... wir schreiben Klartext
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06. Juli 2019 - 07:40 Uhr (fcs)

Anspruch und Wirklichkeit

im Bildzitat transparent gemacht...

Der Betriebswirt und Laienprediger Jean-Luc Schneider, Vorsitzender des Apostelvereins NAKI e.V., Zürich, geistliches Oberhaupt aller Neuapostoliken weltweit und nach deren Glaubensbekenntnis "sprechender Mund Gottes und Stellvertreter Christi auf Erden" tut gerne so, als sei er ein Christ. Aber immer wieder macht er durch in NAK-Medien veröffentlichte Zitate klar, dass er von Christentum keine Ahnung hat, sondern dass er lediglich dem Aposteltum das Wort redet.

 

Das wird in folgendem hier von mir korrigierten [im Original unter https://neuapostolisch.de/db/1960/ veröffentlichten] Meme einmal mehr deutlich:

Dass ich als ausgewiesener Atheist ihn korrigieren muss, zeigt, was für ein theologischer (und erst recht christologischer) Blindgänger der Stammapostel der Neuapostolischen Kirchen ist!

04. Juli 2019 - 06:23 Uhr (fcs)

Amtsverständnis… Amtsverständnis…

Und kein Ende der Augenwischerei abzusehen!

Und Augenwischerei ist das, was Andreas Rother seinen Lesern im jüngsten nac.today-Beitrag zumutet.  Augenwischerei, Lug und Trug!

 

Das geht übrigens bereits mit der Bezeichnung Amtsträger für Funktionäre einer Kirche los: Die tragen nämlich gar kein Amt! Weil das Innehaben eines Amtes voraussetzte, dass sie einen öffentlich-rechtlichen, beamtenähnlichen Auftrag ausführten.

Allerdings… der Begriff Amtsträger ist aus dem Nationalsozialismus auf uns gekommen, und insofern passt er ja ausgezeichnet zu der sogenannten Neuapostolischen „Kirche“, die ihre nationalsozialistische Vergangenheit nach wie vor nicht aufgearbeitet hat.

 

Aus Sicht der Leitungsfunktionäre der NAKn ist allerdings auch aus einem anderen Grund nachvollziehbar, warum sie diese überkommene Bezeichnung für sich und ihre subalternen Mitarbeiter aufrechterhalten wollen: Sie signalisiert einen ähnlichen Status, wie ihn die kirchlichen Würdenträger als verlängerte Arme der Feudalherren jahrhundertelang besaßen…

 

Kirche und Obrigkeit waren schon immer Bettgesellen bei der Ausbeutung und Unterdrückung der gemeinen Untertanen.

 

Und innerhalb der Glaubensgemeinschaft der Neuapostoliken signalisiert der Begriff „Amtsträger“ denn auch tatsächlich einen gewissen Klassenunterschied. NAK-Amtsträger haben im Allgemeinen eine soziale Rolle inne, die ihnen aufgrund ihrer Bildung und ihres allgemein-gesellschaftlichen Status nur im seltensten Fall zusteht.

 

Übrigens tut so mancher NAK-Kirchenfürst so, als habe er tatsächlich ein Amt inne. Ich denke da an den Präsidenten der NAK Süd, den Versicherungskaufmann Michael Ehrich, seines Zeichens Laienprediger im NAK-Rang eines Bezirksapostels. Tatsächlich ein Jemand, der, wie man im schwäbischen sagt, auf der Brennsuppn dahergeschwommen ist, und auf Grund intelligenter Heirat (bekanntlich war der NAK-BezAp Saur sein Schwiegervater) dann eine schnelle NAK-Karriere hingelegt hat.

Nun, dieser Chef einer NAK-Gebietskörperschaft verbreitet das Märchen, er trüge dem Staat gegenüber die Verantwortung für das Handeln seiner subalternen Funktionäre. Wie uns aber aus einem Statement der Staatsanwaltschaft Aachen bekannt ist, stimmt das nicht. Und daraus ergibt sich nun einmal, dass Michael Ehrich lügt!

 

Würde die von Michael Ehrich konkludent behauptete Garantenpflicht bestehen, müsste man den ehemaligen NAK-BezAp Armin Brinkmann und den nach wie vor aktiven NAK-Apostel Dr. Franz-Wilhelm Otten wegen deren Unterlassens in der Causa K. vor Gericht stellen!

„Wer das eine will, muss das andere mögen“, sagt der Volksmund

 

Aber gut. Wenden wir uns wieder Rothers Augenwischerei zu, die gleich mit einer unwahren Tatsachenbehauptung beginnt:

 

(Zitat) „Alles, was Kirche begründet und ist, hat seinen Ursprung in Person und Tat Jesu Christi. Logisch also, dass sich die Lehre von Kirche, Sakrament und Amt nach der Zwei-Naturen-Lehre ausrichtet: Jesus Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. […]“ (Zitatende)

Quelle: https://nac.today/de/158033/674150

 

Wahr daran ist allenfalls, dass sich „Kirche“ auf den Wanderprediger Jesus von Nazareth beruft. Ob aber zu Recht, steht auf einem ganz anderen Blatt!

 

Alles, was man mit einiger Zuverlässigkeit über diesen Wanderprediger sagen kann, ist nämlich, dass er mit Sicherheit praktizierender Jude war und dass er eine Reform des Judentums und eine Sozialreform der Gesellschaft anstrebte. Was er (und das expressis verbis!) nicht wollte, war die Gründung einer Kirche oder gar einer neuen Religion… Und schon gar mit der "Heiden"mission hatte er nichts im Sinn!

Was sonst an Überlieferungen über diesen Bauarbeiter aus Nazareth vorliegt, ist absolut und definitv nicht authentisch, sondern durch von dem Mythenschmied Sha’ul (lat.: Paulus) von Tarsus, der diesen Jesus von Nazareth überhaupt nicht gekannt hat, in Umlauf gebrachte Legenden entstanden.

 

Rother könnte also allenfalls sagen, dass alles, was Kirche begründet und ist, seinen Ursprung darin hat, was aufgrund paulinischer Beeinflussung über die Person und die Tat Jesu in Umlauf gebracht wurde!

Die Zwei-Naturen-Lehre, denen zufolge Jesus von Nazareth angeblich „wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich und das unvermischt, unverwandelt, ungetrennt und unzerteilt“ ist, entstand erst 451 unserer Zeitrechnung aufgrund pseudo-logischer Überlegungen, mit denen man die durch Falschüberlieferung entstandenen Widersprüche auflösen wollte.

Die Widersprüche bestehen weiter, dürfen allerdings durch das Dogma des Dyophysitismus nicht weiter diskutiert werden.

 

Von daher ist es jedenfalls vollkommen idiotisch, zu behaupten, dass irgendetwas in der Begründung für Kirche, Lehre, Sakrament und Funktionärswesen in Person und Tat Jesu Christi und logischerweise in der Zwei-Nature-Lehre begründete…

Nichts daran ist in irgendeiner Weise göttlich oder jesuanisch, sondern alles ist menschlich und paulinisch. - Und logisch ist daran gleich gar nichts!

 

Das bringt uns dann auch gleich zur nächsten Lüge Rothers. Die ist übrigens ganz in paulinischem Stil entstanden, um darauf aufbauend den weiteren von ihm verbreiteten Unsinn zu entwickeln:

 

(Zitat) […] Jesus ist der Gesandte, der von Gott mit Vollmachten ausgestattet wird. Das Apostelamt, von Christus selbst gestiftet, hat Anteil daran und kann einen Teil weitergeben. Denn das Apostolat hat die Aufgabe, ‚Haushalter über Gottes Geheimnisse‘ zu sein. Damit ist es auch verpflichtet, die Ämterordnung den zeitgemäßen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. […]“ (Zitatende)

Quelle: w.v.

 

Fällt keinem von Rothers Lesern auf, dass er (wie für ihn typisch) plumpe Behauptungen in den Raum wirft, und sich nicht einmal im Ansatz bemüht, seine Behauptungen zu belegen?!

Könnte er auch nicht! Denn alle diese Behauptungen sind schlicht aus der Luft gegriffen! – Ich verweise da gerne auf einen meiner Freunde, der bekennender apostolischer Christ ist, Dieter Kastl. In seinem Beitrag „Freie Bahn für die Apostel ‒ ohne störende Propheten“ hat er den Aspekt der angeblichen Amtsstiftung durch Jesus ausgeleuchtet:

https://www.naktalk.de/ordinationen-ohne-geistliches-korrektiv/

 

So… ab hier können wir uns kurzfassen: Alles was Rother dann über „Amt – Auftrag – Vollmacht – Dienst“ entwickelt, fußt auf den von ihm behaupteten aber nachweislich(!) falschen Prämissen.

 

Es lohnt nicht im Geringsten, diesen Unsinn zu lesen. Und unter dem Strich bleibt die im Zusammenhang mit den NAK-Leitungsfunktionären und deren Hofschranzen sich immer wieder stellende Frage:

 

Sind die so blöde, dass sie nicht merken, was für einen Unsinn sie lehren? Oder sind es derart perfide Lumpen, dass sie das sehr wohl wissen, es ihnen aber wichtiger ist, das ihnen glaubende Kirchenvolk am Nasenring durch die Manege zu führen?

 

Ich persönlich halte die NAKI e.V.-Mitglieder und deren Helfershelfer für Scharlatane und Schweinepriester.

Diesem Werturteil muss man nicht zustimmen. Aber dann sollte man sich wenigstens fragen, welche Motive es sind, die Rother, Schuldt, Koch & Co. zu ihrem üblen Tun veranlassen…

 

P.S.:

Die letztgenannte Clique sollte sich einmal das Urteil des Oberlandesgericht Oldenburg vom 01.07.2019 zum Aktenzeichen - 13 W 16/19 – zu Gemüte führen.

Zukünftig dürfte es ihnen schwerer fallen, begründete Werturteile und freie Meinungsäußerung unterdrücken zu lassen!

01. Juli 2019 - 13:14 Uhr (fcs)

Ö k u m e n e  +  N A K ???

Zwei fremde Welten prallen aufeinander

Wenn Christen von Ökumene sprechen ist das ganz offensichtlich etwas völlig anderes, als wenn Neuapostoliken das tun.
Bei ersteren ist Ökumene eine Bewegung, die eine weltweite Einigung und Zusammenarbeit der verschiedenen Konfessionen anstrebt. Das soll durch gemeinsames Handeln in der Mission, Einheit in der Verkündigung Jesus Christi und gemeinsamem Dienst an der Welt erreicht werden.

 

Bei den Neuapostoliken würde ein solches Ziel bedeuten, den Apostolizismus für obsolet zu erklären. Die Gemeinschaft hätte ihren exklusiven Zweck verfehlt. Schon vom Glaubensbekenntnis her passen Neuapostolizismus und Ökumene überhaupt nicht zusammen, mehr noch: sie schließen einander aus!

Und unter diesem Aspekt stellt sich natürlich die Frage, was den Leitungsfunktionären der div. neuapostolischen Kirchen die Ökumene bedeutet…

 

Im Vorfeld des IJT haben zwei hochrangige Vertreter der deutschen NAKn den Vorhang ein wenig gelüftet…

 

Aus dem, was der Pseudobischof Peter Johanning und der sog. „Apostel“ Volker Kühnle im Interview mit Andrea Schnizer [siehe hier: (- klick)] von sich gegeben haben kann man folgendes feststellen:

 

  1. Ökumene ist ein Feigenblatt, mit dem sie sich schmücken, um nicht völlig nackt vor jungen Menschen zu stehen, denen die Ökumene möglicherweise etwas bedeutet.

 

Sie ziehen dazu irgendwelche Verbindungen von eigentlich sachfremden Themen zur Ökumene an den Haaren herbei:

(Zitat) „[…] ‚was haben zum Beispiel Verschwörungstheorien […] oder Ernährung […] mit diesem Thema zu tun?‘ […] ‚Es sind die Referenten, die etwas mit unserer Arbeitsgruppe zu tun haben.‘ […]“ (Zitatende)

 

Das heißt, wenn Lieschen Müller über die Orgasmushäufig bei im Rückenflug praktiziertem Liebesleben der Maikäfer referiert, aber auch schon einmal von Ökumene gesprochen hat, dann wird das Liebesleben der Maikäfer zu einem Ökumenethema!

 

  1. Sie benutzen das Thema "Ökumene" um sich als wunder wie großartig zu gebärden und sich mit dem Nimbus Dritter zu schmücken.

 

(Zitat) „[…] Wir kennen sowohl Dr. Andreas Fincke als auch Dr. Kai Funkschmidt schon viele Jahre. Ich habe sie im Vorfeld gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, aktiv am IJT teilzunehmen. Gekommen wären sie ohnehin, doch ich wollte sie gern in Veranstaltungen einbinden. […]

[…]

Weihbischof Steinhäuser ist unter anderem Mitglied der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz der Katholischen Kirche in Deutschland. Von daher werden also auch ökumenische Grundfragen mit in das Gespräch einfließen. Außerdem wird Apostel Clément Haeck aus der NAK Westdeutschland mit auf dem Podium sitzen; er wird die neuapostolische Sicht zu bestimmten Fragen beitragen […]“ (Zitatende)

 

Man tut so, als hätten NAK-Funktionäre Einfluss, und als seien NAK-Apostel gleichrangige Gesprächspartner von katholischen Bischöfen. - Und noch etwas fällt in diesem Zitat auf:

 

Jeder normal gebildete Neuapostolike weiß, dass es die von den NAK-Schreiberlingen ständig ins Spiel gebrachte „Neuapostolische Kirche in Deutschland“ gar nicht gibt. Hat man deshalb eine römisch-katholische Organisation ins Spiel gebracht, die es ebenfalls nicht gibt?

Es gibt nämlich keine „Deutsche Bischofskonferenz der Katholischen Kirche in Deutschland“ sondern vielmehr eine deutsche katholische Bischofskonferenz, deren Rechtsträger der Verband der Diözesen Deutschlands K.d.ö.R. ist.

Die deutschen NAKn haben keine vergleichbare Körperschaft!

 

  1. Man spiegelt den NAK-Mitgliedern falsche Tatsachen vor

 

(Zitat) […] Immer wieder haben wir als Neuapostolische Kirche ja auch Aufnahmen von Christen, die ehemals evangelisch, katholisch oder freikirchlich waren und nun neuapostolisch werden wollen. Und umgekehrt gilt das gleiche: Immer wieder einmal wechseln auch neuapostolische Mitglieder in andere Kirchen. […]“ (Zitatende)

 

Aha… Ein gegenseitiges Geben und Nehmen?  -  Weit gefehlt! Nach den mir vorliegenden Informationen wechseln glücklicherweise immer weniger NAK-Aussteiger in eine andere Konfession (Drehtüreffekt). Aber: Auf einen Konvertiten der von einer christlichen Kirche zum Neuapostolizismus wechselt, kommt immer noch mehr als das zehnfache an Menschen, die den umgekehrten Weg gehen. – Das wäre übrigens eine genauere Untersuchung wert.   

 

Quelle für die vorstehenden Zitate: https://www.ijt2019.org/db/7733798/Aktuelles/Hier-sind-wir-Oekumene-am-IJT

 

Ich empfehle jedem, einmal nachzulesen, ob er in diesem Interview auch nur einen kleinen Hinweis auf praktische Umsetzung der Ökumene innerhalb der Neuapostolischen Kirchen findet.

 

Ich bin jedenfalls nicht fündig geworden!

 

Dafür habe ich entdeckt, dass die Protestanten die Kunst des Luftdrucks beherrschen, als des Drucks von Buchstaben in die Luft, auf nichts sozusagen…
 

Schaut einmal das unten folgende Bild an… - Irre ich mich, oder ist das „w“ auf Kühnles Stola teilweise neben der Druckfläche?

Ob da jemand versucht hat, Kühnles mächtigen Wohlstandsbauch wegzuretuschieren und dann an der schieren Masse gescheitert ist?

Quelle: Titelbild zu dem oben verrissenen Beitrag
Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Auch Dieter Kastl hat em Thema "Opfer und Finanzen in der NAK" eine eigene Seite gewidmet!
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Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

07.07.2019

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fcs greift einmal mehr ein von nac.today veröffentlichtes Video auf und kommentiert es auf dem YouTube-Kanal von CANITIES-News:

„IJT und Jenseits-Hokuspokus“ (- klick)

 

10.07.2019

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"Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht..."
Der NAK-Süd-Boss jedenfalls zeigt sich nach Meinung von
fcs als kalter Technokrat, der Kinderleid zu Marketingzwecken missbraucht:

„GEBET statt HILFE!“ (- klick)

 

11.07.2019

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fcs ist ja meistens ziemlich kompromisslos bei seinen Werturteilen über die NAK-Granden und deren Verlautbarer. Und Rüdiger Krause bekommt ziemlich häufig sein Fett weg...
Allerdings sucht der sich auch auffallend oft, irgendeinen Fetteimer zum reintreten aus. So, wie diesmal beim Missbrauch des Holocaust, den
fcs als "auf die Gräber pinkeln" betrachtet:

„PFUI TEUFEL, KRAUSE!“ (- klick)

 

16.07.2019

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Peter Johanning ist bekanntlich kein Schreibkünstler, sondern lediglich ein "---wülstler"...
Schade nur, dass er das gestern ausgerechnet bei einer Laudatio erneut bewiesen hat:

„unglaubwürdige Eloge“ (- klick)

Neu auf CANITIES-News:
Die bisher von fcs heraus-gebrachten Buchtitel und zum Download freigegebenen Texte zum Thema NAK auf einer Seite:

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