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Die Entstehung des neutestamentlichen Kanons

Wie aus vielen christlichen Schriften ein Neues Testament wurde

Ein Wort vorab

 

Heute erscheint die Sache selbstverständlich: Man nimmt ein Neues Testament zur Hand, schlägt das Inhaltsverzeichnis auf und findet dort 27 Schriften:

  • vier Evangelien,
  • die Apostelgeschichte,
  • 21 Briefe
  • und die Offenbarung des Johannes.

Diese Zusammenstellung wirkt so selbstverständlich, als habe sie von Anfang an festgestanden. – Doch das Gegenteil ist der Fall.

 

Jesus hinterließ kein Buch, die Apostel hinterließen kein Inhaltsverzeichnis, und es gab kein Konzil der frühen Kirche, auf dem einige Bischöfe aus einem Stapel christlicher Schriftrollen genau 27 auswählten und anschließend erklärten:

 

Das ist jetzt das Neue Testament.

 

Der neutestamentliche Kanon entstand vielmehr in einem jahrhundertelangen Prozess.

  • Schriften wurden gelesen, abgeschrieben, gesammelt.
  • Sie wurden weitergegeben, zitiert, im Gottesdienst verwendet.
  • Andere wurden bestritten.
  • Manche verschwanden.
  • Andere wurden ausdrücklich abgelehnt.

Und erst allmählich entstand aus dieser Entwicklung jene Sammlung, die wir heute Neues Testament nennen.

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letzte Updates:

01. Oktober 2026

Das Neue Testament war nicht plötzlich da.

Evangelien, Briefe und andere christliche Schriften entstanden zu unterschiedlichen Zeiten, an un-terschiedlichen Orten – und längst nicht alle landeten schließlich in der Bibel.

Wer entschied, was bleiben durfte? Was blieb draußen? Und warum gerade diese 27 Schriften?

Ab heute in lkoser Folge neu bei CANITIES-News:

Die Entstehung des neutestamentlichen Kanons

(Bevor es ein Neues Testament gab, gab es erst einmal nur Texte.)

29.09.2026

26.09.2026

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Auf "Null gesetzt"
am 01.01.2025

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© Franz-Christian Schlangen