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Den anfang macht unser Leser Maik Gratzke aus Bochum:

21. März 2015 - 15:30 Uhr (mg)

Haben gläubige Menschen mehr Fantasie …

… oder urteilen „Nicht-Gläubige“ nur zu oft mit dem logischen Verstand?

Das Bild stammt aus „Lego im Morgenland“ - Lustige Seite ;-) ! Ein (- klick) ins Bild führt dorthin

Als Beispiel eine Begebenheit aus meinem Religionsunterricht in der Grundschule. Es war in der 3. oder 4. Klasse, dass wir über das Thema „Unverstand von Jesu Jüngern“ gesprochen hatten.


vgl. Markus 8, 15 (- klick)

 

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich versucht habe, das Ganze logisch zu verstehen. Ging natürlich nicht und die Lehrerin konnte mir auf Nachfrage auch keine plausible Antwort geben.

 

Wenn man an diese Geschichte mit klarem Menschenverstand herangeht und zu verstehen versucht, wie denn das funktionieren kann, kommt man zu dem Ergebnis: Geht nicht.

Wenn man jedoch den Glauben heranzieht, nimmt man das einfach so hin und glaubt: Wird der schon irgendwie gemacht haben. Ist ja der Gesandte.

 

„Nun liebe Brüder und Schwestern, liebe Gäste. Vielleicht geht es aber auch gar nicht nur darum, was Jesus da für ein Wunder getan hat. Vielleicht möchte uns der Autor des alten Grubenwasser-Buches etwas anderes sagen, liebe Brüder und Schwestern, liebe Gäste.

 

Ich will es euch erklären: Es geht hier ums satt sein, ums satt werden:

 

Wie kann man im Leben satt werden? Erstmal durch Essen. Dann gibt es noch das Geld mit dem man satt werden kann. Manche sind schon satt wenn man sich einen Traum erfüllt. Eine Reise die man schon immer mal machen wollte. Ein schönes Auto, das man sich gekauft hat liebe Brüder und Schwestern, liebe Gäste.

 

Aber all das sind irdische Dinge die nach der Wiederkunft Christi nicht mehr relevant sind.

 

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Gäste, wir neuapostolischen Christen wollen satt im Glauben sein. Satt im Glauben zu Gott und Jesus Christus. - Satt in seiner unendlichen Liebe, dass er am Kreuz für uns gestorben ist.

Wie aber können wir satt werden? Erst einmal durch das Gebet. Wenn wir mit Gott sprechen, ihm unsere Sorgen, Wünsche und Bitten durch das Gebet mitteilen. Durch den Glauben, dass Jesus Christus für uns am Kreuz gestorben ist und uns so unsere Sünden vergeben wurden, was wir heute wieder in der Gemeinschaft mit Gott feiern dürfen.

 

Und vor allem werden wir satt durch den Glauben, wenn wir opfern. - Materiell oder immateriell. Wenn wir etwas der Kirche Jesu Christi zurückgeben dürfen und er es segnet liebe Brüder und Schwestern, liebe Gäste.

Und natürlich nicht zu vergessen die Worte der Amtsträger die uns immer wieder sagen wie wir zu glauben haben. Vor allem die Amtsträger ab Apostel aufwärts!

Denn nur wer satt im Glauben ist, wird vor der Hochzeit im Himmel durch die Wiederkunft Jesu Christi erlöst. Dies meine Brüder und Schwestern ist doch das Glaubensziel von uns neuapostolischen Christen.

 

Amen“

 

So wo kann ich nun meine Apostel-Bewerbung in den nach schweizerischem Recht eingetragenen Verein hinschicken? War doch für das erste Mal nicht schlecht, was?

 

Würde dann auch mehr Geld bekommen. Ob ich es dann aber verdient habe, ist eine andere Frage.

 

Und das Beste: Alles ohne Heiligen Geist. Bin ja nicht versiegelt und habe die Gabe heiligen Geistes, bzw. den Heiligen Geist persönlich, nicht empfangen. Aber da ich mir den ganzen Mist heute Nacht ausgedacht habe, als ich von 23 bis ca. 03 Uhr nicht pennen konnte, dachte ich: Vielleicht ist ja der Heilige Geist gerade hier und flüstert mir das zu… [ICH WILL SCHLAFEN, VERPISS DICH!]

 

Leiden die NAK-Amtsträger auch unter Schlaflosigkeit? Würde einiges erklären.

 

Achso, ja: Die Predigt kann und darf kopiert, verwendet, verbrannt, verändert und verbraucht werden. Ich verzichte hiermit auf jegliches Copyright.

 

Würde mich jedoch freuen wenn mein Name erwähnt wird oder noch besser, mir man demnächst den Zehnten vom Bruttoeinkommen der Apostel, auf mein Konto überweist, als kleine Spende. Meine Kontodaten schicke ich gerne per Mail, entsprechende Anfragen leiten CANITIES-News an mich weiter.

 

Apropos „kann und darf“: Kann oder darf nur der Apostel versiegeln?

 

Aber das gibt es erst in der nächsten Maus. – Tschüss!

Maik Gratzke, Bochum

Kommentare

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  • Maik Gratzke (Montag, 23. März 2015 06:27)

    Lieber Jürgen,

    natürlich bin ich nicht enttäuscht. Predigen kann, wie du schon sagtest, jeder der etwas Fantasie hat.
    Etwas Bibelkunde aus dem jeweiligen Unterricht, ein paar Predigten hören und fertig.

    Zumal da ja auch nur Laien am Werk sind. HLG hin oder her.

    Und Apostel beschreibt dann also noch zusätzlich den Charakter eines Menschen wie du unten beschrieben hast?! Hehe.

    Wollte nur damit zeigen wieviel hinter so einem Laienamt steckt: NICHTS!

  • Jürgen (Sonntag, 22. März 2015 12:42)

    Er hats kapiert! Er hats kapiert! Er hats kapiert!

    Da kommt doch glatt so ein Weltmensch daher und kann nakisch predigen. Oder ist das ein Fall von "Der heilige Geist weht wo er will"?!
    Maik damit du jetzt nicht abhebst, unsereins hat sich den Stuss der nakischen Apostel und Amtsträger in der Regel mindestens 18 Jahre anhören müssen, bevor er es selbst mal versuchen durfte. Dabei
    ist es ohne Angst etwas falsches zu sagen, ganz einfach solch einen Stuss, der sich im ersten Moment noch ganz logisch anhört, zu verzapfen.
    Was deine schlaflose Nacht betrifft, die kommt wohl daher dass du dich zuviel mit dem Quatsch den ein Herr Schneider verbreitet beschäftigt hast.
    Im Unterschied dazu hat so manch treugläubiger Diakon (Kleinstfunktionäre) immer dann eine schlaflose Nacht, wenn er weiss er kommt dran. Das liegt eben daran, dass ihm eingeredet wird, er müsse
    darauf achten, dass er kein "fremdes Feuer auf dem Altar anzündet" also keine andere als die reine Jesu- und Apostellehre verbreitet und er in der Regel nach den Priestern, denen "die Zunge für die
    Predigt" gelöst wird, ordiniert wird und ihm nur die "Zunge für die Mission" gelöst wird. Ein guter Psycho-Trick, um so manchen Diakon daran zu hindern, es den Priester und so gleich zu tun. Nur eben
    lässt sich nicht jeder Diakon so leicht einschränken.
    Eigentlich weiss jeder NAKi genau was in den "Predigten" kommen muss und wenn er damit ins schwarze trifft fühlt er sich mit dem "Prediger" verbunden und hat damit einen "Beweis" dass die "Predigt"
    aus dem Heiligen Geist sein muss und er selbst ihn trägt. Und falls er zu oft daneben liegt stellt das auch einen solchen "Beweis" dar, denn dann hat der Heilige Geist ganz "mächtig gewirkt".

    Sei jetzt nicht so furchtbar enttäuscht, das was die Apostel der NAK verzapfen bekommt eben jeder hin, der keine Angst und etwas Fantasie hast.
    Doch um Apostel der NAK zu sein ist schon etwas mehr nötig: Eine antisoziale, narzisstische und histrionische mindestens nahe an der pathologischen Grenze gelegene Veranlagung. Hast du die auch?! ;-)

  • Gerlinde B. (Samstag, 21. März 2015 19:34)

    Gute Predigt, guter Kommentar! Hätte ein "echter NAK-Apostel" auch nicht besser gemacht. Man sieht: Es geht auch ganz ohne den HL. Geist.

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Aktuelles:

26.11.2016

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Update 1:

Es ist schon auffällig, dass die NAK-Funktionäre ihre Methoden seit den 50ern des vorigen Jhdt. nicht geändert haben. - Auch dann nicht, wenn sie scheinbar einen Scherz machen. fcs hat das am Fall eines scheinbren Schenkelklopfers vom Rüdiger Krause aufgezeigt:

 „Von einem der auszug, die Anderen das Fürhten zu lehren“ (- klick)

 

Update 2:

Dass wir das noch erleben durften!
Die bornierten Halbgebildeten der NAK-Gemeinde Hamm-Werries setzen sich unter der Moderation vom auf facebook sattsam bekannten Hardcore-NAKidei Dieter Schulze zu einem Gesprächskreis zusammen und stellen fest, dass Geistesgrößen wie Schopenhauer, Berlin, Fred et al. schwachköpfige Dummschwätzer waren, indem sie auf bestechende Weise deren Erkenntnisse zur Willensfrei
heit des Menschen widerlegen:

„Klartext über die NAKn“ (- klick)

 

Update 3:

Es ist nahezu unglaublich, was für einen Haufen Schwachsinn nur eine Handvoll Apostel im Laufe eines Jahres so von sich gibt!
Und dann sind sie auch noch so stolz auf diesen Blödsinn, dass sie ihn als Zitate veröffentlichen lassen.
Wir haben sie einmal gesammelt und als kommentierte Zitate bei uns eingestellt:

„Die blöden Sprüche der NAK-Granden (Vol.1 + Vol. 2)“ (- klick)

 

Update 4:

Ein unverhoffter Leserbrief hat uns einen völlig neuen Blick auf die NAK eröffnet.
Grund genug, ihn unserer gesamten Leserschaft zur Verfügung zu stellen:

„Unverhofft kommt selten“ (- klick)