Wir bringen Licht ins Dunkel
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„Gott ist kein Wunschautomat“…

… aber ein perfektes Instrument zur frühkindlichen Indoktrination

Mit bemerkenswerter pädagogischer Selbstgewissheit hat Maraike Finnern auf dem NAKI-eigenen Portal nac.today erneut einen Text vorgelegt, der sich bei näherer Betrachtung weniger als „Glaubensimpuls“ denn als Lehrstück religiöser Frühkonditionierung entpuppt.

 

Was vordergründig als einfühlsame Begleitung kindlicher Enttäuschung daherkommt, erweist sich bei analytischer Durchdringung als didaktisch geschickt verpackte Indoktrination

Die Methode: Vom Eis zur Allmacht

Finnern beginnt harmlos: Kinder wünschen sich Eis, Puppen oder Ponyreiten. Eine Welt, die jeder kennt, die Vertrauen schafft. Doch genau hier setzt der entscheidende rhetorische Trick ein:

 

? Die Übertragung eines nicht überprüfbaren Gottesbegriffs in die Erfahrungswelt verlässlicher Eltern.

 

Gott handle „wie eine liebende Mutter und ein verständnisvoller Vater“. - Damit wird ein klassischer Kategorienfehler vollzogen:

  • Reale, überprüfbare Beziehung (Eltern)
  • wird gleichgesetzt mit
  • hypothetischer, unbelegter Entität (Gott)

Das Ergebnis:
Ein Gedankenkonstrukt ohne empirische Grundlage wird emotional plausibilisiert.

Die Immunisierung:                              Immer richtig – egal was passiert

Besonders perfide ist die zentrale These, unerfüllte Wünsche seien Ausdruck göttlicher Liebe.

 

Damit wird ein geschlossenes Deutungssystem etabliert:

  • Wunsch erfüllt → Gott ist gut
  • Wunsch nicht erfüllt → Gott ist erst recht gut
  • Leid, Verlust, Katastrophe → Gott „weiß es besser“

? Ein solches System ist prinzipiell unfalsifizierbar.

 

Es gibt keine denkbare Erfahrung, die diese Behauptung widerlegen könnte!

Damit verlässt Finnern den Bereich von Erkenntnis – und betritt den Bereich dogmatischer Selbstimmunisierung.

Die Zielgruppe:                                    Kinder im erkenntnistheoretischen Blindflug

Besonders brisant ist Finnerns eigener Hinweis:

„Für kleine Kinder verschwimmen Fantasie und Wirklichkeit.“

 

Was als entwicklungspsychologische Einsicht formuliert ist, wird in Wahrheit funktional genutzt:

  • Kinder können Realität und Fiktion noch nicht trennen
  • genau in dieser Phase wird ihnen
    • ein unsichtbares Wesen
    • mit Absichten, Willen und moralischer Autorität
      als real vermittelt

? Das ist keine Begleitung – das ist Ausnutzung kognitiver Unreife.

Die psychologische Konsequenz:       Umlernen von Realität

Ein besonders problematisches Muster wird dabei früh verankert:

 

Negative Erfahrungen werden nicht als Realität verstanden, sondern als wohlmeinende Absicht einer unsichtbaren Instanz.

 

Die Folgen sind bekannt:

  • Verzerrte Kausalitätswahrnehmung
  • Internalisierung von Leid („Es wird schon gut sein“)
  • Abschwächung kritischer Reflexion

Kurz: Realität wird umgedeutet, nicht verstanden.

Die Rolle der Autorität:                           Wenn Pädagogik zur Mission wird

Dass dieser Text aus der Feder einer Lehrerin stammt, ist kein Randaspekt, sondern der eigentliche Skandal.

 

Denn hier verschmelzen:

  • pädagogische Autorität
  • seelsorgerische Funktion
  • und religiöse Dogmatik

zu einer hochwirksamen Einflusskombination.

 

Statt Kinder zu befähigen,

  • zwischen Wissen und Glauben zu unterscheiden,
  • Hypothesen zu prüfen,
  • Unsicherheit auszuhalten,

wird ihnen ein Weltbild vermittelt, das gerade diese Fähigkeiten systematisch unterläuft.

Fazit:                                                     Trost als Transportmittel für Dogmen

Der Text ist kein harmloser Beitrag zur emotionalen Entwicklung von Kindern. - Er ist ein Beispiel dafür, wie:

  • Trost rhetorisch instrumentalisiert wird,
  • um unbegründete metaphysische Annahmen
  • frühzeitig und nachhaltig zu verankern.

Was hier geschieht, ist nicht Aufklärung, sondern das Gegenteil:

 

Die Einpflanzung eines geschlossenen Denksystems
in eine noch nicht urteilsfähige Psyche!

 

In säkularen Kontexten würde man ein solches Vorgehen mit gutem Grund kritisch hinterfragen – in religiösen Zusammenhängen wird es allzu oft verharmlost.

Vielleicht ist es an der Zeit, diese Doppelstandards zu überdenken und endlich auch geistlichen Kindesmissbrauch unter Strafe zu stellen!

 

Denn eines sollte klar sein:

 

Wo Kinder systematisch daran gehindert werden,
zwischen Behauptung und Wissen zu unterscheiden,
beginnt nicht Bildung – sondern Indoktrination.

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letzte Updates:

24. März 2026

Vom Eis zum Allmachts-Gott – so funktioniert geistlicher Kindesmissbrauch. Was harmlos beginnt („Du bekommst nicht immer, was du willst“) endet in einem geschlossenen Denksystem. Ausgerechnet eine Lehrerin erklärt Kindern einen Gott, den sie selbst nicht nachweisen kann und immunisiert die Idee gleich gegen jede Kritik:

22.03.2026

20.03.2026

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Auf "Null gesetzt"
am 01.01.2025

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