... wir schreiben Klartext
... wir schreiben Klartext

07. Juli 2020 - 06:30 Uhr (fcs)

Pinocchio-Website...

Jemand 'ne Idee, was das ist?

Wer ein passendes Kleidungsstück für Rother sucht, wir hier fündig! [(- klick) ins Bild]

Der widerwärtigste, erbärmlichste und dreckigste unter den Lügnern ist derjenige, der die halbe Wahrheit – und die noch dazu entstellt - preisgibt, die andere Hälfte dann durch eine halbe Lüge ersetzt und das Ganze dann gemischt zum Besten gibt...

 

Der Dreck, den Andreas Rother in seinem gestrigen Beitrag für das Pinocchio-Magazin „nac.today“ [siehe hier: https://nac.today/de/157547/845074] zum Besten gegeben hat, ist ein solches Gemenge!

 

Und Rother hat einmal mehr bewiesen, was für einen Charakter er hat!

 

Aber einmal der Reihe nach… Beginnen wir mit der „Lehre vom Neuen Licht“:

 

Gleichgültig ob man sie nun als Spottbezeichnung betrachtet oder nicht, sie war (und ist!) mehr als lediglich der Führungsanspruch der Apostel. Sie umfasst viel mehr als lediglich den Führungsanspruch der Apostel. Wer sich auf die Schnelle mit den wesentlichen Inhalten vertraut machen will, wird dabei (so ungern ich das schreibe) im Wiki der 5. Kolonne der NAK fündig.

(Zumindest noch so lange, wie die Hofschranzen des NAKI e.V. nicht eine weitere Klitterung durchsetzen)

https://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Lehre_vom_Neuen_Licht

 

Und jeder, der den Neuapostolizismus – und insbesondere das Glaubensbekenntnis der Neuapostoliken – kennt, wird leicht feststellen, dass Rother mit seiner Behauptung, die Neuapostolische Kirche habe „in ihren Glaubensbekenntnissen“ [sic! – Plural, obwohl es ausschließlich EIN NAK-CREDO gibt] konkrete Lehraussagen nicht formuliert, eine seiner dreckigen Lügen platziert hat.

 

Seit den Tagen von „Vater“ Krebs der die Lehränderungen durchgesetzt hat, seit Niehaus, der unter Anwendung der geänderten Lehre als erster Apostel zum Stammapostel ordiniert wurde, haben die geänderte Lehre und der Apostelzentrismus bestand!

 

Der einzige Punkt, den man stillschweigend unter den Tisch hat fallen lassen, ist die Lehre der Realpräsenz Jesu Christi im Apostelamt. – Wesentliche Elemente des Apostel-Exklusivismus haben aber bis heute Geltung!

Rothers Behauptung, die Kirchenleitung sei „zum Beispiel 1910 in Berlin der sogenannten ‚Lehre vom neuen Licht‘ ausdrücklich“ entgegengetreten ist dementsprechend eine weitere Entstellung der Wahrheit! – Tatsache ist, dass die Neuapostolische Kirche zu keinem Zeitpunkt von den durch „da neue Licht“ begründeten Lehränderungen zurückgetreten ist!

 

Kommen wir zu Carl August Brückner, der die besondere Wertschätzung von Vater Krebs und StAp Niehaus genoss, und des von Niehaus als dessen Nachfolger gehandelt wurde…

 

Wie sich dann zeigte, war diese Wertschätzung Brückners ein Dorn im Auge von Brückners Amtskollege Johann Gottfried Bischoff, der sich Brückners Freundschaft erschlich. Das von Rother angeführte Zitat „Es ist ein Wahn zu glauben, Jesus wohne nur im Fleisch des Apostels.“ Stammt nun aus einem konspirativen Brief Bischoffs an Brückner…

Brückner, der sich der Zustimmung und Unterstützung durch Bischoff gewiss war, hat sich in der Folge mehr und mehr gegen Niehaus gewandt, der – tumber Bauer und typisch westfälischer Spökenkieker der er war – sich v.a. im Verlauf des WK-I mehr und mehr in absonderlichen Träumen und Visionen verlor.

 

Bischoffs wahrer Charakter wurde dann bald deutlich, als er seinen scheinbaren Freund Brückner hinterging und ihn bei Niehaus denunzierte. Dieser wandte sich in der Folge von Brückner ab und verließ sich mehr und mehr auf Bischoff, den er später offiziell zu seinem Nachfolger ordinierte.

Brückner hingegen wurde am 17. April 1921 aus der Kirche ausgeschlossen. Er gründete gemeinsam mit seinem Apostelkollegen Max Ecke kurz darauf den „Reformiert-Apostolischen Gemeindebund“, der bis 1994 Bestand hatte und dann mit der VAG zusammengeführt wurde.

 

So! Und so viel dann auch zu Rothers erbärmlichem Versuch, die „kirchenkritischen Historiker“ für seine verfluchte Dreckssekte zu vereinnahmen.

Dass er das Ganze dann mit der heuchlerischen Versöhnung der NAK mit der VAG verquickt hat setzt lediglich noch eins drauf!

Es ist ein Versuch Rothers, die von Wilhelm Leber angestoßene Teil-Rehabilitation seines Großonkels und gleichzeitigen Schwieger-Großvaters J.G. Bischoff, aus der Schmuddelecke, in die sie gehört, herauszuholen

03. Juli 2020 - 09:20 Uhr fcs

Was ist eigentlich der NAKI e.V.?

Und warum bilden die Neuapostoliken keine Kirche?

okkulter Männerverein NAKI eV.pdf
PDF-Dokument [747.0 KB]

26. Juni 2020 - 07:41 Uhr (fcs)

Der NAK-Apostolat und seine Sprecher

Warum ich diese Mischpoke "Rattenpack" nenne, ...

..., erfährt man im folgenden .pdf-Dokument:

Das Rattenpack - und warum ich es so nenne.
Eigentlich wollte ich den ursprünglich in der Facebook-Gruppe "Klartext" erschienenen Beitrag als Bilddatei hier einstellen. Habe mich aber dann zur Umformatierung entschlossen, weil er so leichter ausdruckbar ist.
Das erleichtert es den NAKI-Hofschranzen nämlich, sich mit einer Anzeige lächerlich zu machen!
Rattenpack.pdf
PDF-Dokument [55.8 MB]

11. Juni 2020 - 05:53 Uhr (fcs)

Frank Schuldt ist ein Lügenbeutel...

Und das kann ich beweisen:

Schaut Euch einmal die website https://www.nak-west.de/glaube/apostelamt an und lasst Euch den Inhalt auf der Zunge zergehen. Dort heißt es:

 

„Die Neuapostolische Kirche wird von Aposteln geleitet – geistlich wie organisatorisch. Vorrangige Aufgabe der Apostel ist es, den Menschen das Heil in Jesus Christus anzubieten: Sie verkünden Tod und Auferstehung Jesu Christi sowie seine Wiederkunft und bereiten die Gläubigen darauf vor. In Jesu Namen lehren sie und spenden die Sakramente. Unterstützt werden sie dabei von weiteren Seelsorgern.“

Quelle siehe Link oben im 1. Satz des Beitrags

 

Korrekt muss es aber heißen,

"Die Neuapostolische Kirche wird von Männern geleitet, die sich Apostel nennen lassen - ... (usw.)"

 

Dass diese Typen nämlich KEINE Apostel sind, nicht einmal Apostel sein können, ergibt sich aus den eigenen Verlautbarungen der Westdeutschen Neuapostoliban nur einen Absatz weiter auf der gleichen Seite:

 

„Das Wort „Apostel“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet im Neuen Testament „Gesandter“. Apostel sind also Gesandte Jesu Christi. Sie stehen in einem unbedingten Abhängigkeitsverhältnis zu ihm, nehmen alle Autorität aus ihm und handeln in seinem Namen.

 

Jesus Christus hat die Apostel bevollmächtigt, gesegnet, geheiligt und mit Heiligem Geist ausgerüstet (vgl. Johannes 20,21-23). Die Apostel sollen seine Zeugen sein und heilsverlangenden Menschen Erlösung zugänglich machen. Im sogenannten Missionsbefehl heißt es: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,19.20). Um diesen umfassenden, nicht auf die urchristliche Zeit beschränkten Auftrag zu erfüllen, sendet Jesus Christus auch heute Apostel.“

Quelle w.v.

 

Jetzt einmal abgesehen davon, dass der letzte Satz auch wieder gelogen ist:

 

Wenn diese Definition für das Apostelamt korrekt ist, dann ist klar, dass der erste Absatz dieser Seite gelogen sein muss! - Ich habe noch nie gesehen, dass Jesus bei einer sog. Apostelordination zugegen war! Oder hat einer von Euch das schon einmal gesehen?

 

Nun könnte ja der jew. amtierende StAp für sich in Anspruch nehmen, er sei schließlich der Stellvertreter Christi auf Erden und der sprechende Mund Gottes?

Aber:

 

Woher nimmt er die Berechtigung für diese Behauptung?

Wann ist Jesus Christus aufgetreten und hat den ersten NAK-Stammapostel zu seinem Stellvertreter ernannt und ihn bevollmächtigt an seiner Statt Apostel zu beauftragen usw...???

 

Da nun nachweislich keiner der Apostel von Jesus ordiniert wurde, und da auch der jew. amtierende StAp nicht beweisen kann, dass er von Jesus ordiniert wurde, dann gilt:

 

„Die kirchenleitenden Funktionäre in den NAKn sind zwingend logisch bloß Leute, sich anmaßender Weise Apostel nennen (lassen)!“

 

Und das wiederum bedeutet, dass derjenige, der für den Inhalt der website verantwortlich ist, ein Lügenbeutel sein muss! Auch zwingend logisch, oder?

 

Und wie heißt dieser Lügenbeutel nun? Eben: Frank Schuldt!

Das steht hier: https://www.nak-west.de/impressum#7D52CC80-D10B-11E6-B7E5-964D055E8C5D

21. März 2020 - 08:22 Uhr

Kennt Ihr das Gefühl...

... wenn man versehentlich in eine eklige Masse tritt?

Aus einem solchen Gefühl heraus ist der folgende in der Facebook-Gruppe "Klartext" veröffentlichte Beitrag entstanden:

27. Februar 2020 - 05:41 Uhr (fcs)

Duning und Kruger lassen grüßen

Oder: Das Erfolgsrezept der Neuapostoliken-Bosse

12 Minuten, die sich lohnen (- klick ins Bild)

Ich bin in letzter Zeit häufiger gefragt worden, warum ich nicht mehr so aktiv sei und eher auf die Arbeiten Dritter verweise als selbst die NAK zu bekämpfen…

 

Nun die Antwort ist ganz simpel: Es lohnt sich nicht!

 

Es lohnt sich deshalb nicht, weil die Kritik sich an verbretterte Betonköpfe richtet. Das heißt, diejenigen, die im Neuapostolizismus stecken, nehmen das nicht wahr – und diejenigen, die es geschafft haben, sich aus der NAK-Indoktrination zu befreien, wissens eh…

 

Um erfolgreich gegen die NAK-Manipulatoren zu kämpfen, müssten diese sich dem Kampf stellen. Das gemeine Geschwist versteht nämlich nur dann, von was für Laberköpfen es ausgebeutet wird, wenn es sieht, wie eben diese Laberköpfe auf offener Bühne bloßgestellt werden.

Übrigens betrifft das beileibe nicht nur den Neuapostolizismus, sondern jedwede Religionslehre, da sämtlichen Religionen jedwede tatsächliche Grundlage fehlt… allesamt leben von völlig aus der Luft gegriffenen und unwahren Tatsachenbehauptungen!

 

Was den Neuapostolizismus von anderen Religionen und deren Konfessionen unterscheidet, ist die Tatsache, dass viele Funktionäre ab der zweiten Reihe der Führungsebene nicht betrügerisch handeln, sondern weil sie meinen, die Wahrheit zu verkünden.

Und da die ständige Anbetung und Hofierung der Agehörigen des Neuaposolats etwas mit diesen Menschen macht, traue ich einigen von denen zu, dass sie sich tatsächlich für sprechende Münder Gottes halten.

 

Es entsteht ein doppelter Dunning-Kruger-Effekt:

 

Wir haben es einerseits mit völlig inkompetenten Führungsfunktionären zu tun, die sich maßlos überschätzen und für extrem kompetent halten;

Deren Fangemeinde sich aber aus Menschen zusammensetzt, denen die eigene Kompetenz nicht bewusst ist, und die sich deshalb willig manipulieren lassen…

 

Ich will das gar nicht vertiefen… Wer sich von fachkundiger Seite informieren lassen will, findet außer bei dem im Titelbild verlinkeden Podcast z.B. auf dem YouTube-Kanal von „Marie“ die passenden Antworten:

Übrigens: Die weiteren Videos auf Maries Kanal bieten eine Fülle von weiteren Informationen zum Thema Narzissmus. Eine ganze Reihe von Auffälligkeiten bei Schneider, Ehrich, Storck & Co. finden dort ihre Erklärung… (Aber auch das Gehabe eines in Insiderkreisen sattsam bekannten Bankrotteurs und BezAp-Schwagers und der auf facebook aktiven „hypersensitiven“ Simone-Alexandra Anette Steffens-Jung wird verständlich)

 

Natürlich werden nicht viele NAKler bereit sein, ihre Bosse zu demaskieren. Sie werden das (tatsächlich abgrundtief dumme) Gelaber, das z.B. ganz aktuell Kriel und Johanning auf nac-today abgesondert haben, für Perlen der Weisheit halten…

Aber konfrontiert sie doch einmal mit folgender Tatsache:

 

Peter Johanning schreibt in seinem Beitrag zum Thema „Buße und Fasten“

 

(Zitat) „[…] Es ist Bußzeit, Zeit für Besinnung, Zeit für Verzicht – das hören Menschen nicht so gern!

 

Dabei hat der, nach dem sich die Christen benennen, es vorgemacht: Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott, hat 40 Tage gefastet. Sogar in der Wüste, unter erschwerten Bedingungen. Die Versuchungsworte des Teufels in der Wüste an Jesus sind bis heute Gegenstand kirchlicher Predigt und scheinen doch für viele Hörer so unrealistisch, so übertrieben. […]“ (Zitatende)

Quelle: nac.today vom 26.02.2020

 

Welche Erklärung hat Johanning aber wohl dafür, dass keiner der Evangelienschreiber von diesen Ereignissen gewusst haben kann!

Jesus war (wenn überhaupt) mutterseelenallein in der Wüste – es gab keine Zeugen der Ereignisse, also kann auch niemand wissen, was sich in der Wüste abgespielt hat, und was es mit den Versuchungen des Teufels auf sich hat…

 

Eigentlich kommen schon Kinder darauf, dass da irgendetwas mit den Überlieferungen nicht stimmen kann… Aber warum fragt niemand den Laberkopf Johanning, wie er dazu kommt, einen derartigen Unsinn zu verbreiten?

Und dabei will ich gar nicht auf das Dogma von wegen „wahrer Mensch und wahrer Gott“ – was ein ausgemachter Blödsinn ist, den er da nachplappert – eingehen.

11. Februar 2020 - 07:49 Uhr (fcs)

U N T E R W Ü R F I G K E I T ...

... die Freiheit der Neuapostoliken

"Das ist die höchste Freiheit mir: Gebunden sein in Deinem Sinn."

 

Für mich nach wie vor die Definition von Freiheit im Neuapostolizismus... Und der Schweizer Spitzklicker Jürg Zbinden gibt mir mit seinem Spottlicht auf das NAK-Jahresmotto 2020 Recht:

Man sieht es Zbinden schon an den meist listig verkniffenen Augen und dem triumphierenden Grinsen an, was für eine Sorte Mensch er ist. Siehe hier: (- klick)

 

Und tatsächlich bestätigt der nac.today-Text mit den ziemlich willkürlichen Herleitungen und Definitionen diesen Eindruck:
Es macht ihm Freude, das ihm untertane Kirchenvolk am Nasenring durch die Manege zu führen und nach Strich und Faden zu verarschen!

Andererseits: Die Neuapostolikensekte hat in Mitteleuropa trotz derartigen Schindluders der Führungsfunktionäre ihre Zukunft längst hinter sich.
Da ist es doch klar, dass die Apostel sich bemühen, das dumme Kirchenvolk über den Löffel zu balbieren  und es so lange und so so gründlich auszunehmen, wie es gerade eben geht...

Es sind halt Mammon-Anbeter... - Und als solche verhalten sie sich völlig normal.
Muss man doch Verständnis für haben!

31. Januar 2020 - 03:05 Uhr (fcs)

Erbsünde ade!

Neuapostolikensekte präsentiert neue Erkenntnisse

Michelangelo Der Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies (Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle) - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons durch Roberta F. - Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7556462

1. Mose 3, Vers 2 ff: Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! 4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.

So haben es alle Christen bereits im frühen Kindesalter gelernt. Das Naschen vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse war der Sündenfall im Paradies, durch den die Erbsünde in die Welt gelangt ist.

 

Nun hat Oliver Rütten auf nac.today, dem offiziellen Newsmagazin des Neuapostolische Kirche International e.V. in Zürich, eine also so quasi lehramtliche Verlautbarung der Erbsünde eine Absage erteilt! Er verbreitet eine neue Neuapostolische Sicht darauf, wie der Mensch zur Erkenntnis von Gut und Böse gelangt ist.

Unter dem schwachsinnigen Titel "Ein Gesetz, das kein Urteil fällt" (kein Gesetz fällt ein Urteil, übrigens auch kein Gesetzgeber, sondern ausschließlich Richter. - Und dieses Amt ist lt. christlicher Kirchenlehre Jesus Christus in seiner Eigenschaft als Pantokrator vorbehalten) erklärt der fromme Oliver::

Quelle: https://nac.today/de/158033/790461 (Hervorhebungen von mir)

Und das bedeutet nun zwingend logisch, dass es den biblischen Sündenfall nicht gegeben haben kann! Denn andernfalls wäre das Volk Israel auch vorher schon in der Lage gewesen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden!

 

Das wiederum bedeutet aber, dass es keiner Taufe mehr bedarf! Schließlich gibt es nach Rüttens Lesart mit dem bis zur Gesetzgebung am Berg Sinai nicht möglichen Sündenfall auch keine Erbsünde außerhalb des Volkes Israel. Denn ausschließlich diesen Menschen wurde - immer der Rüttenschen Logik folgend - das Gesetz gegeben!

[vgl. 2. Mose, 34 (- klick)]

 

Jetzt dürfen wir gespannt sein, ob diese Lehränderung in den Katechismus aufgenommen wird, oder ob man das - wie im Neuapostolizismus üblich - stillschweigend in der Praxis ändert, ohne es lehrschriftlich zu erfassen...

18. Januar 2020 - 08:15 Uhr (fcs)

Frei sein vom Apostolizismus...

... zum Wohl unserer Kinder (und der Natur)

Bild: Pixabay-Nr. 71282 [©: pixabay-license]

Eigentlich wollte ich in meinem „Wort zum Sonntag“ auf die Parusie eingehen und nachweisen, dass diese Idee heutzutage noch lächerlicher ist, als zur Entstehungszeit der Evangelien… - Und ich wollte einmal mehr zeigen, was für ein lächerlicher und alberner Fatzke das geistliche Oberhaupt der NAK in Wahrheit ist: Ein übler Scharlatan, der nicht die geringste Ahnung von dem hat, worüber er [z.B. in den „Christus macht frei“-Videos auf der Seite des Fakenews-Magazins nac.today (- klick) schwafelt…

 

Es gibt Wichtigeres

 

Nein… Es ist auch nicht die neuapostolische Junia-Bewegung, der ich mich widmen will! – Ist ein alter Hut, nur haben ihn in der NAK die Mädels erst recht spät aufgesetzt. In allen männerdominierten Amtskirchen gibt’s derartige Initiativen und eben jetzt auch in den NAKn.

Und folgerichtig verweisen die Betreiberinnen der webseite juniaheute (- klick) bei den Links zu weiterführenden Informationen auf das Angebot Dritter…

 

Ich werde die Initiative mit Sympathie beobachten… Und ich wünsche der Bewegung viel Erfolg! Denn so viel steht fest: Für die derzeit ohnehin inkohärente NAK-Lehre bedeutet sie eine weitere Bruchlinie. Und alles, was den Mammon-Anbetern in Zürich das Leben schwerer macht ist begrüßenswert.

 

Bisher haben die Herren Apostel es aber immer verstanden, jede interne Kritik herauseitern zu lassen - wenn sie sich nicht "unter dem Arm aushungern" ließ. Aber eine derart starke Bewegung wie die der Frauen (immerhin rund 50% der Mitglieder) werden die Züricher Scharlatane und deren Hofschranzen nicht so einfach loswerden. Es steht also zu hoffen, dass die NAK daran zerbrechen wird. – Zumindest im eher aufgeklärten Mitteleuropa und in Nordamerika. Das sind aber die Gebiete, in denen die NAK bereits zum Sterben verurteilt ist. – Überall dort, wo der Neuapostolizismus prosperiert, herrschen rückständige patriarchale Strukturen, und dort ist die „Juniaheute-Initiative“ ohnehin zum Scheitern verurteilt.

 

Eins gebe ich aber noch zu bedenken: Bereits in der Anfangszeit von nacworld haben kritische Frauenstimmen laut auf das hingewiesen, was die Juniaheute-Initiative auf ihrer websiteunter Informatives verkündet:

 

(Zitat) „[…] Maria Magdalena, Lydia, Junia, Phöbe: vier Frauen, die Säulen des Christentums sind. Die weiblichen Vorbilder sind aus der Kirche verschwunden und in Vergessenheit geraten. […]

Junia wird von Paulus in Römer 16,7 zusammen mit Andronikus als ‚berühmt unter den Aposteln‘ bezeichnet. Interessanterweise wird der Name über Jahrhunderte mit dem männlichen Junias übersetzt - aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass dieser Name in der Antike unbekannt war und eine Abkürzung des verbreiteten Namens Junianus unwahrscheinlich ist. […] Erst die aktuelle Luther- und Einheitsübersetzung übernahm wieder die weibliche Form Junia. […]“ (Zitatende)

 

Gerade die unvergessene Tanja K., deren allzufrüher Todestag sich am 08. Februar zum 8. Mal jähren wird, hat, unterstützt auch durch meine Ehefrau und durch Roswitha D., immer und immer wieder auf die „weibliche Theologie“ hingewiesen. Und insbesondere auf das Schindluder, dass das Christentum seit seiner Anerkennung als Staatsreligion zuletzt bei den Römern mit den biblischen Frauengestalten getrieben hat…

Es waren neben einigen männlichen Betonköpfen – von denen einige glücklicherweise mittlerweile in den Nahrungskreislauf zurückgekehrt sind – hauptsächlich Frauen, die diese Bemühungen angefeindet und zuguter Letzt für die Verbannung von der Plattform gesorgt haben.


Aber gut… ich beobachte die neue Initiative gespannt… und mit Sympathie!

 

Aber eigentlich ist die Frauenbewegung in irgendeiner der Kirchen heutzutage genau so eine Marginalie wie es die vom NAK-Oberhaupt gepupsten Blödheiten sind… meine eigentliche Frage ist:

 

Warum verschwenden Menschen Energie an eine obsolete Religionslehre?

 

Als gäbe es nichts Wichtigeres als die mehr und mehr als Märchen entlarvten Überlieferungen in irgendwelchen obskuren heiligen Büchern wie Bibel, Koran oder sonstigen Unsinns-Sammlungen…

 

Es waren zwei Meldungen zum gleichen Thema, die am späten Abend des 15. d.M. erschienen sind, die mich erschreckt haben:

 

Innerhalb eines halben Jahres verendeten an der amerikanischen Westküste und in Alaska rund eine

Million Vögel, die tot an die Strände gespült wurden

 

hier die Links zu den beiden Meldungen:

Rätsel um Massensterben vor amerikanischer Küste gelöst (- klick)

Hitzewelle im Meer: Der tödliche „Blob“ (- klick)

 

Und ich habe mich einigermaßen entsetzt gefragt, wie es sein kann, dass es Menschen gibt, die angesichts der uns umgebenden katastrophalen Umweltbedingungen auch nur einen winzigen Gedanken und einen einzigen Cent an eine zukunftslose Institution verschwenden...

 

Die Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor. Ich wage jedoch die Prognose, dass alleine die deutschen neuapostolischen Kirchen im vergangen Jahr rund 80 Millionen Euro an Opfern und Spenden eingenommen haben… - und gut und gern 14.000 Menschen haben als ehrenamtliche NAK-Funktionäre, also unentgeltlich, für die Generierung dieser enormen Summe gesorgt. Alleine in Deutschland, wohlgemerkt…

 

Liebe Neuapostolische Christen: „Ist es Euch eigentlich bewusst, dass dieses Geld im Grunde genommen verbrannt ist?“

Liebe Neuapostolische Amtsträger: „Ist euch eigentlich bewusst, dass Eure Arbeit wirkungslos verpufft?“

 

Schaut doch bitte einmal in die Verfassungen eurer Gebietskirchen und in die Statuten des Apostelvereins NAKI e.V.! Ihr werdet sehen: Der letzte und einzige Nutznießer der von Euch aufgebrachten Geldleistungen und geldwerten Leistungen ist der NAKI e.V.!

Selbst wenn alles andere den Bach runtergeht: Der NAKI e.V. (bei dem ausschließlich die NAK-Apostel Mitglieder sind) wird als eine der reichsten Organisationen der Welt weiterbestehen.

 

Nein – Ihr müsst mir das nicht glauben! – Das könnt Ihr jederzeit selbst recherchieren!

 

Haben Euch Eure Vorangänger nicht immer wieder gesagt, „Gott braucht euer Geld nicht“? – Sie hatten Unrecht. Und sie haben euch belogen, weil sie Euer Geld für ihre eigene Organisation behalten wollten…

 

Wenn es einen Gott gibt, so müsste er eigentlich so etwas wie ein „Alles in Allem“ sein… Er wäre der Kosmos an sich, die Erde an sich, die Natur an sich…

Und klar: Er würde natürlich alles überstehen, was auf unsere Umwelt zukommt. Die Natur wird sich langfristig an jeden Wandel der Umweltbedingungen anpassen. Was sich nicht anpassen kann, bleibt eben auf der Strecke. Das Leben an sich würde nicht vergehen, die Evolution fände lediglich neue, angepasstere Formen des Lebens – bis zum nächsten Wandel.

 

Warum konjunktiv: Der Wandel, den wir Menschen dem Planeten aufgezwungen haben verläuft so rasant, dass die Natur keine Chance haben wird, sich so schnell anzupassen. Eine Million toter Trottellummen sollten eigentlich ein Weckruf sein!

Wenn wir die Natur – also den angenommenen Gott – so erhalten wollen, wie es für unser Leben nötig ist, so bedarf es dazu eines enormen Einsatzes an Geld und Arbeit! Die Natur ist nicht in der Lage uns dabei aus sich heraus zu helfen. Sie ist uns Menschen ausgeliefert, bis wir uns selbst ausgerottet haben. Danach die Sintflut…

 

Ich denke gerade an einen Titel der DDR-Rockgruppe „KARAT“ aus dem Jahr 1982:

Kein Gott wird uns helfen, diese Welt zu erhalten! – Vielmehr gilt: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!

 

Leute werdet wach! Hört auf Geld und Arbeit an die Scharlatane des NAKI e.V. zu verschwenden!

80.000.000,00 € Opfer und Spenden

+ ca. 7.000.000 unentgeltlich erbrachte Arbeitsstunden

 

JÄHRLICH! Alleine in Deutschland! - Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, was zukunftsorientierte Wissenschaft und Forschung mit diesen Leistungen bewirken könnte?

 

Werdet wach und hört auf Geld und Arbeit an John-Lüg Schneider & Co. zu verschwenden. – Ihr könnt mit dieser enormen Summe sogar schon dann Gutes bewirken, wenn Ihr sie für Euch verwendet, statt sie zu spenden:

  • Greift zu den etwas teureren aber ökologisch unbedenklichen Waren im Lebensmittelregal…
  • Wenn es denn Fleisch sein muss, kauft keine Produkte aus tierquälerischen und umweltschädlichen Massenproduktionen…
  • Achtet generell auf Bio- und Ökosiegel…
  • Kauft Elektroautos statt Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor…
  • Investiert in erneuerbare Energien...
  • Geht mit auf die Straßen und helft, die Politiker auf den Topf zu setzen …
  • Redet mit Eurem Nachbarn, der sein Fleisch immer noch bei Aldi, LIDL & Co kauft…
  • Kämpft für den Erhalt unserer Umwelt...
  • Werdet Mitglieder in Natur- und Umweltschutzorganisationen...
  • ...

Ich bin sicher: Jeder – auch der kleinste Opferer – findet eine gute Möglichkeit sein Geld und seine Arbeitskraft besser einzusetzen als für den Apostolizismus.

 

Denn, bitte, vergesst diesen so oft wiederholten Satz nicht:

 

Die Natur braucht uns nicht – wir brauchen aber die Natur!

 

15. Januar 2020 - 14:21 Uhr (fcs)

Neuer Aufsatz bei R.J. Stiegelmeyr:

Die Diskrepanz zwischen dem Wahrheitsanspruch des Evangeliums und der kirchenpolitischen Realität

Dieser Aufsatz geht der Frage nach, warum die Kirchen (inkl. die NAK) nicht länger zur gesellschaftlichen Umkehr und zur Rückkehr zur Wahrheit des Evangeliums aufrufen, sondern sich ganz geschickt aus der Affäre ziehen, indem sie sich jeder Form von politischer Korrektur enthalten. Um grob zu verdeutlichen, worum es geht, hier zwei Zitate aus Stiegelmeyrs Arbeit:

 

O-Ton John-Lüg Schneider in seiner Usterpredigt vom 11. Aug. 2019:
„Wir betreiben keine Politik, wir sind uns bewusst, dass es uns nicht obliegt, die Gesellschaft zu ändern, aber man kann mindestens von uns erwarten, dass wir immer wieder sagen: ,Das entspricht dem Evangelium nicht, damit kann ich mich nicht einverstanden erklären.’“
 
Rudolf J. Stiegelmeyr kommentiert das so:
"Würde die NAK es wagen, sich klar und eindeutig zu den Forderungen des Evangeliums zu bekennen und diese entsprechend gesellschaftlich einfordern – mithin gegen den Strom der Zeit zu schwimmen –, wären ihre Freiheiten und Privilegien u.U. sehr schnell in Gefahr zu erlöschen bzw. entzogen zu werden..."
 
Um den Aufsatz auf Stiegelmeyrs Seite zu finden, muss man nach Aufruf des unten folgenden Links ziremlich weit nach unten scrollen... bis "Teil 2: Theologische und religionswissenschaftliche Artikel zur NAK" und dort ist es dann das erste zum Download oder Aufruf bereitgestellte .pdf-Dokument:

07. Januar 2020 - 05:37 Uhr (fcs)

Begegnung mit dem Auferstandenen...

... und ausgerechnet bei den Neuapostoliken?!

Bild: Velazquez - „Die Jünger in Emmaus“ – Öl auf Leinwand – 1620 // Quelle: https://www.meisterwerke-online.de/gemaelde/velazquez/5340/die-juenger-in-emmaus.html

Ich sollte vielleicht vorausschicken, dass nur noch wirklich komplett gestörte oder theologisch ungebildete Zeitgenossen und betrügerische Scharlatane behaupten, die kanonischen Evangelien seien authentische Biographien des galiläischen Wanderpredigers Yeschuah von Nazareth und enthielten seine authentischen Reden.

 

Außer in evangelikalen Kreisen hört man derartige Behauptungen denn auch so gut wie nie von Theologen, dafür umso häufiger von den Laienpredigern der Neuapostolikensekte…

 

Zum Beispiel hat Peter Johanning in seinem jüngsten nac.today-Mumpitz (- klick) einmal mehr derartigen Schwachsinn verbreitet… Die Entscheidung darüber, zu welcher Kategorie dieser Mensch gehört, überlasse ich seinen und meinen Lesern.

Der Grund für Johanning, den Schwachsinn, den er verzapft hat, zu verzapfen ist jedoch leicht erkennbar:

 

Er will seinen Lesern vermitteln, Gottesdienstbesuche in der Neuapostolischen Kirche seien für eine intakte Gottes- bzw. Christusbeziehung unabkömmlich. Und stimmt darin seinem Boss, dem geistlichen Oberhaupt aller Neuapostoliken weltweit zu, der sich sogar zu folgender Behauptung verstiegen hat:

 

(Zitat John Lüg Schneider) „[…] Jesus ist mitten unter uns! Er ist nicht ‚im Himmel‘, er ist wirklich gegenwärtig unter uns. Jesus wirkt in seiner Kirche. Hier hören wir sein Wort, hier haben wir Gemeinschaft mit ihm […]“ (Zitatende)

Quelle: (- klick)

 

Und damit komme ich zum eigentlichen Thema:

 

Bevor er wissen konnte, was für einen Schwachsinn Peter Johanning wieder einmal verzapfen würde, hat unser Freund Rudolf J. Stiegelmeyr gestern eine neue seiner Glaubensparodien zum Download bereitgestellt!

 

In diesem Aufsatz, den zu lesen – wie bei Stiegelmeyr üblich – ein sprachlich wie geistiger Genuss ist, erfährt man, wie verheerend eine Einstellung, wie die der Neuapostolischen Kirchen und der ihr vorstehenden Scharlatane ist.

Und als Bonus findet man in diesem Aufsatz eine Antwort auf die Frage wer eigentlich ein wahrer Atheist ist.. Wir Atheisten oder die Christen der NAK-Führung?

 

Der Aufsatz ist absolut lesenswert und übrigens auch nicht sehr lang. Er findet sich nach folgendem Link als Nr. 5 in der Rubrik 3.4:

05. Januar 2020 - 06:26 Uhr (fcs)

Datum, Uhrzeit und die NAK

vom Wirrwarr aus Zeit, Lehre und Erkenntnis

Weltkarte mit realen Zeitzonen als mehrheitlich ausgefranste Süd-Nord-Streifen gleicher Farbe // ©: TimeZonesBoy - US Central Intelligence Agency, Gemeinfrei // Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22556731

Der stets schwülstig schwurbelnde NAK-Pseudobischof Peter Johanning, nach neuaposotlischem glaubensverständnis immerhin der sprechende Mund des sprechenden Mundes Gottes und Stellvertreter Christi auf Erden, NAK-StAp John Lüg Schneider hat einmal mehr einen seiner „was-will-uns-diese-Botschaft-sagen?-Aufsätze“ verzapft. [siehe hier: (- klick)]

 

Er schwafelt ein wenig über die Paradoxa, die sich aus der Datumsgrenze ergeben, beschreibt ein wenig die Besonderheiten, die sich daraus für die Arbeit des leitenden NAK-Funktionärs Desmond Malcom Lodewick ergeben, und erwähnt, dass 600 der rd. 260.000 Menschen (also rd. 0,231%) im Arbeitsgebiet Lodewicks Mitglieder der NAK-Gebietskirche Westpazifik seien.

 

Wofür und für wen das interessant sein könnte, erwähnt Johanning nicht. Und natürlich erwähnt er auch nicht, welche unendlich große Bedeutung die Datumsgrenze für die NAK-Mitglieder einmal hatte. Noch zu Zeiten des von ihnen herzlich geliebten Stammapostels Richard Fehr…

 

Die Leser meiner Bücher wissen sicher, was jetzt kommt… Richtig: Es geht darum, wie der „Heilige Geist“, der spiritus rector der auf Vater Krebs folgenden NAK-Stammapostel sich von menschlichen Gedanken in die Irre führen lässt.

 

Vorweg ein [ausnahmsweise(!) großzügiges] Zitat aus meinem Büchlein „N A K ?? – Was ist das“ [siehe hier: (- klick)] (Seite 90-95):

 

„[…] Eine weitere maßgebliche Arbeit von Niehaus war sein im Mai 1907 herausgegebenes Büchlein „Lichtblicke in das Totenreich“, mit dem er das Entschlafenenwesen der NAK in geordnete Bahnen lenkte.

 

Bereits Schwarz hatte sich aus grundsätzlichen Überlegungen über das Seelenheil eines totgeborenen Kindes intensiv mit der Frage beschäftigt, ob dieses sozusagen als Heide in „die Ewigkeit“ gehen würde. Und er kam zu dem Schluss, dass dieses Kind nachträglich versiegelt werden könnte. In Anlehnung an 1. Kor. 15, 29 führte er die Praxis von Taufen und Versiegelungen an Toten ein, die die Sakramente über Lebende Stellvertreter empfangen sollten.

 

Und damit nicht aus Versehen einige Entschlafene mehrfach versiegelt würden, und damit keine unreinen Geister auftauchen und die Handlung stören könnten, war es übliche Praxis, dass die jeweiligen Toten namentlich gerufen wurden. Das geht auch aus einer noch von Krebs herausgegebenen Handreichung für Amtsträger hervor in der es heißt

 

„[…] Da den Aposteln die Schlüssel der Hölle und des Todes mit der Macht zum Auf- und Zuschließen gegeben ist, so ist doch wohl klar, daß durch die Taten im Totenreiche alles bewegt wird, wie es hier geschieht, wo sich das Licht zeigt und damit auch unreine Geister sich mit vordrängen, aber von dem Geiste Gottes nicht bestehen können und offenbar werden müssen. […]“

 

Die namentliche Nennung führte zu einigen – aus heutiger Sicht – sehr skurrilen Begebenheiten. So wurden bald Melanchthon, Zwingli, Calvin und andere bekannte historische Persönlichkeiten versiegelt, und zu Ostern im Jahr 1874 ereignete sich die folgende Rufung:

 

„Ich, der Herr […] gedenke heute an meinen Knecht Martin Luther, damit er zu meiner Braut gehöre. Mein Knecht Verkruisen, gehe zu meinem Knecht, dem Apostel, und lasse dich taufen für meinen Knecht Martin Luther!“

 

Und obwohl sich das eigentlich in der „Apostolisch Zending“ ab-spielte, ist man in der NAK noch heute davon überzeugt, dass also Martin Luther neuapostolisch sei! Und alles, Dank der Schlüsselgewalt der Apostel, über die Niehaus in den „Lichtblicken ins Totenreich“ schrieb:

 

(Zitat) „[…] Wie einst Jesus alles Licht in sich, als den Sonnenkörper vereinigte, so stellt er nach seinem Fortgange die Einheit der Apostel an seinen Platz als Körper, mit dem Worte: „Ihr seid das Licht der Welt! Wie ich war, so seid ihr“, in dieser Welt usw., weil sie das Licht von Jesus in sich aufnahmen, auch seine Taten, und darin das Licht waren in der Welt, und für die Welt. […]

Aber ins Gottesreich ist nur ein Eingang möglich dadurch, dass das Himmelreich aufgeschlossen wird, so auch kann das Reich der Toten nun nicht anders aufgeschlossen werden, als durch die Macht, den Schlüssel. […]

Ich achte, daß es gut ist, auch für die Entschlafenen im Dienste zu bitten, aber auch in sonstigen Gebeten, damit auch die noch gerettet werden, die nicht glauben konnten, die Satan gebunden hat mit Stricken der Finsternis. […]

In der Hand von Christo Jesu, als in seinen Aposteln, ist der Schlüssel zum Himmelreiche, aber auch in derselben Hand der Schlüssel zur Hölle und dem Tode, und wo mit dem Schlüssel die Erkenntnis aufgeschlossen wird, wer will da zuschließen? […]“ (Zitatende)

 

Wie absurd diese Idee mit dem Auf- und Zuschließen ist, und zu welchen verrückten Auswüchsen diese geführt hat, will ich mit dem Einschub eines Textes meiner Ehefrau Beatrix Tamm verdeutlichen. Der Text stammt von unserer Website CANITIES-News und sie bezieht sich darin auf die NAK-Schrift „Das Entschlafenenwesen“, sowie auf eine Ausgabe der „Leitgedanken“ aus dem Jahr 1991 zum Thema „Schlüsselgewalt des Stammapostels“ (beide liegen hier vor):

 

„Im Entschlafenen-Gottesdienst im März 1959 macht Niehaus‘ Amtsnachfolger J.G. Bischoff zum ersten Mal öffentlich von dieser Schlüsselgewalt Gebrauch. In der Schrift „Das Entschlafenenwesen“ werden die Worte von Stammapostel Bischoff wie folgt zitiert:

 

(Zitat) ‚[…] Im Namen Jesu, des Auferstandenen, schließe ich hierdurch zunächst die jenseitigen Bereiche auf, damit die bereiteten Seelen zum Altar des Herrn gelangen können. Den Engeln sei Auftrag gegeben, die Tore zu besetzen, damit kein Unreiner hindurchgehe. So wollest du, guter Vater, auch denen gnädig sein, die in Hoffnung gefangen gelegt sind, und wir bitten dich, daß du uns als Werkzeuge in deiner Hand vollendest, um den Seelen helfen zu können. […]‘ (Zitatende)

 

Zur Erklärung dieser neuen Praxis äußert sich Stammapostel Bischoff in einem Rundschreiben vom 20. August 1959:

 

(Zitat) ‚[…] Jesus hat deshalb in weiser Voraussicht die Schlüsselgewalt in die Hände des jeweiligen Stammapostels gelegt, um entsprechend handeln zu können. Es hat lange Zeit gedauert, bis es dem Geist des Herrn möglich wurde, die Erkenntnis zu bewirken, daß die Schlüsselgewalt auch angewandt werden soll.

Die Dienste für die Entschlafenen wurden ja früher auch im Segen durchgeführt, aber da mußte der Herr Jesu die Tore auftun; denn er hat ja, wie wir in Offenbarung 1,18 lesen, die Schlüssel der Hölle und des Todes. Also er konnte aufschließen, wann er wollte. Dies war jedoch nicht seiner Anordnung entsprechend; denn die Arbeit an den Seelen der Lebenden und Entschlafenen sollte auf Erden geschehen. Dazu hatte er sei-ne Apostel mit allem, was zur Erlösung an Menschenseelen erforderlich war, ausgerüstet. […]‘ (Zitatende)

 

Die Erklärung ‚… Es hat lange Zeit gedauert, bis es dem Geist des Herrn möglich wurde, die Erkenntnis zu bewirken, daß die Schlüsselgewalt auch angewandt werden soll. …‘ muss nun den Gläubigen reichen. – In dem Stammapostel ist diese Erkenntnis „gewirkt worden“ und damit ist die neue Praxis ausreichend begründet. In der Folge wird die Schlüsselgewalt zu Beginn des Entschlafenen-Gottesdienstes eingesetzt und dadurch sind die Ewigkeitsbereiche für 24 Stunden aufgeschlossen.

 

Noch unter Stammapostel Urwyler wurde die Anwendung der Schlüsselgewalt so ernst genommen, dass er sich zu einer kleinen Änderung genötigt sah: Wegen der Zeitverschiebung in den verschiedenen Ländern verlegte er das Öffnen der Jenseits-Tore auf den vorhergehenden Abend!!

 

Eine Differenzierung des Begriffs der Schlüsselgewalt erfolgte durch Ausführungen in einer Ausgabe der Leitgedanken mit dem Titel „Die Schlüsselgewalt des Stammapostels“ von 1991. Dort heißt es:

 

(Zitat) ‚[…] Da auch den Toten das Evangelium verkündigt wird [1. Petrus 4, 5], gemäß Matthäus 16, 18 Jesus im Himmel anerkennt, was auf Erden gelöst und gebunden wird, umfaßt die Schlüsselgewalt des ersten Knechtes Jesu auf Erden auch die Macht, den Gnade suchenden Seelen in der jenseitigen Welt die Tür zum Reich Christi zu öffnen. Die Einrichtung der Gottesdienste für die Entschlafenen zeugt davon.

Jesus hat die Schlüssel zum Tod und zur Hölle (Offenbarung 1, 18) Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28, 18). Darum öffnet er in der jenseitigen Welt jenen Seelen, die auf Erlösung warten, die Bereiche (= Gefängnisse) und führt sie zu der Stätte der Hilfe, die auf Erden im Stammapostel und den Aposteln aufgerichtet ist.

Durch den Stammapostel wird ihnen kraft seines Amtes die Tür zum Reich Gottes geöffnet. Je nach ihrem Seelenzustand empfangen sie aus dem Apostelamt, das die Löse- und Bindegewalt zur Anwendung bringt, die Sakramente.

  • Das Öffnen der Gefängnisse ist Sache Jesu –
  • das Öffnen des Reiches Gottes obliegt dem Stammapostel. […]‘ (Zitatende)

 

Zum besseren Verständnis(?!) wird in diesen Leitgedanken auch extra ein Gebet des Stammapostels wörtlich wiedergegeben:

 

(Zitat) ‚[…] Als Beispiel diene das Gebet des Stammapostels am Samstag, 30. 6. 1990, in Marseille/ Frankreich, in dem die Zugänge zum Altar geöffnet wurden:

‚Himmlischer und guter Vater, wir kommen abermals zu Dir in einem besonderen und heiligen Augenblick, wo ich als Knecht und Diener Gottes von den Schlüsseln Gebrauch machen will, die mir übertragen worden sind kraft des Amtes und Auftrages. So öffne ich nun im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit dem Schlüssel des Himmelreichs die Zugänge zum Hause und Werke Gottes. Ich öffne die Zugänge zum lebendigen Altar und damit zu der Quelle des Wortes und zu dem Ort, wo die Sakramente gespendet werden.

An allen Orten, wo morgen Entschlafenendienste sind, eine betende Gemeinde arbeitet und priesterliche Ämter wirken, da sei der Zugang geöffnet. Kein Teufel und kein Geist kann eine verlangende Seele abhalten, weil der Zu-gang geöffnet ist. Wir bitten Dich, Vater der Liebe, gib Deinen Engeldienst, daß diese Zugänge offenbleiben, bis alle Erlösungsarbeit getan ist. Mit dem Schlüssel des Himmelreichs öffne ich den Zugang zum Apostolat Jesu Christi. Über 200 Apostel Jesu Christi wirken auf Erden in so verschiedenen und vielen Ländern. Sie haben die Macht, zu lösen und zu binden, auf Erden und im Himmel. Mit dem Schlüssel des Himmelreichs sind die Zugänge zum Apostolat geöffnet.

Ja, wir freuen uns auch, alle unsere Lieben aus der Welt des Geistes willkommen zu heißen, die im Bereich der Erlösten sind, der Versiegelten und Wiedergeborenen. Mit dem Schlüssel des Himmelreichs ist auch ihnen der Zugang geöffnet ins Heiligtum, und sie seien uns willkommen.

Nun bitte ich Dich, Herr Jesus, unser Meister und Seelenbräutigam, öffne mit Deinen Schlüsseln, mit den Schlüsseln des Todes und der Hölle, alle Gefängnisse in jener Welt, all die vielen Bereiche. Einige können wir uns im Geiste vorstellen. Wie muß es aussehen im Bereich der Lügner, wo jeder den andern anlügt. Wie muß es sein im Bereich der Heuchler, wo gar nichts Ehrliches ist. Aber es gibt Hunderte, ja vielleicht Tausende solcher Bereiche. Du kennst sie, denn Dein Weg ging nach Deinem Opfer zuerst in die untersten Örter.

Und darum bitten wir Dich, öffne diese Bereiche, Türen und Tore, daß alle hinzutreten können zum Gnadenstuhl. Lege Dein Wohlgefallen auf die betende Gemeinde und auf die Arbeit der Apostel Jesu, und lege Deinen Segen auf alles, was wir tun.

Lieber Vater, wir bitten Dich nun, erhöre uns um Deines lieben Sohnes Willen. Amen.‘ […]‘ (Zitatende)

 

Joooo… also… dieses Schlüsselwirrwarr krieg ich jetzt nicht sinnvoll auseinanderklamüsert. Ich wage mal zu behaupten, dass es der Mehrheit der Amtsträger der NAK ähnlich ging und sie diese Leitgedanken nicht zum Inhalt von Predigten und intensiven Belehrungen gemacht haben, an die ich mich erinnern würde, denn ich habe zu der Zeit treu „jede Stunde im Hause Gottes ausgekauft“ und war auch an der Thematik durchaus interessiert.

 

An die nächste Lehränderung erinnere ich mich jedoch genau: Wie bereits oben erwähnt, gab es zu meiner großen Verblüffung seit März 2001 plötzlich keine Schlüsselgewalt im bisherigen Sinne mehr – selbst der Begriff wurde praktisch abgeschafft, kurzerhand durch „Schlüsselvollmacht“ ersetzt und der Bezug zum Entschlafenenwesen wurde völlig aufgehoben!!!“ […]“ (Zitatende)

 

Da hat der Heilige Geist sich also die Mühe gegeben, in den Stammaposteln der Neuapostolischen Kirche die Bedeutung der Schlüsselgewalt und endlich sogar die Wichtigkeit der Datumsgrenze groß werden zu lassen…

Und mit einem Mal nichts mehr! Null… Niente… einfach so verpufft.

 

Die 5. Kolonne der NAK, das „Netzwerk Apostolische Geschichte (NAG)“ erwähnt in seinem wiki lediglich kurz

 

(Zitat) „[…]  Es gab früher auch die Tradition das der Stammapostel die Schlüsselgewalt einsetzte um die Bereiche der Entschlafenen für die Erde zu öffnen. Dieses Ritual wird nach der heutigen Auffassung als unnötig angesehen und wurde deshalb von Stammapostel Richard Fehr abgeschafft. […]“ (Zitatende)

Quelle: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Schl%C3%BCsselgewalt

 

Nach all‘ der Mühe, die sich der Heilige Geist gegeben hatte, kam einfach so ein laufender Meter aus der Schweiz daher und erklärte die Mühen für ungültig…

 

Aber gut… Vielleicht trifft ja die Erklärung des Stammapostels John Lüg Schneider zu, und der Heilige Geist, war damals noch klein. Er wusste einfach nicht, was er tat, der Heilige Geist…

 

Nur: Wie können die Neuapostoliken sicher sein, dass der Heilige Geist heutzutage weiß, was er den Stammapostel lehrt? Aber vermutlich hat sich das mit dem Heiligen Geist ja sowieso erledigt. Stammapostel Schneider spricht ja direkt mit Gott persönlich. Und er duldet ja nicht, dass sich jemand in diese Gespräche einmischt… Hat er tatsächlich so gesagt, der Schnix…

 

Da wird er ja sicher bald verlautbaren, dass er den Heiligen Geist abgeschafft habe, und das StAp-Amt infolgedessen nunmehr göttlichen Charakter habe. - Amen!

Spruch der Woche:

Mit Extragruß an das Bückstück in der Kullrichstraße
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