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GEW plädiert für   »bekenntnisfreie Schulen«

Ein wichtiger Schritt hin zu einem integrationsfördernden Bildungssystem

»Gemeinsam Ethik statt getrennt Religion«, lautet eine bildungspolitische Kernforderung der Giordano-Bruno-Stiftung und des Zentralrats der Konfessionsfreien. Möglich wäre dies nach Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes nur in sogenannten »bekenntnisfreien Schulen«. Umso erfreulicher ist daher die Nachricht, die die gbs am 4. Dezember auf ihrer Website veröffentlichen konnte. Denn daraus geht hervor, dass die Einrichtung »bekenntnisfreier Schulen« nun auch von der »Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft« (GEW) vorangetrieben wird, der bundesweit einflussreichsten Interessenvertretung im Bildungsbereich.

 

Dieser Erfolg ist nicht zuletzt dem Zentralrat der Konfessionsfreien zu verdanken, der 2025 in Sachen »Bekenntnisfreie Schule« zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Politik und der Gewerkschaften führte. Dass sich die größte Bildungsgewerkschaft Deutschlands nun hinter die Forderung nach einer bekenntnisfreien Schule und einem gemeinsamen Ethikunterricht stellt, also genau das Ziel verfolgt, das die gbs Anfang Januar im Rahmen ihres Schwerpunktthemas dargelegt hat, ist sicherlich eines der Highlights der vergangenen 12 Monate.

Diese Website hat einen enorm großen Umfang. Um bei der Suche nach bestimmten Inhalten schneller fündig zu werden, könnte eine seitenspezifische Google-Schlagwortsuche hilfreich sein:

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25. August 2026

Im Neuen Testament begegnet uns ein beeindruckendes literarisches Paket:

Dreizehn Briefe tragen den Namen Paulus.

Doch wer daraus dreizehn Zeugnisse aus der Feder des Apostels macht, hat die Rechnung ohne die historisch-kritische Forschung gemacht.

Denn beim genaueren Hinsehen zerfällt das scheinbar einheitliche Corpus Paulinum in verschiedene Gruppen:

  • Briefe, deren paulinische Verfasserschaft kaum bestritten wird.
  • Briefe, über deren Autor seit Jahrzehnten diskutiert wird.
  • Und Texte, die wahrscheinlich erst nach dem Tod des Paulus in seinem Namen entstanden.

Warum? – Woran lässt sich so etwas überhaupt erkennen?

Und was geschieht mit unserem Bild von Paulus, wenn wir seine eigenen Worte von dem unterscheiden, was spätere Generationen aus Paulus machten?

? Im zweiten Kapitel meiner Reihe „Das Corpus Paulinum und die biblischen Episteln“ beginnt die eigentliche Spurensuche.

Denn bevor wir fragen, was Paulus lehrte, sollten wir erst einmal klären, wann tatsächlich Paulus zu uns spricht.

23.08.2026

21.08.2026

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Auf "Null gesetzt"
am 01.01.2025

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© Franz-Christian Schlangen