Sammlung von Mythen und Märchen… Die Urvätergeschichte ist ein aus mehreren wesentlich älteren Mythen zusammengeflochtener Erzählstrang, der im Kern nur wiedergibt, wie sich die Menschen der Vor- und Frühzeit die sie umgebenden natürlichen Phänomene erklärt haben… Es sind die gleichen menschlichen Gedanken, die auch zur Entstehung z.B. des griechischen Pantheons geführt haben…

Es gab also weder Abraham, Isaak und Jakob noch deren Nachfahren Joseph und Moses. Es gab keine ägyptische Gefangenschaft, keinen Exodus, keine Gesetzgebung am Berg Sinai – es gab nicht einmal eine Landnahme in Kanaan…

Tatsache ist, dass das sog. Volk Israel ein bunt zusammengewürfelter Haufen war, der sich mit dem Pentateuch eine eigene Geschichte und eine identitätsstiftende Schrift gegeben hat…

Damit ist dann auch klar, dass die Propheten des Alten Testaments nichts als bullshit erzählt haben, mit dem sie ihre Umgebung manipulieren wollten…

Kurz: Es ist leicht, das Judentum ad absurdum zu führen…

 

Solltest Du jedoch an den Überlieferungen des Judentums festhalten, bedeutet das dann, dass Du damit dann auch das Christentum als wahre Religion annehmen musst?

 

Natürlich nicht! Denn es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass der im Christentum propagierte Wanderprediger Jesus von Nazareth, ein Messias war, noch dass er eine Inkarnation des jüdischen Gottes JHWH war. Seine in den Evangelien überlieferte Geburtsgeschichte ist reine Fantasy, ebenso wie die Story von seinem Tod, seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt.

Und auch das, was aus der Zeit zwischen diesen angeblichen Ereignissen in den sog. „Evangelien“ zu lesen ist, enthält nur wenig Wahrheiten und kaum ein authentisch auf diesen Jesus zurückgehendes Wort…

Alles was man wissen kann, ist, dass es einen religions- und sozialkritischen Wanderprediger namens Jesus gab, der als Mittdreißiger von dem Täufer Johannes beeinflusst seine Lehrtätigkeit aufgenommen hat und dem bald darauf der in eine Todesstrafe mündende Prozess gemacht wurde. - Mit einiger Sicherheit ist er gekreuzigt worden…

Das ist aber auch schon alles an Wissbarem. – Alles andere geht zurück auf einen Griechenjuden namens Sha’ul (lat. Paulus) aus Tarsus zurück, der sich einige Jahre nachdem dieser Jesus aus der Weltgeschichte verschwunden war, der jesuanischen Überlieferungen bemächtigt, und daraus die heute bekannte Blut-Opfer-Sühne-Theologie gebastelt hat.

 

Natürlich kannst Du an der im Prinzip in Katholizismus und Orthodoxie mündenden Lehre des Christentums festhalten. Aber bedeutet das dann, dass Du auch den Neuen Apostolizismus für eine wahre Lehre halten musst?

 

Dazu musst Du nun zunächst einmal wissen, dass  es nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gibt, dass Jesus von Nazareth tatsächlich ein Apostelamt gestiftet hat. – Tatsache ist eher, dass die Sendung ein Auftrag an jeden Anhänger seiner Lehre war – ohne besonderes Gewicht auf ein einzelnes Amt.

Aber selbst dann, wenn Jesus einzelne seiner Jünger zu Aposteln ernannt hätte, bedeutet das ja nicht, dass er daraus eine dauerhafte Einrichtung machen wollte. Schließlich hatte er überhaupt nicht vor, eine neue Glaubensgemeinschaft zu schaffen, sondern er wollte das Judentum reformieren.

Es steht dir jedoch frei, anzunehmen, dass Jesus selbst den Apostolat und die im Bischofsamt der christlichen Glaubensgemeinschaften mündende apostolische Sukzession gestiftet habe.

Damit ist jedoch das neue Apostolat keinesfalls legitimiert. – Die ersten sog. Apostel der (späteren) KAG haben sich schließlich gar nicht auf die apostolische Sukzession berufen können! – Sie behaupten eine Rufung und sozusagen Neustiftung des Apostolats durch den Heiligen Geist.

Da aber bei dieser angeblichen Rufung niemand sonst anwesend war, der das bezeugen könnte, haben wir es mit unbewiesenen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unwahren Behauptungen zu tun. Das bedeutet, dass der KAK-Apostolat nicht legitimiert war.

Es bleibt ein Funken Unsicherheit, der aber einen NAK-Kritiker überhaupt nicht beirren muss, denn die NAK geht überhaupt nicht auf die KAG zurück. – Ein kleiner Zwischenschritt ist die AcaM, die entstanden ist, weil ein paar des Amtes enthobene, exkommunizierte und aus der KAK ausgeschiedene Figuren einen eigenen Verein aufgemacht und ein eigenes Apostelamt geschaffen haben. Der christlichen Lehre zufolge standen diese Leute „außerhalb des Leibes Christi“ und alles was sie gemacht haben, ist daher nicht legitimiert.

Wie bisher bei jedem anderen Punkt auch, steht es jedem frei, an die Legitimation des AcaM-Apostolats zu glauben. Damit ist aber der Apostolat der NAKn immer noch nicht legitimiert!

Machen wir es kurz: Selbst wenn man glauben will, dass Krebs und Niehaus wahre Apostel waren, kann es nicht sein, dass man den als Verräter an einem Mitapostel an sein Amt, und durch Betrügereien zu Geld gekommenen sog. Stammapostel Johann-Gottfried Bischoff, ein Nazi wie er im Buche steht, ein wahrer Apostel Jesu Christi war.

Geht aber davon aus, dass doch, und vernachlässigt man seine über Jahre gepredigten Falschprophezeiungen, so kann man doch seinen Nachfolger im Amt, den Kriegsverbrecher Walter Schmidt kaum als wahren Stammapostel betrachten. Außerdem ist der zu keinem Zeitpunkt regelgerecht in sein Amt ordiniert worden und damit sind auch seine Nachfolger nicht legitim…

 

Kommen wir zum Schluss! Man kann es drehen und wenden wie man will, und egal an welchen Überlieferungen man festhalten will, eines steht auf jeden Fall fest:

 

Der Neuapostolizismus hat mangels Legitimation seiner Führungsfunktionäre keine Existenzberechtigung. Er ist eine von Menschen aus allzumenschlichen Beweggründen erfundene Lehre!  

 

Das war jetzt ein sehr schneller Flug durch die sog. Reichsgottesgeschichte, und natürlich fehlt den einzelnen Abschnitten die Evidenz…

Daher mein Rat: Kauft Euch mein unten in der rechten Spalte angepriesenes Buch „Was wirklich geschah“!

 

Als Beleg dafür, dass es tatsächlich lesenswert ist, mag die Tatsache gelten, dass einige wenige Angehörige der 5. Kolonne der NAK, des sog. „Netzwerk Apostolische Geschichte“ als Schrott und  Blödsinn abtun.

 

Und wenn der NAK-Laienprediger und Pseudo-Historiker Sebastian Müller-Bahr – in Wahrheit ist er schlicht und ergreifend Autoverkäufer – einer fiktiven angeblich nicht christlich orientierten Leserin, die interessehalber einmal kurz durch das Buch geblättert habe, die Worte „Was für ein Schrott“ in den Mund legt, zeigt er damit lediglich, dass er entweder keine sachlichen Gegen-Argumente hat oder dass er schlicht nicht verstanden hat, worum es in diesem Buch geht.

 

Es erhebt keinen Anspruch, eine wissenschaftliche Arbeit zu sein und schon gar nicht eine theologische Arbeit. Es erhebt nicht einmal den Anspruch auf Vollständigkeit…

 

„Was wirklich geschah“ ist nichts als ein etwas ausführlicherer Erzählbogen durch die Reichsgottesgeschichte von der Schöpfung bis zur NAK unter J.L. Schneider…

Eine systematische Übersichtsarbeit, die indes gar nicht auf die Falschlehren der Religionen und ihrer Konfessionen eingeht, sondern im Plauderton erzählt, was sich in den einzelnen Abschnitten tatsächlich ereignet hat.

Es stellt aber auch zu jedem Abschnitt und Teilabschnitt die wichtigsten Quellen für weiterführende und fundierte wissenschaftliche Inhalte zu Verfügung, und lädt dazu ein, sich die zur Beantwortung der Frage, welche Fakten man einem Apologeten unter die Nase reiben könne, notwendigen wissenschaftlichen Arbeiten zu Gemüte zu führen.

 

Statt die Lehren und Religionen und ihrer Konfessionen zu widerlegen, lädt „Was wirklich geschah“ dazu ein, sich zu informieren und sich selbst ein Urteil zu bilden.

Lest es – oder lest es nicht… Es ist eure Entscheidung! Mir ist das insofern gleichgültig, als ich nichts am Verkauf verdiene. Der Verkaufspreis deckt nicht einmal meine eigenen Kosten.

20.04.2018 - 07:45 Uhr (fcs)

" HIER  BIN  ICH ! "

Gottvater hat persönliche IJT-Teilnahme zugesagt!!!

Herbert Grönemeyer singt "Bochum in Bochum für Bochum - schöner geht's für Fans nicht. // Foto: Kai Kitschenberg
"30.000 Fans feierten im strömenden Regen den Sänger Herbert Grönemeyer beim ersten von zwei Jubiläumskonzerten fürs legendäre "4630 Bochum"-Album im Ruhrstadion."
 
Wahnsinn oder? - Aber ein Mega-Event? - Scheinbar nicht...
Weder der Veranstalter Dirk Becker noch die Presse benutzen diesen Begriff...
 
Aber was ist das überhaupt... ein MEGA-EVENT?
 
Wer sich richtig in die Thematik einwühlen will und sich nicht scheut, ein 11-seitiges Dokument zu lesen, wird hier fündig:
 
Einen kürzeren, griffigeren Beitrag zum Thema "Mega-Event" liefert das WDR-Format "planet wissen":
 
Ich lasse die beiden Links unkommentiert stehen und blende über zum Anlass für die Überlegung, was das eigentlich sei, so ein Mega-Event...
 
Der stets vollmundig tönende neuapostolische Pseudo-Bischof (eigentlich bloß ein armseliger Laienprediger) Peter Johanning, seines Zeichens Chefverlautbarer des megareichen Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, bezeichnet jedenfalls den für 2019 geplanten*** internationalen NAK-Jugendtag als Mega-Event.
 
Und auch sonst spart dieser Schreiberling in typisch neuapostolischer Großmanns-Sucht (die übrigens schon rein optisch zu ihm passt) nicht mit Sensationsmeldungen:
 
Immerhin erfahren wir von ihm, dass eine gigantische Teilmenge der Menge neuapostolischer junger Menschen weltweit (um genau zu sein 2.880) mit Überzeugung hinter den Gottesdienstangeboten stehen!
 
Und es wird berichtet, dass sogar GOTT - der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs... das rachsüchtige, blutrünstige und mordlüsterne Monster JHWH (von den Muslimen Allah genannt) - höchstselbst seine Teilnahme in direkter Rede zugesagt hat. Jedenfalls wird Gott zitiert... Ich zitiere:
 
"[...] „Hier bin ich“ heißt das Jugendtags-Motto. Diese Mut machenden Worte spricht sowohl Gott zum Menschen als auch umgekehrt. [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158036/579291)
 
Ob die Besucher des Mega-Events sich den :poop: auch in strömendem Regen stehend in voller Zahl antun würden?
 
Wohl kaum... Und das lässt wiederum eine sehr naheliegende Mutmaßung zu:
 
Herbert Grönemeyer muss wohl ein Gott sein, denn... (siehe oben)
 
*** = Könnte ja sein, dass vorher der Herr kommt... - Aber nein! Die Tatsache der langfristigen Vorausplanung unterstreicht ja die neuapostolische Überzeugung, dass der Herr nicht vor dem Zeitraum 30. Mai bis 02. Juni 2019 kommt, die seinen zu sich zu holen. Denn würde man glauben, er käme vorher, gäbe es bestimmt Wichtigeres zu tun...

15.04.2018 - 07:13 Uhr (fcs)

„Mehr scheinen als sein“

Einmal mehr: Herr Turtur lässt grüßen…

[mehr über Herrn Turtur bei (- klick) ins Bild]

Die Stimme der Anruferin überschlug sich schier vor Begeisterung:

 

„... Hast du schon gelesen? In Sambia gibt es mehr als 1 Million Gotteskinder – nac.today schreibt es wären 680.000 Haushalte! Das Fernsehen dort strahlt ausschließlich christliche Inhalte aus. Und wir sind jetzt auch Teil des staatlichen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

 

Du musst Dich nur richtig informieren, dann siehst Du, das das Werk des Herrn blüht und gedeiht! ...“

 

Die Anruferin bezog sich auf den jüngsten Beitrag in „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158036/575515)

 

Naja… Sie war empört, als ich ihr erklärte, dass der Beitrag von Rother stamme, der schon mehrfach bewiesen habe, dass er unglaubwürdig sei – wurde aber dann doch nachdenklich, nachdem ich einige Fakten zurechtgerückt habe!

 

Rother hat tatsächlich wieder einmal ein Beispiel dafür abgeliefert, wie man mit einem Mix aus Halb- und Unwahrheiten sowie einigenFakten einen manipulativen Beitrag zur Verdummung der NAK-Mitglieder leistet:

 

Zunächst einmal ist das mit den mehr als 1 Million Gotteskindern in Sambia völliger Quatsch! Lt. Brockhaus-Enzyklopädie hat Sambia 16,6 Mio Einwohner… 1 Million davon wären ein Anteil von mehr als 6 %... Da fragt sich doch, wo die herkommen sollen? Wenn Rothers Zahl stimmen sollte, müsste Sambia eine Gesamtbevölkerung von mehr als 100 % haben… Ich zitiere aus der Brockhaus-Enzyklopädie:

 

(Zitat) „[…] Religion

 

Die Verfassung (Artikel 19) garantiert die Religionsfreiheit. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. – Laut Zensus von 2010 (letztverfügbare offizielle Statistiken) sind über 95 % der Bevölkerung Christen: 75,3 % gehören protestantischen Glaubensgemeinschaften und unabhängigen afrikanischen Kirchen an (zusammen über 200 Denominationen), 20,2 % der katholischen Kirche (sowie – nach anderen Quellen – etwa 2 % der anglikanischen Kirche, die im wenig differenzierten Zensus den Protestanten zugeordnet sind). Die katholische Kirche umfasst zwei Erzdiözesen (Lusaka, Kasama) mit acht Suffraganbistümern (Chipata, Livingstone, Mansa, Mongo, Monze, Mpika, Ndola, Solwezi). Die fünf anglikanischen Diözesen Nord-, Ost- und Zentralsambia (Bischofssitze in Kitwe, Chipata und Ndola), Luapula (Mansa) und Lusaka sind Teil der anglikanischen Kirche der Provinz Zentralafrika. Die größten protestantischen Kirchen sind die United Church of Zambia (Eigenangaben zufolge etwa 3 Mio. Mitglieder = rund 23 % der Bevölkerung; gegründet 1965 als Zusammenschluss von Presbyterianern und Methodisten) und die Reformed Church of Zambia (nach kirchlichen Angaben ca. 500 000 Mitglieder = ungefähr 4 % der Bevölkerung).

 

Sehr kleine religiöse Minderheiten bilden die Muslime, Bahais, Hindus und Juden. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist im Osten des Landes ein wachsender Einfluss des Islams festzustellen. Die Muslime haben (2010) einen Bevölkerungsanteil von 0,5 %. Die wenigen Juden leben in Lusaka (1905 Gründung der ersten jüdischen Gemeinde [Livingstone] im Gebiet des heutigen Sambia). – Indigenen afrikanischen Religionen werden etwa 11–15 % der Bevölkerung zugerechnet, die ihre Glaubenspraktiken oft bei gleichzeitiger Zugehörigkeit zu einer christlichen Konfession ausüben. […]“ (Zitatende)

Quelle: https://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sambia

 

Wenn wir jetzt einmal addieren: 75,3 % Protestanten + 20,2 % Katholiken + 6 % Neuapostoliken  + 0,5 % Muslime dann sind das bereits 102 % - und die Juden sowie die indigenen Religionen sind noch gar nicht eingerechnet…

Und außerdem ist der für diese Region zuständige NAK-BezAp, Charles S. Ndandula, Oberhirte in den Ländern Sambia, Malawi und Simbabwe, die lt. apwiki  insgesamt nur rund 1,5 Millionen Mitglieder haben…. (siehe hier: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Charles_S._Ndandula)

 

Also: Vorsicht bei Zahlenangaben in NAK-Medien!

 

Das mit den 680.000 Haushalten mag angehen… Allerdings handelt es sich dabei nicht ausschließlich um neuapostolische Haushalte, sondern um die Zahl derjenigen Haushalte insgesamt, die das zur Rede stehende Angebot empfangen können…

 

Womit wir an dem Punkt sind, an dem Rother die Begriffe ein wenig durcheinander geraten sind, da er versäumt hat, darauf hinzuweisen, dass der Begriff öffentlich-rechtlich in Sambia möglicherweise anders definiert ist, als in Deutschland…

 

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk gehört in Deutschland zum Grundversorgungsauftrag und muss mit den üblichen Empfangsgeräten (also ohne Zusatzdecoder o.ä.) empfangbar sein. Was sonst noch zum zu diesem Thema anzumerken ist, kann man in einem kurzen und leicht verständlichen Video sehen: (https://www.mdr.de/medien360g/wissen/video-114182.html)

 

Um zu verstehen, wie es im Vergleich dazu in Sambia aussieht (und an welchem System sich die NAK dort beteiligt), noch einmal ein Blick in die Brockhaus-Enzyklopäde (Link: siehe oben)

 

(Zitat) „[…] Medien

 

Einschüchterung gegenüber Journalisten, rechtliche Beschränkungen und staatliche Übergriffe behindern die Berichterstattung. Die Medien mit der größten Reichweite sind überwiegend in Staatsbesitz. – Presse: Die größten Tageszeitungen sind »The Post« (privat) und die regierungseigenen »The Times of Zambia« (Ndola) und »Zambia Daily Mail« (Lusaka), jeweils mit Sonntagsausgaben. Zweimal wöchentlich erscheinen »Monitor« (privat) und »National Mirror« (christlich). – Staatliche Nachrichtenagentur: Zambia News and Information Services (ZANIS, staatlich). – Rundfunk: Die öffentlich-rechtliche Zambia National Broadcasting Corporation (ZNBC) strahlt drei Hörfunkprogramme in Englisch und sieben einheimischen Sprachen sowie ein Fernsehprogramm in Englisch aus. Daneben gibt es einige private und kirchliche Radiostationen. Nichtstaatliche Fernsehsender sind u. a. »Muvi TV«, »Casat Television« (Pay-TV) und »TBN Zambia« des christlichen US-amerikanischen Trinity Broadcasting Network. – Telekommunikation: 2016 gab es je 100 Einwohner 0,6 Festnetzanschlüsse, 74,9 Mobilfunkverträge und 25,5 Internetnutzer. […]“ (Zitatende)

 

Der von Rother präsentierte Kanal ist nun, das geht aus seinem Text eindeutig hervor, NICHT mit den allgemein üblichen Geräten zu empfangen, sondern es braucht dazu einen speziellen Decoder. Er ist also anders als z.B. in Deutschland der Sender Bibel-TV nicht frei empfangbar. Zwar wird dieser spezielle Kanal vom öffentlich-rechtlichen-Rundfunk mit betrieben, gehört aber nach deutschem Verständnis nicht zum öffentlich-rechtlichen Informationsangebot…

 

Und klar: Rother hat tatsächlich auch gar nicht geschrieben, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen Sambias ausschließlich christliche Inhalte sendet!

Was er tatsächlich geschrieben hat, ist, dass das vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Sambias ausgestrahlte staatliche Fernsehen einen ausschließlich über einen speziellen Decoder empfangbaren Extrakanal für christliche Inhalte zur Verfügung stellt. An dem dort ausgestrahlten Programm hat die Neuapostolische Minderheit Sambias einen Programmplatz von 2 Std./Woche – nämlich Donnerstags von 18 – 20 Uhr…

 

Allerdings hat er den Text (ich bin sicher: bewusst!) so abgefasst und formatiert, dass wenig geübte Leser (auch wegen der falschen Zahlenangaben) in die Irre geführt werden…

So what?!

06.04.2018 - 05:45 Uhr (fcs)

Torheit schützt vor Ehrung nicht!

oder: Schnix der Bruch... äääh... Ehrenbürger

Quelle und erklärender Text: (- klick) ins Bild

Hach, was wird das dem kleinen NAKI-Napoleon geschmeichelt haben, als Cătălin Cherecheș, Bürgermeister der rumänischen 125tsd-Einwohnerstadt Baia Mare, ihm an Palmsonntag die Ehrenbürgerrechte verliehen hat...

 

In seiner Laudatio erklärte Cherecheș, dies geschehe als symbolisches Zeichen der Dankbarkeit für das Engagement der NAK bei der Lösung vieler sozialer Probleme und der Unterstützung der Stiftung für die Rehabilitationskliniken in Baia Mare...
Er zeigte sich überzeugt, dass diese Geste für alle, die in religösen Gruppen arbeiten, als Ermutigung wahrgenommen werde, sich intensiver bei der Unterstützung von Kultur- und Bildungsprojekten sowie bei der Unterstützung bedürftiger Familien und der Entwicklung des Gesundheitssystem und von Zentren für die Hilfe und den Schutz von Senioren und Menschen mit Behinderungen zu engagieren.

[Gesamter Originaltext auf der website der Stadt Baia Mare (- klick)] .

 

Lustig ist nun die falsche Bescheidenheit, mit der der "Sprecher des Stammapostels" diese Verleihung der Ehrenbürgerrechte bei der Berichterstattung über den Palmsonntags-GD hintan gestellt hat.

 

Offenbar war es ihm wichtiger, den Bockmist, den der Schnix in seiner Predigt verzapft hat, in den Vordergrund zu rücken...

 

Dabei hat Schneider, als er bei der Auslegung von Mt. 21, 14+15 sagte:

(Zitat) "[...] Sie, die hochintelligenten und geschulten Lehrer, bekamen von unwissenden Kindern zu hören, dass dieser Zimmermannssohn der Messias sei! [...]" (Zitatende)

 

seine absolute Unwissenheit offenbart, wie aus den Folgesätzen

"[...] Auf der einen Seite die frommen Pharisäer, die das Gesetz auswendig konnten und auf der anderen Seite die Kinder, die das Gesetz nicht kannten und respektierten – welch ein Kontrast. [...]"
[Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/564844)]

 

hervorgeht. Ganz offensichtlich verortet Schneider den Messianismus in der Religion...

 

Aber das ist falsch!


Der Messias war nichts anderes als der gesalbte Thronprätendent, der seinen Anspruch auf die davidische Dynastie zurückführt.

 

Unter anderem bei Hyam Maccoby (Jesus und der jüdische Freiheitskampf), einem der anerkanntesten Talmud-Gelehrten der Neuzeit, lesen wir, dass es überhaupt nichts mit einer Gottessohnschaft im Sinne von durch JHWH gezeugt zu tun hatte, als das einfache Volk den Wanderprediger Yeschuah von Nazareth zum Messias ausrief. - Es ging schlicht um politische Fragen, u.a. der Befreiung vom Joch der Römer...

 

Detaillierter und belegt mit wesentlich mehr Quellenangaben habe ich das in "Was wirklich geschah" auf den Seiten 77ff ausgeführt:
https://www.bod.de/buchshop/was-wirklich-geschah-franz-christian-schlangen-9783743112506

 

Wie auch immer: Das eitle Grinsen wird dem Schnix trotz seines theologischen Blindgängertums jetzt wohl nicht mehr aus dem Gesicht gewischt werden können!

04.04.2018 - 08:15 Uhr (fcs)

Wasch' mir den Pelz...

..., aber mach' mich keinesfalls nass!

Original: [(- klick) ins Bild]

Das kommt dabei heraus, wenn ein laienpredigender Betriebswirt sich für den höchsten christlichen Geistlichen auf der Welt hält (zumindest ist er das dem Neuapostolischen Glaubensbekenntnis zufolge) und eine Enzyklika erlässt!

 

„Heil in der neuen Schöpfung“ ...

 

... ist der Titel des Pamphlets, mit dem er zeigt, dass er eben doch bloß ein auf der Brennsuppn dahergeschwommener Laienprediger, ein Scharlatan allererster Ordnung, ist.
Seine Hybris wird nämlich bereits in den vorab veröffentlichten Textpassagen bzw. Inhaltsangaben deutlich...

 

Okay... er ist der Boss der so etwa noch 2-3 Millionen gläubiger Neuapostoliken auf der Welt, und da die ihm dieses Recht zugestehen, kann er natürlich jederzeit Regeln für seine Sekte erlassen... Das bleibt ihm unbenommen!

 

A B E R :


Wenn er schon Lehränderungen verkündet - so wie eben aktuell die Aufgabe der Heilsexklusivität - dann geht das nicht, ohne gleichzeitig den Katechismus und das Credo der NAKn umzuschreiben, ...

 

..., und schon gar nicht, ohne klarzustellen, dass seine Vorgänger im Amt des sog. Stammapostels und deren nachgeordnete Apostel etwas falsches gelehrt haben!

 

So jedenfalls geht's nicht:

 

(Zitat) "[...] „Ziel dieser Ausführungen ist es nicht, die Lehraussagen einiger unserer ,Väter‘ oder die Überzeugungen von Geschwistern zu kritisieren“, betont der Kirchenleiter, „sondern es ist notwendig, auf das Evangelium von der Liebe und Gnade Gottes zu verweisen und dazu aufzufordern, sich an ihm zu orientieren.“ [...]" (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (
http://nac.today/de/158033/562587)

 

Die aktuelle Enzyklika stellt klar, dass die NAK-Apostel, -Bezirksapostel und -Stammapostel in der Vergangenheit Falschlehren verbreitet haben, die für eine Unzahl von Sektenmitgliedern furchtbare Konsequenzen - bis hin zu Selbstmorden - hatten.
Und da kann dieser kleine französische Scharlatan nicht einfach hingehen und so tun, als handele es sich bei den "Anpassungen" um eine Lappalie!

 

Und klar: Das geht auch ausschließlich unter Aufgabe seiner eigenen Glaubwürdigkeit:


Denn wenn seine Vorgänger gelogen haben, wer

sagt denn, dass er diesmal die Wahrheit verbreitet?

30.03.2018 - 05:45 Uhr (fcs)

JAUCHZET, SINGET und Tanzet ...

..., denn Karfreitag ist ein Freuden- und Jubelfest!

Bildquelle: https://www.pixelio.de (Image-Nr. 227645) // ©: schemmi /pixelio.de

Wisst Ihr, was die Gemeinsamkeit bei der Christenpropaganda und dem Mist in diesem Bild ist?

 

Beides  S T I N K T   Z U M   H I M M E L !!

 

Als Beleg mag der fromme bullshit (= Mist) dienen, den der Verlautbarer des Neuapostoliken-Bosses, Peter Johanning, einmal mehr verzapft hat! Auf nac.today...

 

Okay... - man könnte den Mist auch als himmelschreiende Lüge bezeichnen, aber da der Geruch ja nicht nur zum Himmel steigt, sondern auch die erdbodennahe Umgebung verseucht, gefällt mir das mit dem „zum Himmel stinken“ besser.

 

Aber macht euch selbst ein Bild. - Vergegenwärtigt Euch vorher nur bitte noch einmal, was die Christen über ihr liebes Jesulein behaupten:

 

Sein Erzeuger war Gottvater, der gleichzeitig aber auch das liebe Jesulein war, himself, der eine Jungfrau, die ihrerseits von ihrer Mutter unbefleckt empfangen wurde, mit ihm geschwängert hat, damit er als Mensch geboren und sündlos leben konnte um danach als Opfer hingerichtet zu werden, damit die Sünden der Welt (die besagter Gottvater selbst erst einmal erfunden hat) getilgt werden können...

Was immer dieser Jesus also auf der Erde erlebt hat und was ihm so widerfahren ist, war von langer Hand geplant und ist dann so, wie vorgesehen über die Bühne gegangen. - Da er ja gleichzeitig Gottvater himself war, hat er sich alles selbst zuzuschreiben. - P U N K T

 

Und nun einmal „O-Ton – Johanning“:

 

(Zitat) „Er ist der stille Tag im Jahr, der Karfreitag. Angefüllt mit Emotionen, friedevoll aber auch bedrückend. Jesu Tod am Kreuz beschämt uns, denn eigentlich wollte er doch nur Frieden und die Welt verbessern. Und was war der Dank dafür? [...]

 

So viele Lügen, Beschimpfungen, Bedrohungen – dagegen kann man sich nicht wehren. Nur wenige Stunden später hängt er am Kreuz. Und auch hier: Lästereien, Hohn, Spott – das ganze Programm menschlicher Ungerechtigkeit. Wer erst einmal am Kreuz hängt, ist verloren. [...]

 

sie kreuzigten gerade den, der sie erretten wollte. Weil er anders war und eine Bedrohung darstellte. Weil er ihnen die Wahrheit sagte. Weil eine Wahl zu haben, Entscheidung bedeutet und mit Verantwortung zu tun hat. [...]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/564814)

 

In dem Stil geht es noch eine Weile weiter... - Sagt selbst:

 

Kann man diese Christen-Mischpoke noch ernst nehmen?

 

Warum schreibt dieser laienpredigende Pseudobischof (Johanning ist kein echter Bischof, er lässt sich nur so nennen) einen derartigen Scheiß?

 

Angenommen, dieser ganze Christenquatsch sei Wahrheit:

 

Dann hat der "liebe Herr Jesus", der ja Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion war, ein grandioses Schauspiel erfolgreich über die Bühne gebracht...

 

Dazu gehören dann Beifall, Applaus, Jubelrufe, Gesang und Freudentänze...

 

https://www.youtube.com/watch?v=fhhH2MjSMe8 (- klick)

 

Aber diese Johanningsche Larmoyanz...???

21.03.2018 - 07:45 Uhr (fcs)

Du sollst nicht begehren …

... seit wann hat das eigentlich Gültigkeit?

Franz von Stuck – „die Sünde“; 1893 - Öl auf Canvas; Original: Neue Pinakothek (München); © Gemeinfrei, Quelle: (- klick) ins Bild

Ich bin da auf einen Punkt gestoßen, der mich grübeln lässt… Der Herrscher über die NAK-Provinz „Demokratische Republik Kongo –West“, der Arzt und Laienprediger Michael D. Deppner, hat ihn vorgetragen... In seinem nac.today-Spottlicht Nr. 05/2018 vom 19.03.2018 war das. Ich zitiere daraus:

 

„[…] In der Vergangenheit gab es Berichte, dass zum Beispiel ganze Dörfer getauft und versiegelt wurden, nachdem sie von der Lehre der Apostel erfahren haben. Etwas später kam dann jemand anders und verkündete eine andere Lehre, und das ganze Dorf folgte ihr. Josef in Ägypten dagegen ist Gott treu geblieben, obwohl seine Familie und seine Freunde weit weg waren und er von einer anderen Kultur umgeben war. […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (- klick)

 

Ja, ja… schon erstaunlich, und hochinteressant, dieses Eingeständnis Deppners, dass es keinerlei Unterschied gibt, zwischen der Wirksamkeit von irgendjemandem der irgendetwas erzählt, und der doch so gern und oft beschworenen „Wirksamkeit des Heiligen Geistes im Apostelamt“…

(so bt in der facebook-Gruppe „Klartext“)

 

Aber darum geht es mir diesmal gar nicht… - Mir geht es um diesen Josef. Die Story ist bekannt, sie steht in der Bibel im 1. Buch Mose in den Kapiteln 37, und 39 ff…

 

Im israelitischen Gründungsmythos wurden bekanntlich drei wesentliche ältere Mythen zu den biblischen Urvätergeschichten um Abraham, Isaak und Jakob verwoben.  - Die eigentliche Geschichte des Volkes Israel beginnt jedoch erst mit Mose und dem Exodus.

 

Erzähltechnisch bildet die Josefsgeschichte dabei das Brückenglied zwischen den Vätermythen und der Moses-Legende… - Irgendwie musste es ja zugegangen sein, dass da in mosaischer Zeit 600.000 israelitische Männer samt Familie und Gesinde in Ägypten existiert haben und von dort ausgezogen sind (vgl. 2. Mose 12, 37)…

Und erst mit diesem Auszug beginnt die Erzählung über das Volk Israel und seinen Gott JHWH… - Und ebenfalls erst nach diesem Auszug erfolgt in den biblischen Erzählungen die Verkündung der 10 Gebote und die Grundlegung des Mosaischen Gesetzes…

 

Und nun kommen wir zurück auf die biblische Josefserzählung:

 

Wenn wir heute von Sklaven sprechen, haben wir immer das Bild von den Kettensklaven in der britischen Kolonialzeit und der Sklavenhaltung im Amerika des 19.Jahrhunderts vor Augen.

Die Sklavenhaltung im Altertum unterschied sich jedoch sehr davon, die Sklaven wurden keinesfalls in Ketten und finsteren Verschlägen gehalten, sondern sie genossen relative Bewegungsfreiheit. So gesehen, ist die überlieferte Story von Josef kein Sonderfall.

 

Es ist denkbar, dass es auch zu sexuellen Kontakten zwischen unfreien Männern und freien Frauen gekommen ist… - Damit das nicht „zufällig“ der Fall sein konnte, wurden Sklaven allerdings beschnitten. (Eine Not, aus der die wirklichen Gründer des Staates Israel später eine Tugend machten).

Naja… und dann dürfte die alte Volksweisheit „Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn er der geilen Nachbarin gefällt“ gegolten haben. Davon jedenfalls erzählt die Josefsstory in 1. Mose 39, 6 ff…

 

Und da kommt dann der Punkt, der mich stutzen lässt:

 

Josef hätte Potifars Weib (lediglich als solche tritt die Frau in Erscheinung) ja den Gefallen tun können... Aber möglicherweise war sie abturnend, wer weiß? Schwul war er wohl nicht, denn er hatte der Erzählung zufolge ja später mit Asenat zwei Söhne gezeugt (okay… das besagt eigentlich nichts). Jedenfalls wollte Josef keinesfalls mit der Frau von Potifar schlafen.

Interessant ist nun die Begründung, die er der Abgewiesenen liefert:

 

(Zitat) „[…] Siehe, mein Herr kümmert sich selbst um nichts, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er in meine Hände gegeben; er ist in diesem Hause nicht größer als ich, und er hat mir nichts vorenthalten außer dir, weil du seine Frau bist. Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen? […]“ (Zitatende)

Quelle: 1. Mose 39, 8+9 (- klick)

 

Kapiert Ihr das? – Ich meine, wenn er gesagt hätte „… gegen meinen Herrn (also Potifar) sündigen“ wäre das nachvollziehbar gewesen; der gesamte Satz hätte das nahegelegt. Aber wieso gegen Gott sündigen?

Ich bin kein sehr bibelkundiger Mensch, deshalb ist es möglich, dass ich da etwas mangels Wissen nicht verstehe. Wenn das so ist, bitte ich um Hilfe und Aufklärung:

 

Eine Sünde gegen Gott setzt doch das Vorhandensein eines göttlichen Ge- oder Verbotes voraus, eine göttlichen Willensbekundung oder Handlungsanweisung, irgendetwas, gegen das verstoßen werden kann.

 

Gegen welche göttliche Regel hätte es denn verstoßen, wenn Josef dem Werben von Potifars Weib nachgegeben und mit ihr geschlafen hätte (oder vielmehr nicht geschlafen, sondern sie gef---t)?

[Übrigens… Selbst wenn die 10 Gebote zu Josefs Zeit bereits Geltung gehabt hätten: Schließlich hat SIE ja ihn begehrt und nicht umgekehrt.]

 

Was meint Ihr: Kam dieser Logikbruch nicht eher zustande, weil die Erfinder der Josefslegende sich schlicht vergaloppiert und völlig vergessen haben, dass das Ehebruchstabu erst ab der in 2. Mose 19/20 überlieferten Gesetzgebung am Sinai mehr war als eine nachvollziehbare Sozialregel?

 

Fragt doch einmal Eure Pfaffen danach...!

15.03.2018 - 05:20 Uhr (fcs)

neuapostolisch von Herzen

oder: Die Arroganz der Bescheidenheit

Original und Quelle: (- klick) ins Bild

Christen - ganz allgemein gesprochen - sind weder demütig noch sanftmütig, sie tun in ihrer Frömmelei nur so. Konfrontiert man sie mit naturwissenschaftlichen Tatsachen, die ihre religiösen Überzeugungen ad absurdum führen, verlieren sie ganz schnell die Tünche des angeblichen Frommen...

 

Wie man aktuell und in der jüngeren Vergangenheit erleben kann, trifft das auf Neuapostoliken ganz besonders zu. Nun ja - sie haben nicht nur damit zu kämpfen, dass das Christentum insgesamt an Bedeutung verliert, sondern müssen auch noch das Sterben ihrer Sekte miterleben. So ist denn auch erklärlich warum die geradezu giftig, bösartig, hinterhältig - einfach dreckig! - darauf reagieren wenn man sie mit den Widersprüchen ihres Irrglaubens (es ist KEIN Glaube, sondern Denkfaulheit, die dazu führt, dass sie die von ihren Granden vorgetragenen Märchen für wahr halten) konfrontiert...

 

Freilich tun sie das nur hinter geschlossenen Türen... - Aber wenn man diese Türen nur mal einen Spalt öffnet und in ihre Gruppen hineinhorcht: Da ist was los!

 

Wo der Neuapostolische Mob tobt, ist kein Halten mehr!

 

Hier, auf unserer website werde ich jetzt immer wieder einmal ein paar Dialogauszüge samt Bild und Klarnamen dieser NAKler zeigen, damit die Schande ihrer Blöße offenbar werde...

 

Im Wissen dieser Fakten klingt es natürlich wie blanker Hohn, was das internationale Oberhaupt der Neuapostolikensekte, der französiche Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider, jüngst über den Umgang mit Nicht-Christen gepredigt hat:

 

(Zitat): "[...] „Wir stellen lediglich fest, dass es weltweit viele sind, die draußen sind, weil sie nicht mehr an Jesus Christus glauben“, sagte der Kirchenleiter. „Jetzt kommt unser Bibelwort: ,Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind.‘ Was ist nun diese Weisheit? Lasst mich ein paar Aspekte aufzählen.“

 

    - Sich nicht verunsichern lassen: „Die Tatsache, dass die Lehre Jesu Christi nicht mehr Konsens ist, stellt die Wahrheit des Evangeliums nicht infrage. Die Tatsache, dass viele Menschen meinen, sie brauchten die Gemeinschaft der Gläubigen nicht, stellt die Heilswichtigkeit der Kirche Christi nicht infrage. Jesus hat gesagt: ,Mein Wort bleibt ewiglich, die Pforten der Hölle werden die Kirche Christi nicht überwältigen.‘“

 

   - Sich nicht beeinflussen lassen: „Wir haben die Wahrheit des Evangeliums erkannt, folgen dem Evangelium und tun nach dem Willen Gottes. Die Zahl derer, die ihm treu sind, hat überhaupt keinen Einfluss auf unsere Treue.“

 

    - „Die da draußen“ nicht als Feinde betrachten: „Auch wenn heute viele Menschen außerhalb der Kirche Christi sind, sieht Gott sie nicht als Gegner. Jesus Christus will sie für sich gewinnen mittels seiner Liebe. Es ist die Berufung der Kirche Christi, ihnen die Möglichkeit zu geben, diese Liebe zu erfahren und Jesus Christus kennenzulernen.“

 

    - Zeichen setzen im Sinne Christi: „In der Kirche Christi sind die Menschen im Dienst Jesu Christi. Sie begegnen sich in Liebe, stärken sich gegenseitig, dienen sich gegenseitig mit ihren Gaben, sind solidarisch, sie sind ein Leib: der Leib Christi. Das ist das Zeichen, woran man die Wirksamkeit des Heiligen Geistes erkennen kann.“

 

    - Selbst das tun, was man von anderen erwartet: „Wir behandeln die, die draußen sind, nicht so, wie sie uns behandeln. Wir gehen mit ihnen so um, wie Jesus Christus mit uns umgeht.“[...]"  (Zitatende)
Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (
http://nac.today/de/158033/564955)

 

Den aberwitzigen Irrsinn, im Zusammenhang mit frommen Märchen von Wahrheiten und Tatsachen zu reden, wollen wir einmal dahingestellt sein lassen...


Viel spannender ist doch die gnadenlose Arroganz dieses Menschen, der sich Stammapostel nennen lässt, und sich als sprechender Mund Gottes, Stellvertreter Christi auf Erden und höchster christlicher Geistlicher weltweit betrachtet.

 

Und dazu möchte ich gerne den Autor der Trilogie "Aus Gnaden erwählt" (- klick) [siehe Bild unten], Rudolf J. Stiegelmeyr (übrigens ein gläubiger Christ, der möglicherweise die berühmte Ausnahme ist, welche die Regel bestätigt) zu Wort kommen lassen:

 

(Zitat) "[...] Die Freundlichkeit im Reden

 

„Wir schauen nicht auf die anderen von oben herab“, betonte Stammapostel Schneider. Denn „Wir wissen genau: Wir sind hier nur aus Gnade. Wir sind nicht besser als die anderen. Ob drinnen oder draußen, wir leben nur durch die Gnade Jesu Christi.“ (http://nac.today/de/a/564955)

 

Und woher bitte (geschweige denn warum ...) haben "wir" diese Gnade, die den anderen verwehrt wurde...????? Es liegt nicht am Bessersein und auch nicht am Draußen- versus Drinnensein, sondern an einer Gnadenvorstellung, die endlich mal hinterfragt gehört [...]" (Zitatende)

Detailinformationen und Bestellmöglichkeit: (- klick) ins Bild

14.03.2018 - 05:45 Uhr (fcs)

Irrtümliches Begriffs-Wirrwarr ...?

... oder bewusst verwirrende Irreführung?

Original: (- klick) ins Bild

Besser, als die beiden Schweizerinnen Kathryn Gritsch und Sibylle Heusser es in nebenstehendem Bild zeigen, kann man das, was die NAK-Leitungsfunktionäre zum Selbstverständnis ihrer Sekte in immer neuen Abwandlungen erzählen, nicht beschreiben!

 

Ein Freund aus dem engeren Kritikerkreis schrieb in einer E-Mail folgendes dazu:

 

(Zitat) "Guten Abend in die Runde,
 
ich zitier mal kurz aus folgender Seite
http://nac.today/de/a/566895, weil mich diese sprachliche Heimtücke mittlerweile derart nervt ...

 

Da heißt es dann u.a.: Bei dem Begriff Kirche Christi hat jeder Teil hat seine Funktion so wie die Glieder eine Leibes unterschiedliche Funktionen haben, aber dennoch zusammenwirken. Sie, die Kirche Christi, besteht somit aus all den Gläubigen, die Christus durch die Taufe, den Glauben und das Bekenntnis angehören. Dabei dürfe die Kirche Christi nicht mit einer konkreten Institution aus der Vielfalt christlicher Kirchen verwechselt werden.

 

Nach dieser Klarstellung, dass nämliche ALLE Glieder Teil der Kirche Christi seien, die damit auch nich die Gesamtheit der Konfessionen ausmache, beschreibt Schneider, worum es geht. Dann schwenkt er ebenso plötzlich wie geschickt (und unmerklich) um, wenn er sagt...
 
... die Glieder des Leibes Christi, welche die Gabe des Heiligen Geistes empfangen hätten, seien nicht 'besser' als die anderen. Sie seien lediglich zur Erfüllung eines besonderen Dienstes berufen: „Sie sollen die nahe Wiederkunft des Herrn ankündigen, von der Tätigkeit der lebenden Apostel zeugen, dem Heiligen Geist in sich Raum gewähren, sich die göttlichen Tugenden aneignen und sich so auf die Wiederkunft Christi vorbereiten."


Diese nunmehr altbekannte neuapostolische Binnensicht bestätigt Koberstein mit seinem Zitat im letzten Abschnitt. Da geht es bei dem Begriff der Glieder des Leibes Christi dann eindeutig um die neuapostolische Zunft.

 

Dieses geradezu dummdreiste Lavieren verstehe wer will und wer es nicht will, der soll am besten die Fingern von Gesprächen mit NAK-Funktionären lassen.

 

Trotzdem einen schönen Abend noch in die Runde" (Zitatende).
Quelle: privat

 

Ich persönlich habe noch eine weitere Anmerkung zur Perfidie der Schneiderschen Argumentation. Zuerst ein weiteres Zitat:

 

"[...] „Jesus Christus hat seine Kirche mit dem Apostelamt ausgestattet“, heißt es in den Ausführungen weiter: „Durch das Apostelamt haben die Gläubigen Zugang zur Fülle des Heils.“ Aber: „Über das Apostelamt hinaus hat Gott die Kirche noch mit Gaben und geistlichen Diensten ausgestattet.“

 

Nach dem Tod der Apostel der Urkirche sei das Apostolat über Jahrhunderte nicht mehr besetzt worden. Dennoch habe Gott weiterhin für die Kirche Christi gesorgt: „Der Heilige Geist setzte sein Heilswirken fort, indem er die Mitglieder der Kirche Christi mit den für die Verkündigung des Evangeliums, die Vertiefung der Erkenntnis und die Entwicklung der Kirche notwendigen Gaben ausstattete.“ [...]" (Zitatende)
Quelle: Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/566895)

 

Dazu ist folgendes zu sagen:

 

Der Wanderprediger Yeschuah von Nazareth der im Zitat "Jesus Christus" genannt wird, hat unbestreitbar seine ihm nachfolgenden Fans, die Jüngerinnen und Jünger ausgesendet, in seinem Namen zu predigen. Die Jünger waren also von Yeschuah Gesandte = Apostel...


Diejenigen nun, die meinen, die Überlieferungen um Passion und Himmelfahrt, seien Tatsachenberichte, müssen dann auch anerkennen, dass der Missionsbefehl, der Sendungsauftrag der gesamten Gefolgschaft des Nazareners galt.

 

Mehr als das hat dieser Yeschuah nicht eingerichtet... Keine Gaben - es sei denn man will das Initiationsritual "Taufe" als solche bezeichnen - und keine geistlichen Dienste! - Das gibt die Bibel einfach nicht her!

 

Also ist jeder, der die Inhalte der Bibel für wahr hält und die Lehren des Yeschuah von Nazareth weiterverbreitet ein Apostel!

Und das ist eben so seit rund 1.980 Jahren... - Da fragt man sich doch, wie der Laienprediger Jean-Luc Schneider zu der Behauptung kommt, das Apostolat sei über Jahrhunderte nicht besetzt gewesen?

 

Wahr ist, dass sich die späteren Christen aus Respekt vor den unmittelbar von Yeschuah ausgesandten nicht mehr Apostel genannt haben. - Sie haben ihre Führer als "Bischöfe" bezeichnet... und die haben die Tradition der Aussendung über die Jahrhunderte aufrechterhalten... in der apostolischen Sukzession, die sogar im Protestantismus weitergeführt wird...

 

Man muss also logischerweise sagen - immer vorausgesetzt, man betrachtet die Bibel als Wahrheit -, dass ausschließlich diejenigen Bischöfe die in der apostolischen Sukzession stehen, wahre Apostel sind. Ganz unabhängig davon ob sie nun Katholiken, Protestanten, Orthodoxe usw. sind...

 

Und das zeigt nun, dass ausgerechnet die Neuapostoliken NICHT über ein Apostelamt verfügen!

 

Schneider lügt, wenn er behauptet, das Apostolat sei über Jahrhunderte nicht personal besetzt gewesen, ...
..., und er lügt, wenn er so tut, als sei das Apostolat ausgerechnet in seiner sterbenden kleinen Sekte präsent!

 

Wie soll das auch zugegangen sein?

 

Tatsache ist lediglich, dass drei Männer mit der Behauptung, die Gabe sei neu ausgegossen, an die Öffentlichkeit getreten sind...

 

Beweise? FEHLANZEIGE!

 

Aber: Selbst dann, wenn man annähme, das Apostolat sei damals neu installiert worden, so kann die NAK sich keinesfalls darauf berufen. - Denn sie hat sich aus einer Abspaltung von einer Abspaltung der KAG entwickelt, nämlich aus der AcaM, die von exkommunizierten und von der KAG ausgeschlossenen Mitgliedern gegründet wurde. - Und zwar OHNE dass einer der neu eingesetzten Apostel zu ihnen gehört hätte...

Sie standen - um es in der Sprache der Christen auszudrücken - "außerhalb des Leibes Christi"!

 

Anders: Gerade die Neuapostolischen Kirchen sind folglich NICHT Teil der Kirche Christi!

Ganz unabhängig davon, was Schneider behauptet, oder möglicherweise der Papst oder sonstwer... - Alles streng logisch:

 

Neuapostoliken sind ihren eigenen Kriterien

zufolge kein Teil der Kirche Christi!

08.03.2018 - 08:50 Uhr (fcs)

NAK-iger Riverdance

oder: wie der Schnix die Evangelien verfälscht

Wenn es um das Thema „Jesus wandelt über den See Genezareth“ geht, greift man am besten zu Mitteln des Humors… Zum Beispiel zu folgender Anekdote:

 

Der NAK-Stammapostel, der Papst und Jesus fahren mit einem Boot auf einem See. Plötzlich steigt Jesus aus und läuft auf dem Wasser. Der Papst tut es ihm gleich, steigt aus dem Boot und läuft auf dem Wasser. Der laienpredigende Pseudo-Apostel faltet die Hände und betet: „Lieber Gott, bitte mach, dass ich auch auf dem Wasser laufen kann.“ Danach steigt er, ganz Stammapostel mit stolzgeschwellter Brust aus dem Boot – und geht unter. Da sagt Jesus zum Papst: „Meinst du, wir hätten ihm sagen sollen, wo die Steine sind?“ Darauf der Papst: „Welche Steine?“

Quelle, auch für das Bild rechts oben:
http://www.deanita.de/humor/himmlisch1.htm

 

Also, man greift dann… (usw.) wenn man nicht gerade neuapostolisch ist. Das gilt wohl selbst dann, wenn man in Südafrika lebt. – Dabei ist Südafrika ein entwickeltes Land und seine Einwohner verfügen über ein vergleichbares Bildungsniveau wie die Deutschen…

Man sollte also meinen, es wäre dumm, ihnen die in Matthäus 14, 22-33 geschilderten Ereignisse als Wahrheit zu verkaufen. – Weit gefehlt!

 

Das internationale NAK-Oberhaupt, der Betriebswirt, Laienprediger und Präsident des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, Jean-Luc Schneider gibt den Menschen in Südafrika Handlungsanweisungen, die er an dieser angeblichen Wundertat Jesu festmacht. Ihm geht es darum,  dass Petrus, als er es Jesus gleichtun wollte, glaubensschwach wurde und versank. Der von ihm um Hilfe angerufene Jesus musste ihn retten…

So erzählt es der Schnix (einer der beiden Spitznamen des NAK-Bosses, der andere lautet John-Lüg) unter Berufung auf das Matthäus-Evangelium, und tut dabei so, als handele es sich um wahre Tatsachenüberlieferungen.

Allerdings sind die Inhalte der kanonischen Evangelien eben keine authentischen Überlieferungen. Es handelt sich bei ihnen durch die Bank um religiöse Traktate, um Erbauungsschriften also, deren Gliederung in Kapitel und Verse erst nach der Kanonisierung des NT eingefügt wurden… - Und das weiß Jean-Luc Schneider ganz genau – ebenso übrigens wie die folgenden Tatsachen:

 

Selbst die konservative christliche Forschung siedelt die Entstehung dieses Traktats mittlerweile in der Zeit um 80 n.Z. an, das heißt, etwa 50 Jahre nach dem mutmaßlichen Tod des galiläischen Wanderpredigers Yeschuah von Nazareth und auch nach dem Tod des Jesusjüngers Schim’on bar Jona (genannt Kephas = lat. Petrus) ca. 65 nZ., sowie dem Tod des Missionars  Scha’ul (= lat. Paulus) von Tarsus etwa 5 Jahre früher…

Die Vergottung des Yeschuah von Nazareth war zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten, und auch die Legendenbildung um die sog. Apostel war voll im Gange… - Dies, sowie die blumige und zu Übertreibungen neigende Sprache der Orientalen muss man berücksichtigen, wenn man über die Inhalte des Matthäus-Evangeliums spricht.

 

Dazu muss man wissen, dass die Naturwunder (bändigen von Sturm und gehen über Wasser) Analogien in der antiken Umwelt haben. Daher war es naheliegend, dass die „Anhänger des Weges“ (so nannten sich die Anhänger der jesuanischen Lehre vor der Christianisierung) auch den von ihnen verehrten Personen solche Fähigkeiten angedichtet haben.

Wie Gerd Theißen und Annette Merz in ihrem theologischen Lehrbuch „Der historische Jesus“ 2011 festgestellt haben, galt in der Antike „die Fähigkeit zum Gehen auf dem Wasser und zum Bändigen von Wind und Wellen“ als Zeichen göttlicher Macht. Und wenn nun das Evangelium Yeschuah solche Fähigkeiten zuschreibt, setzt das für Theißen eine Vergottung des Yeschuah implizit voraus. Da die aber erst im Zuge der paulinischen Missionierung einsetzte, sind die Mirakel also nur als nachösterliche Dichtung erklärbar.

Vgl. dazu: http://www.v-r.de/de/der_historische_jesus/t-1/115466/

 

Langer Rede kurzer Sinn: Das in Matthäus 14, 22-33 geschilderte Ereignis hat nie stattgefunden! – Und es kann nicht sein, dass diese Tatsache einem internationalen Kirchenführer wie Jean-Luc Schneider nicht bekannt ist.

Zudem bietet die Bibel über die Schilderung der Ereignisse hinaus keine weiteren Details. Und daher ergibt sich die Frage, wie der sog. Stammapostel zu folgenden Behauptungen kommt:

  •  „Obwohl Petrus ein guter Schwimmer war, riskierte er bei Wind und Wetter sein Leben, als er aus dem Boot stieg.“
  • „Petrus wollte mit seinem Gang übers Wasser nicht die anderen Jünger beeindrucken, sondern lediglich zu Jesus kommen.“
  • „Als Petrus in den Wellen versank, lag das nicht am Sturm, sondern an seinem ‚Kleinglauben‘.“

Ganz offensichtlich interpretiert der Betriebswirt, Laienprediger und Präsident des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, die Bibelinhalte nach Gutdünken, um seine ihm gläubig zugewandten Zuhörer zu manipulieren:

 

„Vertraue auf Jesus. Höre seinen Ruf. Er selbst ruft dich: ,Komm!‘ Antworte diesem Ruf und handle so wie Jesus. Selbst wenn es unmöglich erscheint, kannst du es schaffen. Denn wenn deine Motivation die Liebe zu Jesus Christus ist, wird er dir die Stärke geben, die du brauchst.“

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/564935)

 

Was dieses „dem Ruf ‚komm‘ folgen“ für die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche bedeutet, ergibt sich aus dem Katechismus der Neuapostolischen Kirche:

Es bedeutet die vollinhaltliche Zustimmung zu deren Glaubensbekenntnis, und damit die Gleichsetzung von Gott und Apostelamt, da das Apostelamt als einzig wahre Instanz für die Verkündung und Umsetzung von Gottes Willen behauptet wird – und das nicht nur im „Diesseits“ sondern auch im „Totenreich“…

 

Und das heißt:

„Klappe halten, den Aposteln gehorchen

und brav den Zehnten opfern!“

03.03.2018 - 05:30 Uhr (fcs)

Mit Update vom 06.03.2018 - 05:30 Uhr

NAKige Spökenkiekerei ...

... um das viermonatliche Ritual zum NAK-Totenkult

Morgen, Sonntag, 04.03.2018, ist es wieder einmal soweit! - Die höchsten Leitungsfunktionäre der Neuapostolischen Kirchen, allen voran der Präsident des Apostelvereins NAKI e.V. Zürich, rufen die Toten herbei, um an ihnen mittels Medien rituelle Handlungen vorzunehmen und sie ggf. zu Apostaten und Proselyten zu machen!

 

In der Vergangenheit gab es immer einen großen Hype um diese Rituale, in den Tagen vorher sind NAK-Chöre auf den Friedhöfen aufgetreten, um die Toten einzuladen, in den Gemeinden überboten sich die Mitglieder mit Gruselgeschichten, in den Gottesdiensten wurden überall die anwesenden Toten begrüßt - und zum feierlichen Ereignis geleitete man diese Toten durch Gebet und absingen des Liedes "Zehntausend mal Zehntausend" dahin, wo der jeweilige "Apostelaltar aufgerichtet" war...

Und nicht zu vergessen: Der Stammapostel machte rechtzeitig vorher von seiner Schlüsselvollmacht Gebrauch, was bis vor kurzem noch hieß, dass er "die jenseitigen Bereiche" aufgeschlossen hat, damit die herbeigerufenen Toten auch wirklich zum Altar kommen könnten...

 

Heute will die NAK-Führung von diesem ganzen Mummenschanz nichts mehr wissen, und tut so, als sei das nie gewesen. Das gesamte Ritual wird nur noch in abgespeckter Form zelebriert. Aber nach wie vor vertritt man die Ansicht, dass eben auch die Gespenster der Toten der apostolischen Sakramente bedürften, die ihnen über die sog. Amtskrippe, das sind zwei als Medium fungierende Funktionäre, gereicht würden.

Ansonsten wird der Totenkult langsam aber sicher auf ein normales Totengedenken eingedampft. - Und folgerichtig dachte ich - mit vielen mittlerweile "Kirchenfernen" - auch der regelmäßige Rumor um diese Feiertage habe sich gelegt...

Weit gefehlt - wie mir ein Blick in eine nicht öffentlich einsehbare NAK-Gruppe auf facebook zeigte...
Ich finde die Hysterie der Beiteligten grauslich - und werte sie als Symptom dafür, wohin es führt, wenn Menschen vom Kindesalter an religiös indoktriniert werden... - Noch bevor sie eine Chance haben, zu lernen, dass dieser ganze Mummenschanz aus naturwissenschaftlicher Sicht völliger Quatsch ist, werden sie gegen Faktenwissen immunisiert. Wahrheit wird geleugnet und durch religiösen Wahn ersetzt...

Auf den folgenden Bildern kann man einen kleinen Einblick in die gestörte Denke der gläubigen NAKler gewinnen:

Update vom 06.03.2018 - 05:30 Uhr

Ich hatte einigen Freunden auf facebook versprochen, im Nachgang zum sog. „Entschlafenen-Gottesdienst“ eine weitere Passage aus dem hier in Bildern veröffentlichten Thread in einer nicht öffentlichen Gruppe von NAK-Mitgliedern zu veröffentlichen.

Dieses Versprechen halte ich nun in Form des folgenden .pdf-Dokuments:

Wohin es führt, wenn...
Es haben sich hier drei Frauen in allem Ernst und voller Überzeugung ausgetauscht, und beweisen exemplarisch, zu welchem Irrsinn es führt, wenn man über Jahre und Jahrzehnte religiös indoktriniert wird.

Selbstverständlich habe ich die Namen verfremdet, die Texte sind jedoch wörtlich wiedergegeben. Mitglieder der facebook-Gruppe „neuapostolisch von Herzen“ können sie sogar sozusagen live, aus erster Hand, lesen!
psychische Schäden durch religiöse Gehir[...]
PDF-Dokument [39.4 KB]

26.02.2018 - 07:30 Uhr (fcs)

Lügen wie gedruckt ...

können auch die Westdeutschen NAK-Verlautbarer

Der Stabwechsel in der Führung der NAK-HRS war eines der Themen in der Hessenschau von gestern, 25.02.2018
(siehe hier:
http://www.ardmediathek.de/tv/hessenschau/hessenschau-ganze-Sendung/hr-fernsehen/Video?bcastId=3301950&documentId=50349846 - ab etwa 06:07')
 
Die Informationen dürften von der WEST-NAK-Kirchenleitung, an den HR gegeben worden sein... - Ich tippe (vor allem, weil wieder einmal mit irreführenden Informationen hantiert wurde) auf den sattsam bekannten Frank Schuldt. - Aber wer immer es war, ...
 
..., der scheint eines nicht zu wissen:
Eine halbe Wahrheit ist immer auch eine ganze Lüge!
 
Zunächst einmal wird in dem Video glatt unterschlagen, dass die Gebietskirche H/R/S wegen Mitgliederschwund aufgegeben und mit der NAK-NRW/NL zusammengelegt wurde...
 
Und dann ist von der Verantwortung für 100.000 Mitgliedern die Rede, ohne darauf hinzuweisen, dass dazu auch die Mitlgieder in den ausländischen NAK-Kolonialgebieten zählen.
Überhaupt wird verschwiegen, dass die NAK HRS schon zum Jahreswechsel 2016/17 "lt. Kirchenbuch" lediglich noch rund 36tsd. Mitglieder hatte, von denen allenfalls die Hälfte als aktive Mitglieder gewertet werden können...
 
Wir sehen einmal mehr:
DIE ÖFFENTLICHKEIT WIRD VORSÄTZLICH IRREGEFÜHRT,
DIE ÖFFENTLICHKEIT WIRD ALSO BELOGEN!

11.02.2018 - 06:45 Uhr (fcs)

- mit Update vom 13.02.2018 - 10:15 Uhr -
- mit Update vom 16.02.2018 - 11:15 Uhr -

- mit Nachtrag vom 25.02.2018 - 04:45 Uhr -

NAK-BBRB goes Radio…

… und lügt auch da wie gedruckt!

Original: (- klick) ins Bild, © Von Gregor Rom - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0 // Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37197703

Der an exponierter Lage der Stadt Brandenburg im Jahr 2011 eingeweihte neue Gebetsbunker der NAK-Gemeinde Brandenburg/Havel ist architektonisch sicher ein „Hingucker“…

 

Auch das Konzept mit dem angegliederten für jedermann offenen Café, das Einblick in die heiligen Hallen gewährt, hat was…

 

Und die Brandenburger Neuapostoliken sind so stolz auf diesen Bau, dass sie ihm sogar einen wikipedia-Eintrag gegönnt haben… Siehe Bild

 

Stolz sein, hätten sie aber auch auf ihre vorherige, denkmalgeschützte Versammlungsstätte können. Der ehemalige Tattersall wurde im Dritten Reich großzügig zu einem sakralen Bauwerk umgebaut und diente der Gemeinde seit 1940 als Kirchengebäude.
 

Das Gemeindehaus der von der stark gewachsenen Gemeinde Brandenburg/Havel im Jahr 1951 abgetrennten Gemeinde Brandenburg-Görden war da deutlich weniger repräsentativ, bot aber immerhin auch über 200 Mitgliedern Platz…
Nichts desto weniger haben die Gemeindemitglieder ihre Heimstatt geliebt. Ein ehemaliges Mitglied der Brandenburger Neuapostoliken schrieb dazu
(Zitat)
"Das Gebäude im Stadtteil Görden wurde von den Gemeindemitgliedern von der Architektur an selbst erbaut. Keine müde Ostmark musste dafür ausgegeben werden, allein Materialkosten fielen an. Beim Verkauf steckt sich die NAK natürlich das ganze Geld ein.
Aber so läuft das aktuell überall bei den Gemeindeschließungen."
(Zitatende)
[Authentizität der Aussage wird versichert, Name der zitierten Person ist bekannt]

 

Wie überall in Deutschland schrumpften die beiden Gemeinden jedoch wie ein Schneefeld in der Sonne. – Sie sollten wieder zusammengelegt werden. Das Gebäude der Gemeinde Brandenburg/Havel wäre dazu ausreichend groß gewesen… „Übrig groß“ sogar, wie man im Badischen sagen würde…

Aber ach… es gab Baumängel… man musste es schließen – so jedenfalls gibt es die Historie (- klick) wieder.

 

Man hätte es natürlich restaurieren können, zumal es dazu auch Zuschüsse des Denkmalschutzes gegeben hätte… - Nur… wie soll ich sagen? Es wäre etwas zu groß gewesen! – Immerhin zählten die beiden zusammengelegten Gemeinden nur noch etwa 250 Mitglieder, und die hätten bei weitem nicht gereicht, den großen Bau zu füllen…

Zudem war die Lage des Gebäudes im Ort auch nicht gerade auffällig. – Eine exponiertere Lage in der Stadt wäre öffentlichkeitswirksamer…

Langer Rede kurzer Sinn: Man entschloss sich dazu, einen repräsentativen Neubau in angemessener Größe in exponierter Lage zu errichten… - Detailinformationen dazu findet man unter folgenden Links:

 

 

So weit, so gut… Hätte man ganz locker so „verkaufen können“. Ist sozusagen neuapostolischer Alltag:

Die Gemeinden werden zu klein, die Opfereinnahmen damit ebenfalls, die Kirchenleitung mag die Unterhaltskosten für die Versammlungsstätten nicht mehr bezahlen (wiewohl aus den Opfern der Gemeinden ein genügend großes Kapitalpolster gebildet worden ist -  aber das ist ein anderes Kapitel). Also zieht man den Gemeindemitgliedern die Stühle unterm Hintern weg und schickt sie in eine andere Gemeinde… Gemeindefusion heißt das auf NAKisch – und kein Hahn hätte mehr danach gekräht! Zumal ja oft ein repräsentatives neues Gebäude für die fusionierten Gemeinden errichtet wird – wie in Brandenburg/Havel eben. Und auf dieses repräsentative neue Gebäude kann man dann ja stolz sein – wie in Brandenburg/Havel eben…

 

Aber noch einmal ein „Ach!“: Nachdem das alte Kirchenlokal der Gemeinde Brandenburg/Havel einen neuen Eigentümer gefunden hatte, machte es von sich reden! Denn die neuen Besitzer, ein Unternehmer aus Potsdam und dessen Familie, machen sich anheischig, mit einem Jugendgästehaus in dem historischen Gebäude ein kleines Juwel zu schaffen.

Er nutzt die Chance, die die Neuapostoliken vergeigt haben. Und das erregt öffentliche Aufmerksamkeit, durch die auch Licht auf die Neuapostolikensekte fällt. Unter anderem berichtet der RBB-Radiosender Antenne Brandenburg über den Neubau.

 

Und die Neuapostoliken erkennen die Marketingmöglichkeiten, die sich aus einer derartigen Sendung ergibt. – Der Referent für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der NAK-BRB, der ehemalige Versicherungsrepräsentant Jens Lange (- klick) (der übrigens auch eine familieneigene website (- klick) betreibt), musste das Ganze nur eben so verkaufen, dass keinem auffällt, wie sehr die Gemeinschaft der Neuapostoliken in Brandenburg an der Havel geschrumpft ist.

 

Kommt nämlich nicht gut, wenn man zugeben muss, dass die Mitgliederzahlen von zwei Gemeinden, die noch zur Jahrtausendwende in jeder der Gemeinden deutlich größer war als die der jetzigen Gesamtgemeinde, nicht mehr ausreichten, einen so großen Bau wie den in der Brandenburger Packhofstraße zu füllen…

 

Naja… NAK-Leitungsfunktionäre und deren Hofschranzen sind es gewöhnt, zu lügen. Und als Claudia Baradoy, Reporterin der Antenne Brandenburg, ihn im Rahmen der Sendung „Kreuz und Quer im Februar“ von Mittwoch, 07.02.18, 21:00 Uhr interviewte, war er ganz schnell mit einer Unwahrheit bei der Hand. Baradoy zitiert Lange nämlich wie folgt:

 

(Zitat) Die Neuapostolische Gemeinde Brandenburg/Havel ist in den vergangenen Jahren entgegen dem Trend weiter gewachsen. 270 Mitglieder hat sie jetzt. Durch Spenden wurde ein neues Grundstück gekauft, schön gelegen am Brandenburger Stadtkanal. Dort steht jetzt ein moderner heller Kirchenbau der viel Blick in den Himmel und aufs Wasser freigibt. (Zitatende)

Quelle: http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kreuz-und-Quer/Kreuz-und-Quer-im-Februar/Antenne-Brandenburg/Audio?bcastId=23667186&documentId=49842504 (ab 00:03:31)

 

[Der Beitrag ist zwar lediglich noch 3 Tage verfügbar, ist aber weiterhin über YouTube unter https://youtu.be/ekZDefQZxJE zu hören!]

 

Anmerkung:

Ich habe Jens Lange bereits am 09.02. per E-Mail kontaktiert und nachgefragt, ob er korrekt zitiert worden sei, und wenn nicht, wie das Zitat korrekt gelautet habe… (Der Text der E-Mail an die NAK-BBRB als .pdf-Dokument unten zum Download)
 

Selbstverständlich habe ich auch bei der Antenne Brandenburg über deren Kontaktseite  zurückgefragt, ob Baradoy Lange korrekt zitiert habe (und natürlich habe ich auch erklärt, warum ich das wissen will)…

Beide Antworten stehen noch aus, sollte aber wider Erwarten noch eine Antwort eintreffen, werde ich diese in einem Update hier anhängen!

Update vom 13.02.2018 - 10:15 Uhr (fcs)

Zwischenzeitlich ist eine Antwort von Lange eingetroffen, er beschuldigt Baradoy darin konkludent, die Behauptung die NAK-Gemeinde Brandenburg/Havel sei entgegen dem Trend gewachsen, erfunden - mithin also ihre Hörer belogen - zu haben!

 

Baradoy haben lediglich nach der Zahl der Gemeindemitglieder gefragt. Diese Frage habe er korrekt mit der Feststellung, die Gemeinde habe derzeit 270 aktive Mitglieder, beantwortet.
Auf meine weitergehende Frage hat Lange geantwortet, zum Zeitpunkt der Zusammenlegung habe Brandenburg/Havel noch 290 Mitglieder gehabt, aus Brandenburg-Görden seien 229 Mitglieder nach Brb/Havel gewechselt... (als wenn die das freiwillig getan hätten!)

Damit betreibt er also wieder das typische NAK-Wording, indem er einmal von "aktiven Mitgliedern" spricht und das andere Mal von "Mitgliedern". So kann man ihn nie auf eine Aussage festnageln.
Selbstverständlich habe ich nach der Definition für "aktiv" gefragt und nach den tatsächlichen Mitgliederzahlen...

Um eine Angabe nach früheren Vergleichszahlen hat Lange sich herumgedrückt! Obwohl ich gezielt nach Zahlen aus dem Jahr 2000 gefragt hatte, erklärte er lediglich, die Feststellung "dass die Zahl der aktiven Mitglieder in jeder der beiden Gemeinde früher deutlich über 270 lag", sei pauschal und deshalb nicht seriös zu beantworten...

In meiner Antwort (siehe unten anhängendes .pdf-Dokument) von heute Morgen habe ich Lange mitgeteilt, dass ich diesen Beitrag dahingehend ergänzen würde, dass Baradoy seiner Aussage zufolge gelogen hätte. - Diese Ankündigung hat er gelesen (siehe unten ebenfalls anhängendes .pdf-Dokument), ihr aber nicht widersprochen. Nach dem alten Rechtsgrundsatz „Qui tacet, consentire videtur“ stellt er sich damit hinter die Feststellung, dass Baradoy gelogen habe.

Selbstverständlich habe ich Radio Berlin-Brandenburg über Langes Vorwurf informiert und um Stellungnahme gebeten... - Eine Antwort steht derzeit noch aus.

Zusammenfassung des bisherigen E-Mailwechsels...
... zwischen Jens Lange und mir, sowie der Weiterleitung des Schriftverkehrs an RBB24
E-Mailwechsel Schlangen-Lange-RBB24.pdf
PDF-Dokument [78.0 KB]
Beleg für die Tatsache, dass Lange meine heute an ihn gerichtete E-Mail von 04:17 Uhr heute um 06:38 Uhr erhalten hat. - Jetzt ist es 10:15 Uhr, er hatte also ausreichend Zeit, den gegen Baradoy gerichteten Vorwurf zu relativieren...
Empfangsbestätigung E-Mail an NAK-BBRB.p[...]
PDF-Dokument [60.9 KB]

Update vom 16.02.2018 - 11:15 Uhr (fcs)

AW_ Nachricht von nak-bbrb.de_.pdf
PDF-Dokument [65.1 KB]

Die Angelegenheit bleibt unterhaltsam! - Nachdem Lange 57 Stunden zu meiner Feststellung, dass er sich durch sein Schweigen hinter die Aussage stelle, Baradoy habe mit dem Mitgliederzuwachs gelogen - zumindest sich das aus den Fingern gesogen -, kommt er plötzlich damit um die Ecke, dass er das nicht tue...

 

Dann fragt sich allerdings, woher Baradoy ihre Weisheit hat? Ob da am Ende gar der Heilige Geist tätig war?!

Das würde zumindest erklären, wieso sie Recht hatte: Die Gesamtmitgliederzahl ist ja innerhalb von 6 Jahren um satte 2,312% von 519 auf 531 gestiegen... - WOW!

 

Interessanter ist aber Langes Angabe zur Zahl der aktiven Mitglieder:

Seit Inbetriebnahme der neuen Versammlungsstätte ist die Zahl der aktiven Mitglieder um 35% von 200 auf 270 gestiegen...
Die Erfahrung mit diesem Gebäude-Typus, einer Kombination aus Kneipe und Kirche, könnte richtungsweisend für alle anstehenden NAK-Bauvorhaben sein....

Fragt sich nur, was die machen, wenn mal alle 270 gleichzeitig da sind... - Müssen 70 Leute draußen stehen? Oder sitzen während des sogenannten Gottesdienstes in der Kneipe?
Am Ende steht da wieder einmal eine Teilung ins Haus, mit Neugrundung einer Gemeinde in Brandenburg-Görde...

Aber wahrscheinlicher ist, dass die sich mit der "Aktivenzahl" selber in die Tasche lügen!

Nachtrag (25.02.2018 - 04:45 Uhr)

Ganz vergessen, zeitnah zu melden:

Claudia Baradoy hat sich mit einer Antwort zu Wort gemeldet, und zwar am 20.02.18 um 12:17 Uhr... Allerdings bin ich einigermaßen ratlos, wie ich diese einstufen soll...

Sturheit? - Dummheit? - Verbohrtheit? - Ignoranz?

Jedenfalls schreibt sie - zu einem Zeitpunkt, als ihr längst hätte klar sein müssen, dass sie sich vergaloppiert hat:

(Zitat) "Sehr geehrter Herr Schlangen,

wir bei Antenne Brandenburg freuen uns immer über aufmerksame und kritische Hörer. Ich danke Ihnen für Ihre Zuschrift und Ihre Anmerkung.  

Die Mitgliederzahl der betreffenden Gemeinde betrug nach meinen Recherchen im Jahr 2011 219 Mitglieder. Derzeit sind es 270 Mitglieder. Somit kann man durchaus von einem Zuwachs sprechen. Auch, dass die Gemeinde ein größeres Haus brauchte, spricht für den Zuwachs.

Mit freundlichem Gruß

Claudia Baradoy"
(Zitatende)

Recherchieren kann Baradoy also schon mal nicht... Und einen Fehler eingestehen auch nicht!
Naja... Damit könnte sie glatt NAK-Führungsfunktionärin werden... - wenn die NAK-Spitze nicht so extrem chauvinistisch wäre und Frauen ausschließlich in untergeordneten, dienenden Rollen akzeptierte...

04.02.2018 - 07:15 Uhr (fcs)

Wenn man keine Ahnung hat, …

…, einfach mal die Fresse halten, Rütten & Co.!

Erkennt Ihr den gravierenden Unterschied? [Quelle: (- klick) ins Bild]

Einmal mehr musste ich beim Lesen von „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen (sogenannten!) Kirche International” (siehe Bild) an den in der Überschrift genannten Spruch von Dieter Nuhr denken.

Denn einmal mehr entlarvt sich einer der nac.today-Schreiberlinge als Schwafler, der nicht die geringste Ahnung hat, wovon er spricht. Und die englische Sprache beherrscht er auch nicht, wie aus dem oben gezeigten Screenshot-Zusammenschnitt ersichtlich ist…

 

Wie der Herr, so’s Gescherr…

 

Um Oliver Rütten geht es – einmal mehr… - Und man fragt sich, warum das Oberhaupt der Neuapostolikensekte ihn gewähren lässt? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen:

 

Der Schnix hat selbst keine Ahnung! – Und übrigens hat er das erst jüngst beim Ämter-GD in Berlin bewiesen, als er in seiner Predigt sagte, Theologie im Glaubensleben sei wie Grammatik im Schreiben. Man könne ohne leben, aber es ginge doch viel besser mit. Sie ändere an der Wirksamkeit des Heiligen Geistes nicht, aber mache einfach die Speise angenehmer zu empfangen.

 

Was für ein Geschwurbel aus dem Mund des Mannes, der sich als höchsten Geistlichen der Christenheit betrachtet, der meint als einziger berechtigt zu sein, Apostel zu ordinieren, die wiederum als einzige berechtigt seien, geistliche Ämter zu ordinieren, der sich für den sprechenden Mund Gottes auf Erden und Elieser der Neuzeit hält und der qua NAK-Katechismus der Stellvertreter Christi auf Erden ist!

 

Wir hatten uns erst jüngst im kleineren Kritikerkreis darüber ausgetauscht: Schneider übersieht, dass man auch in grammatikalisch einwandfreien Sätzen Blödsinn verzapfen kann, und umgekehrt... - Es ist, wie Detlef Streich es formuliert hat, wurscht, ob „Jesus nun mit die Jünger am Berg ging“ (so in Berlin gehört) oder „mit den Jüngern an den Berg“...

Er begreift Theologie offenbar als etwas die äußere Form betreffendes, und nicht als die semantische Basis, auf deren Grundlage sich die Inhalte einer Predigt folgerichtig aufbauen müssen.

 

Rudolf J. Stiegelmeyr äußerte sich so: „So wenig der Satz ‚kommen in 11 Uhr gegangen in Benutzung auf Schule durch Bus ohne im Fahrplan sein gewesen bei Mama‘ das tut, was Sätze gemeinhin tun sollen, nämlich Information vermitteln, macht beispielsweise die Aussage der Johannesperikope […] Sinn ohne theologisches Verständnis dessen, was damit angesprochen wird, in welchem Kontext es steht und woraus sich seine spezifische Bedeutung für das Heute erschließt.

[…]

(Sinnvolle) Theologie buchstabiert den Glauben in eine Richtung, in der er unter religiösen Aspekten Sinn macht (z.B. Trost verleiht, Hoffnung macht, Mitmenschlichkeit fördert, Lebenssinn vermittelt usw.). Ohne sie verliert Glauben nicht nur seine jeweilige semantische Bedeutung (d.h. die Einbettung in das geschichtliche Menschsein), sondern er wird zur Beliebigkeit, nach der jeder etwas anderes oder anders herum im Grunde auch alles glauben kann, wodurch Glaube dann zur bloßen Leerformel oder individuellen Geschmacksfrage würde. Ohne Theologie gibt es im Grunde keinen Unterschied zwischen dem Glauben der primitiven Naturreligionen und z.B. seinen christlichen Ausprägungen (nicht notwendigerweise den kirchenchristlichen Verirrungen...)“

 

Meine Meinung kurz und knapp:

Theologie ist nicht Bibelwissenschaft! – Theologie ist überhaupt keine der Wissenschaften, da der Gegenstand der Theologie kein Gegenstand des Wissens ist, sondern ein Gegenstand des Glaubens:

 

- Wissenschaftlich betrachtet sind die Inhalte der Bibel größtenteils unwahre Tatsachenbehauptungen, mit denen sich die adäquaten Bibelwissenschaften (Literaturwissenschaftler, Historiker, Archäologen, usw.) auseinandersetzen.

- Theologisch betrachtet, sind die wesentlichen Inhalte jedoch nicht unwahr, sondern lediglich nicht wissbar. Der Glaubende hält sie für wahr und zieht aus ihnen Lehren, die sein gesamtes Leben beeinflussen.

 

Und damit kommt nun der ahnungslose Schreiberling

Oliver Rütten ins Spiel:

 

Der von ihm gewählte Einstieg ins Thema zeigt ganz eindeutig, dass er Theologie nicht als wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den aus Überlieferungen gezogenen Lehren betrachtet, sondern als Beschäftigung mit den Überlieferungen, die er für wissenschaftlich erwiesene Tatsachen hält, an sich.

Anders ist es nicht zu verstehen, dass er die Religion in einem Atemzug mit Solarenergie, künstlicher Intelligenz oder Antriebstechniken von Raumschiffen nennt.

 

Auf die Inhalte von Rüttens Artikel (z.B. „Kennenlernen kommt vor Lernen“) will ich gar nicht im Detail eingehen. Weil… - Der gesamte Aufbau, der davon ausgeht, dass Jesus Gegenstand des Wissens sei und dass man von diesem Gegenstand des Wissens lernen soll, ist Sc---ße!

Rütten fordert im Prinzip, dass man sich kopfmäßig mit Jesus auseinandersetzen soll. Und das ist Quatsch! – Es ist eine (wissbare!) Tatsache, dass der überlieferte Jesus nicht existiert hat, jedenfalls nicht so, wie er in den Evangelien beschrieben ist. Der Jesus der Bibel ist ein Vehikel, mit dem Religionslehren (die paulinische Theologie) transportiert werden.

 

Befasse ich mich also mit dem biblischen Jesus, noch dazu so, wie ich mich mit den hinter Solarenergie, künstlicher Intelligenz oder Antriebstechniken von Raumschiffen stehenden Wissenschaften befasse, gehe ich zwangsläufig in die Irre!

Etwas ganz anderes ist es, sich trotz des Wissens, dass der Jesus der Bibel kein Gegenstand des  Wissens ist, sondern ein Gegenstand des Glaubens, mit den tradierten Lebensregeln auseinanderzusetzen:

 

Man kann versuchen, so zu leben, wie die christlichen Lehren es nahelegen.

 

Aber: Dazu braucht es keinen Jesus, denn das hat nichts mehr mit Glaube zu tun. Das ist dann eine Kopfentscheidung, und die Erfahrung wird lehren, ob die Entscheidung okay war. So wie man Anhänger einer veganen Lebensweise werden kann, so, wie man buddhistische Lehren für vernünftig halten kann, kann man eben auch christliche Lebensregeln für okay und nachahmenswert halten ohne sich deshalb den gesamten theologischen Überbau oder auch den bibelwissenschaftlichen Hintergrund zu Gemüte zu führen.  – Und DAS ist der springende Punkt: Um in diesem Sinne Christ zu sein, bedarf es keiner Mitgliedschaft in einer Kirche. Im Gegenteil:

 

Kirchen, auch und gerade die neuapostolischen,

pervertieren die christlichen Lebensregeln!

01.02.2018 - 06:00 Uhr (fcs)

Wahrheiten über die NAK(n)?

Jedenfalls nicht bei nac.today!

Bildquelle und weitere Informationen über die üble Neuapostolikensekte: (- klick) ins Bild

Andreas Rother singt auf dem ewig-gestrigen NAKI-Fakenewsmagazin nac.today (- klick) einmal mehr das Loblied über die tolle Entwicklung seiner Sekte in Übersee...

 

Um Australien gehts diesmal und um Otto Gerke...

 

Und jeder, der nur ein wenig über die tatsächliche Geschichte der NAK informiert ist, fragt sich, warum Rother nicht selbst kotzen muss, bei dem Gestank der gequirlten S---iße, die er stets und ständig verbreitet...

 

Mir z.B. fällt beim Stichwort NAK-Australien sofort der Name Arie Boer ein...
Wer mehr über dessen Geschichte wissen will, sollte allerdings nicht bei
apwiki (- klick) nachschauen. Was die verbreiten... naja... wir wissen ja:

 

NAK und Wahrheit - zwei fremde Welten prallen aufeinander

 

Viel interessanter ist, was H.-G. Ludwig zu Arie Boer geschrieben hat... Der Text ist auf der Steurich-CD verfügbar und kann auch bei CANITIES-News heruntergeladen werden. Hier der Download-Link:

 

https://www.canities-news.de/app/download/13454525/Arie-Boer.pdf

 

Und schaut bitte auch die thematisch passenden Informationen auf dem (leider geschlossenen) Dynamik-Board (siehe Bildquelle) an...

23.01.2018 - 08:00 Uhr (fcs)

sträfliches Dummschwätzertum…

oder erhebliche kriminelle Energie?!

Der Laienprediger Wolfgang Nadolny ist Vermessungstechniker und Fachhochschul-Bauingenieur. Als solcher muss er über die Geschichte Israels nicht wirklich informiert sein, schon gar nicht erwartet man von so jemandem echte theologische und bibelkundliche Kenntnisse.

 

Andererseits ist er der Präsident der Neuapostolischen Kirche in Berlin-Brandenburg und außerdem Boss über die Neuapostoliken in Kasachstan, Kirgisistan, Mongolei, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Mittel-Asien und bekleidet als solcher das (lt. NAK-Katechismus) „geistliche Amt“ eines Apostels, der zweithöchsten Amtsstufe der Neuapostolikensekte.

Und deshalb muss man zwingend davon ausgehen, dass ihm die wesentlichen Tatsachen über das Werden des Abrahamitismus und die Entstehung des Judentums bekannt sind.

 

Verbreitet Wolfgang Nadolny also unwahre Tatsachenbehauptungen, kann man mit Fug und Recht unterstellen, dass er das wissentlich tut, und es ist naheliegend, dass er dabei unlautere Absichten verfolgt!

 

Werden wir konkret:  Wolfgang Nadolny hat auf nac.today, *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International eine Epistel (ein sog. „Spotlight“) verbreiten lassen, die den Verdacht nahelegt, er beabsichtige damit, bei seinen Lesern durch Vorspiegelung falscher und durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen den Irrtum zu erwecken, in seiner Sekte werde das Wort Gottes verkündet. Dies, um die Leser dazu anzuhalten, Mitglied in der Neuapostolikensekte zu werden oder zu bleiben, was impliziert, dass sie dort 10% ihrer Einkünfte abliefern, was für diese ganz ohne Zweifel ein erheblicher finanzieller Nachteil ist, der der von Nadolny geführten Organisation einen erheblichen finanziellen Vorteil bringt – und ihm dauerhaft ein fettes Gehalt und weitere (geldwerte!) Vorteile sichert…

 

Der § 263 StGB bezeichnet dies als Betrug und bedroht die entsprechende Tat mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe!

 

Da Nadolny, wenn der § 263 StGB greift,  in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen, ist das nach § 263 (3) 2. Ein besonders schwerer Fall, für den Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vorgesehen sind!

 

Punkt. Naja… besser ich setze ein Semikolon und erkläre im zweiten Teilsatz, wie ich zu diesem vernichtenden Urteil komme:

 

Nadolny benutzt zum Einstieg in seine Epistel den biblischen Propheten Samuel, der die seinerzeitigen Israeliten angeblich an die großen Dinge erinnert, die Gott getan hat, und sie aufgrund dessen dazu auffordert, den Herrn zu fürchten und ihm treu zu dienen.

Daraus leitet Nadolny folgendes ab:

 

(Zitat) „[…] Ist diese Aufforderung aus alter Zeit nicht immer noch hochaktuell? Ja, wahrlich, Gott tut auch heute noch große Dinge. Er wendet sich der Menschheit zu und will ihr helfen. Er gab seinen Sohn als Opfer für unsere Sünden und schenkt uns sein Heil. Gott vergisst nicht, was er versprochen hat, er hält seine Verheißungen unter allen Umständen. Apostel Paulus stellt die Frage: „Sollte ihre [der Menschen] Untreue Gottes Treue aufheben?“ Die Antwort des Apostels ist klar und eindeutig: „Das sei ferne!“ (Römer 3,3.4) […]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/552910)

 

Was Sha’ul (lat. Paulus) von Tarsus, der Gründer des Christentums, über die Treue Gottes geschrieben hat, ist in diesem Zusammenhang nicht von Belang. Als Griechenjude seiner Zeit, kannte er noch nicht die Wahrheit über die biblischen Überlieferungen. Nadolny weiß das, und man kann ihm als erschwerend hinzurechnen, dass er den Irrtum des bereits vor fast 2.000 Jahren gestorbenen Zeltmachers für seine Zwecke missbraucht.

 

Was Sha’ul nicht wusste, muss Nadolny aber bekannt sein:

 

Der Prophet Samuel [siehe Brockhaus Enzyklopädie: (- klick)] kann die Israeliten nicht an die großen Dinge erinnert haben, die Gott angeblich getan hat! Samuel ist in vordavidischer Zeit geboren und noch vor der Thronbesteigung Davids gestorben. Er hat also etwa im 11. Jhdt. vor Beginn der christlichen Zeitrechnung gelebt. Zu einer Zeit, da der Gott JHWH noch den Namen El trug und mit seiner Frau Ashera einer von vielen Göttern war, die zu Samuels Zeiten gelebt haben.

Der Pentateuch, das große identitätsstiftende Geschichtswerk der Israeliten war noch nicht geschrieben, da erst zu davidischer Zeit begonnen wurde, Elemente älterer (fremder!) Mythen zu einem Erzählstrang zu verflechten, der erst gut 300 Jahre später zu den vorexilischen „Büchern“ verschriftlicht wurden…

 

Samuel konnte als noch gar nichts über die angeblichen großen Taten JHWHs wissen, weil die erst nach seinem Tod erfunden wurden. Die Forderung, dem EINEN Gott treu zu dienen, konnte erst im Zuge der Einführung des jahwistischen Monotheismus entstehen. Und das war in nachexilischer Zeit.

Kurz und gut: Die beiden Bücher Samuel gehören zum deuteronomistischen Geschichtswerk [siehe Brockhaus-Enzyklopädie: (- klick)] und sind für die Bewertung der Treue Gottes zu den Menschen und die Forderung der Treue von Menschen zu Gott völlig belanglos.

Wobei es – ganz nebenbei bemerkt – mit der Treue und Liebe Gottes zu den Menschen nicht allzu weit her ist! – Wer eine andere Auffassung vertritt, dem sei das Buch „Der Glaubenswahn“ von Dr. theol. Heinz-Werner Kubitza [siehe hier: (- klick)] dringend ans Herz gelegt.

 

Kommen wir zum Schluss: Nadolny hatte beim Verfassen seiner Epistel ganz klar und eindeutig das Ziel, sein Leser durch die vorstehend beschrieben falschen Tatsachenbehauptungen zu manipulieren. Anders kann die folgende Passage nicht interpretiert werden:

 

(Zitat) „[…] Wir dienen Gott, indem wir:

 

  • die Gottesdienste besuchen und auch so den Menschen zeigen, dass wir wahrhaftige Christen sind.
  • unter allen Umständen gewillt sind, nach dem Evangelium Jesu Christi zu leben.
  • ehrlich, aufrichtig und wahrhaftig gegenüber unserem Nächsten sind.
  • uns auch durch vermeintliche Vorteile nicht von unserem Herrn abbringen lassen.
  • auch unter Leid und Schmerz unser Vertrauen zu Gott nicht wegwerfen. […]“ (Zitatende)

[siehe hier: (- klick)]  

 

Was unbeantwortet bleiben muss, ist die Eingangsfrage, worum es sich handelt:

 

Ist es sträfliches Dummschwätzertum Nadolnys

oder entwickelt er erhebliche kriminelle Energie?

22.01.2018 - 06:00 Uhr (fcs)

... getrennt marschieren, ...

..., vereint zuschlagen. (1 Gegner - 2 offene Flanken)

Ich war einigermaßen verblüfft über einen aus NAK-Sicht eigentlich sinnlosen Beitrag des Apostelamtanstrebers Oliver Rütten auf „nac.today – *D E M* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” [siehe hier: http://nac.today/de/158039/555286] und habe ihn in unserer facebook-Gruppe "klartext" entsprechend kommentiert:

Dann kam (wie im Bild zu sehen) der Hinweis auf Dieter Kastls Beitrag bei nak.talk:

Und das kommentierte ich, wie folgt:

16.01.2018 - 09:45 Uhr (fcs)

Die heilige göttliche Quaternität

Blasphemie des Stammapostels oder Dummheit?

Bild: Blick ins Ämterzimmer // Quelle f.d. Original: (- klick) ins Bild

George Orwell lässt grüßen...

 

... zumindest beim ersten wachen Blick auf den gestrigen geistlichen Unrat auf nac.today. Und man hat das Gefühl, ein Déjà-vu zu erleben:

 

Der kleine französische Betriebswirt und Laienprediger an der Spitze des Apostelvereins NAKI e.V. hält es für nötig, seine Hofschranzen einmal mehr das Wording vom pari inter pares der NAK unter den anderen christlichen Organisationen verbreiten zu lassen. Was dabei herauskommt, ist eine Fortsetzung von Animals Farm...

 

Man muss Orwells Fabel nämlich nicht als Parabel auf die Sowjetunion verstehen, sondern man kann sie auch auf das Christentum anwenden, da der allgemeine christliche Erwählungsgedanke die Christen durchaus als "die Gleicheren" innerhalb der auf der Farm lebenden Tiere verstehen lässt...

 

Die Schweine sind es, die das 7. Gebot der Farm erweiteren:

 

"All animals are equal... But some are more equal than others"

 

Und nun kommt das Neuapostolikenoberhaupt und spricht über das Verhältnis der Neuapostolikensekte zu den übrigen Vertretern der Christenheit...

 

(Zitat) „[...] Die neuapostolischen Christen glauben, dass

 

- Gott diejenigen ruft, die er erwählt hat, damit sie die Wassertaufe empfangen und somit in die Kirche eingegliedert werden.

- Gott den Mitgliedern der Kirche Christi geistliche Gaben anvertraut hat und von ihnen verlangt, dass sie damit Gott und seiner Kirche dienen.

- Gott den Mitgliedern der Kirche Christi, die er dazu erwählt hat, den Glauben an die Apostel und an die Gabe des Heiligen Geistes geschenkt hat. Diese Gläubigen sind nicht „besser“ als andere, sondern von Gott berufen, eine besondere Aufgabe in der Kirche Christi zu erfüllen. [...]“ (Zitatende)

Quelle: „nac.today – *D A S* Fakenews-Magazin der Neuapostolischen Kirche International” (http://nac.today/de/158033/551738)

 

In „Farm der Tiere“ würde sich das in etwa so lesen:

 

"- Gott hat die Tiere der Herren-Farm ausgewählt, ein besseres Los zu haben, als alle anderen Tiere...

- Die Schweine sind dazu berufen die anderen Tiere zu leiten und Gott zu dienen...

- Unter den Schweinen sind die neuapostolischen Schweine besonders herausgehoben und nehmen eine Sonderstellung ein..."

 

Der Schnix windet sich wie ein Wurm um den NAKlichen Exklusivismus... Und dabei vergisst er völlig, dass Würmer stets in Gefahr sind, von Schweinen gefressen zu werden...

 

Der dickere Hammer in der Dortmunder Predigt des französischen Betriebswirts ist jedoch die Blasphemie in seinen Ausführungen:

 

(Zitat) „[Gott hat den neuapostolischen Christen] den Glauben an die Apostel und an die Gabe des Heiligen Geistes geschenkt […]“ (Zitatende)

 

Glaube an die Apostel…  -  Das ist offene Blasphemie!!

 

Er hätte sagen können „der Lehre der Apostel glauben“, oder „*D E N* Aposteln glauben“... - Aber in dem Augenblick, wo er sagt, man müsse *A N* die Apostel glauben, erhebt er sie auf eine Stufe mit Gott...

 

Die Neuapostolische Kirche lehrt mithin eine „VIEREINIGKEIT“:

 

Gott Vater - Gott Sohn - Gott Heiliger Geist - Gott Apostel

15.01.2018 - 10:15 Uhr (fcs)

kum. Überschuss: 96 Millionen €

NAK-Südd. veröffentlicht Finanzübersicht 2016

Die NAK-Süddeutschland hat unter http://www.nak-sued.de/fileadmin/nak-sued.de/media/Mediathek/Suedinfos/2018/Suedinfos_33.pdf Ihre einnahmen-/Ausgabenübersicht für 2016 veröffentlicht...

Im Bild oben habe ich die Zahlen mit den bereits vorliegenden für die Zeiträume ab 2010 zusammengestellt. (Die entsprechenden Südinfo-Seiten werde ich als .pdf-Dokument anhängen)

Durchaus beeindruckend, das Ergebnis, wenn auch die Anlageformen wohl nicht optimal sind, da die Rendite trotz stetig wachsenden Kapitals stagniert...

Ein spannender Aspekt: Die Gebäude-/Betriebskosten belaufen sich auf lediglich 4,1 Mio/p.a.... - Wenn man vom Jahresüberschuss die Jahres-Erlöse für Liegenschaftsverkauf abzieht, bleiben aber immer noch 10 Mio Überschuss...
Wie man unter dem Aspekt verantworten kann, Gemeinden ihre Heimstatt zu nehmen ist mir schleierhaft!

Interessant ist die stabile Entwicklung der Opfereinnahmen: Wenn man unterstellt, dass der süddeutsche NAK Ableger noch maximal 60tsd. aktive Mitglieder hat, bedeutet das, dass jedes Mitglied, vom Säuglings- bis zum Greisenalter jedes Jahr lediglich rund 600 € an die Sekte abdrückt!
Da ich aber weiß, dass zumindest die aktiven NAKler, die ich kenne, brav und bieder den Zehnten in den Opferkasten legen, lässt sich aus den Opfereinnahmen ein rapiderer Mitgliederschwund schließen, als Ehrich & Co. zugeben!

 

01.01.2018

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
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Aktuelles:

12.08.2018

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Es ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten, wie die Fakenews-Produzenten und Hofschranzen des NAKI Häuptlings mit der Wahrheit umgehen. fcs' Zorn entzündet sich einmal mehr an einem Text der beiden Kugelblitze Johanning und Rother:

„Sie sind Söhne des Teufels!“ (- klick)

 

31.08.2018

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Unregelmäßige Aktualisierungen ohne jew. Bekanntgabe gibt es auf unserer Unterseite mit den social-media-Aktivitäten.
Die Updates bleiben in aller Regel max. drei Monate stehen....

„CANITIES goes social-media“ (- klick)

 

02.09.2018

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Die Hauptaufgabe der Schreiberlinge im Dienste des Neuapostolats ist es, das NA-Kirchenvolk möglichst ahnungslos zu halten. Die Verdrehung von Tatsachen, oder durch Schaumschlägerei die Wahrheit zu tarnen, sind beliebte Methoden dieser Leute!
fcs zeigt einmal mehr auf, warum diese Apostel-Hofschranzen für ausgemachte Drecksäcke hält. Diesmal am Beispiel des NAK-Propangandisten, der im gestrigen nac.today-Beitrag, versucht, seine Leserschaft zu manipulieren:

„Wo geht es nach Absurdistan?“ (- klick)

 

03.09.2018

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fcs hat unter der subpage "Neuapostolische Kirche" eine neue Unterseite eingefügt
Der Grund dazu: Die allgemeine Entwicklung bei den Kirchenschließungen deutet an, dass auch die NAKn schneller sterben, als gehofft:

„September ist Kirchenaustrittsmonat“ (- klick)

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