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15. Januar 2020 - 14:21 Uhr (fcs)

Neuer Aufsatz bei R.J. Stiegelmeyr:

Die Diskrepanz zwischen dem Wahrheitsanspruch des Evangeliums und der kirchenpolitischen Realität

Dieser Aufsatz geht der Frage nach, warum die Kirchen (inkl. die NAK) nicht länger zur gesellschaftlichen Umkehr und zur Rückkehr zur Wahrheit des Evangeliums aufrufen, sondern sich ganz geschickt aus der Affäre ziehen, indem sie sich jeder Form von politischer Korrektur enthalten. Um grob zu verdeutlichen, worum es geht, hier zwei Zitate aus Stiegelmeyrs Arbeit:

 

O-Ton John-Lüg Schneider in seiner Usterpredigt vom 11. Aug. 2019:
„Wir betreiben keine Politik, wir sind uns bewusst, dass es uns nicht obliegt, die Gesellschaft zu ändern, aber man kann mindestens von uns erwarten, dass wir immer wieder sagen: ,Das entspricht dem Evangelium nicht, damit kann ich mich nicht einverstanden erklären.’“
 
Rudolf J. Stiegelmeyr kommentiert das so:
"Würde die NAK es wagen, sich klar und eindeutig zu den Forderungen des Evangeliums zu bekennen und diese entsprechend gesellschaftlich einfordern – mithin gegen den Strom der Zeit zu schwimmen –, wären ihre Freiheiten und Privilegien u.U. sehr schnell in Gefahr zu erlöschen bzw. entzogen zu werden..."
 
Um den Aufsatz auf Stiegelmeyrs Seite zu finden, muss man nach Aufruf des unten folgenden Links ziremlich weit nach unten scrollen... bis "Teil 2: Theologische und religionswissenschaftliche Artikel zur NAK" und dort ist es dann das erste zum Download oder Aufruf bereitgestellte .pdf-Dokument:

07. Januar 2020 - 05:37 Uhr (fcs)

Begegnung mit dem Auferstandenen...

... und ausgerechnet bei den Neuapostoliken?!

Bild: Velazquez - „Die Jünger in Emmaus“ – Öl auf Leinwand – 1620 // Quelle: https://www.meisterwerke-online.de/gemaelde/velazquez/5340/die-juenger-in-emmaus.html

Ich sollte vielleicht vorausschicken, dass nur noch wirklich komplett gestörte oder theologisch ungebildete Zeitgenossen und betrügerische Scharlatane behaupten, die kanonischen Evangelien seien authentische Biographien des galiläischen Wanderpredigers Yeschuah von Nazareth und enthielten seine authentischen Reden.

 

Außer in evangelikalen Kreisen hört man derartige Behauptungen denn auch so gut wie nie von Theologen, dafür umso häufiger von den Laienpredigern der Neuapostolikensekte…

 

Zum Beispiel hat Peter Johanning in seinem jüngsten nac.today-Mumpitz (- klick) einmal mehr derartigen Schwachsinn verbreitet… Die Entscheidung darüber, zu welcher Kategorie dieser Mensch gehört, überlasse ich seinen und meinen Lesern.

Der Grund für Johanning, den Schwachsinn, den er verzapft hat, zu verzapfen ist jedoch leicht erkennbar:

 

Er will seinen Lesern vermitteln, Gottesdienstbesuche in der Neuapostolischen Kirche seien für eine intakte Gottes- bzw. Christusbeziehung unabkömmlich. Und stimmt darin seinem Boss, dem geistlichen Oberhaupt aller Neuapostoliken weltweit zu, der sich sogar zu folgender Behauptung verstiegen hat:

 

(Zitat John Lüg Schneider) „[…] Jesus ist mitten unter uns! Er ist nicht ‚im Himmel‘, er ist wirklich gegenwärtig unter uns. Jesus wirkt in seiner Kirche. Hier hören wir sein Wort, hier haben wir Gemeinschaft mit ihm […]“ (Zitatende)

Quelle: (- klick)

 

Und damit komme ich zum eigentlichen Thema:

 

Bevor er wissen konnte, was für einen Schwachsinn Peter Johanning wieder einmal verzapfen würde, hat unser Freund Rudolf J. Stiegelmeyr gestern eine neue seiner Glaubensparodien zum Download bereitgestellt!

 

In diesem Aufsatz, den zu lesen – wie bei Stiegelmeyr üblich – ein sprachlich wie geistiger Genuss ist, erfährt man, wie verheerend eine Einstellung, wie die der Neuapostolischen Kirchen und der ihr vorstehenden Scharlatane ist.

Und als Bonus findet man in diesem Aufsatz eine Antwort auf die Frage wer eigentlich ein wahrer Atheist ist.. Wir Atheisten oder die Christen der NAK-Führung?

 

Der Aufsatz ist absolut lesenswert und übrigens auch nicht sehr lang. Er findet sich nach folgendem Link als Nr. 5 in der Rubrik 3.4:

05. Januar 2020 - 06:26 Uhr (fcs)

Datum, Uhrzeit und die NAK

vom Wirrwarr aus Zeit, Lehre und Erkenntnis

Weltkarte mit realen Zeitzonen als mehrheitlich ausgefranste Süd-Nord-Streifen gleicher Farbe // ©: TimeZonesBoy - US Central Intelligence Agency, Gemeinfrei // Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22556731

Der stets schwülstig schwurbelnde NAK-Pseudobischof Peter Johanning, nach neuaposotlischem glaubensverständnis immerhin der sprechende Mund des sprechenden Mundes Gottes und Stellvertreter Christi auf Erden, NAK-StAp John Lüg Schneider hat einmal mehr einen seiner „was-will-uns-diese-Botschaft-sagen?-Aufsätze“ verzapft. [siehe hier: (- klick)]

 

Er schwafelt ein wenig über die Paradoxa, die sich aus der Datumsgrenze ergeben, beschreibt ein wenig die Besonderheiten, die sich daraus für die Arbeit des leitenden NAK-Funktionärs Desmond Malcom Lodewick ergeben, und erwähnt, dass 600 der rd. 260.000 Menschen (also rd. 0,231%) im Arbeitsgebiet Lodewicks Mitglieder der NAK-Gebietskirche Westpazifik seien.

 

Wofür und für wen das interessant sein könnte, erwähnt Johanning nicht. Und natürlich erwähnt er auch nicht, welche unendlich große Bedeutung die Datumsgrenze für die NAK-Mitglieder einmal hatte. Noch zu Zeiten des von ihnen herzlich geliebten Stammapostels Richard Fehr…

 

Die Leser meiner Bücher wissen sicher, was jetzt kommt… Richtig: Es geht darum, wie der „Heilige Geist“, der spiritus rector der auf Vater Krebs folgenden NAK-Stammapostel sich von menschlichen Gedanken in die Irre führen lässt.

 

Vorweg ein [ausnahmsweise(!) großzügiges] Zitat aus meinem Büchlein „N A K ?? – Was ist das“ [siehe hier: (- klick)] (Seite 90-95):

 

„[…] Eine weitere maßgebliche Arbeit von Niehaus war sein im Mai 1907 herausgegebenes Büchlein „Lichtblicke in das Totenreich“, mit dem er das Entschlafenenwesen der NAK in geordnete Bahnen lenkte.

 

Bereits Schwarz hatte sich aus grundsätzlichen Überlegungen über das Seelenheil eines totgeborenen Kindes intensiv mit der Frage beschäftigt, ob dieses sozusagen als Heide in „die Ewigkeit“ gehen würde. Und er kam zu dem Schluss, dass dieses Kind nachträglich versiegelt werden könnte. In Anlehnung an 1. Kor. 15, 29 führte er die Praxis von Taufen und Versiegelungen an Toten ein, die die Sakramente über Lebende Stellvertreter empfangen sollten.

 

Und damit nicht aus Versehen einige Entschlafene mehrfach versiegelt würden, und damit keine unreinen Geister auftauchen und die Handlung stören könnten, war es übliche Praxis, dass die jeweiligen Toten namentlich gerufen wurden. Das geht auch aus einer noch von Krebs herausgegebenen Handreichung für Amtsträger hervor in der es heißt

 

„[…] Da den Aposteln die Schlüssel der Hölle und des Todes mit der Macht zum Auf- und Zuschließen gegeben ist, so ist doch wohl klar, daß durch die Taten im Totenreiche alles bewegt wird, wie es hier geschieht, wo sich das Licht zeigt und damit auch unreine Geister sich mit vordrängen, aber von dem Geiste Gottes nicht bestehen können und offenbar werden müssen. […]“

 

Die namentliche Nennung führte zu einigen – aus heutiger Sicht – sehr skurrilen Begebenheiten. So wurden bald Melanchthon, Zwingli, Calvin und andere bekannte historische Persönlichkeiten versiegelt, und zu Ostern im Jahr 1874 ereignete sich die folgende Rufung:

 

„Ich, der Herr […] gedenke heute an meinen Knecht Martin Luther, damit er zu meiner Braut gehöre. Mein Knecht Verkruisen, gehe zu meinem Knecht, dem Apostel, und lasse dich taufen für meinen Knecht Martin Luther!“

 

Und obwohl sich das eigentlich in der „Apostolisch Zending“ ab-spielte, ist man in der NAK noch heute davon überzeugt, dass also Martin Luther neuapostolisch sei! Und alles, Dank der Schlüsselgewalt der Apostel, über die Niehaus in den „Lichtblicken ins Totenreich“ schrieb:

 

(Zitat) „[…] Wie einst Jesus alles Licht in sich, als den Sonnenkörper vereinigte, so stellt er nach seinem Fortgange die Einheit der Apostel an seinen Platz als Körper, mit dem Worte: „Ihr seid das Licht der Welt! Wie ich war, so seid ihr“, in dieser Welt usw., weil sie das Licht von Jesus in sich aufnahmen, auch seine Taten, und darin das Licht waren in der Welt, und für die Welt. […]

Aber ins Gottesreich ist nur ein Eingang möglich dadurch, dass das Himmelreich aufgeschlossen wird, so auch kann das Reich der Toten nun nicht anders aufgeschlossen werden, als durch die Macht, den Schlüssel. […]

Ich achte, daß es gut ist, auch für die Entschlafenen im Dienste zu bitten, aber auch in sonstigen Gebeten, damit auch die noch gerettet werden, die nicht glauben konnten, die Satan gebunden hat mit Stricken der Finsternis. […]

In der Hand von Christo Jesu, als in seinen Aposteln, ist der Schlüssel zum Himmelreiche, aber auch in derselben Hand der Schlüssel zur Hölle und dem Tode, und wo mit dem Schlüssel die Erkenntnis aufgeschlossen wird, wer will da zuschließen? […]“ (Zitatende)

 

Wie absurd diese Idee mit dem Auf- und Zuschließen ist, und zu welchen verrückten Auswüchsen diese geführt hat, will ich mit dem Einschub eines Textes meiner Ehefrau Beatrix Tamm verdeutlichen. Der Text stammt von unserer Website CANITIES-News und sie bezieht sich darin auf die NAK-Schrift „Das Entschlafenenwesen“, sowie auf eine Ausgabe der „Leitgedanken“ aus dem Jahr 1991 zum Thema „Schlüsselgewalt des Stammapostels“ (beide liegen hier vor):

 

„Im Entschlafenen-Gottesdienst im März 1959 macht Niehaus‘ Amtsnachfolger J.G. Bischoff zum ersten Mal öffentlich von dieser Schlüsselgewalt Gebrauch. In der Schrift „Das Entschlafenenwesen“ werden die Worte von Stammapostel Bischoff wie folgt zitiert:

 

(Zitat) ‚[…] Im Namen Jesu, des Auferstandenen, schließe ich hierdurch zunächst die jenseitigen Bereiche auf, damit die bereiteten Seelen zum Altar des Herrn gelangen können. Den Engeln sei Auftrag gegeben, die Tore zu besetzen, damit kein Unreiner hindurchgehe. So wollest du, guter Vater, auch denen gnädig sein, die in Hoffnung gefangen gelegt sind, und wir bitten dich, daß du uns als Werkzeuge in deiner Hand vollendest, um den Seelen helfen zu können. […]‘ (Zitatende)

 

Zur Erklärung dieser neuen Praxis äußert sich Stammapostel Bischoff in einem Rundschreiben vom 20. August 1959:

 

(Zitat) ‚[…] Jesus hat deshalb in weiser Voraussicht die Schlüsselgewalt in die Hände des jeweiligen Stammapostels gelegt, um entsprechend handeln zu können. Es hat lange Zeit gedauert, bis es dem Geist des Herrn möglich wurde, die Erkenntnis zu bewirken, daß die Schlüsselgewalt auch angewandt werden soll.

Die Dienste für die Entschlafenen wurden ja früher auch im Segen durchgeführt, aber da mußte der Herr Jesu die Tore auftun; denn er hat ja, wie wir in Offenbarung 1,18 lesen, die Schlüssel der Hölle und des Todes. Also er konnte aufschließen, wann er wollte. Dies war jedoch nicht seiner Anordnung entsprechend; denn die Arbeit an den Seelen der Lebenden und Entschlafenen sollte auf Erden geschehen. Dazu hatte er sei-ne Apostel mit allem, was zur Erlösung an Menschenseelen erforderlich war, ausgerüstet. […]‘ (Zitatende)

 

Die Erklärung ‚… Es hat lange Zeit gedauert, bis es dem Geist des Herrn möglich wurde, die Erkenntnis zu bewirken, daß die Schlüsselgewalt auch angewandt werden soll. …‘ muss nun den Gläubigen reichen. – In dem Stammapostel ist diese Erkenntnis „gewirkt worden“ und damit ist die neue Praxis ausreichend begründet. In der Folge wird die Schlüsselgewalt zu Beginn des Entschlafenen-Gottesdienstes eingesetzt und dadurch sind die Ewigkeitsbereiche für 24 Stunden aufgeschlossen.

 

Noch unter Stammapostel Urwyler wurde die Anwendung der Schlüsselgewalt so ernst genommen, dass er sich zu einer kleinen Änderung genötigt sah: Wegen der Zeitverschiebung in den verschiedenen Ländern verlegte er das Öffnen der Jenseits-Tore auf den vorhergehenden Abend!!

 

Eine Differenzierung des Begriffs der Schlüsselgewalt erfolgte durch Ausführungen in einer Ausgabe der Leitgedanken mit dem Titel „Die Schlüsselgewalt des Stammapostels“ von 1991. Dort heißt es:

 

(Zitat) ‚[…] Da auch den Toten das Evangelium verkündigt wird [1. Petrus 4, 5], gemäß Matthäus 16, 18 Jesus im Himmel anerkennt, was auf Erden gelöst und gebunden wird, umfaßt die Schlüsselgewalt des ersten Knechtes Jesu auf Erden auch die Macht, den Gnade suchenden Seelen in der jenseitigen Welt die Tür zum Reich Christi zu öffnen. Die Einrichtung der Gottesdienste für die Entschlafenen zeugt davon.

Jesus hat die Schlüssel zum Tod und zur Hölle (Offenbarung 1, 18) Ihm ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28, 18). Darum öffnet er in der jenseitigen Welt jenen Seelen, die auf Erlösung warten, die Bereiche (= Gefängnisse) und führt sie zu der Stätte der Hilfe, die auf Erden im Stammapostel und den Aposteln aufgerichtet ist.

Durch den Stammapostel wird ihnen kraft seines Amtes die Tür zum Reich Gottes geöffnet. Je nach ihrem Seelenzustand empfangen sie aus dem Apostelamt, das die Löse- und Bindegewalt zur Anwendung bringt, die Sakramente.

  • Das Öffnen der Gefängnisse ist Sache Jesu –
  • das Öffnen des Reiches Gottes obliegt dem Stammapostel. […]‘ (Zitatende)

 

Zum besseren Verständnis(?!) wird in diesen Leitgedanken auch extra ein Gebet des Stammapostels wörtlich wiedergegeben:

 

(Zitat) ‚[…] Als Beispiel diene das Gebet des Stammapostels am Samstag, 30. 6. 1990, in Marseille/ Frankreich, in dem die Zugänge zum Altar geöffnet wurden:

‚Himmlischer und guter Vater, wir kommen abermals zu Dir in einem besonderen und heiligen Augenblick, wo ich als Knecht und Diener Gottes von den Schlüsseln Gebrauch machen will, die mir übertragen worden sind kraft des Amtes und Auftrages. So öffne ich nun im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit dem Schlüssel des Himmelreichs die Zugänge zum Hause und Werke Gottes. Ich öffne die Zugänge zum lebendigen Altar und damit zu der Quelle des Wortes und zu dem Ort, wo die Sakramente gespendet werden.

An allen Orten, wo morgen Entschlafenendienste sind, eine betende Gemeinde arbeitet und priesterliche Ämter wirken, da sei der Zugang geöffnet. Kein Teufel und kein Geist kann eine verlangende Seele abhalten, weil der Zu-gang geöffnet ist. Wir bitten Dich, Vater der Liebe, gib Deinen Engeldienst, daß diese Zugänge offenbleiben, bis alle Erlösungsarbeit getan ist. Mit dem Schlüssel des Himmelreichs öffne ich den Zugang zum Apostolat Jesu Christi. Über 200 Apostel Jesu Christi wirken auf Erden in so verschiedenen und vielen Ländern. Sie haben die Macht, zu lösen und zu binden, auf Erden und im Himmel. Mit dem Schlüssel des Himmelreichs sind die Zugänge zum Apostolat geöffnet.

Ja, wir freuen uns auch, alle unsere Lieben aus der Welt des Geistes willkommen zu heißen, die im Bereich der Erlösten sind, der Versiegelten und Wiedergeborenen. Mit dem Schlüssel des Himmelreichs ist auch ihnen der Zugang geöffnet ins Heiligtum, und sie seien uns willkommen.

Nun bitte ich Dich, Herr Jesus, unser Meister und Seelenbräutigam, öffne mit Deinen Schlüsseln, mit den Schlüsseln des Todes und der Hölle, alle Gefängnisse in jener Welt, all die vielen Bereiche. Einige können wir uns im Geiste vorstellen. Wie muß es aussehen im Bereich der Lügner, wo jeder den andern anlügt. Wie muß es sein im Bereich der Heuchler, wo gar nichts Ehrliches ist. Aber es gibt Hunderte, ja vielleicht Tausende solcher Bereiche. Du kennst sie, denn Dein Weg ging nach Deinem Opfer zuerst in die untersten Örter.

Und darum bitten wir Dich, öffne diese Bereiche, Türen und Tore, daß alle hinzutreten können zum Gnadenstuhl. Lege Dein Wohlgefallen auf die betende Gemeinde und auf die Arbeit der Apostel Jesu, und lege Deinen Segen auf alles, was wir tun.

Lieber Vater, wir bitten Dich nun, erhöre uns um Deines lieben Sohnes Willen. Amen.‘ […]‘ (Zitatende)

 

Joooo… also… dieses Schlüsselwirrwarr krieg ich jetzt nicht sinnvoll auseinanderklamüsert. Ich wage mal zu behaupten, dass es der Mehrheit der Amtsträger der NAK ähnlich ging und sie diese Leitgedanken nicht zum Inhalt von Predigten und intensiven Belehrungen gemacht haben, an die ich mich erinnern würde, denn ich habe zu der Zeit treu „jede Stunde im Hause Gottes ausgekauft“ und war auch an der Thematik durchaus interessiert.

 

An die nächste Lehränderung erinnere ich mich jedoch genau: Wie bereits oben erwähnt, gab es zu meiner großen Verblüffung seit März 2001 plötzlich keine Schlüsselgewalt im bisherigen Sinne mehr – selbst der Begriff wurde praktisch abgeschafft, kurzerhand durch „Schlüsselvollmacht“ ersetzt und der Bezug zum Entschlafenenwesen wurde völlig aufgehoben!!!“ […]“ (Zitatende)

 

Da hat der Heilige Geist sich also die Mühe gegeben, in den Stammaposteln der Neuapostolischen Kirche die Bedeutung der Schlüsselgewalt und endlich sogar die Wichtigkeit der Datumsgrenze groß werden zu lassen…

Und mit einem Mal nichts mehr! Null… Niente… einfach so verpufft.

 

Die 5. Kolonne der NAK, das „Netzwerk Apostolische Geschichte (NAG)“ erwähnt in seinem wiki lediglich kurz

 

(Zitat) „[…]  Es gab früher auch die Tradition das der Stammapostel die Schlüsselgewalt einsetzte um die Bereiche der Entschlafenen für die Erde zu öffnen. Dieses Ritual wird nach der heutigen Auffassung als unnötig angesehen und wurde deshalb von Stammapostel Richard Fehr abgeschafft. […]“ (Zitatende)

Quelle: http://www.apostolische-geschichte.de/wiki/index.php?title=Schl%C3%BCsselgewalt

 

Nach all‘ der Mühe, die sich der Heilige Geist gegeben hatte, kam einfach so ein laufender Meter aus der Schweiz daher und erklärte die Mühen für ungültig…

 

Aber gut… Vielleicht trifft ja die Erklärung des Stammapostels John Lüg Schneider zu, und der Heilige Geist, war damals noch klein. Er wusste einfach nicht, was er tat, der Heilige Geist…

 

Nur: Wie können die Neuapostoliken sicher sein, dass der Heilige Geist heutzutage weiß, was er den Stammapostel lehrt? Aber vermutlich hat sich das mit dem Heiligen Geist ja sowieso erledigt. Stammapostel Schneider spricht ja direkt mit Gott persönlich. Und er duldet ja nicht, dass sich jemand in diese Gespräche einmischt… Hat er tatsächlich so gesagt, der Schnix…

 

Da wird er ja sicher bald verlautbaren, dass er den Heiligen Geist abgeschafft habe, und das StAp-Amt infolgedessen nunmehr göttlichen Charakter habe. - Amen!

Spruch der Woche:

wichtige webseiten:

Informationen über die NAK von Detlef Streich
veröffentlichte Artikel und Aufsätze über die NAK von Rudolf J. Stiegelmeyr
aktuelle Artikel zur NAK von Dieter Kastl
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Aktuelles:

18.12.2019

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fcs fordert Jean-Luc Schneider heraus, in einem offenen und öffentlichen Disput die von ihm verbreiteten Predigt-Behauptungen zu verteidigen:

„Aufforderung zum Disput“ (- klick)

 

03.01.2020

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Was ist eigentlich aus der vielbeschworenen "neuapostolischen" Naherwartung der Wiederkunft Jesu Christi geworden?
Die neueren Verkündigungen des sog. Stammapostels sind diesbezüglich ziemlich schwammig.
Und wie passt diese Naherwartung eigentlich zur vom Stammapostel neuerdings oft gepredigten Nächstenliebe?

Antworten auf diese Fragen liefert
Rudolf J. Stiegelmeyrs jüngste Glaubensparodie.
Wer über die und/ oder mit der NAK reden will, sollte diesen Aufsatz unbedingt gelesen haben:

„3.7.3 - Weltflucht und Weltverantwortung“ (- klick)

 

10.01.2020

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fcs überträgt auch dieses Jahr wieder einige seiner und BTs Facebook-Beiträge nach CANITIES-News. Und da die jpeg-Qualität vielen Lesern ein wenig zu mau war, veröffentlicht er sie nunmehr als .pdf-Dokumente. Wie z.B. den heutigen Beitrag gegen den sprechenden Mund des sprechenden Mundes Gottes:

„Hochmut kommt vor dem Fall“ (- klick)

 

15.01.2020

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fcs verlinked auf den neuen Aufsatz von  Rudolf J. Stiegelmeyr:

„Kirche zwischen Anspruch und Realität“  (- klick)

Neu auf CANITIES-News:
Die bisher von fcs heraus-gebrachten Buchtitel und zum Download freigegebenen Texte zum Thema NAK auf einer Seite:

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