Wir bringen Licht ins Dunkel
Wir bringen Licht ins Dunkel 

Die Entstehung des Christentums als Buchreligion

Ein Wort vorab:

In den inzwischen mehr als fünfzehn Jahren seines Bestehens hat sich CANITIES-News grundlegend verändert.

 

Was einst als religionskritischer Newsblog begann, der sich vor allem mit den tagesaktuellen Absonderlichkeiten christlicher Sondergemeinschaften – insbesondere der Neuapostolischen Kirche – auseinandersetzte, hat sich Schritt für Schritt zu einem religionshistorischen Archiv entwickelt. Heute liegt der Schwerpunkt nicht mehr auf der Kommentierung einzelner Ereignisse, sondern auf der historisch-kritischen Untersuchung der Entstehung religiöser Vorstellungen und ihrer Wirkungsgeschichte.

 

Im Mittelpunkt dieser Arbeiten stehen vor allem die abrahamitischen Religionen, insbesondere Judentum und Christentum. Der Islam wird ebenfalls behandelt, nimmt innerhalb dieses Projektes jedoch eine deutlich kleinere Rolle ein.

 

Meine weltanschauliche Position ist dabei offen und transparent.

 

Ich bin Epistemologe und fühle mich den BRIGHTS zugehörig. Mein Denken orientiert sich an einem naturwissenschaftlichen Weltbild, das auf übernatürliche oder mystische Erklärungen verzichtet. Grundlage meiner Arbeiten sind daher die Erkenntnisse der historisch-kritischen Bibelwissenschaft sowie benachbarter Disziplinen wie Geschichte, Archäologie, Religionswissenschaft und Textkritik.

 

Mich interessiert dabei weniger die Frage, ob religiöse Aussagen wahr sind, sondern vielmehr, wie sie entstanden sind:

 

Denn Historische Forschung entscheidet nicht über Wunder. Sie untersucht, welche Spuren der Glaube an Wunder in der Geschichte hinterlassen hat.

 

Geschichte wird verständlicher, wenn man nicht fragt, wer recht hatte, sondern wie Menschen zu ihren Überzeugungen gelangten.

 

Deshalb verzichte ich in den folgenden Beiträgen bewusst auf jede religiöse Wertung. Fragen des Glaubens bleiben den Leserinnen und Lesern und ihrer jeweiligen Weltanschauung überlassen. Mein Anliegen ist es, historische Entwicklungen möglichst nachvollziehbar darzustellen und den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung allgemeinverständlich aufzubereiten.

 

Mit dieser neuen Unterseite möchte CANITIES-News einen zusammenhängenden Überblick über die Entstehung des Christentums als Buchreligion bieten. Die einzelnen Beiträge bauen zwar inhaltlich aufeinander auf, können jedoch ebenso unabhängig voneinander gelesen werden.

 

Die nach und nach erscheinende Reihe ist als eine kleine Bibliothek konzipiert:

  • Band I: Der historische Jesus – Begründer der Gemeinschaft des Weges
  • Band II: Simon, genannt Petrus – Brückenbauer zur Weltkirche
  • Band III: Paulus von Tarsus – Der Architekt des Christentums
  • Band IV: Das Corpus Paulinum – Wie aus Briefen Heilige Schrift wurde
  • Band V: Die Evangelien – Erinnerung, Verkündigung und Theologie
  • Band VI: Der Kanon – Wie das Neue Testament entstand
  • Band VII: Von Nicäa bis Chalcedon – Die Erfindung der christlichen Dogmen

Ziel dieser Reihe ist es, die Entstehung des Christentums Schritt für Schritt nachvollziehbar zu machen – von der historischen Person Jesu über die Entwicklung der frühen Gemeinden und ihrer Schriften bis hin zur Ausbildung jener Dogmen, die das christliche Denken über viele Jahrhunderte geprägt haben.

 

Ich hoffe, dass diese kleine Bibliothek nicht nur zum Lesen anregt, sondern auch dazu beiträgt, historische Zusammenhänge klarer zu erkennen und religiöse Überlieferungen im Licht ihrer Entstehungszeit besser zu verstehen.

 

Ich wünsche allen Lesern eine anregende und erkenntnisreiche Lektüre.

Diese Website hat einen enorm großen Umfang. Um bei der Suche nach bestimmten Inhalten schneller fündig zu werden, könnte eine seitenspezifische Google-Schlagwortsuche hilfreich sein:

letzte Updates:

19. Juli 2026

Wie ein jüdischer Schriftgelehrter die Welt veränderte:

Kaum eine Gestalt der Antike hat die Geschichte Europas, des Nahen Ostens und schließlich der gesamten westlichen Welt stärker beeinflusst als ein jüdischer Schriftgelehrter aus der Diaspora des 1. Jhdt. n.Chr.

Sein Name war Sha’ul von Tarsus, besser bekannt unter seinem römischen Namen Paulus,  und seine Briefe sind die ältesten Schriften des Neuen Testaments. Seine Gedanken über Kreuz, Auferstehung, Erlösung, Gnade und Glauben bilden bis heute das Fundament nahezu aller christlichen Konfessionen.

Ohne ihn gäbe es vermutlich keine katholische Kirche, keine orthodoxen Kirchen, eine Neuapostolische Kirche sowieso nicht, keine evangelische Reformation und auch keine christliche Dogmatik.

17.07.2026

15.07.2026

google-site-verification: google629555f2699bf7ee.html

Auf "Null gesetzt"
am 01.01.2025

Druckversion | Sitemap
© Franz-Christian Schlangen