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10.08.2019 - 09:52 Uhr (fcs)

NAKiges Zahlen-Schindluder in NRW

belegt: Die F-Mitglieder halten den Laden groß

Zusammenschnitt der von der NAK-NRW herausgebeben Statistiken für die Jahre von 2005 bis 2017

Das geben jedenfalls die offiziellen Zahlen her. Das Thema ist aktuell, da Frank Schuldt wieder einmal mit Zahlen strunzt... - NAKige Selbstbeweihräucherung, wie wir sie schon x-fach von ihm erlebt haben... [siehe hier: https://www.nak-west.de/db/7753448]. Und er kann, wie jedes Jahr, mit Superlativen aufwarten. Zum Beispiel dem folgenden:

 

(Zitat) „[…] Trotz des zurückgehenden Gottesdienstbesuchs in den letzten Jahren seien durch höhere Opfer der Mitglieder die kirchlichen Einnahmen nicht so stark gesunken wie prognostiziert. So sei das durchschnittliche Opfer eines Gottesdienstbesuchers seit 2009 um 25 Prozent gestiegen, während der Besuch gleichzeitig um 33 Prozent gesunken sei. […]“ (Zitatende)

 

Die von ihm selbst für 2005 bis 2017 veröffentlichten Zahlen [siehe Bild rechts] geben das aber zumindest für so NRW nicht her...

 

Überhaupt sind die von der NAK-NRW herausgegebenen Zahlen nicht schlüssig...

 

Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die angegebenen Einnahmen aus Opfer und Dankopfer ausschließlich von den Gottesdienstbesuchern aufgebracht wurden, ergäbe das für 2005 ein pro-Kopf-Opfer in Höhe von 627,33 € und für 2017 in Höhe von 803,78 €... Das wäre eine Steigerung von 28,1%

Die verfügbaren Einkünfte pro Kopf haben in NRW im vergleichbaren Zeitraum aber lediglich um 23,3% zugenommen [siehe hier: Sozialberichte NRW (- klick)]! - Aus NAK-Sicht eine schöne Entwicklung der Opferbereitschaft... könnte man meinen…

 

Aber weiter:

 

Unter Zugrundelegung einer nak-gerechten Opferhöhe würden die Angaben für 2017 ein pro-Kopf Einkommen in Höhe von 8.037,80 €/Jahr bedeuten... Tatsächlich lag das durchschnittliche Jahreseinkommen pro Kopf in 2017 jedoch bei 22.263 €... Und das entspräche einem ehrlichen NAK-Opfer in Höhe von 2.263 € pro Mitglied...

 

Was bedeutet das nun?

  • Behummst jedes treue Mitglied seine Kirche um rund 1.450 €/Jahr, unterschlägt also rd. 64,5% des Opfers?
  • Oder ist die Zahl der GD-Besucher in Wahrheit wesentlich niedriger als angegeben?
  • Oder gehören alle NAK-Mitglieder in NRW zum abgehängten Prekariat?

 

Ich leite aus den von der NAK-NRW herausgegebenen Zahlen ab, dass in Wahrheit lediglich noch 7.472 Mitglieder vorhanden sind, die im Schnitt brav 2.263 €/Jahr abgedrückt haben, woraus die Höhe der Opfereinnahmen von rund 16,9 Mio € resultiert...  :-P

 

Jedenfalls wissen wir jetzt, wie stark die NAK schrumpfen kann, um über die gleiche Einnahmenhöhe zu verfügen. - Vorausgesetzt, alle zahlen brav ihren Zehnten... Was bei den verbleibenden Hardcore-NAKlern der Fall sein dürfte!

 

Und wir dürfen richtig gespannt sein, was für Fake-News der Jahresbericht 2018 der NAK-Westdeutschland enthält...

 

Voreilend habe ich aber hier bereits ein paar Graphiken vorbereitet, die auf den von der NAK-NRW herausgegebenen offiziellen Zahlen und den Angaben im NRW-Sozialbericht (Link siehe weiter oben) beruhen:

Die Mitgliederentwicklung zeigt sehr schön, dass die Zahl der von der NAK als aktiv eingestuften Mitglieder deutlicher zurückgeht als die Zahl der Kirchenbuch-Mitglieder. Erschreckend für die NAKn dürfte jedoch der Rückgang der tatsächlichen GD-Besucherzahlen sein.

Nach NAK-Zahlenmaterial besuchen lediglich 26,3% der NAK-Mitglieder die Gottesdienste. Und gerade diese Gruppe schrumpft wesentlich schneller als die Gesamtmitgliederschaft.

 

Und übrigens: Auch wenn ein gewisser hesslicher Vollpfosten jetzt zum wiederholten Mal von einer Milchmädchenrechnung schreibt: Die Zahlen korrelieren in erstaunlicher Weise mit den von Detlef Streich anhand der Hostienproduktion errechneten Zahl der GD-Besucher. Und diese Zahl wiederum stimmt mit den Angaben überein, die wir vor allem in der fb-Gruppe Klartext bereits mehrfach kalkuliert haben…

Der Vergleich der Aktiv-Mitgliederzahlen mit den Opfereinnahmen zeigt, dass letztere trotz deutlich erkennbaren Mitgliederschwunds eine Seitwärtsbewegung zeigen. Die Konstanz der Einnahmen belegt, dass das Pro-Kopf-Opfer im erfassten Zeitraum moderat gestiegen ist. – Insofern hätte Schuldt mit den zitierten Angaben Recht…

Dieser Vergleich der Entwicklung des Pro-Kopf-Einkommens in NRW (hier den NAK-Opfer-Regeln entsprechend mit 10% dargestellt) mit den in den Angaben der NAK-NRW behaupteten tatsächlichen Opfereinnahmen zeigt eine enorme Diskrepanz.

Glaubt man den Zahlen der NAK, „unterschlagen“ die aktiven Mitglieder rd. 65% ihres Zehnten…

Wie kommt das wohl?

24.08.2019 - 09:46 Uhr (fcs)

NAKiges Schindluder mit Zahlen...

Macht dem bösen Spiel ein Ende,

tretet aus der Sekte aus!

Seit der Apostelverein NAKI e.V., Zürich, im Jahr 2012 die erste Statistik in der jetzt vorliegenden Form veröffentlicht hat, beobachten wir, dass der Verein sich selbst und die Kirchenmitglieder seiner Mitglieder*** belügt!

 

Bei jeder der veröffentlichten Unwahrheiten geht es darum, nach außen größer zu erscheinen, als man tatsächlich ist. Um den dennoch in den Statistiken erkennbaren Schrumpfungsprozess der NAKn zu verschleiern, lassen sich die Verlautbarungsfunktionäre der Gebietskirchen und des NAKI-Vereins immer wieder einmal lustige Ideen einfallen... - So ist dann schon einmal von statistisch nicht erfassten Sterbefällen die Rede, oder von einem Projekt "New Worldwide Reporting" mit geänderter Zuordnung von Ländern zu Kontinenten, und ähnlichem Humbug.

 

*** = Der NAKI e.V. ist keine Kirche, aber die sog. Bezirksapostel unter den NAKI-Vereinsmitgliedern sind Präsidenten von jew. juristisch eigenständigen, als Kirche anerkannten Körperschaften.

Hier die von der NAK veröffentlichten Zahlen:

Ich will an dieser Stelle nicht näher auf die nakigen Zahlen eingehen. Mir geht es um folgendes:

 

Die NAKn treten trotz erosionsartigen Mitgliederschwunds immer noch auf, wie Graf Rotz von der Backe. - Und ganz offensichtlich geben ihnen die Zahlen Recht. - Das liegt ganz wesentlich daran, dass die meisten NAK-Mitlgieder, die mit den Füßen gegen diese Sekte abgestimmt haben, nicht formal aus der Gemeinschaft ausgetreten sind.

 

Dadurch werden sie vollkommen korrekt in den NAK-Datenbanken geführt. Und weil das so ist, ergibt sich in der Langzeitbeobachtung, insbesondere für Mitteleuropa, eigentlich keine nennenswerte Veränderung der Graphen. - Dabei zeigt ein Blick in die Gemeinden, dass in Wahrheit dramatische Veränderungen in der Grafik zu erkennen sein müssten.

 

Und das heißt, dass diejenigen, die in Wahrheit keine NAK-Mitglieder mehr sind aber nicht formal aus der NAK ausgetreten sind, das System NAK stützen. 
Diese "Ex-Mitglieder" machen etwa 2/3 bis 3/4 der Gesamt-Mitgliederschaft aus. Und diese Ex-Mitglieder haben es in der Hand, der nakigen Großmannssucht ein Ende zu bereiten:

 

Soweit Zugehörige zu dieser Gruppe hier mitlesen:

 

Ich weiß, es kostet bis zu 30 € pro Kopf, beim Standesamt oder (je nach Region) dem Amtsgericht den formellen Austritt zu vollziehen... Aber bitte:

 

Nehmt dieses Geld in die Hand, geht zum Standesamt oder Amtsgericht, erklärt den Austritt aus der NAK! - Sorgt dafür, dass die NAKn Zahlen veröffentlichen müssen, die die Wahrheit wiederspiegeln.

 

Und alle anderen: Sprecht mit Euren Freunden und Bekannten, die nicht mehr die NAK-Veranstaltungen besuchen. Fragt sie, ob sie bereits den Austritt erklärt haben. Und bittet diejenigen, die den formellen Austritt noch nicht vollzogen haben, dass baldestmöglich nachzuholen.

 

Die formalen NAK-Mitlgieder sind ein enorm systemstabilisierender Faktor, wenn sie als solcher wegfallen, stehen die NAK-Fürsten in des Kaisers neuen Kleidern da.

Und auf den Langzeitgrafiken findet sich dann ein deutlicher Abwärtstrend!

Aus den NAK-Zahlen erstellte Langzeitgrafiken:

Der besseren Darstellbarkeit halber wurden die Zahlen für Afrika künstlich "eingedampft". Tatsächlich sind die für Afrika geltenden Zahlen um den Faktor 5 höher, als nachstehend angegeben.

Die Maßnahme war nötig, um die Graphen für die übrigen Kontinente überhaupt unterscheidbar darstellen zu können:

Abschließend noch ein Tipp an diejenigen, die aus der NAK ausgetreten sind, bzw. für die formalen Mitlgieder nachdem sie ausgetreten sind:

 

Sendet einen eingeschriebenen Brief an die Datenschutzbeauftragten derjenigen Gebietskirchen, in deren Machtbereich Ihr jemals gewohnt habt, und verlangt eine dem Artikel 91 DSGVO entsprechende Datenschutzrechtliche Auskunft gem. der Datenschutzrichtlinie der jew. Gebietskirche (für Süddeutschland ist das der § 11 der Datenschutzrichtlinie)...

 

Nach Eurem Austritt dürfen dort nämlich keine personenbezogenen Daten mehr gespeichert sein!

11.05.2019 - 14:49 Uhr (fcs)

Schluss­machen jetzt!

Die säku­lare Bus­kam­pagne 2019

In einem stern-Interview erläutert Michael Schmid-Salomon, warum er eine echte Säkularisierung für unverzichtbar hält. Zur entsprechenden Seite im stern-Magazin: (- klick) ins Bild...

... oder ein (- klick) in das Download-Feld des hier folgenden .pdf-Dokuments:

Michael Schmidt-Salomon im Interview mit dem stern-Magain
Macht die Forderung nach der Säkularisierung eines sich als säkular gerierenden Staates Sinn?
Michael Schmidt-Salomon, DAS Gesicht der Giordano-Bruno-Stiftung erläutert, warum die Bundesrepublik Deutschland - letztlich auch im Interesse der Glaubenden - dringend einer Säkularisierung bedarf, die diesen Namen verdient...
gbs - Stern _ Trennung von Staat und Kir[...]
PDF-Dokument [726.9 KB]

Mehr Informationen zur aktuellen gbs-Bustour durch Deutschland gibt es hier:

Und hier folgen sämtliche Stationen der Bustour und der je örtlichen Veranstaltungen:

Zu diesen Informationsterminen können ganz beruhigt auch gläubige Juden, Christen und Muslime gehen! - Es geht NICHT um die Frage, wie vernünftig deren Glaube ist, sondern ausschließlich darum, wie begründet die Forderung nach einer echten Säkularisierung der Bundesrepublik Deutschland ist.

Also geht in großer Zahl zu den Terminen. Es gibt sicher auch einen in für Euch erreichbarer Nähe.

Ich selbst werde zusammen mit einigen Freunden aus der Partei "DIE HUMANISTEN" (- klick) am 22. Mai 2019 ab 12 Uhr  in Karlsruhe anwesend sein.

U P D A T E

Da der Marktplatz in Karlsruhe noch immer eine Baustelle ist, wurde der Bustour-Halt auf den Friedrichsplatz (ggü. Stadtbibliothek) verlegt... Nachstehend die Detailinformationen:

20.10.2018 - 10:04 Uhr (fcs)

Was bewirkt ein NAK-Austritt?

Bleibt man trotz Kirchenaustritt formal "Christ"?

Um den Hintergrund der Frage und den Sinn des unten folgenden kleinen Fragebogens zu erläutern ein paar kurze Anmerkungen:

 

Nach langer und intensiver Suche nach der Wahrheit bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Weltanschauung, die sich auf die Existenz und Wirkung metaphysischer Wesenheiten und Elemente beruft, falsch sein muss. - In einer Reihe von Beiträgen auf dieser website habe ich ausführlich begründet, wie und warum ich zu dieser Erkenntnis gelangt bin.

Die folgerichtige Konsequenz war der Kirchenaustritt...

 

Eine weitere Konsequenz wäre die Dokumentation meiner Weltanschauung in meinen amtlichen Personenstandsunterlagen. Als ich mich darüber kundig gemacht habe, musste ich aber erfahren, dass der Kirchenaustritt lediglich die formelle Mitgliedschaft in einer Organisation, in meinem Fall eben der jeweiligen "Neuapostolische Gebietskirche KdöR" beendet, aber nicht automatisch die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Christen beendet. Letztere wird durch die in meinen amtlichen Personenstandsunterlagen dokumentierte "Taufe" begründet.

 

Ein herber Schlag, zumal ich es als Beleidigung auffasse, wenn mich jemand als "Christ" bezeichnet. Da dieser jemand aber formal im Recht ist, kann ich nicht einmal Klage erheben...
Ein noch herberer Schlag war es, zu erfahren, dass mich jede(r) Neuapostolik(in/e) als "Bruder" ansprechen kann, und dabei formal im Recht ist. So wie die Zugehörigkeit zum Christentum durch die Taufe begründet ist, wird nämlich die Zugehörigkeit zu den neuapostolischen Gotteskindern durch die sog. "Heilige Versiegelung" begründet.

Ausführlichere Informationen dazu bietet der NAK-Katechismus in den Abschnitten 8.1.6 und 8.3.9 (die entsprechenden Links füge ich vor dem Fragebogen ein)...
Wo der Katechismus nichts zu sagt, ist, wie die formale Aufhebung dieser Initiationsrituale erfolgt...

Bei den Neuapostoliken gibt es offenbar keine wirkliche Ausstiegsklausel, bzw. es ist keine formelle Aufhebung der Rituale vorgesehen.
Katholiken und Protestanten kennen hingegen die "Exkommunicatio latae sententiae" die der ehemalige Gläubige durch die Apostasie gemäß CIC 1364 §1 erwirkt hat. - Ist das in den NAKn anders?

Um diese Frage geht es bei dem weiter unten folgenden kleinen Fragebogen. Die Fragen zu Alter und Status dienen lediglich der Püfung, ob die entsprechenden Fragen je nach Generations- und Standeszugehörigkeit unterschiedlich beantwortet werden.

Über rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen, ich lasse das Formular bis zum 31.10. stehen, sodass jeder Leser unserer Seite Zeit und Gelegenheit hat, seine Auffassung zum Ausdruck zu bringen.

 

Und bitte: Antworten Sie ehrlich!
(Auch wenn das niemand überprüfen kann)

Die Leserbefragung ist geschlossen. - Vielen Dank für Ihre Teilnahme, die Ergebnisse werden zum Beginn der KW 45/18 hier an dieser Stelle veröffentlicht...

 

Gleich vorweg:
Da sich lediglich 10% unserer Leser zu Wort gemeldet haben, ist das Ergebnis keinesfalls repräsentativ. - Aber immerhin führte die Feststellung, wie sich unsere Leserschaft (unabhängig vom Geschlecht) zusammensetzt, zu einer echten Überraschung:

 

30,0% unserer Leser sind jünger als 50 Jahre, lediglich

35,0% unserer Leser bezeichnen sich nicht als Christen, und

27,5% unserer Leser sind aktive NAK-Mitglieder. Insgesamt

17,5% unserer Leser sind sogar NAK-Funktionäre (sog. Amtsträger)

Der Gedanke, dass sich mehr als 200 NAK-Amtsträger regelmäßig auf unseren Seiten weiterbilden hat was!

Und hier nun der erste Teil der Auswertung der Meinungsäußerungen zur Gültigkeit der sakramentalen Initiationsrituale nach einem Kirchenaustritt:

Und hier nun die Auswertung der Antworten bei gleicher Fragestellung, aber ausschließlich für die Antwortenden mit NAK-Bezug.

Auch heir wird wieder deutlich, dass die NAK-Mitglieder - sogar Funktionäre der NAK - ihre Glaubensgemeinschaft für höherwertig halten, als andere christliche Organisationen:

03.09.2018 - 08:14 Uhr (fcs)

Es gilt, einen Schatz zu heben!

Denn: September ist Kirchenaustrittsmonat

Eine Veröffentlichung von Philipp Möller (Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung) auf seiner fb-Seite >https://www.facebook.com/moellerberlin/< hat mich aufhorchen lassen:

Deutschlands bekanntester Religionskritiker, Dr. Michael Schmid-Salomon bei der Präsentation des gbs-Aktivitätenberichts am Stiftungssitz in Oberwesel

Lediglich noch 12% der Deutschen

sind praktizierende Gläubige!

 

Ich liebe diese Entwicklung! - Aber eine "0" würde ich in diesem Zusammenhang noch mehr lieben!

 

Und um den (z.B. von den NAK-Apologeten) zu erwartenden Einwänden zuvorzukommen:

 

Ein gläubiger Anhänger einer Religion ist immer auch ein praktizierender Anhänger einer Religion. Und regelmäßige Ausübung der religiösen Praxis bedeutet, *J E D E* sich anbietende Gelegenheit zur Religionsausübung wahrzunehmen!

 

Ein glaubender Anhänger einer Religion muss diese zwingend notwendig, und zwar so, wie es deren jeweilige Lehre vorsieht, praktizieren! Besucht zum Beispiel ein Neuapostolike  nicht jeden für seine örtliche Gemeinde angebotenen Gottesdienst, verweigert er gem. NAK-Katechismus seinem Gott die gebührende Achtung. Der Katechismus stuft das als Sünde ein.

Ein säumiger Neuapostolik hat somit Sanktionen seines Gottes zu befürchten, wenn er nicht jeden angebotenen Gottesdienst auskauft (wie es auf neuapostolisch heißt!)

 

Wenn also ein angeblich aktiver Anhänger einer Religion - in unserem Beispiel ein Anhänger des Neuapostolizismus - diese nicht mehr regelmäßig praktiziert (nicht mehr jeden angebotenen Gottesdienst besucht), glaubt er nicht mehr an die daraus resultierenden Konsequenzen, stellt die Lehre seiner Religion also in Frage.

 

Und damit ist er zwingend logisch nicht mehr als aktiver (also praktizierender) Angehöriger der entsprechenden Glaubensgemeinschaft zu betrachten.

 

Der gelegentliche Gottesdienstbesuch und der gottesdienstbesuch zu hohen kirchlichen Feiertagen hat dann auch nichts mehr mit Glaube oder ausgeübter Religionspraxis zu tun, sondern hat allenfalls noch folkloristische Gründe!

 

Kirche, wo ist Dein Sieg? Hölle wo ist Dein Stachel? (frei nach 1. Kor. 15, 55)

 

Anhand der vielen Informationen, die mir aus den div. NAK-Gebietskirchen zugetragen werden – und gestützt durch die Veröffentlichungen der div. NAKn und des Apostelvereins NAKI e.V. (dabei insbesondere die Auswertung des Bildmaterials) – ergibt sich die ziemlich sichere Feststellung, dass die Neuapostolischen Kirchen in Deutschland eine vergleichbare Entwicklung durchlaufen. Sie verfügen allenfalls noch über 90tsd. - keinesfalls aber mehr als 100tsd. - Mitglieder, die mehr oder weniger regelmäßig die NAK-Veranstaltungen besuchen. Als wirklich glaubende Neuapostoliken, sozusagen als harter Kern (Hardcore-Neuapostoliken), können in Deutschland aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch ca. 41tsd. der Sektenmitglieder gerechnet werden.

 

Der NAKI e.V. gibt aber auf der deutschen GK-Übersicht eine Mitgliederzahl von 338tsd. an.

 

Das bedeutet einerseits, dass lediglich rund 28% der NAK-Mitglieder als „aktiv“ im Sinne der NAK-Definition gewertet werden können, von diesen wiederum allerhöchstens die Hälfte als wirklich praktizierende Mitglieder.

Das bedeutet aber auch, dass zu jeder deutschen NAK-Gemeinde im Durchschnitt mindestens 140 registrierte Mitglieder gehören, die längst innerlich aus der Kirche ausgetreten sind. Wie mir berichtet wurde, sind darunter sogar, die gar nicht wissen, dass sie von der für ihren Wohnort zuständigen Neuapostolischen Kirche noch als Mitglieder geführt werden.

[Erstaunlich in diesem Zusammenhang: In mehreren Fällen haben solche pro-Forma-Mitglieder Post von der Kirche an ihre aktuelle Adresse erhalten, obwohl sie bereits mehrfach umgezogen waren, ohne das der Kirche mitzuteilen und dabei im behördlichen Meldeformular die Religionszugehörigkeit mit „konfessionslos“ angegeben haben]

 

Als sicher kann gelten, dass mehr als zwei Drittel der angeblichen NAK-Mitglieder in Wirklichkeit gar keine mehr sind. Und wenn diese aus den NAK-Statistiken verschwinden würden, wäre das für die NAKn in Deutschland ein herber Schlag, der sie auch für die ACK in die Bedeutungslosigkeit katapultieren würde. – Vorbei wäre es mit der Behauptung, die NAK sei die drittgrößte christliche Glaubensgemeinschaft in Deutschland!

 

Rund 240tsd. formelle NAK-Mitglieder…

Sie sind der Schatz, den es zu heben gilt!

 

Okay… das hört sich nach wahnsinnig viel an. Wenn wir jedoch rechnen, dass zu jeder örtlicher NAK-Gemeinde ein CANITIES-News- / Klartext- oder fb-CANITIES –leser gehört, sind es für jeden von ihnen schon nur noch 140 Personen, die in irgendeiner Weise angesprochen, und zum Austritt bewegt werden müssten.

Es geht also nicht um eine one-man-show! Nur mit vereinten Kräften kann dieser Schatz gehoben werden! Und dazu sind Ideen gefragt! - Zum Beispiel müsstet Ihr euch in einem ersten Schritt wesentlich besser vernetzen, was ja dank digitaler Medien nicht in Vereinsmeierei ausarten muss.

 

[An diesem Punkt eine Anmerkung in eigener Sache: Ich selbst werde ein solches Netzwerk zwar gerne begleiten, aber nicht darin mitarbeiten. Mit Rücksicht auf mein zunehmendes Alter und meine angeschlagene Gesundheit werde ich allenfalls noch im gleichen Rahmen wie bisher aktiv sein, aber keinesfalls weitere Aufgaben übernehmen wollen. - Ich sollte langsam anfangen, meinen Ruhestand zu genießen.

Hier auf der website habe ich die Frequenz meiner Veröffentlichungen ja bereits gesenkt, und ich werde auch meine facebook-Aktivitäten zurückfahren.]

 

Zurück in medias res: Erstrebenswert wäre jedenfalls eine Vereinigung nach dem Vorbild des „Bundesverbands der Ex-Muslime“ o.ä., schon um (z.B. in Fällen der in den NAKn im großen Stil üblichen Datenrechtsverstößen) das Verbandsklagerecht ausüben zu können…

 

Ein abschließender Gedanke: Hilfreich bei der Zerstörung der NAKn wäre es auch, alle formellen Mitglieder dazu zu bewegen, ab sofort wieder jeden GD zu besuchen. Und sie sollten tunlichst immer deutlich vor den derzeit aktiven Gemeindemitgliedern in der Kirche sein, alle Plätze besetzen und sich, soweit keine Plätze mehr vorhanden sind, vor der Türe knubbeln…

Bei den zu erwartenden Tumulten, erweist sich dann sehr schnell, wie fein und lieblich es unter Schwestern und Brüdern zugeht…

Spruch der Woche:

Quelle für das Original-Meme: https://neuapostolisch.de/db/2548/

wichtige webseiten:

Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
Auch Dieter Kastl hat em Thema "Opfer und Finanzen in der NAK" eine eigene Seite gewidmet!
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Aktuelles:

10.11.2019

+ Update vom 11.11.2019

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fcs zeigt sich erschüttert über den journalistischen Selbstmord Andreas Rothers:

„Kann man sich nicht ausdenken“ (- klick)

 

15.11.2019

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fcs hält sich im Fall des Finanzskandals in der NAK südl. Afrika zurück, und erwähnt lediglich in einer Notiz, das, mit dem Michael Koch ein Riesenfass aufmacht:

„Wo Rauch ist, da ist auch Feuer“  (- klick)

 

16.11.2019

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Dieter Kastl hat in einem Amtsblatt von 1935 (also "ex cathedra") verkündete und, da nicht für ungültig erklärt, heute noch gültige Worte des Stammapostels gefunden, und er gibt diese Perlen der Weisheit an uns weiter:

„Die Leiden des Stammapostels“ (- klick)

 

17.11.2019

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fcs iberuft sich auf verbindliche christliche Lehre und weist die neuapostolische Idee der Eigenverantwortung zurück:

„Stichwort Eigenverantwortung“ (- klick)

Neu auf CANITIES-News:
Die bisher von fcs heraus-gebrachten Buchtitel und zum Download freigegebenen Texte zum Thema NAK auf einer Seite:

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