(Eine Glosse aus der Reihe: Wenn Predigten plötzlich ganz anders klingen…)
„Leute, passt mal auf, macht keine Unterschiede.“ – so beginnt der Dienstleiter, und man ahnt zunächst nichts Böses. Doch es geht heute um Liebe. Um sehr viel Liebe. Um Selbstliebe. Und um das, was daraus entstehen kann, wenn man sie… großzügig weitergibt.
Die Grundlage ist bekannt:
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
Ein Satz, der – richtig verstanden – offenbar ungeahnte praktische Dimensionen eröffnet.
Früher, so hören wir, sei man mit den „Reichen“ besonders zuvorkommend gewesen, während andere eher… zu kurz kamen. Das soll sich ändern.
Denn echte Liebe kennt keine Unterschiede. Sie ist offen, zugänglich – und im besten Fall für alle gleichermaßen spürbar.
Und dann kommt der entscheidende Hinweis:
„Was du willst, dass man dir tut,
tue es auch dem anderen.“
Ein Raunen geht durch die Reihen. - Einige nicken zustimmend. Andere schauen plötzlich sehr konzentriert auf den Boden.
Der Dienstleiter wird konkret:
Man solle seinen eigenen Wert nicht von äußeren Meinungen abhängig machen. Vielmehr gehe es darum, sich selbst anzunehmen – mit allem, was dazugehört.
Auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Körper wird betont:
„Gehe vorsichtig und vernünftig damit um.“
Was genau das bedeutet, bleibt angenehm offen – Interpretationsspielraum gehört hier offenbar zum Konzept.
Besonders eindrücklich:
„Wünsche dir das Beste. Leiste dir das Beste.“
Man spürt: Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt!
Selbstliebe – aber bitte auf gehobenem Niveau.
Nun wird es spannend. Denn die Selbstliebe bleibt nicht bei sich selbst stehen.
„Was ihr wollt, dass die Leute euch tun…“
– ja, genau das.
Die Botschaft ist klar:
Wer weiß, was ihm selbst guttut, ist bestens vorbereitet, es auch anderen zukommen zu lassen.
Mit Bedacht, mit Feingefühl – und vor allem: ohne Vorurteile.
„Egal, wie der andere ist“ – jeder verdient es, wahrgenommen zu werden. Und vielleicht auch… ein bisschen mehr.
Ganz wichtig ist dem Dienstleiter die Freiheit:
Niemand wird gezwungen. Alles geschieht freiwillig.
Jeder entscheidet selbst, wie weit er gehen möchte – und mit wem.
Und so endet diese bemerkenswerte Anleitung mit einem Gefühl von… Offenheit. Von Möglichkeiten…
Und von einer Liebe, die – einmal richtig verstanden – offenbar deutlich mehr umfasst als nur fromme Worte.
Der/dem einen oder anderen Leser*in wird auffallen, dass dieser Text gewisse Ähnlichkeiten zu Andreas Rothers nac.today GD-Bericht unter https://nac.today/anleitung-zur-selbstliebe-und-daruber-hinaus/ aufweist.
Selbstverständlich sind diese gewollt und nicht völlig zufällig...