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Worüber man sonst noch spricht:

28.03.2018 - 09:45 Uhr (fcs)

Der Islam gehört NICHT zu Deutschland ...

... und es gibt auch keine Religionsfreiheit!

Bildquelle: (- klick) ins Bild

So, wie die Grafik der Bundeszentrale für politische Bildung [(- klick) ins Bild] es darstellt, interpretieren die meisten Bewohner Deutschlands den Artikel 4 des Grundgesetzes…

 

Religionsfreiheit! - Aber stimmt diese Interpretation?

 

Religionsfreiheit in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes meint Freiheit für Religionen. Aber kann eine Religion überhaupt frei sein, zu handeln? – Was ist das eigentlich… Religion?

Eine Idee… eine Wunschvorstellung… ein Erklärungsmodell… etwas in einem Kopf stattfindendes…

 

Religion an sich ist kein Objekt (wie wir weiter unten sehen werden, wird es erst durch seine Institutionalisierung dazu). Religion ist Phantasie – und als solche natürlich völlig frei und grenzenlos. Einer Religion die Freiheit zu garantieren ist also so etwas wie die Zusage, einem Menschen nicht das Denken zu verbieten.

 

Nicht, dass es an Versuchen, Denkverbote zu verhängen, mangelte. – Interessanterweise kommen die aber in den meisten Fällen ausgerechnet von Menschen, die nicht einsehen wollen, dass andere als ihre eigenen religiösen Vorstellungen auch frei sind…

 

Also klar: Der Begriff Religionsfreiheit ist aber nicht nur deshalb schlicht meschugge, weil man auch der Religion als Institution keine grundsätzliche Freiheit gewähren kann! Ich werde in der Folge näher erläutern, warum ich dieser Auffassung bin.

 

Zum Objekt wird Religion jedenfalls erst durch denjenigen, der sie erdacht hat und sein Handeln nach dieser Idee ausrichtet. Nur ist es dann eben auch nicht die Religion, die handelt, sondern es handelt ein Individuum im Namen der von ihm erdachten Religion.

Gesellschaftlich relevant wird diese erdachte Religion dann erst, wenn ein Individuum weitere Individuen davon überzeugt, dass die von ihm erdachte Religion die Wahrheit enthält und/oder wahre Tatsachen, und diese Gruppe von Individuen dann als Gemeinschaft handelt, wodurch die Religion institutionalisiert wird.

 

Korrekter als der Begriff Religionsfreiheit wäre in diesem Zusammenhang dann also der Begriff „Religionsgemeinschaftsfreiheit“

 

Das hieße dann, dass Religionsgemeinschaften in Deutschland frei seien, zu tun, was sie wollten. Aber das wäre eine Perversion dieser Bestimmung in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.

 

Nur… „hieße“ – „wäre“??? – Die Lebenswirklichkeit in Deutschland zeigt, dass die Religionsgemeinschaften tatsächlich tun, was sie wollen. Sie tun so, als bestünde für sie völlige Freiheit.

 

Das ist pervers! Das Grundgesetz räumt nämlich ausdrücklich nicht den Organisationen – und schon gar nicht ausschließlich religiösen Gemeinschaften - Freiheiten ein, sondern den Menschen.  Die Menschen sind frei, sich der weltanschaulichen Organisation anzuschließen, die sie mögen…

 

Ein Blick in den Gesetzestext bestätigt diese Auffassung:

Und die Bundeszentrale für politische Bildung legt den Gesetzestext auch genau so aus:

 

(Zitat) „[…]Der Artikel 4 schützt die Freiheit, an das zu glauben, was man möchte.

 

Jeder Mensch hat das Recht, seine Religion oder seine Weltanschauung selbst zu wählen.

 

Eine Weltanschauung ist die Weise, wie ein Mensch sich die Welt erklärt. Dazu gehört auch, was für ihn auf der Welt wichtig ist.

 

  • Manchen Menschen sind Naturwissenschaften wichtig.
  • Manchen Menschen ist Philosophie wichtig.
  • Manchen Menschen ist eine bestimmte Politik wichtig.
  • Für manche Menschen ist Religion wichtig.
    Auf der Welt gibt es viele verschiedene Religionen. Religionen sind zum Beispiel:
    Das Christentum, das Judentum, der Islam, der Buddhismus oder der Hinduismus.

 

Jede Religion und jede Weltanschauung ist erlaubt. Alle können frei entscheiden, woran sie glauben oder nicht glauben. Zum Beispiel darf der Staat nicht sagen:

 

  • ‚Wir sind ein christliches Land.
    Nur christliche Kirchen dürfen gebaut werden.‘
  • Oder ‚Wir sind ein islamisches Land.
    Nur Moscheen dürfen gebaut werden.‘

 

Niemand darf gezwungen werden an eine bestimmte Religion zu glauben.

Das gilt auch für die eigenen Kinder. Ab 14 Jahren darf jeder selbst entscheiden, was er oder sie glauben möchte. Egal, was die Eltern dazu sagen.

 

Artikel 4 sagt auch: Der Staat darf niemanden zwingen im Krieg zu kämpfen. Ein Mensch kann sagen:

 

  • ‚Ich finde es falsch im Krieg zu kämpfen.‘
  • ‚Meine Religion erlaubt mir nicht im Krieg zu kämpfen‘.
  • Oder: ‚Ich darf keinen Menschen töten,
    auch dann nicht, wenn ich angegriffen werde‘.

 

Im Krieg zu kämpfen ist dann gegen sein Gewissen. Der Mensch muss dann nicht im Krieg kämpfen. Vielleicht muss er aber zum Beispiel in einem Krankenhaus aushelfen. […]“ (Zitatende)

 

Also sind zunächst einmal alle Weltanschauungen erlaubt und gleichwertig.  -  Wie problematisch diese Auslegung aber ist, erkennt man, wenn man den Satz „jede Religion und jede Weltanschauung ist erlaubt“ konsequent weiterdenkt…

Was ist z.B., wenn jemand einer religiösen Idee anhängt, die Menschenopfer fordert. Stellen wir uns vor, eine christliche Sekte käme auf die Idee, das quasi-kannibalistische Ritual der Eucharistie durch ein echtes Stellvertreteropfer nach dem Vorbild des Mithraskults (von dem es ja ursprünglich entlehnt wurde) zu ersetzen.

 

Das wird schon problematisch, wenn es sich dabei um die Opferung eines Tieres handelt:

 

(Zitat) „[…] Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

  1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
  2. einem Wirbeltier
    1. aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
    2. länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt. […]“ (Zitatende)

Quelle: § 17 Tierschutzgesetz (- klick)

 

Hier stellt sich doch die Frage, ob eine religiöse Idee ein vernünftiger Grund sein kann, ein Tier zu töten? – Und selbst wenn man das bejahen würde, wie ist es denn mit der Art und Weise der Tötung? Nehmen wir das Schächten! – Es gibt keinerlei verbindliche wissenschaftliche Aussage, derzufolge das Schächten dem sterbenden Tier KEINE erheblichen Schmerzen oder Leiden zufügt.

 

Der § 1 des Tierschutzgesetzes legt aber bereits fest, dass es verboten ist, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Genauer ausgeführt wird es im § 4 des Tierschutzgesetzes:

 

(Zitat) „[…] Ein Wirbeltier darf nur unter wirksamer Schmerzausschaltung (Betäubung) in einem Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat. […]“ (Zitatende)

Quelle und ganzer Text hier (- klick)

 

Klingt vernünftig… Der Hammer ist aber: Den Anhängern religiöser Ideen ist es ausdrücklich erlaubt, Tiere zu quälen. Dafür wurde eigens ein Absatz in den § 4a des Tierschutzgesetzes, der eigentlich bestimmt, dass ausschließlich betäubten Tieren das Blut entzogen werden darf, geschrieben, der festlegt, dass

 

(Zitat) „[…] die zuständige Genehmigungsbehörde eine Ausnahmegenehmigung für ein Schlachten ohne Betäubung (Schächten) erteilt hat; sie darf die Ausnahmegenehmigung nur insoweit erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter Religionsgemeinschaften im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu entsprechen, denen zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das Schächten vorschreiben oder den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen […]“ (Zitatende)

Quelle: § 4a Abs. 2 Tierschutzgesetz (- klick)

 

Interessant ist hierzu ein Urteil des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Januar 2002 zu Aktenzeichen 1 BvR 1783/99.

Siehe hier: (- klick)

 

Also dann: Warum nicht auch der Forderung nach rituellen und quälenden Menschenopferungen nachgeben?

 

Natürlich sagt dazu jeder, das sei völliger Quatsch, weil es ja gegen Strafgesetze verstoße. – Nur: Es ist auch ein Verstoß gegen eine Strafrechtsvorschrift, wenn jemand die körperliche Unversehrtheit eines Dritten verletzt. - Andererseits ist aber genau das dem Judentum und dem Islam genauso erlaubt, wie das quälende Töten anderer Wirbeltiere.

Genitalverstümmelung aus religiösen Gründen ist zumindest bei männlichen Kindern am Mittwoch, 12. Dezember 2012, nach dem Willen einer großen Mehrheit [484 : 100 bei 46 Enthaltungen] der damaligen Abgeordneten des Deutschen Bundestags erlaubt worden!

Vgl. dazu: Drucksache 17/11295 des Deutschen Bundestags in der 17. Wahlperiode (- klick)

 

Nachdem der Gesetzgeber für die Anhänger religiöser Ideen derartig viele Ausnahmen zugelassen hat, stellt sich doch die Frage, warum das rituelle Schlachten und Verzehren von Menschen nach vorherigem Quälen aus religiösen Gründen verboten sein soll? – Mindestens ist abzusehen, dass auch die Beschneidung von Mädchen über Kurz oder Lang in Deutschland erlaubt werden wird. Hier zu hat der hpd e.V. ein Interview von Florian Chefai mit dem Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation WADIm Thomas von der Osten-Sacken, veröffentlicht:

 

„Die weibliche Genitalverstümmelung hat auch etwas mit dem Islam zu tun“ (- klick)

 

Und es ergibt sich eine weitere (zugegeben:) ketzerische Frage:

 

Die Shoah fand aus weltanschaulichen Gründen statt. Darf jemand, der einerseits rituelles quälendes Töten und Schlachten von Wirbeltieren aus Gründen der Weltanschauung, sowie Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit von Menschen aus den gleichen Gründen, erlaubt, die Shoah verurteilen?

 

Offensichtlich sind jedenfalls trotz sehr weit ausgelegter Freiheit der Ausübung von weltanschaulich bestimmtem Handeln Grenzen gesetzt, die der Verfassungstext nicht erkennen lässt. Wo verlaufen diese Grenzen?

 

Das ist der springende Punkt: Im Prinzip ist keine klare Grenze gezogen. Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) hat das so formuliert:

 

(Zitat) „[…] Die Religionsfreiheit findet ihre Grenze in den konkurrierenden Grund- und Menschenrechten anderer Menschen, die durch die Ausübung religiöser Praktiken und Überzeugungen ihre Grundfreiheiten verletzt sehen. Der Staat hat heute die Aufgabe, die konkurrierenden Grundrechte zu sichern und zu einem Ausgleich zu bringen. […]“ (Zitatende)

Quelle: https://www.bpb.de/presse/51185/die-grenzen-der-religionsfreiheit

 

Das ist zwar gut gedacht (einmal davon abgesehen, dass wieder der falsche Begriff „Religionsfreiheit“ verwendet wird), doch sehe ich zwei massive Probleme:

 

  1. Kann der Staat tatsächlich so weltanschaulich neutral sein, wie er es für diese Aufgabe sein muss und
  2. was bitte ist das eigentlich überhaupt, der Staat?

 

Laut Jellinek ist der Staat

  • eine irgendwie geartete politische Vereinigung einer größeren Menschengruppe, die
  • in einem mehr oder weniger geschlossenen Gebiet
  • unter einer mehr oder weniger einheitlichen Form der – etablierten, durchgesetzten oder beschlossenen – Machtausübung lebt.

Um handeln zu können braucht der Staat die Willenserklärung der in ihm zusammengeschlossenen Menschengruppe, seiner Bürger. – Da diese Bürger aber gleichzeitig diejenigen sind, die weltanschaulich beeinflusst handeln, muss es zwangsläufig an der gebotenen staatlichen Neutralität fehlen.

 

Es versteht sich also von selbst, dass der Staat überhaupt nicht in der Lage ist, die sich aus unterschiedlichen Weltanschauungen ergebenden konkurrierenden Grundrechte zu sichern!

 

Meiner Weltanschauung z.B. widerspricht es, mir Folter- und Hinrichtungsgeräte anschauen zu müssen, oder sackartig verkleidete Frauen; frommer Gotteslärm aus Glockengebimmel und/oder Muezzingejaule beschmutzt nach meiner Überzeugung die Reinheit meiner Psyche, das Wissen, dass im Namen von Religionen Tiere gequält und Menschen sexuell verstümmelt werden, macht mich krank…

Wo ist denn der Staat, der mich vor derartigen Auswüchsen mir fremder weltanschaulicher Überzeugungen schützt?

Er glänzt durch Abwesenheit bzw. durch Totalversagen bei der ihm zugewiesenen Aufgabe.

 

Und es kann auch gar nicht anders sein, da auch diejenigen Organe des Staates, die sich in die staatlichen Gewalten teilen, durch Menschen gebildet sind, die eben weltanschaulich nicht vollkommen neutral sind!

Die gesetzgebende, die rechtsprechende und die vollstreckende Gewalt werden jeweils von Menschen ausgeübt, die in ihrer eigenen Weltanschauung verhaftet sind. Und die in ihrem Handeln nicht neutral sein können.

 

Nur ein simples Beispiel: Die Mehrheit der Mitglieder der deutschen Bundesregierung hat beim Ablegen des Amtseides die Formulierung „Ich schwöre es, so wahr mir Gott helfe“ benutzt!

Wie soll ein Mensch, der sein Weltbild aus den Naturwissenschaften herleitet, und sich sicher ist, dass es einen Gott nicht gibt, diesen Regierungsvertretern jemals trauen können?  [Und übrigens… selbst dann, wenn doch ein Gott existieren sollte: Was geschieht eigentlich, wenn der nicht hilft? Gilt also der Amtseid lediglich unter der Voraussetzung, dass Gott ist und hilft?]

 

Die Grenzen der Freiheit finden sich immer in der Freiheit des Anderen? – Nun, dann sehe ich die Gewährleistung der freien Auslebung meines weltanschaulichen Bekenntnisses permanent durch die Freiheit der anderen so sehr gestört, dass ich vollständig unfrei bin!

 

Das ist nur ein kleines Beispiel. Aber es zeigt, dass es das, was der Begriff „Religionsfreiheit“ meint, in diesem unserem Lande nicht gibt! – Die Freiheit wird dadurch geraubt, dass sich die größeren Gemeinschaften einfach mehr Rechte nehmen, als ihnen eigentlich zustehen!

 

Im Grunde genommen gibt es nicht einmal die Freiheit, sich frei entscheiden zu können, woran man glaubt oder nicht glaubt. – Die Bundeszentrale für politische Bildung behauptet im weiter oben wiedergegeben Zitat, niemand dürfe gezwungen werden an eine bestimmte Religion zu glauben; das gelte auch für die eigenen Kinder, denn ab 14 Jahren dürfe jeder selbst entscheiden, was er oder sie glauben möchte - egal, was die Eltern dazu sagen.

 

Es leuchtet ein, dass kein Kind als Christ, Jude, Moslem, Buddhist o.ä. auf die Welt kommt. Und es klingt auch vernünftig, zu sagen, dass ein Kind ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, falls es das möchte, frei entscheiden darf, ob (und wenn ja, was) es glauben möchte. Ich halte lediglich die Altersgrenze für etwas niedrig – besser wäre es, die beim vollendeten 16. Lebensjahr anzusiedeln. – Aber ansonsten ist da gar nichts gegen einzuwenden.

 

Die Praxis sieht im Alltag religiös lebender Familien aber völlig anders aus: Noch bevor das Kind „piep“ sagen kann, wird es durch die Eltern in einer Glaubensgemeinschaft zwangsvermitgliedschaftet und Initiationsritualen dieser Glaubensgemeinschaften unterworfen.

Diese Initiationsrituale sind bei den Christen noch harmlos, es geht lediglich um eine Variante des Waterboarding, bei den Juden und Muslimen sind sie aber gravierend: Beschneidung ruft einen lebenslang andauernden Makel hervor, von dem man sich während seines ganzen Lebens nicht mehr befreien kann!

 

Und dann geht es im frühesten Kindesalter los: Von klein auf werden dem jungen Menschen im Elternhaus religiöse Inhalte eingetrichtert, von den Menschen, denen er von Natur aus am meisten vertraut, die aus Sicht des Kindes über jeden Zweifel erhaben sind: Den Eltern

Das setzt sich in den Kindergärten, von denen die meisten nicht weltanschaulich neutral sind, fort. Und dabei nicht zu vergessen: Auch Erzieherinnen sind in den Augen eines Kindes glaubwürdig, es wird von ihnen vermittelte Lerninhalte nicht infrage stellen.

Kommt das Kind in die Schule, greift ein Verfassungsartikel der den Wortsinn der „Religionsfreiheit“ aushebelt:

 

(Zitat) „[…] (2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen.

 (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen […]“ (Zitatende)

Vgl. Art 7, Abs. 2+3 des Grundgesetzes (- klick)

 

Die Lehrer in den Schulen sind Autoritäten, aus anderen Fächern weiß das Kind, dass die vermittelten Lerninhalte zu verinnerlichen sind…

Der schulische Religionsunterricht wird flankiert von Veranstaltungen der Religionsgemeinschaften. Bei Christen sind da Sonntagsschule, Firm-Unterricht, Katechumenenunterricht, Konfirmandenunterricht usw. zu nennen…

 

So – und nun ist das Kind 14 Jahre alt und soll sich frei dafür entscheiden, ob und was es glauben soll!

Wo soll bitte die Willensfreiheit herkommen, wenn ein Kind, noch bevor es das erste naturwissenschaftliche Wissen vermittelt bekommt, die diesem widersprechenden Religionslehren verinnerlicht hat?

Und wie soll das zugehen, wenn dem Kind als einzige Wahlfreiheit bleibt, zu sagen „ich glaube, was meine Eltern und die Vertreter von deren Religion mich gelehrt haben“.

 

Wenn es denn wenigstens so wäre, dass diejenigen Kinder, die sich nicht aktiv für eine Religionszugehörigkeit aussprechen, aus dem Kirchenbuch gelöscht würden! – Nein, nicht einmal diese Möglichkeit lässt man ihm! – Vielmehr kann es erst bei Erreichen der Volljährigkeit aus der jeweiligen Kirche o.ä. austreten – gebührenpflichtig versteht sich!

 

Auch hier sieht man: Das, was der Begriff „Religionsfreiheit“ meint, ist in Deutschland nicht verwirklicht!

Und es ist augenfällig, dass die Freiheit der Religionsausübung über die Freiheit anderer (nichtreligiöser) Weltanschauungen gestellt wird. – Man denke nur an das Tanzverbot an Karfreitag!

 

Verschärft wird die Situation durch den Islam, der sich seit der Anheuerung der ersten türkischen „Gastarbeiter“ in Deutschland immer breiter gemacht hat. – Mittlerweile leben in Deutschland 4,95 Millionen Muslime. Selbst bei gestoppter Migration werden es bis 2050 5,99 Mio. sein, bei auf derzeitigem Niveau anhaltender Zuwanderung werden es sogar 17,5 Mio. sein… - Das heißt, der Bevölkerungsanteil der Muslime in Deutschland wird von derzeit etwa 6% auf nahezu 20% steigen.

[vgl. dazu: https://www.tagesschau.de/inland/studie-zahl-der-muslime-in-deutschland-101.html (- klick)]

 

Nun ist der Islam eine noch weniger friedliche Religion als das Christentum! – Heute erscheint es uns nicht mehr so, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die heutige Liberalität durch die Aufklärung gegen den erbitterten Widerstand der Kirchen erkämpft werden musste!

Mit dem Islam kommen nun massenweise weitgehend ungebildete Menschen mit völlig mittelalterlichen Vorstellungen und einem „heiligen“ Buch, das alle Nicht- und Andersgläubigen als blutig zu bekämpfenden Abschaum bezeichnet, nach Deutschland. Für diese Menschen ist die Trennung von Staat und Religion etwas völlig Fremdes. Ihr koranisches Gesetz, die Scharia, und die Hadithe, die aus den Aussprüchen Mohammeds abgeleiteten Handlungsanweisungen und Gesetzesinterpretationen, wiegen für sie höher als das deutsche Grundgesetz, die Länderverfassungen und die weiteren Gesetze. Das zumindest soweit sie nicht Vorteile für sich aus deutschem Recht herleiten können.

 

Ganz eindeutig: Solange der Islam nicht vollkommen reformiert wird und sich den Errungenschaften der Aufklärung unterwirft, ist er schlicht nicht verfassungskonform!

Und das bedeutet, dass der Islam auf gar keinen Fall und unter gar keinen Umständen zu Deutschland gehören kann.

 

Der Grund für diese eindeutige Feststellung liegt darin, dass das deutsche Grundgesetz den dem Islam anhängenden Einwohnern Deutschlands die gleichen Rechte einräumen muss, wie den Anhängern jeder beliebig anderen Religion, solange der Islam als Religion oder Weltanschauung akzeptiert wird. Und das bedeutet, dass die Freiheit aller Andersdenkenden schon allein dadurch beschnitten wird, dass die Verfassung dem Islam die systemimmanente aggressive Verbreitung zugestehen müsste.

 

Der Islam bringt unsere Verfassungen an ihre Grenzen. – Jedenfalls für so lange, wie es nicht einen reformierten deutschen Islam gibt, der dann als originär zu Deutschland gehörend eingestuft werden kann.

Bis das durchgesetzt ist, lässt sich ausschließlich dadurch Abhilfe schaffen, dass der Islam als nicht zu Deutschland gehörend, als nicht tolerierbar und als verfassungswidrig eingestuft und verboten wird. Oder dadurch, dass die Freiheit der Religionsausübung nach Artikel 4 GG drastisch beschnitten wird.

Man könnte für den Anfang jedwede öffentliche Religionsausübung (z.B. Glockengeläut, Prozessionen, Muezzinrufe,…) und jedwedes öffentliche Bekenntnis zu einer Religion (z.B. durch Tragen von entsprechenden Symbolen wie Kreuz oder Davidsstern, Kippa oder Kopftuch, …) verbieten.

 

Natürlich müsste man auch verhindern, dass Kinder religiöser Eltern weiter indoktriniert und radikalisiert werden. Welche üblen Auswüchse die religiöse Vergiftung kindlicher Gehirne haben kann, sieht man derzeit in Berlin:

Kinder, deren Eltern dem jüdischen Glauben anhängen, werden von Kindern, deren Eltern sich zum Islam bekennen, gemobbed und geschlagen – und Kinder, deren Eltern sich zum Christentum bekennen, schlagen sich auf die Seite der scheinbar stärkeren Muslim-Abkömmlinge.

 

Auch hier muss eine Grundgesetzänderung her! Die Absätze 2 und 3 müssen aus dem Artikel 7 GG gestrichen werden. Nur in strikt säkularen Schulen kann auf Dauer Frieden bewahrt bleiben.

Eigentlich müsste man sogar weiter gehen und jedwede religiöse Unterweisung von Kindern und Jugendlichen (egal durch die Eltern oder durch Vertreter der Religionen/Konfessionen) bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres verbieten! – Ich gebe aber zu, dass man sich damit einem naturwissenschaftlich begründeten Totalitarismus gefährlich nähert.

 

Und zuguter Letzt: Der unselige Gottesbezug muss unbedingt aus den Verfassungen gestrichen werden! Denn schon durch ihn allein wird der Staat parteiisch, da er jedwede nicht-abrahamitische Religion diskriminiert!

 

Und für alle diejenigen, die trotz allem der Auffassung sind, unser Staat, Deutschland, sei ein säkularer Staat, hier noch eine Veröffentlichung auf der facebook-Seite Gott und die Welt – aus humanistisch-naturalistischer Sicht“ (- klick):

 

Es handelt sich um das Album „Kirchenrepublik Deutschland“ (- klick)

GudW schreibt dazu:

 

(Zitat) „Trotz Art. 4 des Grundgesetzes, aus welchem eine Pflicht des Staates zur weltanschaulichen Neutralität abgeleitet werden kann, gibt es de facto eine enge Verflechtung zwischen Staat und Kirche. Über die Ausmaße des verfassungswidrigen Machtanspruchs und die Einflussnahme der Kirchen auf Gesellschaft und Politik trotz stark sinkender Mitgliedszahlen der Kirchen soll in diesem Album aufgeklärt werden. Das Album darf gerne geteilt werden, um möglichst viele Menschen erreichen und an dem Selbstverständnis der kirchlichen Dekadenz rütteln zu können.“ (Zitatende)

 

Und hier nun die Kritik in 16 Bildern:

Ein (- klick) in das jeweils offene Bild, zeigt weitere Detailinformationen bzw. die Quelle dorthin...

24.09.2016

Original und Fälschung

oder: Ideenklau hilft oft dem Gegner

Ich habe einmal zurückgeblättert: Mindestens seit Okt. 2013 veröffentlicht die online-Ausgabe der Zeitschrift Brigitte ein oder zwei Zitat(e) täglich, seit Januar 2016 immer mit dem gleichen Layout.

Ich weiß nicht, wie hoch die Zugriffszahlen sind, aber auf facebook bekommt ein solches Zitat üblicherweise etwa 5.000 „Likes“, es wird durchschnittlich 1.000x geteilt und bekommt ca. 300 Kommentare…

Die Originazitateseite der Zeitschrift Brigitte und der billige Abklatsch der Nord-Ost-NAK

Irgendwie scheint diese erfolgreiche Zitatestrecke den Nord-Ost-NAK-Pressefuzzy derart beeindruckt zu haben (was uns natürlich ein wenig über seine Interessen und Lesegewohnheiten verrät), dass er beschlossen hat unter der Regie seiner Gebietskirche eine vergleichbare Serie aufzulegen dem Vorbild folgend auch auf facebook…

Seit 01. März 2016 gibt es also die Zitateseite www.neuapostolisch.de allerdings mit eher mäßigem Erfolg! Auf der Originalseite wurde z.B. das Erstzitat von Jean-Luc Schneider insgesamt lediglich 3.821x aufgerufen… Auf facebook sieht es nicht viel besser aus… Dort bekommt ein solches Zitat wenn es gut geht 50-100 „Likes“, wird 20-30x geteilt und bekommt max. 2-3 Kommentare…

 

Nicht sehr erfolgreich, möchte ich meinen - zumindest im Vergleich zum Original. Aber die Seite bietet für Kritiker eine hervorragende Möglichkeit:

 

Wir alle wissen, dass es sich absolut nicht lohnt, mit Neuapostoliken über deren Lehrinhalte und die Predigten ihrer sog. Apostel zu diskutieren. Die Durchschnitts-Neuapostoliken interessiert beides sowieso nicht, weil sie ihre eigenen Glaubensvorstellungen haben – das sind die sog. „Easy-Going-NAKies“. Und für die „Hardcore-NAKies“ ist beides heilig, sie würden sich sowieso nicht von ihrem Scheuklappenweg abbringen lassen.

Deshalb bin ich bereits seit längerem dazu übergegangen nicht  M I T  den NAKler zu reden, sondern  Ü B E R  sie. Und zwar mit Hinz und Kunz. Dazu greife ich das jeweilige NAK-Zitat des Tages auf und montiere es in eine Vorlage auf der ich auch einen kurzen Kommentar zu dem Zitat abgebe. Beispielsweise so, wie das heutige Zitat von Markus Fehlbaum:

Ich mache mich lustig über diese Figuren, und streue das jeweilige Bild in alle möglichen religionskritischen Gruppen und auf diverse Chroniken von einschlägig Interessierten… aber auf keinen Fall gebe ich es an irgendwelche Neuapostoliken weiter.

Glücklicherweise sind die Zitate üblicherweise derart dumm bis dummdreist, dass sie sich den Lesern einprägen und meinungsbildend wirken:

„Neuapostolische Kirche… das sind doch die mit den bornierten Führungsfunktionären.“

 

Und diese Meinung werden sie nach außen weitertragen… Unbezahlbar dieser Effekt.  

 

Das dummdreiste Zitat Krauses vom 12.09. z.B. hat alleine 1.114 fb-User erreicht, die immer wenn die Rede auf die NAK kommt, abwinken und sagen: „Hör mir auf mit denen! Stell dir mal vor, wie dummdreist der Boss von denen ist…“

mehr Beispiele für erfolgreiche Werbung? - Bitte (- klick) ins Bild

23.07.2016

Screenshot aus Fragen & Antworten zum NAK-Katechismus [Quelle: (- klick) ins Bild]

Darf ein Apostel Jesu Christi lügen?


Okay, sie lügen ja eigentlich nicht, sagen sie... Sie verwenden eben manche Begriffe nur anders als andere... „Wording“ heißen sie das. - Kennen wir ja auch von Erdogan. - Bei einer bestimmten Sorte Menschen ist das eben so!

 

Aber dennoch meine ich, dass der NAK-Apostel Volker Kühnle bei einer tatsächlichen Lüge ertappt worden ist:

 

Schaut Euch bitte einmal das Bild zu diesem Beitrag [siehe oben] an und lest den Text...

 

Lest Ihr, wie ich, da eine Unterscheidung zwischen dem Begriff „Kind Gottes“ allgemein für alle Menschen, die (angeblich!) von Gott geschaffen wurden, und dem Begriff "Gotteskind" speziell für die Versiegelten NAK-Christen (die anderen haben schließlich keine Versiegelung)?!

Ap. Volker Kühnle - NAK

Dann ist bestimmt interessant was der liebe Apostel Volker Kühnle [siehe Bild],  D E R  neuapostolische Ökumeneapostel schlechthin, in einem Brief an Detlef Streich zum Besten gegeben hat:

 

(Zitat) „[...] Übrigens unterscheiden wir inhaltlich nicht - wie von Ihnen unterstellt - zwischen Gotteskindschaft und Kind Gottes! [...]“ (Zitatende)

[Das, man kann nur staunen, übrigens ausgerechnet in einer Antwort auf die Frage nach Nr. 530 in F&A (siehe Bild oben)]

Aber klar... ist nichts Neues, hatten wir ja schon einmal so ähnlich:

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“

 

Abgesehen davon ist in dem Fragen & Antworten Text aber noch ein weiterer auffälliger Punkt enthalten:

 

„Uns Christen ist das Vaterunser gegeben...“ heißt es da. – Und diese Behauptung ist reichlich kühn!

 

Es wäre hilfreich, wenn die Christen sich ein wenig mehr mit Judaismus befassen würden. Dann wüssten sie nämlich, dass das Vaterunser ein typisches Gebet für einen in pharisäischer Tradition stehenden Juden, wie Jeschua von Nazareth, war…


Und Jeschua von Nazareth, den die Christen „Jesus Christus“ nennen, war nun einmal ein pharisäischer Lehrer und Wanderprediger, der Juden in der „Denke“ der pharisäischen Schule unterrichtet hat. Punkt! – Das war’s! Nix mit Christen (die es sowieso erst etwa seit der ersten Jhdt.-Wende gibt)…

 

Wenn Christen sich mit dem Judaismus auseinandersetzen würden, wüssten sie nebenbei bemerkt auch, dass es keinerlei Dissens zwischen den Lehren des Rabbi Jeschua und der allgemeinen pharisäischen Lesart der Schriften gab. – Womit dann klar wäre, dass viele Passagen in den Evangelien völlig aus der Luft gegriffen sein müssen, da es die beschriebenen Debatten zwischen Jeschua von Nazareth und den Pharisäern mangels Streitsubstanz überhaupt nicht gegeben haben kann!

 

Einfach einmal darüber nachdenken, ob das was Eure Religionsfunktionäre euch weismachen wollen, wahr sein muss, ob insbesondere die NAK-Apostel überhaupt eine Ahnung von dem haben können, was sie erzählen.

Und wenn auch nur der Hauch eines Zweifels besteht, dann macht euch einmal in weiteren Quellen schlau, wie hoch der Tatsachengehalt der bei Euch als „Heilige Schrift“ gehandelten Bibel ist!

Setzt Euch dabei ruhig auch einmal mit Talmut-Gelehrten zusammen und lasst Euch erläutern, wie Eure Evangelien aus Sicht eines Judaisten aussehen…

Heute (25.07.16) hat sich auch Rudolf J. Stiegelmeyr zu dem Gotteskindschafts-Wording der NAK-Bosse zu Wort gemeldet:

 

„Ökumenisches Reinheitssiegel trotz exklusiver Gotteskindschaft“

 

heißt sein anspruchsvoller Beitrag. Und meine Leseempfehlung richtet sich nicht nur an die NAK-Kritiker, sondern auch – und vor allem! – an diejenigen die einer Ökumene mit der NAK das Wort reden….

 

(Zitat) „[…] Kirchendiplomatische Anerkennung, um hinter dem Deckmäntelchen also legitimierter Christlichkeit umso mehr dem eigenen Sektendenken frönen zu können, das ist es, was die NAK-Führer seit Jahren antreibt und von diesem Dogma sind sie kein Jota abgewichen.

 

Dies betrifft zuvorderst jene Grundwahrheiten, die eigentlich über allem Konfessionalismus zu stehen hätten, weil sie als Grundbestandteil des Evangeliums nicht konfessionell teilbar oder gar konfessionell reklamierbar sind. So ist z.B. für die ökumenisch gesinnten Kirchen die gegenseitige Zubilligung der Gotteskindschaft zentraler Ausdruck der Anerkennung der Teilhabe und der ökumenischen Gemeinschaft, während dieser Begriff für die NAK Ausdruck ihrer arroganten Exklusivität ist – einer Exklusivität, die auch nicht dadurch relativiert wird, dass Kühnle & Co. gebetsmühlenartig auf das Heil im Tausendjährigen Friedensreich verweisen, indem sie den Heilsbegriff geschickt entneuapostolizierten:

 

Heil für neuapostolische Christen war nie das finale Angenommensein bei Gott im Jüngsten Gericht, sondern war immer und ist immer noch das Verschontwerden vom großen Verderben, denn die Angst davor war immer wesentlich motivierender als die Vorfreude auf einen Hochzeitssaal mit Leuten, die schon im Erdenleben nicht unbedingt zu den individuellen Favoriten zählten [...]“ (Zitatende)

04.07.2016

Hanfseil - ©: gemeinfrei - Quelle: (- klick) ins Bild

„Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei“ zitiert Peter Johanning im aktuellen Beitrag auf NAK-yesterday (- klick) aus Prediger 4,12… Und der Leser fragt sich einigermaßen ratlos, was er eigentlich zum Ausdruck bringen will.

 

Möglicherweise will er damit die naklichen Ökumene-Bemühungen rechtfertigen? Aber warum schreibt er so schwurbelig von christlichem Miteinander und dass der Christ in der Gemeinschaft nicht allein sei, sowie dass die Gemeinschaft schütze und stütze?

Aber: Warum sagt er nicht klar, um was es geht? Nämlich, dass die immer schwächer werdende – und wohl innerhalb der nächsten 15-20 Jahren sterbende - NAK den Schutz und den Beistand der großen Kirchen, die sie noch vor einer Generation als Hure Babylon diffamiert haben sucht?

Und warum kommt er damit ausgerechnet, im Zusammenhang mit einem immer noch als Alleinstellungsmerkmal der Neuapostolikensekte geltenden Lehrbestandteil um die Ecke: Dem NAK-Entschlafenenwesen…

 

Fragen wir weiter:

Warum steigt er mit Lügen zum erst von dem simpel gestrickten westfälischen Bauern und Spökenkieker Niehaus eingeführten NAK-Entschlafenenwesen ins Thema ein, und warum tut er so, als sei das am Samstag von ihm selbst noch als neu angepriesene liturgische Element des Fürbittgebets der springende Punkt bei diesen Veranstaltungen und nicht die stellvertretend an Lebenden vollzogenen bezirks- und stammaposteligen Sakramentsspendungen an Tote?


Und überhaupt: Warum kommt er mit diesem seltsamen Geschwurbel daher nachdem erst im NAK-yesterday vom 29.06.16 (- klick) der Führungsanspruch des NAK-Apostolats zementiert wurde?

 

CANITIES-News berichtete darüber im Newsblog „Rother haut den Lukas…“ (- klick) vom 30.06.2016 und Detlef Streich hat diesen Rother-Beitrag heute (04.07.16) unter „Das Fazit: …“ (- klick) auf seiner Seite „Aktuelles“ aufgegriffen.

Und aus beiden Beiträgen geht hervor, dass das NAK-Apostolat ein absoluter Quatsch ist!

 

Die NAKI e.V.-Mitglieder und Mitarbeiter wollen echte Ökumene? Dann sollen sie doch ihren Saftladen dichtmachen und mitsamt ihrer Sekte geschlossen einer der anderen christlichen Organisationen beitreten…

Allerdings… das 9- bis 10-stellige Vermögen des NAKI e.V. und der NAKn würden die Herren Apostel wohl als Brautgabe einsetzen müssen! Und ihre mit fetten Gehältern dotierten Pöstchen würden dann auch beim Teufel sein.

 

Aber einmal im ernst: Wer braucht diese sich als sprechende Münder Gottes gebärdenden Figuren überhaupt?
Und das einfache Gemeindemitglied hat einen enormen finanziellen Vorteil: Nicketse mehr mit 10% vom Einkommen abdrücken, sondern nur noch 8 oder 9% bezogen auf die Höhe der Einkommensteuer!

03.07.2016

Original und ©: (- klick) ins Bild

Mögen sich die Neuapostoliken gerne darüber aufregen, dass ich dieses Bild verwendet habe, aber es hat als Bildzitat zur Dokumentierung einer typisch neuapostolischen Fehlleistung seine Berechtigung!

 

Klar... Konfirmandenausflug... reißt niemanden vom Hocker... ist ganz normal. - Da er am 11. Juni 2016 stattfand fragt man sich allenfalls, ob es ein Ausflug der diesjährigen Konfirmanden war oder ob doch die nächstjährigen ausgeflogen sind...
Auch die für einen gesamten Ältestenbezirk geringe Zahl der Teilnehmer (darunter mindestens 6 Erwachsene) ist man aus Berichten über die sterbende Glaubensgemeinschaft der Neuapostoliken gewöhnt...

 

Das interessanteste Detail verbirgt sich jedoch schamhaft im Text und fällt kaum auf:

 

Es handelt sich nämlcih nicht um die diesjährigen Konfirmanden und auch nicht lediglich um diejenigen vom nächsten Jahr. - Oh nein...

Um die -dramatik des Mitgliederrückgangs zu kaschieren, und die nächstjährigen Konfirmanden nicht wie ein Häuflein Verlorener dastehen zu lassen, hat man kurzerhand ein paar mehr Teilnehmer dazugebeten:

(Zitat) "[...] Bei allerbestem Wetter brechen die Mädchen und Jungen, die in den nächsten drei Jahren in den Gemeinden des Bezirks Lübeck konfirmiert werden, mit ihren Betreuern auf, um den Samstag (11. Juni 2016) gemeinsam zu verbringen. [...]" (Zitatende)

02.07.2016

Quelle: (- klick) ins Bild

Seit einiger Zeit lassen einige der Granden der neuapsotolischen sogenannnten Kirch fromme Zitate auf der website http://neuapostolisch.de/ veröffentlichen. Und darunter sind immer wieder einige derart widerlich, dass ich platzen könnte vor Zorn! Zum Beipiel dasjenige von heute Morgen...

 

Die Macht des Gebetes - KOTZ!

 

Hat je ein einziges Gebet irgendetwas auf der Welt verbessert, abgesehen davon, dass sich der Beter toll fühlt?!

 

Warum gibt es dann immer noch Hunger, Kriege, Elend auf der Welt? - Bei all' euren Gebeten, Schneider, Du Maulaffe?!
Oder betet Ihr nur dafür, dass der liebe Gott Euch hilft, einen verlorenen Schlüssel wiederzufinden?

 

Noch nie hat ein Gebet irgendetwas bewirkt. - Aber Du, Schneider, bist der oberste Boss einer milliardenschweren Organisation - Du kannst etwas bewirken:
Setz' das Geld Deiner Sekte zum Beispiel zur Bekämpfung der Not in den Flüchtlingslagern ein!

 

Das geht nicht, weil das sonst mit Deiner halben Million Jahressalär nicht mehr klappt und Deine Pension dann auch nicht mehr gesichert ist?
Na und?! - Shice drauf - dann lernst Du vielleicht einmal wie es ist, für Dein Geld zu arbeiten...


Aber Du und deine Vereinskollegen und Mitarbeiter im NAKI e.V. Ihr könnt nur große Reden schwingen und Phrasen dreschen, Millionen Euro an Gehältern verprassen, Luxusautos fahren, 1. Klasse fliegen, in Supersuiten logieren und am Ende eine Riesenpension kassieren!

 

Das ist doch der wahre Grund warum Ihr in euren Gemeinden Geld scheffelt ohne Ende und noch den Ärmsten unter den Gemeindemitgliedern 10% ihrer Einkünfte mit dem Verweis auf Gottes Segen abpresst!

Und bevor sie auf die Idee kommen, ihr Geld an Hilfsorganisationen zu geben, erklärst Du lieber, wie toll doch Eure Gebetsgemeinde wirkt...

Ihr täuscht Eure Gemeinden gezielt duch Vorspiegelung und/oder Unterdrückung von Tatsachen, damit diese treu zu Eurer Neuapostolikensekte stehe und stets brav "den Zehnten" abdrücken und sich so selbst am Vermögen schädigen, wodurch die Sekte, von der Ihr eure Einkommen bezieht, einen Vermögensvorteil hat.
Und das ist eine rechtswidrige Bereicherung... Sprich:

 

B E T R U G !!!

01.07.2016

War zwar scheinbar eine musikalisch unterhaltsame Veranstaltung, ...

..., dieser NRW-Jugendtag 2016, aber ansonsten grauenhaft manipulierend und indoktrinierend, wie die Beiträge vom 27.06. und 30.06.2016 auf der Internetseite der NAK-NRW (- klick) nahelegen.

Gekrönt wurden Storcks Manipulationsversuche

 

(Zitat) "[...] „Wo bist du, wie verhältst du dich, wenn Jesus klopft?“, fragte der Bezirksapostel weiter und ermunterte die Jugendlichen, dem Heiland die Türe zum eigenen Herzen weit zu öffnen, wenn er anklopfe. Denn dies habe auch einen Grund. Er wolle nicht nur hereingelassen werden, das Öffnen solle auch zu Ergebnissen führen. [...] Jesus klopfe beispielsweise an und gebe dem, der Einlass gewährt, die Möglichkeit, seine eigenen Regeln, die Werteordnung, in denen er sich bewege, mit dem Evangelium abzugleichen. [...] „Nutze die Gelegenheit, um abzugleichen, ob die Regeln, in denen du dich bewegst, konform sind mit dem Evangelium Jesu Christi. Vielleicht bedarf es Änderungen.“ Dazu müsse man aber auch bereit sein. [...]" (Zitatende)

 

aber durch eine massive Beleidigung derjenigen, die den Aktivitäten der Neuapostolischen Kirche fernbleiben:

 

(Zitat) "[...] Dann richtete sich der Bezirksapostel gezielt an die Jugendbeauftragten und Seelsorger. In der Kirche gebe es, wie in der biblischen Überlieferung mit den zehn Aussätzigen, Jugendliche, die am Rande stünden. „Vielleicht weil sie mir nicht passen und ich sogar froh bin, dass ich mich nicht um sie kümmern muss?“ Jesus Christus habe alle mitgenommen. Er habe die Aussätzigen geheilt, so dass sie in die Dorfgemeinschaft zurückkehren konnten. [...]" (Zitatende)

(Quelle für beide Zitate: http://www.nak-nrw.de/aktuelles/berichte/160627_jugendtag-schau-mal-wer-da-klopft/)

Es dürfte die säumigen und kritischen jugendlichen (Noch)-Mitglieder der NAK sicher interessieren, dass der Präsident ihrer Kirche sie als Aussätzige betrachtet!

30.06.2016

Original: (- klick) ins Bild

Die Art und Weise, wie die NAK-Nordostdeutschland das NAK-Zitat des Tages (- klick) zu ihrer Selbstbeweihräucherung verwendet, grenzt nach meinem Dafürhalten an Leichenfledderei!

 

Meine Erwiderung auf das (übrigens abgrundtief dumme) Zitat kann man auf

"Mehr Klartext in Bildern" (- klick)

nachlesen!

geistl.Missbrauch von Kindern hat in der NAK einen hohen Stellenwert! Original: (- klick ins Bild) - Bild 5/11

Zwar enthält Rothers "aus aller Welt" auf NAK-Yesterday (- klick) von heute möglicherweise weitere wahre Tatsachen - so wie ich diesen [...] aber kenne glaube ich das nicht -, aber ein Eindruck deckt sich mit allen Beobachtungsergebnissen der letzten Jahre:

Indoktrination und Gehirnwäsche, geistlicher Missbrauch an Kindern wird in den NAKn deutlich forciert! Klar, nur so können die Mitglieder des NAKI e.V. auch für die nächste Generation ihre fetten 5- und 6-stelligen Gehälter kassieren, Luxusautos fahren, 1. Klasse fliegen, in Supersuiten wohnen und am Ende eine Riesenpension kassieren.

29.06.2016

Offener Brief an Jean-Luc Schneider zum 2. Jahrestag des geheimen NAK-Forschungsberichts...

... der auf Anweisung des in Insiderkreisen gerne als John Lüg apostrophierten Sektenbosses unter Verschluss gehalten wird...
(- klick) ins Bild führt weiter

27.06.2016

Seelsorgekonzept – Standortplanung – Gemeinde-Rating...

Im Laufe der Monate Juni/Juli 2016 wurden und werden die Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R. durch eine – nach dem Sonntagsgottesdienst durchgeführte – Power-Point-Präsentation zum Thema „Seelsorgekonzept und Standortplanung“ informiert.

Ein (- klick) ins Bild führt weiter...

Krause hat seinen neuen Job nicht mit Begeisterung angetreten, sondern aus Gehorsam? - Ein (- klick) ins Bild führt weiter...

Wenn das aber so ist, und wenn er "auf Befehl" gehandelt hat...

 

Wie kommt Krause dann dazu zu erklären (Zitat) "[...] Ich freue mich auf jede Begegnung mit euch und bin dankbar, für so viele Glaubensgeschwister da sein zu können. [...]" ??

Glaubt Ihr nicht? Dann lest den folgenden Gemeindebrief:

krauser Gemeindebrief
hier: das Exemplar der Gde. Bremen-Vegesack
Krause Gemeindebrief Juni 2016.pdf
PDF-Dokument [360.6 KB]

Auch Detlef Streich kommentiert diesen dubiosen Gemeindebrief auf seiner Website:

 

"Erwartungsfroh  in die Zukunft, um Großes zu erleben in der Kirche Christi und im Erlösungswerk unseres Herrn" (- klick)

Bildquelle: (- klick) ins Bild
Mehr Info: (- klick) ins Bild!
Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
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Aktuelles:

12.08.2018

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Es ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten, wie die Fakenews-Produzenten und Hofschranzen des NAKI Häuptlings mit der Wahrheit umgehen. fcs' Zorn entzündet sich einmal mehr an einem Text der beiden Kugelblitze Johanning und Rother:

„Sie sind Söhne des Teufels!“ (- klick)

 

31.08.2018

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Unregelmäßige Aktualisierungen ohne jew. Bekanntgabe gibt es auf unserer Unterseite mit den social-media-Aktivitäten.
Die Updates bleiben in aller Regel max. drei Monate stehen....

„CANITIES goes social-media“ (- klick)

 

02.09.2018

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Die Hauptaufgabe der Schreiberlinge im Dienste des Neuapostolats ist es, das NA-Kirchenvolk möglichst ahnungslos zu halten. Die Verdrehung von Tatsachen, oder durch Schaumschlägerei die Wahrheit zu tarnen, sind beliebte Methoden dieser Leute!
fcs zeigt einmal mehr auf, warum diese Apostel-Hofschranzen für ausgemachte Drecksäcke hält. Diesmal am Beispiel des NAK-Propangandisten, der im gestrigen nac.today-Beitrag, versucht, seine Leserschaft zu manipulieren:

„Wo geht es nach Absurdistan?“ (- klick)

 

03.09.2018

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fcs hat unter der subpage "Neuapostolische Kirche" eine neue Unterseite eingefügt
Der Grund dazu: Die allgemeine Entwicklung bei den Kirchenschließungen deutet an, dass auch die NAKn schneller sterben, als gehofft:

„September ist Kirchenaustrittsmonat“ (- klick)

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